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Thema: Der Mongolensturm - Runde 18 - 1718

  1. #16
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    Königreich Schottland

    Die Krönung und die damit verbundene Rundreise durch das recht dünn besiedelte Land mit seinen oft weiten Entfernungen zwischen Städten und Dörfern ermöglicht es den Menschen vieler Regionen, den König persönlich zu sehen und (wenn auch in seltenen Fällen) sogar das Wort an ihn zu richten. Die Bauern übertragen so viel von ihrem Vertrauen, das sie König Robert entgegenbrachten, auf dessen Sohn. Beim Adel kommt vor allem der Bezug auf traditionelle Formen der Königskrönung gut an, so dass auch hier viel Vertrauen wächst. Dadurch dürfte die Bauernbefreiung trotz aller damit verbundenen Kosten und Mühen in keinem Stand in Frage gestellt werden. Der Übergang zum neuen Monarchen darf damit als sehr gelungen gelten.

    Wirtschaftlich erlebte das Land einen weiteren Aufschwung, selbst wenn die Fischer sich mit zusätzlicher Konkurrenz aus Norddeutschland konfrontiert sehen. Besonders in der WMC sind schottische Kaufleute mittlerweile auch selbst stärker aktiv.


    Besonderheiten:
    Die schottische Krone bezieht aus königlichen Konzessionen für die Fischerei vor Nova Scotia ein jährliches Einkommen von der amerikanischen Kolonie, das völlig frei verwendet werden kann und keinen Restriktionen aus dem Regelteil unterliegt – sofern man von offensichtlich unmöglichen Aktionen absieht.
    Dank der reichen Fischgründe vor der neuschottischen Küste ist das Reich vor Hungersnöten sicher und verliert in Jahren mit einer Missernte kaum an Einnahmen oder Bevölkerung. In schweren Notzeiten wird Schottland sogar zum Anziehungspunkt für fremde Bürger.
    Da es in der Vergangenheit mehrere englische Invasionen gegeben hat, ist das Grenzgebiet auf schottischer Seite mit sehr modernen Burgen geschützt, die vom örtlichen Adel und den wohlhabenden Bürgern der Städte unterhalten werden. Lief als Gegenleistung an den Adel mit dem großflächigen Beginn der Bauernbefreiung Anfang 1709 aus.

    Herrschaftsgebiet: Schottland
    Vasallen: Nova Scotia (seit 1702 zugleich Vasalleneid gegenüber dem Großkhanat Shikawo)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 220 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Lowlands, Highlands-Island-Nordatlantikinseln (mit der Kalmarer Union, den Zisterziensern vom Heiligen Nikolaus und den mongolischen Stützpunkten); Nova Scotia ist der Region St.-Xystus-Strom zugeordnet

    Hauptstadt: Edinburgh (Stadtbefestigung 3)
    Hauptresidenz: Edinburgh (Stadtschloss 3)
    Wichtige Festungen: Dumfries (4), Langholm (5), Hawick (5), Kelso (5), Duns (3), mittlerweile nicht mehr unterhalten und daher nur unvollständig für eine Belagerung gerüstet; Dumfries und Hawick gelten inzwischen sogar fast schon als Ruinen
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Alasdair IV. (seit 1716, *1677)

    Verstorbene Monarchen: König Robert IV. (1688-1716, *1646)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Royal Bank of Scotland zur Förderung von Landwirtschaft und Fischerei
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Irland und England
    1704: Bau eines Handelshafens auf Nova Scotia zum halben Preis
    1705: Erstellung eines (fiktiven) Stammbaumes der Steward/Stuart-Dynastie
    1706: Feier der Highland Games mit einem Finale in Braemar
    1707: Einrichtung einer Bauernkasse, die den geplanten Übergang zur Bauernbefreiung unterstützen soll
    1708: Beginn der Bauernbefreiung mit Landverteilung (geplant bis 1714, Ablösezahlungen von 50 S pro Person, die bis ungefähr 1810 laufen dürften)
    1709: Doppelhochzeit des Kronprinzen Edward von England mit Prinzessin Fiona von Schottland und Kronprinz Malcolm von Schottland mit Prinzessin Mary von England.
    1710: Rundreise des Königs durch Schottland, um sich volksnah zu zeigen
    1711: Gründung des Distelordens (The Most Ancient and Most Noble Order of the Thistle)
    1712: Bau eines Handelshafens 1 in Iverness
    1713: Handelsmission in die drei nördlich gelegenen neuen Vasallenkhanate Nordamerikas
    1714: Großes Ritterturnier in Glasgow
    1715: Gründung einer nautischen Schule in Aberdeen
    1716: Förderung der Fischverarbeitung in den Hafenstädten
    1717: Krönung und Rundreise des neuen Königs Alasdair IV.


    Besondere Gebäude:
    Seit 1706: Handelshafen 1 auf Nova Scotia
    Seit 1715: Nautische Schule 1 in Aberdeen

    Offene Bauprojekte: Handelshafen 1 in Iverness (340 000 S/ 1 500 000 S)


    Botschaften und Feste Gesandtschaften: Keine

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Königreich England (mit Vasallen)


    Steuereinnahmen: 1 190 000 S
    Einnahmen der Krone aus Neuschottland: 120 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Freiwillige Kriegsabgabe der wohlhabenden Stände: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 14 000 S
    Entrichtete Tribute: 60 000 S an das Großkhanat Negübeihafen
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Royal Bank of Scotland: 400 000 S (davon 400 000 S verliehen)
    Einlagen der Bauernkasse: 0 S (sollte möglichst wieder aufgefüllt werden, 100 000 S sind in den letzten Jahren eine gute Summe gewesen, um die Freikäufe weiterzuführen)


    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 200 000 S
    Soldkosten: -
    Infrastrukturkosten 1717: 270 000 S
    Weitere feste Ausgaben: 60 000 S an das Großkhanat Negübeihafen
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 200 000 S aus dem Inland zu 12% Zinsen, insgesamt also 224 000 S


    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1717: 1158 Anteile (Irland: 225, Schottland 225, England 225, Handelskonsortien 483), 640 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1718: 1164 Anteile (Irland: 225, Schottland 225, England 225, Handelskonsortien 489), 760 000 S, dazu 1*600, 3*400, 12*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 198 000 S.


    Waffentragende Bevölkerung: 0,5 (effektiv 0,5) Minghan SR, 0,4 (effektiv 0,4) Minghan LR, 3,9 (effektiv 3,9) Regimenter LI (leicht gewachsen)
    Vasallenaufgebote: 0,5 (effektiv 0,5) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (1500 Mann)

    Geschütze: -


    Schiffe zu Jahresbeginn 1717: 4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II
    Schiffe am Jahresende 1717: 4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1718: 4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II

    Söldner: 1,0 Minghan LR (Lyon)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1717: -

  2. #17
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    Irische Föderation

    Die Einrichtung der beiden Botschaften in Oslo und Shikawo verläuft reibungslos, da man vor Ort einen guten Ruf genießt und sehr freundlich willkommen geheißen wird. In Oslo konnten sogar 5000 S eingespart werden, da das Königreich Norwegen trotz seiner besonderen Situation als europäisches Land (also wie ein Spielerstaat) gewertet wird.

    Auch die Handelsdelegationen können als Erfolg angesehen werden, selbst wenn man in den drei südlichen Khanaten anscheinend ein gewisses Misstrauen gegen die Iren hegt. Es ist dort aber dennoch ein Handelszuwachs zu verzeichnen. Zwar lassen sich kaum in einem einzelnen Jahr langfristige Tendenzen abbilden, man vermutet aber, dass alle sechs am Ostrand Nordamerikas gelegenen Reiche eine recht wichtige Rolle für die WMC und die Föderation spielen. Der Norden ist zwar etwas weniger wohlhabend, verfügt aber über wertvolle Güter und ermöglicht die direkte Zufahrt nach Shikawo über die Großen Seen.

    In diesem Jahr spielte der gering verzinste Zwangskredit offenbar nur eine geringe Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes. Es gelang irischen Kaufleuten, bedeutende Investitionen bei der WMC, im Mittelmeerraum und an der westafrikanischen Küste zu tätigen und so ihren Handelsgewinn weiter zu steigern. Man hofft, dass dies auch zu wachsenden Importen und so zugleich zu steigenden Zoll-, Hafen und Marktgebühren beitragen wird.


    Besonderheiten:
    Die irische Föderation kontrolliert die Häfen Donegal, Sligo, Galway, Limerick und Cork, deren Hafenanlagen und Geschütze allen anderen in Europa überlegen und daher für den Nordamerikahandel besonders wichtig sind.
    Auf Nantucket verfügt die Föderation über eine Werft, die jährlich vier Schiffe der Stufe IV errichten kann. Die Insel ist (anders als die meisten anderen Kolonien) ein Teil Irlands.
    In Cork besteht eine Seefahrtsakademie, die sich wie eine Universität für Kaufleute und Seeleute auswirkt.
    Das Schutzmantellied und die neue Marienfahne sorgen für eine zusätzliche Motivation der Seeleute gegen Schiffe von Ländern, die man als nichtchristlich oder nichtkatholisch ansehen kann. Gegen christliche Gegner bleibt die Kampfkraft hingegen unverändert, während man bei Kämpfen gegen Schiffe des Heiligen Stuhls oder der Zisterzienser vom Heiligen Nikolaus sogar mit einem Malus zu rechnen hat.


    Herrschaftsgebiet: Irland, Isle of Man, Nantucket
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 010 000
    Regionen: Irland (mit Dublin); Nantucket ist der Region Amerika-Ostküste zugeordnet

    Hauptstadt: Keine
    Ratsort: Limerick (Stadtbefestigung 4)
    Residenz des Ratsvorsitzenden („Hochkönig“): Galway
    Wichtige Festungen: Donegal (3), Sligo (5), Galway (4), Cork (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Hochkönig Columban II. (seit 1717, *1664), König von Donegal

    Abgedankte Monarchen: Hochkönig Patrick III. (1685-1704, *1631, 1711 verstorben)
    Verstorbene Monarchen: Hochkönig Arbogast I. (1704-1717, *1639)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung eines Handelsbüros auf Nantucket
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Schottland und England
    1704: Ausbau des Handelshafens auf Nantucket um eine Stufe (auf Stufe 3) zum halben Preis
    1705: Einrichtung einer Fischerei- und Handwerkerbank
    1706: Übernahme des Schutzmantelliedes und einer Marienfahne für die Föderationsflotte
    1707: Einrichtung eines Handelspostens 1 in Yunushafen
    1708: Einführung des St.-Patrick‘s-Days als Nationalfeiertag
    1709: Gemeinsame Förderung der Braukunst mit den Zisterziensern vom Heiligen Niklaus
    1710: Einrichtung eines Handelspostens 2 in Yamacraw (Savannah)
    1711: Förderung des Walfangs und der Walverarbeitung auf Nantucket
    1712: Symposium des Fortschritts für die Irische Föderation
    1713: Föderung der irischen Whiskeyproduktion, dem „Wasser des Lebens“
    1714: Förderung des Musikhandwerks
    1715: Handelfahrt nach Südamerika
    1716: Handelsfahrt in den Indischen Ozean
    1717: Einrichtung mehrerer Botschaften und Konsulate


    Botschaften und Konsulate:
    Seit 1717: Botschaft in Shikawo (25 000 S)
    Seit 1717: Botschaft in Oslo (10 000 S)


    Besondere Gebäude:
    Seit 1701: Handelsbüro auf Nantucket
    Seit 1704: Auf Stufe 3 ausgebauter Handelshafen (Nantucket)
    Seit 1707: Handelsposten 1 in Yunushafen
    Seit 1710: Handelsposten 2 in Yamacraw (Savannah)
    Seit 1711: Handelsposten 1 auf Barbados, wurde der Hanse abgekauft; zeitweilig weitgehend zerstört, inzwischen wieder auf 130 000 S (von 500 000 S) Gegenwert gebracht


    Handelsprivilegien und Monopole: Keine


    Steuereinnahmen: 1 270 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 5 000 S (da die Botschaft in Oslo nur 10 000 S kostet)
    Weitere Einnahmen: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der irischen Fischerei- und Handwerkerbank 660 000 S (davon 660 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 250 000 S (mit Abgabebonus)
    Aktuelle jährliche Kosten der Botschaften: 35 000 S
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -


    Fällige Kredite:
    Zwangskredit im Inland: 3 000 000 S zu einem variablen Zinssatz


    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1717: 1158 Anteile (Irland: 225, Schottland 225, England 225, Handelskonsortien 483), 640 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1718: 1164 Anteile (Irland: 225, Schottland 225, England 225, Handelskonsortien 489), 760 000 S, dazu 1*600, 3*400, 12*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 198 000 S.


    Waffentragende Bevölkerung: 0,6 (effektiv 0,6) Minghan SR 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 4,2 (effektiv 4,2) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -


    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (5000 Mann, in Nantucket Stufe IV für jeweils vier Schiffe)
    Geschütze: -
    Besondere Geschütze: 2,5 Regimenter Festungsgeschütze V


    Schiffe Anfang Schiffe Anfang 1717:
    Hauptflotte: 2*400 IV, 4*300 IV, 3*150 IV, 12*50 IV, 10*25 IV, 17*25 III
    Nantucketschutzflotte: dauerhaft 1*300 IV, 6*100 III, 10*50 III, 20*25 III unter dem Kommando des Söldnerhauptmanns Robert von Amalfi


    Schiffe zum Jahresende 1717:
    Hauptflotte: 2*400 IV, 4*300 IV, 3*150 IV, 12*50 IV, 10*25 IV, 17*25 III
    Nantucketschutzflotte: dauerhaft 1*300 IV, 6*100 III, 10*50 III, 20*25 III unter dem Kommando des Söldnerhauptmanns Robert von Amalfi

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1718:
    Hauptflotte: 2*400 IV, 4*300 IV, 3*150 IV, 12*50 IV, 10*25 IV, 17*25 III
    Nantucketschutzflotte: dauerhaft 1*300 IV, 6*100 III, 10*50 III, 20*25 III unter dem Kommando des Söldnerhauptmanns Robert von Amalfi


    Söldner: 1,0 Minghan LR (Lyon) auf Irland, 1,0 Regimenter LI (Cádiz) auf Nantucket

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1717: -

  3. #18
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    Föderation der Zisterzienser vom Heiligen Nikolaus

    Die Gebetsbruderschaft wird eingerichtet und zieht im ersten Jahr vor allem schottische und irische Seeleute an.


    Besonderheiten:
    Die Zisterzienserföderation erhält Subsidien aus Shikawo, Narwa und der Kalmarer Union, um den Seeverkehr zu schützen und ihre mächtige Flotte zu unterhalten (1707/08 erstmals reduziert, gegenwärtig werden davon nur noch die Subsidien aus Narwa bezahlt).
    Einige der den Mönchen nach 1610 übereigneten Schiffe sind noch Konstruktionen aus der Zeit Yunus‘ IV., die über weit bessere nautische Eigenschaften verfügen als heutige Bauten.
    Auf Labrador und in Neufundland öffnete Shikawo den Brüdern vier Freihäfen, um Holz und andere wichtige Güter günstig erwerben zu können.


    Herrschaftsgebiet: Orkney-Inseln, Shetland-Inseln, Färöer-Inseln, Grönland
    Vasallen: -
    Freihäfen: St. Juruk’s (Neufundland), Natashquan, North River, Nain (Labrador)
    Seit Anfang 1709 verwaltet der Orden auch die mongolischen Dörfer auf Spitzbergen
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 25 500
    Regionen: Highlands-Island-Nordatlantikinseln (mit der Kalmarer Union, Schottland und den mongolischen Stützpunkten); die Freihäfen sind der der Region St.-Xystus-Strom zugeordnet

    Hauptstadt: Keine
    Sitz des Erzabtes: Shetland (Stadtbefestigung 6, Klosteranlage 5)
    Wichtige Festungen: Kirkwall (6), Toftir (6)
    Wichtige Klöster: Kirkwall (5), Toftir (3)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Erzabt Eleutherius III. (seit 1714, *1660)
    Verstorbene Ordensoberhäupter:
    Erzabt Theodosius I. (1695-1703, *1619)
    Erzabt Bernhard IV. (seit 1703-1714, *1649)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Gesandtschaften in sechs Länder mit diplomatischem und wissenschaftlichem Zweck
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Bau einer Klosteranlage 2 in Natashquan für den weiblichen Ordenszweig
    1704: Bau eines Handelspostens 1 in St. Juruk’s
    1705: Errichtung einer wohnlichen Notunterkunft für Seeleute im Hafen von Kirkwall
    1706: Einrichtung eines Stadtklosters 1 in Rom als Pilgerherberge für Jerusalemwallfahrer
    1707: Einrichtung eines Stadtklosters 2 in Jaffa als Pilgerherberge
    1708: Übernahme des Pilgerschutzes im Mittelmeerraum (auf päpstlichen Wunsch)
    1709: Gemeinsame Förderung der Braukunst mit der Irischen Förderation
    1710: Pilgerfahrt des Abtes ins Heilige Land
    1711: Erzabt Bernhard IV. berichtet von seiner Pilgerfahrt ins Heilige Land
    1712: Einführung einer Brieftaubenzucht auf den Inseln
    1713: Baubeginn einer Klosteranlage 1 bei Lissabon
    1714: 600-Jahr-Feier der Primarabtei Potigny
    1715: Einführung eines neuen Stundenbuchs
    1716: Bau eines Fischereihafens auf Spitzbergen
    1717: Einführung einer Gebetsbruderschaft von Laien


    Besondere Gebäude:
    1704: Handelsposten 1 in St. Juruk’s
    1705: Klosteranlage 2 des weiblichen Ordenszweiges aus Frankreich in Natashquan
    1705: Notunterkunft für Seeleute im Hafen von Kirkwall
    1706: Stadtkloster 1 in Rom als Pilgerherberge für Jerusalemwallfahrer
    1707: Stadtkloster 2 in Jaffa als Pilgerherberge
    1716: Fischereihafen 1 auf Spitzbergen

    Offene Bauprojekte:
    1713-17XX Klosteranlage 1 bei Lissabon (620 000 S/ 1 500 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Keine


    Steuereinnahmen: 290 000 S
    Subsidien: 250 000 S (Shikawo, entfallen endgültig), 100 000 S (Narwa), 60 000 S (Kalmarer Union, entfallen seit 1709 vermutlich dauerhaft), 30 000 S (Jaffa)
    Zusätzliche Subsidien aus dem Heiligen Land: 60 000 S (1711-1735 jährlich)
    Zusätzliche Subsidien des Heiligen Stuhls: 60 000 S
    Zusätzliche Subsidien der britischen Mächte: 300 000 S
    Weitere Einnahmen: 50 000 S aus päpstlichen Mitteln für das Kloster zu Lissabon (bereits verbaut)
    Einnahmen der Gebetsbruderschaft: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 12 900 S
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 20 000 S
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 550 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 605 000 S

    Waffentragende Bevölkerung: 0,4 (effektiv 0,4) Regimenter LI (leicht erhöht)
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (500 Mann)

    Geschütze: 1,0 Regimenter Festungsgeschütze IV

    Schiffe Anfang 1717: 2*250 V, 2*150 VI, 4*100 V, 8*100 IV, 4*50 V, 18*50 IV, 3*50 III, 2*25 V, 22*25 III, davon befinden sich 1*100 V, 5*100 IV, 1*50 V, 6*50 IV, 1*25 V zum Pilgerschutz im Mittelmeerraum
    Schiffe zum Jahresende 1717: 2*250 V, 2*150 VI, 4*100 V, 8*100 IV, 4*50 V, 18*50 IV, 3*50 III, 2*25 V, 22*25 III, davon befinden sich 1*100 V, 5*100 IV, 1*50 V, 6*50 IV, 1*25 V zum Pilgerschutz im Mittelmeerraum
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1718: 2*250 V, 2*150 VI, 4*100 V, 8*100 IV, 4*50 V, 18*50 IV, 3*50 III, 2*25 V, 22*25 III, davon befinden sich 1*100 V, 5*100 IV, 1*50 V, 6*50 IV, 1*25 V zum Pilgerschutz im Mittelmeerraum


    Söldner: 1,5 Regimenter LI (Narwa)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1717: -

  4. #19
    Zurück im Norden
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    Kalmarer Union

    Die Zentrale der Logen in Kopenhagen wird eingerichtet und man beginnt damit, bei den als Loyalisten bekannten Familien für eine Mitgliedschaft zu werben. Die schwedische und die norwegische Regierung haben offenbar noch nicht davon erfahren, man wird die Sache allerdings kaum lange völlig geheim halten können – erst recht, wenn damit weitere Handelskontakte geknüpft werden sollen.

    Dank der großzügigen Förderung gelingt es der dänischen Krone, eine ganze Gruppe junger Studenten aus den drei Reichen nach Bergamo zu schicken, wo sie recht schnell sehr gute Rückmeldungen erhalten. Es ist offenbar gelungen, die eigentliche Nationalität mehrerer Studenten geheimzuhalten, da Italien an sich nur Dänen zulässt.

    Die Sonnenwendfeiern werden wieder mit einem klaren Schwerpunkt begangen und stärken in Schonen den dänischen Einfluss. Norwegen und Schweden bemühen sich aber weiterhin, die Veranstaltungen zu behindern und Reisen in die dänische Vasallenprovinz nach Kräften zu erschweren.

    Zum zollfreien Export von Eisenerz aus Norwegen wurde bislang noch keine Entscheidung des Reichstages getroffen, da man sich nicht ohne irische Einwilligung dazu bereitfinden möchte. Es wäre aber vielleicht möglich, in dieser Sache nochmals nachzuhaken.


    Besonderheiten:
    Dänemark musste im Vertrag von 1414 zwar auf einen Zoll am Sund verzichten, erhielt aber das Recht, im Kriegsfall neutrale Schiffe aufzuhalten und auf Konterbande zu überprüfen.
    In Norwegen wirken sich die Hanseprivilegien zum Vorteil der Staatskasse aus, da die Hanse inzwischen von dort fast ihr gesamtes Holz für den Schiffbau bezieht.
    In Stockholm residiert der Hochmeister des Deutschen Ordens. Die Stadt profitiert daher in gewissem Maße von der Wirtschaft nichtschwedischer Balleien.

    Herrschaftsgebiet: Dänemark, Norwegen, Schweden
    Vasallen: Island (bis 1713/14), Schonen (seit Ende 1714)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 860 000 (D) + 500 000 (N) + 1 200 000 (S)
    Regionen: Dänische Inseln-Schonen (mit Gotland und Aland), Jütland-Schleswig-Holstein-Lübeck (mit Brandenburg und der Deutschen Hanse), Norwegen, Schweden, Highlands-Island-Nordatlantikinseln (Island, mit den Zisterziensern vom Heiligen Nikolaus, Schottland und den mongolischen Stützpunkten)

    Hauptstädte: Kopenhagen (Stadtbefestigung 2, Stadtschloss 1), Oslo (Stadtbefestigung 2, Stadtschloss 1), Stockholm (Stadtbefestigung 2, Stadtschloss 1, seit 1716 Stadtschloss 2)

    Ehemalige Hauptresidenz: Kalmar (Wasserschloss 2)
    Wichtige Festungen: Helsingborg (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Radbod I. Nordlandsson (seit 1708, *1683)
    Herzog von Schonen (Vasall): Frans von Ystad (seit 1714, *1657)

    Abgedankte Monarchen:
    König Erik VIII./IV./XIV. von Dänemark, Norwegen und Schweden (1689-1708, *1655)

    Abgedankte Prätendenten:
    König Waldemar IV. von Schweden (1708-1714, *1657)
    Ansgar von Kallinge, vom Orden benannter Landpfleger von Schonen (1714, *1654)

    Weitere Prätendenten (von Dänemark nicht anerkannt):
    König Olav IV. von Norwegen (seit 1708, *1659)
    König Erik XV. von Schweden (seit 1714, *1661)



    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Adelsfest in Kalmar, das als dauerhafte Tradition eingeführt werden soll
    1702: Bau eines Fischereihafens in Trondheim (1703 Ausbau zum Regionalhafen)
    1703: Einführung der Wikingermode bei Hofe
    1704: Einführung und Organisation von staatlicher Zwangsarbeit
    1705: Gründung der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) für den Nordamerikahandel
    1706: Einrichtung eines Konsulats in Paris
    1707: Erarbeitung einer einheitlichen nordischen Schriftsprache
    1708: „Erforschung der Berge“ mit Ungarn, Italien und der Eidgenossenschaft
    1709: Gründung panskandinavistischer Vereine
    1710: Umbau des Hofes, „um Geheimaktionen durchzuführen und besser auf dem diplomatisch/propagandistischen Feld zu agieren“ (Effizienzsteigerung gewählt)
    1711: Gründung eines Geheimdienstes
    1712: Einführung einer Luxussteuer
    1713: Gründung einer nautischen Schule in Kopenhagen
    1714: Gründung des Istituto di Metallurgia, einer Schule für Metallurgie in Bergamo
    1715: Förderung des Allsång und damit verbundener Chöre
    1716: Förderung des Tagebaus im norwegisch-schwedischen Grenzgebiet
    1717: Gründung von Nordischen Logen


    Offene Bauprojekte:
    Seit 1713: Schule für Nautik in Kopenhagen (Stand: 65 000 S von 250 000 S)


    Besondere Gebäude:
    Seit 1703: Regionalhafen in Trondheim


    Besondere Institutionen:
    Seit 1711: Geheimdienst in Kopenhagen,
    Achtung Spoiler:
    seit 1715 mit 20000 S dotiert (Versuch zur Aufdeckung der Ordensverschwörung), seit 1716 nicht mehr finanziert



    Botschaften und Feste Gesandtschaften:
    Seit 1706: Konsulat beim Königreich Frankreich in Paris (2 500 S)
    Seit 1709: Konsulat beim Königreich Norwegen in Oslo, seit 1711 als Botschaft weitergeführt (10 000 S)
    Seit 1709: Konsulat beim Königreich Schweden in Stockholm, seit 1711 als Botschaft weitergeführt (10 000 S)
    Seit 1710: Konsulat beim Kalifat von Cordoba in Cordoba, 1711 von beiden Seiten aufgelöst, keine Kosten mehr
    Seit 1710: Konsulat bei der Deutschen Hanse in Lübeck (2 500 S)
    Seit 1716: Konsulat auf Island (2 500 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1715: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Großherzogtum Burgund (mit Vasallen)


    Embargos und andere Strafmaßnahmen:

    Seit 1715: Vollständiges Embargo gegen den Deutschen Orden


    Dänische Steuereinnahmen: 190 000 S (D)
    Schonische Zivilliste: 50 000 S, entfällt künftig wegen der Anwerbung von Söldnern
    Spenden aus Schweden und Norwegen: -
    Verfügbare Zwangsarbeiter (für je 0,1 S bei Bauprojekten einsetzbar): 3 900 (D), sind gegenwärtig auf norwegischem Gebiet eingesetzt
    Einnahmen aus der Luxussteuer: 11 000 S

    Nicht verwendete Mittel: -
    Einnahmen aus den Kaperbriefen: -
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 70 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -

    Fällige Kredite:
    Sonderkredit über 424 172 S im Inland zu einem freien Zinssatz über eine beliebige Laufzeit


    Eigenkapital der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) Anfang 1717: 500 Anteile (Kalmarer Union: 500), 179 000 S, dazu 1*250 (Handelsschiff II) und 1*100 (Handelsschiff III) mit jährlichen Kosten von 16 000 S.
    Im Sommer 1715 stieß zudem ein ungarisches Schiff (200 III) zur Handelsflotte, das die NHG frei nutzen kann, aber auch unterhalten muss
    Die Gesellschaft verfügt seit Anfang 1713 über ein Monopol für den Pelzimport in die Kalmarer Union (gegenwärtig nur in Dänemark wirksam).
    Anfang 1717 entnahm der dänische König 100 000 S aus der Kasse, um den Staatsetat auszugleichen

    Eigenkapital der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) Anfang 1718: 500 Anteile (Kalmarer Union: 500), 58 000 S, dazu 1*250 (Handelsschiff II) und 1*100 (Handelsschiff III) mit jährlichen Kosten von 16 000 S.
    Im Sommer 1715 stieß zudem ein ungarisches Schiff (200 III) zur Handelsflotte, das die NHG frei nutzen kann, aber auch unterhalten muss
    Die Gesellschaft verfügt seit Anfang 1713 über ein Monopol für den Pelzimport in die Kalmarer Union (gegenwärtig nur in Dänemark wirksam).


    Waffentragende Bevölkerung:
    Dänemark: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 1,1 (effektiv 1,1) Regimenter LI
    Dänische Vasallenaufgebote (Schonen): 0,2 (effektiv 0,2) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 0,4 (effektiv 0,4) Regimenter LI
    Norwegen: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 0,7 (effektiv 0,7) Regimenter LI (leicht erhöht)
    Schweden: 0,9 (effektiv 0,9) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR, 2,0 (effektiv 2,0) Regimenter LI, dazu 1,5 Minghan LR-Söldner (Pilsen)


    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann in jedem Königreich)
    Schiffsproduktion: Stufe II (1000 Mann in Norwegen, je 500 Mann in Dänemark und Schweden)

    Geschütze: -

    Schiffe Anfang 1717: 4*25 III
    Schiffe zum Jahresende: 4*25 III
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1718: 4*25 III

    Schwedische Schiffe Anfang 1717: 4*50 III, 4*25 III, 5*50 II, 10*25 II
    Neubauten: -
    Schwedische Schiffe Anfang 1718: 4*50 III, 4*25 III, 5*50 II, 10*25 II

    Norwegische Schiffe Anfang 1717: 11*100 III, 10*50 II, 20*25 II
    Neubauten: -
    Norwegische Schiffe Anfang 1718: 11*100 III, 10*50 II, 20*25 II


    Söldner:
    0,5 Minghan LR-Söldner aus Frankreich

    Im Felde stehende Einheiten: -


    Dänische Verluste 1717: -

    Schwedische Verluste 1717: -

    Norwegische Verluste 1717: -

  5. #20
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    Großfürstentum Finnland

    Die verschiedenen Begegnungen des Großfürsten mit Würdenträgern der vielen im Land verbreiteten Religionsgemeinschaften verlaufen sehr harmonisch. Je nach ihrer konkreten Ausrichtung versprechen sie, ihren Mitgliedern die Vorteile der Schulbildung oder auch die moralische Unbedenklichkeit von – meist nach Geschlechtern getrennten – Saunabesuchen nahezubringen. Bei der Empfehlung von Hebammen gibt es aber gewisse Unterschiede, da einige fernöstliche Religionsgemeinschaften hier eigene Modelle kennen und vertreten, so dass deren Priesterinnen und Priester hier keine Zusagen abgeben können. Einige Klöster wären überdies bereit, sich an der Organisation der Armenkassen zu beteiligen.

    Die Memoiren des verstorbenen Großfürsten wurden neu herausgegeben, lagen aber erst im Herbstbuchhandel vor. Man hofft, dass sich im nächsten Jahr einige Einnahmen erzielen lassen.

    Die kommunalen Armenkassen wurden erneut ausgeschöpft, und auch die Bauernkasse konnte ihre Mittel vollständig verleihen. Die Schulkassen benötigten wohl wieder etwas höhere Zuschüsse, weil die Zahl der Schüler anwuchs.

    Der Straßenbau wurde weiter fortgeführt und sorgt noch immer für einen recht starken Zustrom von Arbeitskräften aus dem Baltikum und Russland, allerdings auch für gewisse Konflikte in den Dörfern, da man die Männer manchmal als fremd empfindet und ihnen vorwirft, einheimische Frauen zu belästigen.

    Stettin bittet mittlerweile darum, einen Teil der Schulden zurückzahlen zu dürfen, da die dauerhaften Zinszahlungen es deutlich erschweren, den Wohlstand der Stadt zu erhalten.


    Besonderheiten:
    Einige finnische LI* sind Waldläufer aus dem Norden mit Kampfvorteilen in Waldgebieten.
    Der Freihafen Stettin wurde dem Großfürsten anstelle von Uusima übertragen, das man auf Druck Narwas nicht abgeben konnte. Obwohl die Stadt als Vasall unter finnischer Suzeränität steht, trägt sie dank der engen Handelsbeziehungen zum finnischen Steueraufkommen bei.
    Der Dorfkassenfonds wurde Anfang 1711 ausgezahlt und dem Staatshaushalt zugeschlagen


    Herrschaftsgebiet: Finnland mit Ausnahme von Südkarelien, Kymenlaakso und Uusimaa
    Vasallen: Stettin
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 290 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Nordfinnland, Südfinnland; Stettin ist Teil der Region Vorpommern


    Hauptstadt: Rovaniemi (Sitz der Eduskunta)
    Hauptresidenz: Oulu (Wasserschloss 1)
    Wichtige Festungen: Kalajoki (2), Närpes (3), Pori (3), Salo (3), Puumala (1),
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Großfürst Barsid I. (seit 1707, *1651)
    Ehrentitel der Spielfigur: König der Zahlen

    Verstorbene Monarchen: Großfürst Kalevi I. (1698-1707, *1625)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung einer Gesamtfinnischen Handelsbank
    1702: Finnisches Hoffest mit einer Präsentation aller Regionen des Landes
    1703: Bau eines Fischereihafens in Pori (1704 zu einem Regionalhafen ausgebaut)
    1704: Förderung des Sports in Finnland
    1705: Errichtung eines Handelspostens 1 in Genua
    1706: Druck der Memoiren von Großfürst Kalevi I.
    1707: Einführung eines Bildungsplans für Dorfschulen
    1708: Einrichtung eines Musterlandguts mittlerer Größe (250 000 S) bei Salo
    1709: Einrichtung einer Dorflehrerschule in Oulu
    1710: Eröffnung einer Landwirtschaftsbank
    1711: Finanzielle und organisatorische Unterstützung für die Einrichtung von Dorfschulen
    1712: Verbesserung der Gesundheitspflege durch die Unterstützung von Hebammen und Badern
    1713: Kartierung des Wege- und Binnenschiffahrtsnetzes
    1714: Einrichtung eines Straßenbauamtes (Chausseeamtes)
    1715: Förderung der Saunakultur
    1716: Unterstützung der Bedürftigen durch eine kommunale Kasse
    1717: Treffen religiöser Würdenträger mit dem Großfürsten


    Besondere Gebäude:
    1704: Regionalhafen in Pori
    1705: Finnischer Handelsposten 1 in Genua
    1706: Italienischer Handelsposten 1 in Pori
    1709: Dorflehrerschule in Oulu
    1714: Bestehender Handelshafen in Stettin um eine Stufe vergrößert (von 3 auf 4)

    Abgeschlossene Bauprojekte:
    1714: Mittlere Straße zwischen Berlin und Stettin (142 Mongolische Meilen/ 2 130 000 S)
    1714-1717: 80 Meilen einfache Landstraßen in Nordfinnland
    1714-1717: 55 Meilen einfache Landstraßen in Südfinnland


    Offene Bauprojekte:
    Einfache Straße zwischen Pori, Turku und Salo (160 Mongolische Meilen/ 700 000 S von 200 Mongolischen Meilen/ 1 000 000 S)
    Mittlere Straße von Oulu zum Ufer des Oulujärvi (75 Mongolische Meilen / 750 000 S von 100 Mongolischen Meilen / 1 500 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1711: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Markgrafschaft Brandenburg
    Seit 1713: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Deutschen Hanse, 1716 wieder ausgelaufen


    Steuereinnahmen: 430 000 S
    Dorfkassenfonds in Dagomys: Anfang 1711 aufgelöst
    Einlagen der kommunalen Armenkassen: -
    Tributeinnahmen: -
    Jährliche Zahlung aus Brandenburg (1711-1720): 80 000 S
    Zinszahlung aus Stettin: 60 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 217 S


    Verliehene Kredite:
    3 000 000 S an Stettin (langfristig, 2% Zinsen im Jahr)
    4 000 000 S an das Kalifat von Cordoba (kurzfristig, 9,5% Zinsen)


    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Gesamtfinnischen Handelsbank: 350 000 S (davon 290 000 S verliehen)
    Einlagen der Landwirtschaftsbank: 190 000 S (davon 190 000 S verliehen)
    Einlagen der Schulgeldkasse: 3 000 S
    Einlagen der Armenkassen: ausgeschöpft


    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 175 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: -


    Waffentragende Bevölkerung: 2,5 (effektiv 2,5) Regimenter LI*, 2,5 (effektiv 2,5) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,4 (effektiv 0,4) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (500 Mann)

    Geschütze: -


    Schiffe Anfang 1717: 10*50 III, 30*25 III
    Schiffe Ende 1717: 10*50 III, 30*25 III
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1718: 10*50 III, 30*25 III

    Söldner: 2,5 Regimenter LI (Krakau)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1717: -

  6. #21
    Zurück im Norden
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    Königreich Galicien

    Das Heilige Compostelanische Jahr wird von den Menschen im Königreich und vielen Gästen aus Europa mit großer Inbrunst begangen. Höhepunkte sind die drei vom König und seiner Familie besuchten Festgottesdienste, für die drei berühmte zeitgenössische Komponisten eigene Messen schreiben und sogar selbst mit dem Domchor und einem aus Mitteln der Krone finanzierten Orchester zur Aufführung bringen. Die Pfingstmesse stammt aus der Meisterhand des Johann Sebastian Bach, das Osteroratorium mit einem bald berühmten Halleluja vom aufstrebenden brandenburgischen Künstler Georg Friedrich Händel und die Messvertonung für den Jakobustag selbst vom venezianischen Komponisten Antonio Vivaldi.

    Die Feierlichkeiten erhöhten Bekanntheit und Ansehen des kleinen Landes in ganz Europa, da man von den vielen geistlichen Besonderheiten und auch der Glaubensfreude spricht, welche die Menschen ausstrahlen. Ein findiger hellenischer Händler verkauft sogar kleine Nachbildungen des Botafumeiro. Es werden auch viele Spenden vereinnahmt, die zum Teil direkt an die Wallfahrtskirche, zum Teil aber auch an die königliche Kasse gehen.

    Die Wirtschaft des Königreichs profitiert natürlich von den vielen Pilgern, doch zeigen sich erstmals auch die Schattenseiten der engen Bindung an das Kalifat, das verschiedenen Handelsmächten Privilegien einräumte und sich als Handelsdrehscheibe positioniert. Erhebliche Teile des Gewinns der Wallfahrt verbleiben so bei fremden Kaufleuten.


    Besonderheiten:
    Das Kronland Galiciens umfasst nur einen kleinen Teil des Reichsgebietes. Da das Prestige der Eroberer Spaniens aber außerordentlich hoch ist, wirken galicische Schwerpunkte stets auf das ganze Reich, wobei die Finanzierung zu 80% aus den Grafschaften erfolgt.
    Söldnertruppen (nicht aber Schiffe und Artillerieregimenter) werden ebenfalls zu 80% aus Mitteln der Grafschaften bestritten.
    Die Grafschaften unterhalten an der Militärgrenze Aveiro-Salamanca-Logrono selbständig mehrere moderne Burgen mit Festungsgeschützen.


    Herrschaftsgebiet: Region Galicien
    Vasallen: Nordwestspanien nördlich der Linie Aveiro-Salamanca-Logrono
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 100 000
    Regionen: Galicien (Kronland und Vasallen gemeinsam)

    Hauptstadt: Santiago de Compostela (Stadtbefestigung 4)
    Hauptresidenz: Vigo (Burgschloss 1, Stadtbefestigung 4)
    Wichtige Festungen: Aveiro (4), Viseu (3), Almeida (4), Salamanca (5), Toro (3), Lerma (4),
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Fernando V. (seit 1707, *1668)

    Verstorbene Monarchen: König Fernando IV. (1690-1707, *1644)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Galicischer Landtag, um Grafen, Adel, Klerus und Volk näher zueinander zu führen
    1702: Gründung der Jakobusbruderschaft und eines Pilgerhospitals in Santiago
    1703: Gründung einer königlichen Schule auf einem Landgut bei Vigo
    1704: Einführung des Missale secundum usum almae ecclesiae S. Iacobi pro tota Hispania
    1705: Förderung des Landesausbaus im galicisch-merinidischen Grenzgebiet
    1706: Große internationale Jakobuswallfahrt zum Heiligen Compostelanischen Jahr
    1707: Förderung religiöser Handwerkskunst
    1708: Galicisch-merinidische Handelsgesandtschaft nach West- und Nordafrika
    1709: Feierliche Krönung Fernandos V. am Jakobustag in Santiago
    1710: Eröffnung mehrerer Botschaften und Konsulate
    1711: Gründung eines kleinen Musterweingutes bei der Festung Lerma
    1712: Einführung des Rituale secundum usum almae ecclesiae S. Iacobi pro tota Hispania
    1713: Einrichtung eines Chausseeamtes, Baubeginn der Weinstraße
    1714: Feierliche Hochzeit des Kronprinzen Fernando mit Isabella von Soria
    1715: Herstellung des Botafumeiro für die Kathedrale in Santiago
    1716: Buß- und Betjahr zur Vorbereitung auf das Heilige Jahr
    1717: Heiliges Compostelanisches Jahr


    Besondere Gebäude:
    Seit 1702: Pilgerhospital in Santiago
    Seit 1703: Königliche Schule bei Vigo
    Seit 1711: Musterweingut (klein) bei Lerma
    Seit 1716: Pilgerhospital in Santiago in der Größe eines Stadtklosters


    Offene Bauprojekte:
    Bau der Spanischen Weinstraße Hendaye (auf englisch-aquitanischer Seite) - Irun - Donostia – Lerma (Einfache Straße über 280 Mongolische oder Königliche Meilen/ 450 000 S von insgesamt 1 400 000 S verbaut)


    Botschaften und Konsulate:
    Seit 1710: Botschaft in Paris (10 000 S); Leitung: Prinz Roberto, Bruder Fernandos V.
    Seit 1710: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Palermo (10 000 S)
    Seit 1710: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Mopti (10 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Nouakchott (5 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Cordoba (2 500 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Kalifat von Cordoba (mit Vasallen)
    Seit 1709: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Herzogtum Burgund (mit Vasallen), 1712 ausgelaufen


    Steuereinnahmen: 520 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Freiwillige Kriegsabgabe der wohlhabenden Stände: -
    Spendeneinnahmen für das Heilige Jahr (Krone): 215 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 120 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 37 500 S (Diplomatische Vertretungen)
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 385 000 S in der Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 423 500 S


    Waffentragende Bevölkerung: 1,3 (effektiv 1,3) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 0,8 (effektiv 0,8) Regimenter LI (leicht gewachsen)
    Vasallenaufgebote: 4,0 (effektiv 4,0) Minghan SR, 0,9 (effektiv 0,9) Minghan LR, 1,1 (effektiv 1,1) Regimenter DR, 1,9 (effektiv 1,9) Regimenter LI (leicht gewachsen)
    Zusätzliches Vasallenaufgebot: Anfang 1715 aufgelöst


    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (500 Mann)


    Geschütze: 0,5 Regimenter Feldartillerie III


    Schiffe zu Jahresbeginn 1717: 3*250 III (darunter das Flaggschiff „Missale Mozarabicum“), 8*100 III, 20*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II
    Aufgegebene Schiffe: 1*250 III und 3*100 III

    Schiffe am Jahresende 1717: 2*250 III (darunter das Flaggschiff „Missale Mozarabicum“), 5*100 III, 20*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1718: 2*250 III (darunter das Flaggschiff „Missale Mozarabicum“), 5*100 III, 20*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II


    Söldner: 2,5 Minghan LR (Söldnermarkt Lyon), zu 80% aus Mitteln der Vasallen bezahlt

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1717: -

  7. #22
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    Kalifat von Cordoba

    Der zweite Basar unter direkter Aufsicht des Kalifats wird wie sein in diesem Jahr erweitertes Pendant in Cordoba ohne nennenswerte Verzögerungen errichtet. Auch in Tanger achtet die Hofverwaltung darauf, ausreichend Platz für die geplanten Vergrößerungen zu schaffen und bemüht sich überdies, den leichten Zugang zum Hafen sicherzusellen. Dies könnte künftig ein weiterer Baustein sein, um Spanien und Marokko zu einem Umschlagsplatz für viele fremde Kaufleute werden zu lassen.

    Das Goldhandelsmonopol verlor dieses Jahr leider an Wert, nachdem die Iren mittlerweile eine feste Route an der westafrikanischen Küste einrichten konnten, die über die Kanaren nach Europa oder in den Mittelmeerraum hinein verläuft und dank der zusätzlichen, von Melaka und Dagomys zum Schutz des Truppennachschubs finanzierten Kriegsschiffe als besonders sicher gilt. Die gute Nachricht dabei ist, dass die erhöhte Sicherheit auch der Handelsverbindung zwischen Cádiz und Südamerika und damit einer Route nutzt, die gleichzeitig die Geschäfte auf der Handwerkermesse beflügelt. Diese blieb auch im vergangenen Jahr ein bedeutender Treffpunkt zahlreicher Kaufleute.

    Die Regentschaft wird problemlos bestätigt, während die Diskussion um einen zinslosen oder sehr zinsgünstigen Zwangskredit äußerst kontrovers verlaufen ist. Die Mehrheit der Stände lehnt ihn letztlich zwar ab, man geht aber davon aus, dass die Regenten ihn dennoch für 1718 anordnen und durchsetzen könnten. Eine „Schmerzgrenze“ wird allerdings nicht genannt, da die Betroffenen dem Konzept kritisch gegenüberstehen, obwohl einige Fernhandelskaufleute darauf verweisen, dass es sich in Burgund und mit gewissen Abstrichen auch in Italien und Irland bewährt habe.

    Unter den zahlreichen, hervorragenden Ideen des Kalifen werden der Ausbau des Hafens von Sevilla, die Börse und natürlich die Jubiläumsfeier hervorgehoben. Auch die übrigen Vorschläge seien aber gut umsetzbar, wobei man eine Beteiligung an der italienischen Schiffspostlinie allerdings nicht für lukrativ hält und bezweifelt, dass sie für das Kalifat überhaupt von Bedeutung sei. Die Akademie könne leicht gegründet werden, für eine dauerhafte Kooperation müsse aber zusätzlich ein Etat zur Verfügung stehen. Ob man dadurch wirklich schnell bessere Schiffe errichten könne, sei hingegen zweifelhaft. Ein wissenschaftlicher Fortschritt habe normalerweise viele verschiedene Grundlagen und beruhe nicht nur auf einer einzelnen Schule.

    Die Rechtsreformen werden auf 1719 hin fortgeführt, sollten also noch zwei weitere Jahre laufen, bis man eine Bilanz ziehen kann.


    Besonderheiten:
    Der Goldhandel mit Afrika über Marokko sorgt für große Liquidität. Daher kann der Kalif weit höhere Schulden aufnehmen, bis dem „Binnenmarkt“ eine Krise droht.
    An den Militärgrenzen Aveiro-Salamanca-Logrono und Logrono-Huesca-Tarragona wurden in den letzten Jahren moderne Burgen mit Festungsgeschützen errichtet.
    Der mongolische Söldnermarkt Cádiz ist in Kriegszeiten für Feinde des Kalifats geschlossen.
    Vom Kalifat kommandierte Geschwader aus den an den großen Manövern des Jahres 1704 beteiligten Ländern (Galicien, Frankreich, Hellas, Heiliger Stuhl, Schottland, England und Irland) kämpfen zwischen 1705-1724 ohne Malus für zusammengesetzte Schiffsverbände. Bei Flottillen unter merinidischem Kommando mit Schiffen aus anderen europäischen Ländern ist der Malus im selben Zeitraum deutlich gemindert und kann durch dreiwöchige Manöver vor dem gemeinsamen Einsatz nochmals reduziert werden. Beide Verbesserungen betreffen den Einsatz gegen Piraten wie auch gegen feindliche Kriegsschiffe.
    Truppen des Kalifats (auch Söldner) sind zwischen 1712 und 1731 auf heimischem Boden im Hinblick auf die Ausnutzung des Geländes und die Zusammenarbeit verschiedener Minghan und Regimenter deutlich stärker als gewöhnlich


    Herrschaftsgebiet: Spanien südlich der Militärgrenze, Marokko nördlich von Agadir, Balearen
    Vasallen: Die meist halbnomadisch lebenden Stämme Süd- und Ostmarokkos, Agadir (seit 1713/14), El Khabta (seit 1713/14)

    Ungefähre Bevölkerungszahl: 7 450 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Iberien-Westwüste, Iberien-Zentrum, Iberien-Ost-Süd, Nordmarokko, Südmarokko-Berbergebiete (mit den kanarischen Vasallen)

    Hauptstadt: Cordoba
    Hauptresidenz: Granada (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: Coimbra (4), Bejar (4), Avila (5), Soria (4), Saragossa (4), Tortosa (4)
    Staatsoberhaupt (künftige Spielfigur): Kalif Yaqub II. (seit 1716, *1713)
    Aktuelle Spielfigur: Prinz Omar (*1695), Onkel des Kalifen, führt die Regentschaft zusammen mit seinen Schwägerinnen Sumeija und Subh

    Verstorbene Monarchen:
    Kalif Ibrahim IV. (1661-1703, *1627)
    Kalif Yaqub I. (1703-1714, *1649)
    Kalif Ahmad I. (1714-1716, *1682)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Islamische Bank von Cordoba zur Handwerkerförderung
    1702: Feier zum 80. Freiheitstag des Kalifats 1622
    1703: Küstenschutzkonferenz gegen die Piraterie
    1704: Flottenmanöver in vier Küstenregionen mit sieben weiteren Ländern
    1705: Förderung des Landesausbaus im galicisch-merinidischen Grenzgebiet
    1706: Handwerkermesse zu Cordoba
    1707: Reduzierung der Frondienste und islamisch geprägter Verhaltenskodex
    1708: Galicisch-merinidische Handelsgesandtschaft nach West- und Nordafrika
    1709: Bauernfreundliche Reform der Frondienste, Strafen und Schutzverpflichtungen
    1710: Eröffnung mehrerer Botschaften und Konsulate
    1711: Große Landmanöver der Landesaufgebote, Vasallen und Söldner
    1712: Feier zum 90. Freiheitstag des Kalifats 1622
    1713: Einrichtung einer Münzprägeanstalt für Goldmünzen in Cordoba
    1714: Einführung eines Goldhandelsmonopols
    1715: Handelsfahrt in die Hansestädte, um Kontakte zu knüpfen
    1716: Bau des „unendlichen Basars“ von Cordoba
    1717: Bau eines weiteren Basars in Tanger


    Botschaften und Konsulate:
    Seit 1710: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Goreé (10 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Tunis (5 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Algier (5 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Cádiz (2 500 S)
    Seit 1710: Konsulat in Santiago (2 500 S)
    Seit 1711: Konsulat in Limerick (2 500 S)
    Seit 1712: Konsulat in Athen (2 500 S)
    Seit 1715: Konsulat in Hamburg (2 500 S)
    Seit 1715: Konsulat in Lübeck (2 500 S)


    Besondere Gebäude:
    Seit 1713: Münzprägestätte für Goldmünzen in Cordoba (250 000 S)
    Seit 1716: „Unendlicher Basar“ in Cordoba (Marktplatz 2, soll laufend erweitert werden)
    Seit 1717: Basar in Tanger (Marktplatz 1)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Königreich Galicien (mit Vasallen)
    Seit 1710: Einseitige Handelsprivilegien für das Herzogtum Burgund (ohne Vasallen), bereits 1711 wieder aufgehoben und durch Vorrechte für Hellas ersetzt
    Seit 1711: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Khanat Hellas (ohne Vasallen), 1715 auf Stufe 2 erhöht, 1717 durch Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Kalifat ergänzt
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Italien (mit Vasallen)
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Deutschen Hanse (mit Vasallen)
    Seit 1717: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Königreich Frankreich (ohne Vasallen)


    Steuereinnahmen: 1 960 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Verpachtung des Goldhandelsmonopols: 180 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Nicht verwendete Mittel: -
    Entrichtete Tribute: -

    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Islamischen Bank von Cordoba: 1 050 000 S (davon 1 050 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 600 000 S (mit Abgabebonus), 47 000 S fließen der Armenhilfe zu, 13 000 S der Veteranenversorgung
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 35 000 S (Diplomatische Vertretungen)
    Ausgaben während des Jahres: -
    Forderungen von Kaufleuten (0,05 von 0,25 S Verlust der geminderten Münzen): 800 S

    Fällige Kredite:
    4 000 000 S aus dem Großfürstentum Finnland zu 9,5% Zinsen, insgesamt also 4 380 000 S
    6 961 901 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 7 658 091 S


    Waffentragende Bevölkerung: 1,2 (effektiv 1,2) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR, 6,0 (effektiv 6,0) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 5,1 (effektiv 5,1) Minghan LR, 0,1 (effektiv 0,1) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (2500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (4000 Mann)

    Geschütze: -

    Schiffe zu Jahresbeginn 1717: 1*1000 III (Flaggschiff „Kalif Ibrahim III“), 1*400 III, 6*250 III, 1*150 III, 15*50 III, 110*25 III, davon 1*150 III, 10*50 III bei den östlichen Kanaren
    Abgemusterte oder verkaufte Schiffe: 1*400 III, 4*250 III, 1*150 III, 15*50 III, 300*25 III

    Schiffe am Jahresende 1717: 1*1000 III (Flaggschiff „Kalif Ibrahim III“), 80*25 III
    Flottenneubau: -

    Schiffe Anfang 1718: 1*1000 III (Flaggschiff „Kalif Ibrahim III“), 80*25 III



    Söldner: 1,0 Minghan LR (Lyon)
    Verbündete: -

    Im Feld stehende Einheiten:
    0,6 Minghan SR, 0,4 Minghan LR, 2,0 Regimenter LI, dazu 2,0 Minghan LR von den Berbervasallen zur Banditenbekämpfung, Ende des Jahres wieder demobilisiert


    Verluste 1717: -

  8. #23
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    Khanat Italien

    Dank des gestiegenen Einflusses von Khan Urus I. bei den Zünften ist es gelungen, die von ihm angestrebte Reform in allen vier Provinzen umzusetzen. Ausnahme ist die Produktion bei nicht zünftisch gebundenen Personen, da man offenbar einen vollständigen Kampf um Marktanteile fürchtete. So bleibt die Produktionsmenge durch die Zahl der verfügbaren und bezahlbaren Gesellen und Lehrlinge begrenzt und kann vor Ort festgelegt werden. Man darf aber auch Sicht der Regierung von einem schönen Erfolg sprechen, da man die Zünfte doch überraschend stark in ihrem Einfluss auf Produktion und Verkauf zurückdrängen konnte.

    Im Bereich des Außenhandels wurden in diesem Jahr starke Veränderungen wirksam, da man selbst nur noch die Handelsvorrechte im Kalifat aufrechterhielt. Trotz der starken Konkurrenz aus Hellas und einigen anderen Ländern gewann man dort zusätzliche Marktanteile, während die Kaufleute des Kalifats in Italien offenbar etwas weniger erfolgreich blieben.

    Auch das Verhandlungsgeschick des Monarchen wurde wieder sehr gelobt: So ist es ihm bei Gesprächen mit dem Kalifat gelungen, zusätzliche Mittel für die gegenseitigen Privilegien auszuhandeln und von Ungarn Gelder für die Erhaltung eines Teils der eigenen Artillerie einzuwerben.

    Die Börse in Genua nahm in diesem Jahr einen kleinen Aufschwung, nachdem Kaufleute des Kalifats und des Khanats Hellas sich dort stärker engagierten. Offenbar profitiert man hier indirekt vom Goldhandelsmonopol und dessen Umgehung durch irische Kaufleute auf der Atlantikroute. Händler des Kalifats bieten die begehrte Ware nun etwas häufiger im westlichen Mittelmeerraum an.

    Die beiden staatlichen Betriebe schrieben in diesem Jahr leider rote Zahlen, nachdem vor allem der Postdienst lange unerwartet hohe Gewinne eingebracht hatte. Man vermutet einen Zusammenhang mit einem gewissen Anstieg verschwundener Schiffe aus der katalonisch-ligurischen Route.

    Die Festung im Westen des Landes wurde leicht ausgebaut, und auch der Geheimdienst übernahm die gewünschten Umstellungen.


    Besonderheiten:

    Die oberitalischen Kommunen haben eine lange Tradition der Selbstverwaltung, was die Effizienz von städtischen Schwerpunkten deutlich steigert.
    Dank der hervorragenden Geschützgießerei in Mailand ist die Aufstellung eines Regiments Feldartillerie oder Belagerungsartillerie 10000 S günstiger als üblich, Festungsgeschütze sogar um 15000 S (bei den ersten drei Regimentern pro Jahr).
    Der Söldnermarkt Genua stellt dem Khanat ein Regiment SI kostenlos zur Verfügung.
    Das Khanat Italien ist seit 1709 in vier Provinzen (Lombardei, Ligurien, Toskana, Piemont) aufgeteilt, die in einem Föderationskuriltai zusammenarbeiten. Diese erhalten jeweils 100 Sitze, die sie auf gerechte Weise nach eigenen Regeln vergeben können.
    Die Durchsetzungskraft des Khans bei den Zunftvertretern in den Provinzen ist für sieben Jahre (1717-1723) höher als gewöhnlich


    Herrschaftsgebiet: Oberitalien ohne die Romagna und die Küste von Venedig bis Triest
    Vasallen: Grafschaft Barcelona nördlich von Logrono-Huesca-Tarragona, Südtirol, Korsika
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 9 070 000 (leicht gesunken)
    Regionen: Lombardei-Piemont, Ligurien, Toskana, Katalonien-Korsika, Cisleithanien (mit Ungarn, Böhmen, Baiern und Schwaben)
    Provinzräte: Lombardei, Toskana, Ligurien, Piemont

    Hauptstadt: Mailand (Stadtbefestigung 3), seit 1709 zugleich Sitz des Föderationskuriltai
    Hauptresidenz: Como (Wasserschloss 4)
    Wichtige Festungen: Logrono (1), Huesca (1), Tarragona (1), Genua (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Urus I. (seit 1706, *1670)

    Verstorbene Monarchen: Khan Tenzin II. (1677-1706, *1640)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (gemeinsam mit Hellas und Rom)
    1702: Italienischer Handwerkerwettstreit
    1703: Antipiraterieakt (Stärkung des inneren Zusammenhalts)
    1704: „Tag des Seemanns“ (Seesieg am 14. September 1703 bei Porto Maurizio)
    1705: Bau eines Flusshafens bei Pavia (an der Mündung des Tricino in den Po)
    1706: Bau eines Handelspostens in Pori (Großfürstentum Finnland)
    1707: „Föderalismusreform“, Einteilung Italiens in vier Provinzen
    1708: „Erforschung der Berge“ mit Ungarn, der Kalmarer Union und der Eidgenossenschaft
    1709: Bau einer Werkzeugmanufaktur in Turin
    1710: Gründung des staatlichen Post- und Fährdienstes Poste Italiane
    1711: Errichtung einer Festung 1 auf dem Pass San Giacomo bei Ventimiglia
    1712: Verwaltungsreform der Federazione Municipale
    1713: Gründung des Servizio informazioni
    1714: Einrichtung einer experimentellen Werkstatt in den Bergamasker Alpen
    1715: Gründung einer Börse in Genua
    1716: Werbung des Khans für eine umfassende Zunftreform
    1717: Lockerungen der Zunftregeln bei Menge, Preis und Produktion von Erzeugnissen


    Besondere Institutionen:
    Seit 1713: Geheimdienst Servizio informazioni in Mailand,
    Achtung Spoiler:
    seit 1714 mit 35 000 S im Inland und mit 15 000 S in ganz Spanien aktiv, 1717 auf 20 000 S im Inland und 15 000 S in ganz Spanien reduziert



    Besondere Bauwerke:

    Seit 1705: Flusshafen bei Pavia (an der Mündung des Tricino in den Po)
    Seit 1705: Finnischer Handelsposten in Genua
    Seit 1706: Handelsposten in Pori (Großfürstentum Finnland)
    Seit 1714: Istituto di Metallurgia, eine Schule für Metallurgie in Bergamo
    Seit 1714: Experimentelle Werkstatt in den Bergamasker Alpen in der Größe einer Schule
    Seit 1715: Börse in Genua in der Größe eines Marktplatzes 2


    Staatsbetriebe:
    Seit 1709: Staatliche Werkzeugmanufaktur Manifattura di Torino (500000 S)
    Seit 1710: Staatlicher Fährdienst Poste Italiane (100000 S) zwischen Genua, Ajaccio und Barcelona, besitzt seit Anfang 1712 fünf kleine Kurierschiffe (5*25 III)

    Offene Bauprojekte:
    Festung 1 bei Ventimiglia (1 445 000 S von 1 500 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1706: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Khanat Ungarn (ohne Vasallen), seit 1713 als gegenseitige Privilegien fortgeführt, 1715 beendet
    Seit 1714: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Böhmen (ohne Vasallen), 1717 wieder beendet
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Pfalzgrafschaft (mit Vasallen), 1717 wieder eingestellt
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Herzogtum Schwaben (ohne Vasallen), 1716 bereits wieder eingestellt
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Eidgenossenschaft (mit Vasallen), 1717 beendet
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Kalifat (mit Vasallen)
    Seit 1715: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für den Heiligen Stuhl (ohne Vasallen)

    Seit Mitte 1712: Schikanen gegen die Deutsche Hanse, Anfang 1714 ausgelaufen


    Steuereinnahmen: 1 280 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Nicht verwendete Mittel: 5 000 S (Geheimdienst)
    Gewinne der Manifattura di Torino: -
    Gewinne der Poste Italiane: -
    Weitere Einnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Entrichtete Tribute: 150 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 450 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Verluste der Manifattura di Torino: 8 000 S
    Verluste der Poste Italiane: 13 000 S
    Ausgaben während des Jahres: -

    Fällige Kredite I: zurückgezahlt
    Fällige Kredite II:
    Zwangskredit der führenden Stände über 14 225 000 S zu einem vom Khan frei festlegbaren Zinssatz über eine variable Laufzeit im Inland


    Waffentragende Bevölkerung: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 6,8 (effektiv 6,8) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR (davon 0,2 aus Tirol, 0,1 aus Korsika), 0,2 (effektiv 0,2) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (2500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (4000 Mann)


    Geschütze zu Jahresbeginn 1716:
    0,4 Regimenter Feldartillerie III in Mailand
    0,2 Regimenter Festungsgeschütze III in Genua

    Schiffe zu Jahresbeginn 1717: 1*500 III (Flaggschiff Federazione), 4*250 IV, 8*100 III, 30*50 III, 50*25 III

    Schiffe am Jahresende 1717: 1*500 III (Flaggschiff Federazione), 4*250 IV, 8*100 III, 30*50 III, 50*25 III

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1718: 1*500 III (Flaggschiff Federazione), 4*250 IV, 8*100 III, 30*50 III, 50*25 III


    Söldner zu Jahresbeginn 1717: 1,0 Regimenter SI (Genua, kostenfrei) in Genua
    Söldner zu Jahresbeginn 1718: 1,0 Regimenter SI (Genua, kostenfrei) in Genua


    Hilfstruppen: 1,5 Minghan SR und 1,5 Minghan LR aus Ungarn und den ungarischen Vasallengebieten, davon 0,6 Minghan LR in Katalonien

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1717: -

  9. #24
    Zurück im Norden
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    Heiliger Stuhl

    Die bisherige Landwirtschaftsbank wird wie vom Heiligen Stuhl gewünscht in drei Bereiche aufgeteilt, um besser an der wirtschaftlichen Entwicklung der ländlichen Gebiete und der Hilfe für die armen bäuerlichen Schichten mitwirken zu können. Wie erwartet erweist sich die Förderbank mit ihren zinslosen Krediten als besonders nützlich, auch wenn diese Sparte natürlich Verluste hinnehmen muss. Es wäre also wohl nötig, hier immer wieder eine kleine Summe nachzuschießen. Fremdes Kapital konnte bislang nicht eingeworben werden, weil man bei den Kaufleuten der italienischen Halbinsel kaum das Potential für Gewinne sieht. Selbst die Klöster halten sich dabei sehr zurück, zumal viele von ihnen dem Zins kritisch gegenüberstehen. Man vermutet, dass staatliche Banken im Allgemeinen nur schwer konkurrenzfähig sind, wenn es um das rein gewinnorientierte Geschäft geht.

    Die Stipendien wurden ohne größere Schwierigkeiten vergeben, weil die Klöster meist viele begabte junge Männer zur Verfügung stellen können, die aus dem dörflichen Umfeld der jeweiligen Niederlassung stammen. Man gewinnt dadurch auch gegenüber den Hellenen deutlich an Gewicht, was allerdings auch zu gelegentlichen Konflikten führt.

    Die Nuntien bemühten sich wie immer, ihren Aufgaben nachzukommen. Recht erfolgreich waren diesmal besonders die Gesandten im hohen Norden und auf den Kanaren.

    Die Zahl der Freilassungen aus der Leibeigenschaft steigt in diesem Jahr wieder leicht an und erreicht etwa 1500 Menschen. Meist sind es junge Männer, die ihr Glück im Ausland oder in Rom versuchen möchten. Mittelfristig scheint der Weg einer landlosen, freiwilligen Ablösung der Leibeigenschaft aber recht krisenanfällig, selbst wenn der päpstliche Hofstaat die Idee im Grunde durchaus wertschätzt.

    Die Weinkür war ein harmonisches Fest, auch wenn man wegen des Todes von Papst Laurentius auf übertriebene, unangemessene Ausgelassenheit verzichtete.

    Die Briefwechsel mit den Patriarchen wurden bis zum Tod des Pontifex fortgeführt und dann zunächst nicht wieder aufgenommen. Der neue Papst muss sich zweifellos erst einmal in die Amtsgeschäfte hineinarbeiten.

    Wie erhofft gewannen päpstliche Winzer – nicht zuletzt die großen Klöster – mit Hilfe einiger Hansekaufleute tatsächlich Anschluss an den europäischen Weinhandel. Hauptabnehmer sind zunächst die Menschen im Süden Spaniens und im Khanat Hellas.


    Besonderheiten:
    Der Heilige Stuhl verfügt über vier Regimenter der Schweizergarde. Der Sold für diese sehr frommen Männer liegt nur bei einem Viertel des auf dem Söldnermarkt gezahlten Preises. Der Papst kann diese Regimenter allerdings nicht entlassen. Für weitere Verbände werden die gewöhnlichen Preise fällig.
    Der Peterspfennig wird mittlerweile in der ganzen Welt am 29. Juni erhoben und bis zum Ende des Jahres nach Rom gebracht. Er wird im Etat eigens ausgewiesen und erhöht die Mittel des Heiligen Stuhles ganz erheblich.
    Der päpstliche Jurisdiktionsprimat ist mittlerweile durch Privilegien vieler Fürsten, Bischöfe und Klöster deutlich eingeschränkt worden. Dennoch ist der Heilige Vater auch weiterhin allein dafür zuständig, Diözesangrenzen zu verändern, neue Bistümer zu erheben und die Statuten von Ordensgemeinschaften zu genehmigen. Außerdem kann er unwürdigen oder simonistischen Bischöfen die Bestätigung verweigern oder sie absetzen.


    Herrschaftsgebiet: Territorium des Kirchenstaates im Italien des 17. Jh.
    Vasallen: -
    Protektorate: Gran Canaria, in geringerem Maße auch Fuerteventura und Lanzarote
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 550 000 (mit den kanarischen Protektoraten)
    Regionen: Latium-Marken, Romagna


    Hauptstadt: Rom (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Rom (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Honorius IV. (seit 1717, *1650)

    Verstorbene Päpste:
    Siricius III. (1697-1706, *1635)
    Laurentius I. (1706-1717, *1649)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (mit Hellas und Italien)
    1702: Baubeginn der neuen Peterskirche (Kathedrale der Stufe 4)
    1703: Eröffnung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1704: Fortsetzung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1705: Gründung einer Päpstlichen Druckerei in der Größe einer Schule der Stufe 2 in Rom
    1706: Bau einer päpstlichen Universität in Rom
    1707: Errichtung eines Handelspostens 2 in Jaffa zur Pilgerversorgung und zum Handel
    1708: Fortsetzung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1709: Konsistorium zur Kreierung neuer Kardinäle und zur Umsetzung der Konzilsbeschlüsse
    1710: Rundreise durch den weltlichen Besitz des Heiligen Stuhls
    1711: Gründung der Landwirtschaftsbank Banco di Santo Spirito
    1712: Beginn einer jährlichen päpstlichen Weinkür am Bartholomäustag, ab 1713 dann zum Erntedankfest
    1713: Einrichtung zahlreicher Nuntiaturen (Botschaften und Konsulate)
    1714: Kodifizierung und Begrenzung der Frondienste, Vergabe eines Viertels der päpstlichen Güter als Allmendefläche (ergänzt durch Schenkungen von Klöstern, Bischöfen und Adligen)
    1715: Schutz der Kanaren unter dem Banner des Heiligen Michael, der zugleich Patron der päpstlichen Flotte wird
    1716: Feierliche Eröffnung der päpstlichen Universität
    1717: Ausweitung der Landwirtschaftsbank Banco di Santo Spirito zur Förderung kleiner Betriebe und zum Aufbau eines Privatgeschäfts


    Nuntiaturen (Botschaften und Konsulate):
    Seit 1713: Botschaft in Shikawo (25 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Melaka (25 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in München (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Stockholm (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Bern (10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Paris (10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft auf Shetland (10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Santiago (10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Sarai (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Konstantinopel (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Sansibar (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Jaffa (10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in Dublin (25 000 S, eigentlich 5 000 S)
    Seit 1714: Botschaft in Mailand (10 000 S)
    Seit 1714: Botschaft in Tarent (10 000 S)
    Seit 1714: Konsulat in Venedig (5 000 S)
    Seit 1714: Konsulat in Sassari (5 000 S)
    Seit 1715: Botschaft in Nyarobie (15 000 S)
    Seit 1715: Botschaft in Khansbruck (15 000 S)
    Seit 1715: Botschaft in La Palma de Gran Canaria (10 000 S)


    Besondere Gebäude:
    Seit 1705: Päpstliche Druckerei in der Größe einer Schule der Stufe 2 in Rom
    Seit 1707: Handelsposten 2 in Jaffa zur Pilgerversorgung, 1712 auf Stufe 3 erhöht
    1706-1715: Päpstliche Universität in Rom, zusätzlich mit diplomatischer (statt philosophischer) Fakultät
    Seit 1716: Feste Gesandtschaft des Kaiserreichs China in Rom


    Offene Projekte:
    1702-17XX: Bau des Petersdomes (2 852 000 S/ 10 000 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1714: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 im Khanat Hellas
    Seit 1715: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Khanat Italien
    Seit 1715: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 für die Deutsche Hanse, 1716 aufgehoben

    Seit 1711: Schikanen gegen das Khanat der Kanarischen Inseln, 1713 mit der Kriegserklärung obsolet


    Steuereinnahmen: 110 000 S
    Einnahmen aus dem Peterspfennig: 2 190 000 S
    Nicht verwendete Mittel: -
    Tributeinnahmen: -
    Spenden für den Petersdom: 5 000 S (bereits verbaut)
    Spenden für die päpstliche Universität: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 4 720 S + 100 000 S (Subsidien aus Galicien und Irland)
    Einlagen der Banco di Santo Spirito: 690 000 S (davon 110 000 S verliehen)
    Einlagen der Förderbank: 460 000 S (davon 410 000 S verliehen)
    Einlagen der Privatbank: 100 000 S (davon 25 000 S verliehen)
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%


    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 300 000 S (mit Abgabebonus),
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: 5 500 S (Mehrkosten beim Bau des Petersdomes, müssen noch beglichen werden),
    Fällige Kredite: 4 700 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 5 170 000 S

    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1717: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359), 0 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.
    Stimmverteilung der Roma-Napoli-Compagnia (RNC):
    Stammanteile: Hellas 333, Heiliger Stuhl 333, Handelskonsortien 334
    Vorteilsaktien: Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359
    Stammanteile ermöglichen die Mitbestimmung auf den Gesellschafterversammlungen, sind aber finanziell ohne Wirkung. Ihre Zahl ist auf 1000 begrenzt.
    Verluste der RNC im Jahr 1716 (Die Art der Begleichung ist noch offen): 117 000 S

    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1718: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359), 19 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.
    Stimmverteilung der Roma-Napoli-Compagnia (RNC):
    Stammanteile: Hellas 333, Heiliger Stuhl 333, Handelskonsortien 334
    Vorteilsaktien: Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359
    Stammanteile ermöglichen die Mitbestimmung auf den Gesellschafterversammlungen, sind aber finanziell ohne Wirkung. Ihre Zahl ist auf 1000 begrenzt.
    Zinsloser Kredit des Khanats Hellas an die RNC: 60 000 S
    Zinsloser Kredit des Heiligen Stuhls an die RNC: 60 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 0,4 (effektiv 0,4) Minghan LR, 0,7 (effektiv 0,7) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,1 (effektiv 0,1) Regimenter LI (leicht erhöht)


    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (500 Mann)


    Geschütze: 1,5 Regimenter Festungsgeschütze III


    Schiffe Anfang 1717: 1*400 III, 4*250 III, 1*250 I, 15*100 III, 1*100 II, 57*50 III, 4*50 II, 49*25 III, 12*25 II, davon 1*400 III, 2*250 III, 10*100 III, 50*50 III, 45*25 III vor den Kanaren
    Angemietete Schiffe: 1*150 IV und 9*50 IV aus dem Khanat Ungarn in den Adriahäfen


    Schiffe zum Jahresende 1717: 1*400 III, 4*250 III, 1*250 I, 15*100 III, 1*100 II, 57*50 III, 4*50 II, 49*25 III, 12*25 II, davon 1*400 III, 2*250 III, 10*100 III, 50*50 III, 45*25 III vor den Kanaren
    Angemietete Schiffe: 1*150 IV und 9*50 IV aus dem Khanat Ungarn in den Adriahäfen

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1718: 1*400 III, 4*250 III, 1*250 I, 15*100 III, 1*100 II, 57*50 III, 4*50 II, 49*25 III, 12*25 II, davon 1*400 III, 2*250 III, 10*100 III, 50*50 III, 45*25 III vor den Kanaren
    Angemietete Schiffe: 1*150 IV und 9*50 IV aus dem Khanat Ungarn in den Adriahäfen


    Söldner: 1,0 Minghan LR (Genua), 1,0 Regimenter DR (Konstantinopel), werden im ganzen Land eingesetzt, um die Sicherheit zu erhöhen
    Besondere Söldner: 4,0 Regimenter SI (Schweizergarde, Viertelsold), davon 2,0 Regimenter im ländlichen Gebiet; diese standen zeitweilig in Galicien


    Im Feld stehende Einheiten: -


    Verluste 1717: -

  10. #25
    Zurück im Norden
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    Khanat Hellas

    Das neue Gericht wird mit Hilfe von Mitarbeitern der Präfektur unter der (formalen) Leitung des Kronprinzen recht schnell eingeführt und mit einer eigenen Geschäftsordnung versehen, um die Wünsche des Khans umzusetzen. Da das Khanat in diesem Bereich noch recht weit hinter vielen anderen europäischen Nationen zurückbleibt, setzen fortschrittlich denkende Beamte große Hoffnung auf diese Form der Rechtspflege. Gerade zu Beginn muss man im Landesinneren und auf den großen Gütern wohl auch mit erheblichem Widerstand und großem Misstrauen rechnen, was den militärischen Schutz durch die LR- und SI-Sölder besonders nützlich machen dürfte.

    Auch wirtschaftlich darf man einen Aufschwung melden: Die irische Konkurrenz im Handel mit dem Indischen Ozean blieb 1717 wieder auf gewohntem Niveau, und im Kalifat konnte man zusätzliche Geschäftsfelder erschließen. Die Silbereinnahmen wuchsen so wieder sehr deutlich an, während die Infrastrukturkosten stabil blieben. Für das Gericht stehen dank der Bemühungen von Kronprinz Iskander und seinem Gefolge sogar noch ansehnliche Mittel zur Verfügung, die man vereinnahmen oder in den kommenden Jahren abschmelzen kann. Die Sachverständigen halten die gegenwärtige Finanzierung der Präfektur für ausreichend, und künftig wäre es vermutlich am besten, einfach noch 10000 S zusätzlich für ein solches vor Ort tätiges Gericht hinzuzufügen. Falls diese nicht benötigt würden, könnten die Mittel einfach dafür genutzt werden, um die Verwaltung für das laufende Jahr zu verbessern.


    Besonderheiten:
    Im süditalienischen Adel ist eine antikisierende Religion sehr verbreitet, die den Khan als Schutzherrn vor den Christen ansieht. Dadurch ist die dortige Oberschicht äußerst loyal.
    In Athen sind noch Söldner (SI*) mit besonders effektiven Waffen aus mongolischer Zeit ausgerüstet.
    Als merinidischer Prinz erhält der Khan jährlich eine Apanage aus seinen spanischen Gütern.


    Herrschaftsgebiet: Süditalien, Griechenland südlich der Linie Olymp-Parga ohne die Inseln
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 5 970 000
    Regionen: Südgriechenland, Süditalien

    Hauptstadt: Athen
    Hauptresidenz: Tarent (Stadtschloss 1)
    Wichtige Festungen: Salerno (4), Bari (2), Tropea (2), Larisa (2), Piräus (3)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Ibrahim I. (seit 1704, *1670)

    Verstorbene Monarchen: Khan Uthman I. (1667-1704, *1629)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (gemeinsam mit Italien und Rom)
    1702: Gesandtschaft zur Förderung von Handel und Diplomatie mit der Satrapie Sansibar
    1703: Einrichtung diplomatischer Vertretungen in Kairo und auf Sansibar
    1704: Bau eines Handelspostens auf Sansibar (für die RNC)
    1705: Handelsmesse Afrikanikí Agorá in Athen (als dauerhafte Veranstaltung geplant)
    1706: Einführung der Athener Börse, die den Außenhandel des Landes unterstützen soll
    1707: Tarenter Adelstag zur stärkeren Zentralisierung des Khanats
    1708: Gründung einer „Hellenisch-Melakanischen Gesellschaft für Kommerz“
    1709: Einführung des ius emphyteuticarium auf Krongut und bei freiwillig teilnehmenden Adligen (nach Klarstellung 1710: Keine Fronpflichten, aber Pachtgebühren sowie unbezahlte Arbeitsdienste für den Unterhalt der Infrastruktur; persönliche Freiheit).
    1710: Bau eines Handelspostens in Kairo
    1711: Gründung einer „Freiheitsbank“ zum Erwerb von Land und Arbeitsmaterial im ländlichen Raum des Khanats
    1712: Diplomatische Handelsdelegation zum Unabhängigkeitstag des Kalifats
    1713: Rückreise des Kronprinzen Iskander aus Melaka, Vorbereitung eines Buches
    1714: Gründung der Schola Agriculturae "Lucius Columella"
    1715: Einrichtung der Präfektur Kampanien als mittlere Verwaltungsebene und Lernort
    1716: Einrichtung der Präfektur Thessalien als mittlere Verwaltungsebene
    1717: Einführung eines Präfekturgerichtshofes in Kampanien


    Besondere Gebäude:
    Seit 1704: Handelsposten 1 der RNC auf Sansibar (von Hellas geplant und finanziert)
    Seit 1706: Börse in Athen in der Größe eines Marktplatzes 1, 1707 auf Stufe 2, 1709 auf Stufe 3, 1714 auf Stufe 4 und 1715 auf Stufe 5 erhöht
    Seit 1710: Handelsposten 1 des Khanats in Kairo
    Seit 1714: Landwirtschaftsschule „Schola Agriculturae Lucius Columella" in Tarent, 1715 auf Stufe 2 ausgebaut


    Botschaften und Feste Gesandtschaften:
    Seit 1703: Feste Gesandtschaften in Kairo und auf Sansibar (je 10 000 S)
    Seit 1705: Botschaften bei den Großkhanaten Melaka (25 000 S) und Debul (15 000 S)
    Seit 1710: Konsulate in Alexandria (5 000 S), Tanger (2 500 S) und Genua (2 500 S)
    Seit 1714: Botschaft beim Großkhanat Dagomys (25 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1711: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Kalifat von Cordoba (ohne Vasallen), 1715 auf Stufe 2 erhöht, seit 1717 zum Ausgleich einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 des Kalifats im Khanat Hellas
    Seit 1714: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 für den Heiligen Stuhl, 1717 ausgelaufen


    Besondere Gesetze und Regelungen: Das Khanat verzichtet seit 1707 auf außerordentliche Frondienste für Bauprojekte und verlieh 1710 allen Leibeigenen der Krone und der aus eigenem Willen mitwirkenden Adligen die persönliche Freiheit bei fortdauernder Dienstpflicht; seit 1713 entfällt auch diese Dienstpflicht

    Besondere Präfekturen: Kampanien (seit 1715/16, mit eigenem Gerichtshof), Thessalien (seit 1716/17)

    Steuereinnahmen: 1 760 000 S
    Einnahmen aus der Apanage: 150 000 S
    Einlagen des Fonds zur Ausrichtung der Afrikanikí Agorá: 7 000 S
    Einlagen der Emphyteuten-Kasse: aufgelöst und in die Freiheitsbank überführt
    Einlagen der Freiheitsbank: 225 000 S (davon 225 000 S verliehen)
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 50 000 S
    Nicht verwendete Mittel: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 210 000 S (mit Abgabebonus), davon 10 000 S speziell zum Erwerb von Luxusgütern
    Kosten für die Präfektur Kampanien: 50 000 S, für den Gerichtshof wurden aber Rücklagen in Höhe von 55 000 S gebildet
    Kosten für die Präfektur Thessalien: 50 000 S
    Soldkosten: -
    Infrastrukturkosten 1717: 46 000 S
    Weitere feste Ausgaben: 95 000 S (Diplomatische Vertretungen)
    Ausgaben während des Jahres: -

    Fällige Kredite: 2 340 000 S in der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 2 574 000 S


    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1717: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359), 0 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.
    Stimmverteilung der Roma-Napoli-Compagnia (RNC):
    Stammanteile: Hellas 333, Heiliger Stuhl 333, Handelskonsortien 334
    Vorteilsaktien: Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359
    Stammanteile ermöglichen die Mitbestimmung auf den Gesellschafterversammlungen, sind aber finanziell ohne Wirkung. Ihre Zahl ist auf 1000 begrenzt.
    Verluste der RNC im Jahr 1716 (Die Art der Begleichung ist noch offen): 117 000 S

    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1718: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359), 19 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.
    Stimmverteilung der Roma-Napoli-Compagnia (RNC):
    Stammanteile: Hellas 333, Heiliger Stuhl 333, Handelskonsortien 334
    Vorteilsaktien: Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359
    Stammanteile ermöglichen die Mitbestimmung auf den Gesellschafterversammlungen, sind aber finanziell ohne Wirkung. Ihre Zahl ist auf 1000 begrenzt.
    Zinsloser Kredit des Khanats Hellas an die RNC: 60 000 S
    Zinsloser Kredit des Heiligen Stuhls an die RNC: 60 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 1,7 (effektiv 1,7) Minghan SR, 1,4 (effektiv 1,4) Minghan LR, 3,6 (effektiv 3,6) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe II (1000 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (1500 Mann)

    Geschütze: 0,5 Regimenter Belagerungsartillerie III in Athen

    Schiffe zu Jahresbeginn 1717: 1*350 III („Atalante“), 4*250 III („Castor“, „Pollux“, „Hero“, „Leander“), 4*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II

    Schiffe am Jahresende 1717: 1*350 III („Atalante“), 4*250 III („Castor“, „Pollux“, „Hero“, „Leander“), 4*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1718: 1*350 III („Atalante“), 4*250 III („Castor“, „Pollux“, „Hero“, „Leander“), 4*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II


    Söldner:
    2,3 Regimenter SI* (Athen), davon 2,0 Regimenter in den größeren Städten und den wichtigsten Festungen sowie 0,3 Regimenter als Leibgarde in Tarent
    3,0 Minghan LR (Konstantinopel) zur Sicherung beider Landesteile

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1717: -

  11. #26
    Blubb=Lebenseinstellung Avatar von PaPaBlubb
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    Markgrafschaft Brandenburg

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    Schwerpunkt – Gründung der Markgräflichen Bank zu Berlin

    In Berlin wird eine Markgräfliche Bank gegründet, die unmittelbar der Krone untersteht. Sie soll das Kreditwesen im Land verbessern und vor allem dort Geld zur Verfügung stellen, wo es wirtschaftlich sinnvoll eingesetzt werden kann.

    Kaufleute, Handwerker und Unternehmer können bei der Bank Kredite aufnehmen, wenn das Geld für den Aufbau oder die Erweiterung eines Betriebes, einer Manufaktur oder für notwendige Modernisierungen verwendet wird. Die Bank prüft die Vorhaben vorher und vergibt die Kredite zu möglichst günstigen Bedingungen. Damit soll es auch Bürgern ohne großes eigenes Vermögen möglich sein, einen Betrieb aufzubauen oder einen bestehenden zu vergrößern.

    Die Hoffnung dahinter ist recht einfach: Erfolgreiche Betriebe zahlen ihre Kredite zurück, beschäftigen Menschen und sorgen langfristig für höhere Einnahmen im Land.

    Auch dem Adel steht die Bank offen. Hier werden Kredite gegen entsprechende Sicherheiten vergeben. Als Pfand können Güter, Land, Wälder, Dörfer, Nutzungsrechte und anderer Besitz dienen.

    Wer einen solchen Kredit bei der Markgräflichen Bank aufnimmt, unterwirft sich für dieses Geschäft der Kredit- und Pfandordnung der Bank. Adlige Sonderrechte oder eine eigene Gerichtsbarkeit können nicht nachträglich herangezogen werden, um einen freiwillig geschlossenen Vertrag außer Kraft zu setzen.

    Gerät ein Schuldner mit seinen Zahlungen in Rückstand, wird ihm zunächst eine angemessene Frist zur Begleichung eingeräumt. Kann oder will er seine Verpflichtungen dauerhaft nicht erfüllen, greift die Bank auf die im Vertrag hinterlegten Sicherheiten zurück. Grundbesitz, der auf diese Weise an die Bank fällt, kann von der Krone übernommen oder zur Begleichung der Forderungen anderweitig verwertet werden.

    Geleitet wird die Bank von einem kleinen Direktorium aus bewährten Beamten der markgräflichen Verwaltung. Für das eigentliche Bankgeschäft sollen dagegen vor allem fähige Rechner, Buchhalter und Absolventen der Universitäten angeworben werden, die Kenntnisse in Kameralistik, Handel und Rechnungswesen besitzen.

    Auch einige Söhne alteingesessener Adelsfamilien sollen innerhalb der Bank Verwendung finden können. Für sie werden repräsentative Ämter und Inspektorenstellen geschaffen, die mit einem angemessenen Gehalt und dem nötigen gesellschaftlichen Ansehen verbunden sind. Die eigentlichen Entscheidungen über Kredite, Bücher und Sicherheiten bleiben jedoch beim Direktorium und den dafür ausgebildeten Beamten.

    Die Bank erhält für ihren Aufbau zunächst Kapital aus der markgräflichen Kasse. Auf längere Sicht soll sie sich durch Zinsen und ihre laufenden Geschäfte möglichst selbst tragen.

    Mit der Bank soll vor allem erreicht werden, dass vorhandenes Geld nicht ungenutzt liegen bleibt, sondern in neue Betriebe, Handel und Manufakturen fließt. Gleichzeitig bekommt Brandenburg erstmals eine feste staatliche Einrichtung, über die größere Kredite nach einheitlichen Regeln vergeben und abgesichert werden können.

    Weiteres:
    Militärische Sicherung: Zur Sicherung Brandenburgs werden wie gewohnt 1,0 LR (Leichte Reiter) aus Ungarn sowie 1,0 SR (Schwere Reiter) vom Deutschen Orden aufgeboten.

    Politische Konsolidierung: Einflussreiche Mitglieder des Landtages werden weiterhin regelmäßig zum Markgrafen nach Schwerin eingeladen, um sich über Politik, Wissenschaften, Landesverwaltung und weitere Themen auszutauschen. Der Markgraf nutzt diese Treffen zugleich, um den persönlichen Kontakt zu den einflussreichen Mitgliedern des Landtages zu pflegen und seinen politischen Einfluss weiter auszubauen.

    Handelsprivilegien mit Westfalen: Die gegenseitigen Handelsprivilegien mit Westfalen werden nach ihrem Auslaufen nicht verlängert.

    Domänenkammern: Die laufenden Ausgaben für die Domänenkammern werden um 20.000 S erhöht und betragen damit künftig 60.000 S jährlich. Die zusätzlichen Mittel sollen insbesondere für weiteres Personal und die laufende Verwaltungsarbeit verwendet werden.

    Handelsprivilegien:
    - Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Großfürstentum Finnland
    - Handelsprivilegien der Stufe 1 für die Deutsche Hanse

    Einnahmen: 690.000 S
    360.000 (Steuern)
    50.000 (Branntwein)
    120.000 (Krakau/Stettin)
    160.000 (Hanse)

    Ausgaben: 690.000 S
    20.000 (Auffüllung der Sid-Kassen)
    80.000 (Finnland)
    140.000 (Hofhaltung)
    25.000 (Ungarn)
    5.000 (Soldkosten Ungarn)
    10.000 (Soldkosten Deutscher Orden)
    45.500 (Schiffsunterhalt)
    173.500 (Schwerpunkt)
    5.000 (einflussreiche Mitglieder des Landtages)
    3.000 (Kollegien)
    60.000 (Verwaltung der Domänenkammer)
    111.500 (Kredit in der Schweiz)
    11.500 (Zinsen in der Schweiz)

    Ergebnis: 0 S

  12. #27
    Grünkohlgroßmaul Avatar von Bassewitz
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    Khanat Westfalen



    Schwerpunkt Heiratskasse


    Da der Adel Westfalens bereits in der Vergangenheit unter großem wirtschaftlichem Druck stand und zudem die einzelnen Landesteile sich bis heute weterhin eher fremd sind, legt der Khan eine dauerhafte Heiratskasse zur Förderung von Eheschließungen des Adels zwischen den historischen Provinzen Bielefeld, Lüneburg und Stade, die heute das Khanat Westfalen bilden, auf.
    Ziel ist also, das Gemeinschaftsgefühl und den Zusammenhalt auch in dieser staatstragenden Schicht zu festigen und nebenbei die wirtschaftliche Grundlage des (Nieder)Adels zu stabilisieren. Dass ein vereinter Adel, der sich als Familie versteht und dementsprechend zusammenhält, sich in Zukunft nicht mehr so einfach herumschubsen lässt, wird ganz bestimmt niemals zu Problemen führen.
    Die Kasse soll auch dem Adel der Vasallen offen stehen.

    Budget: 100.000 S


    Sonstiges:

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1710: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein
    Seit 1713: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für die Deutsche Hanse


    Die neue Schule wird ohne größere Schwierigkeiten eingerichtet und dürfte Anfang 1718 den Betrieb aufnehmen können. Bislang lässt sich noch nicht sagen, ob sie eher Adelssöhne oder etwas stärker die Kinder des gehobenen Bürgertums ansprechen wird.
    Das wirtschaftliche Symposium soll natürlich auch, wie gehabt, weitergeführt werden, um großartige Männer für unseren Hof zu gewinnen! Dabei auch bei den vielversprechenden Kaufmannssöhnen bei Hofe Werbung für das Fridericianum machen.
    Falls das Symposium mal wieder einen Themenvorschlag braucht, soll man mal über die geplante Ost-West-Straßenverbindung Braunschweig-Hannover-Bielefeld-Münster-Enschede und deren Sinn und Nutzen auf Wirtschaft und Handel des Khanats diskutieren. Plan war, Straßen für Ost-West zu errichten als Ergänzung zur Nord-Süd-Verbindung über die großen Flüsse.


    Von Widukind scheinen keine Wunder überliefert zu sein. Möglicherweise wurde er als Rebell und Vorfahr der ottonischen Kaiserdynastie in mongolischer Zeit nicht besonders geschätzt, so dass entsprechende Schriften nicht überliefert sind. Das von Khan Friedrich erwähnte Quellwunder wäre kaum für eine Seligsprechung geeignet, da der Fürst damals natürlich noch lebte und auch nicht als Urheber des Mirakels gelten kann.
    Nachdem man bei der Seligsprechung Widukinds leider in einer Sackgasse gelandet ist, soll mit 10.000 S mit Vorarbeiten für ein monumentales Nationalepos für Westfalen begonnen werden, das unsere bisherigen Forschungen zur Grundlage nimmt und die Entwicklung von den tapferen und aufrechten Chauken über den Herzog Widukind als ersten christlichen Herrscher bis zu den heutigen Khanen patriotisch verklärt und schamlos für unsere Legitimation ausschlachtet absolut historisch korrekt beschreibt, dass wir hier die coolsten sind und auch schon immer waren. Schwerpunkt kommt, sobald wir dafür Zeit haben.


    Offene Bauprojekte:
    Seit 1713: Mittlere Straße zwischen Hannover und Bielefeld (1 545 000 S von 109 Meilen bzw. 1 635 000 S)
    Weiterbau um 10 Meilen: 6 * 15.000 S = 90.000 S
    Neuer Stand: Mittlere Straße Hannover-Bielefeld 1.635.000/1.635.000 S
    Fertig!


    Die im Vorjahr angeworbenen Handwerker konnten auch 1717 gehalten werden, obwohl sie mancherorts in einigen Fällen Anfeindungen ausgesetzt sind oder als Konkurrenz gelten. Die recht hohen Mittel des Khanats helfen zweifellos dabei, die Belastungen für beide Seiten zu mildern und ihnen rasch Beschäftigungsmöglichkeiten zu eröffnen. Zudem haben einige der jüngeren Handwerker in Westfalen geheiratet oder ihre Familien nachgeholt.
    Ausgezeichnet! Genau so weitermachen! Weiterhin unterstützten wir die weitere Integration der Neubürger mit 120.000 S. Die LI-Söldner verteidigen währenddessen unsere Weltoffenheit!


    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    25. Dezember 1717: Das Weihnachtsfest ist in den meisten Ländern von Ruhe, Zufriedenheit und Eintracht geprägt. Das einfache Volk freut sich über eine gute Ernte, die Kaufleute über eine lange, ertragreiche Handelssaison und viele Edelleute über die zu erwartenden hohen Abgaben der Bauern und Märkte. Im Norden Europas leiden die Menschen aber unter dem schon seit dem Spätherbst außergewöhnlichen stürmischen Wetter. Eine Weihnachtsflut an der Nordsee sorgt sogar für Verwüstungen an der friesischen und dänischen Küste, so dass einzelne Dörfer fast vollständig zerstört werden. Die größeren Städte bleiben aber zunächst verschont, selbst wenn es mancherorts zu kurzfristigen Überschwemmungen kommt. Einige im Winterquartier liegende Schiffe werden außerdem losgerissen und beschädigt, was einen langsameren Beginn des Handelsverkehrs im kommenden Jahr verursachen könnte.
    Es werden 200.000 S als Kredit im Inland aufgenommen, um die Schäden in den von den Stürmen beschädigten oder sogar zerstörten Dörfern zu lindern bzw. bei der Wiederherstellung zu unterstützen.


    Bau von weiteren 0,3 Feldartillerie IV für die Schweiz: 0,3 * 60.000 S * IV = 72.000 S


    Der Khan spendet erneut 40.000 S für den Bau des Stifts Marienhöhe, um dieses soziale und gottgefällige Werk zu fördern und dem baierischen Kaiser seine Wertschätzung auszudrücken.


    Finanzen:

    Steuereinnahmen: 1.170.000 S
    Rücklagen vom Vorjahr: 0 S
    Privilegien Hanse: 160.000 S
    Artilleriebau Schweiz: 86.400 S
    Kredit im Inland: 200.000 S
    Gesamt: 1.616.400 S

    Hofhaltung: 305.000 S
    Schwerpunkt: 100.000 S
    Soldkosten: 277.500 S (2,5 Minghan LR, 1,5 Minghan LI)
    Unterhalt der Geschütze: 24.000 S
    Tributzahlung: 25.000 S (Ungarn)
    Nationalepos Widukind: 10.000 S
    Straßenbau: 90.000 S
    Integration Flüchtlinge: 120.000 S
    Artilleriebau: 72.000 S
    Kredittilgung: 348.405 S
    Aufbauhilfe Vasallen: 200.000 S
    Spende Marienhöhe: 40.000 S
    Gesamt: 1.611.905 S

    Neue Rücklagen: 4.495 S


    Besonderheiten:
    Dank der Erfahrungen des Khanats mit Geheimdiensten ist es den Westfalen möglich, jedes deutsche Land für 25000 S und jedes andere europäische Reich für 50000 S jährlich intensiv zu beobachten. Die Einrichtung des Geheimdienstes benötigt keinen Schwerpunkt mehr, so dass eine Infiltration jederzeit zum Jahresbeginn aufgenommen werden kann.
    Die politische und wirtschaftliche Nähe zur Hanse, zum Königreich England und zu den burgundischen Ländern lässt das Khanat von den Handelsbeziehungen zwischen diesen Mächten profitieren.

    Herrschaftsgebiet: Westfalen, Drenthe, Overjissel, südliches Niedersachsen,
    Vasallen: Nördliches Niedersachsen, Groningen, Grafschaft Kleve
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 2 290 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Bielefeld-Enschede, Niedersachsen-Holland (Vasallen, mit der Hanse)

    Hauptstadt: Bielefeld (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Enschede (Stadtbefestigung 1, Stadtschloss 1)
    Wichtige Festungen: Braunschweig (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Friedrich I. (seit 1704, *1687)

    Verstorbene Monarchen: Khan Heinrich I. (1698-1704, *1651)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung von Sonntagsschulen
    1702: Einrichtung von Zuchtgestüten
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Einrichtung einer Geschützgießerschule in Braunschweig
    1705: Einführung des „Bildungsplans 05“ nach englisch-böhmischem Vorbild
    1706: Einrichtung eines Priesterseminars in Münster
    1707: Begrenzung der Aufstandsfolgen in Stadt und Land nach dem Vorbild Burgunds
    1708: Festlegung der Fronpflichten nach englischem Vorbild
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Bau eines Flusshafens an der Weser (bei Verden)
    1711: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1712: Gründung der Westfalenbank für Landwirtschaft und Handwerk
    1713: Einführung des Westfalenliedes
    1714: Große 500-Jahr-Jubiläumsfeier Bielefelds
    1715: Ökonomisches Symposium in Bielefeld
    1716: Anwerbung von Handwerkern aus den von Hungersnot gefährdeten Regionen
    1717: Gründung des Fridericianum Bielefeld


    Besondere Institutionen:
    Seit 1700: Geheimdienst in Bielefeld,
    Achtung Spoiler:


    Besondere Gebäude:
    Seit 1704: Geschützgießerschule 1 in Braunschweig
    Seit 1706: Priesterseminar in Münster (ähnelt einer Schule 1)
    Seit 1710: Flusshafen an der Weser (bei Verden)
    Seit 1717: Fridericianum Bielefeld, ein akademisches Gymnasium 1 mit wirtschaftlichem Schwerpunkt


    Abgeschlossene Bauprojekte:
    Seit 1712: Mittlere Straße zwischen Hannover und Braunschweig (67 Mongolische Meilen)

    Offene Bauprojekte:
    Seit 1713: Mittlere Straße zwischen Hannover und Bielefeld (1 545 000 S von 109 Meilen bzw. 1 635 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1710: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein
    Seit 1713: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für die Deutsche Hanse


    Steuereinnahmen: 1 170 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Einlagen der Westfalenbank für Bauern und Handwerker: 500 000 S (davon 400 000 S verliehen), seit 1717 mit einem gewissen Anteil auch in den Vasallengebieten aktiv

    Entrichtete Tribute: 25 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 11%
    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 305 000 S (mit Abgabebonus), davon 5 000 S für ein jährliches ökonomisches Symposium

    Soldkosten: 90 000 S (für die LI-Söldner aus Kassel)
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -

    Kredite:
    223 278 S im Inland zu 11% Zinsen, insgesamt also 247 839 S,
    600 S S im Inland zu 11% Zinsen, insgesamt also 666 S,
    Im Frühjahr zusätzlich 90 000 S S im Inland zu 11% Zinsen, insgesamt also 99 900 S

    Waffentragende Bevölkerung: 1,1 (effektiv 1,1) Minghan SR, 0,5 (effektiv 0,5) Minghan LR (leicht gesunken), 2,9 (effektiv 2,9) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan SR, 0,5 (effektiv 0,5) Minghan LR, 1,9 (effektiv 1,9) Regimenter LI (leicht erhöht)

    Geschützproduktion: Stufe IV (300 Mann, seit Anfang 1715) + Stufe III (1200 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (Vasallen, 1000 Mann)

    Geschütze: 0,3 Regimenter FG IV in Braunschweig
    Besondere Geschütze: aufgelöst

    Schiffe zu Jahresbeginn 1717: 5*100 III, 27*50 III, 10*25 III (Vasallen)
    Käufe bei der Hanse zu Jahresbeginn: 10*50 III, 20*25 III
    Schiffe am Jahresende 1717: 5*100 III, 37*50 III, 30*25 III (Vasallen)
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1718: 5*100 III, 37*50 III, 30*25 III (Vasallen)

    Söldner: 2,5 Minghan LR (Lüttich), seit Mai 1717 zudem 1,5 Regimenter LI (Kassel) zum Schutz der eingewanderten Handwerker

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1717: -
    Geändert von Bassewitz (06. September 2026 um 16:09 Uhr)
    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Was Basse sagt. :D
    Zitat Zitat von Simato Beitrag anzeigen
    Passe, wenn nicht Basse :schwaerm:
    Zitat Zitat von Der Gevatter Tod Beitrag anzeigen
    Da will ich mich einmal im Leben anpassen (...) und BasedBasse rückt mich direkt zurecht :D

  13. #28
    Blubb=Lebenseinstellung Avatar von PaPaBlubb
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    Der Deutsche Orden

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    Schwerpunkt – Generalkapitel der Balleien in England

    Der Deutsche Orden ist mittlerweile über mehrere Länder verteilt. Seine Balleien in Schweden, Deutschland und England sind in ihre jeweiligen Gastländer eingebunden und haben sich dort teilweise recht unterschiedlich entwickelt. Gerade deshalb sollen die Verbindungen innerhalb des Ordens wieder stärker gepflegt werden.

    Der Hochmeister beruft hierzu ein großes Generalkapitel ein, zu dem die Landmeister und Vertreter sämtlicher Balleien eingeladen werden.

    Bewusst soll dieses Treffen nicht in Schweden oder Deutschland stattfinden, sondern in England. Der englischen Ballei wird dabei ein besonderer Vertrauensvorschuss eingeräumt. Sie erhält den Auftrag, das Treffen auszurichten, die Unterbringung der angereisten Brüder vorzubereiten und gemeinsam mit der Ordenskanzlei die Beratungen zu organisieren.

    Damit soll auch deutlich gemacht werden, dass die englischen Brüder nicht lediglich eine weit entfernte Niederlassung darstellen, sondern ebenso Verantwortung für den gesamten Orden übernehmen können.

    Im Mittelpunkt des Treffens steht zunächst der persönliche Austausch. Viele Brüder und Amtsträger kennen die Arbeit der anderen Balleien bislang nur aus Berichten und Schreiben. Gemeinsame Gottesdienste, Mahlzeiten und Beratungen sollen Gelegenheit schaffen, einander kennenzulernen und das Vertrauen zwischen den verschiedenen Teilen des Ordens zu stärken.

    Daneben sollen die einzelnen Balleien ihre Erfahrungen und Entwicklungen der vergangenen Jahre vorstellen. Dabei geht es insbesondere um Verwaltung, Ausbildung, Mission, Hospitalwesen, Wirtschaft und die Zusammenarbeit mit den jeweiligen weltlichen und geistlichen Obrigkeiten.

    Bewährte Vorgehensweisen einer Ballei sollen den anderen zugänglich gemacht werden. Es wird dabei ausdrücklich nicht verlangt, überall dieselben Strukturen einzuführen. Vielmehr soll geprüft werden, welche Erfahrungen sich sinnvoll auf andere Teile des Ordens übertragen lassen.

    Auch die weitere Zusammenarbeit zwischen den Balleien soll beraten werden. Wo es sinnvoll erscheint, sollen der Austausch von Informationen, die gegenseitige Unterstützung und der Kontakt zwischen den jeweiligen Amtsträgern erleichtert werden. Die Hohe Ordenskanzlei zu Stralsund soll hierbei vor allem unterstützend tätig sein und dafür sorgen, dass wichtige Ergebnisse und Erfahrungen anschließend innerhalb des Ordens festgehalten und weitergegeben werden.

    Das Generalkapitel soll darüber hinaus Gelegenheit bieten, über die zukünftige Rolle des Deutschen Ordens zu sprechen. Dabei sollen ausdrücklich auch unterschiedliche Vorstellungen innerhalb der Balleien zur Sprache kommen können. Es ist nicht vorgesehen, dem Orden auf diesem Treffen bereits eine vollkommen neue Ausrichtung zu geben. Vielmehr möchte der Hochmeister zunächst erfahren, welche Vorstellungen und Interessen innerhalb der verschiedenen Balleien bestehen und wo gemeinsame Positionen gefunden werden können.

    Für die englische Ballei soll die Ausrichtung des Generalkapitels zugleich Anerkennung und Vertrauensbeweis sein. Gelingt es ihr, die Brüder aus den verschiedenen Teilen Europas angemessen zusammenzuführen, soll dies ihre Stellung und ihr Ansehen innerhalb des Ordens stärken.

    Für Reisebeihilfen, Unterbringung, Versorgung, Gottesdienste, Feierlichkeiten und die Durchführung des Generalkapitels werden insgesamt 50.000 S bereitgestellt.

    Nebenaktion:
    Anlässlich des Generalkapitels in England wird die „Bruderschaft der Feder“ in diesem Jahr wieder mit 30.000 S ausgestattet.

    Da zahlreiche hochrangige Vertreter und Amtsträger der verschiedenen Balleien nach England reisen werden, soll die Bruderschaft vor allem für deren Sicherheit sorgen. Bereits im Vorfeld werden die vorgesehenen Reisewege, Häfen, Unterkünfte und Transportmöglichkeiten beobachtet und auf mögliche Gefahren überprüft.

    Während der Anreise und des Generalkapitels selbst soll besonders auf verdächtige Personen, ungewöhnliche Aktivitäten und mögliche Vorbereitungen für Anschläge oder andere Störungen geachtet werden. Wo konkrete Gefahren erkannt werden, sind die zuständigen Stellen und die Ordensführung frühzeitig zu informieren, damit entsprechende Schutzmaßnahmen getroffen werden können.

    Die Bruderschaft soll dabei möglichst unauffällig vorgehen. Ziel ist keine öffentlich sichtbare Bewachung der Ordensführung, sondern Gefahren möglichst bereits zu erkennen, bevor sie tatsächlich entstehen.

    Staatsfinanzen

    Einnahmen: 3.657.000 S

    810.000 S Steuereinnahmen einschließlich der Balleien
    0 S Rücklagen aus dem Vorjahr
    0 S nicht verwendete Mittel
    10.000 S Brandenburg
    2 837 000 S neuer Kredit in der Schweiz


    Reguläre Ausgaben: 3.657.000 S

    60.000 S Hofhaltung
    davon 40.000 S Ordenskanzlei
    50.000 S Schwerpunkt – Generalkapitel der Balleien in England
    257.000 S Schiffsunterhalt
    70.000 S Unterhalt der Geschütze
    3 190 000 Kredit in der Schweiz
    30.000 S Nebenaktion

    --------
    0

  14. #29
    Registrierter Benutzer Avatar von Jerry Demmings
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    Jahreszug 1718

    Einnahmen Ausgaben
    Rücklagen 700 S
    Steuereinnahmen 520.000 S
    Kredit Schweiz 250.000 S
    Spendeneinnahmen 215.000 S

    Summe Ein 985.700 S
    Hofhaltungskosten 120.000 S
    Lfd. Kosten Botschaften: 37.500 S
    Soldkosten 37.500 S
    nachrichtlich: 80% zahlen die Grafschaften 150.000 S
    nachrichtlich: Sold ges. 187.500 S
    (2,5 Minghan LR in Lyon)
    Artillerie 30.000 S (0,5 Reg. Feldartillerie III)
    Schiffe 145.500 S (2*250 III, 5*100 III, 20*50 III, 7*25 III und 4*50 II, 7*25 II)

    Schwerpunkt 5.700 S
    nachrichtlich: 80% zahlen die Grafschaften 22.800 S
    nachrichtlich: SP ges. 28.500 S


    Kreditrückzahlung Inland 0 S
    Kreditrückzahlung Schweiz 423.500 S

    Zusätzliche Mittel an die Jakobus-Bruderschaft 15.000 S
    Weitere Förderung religiöse Handwerkskunst 30.000 S (davon 10.000 S für religiöse Hochzeitsgeschenke in Santiago)
    Kommission Liturgische Bücher 5.000 S
    Spende Jakobikirche Valencia 10.000 S
    Spende Petersdom 1.000 S
    Straßenbau 45.000 S
    Vasallen zahlen 5.000 S
    nachrichtlich: Straßenbau ges. 50.000 S

    Subventionen für die päpstliche Kanarenflotte 50.000 S
    Statuen-Wiederherstellung 30.000 S

    Summe Aus 985.700 S
    Ergebnis: 0 S

    -------------

    Schwerpunkt (ges. 28.500 S): Geheimdienst

    Ein Geheimdienst wird eingerichtet, der zunächst im Inland und vor allem in Santiago tätig werden wird. Ziel: Die Statuen-Schänder und ihre Hintermänner ausfindig machen und damit verbundene geheime religiöse und sonstige Umtriebe.

    Nebenaktionen und Reaktionen
    Die üblichen Ausgaben werden fortgesetzt: 37.500 S für die Botschaften; 30.000 S für die religiöse Handwerkskunst (davon 10.000 S für religiöse Handwerkskunst-Geschenke für Paare, die in Santiago heiraten); 15.000 S für die Jakobus-Bruderschaft; 10.000 S für die Jakobikirche in Valencia und 1.000 S für den Petersdom; Straßenbau 50.000 S; Päpstliche Kanarenflotte 50.000 S.

    Die Theologen der liturgischen Kommission sollen am Symposium des Papstes teilnehmen, dafür erhalten sie dieses Jahr ein erhöhtes Budget von 5.000 S.

    Eine prominent auf einem Seitenaltar platzierte Marienfigur aus vormongolischer Zeit und eine 1647 vom Königshaus gestiftete Kreuzigungsgruppe im nördlichen Seitenschiff mit dem Erlöser, der Gottesmutter, dem Lieblingsjünger, zwei berittenen Soldaten und den beiden Schächern galten als besonders wertvoll.
    Für die hochwertige Wiederherstellung der zerstörten Figuren in der Kathedrale werden 30.000 S zur Verfügung gestellt.

    [Rein rechnerisch: von 215k Spenden der Wallfahrt verbleiben damit 185k, die für religiöse Zwecke ausgegeben werden werden!]

    Handelsprivileg mit Cordoba wie bisher.

    Militär
    keine Veränderungen. Unsere sehr guten Söldner mögen weiter bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung helfen!
    Zitat Zitat von Meister Wilbur
    Junge lies doch mal! Es geht um Katholiken und nicht irgendwelche Ketzer!

  15. #30
    Zurück im Norden
    Registriert seit
    01.05.12
    Beiträge
    45.843
    Landgrafschaft Hessen

    Nach hellenischem und italienischem Vorbild wird in Frankfurt eine Börse eingerichtet, um die Handelsgeschäfte an diesem Knotenpunkt der deutschen Lande zu erleichtern. Die mit Böhmen, Baiern und der Pfalz vereinbarten Handelsvorrechte sollen wenn möglich auch in diesem Jahr beibehalten werden.

    Finanzen:


    Steuereinnahmen der Krone: 640 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 277 000 S
    Einnahmen des Postdienstes: 190 000 S
    Neuer Kredit: -
    Gesamt: 1 107 000 S

    Hofhaltung: 250 000 S
    Schwerpunkt: 100 000 S
    Zusätzliche Unterstützung von Gesellen und verarmten Meistern: 80 000 S
    Jährliche Kosten des Postdienstes: 42 000 S
    Jährliche Kosten der Kollegien: 3 000 S
    Bezahlung der Handelsvorrechte in Baiern: 50 000 S
    Entrichtete Tribute: 30 000 S (an Ungarn)
    Soldkosten: 75 000 S (1,0 Minghan LR)
    Straßenbaukosten: 400 000 S
    Schiffsunterhalt: -
    Geschützunterhalt: -
    Handgelder: -
    Neubaukosten: -
    Kreditrückzahlung: -
    Gesamt: 1 030 000 S

    Neue Rücklagen: 77 000 S

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