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Thema: Der Mongolensturm - Runde 18 - 1718

  1. #1
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    Der Mongolensturm - Runde 18 - 1718

    Abgabetermin: Dienstag, der 15. September um 22.00 Uhr

    Allgemeines

    Die Ernte des Jahres 1717 war im freien Europa erneut weit überdurchschnittlich. Diesmal stachen vor allem Spanien, Frankreich samt seiner verschiedenen Vasallen, Schwaben und die Pfalz hervor. Auch die Eidgenossenschaft und die nordwestdeutschen Bauern durften sich über sehr hohe Erträge freuen. Die Fischereisaison verlief ebenfalls gut, allerdings zeigten sich erste Schwierigkeiten, als vom Bund geförderte Hanseaten den Schotten, Norwegern, Iren und Zisterziensern vielversprechende Fischgründe streitig machten.

    Eine neue, europaweit beachtete Idee war die bewusste, zentral geplante Erhöhung der Fronpflichten im Königreich Frankreich. Diese bäuerlichen Dienste waren zwar seit dem frühen 17. Jh. zunehmend von starken Schwankungen geprägt, hingen aber zumeist mit politischen oder wirtschaftlichen Krisen zusammen. Zuletzt waren mehrere Monarchen bemüht, die geltenden Verpflichtungen genauer zu fassen und wirksam zu begrenzen. Dadurch ist der „französische Weg“ auch ein Versuch, eine ganz andere Bauernpolitik umzusetzen – bislang durchaus mit Erfolg.

    Unter der Leitung Yesun Khans ist es den Herrschern der mongolischen Teilreiche gelungen, ihre aufkommenden Differenzen beizulegen und das bestehende Bündnis zu festigen. Dazu trug zweifellos der herausragende militärische Erfolg des Monarchen und seines beliebten Kronprinzen bei, doch es spielten wohl auch andere Gründe eine gewichtige Rolle, so etwa eine wachsende Bedrohung durch Bündnisse zwischen den freien Reichen und den Aufstieg religiös motivierter Allianzen. Dazu kommt, dass die Nachfolgefrage in mehreren Teilreichen ungeklärt ist, so dass die vielen Kinder Putraq Khans eine bedeutende Rolle spielen könnten, wenn es um die Sicherung dynastischer Kontinuität geht. Allerdings lauern auch hier einige Gefahren, denn Putraqs Ehefrau Aniuna (eine Nichte Kabuls I.) gilt als überaus ehrgeizig und soll angeblich alles tun, um den ältesten Sohn des Kronprinzen von der Macht fernzuhalten.

    Die Kämpfe in der Sahara hatten bislang keinen eindeutigen Sieger, es gelang den Satrapen im Nigerraum und an der nordafrikanischen Küste aber, die mongolische Position in der Region mit Hilfe der hochbezahlten Berberreiter zu festigen. Zugleich sorgten die stark wachsenden Subsidien und die bei den Kämpfen gemachte Beute dafür, dass die Bünde, Großgruppen und Allianzen an Einfluss gegenüber den Scheichs der einzelnen Stämme gewannen. Mit der Bedrohung des Niltales hat sich zudem eine neue strategische Möglichkeit für die Kahina-Allianz ergeben, Verhandlungen zu erzwingen.
    Geändert von Jon Snow (01. September 2026 um 18:42 Uhr)

  2. #2
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    Khanat Ungarn

    Die Gesetzessammlung wird in Angriff genommen, was in dem recht heterogenen Land mit vielen unterschiedlichen Eigentraditionen und einer starken, seit 1627 nochmals deutlich gefestigten politischen Stellung des Reiteradels einen Zuwachs an Effizienz verspricht. In ersten Besprechungen zeigte sich rasch, dass man für dieses Projekt etwa zehn Jahre veranschlagen muss. Jährlich könnten dafür etwa 20000-25000 S eingesetzt werden. Dadurch könnte man dann die Fähigkeiten der Verwaltung sukzessive steigern.

    Das Bergwerk wird ebenfalls mit Erfolg ausgebaut, und die hanseatische Beteiligung sorgt erneut für eine Zehnteinnahme. Einige Höflinge loben den Khan dafür, dass er offenbar deutlich mehr kaufmännisches Talent besitze als das Oberhaupt des größten, reichsten Handelsbundes Europas – was offenbar nicht als Kritik an Letzterem gemeint ist.

    Erzbischof Athanasius von Esztergom, der selbst einer Benediktinerabtei entstammt, nimmt das päpstlich-ungarische Geschenk dankend entgegen und nutzt es in Absprache mit dem Rat der Neun dazu, über das „Suppenküchensystem“ des Khans und der Klöster den Brot-, Getreide- und Saatgutpreis ein wenig zu reduzieren und die Landwirtschaft zu stärken.

    Das Ausbildungsprogramm für junge ungarische Leibeigene wird weiter fortgeführt, und in diesem Jahr kamen wie zuletzt nur noch wenige Neuankömmlinge aus Italien. Man könnte daher die Finanzierung ein wenig reduzieren, da sich die zu Beginn eingetroffenen Meister und (häufiger) Gesellen mittlerweile zum großen Teil etabliert haben.

    Die zusätzlichen Reiteraufgebote werden aus den LR-Aufgeboten des Inlandes und der Vasallen einberufen und nach Italien entsandt. In Kärnten und der Steiermark ist man allerdings nicht ganz glücklich darüber, weil die finanzielle Entschädigung aus Mailand ausschließlich in Buda ankommt. Vielleicht wäre es denkbar, die SR-Aufgebote stärker heranzuziehen und die Vasallen vorwiegend zum Schutz Ungarns einzusetzen.


    Besonderheiten:
    Die starke militärische Tradition des Landes und die niedrigen Preise im eher armen Ungarn ermöglichen es dem Khan, seine Reiter für 10 S aufzubieten.
    Berittene Söldnerregimenter kosten für Ungarn in Krakau 10000 S weniger als angegeben.
    Ungarn erhält hohe Tribute von mehreren europäischen Staaten und einer Satrapie.


    Herrschaftsgebiet: Entspricht weitgehend dem Gebietsstand Transleithaniens von 1867 (ohne Kroatien-Slawonien und Fiume)
    Vasallen: Kroatien (außer der Küstenregion), Slawonien, Steiermark, Kärnten, Ostslowenien
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 3 300 000
    Regionen: Buda, Cluj, Bratislava, Cisleithanien (zusammen mit Böhmen, Baiern, Schwaben und Italien)

    Hauptstadt: Buda
    Hauptresidenz: Buda (Landschloss 4)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Arpad V. (seit 1703, *1679)

    Verstorbene Monarchen: Khan Arpad IV. (1696-1703, *1657)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1702: Ungarisches Fest mit Reiterspielen
    1703: Bau einer allgemeinbildenden Schule in Buda
    1704: Bau einer Landwirtschaftsschule in Szeged
    1705: Bau eines regionalen Flusshafens in Buda
    1706: Bau einer Gerberei in Szeged
    1707: Förderung des Brunnenbaus im ganzen Khanat
    1708: „Erforschung der Berge“ mit Italien, der Kalmarer Union und der Eidgenossenschaft
    1709: Verbesserung der Ernährungssicherheit im Khanat
    1710: Staatliches Bauprogramm für Handwerksbetriebe und zugehörige Wohnungen
    1711: Landesreise Prinzessin Erzsébets mit ihrem Gemahl Jakob von Rosegg
    1712: Beginn des auf zehn Jahre angelegten Ausbildungsprogramms für Handwerker
    1713: Exploration für ein mögliches Bergwerk in den Westkarpaten
    1714: Vorbereitung eines Montanreviers in Oberungarn
    1715: Bau eines Erzbergwerks bei Dobschau
    1716: Exploration für ein mögliches Bergwerk in den Ostkarpaten
    1717: Sammlung bestehender Gesetze und Verordnungen


    Besondere Gebäude:
    Seit 1703: Allgemeinbildende Schule in Buda
    Seit 1704: Landwirtschaftsschule in Szeged
    Seit 1705: Flusshafen in Buda
    Seit 1706: Gerberei in Szeged, 1713 deutlich vergrößert (nun 250 000 S)


    Abgeschlossene Bauprojekte:

    1701-1704: Mittlere Straße zwischen Buda und dem Ostufer des Balaton (20/120 Meilen), danach als einfache Straße fortgeführt (100/120 Meilen)


    Offene Bauprojekte: 1715-17XX Erzbergwerk bei Dobschau (bislang wurden 1 000 000 S von den geplanten 1 500 000 S investiert); Anteil der Hanse: 100 000 S
    Mögliches Salzbergwerk bei Șura Mică in den Ostkarpaten

    Weitere offene Projekte: Gesetzessammlung im ganzen Khanat (wird voraussichtlich bis 1727 dauern, die Finanzierung ist dieses Jahr aber noch gesichert)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1706: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Khanat Italien (ohne Vasallen), seit 1713 als wechselseitige Handelsprivilegien fortgeführt, 1715 beendet
    Seit 1711: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Böhmen (mit Vasallen), 1715 beendet


    Steuereinnahmen: 420 000 S
    Tributeinnahmen: 150 000 S (Italien), 90 000 S (Satrapie Krakau-Stettin), 60 000 S (Böhmen), 60 000 S (Burgund), 30 000 S (Hessen), 30 000 S (Österreich+Tirol), 25 000 S (Brandenburg), 25 000 S (Westfalen), 15 000 S (Schwaben), 15 000 S (Pfalzgrafschaft bei Rhein)


    Umsatz des Bergwerkes: 470 000 S
    Ungarischer Anteil (aktuell 90%): 423 000 S
    Hanseatischer Anteil (aktuell 10%): 47 000 S
    Hanseatischer Zehnt an den ungarischen Khan: 4 700 S (muss noch beglichen werden)

    Gewinne des Bergwerkes: 11 000 S
    Ungarischer Anteil: 10 000 S
    Hanseatischer Anteil: 1 000 S (muss noch beglichen werden)


    Rücklagen aus dem Vorjahr: 8 733 S
    Verbliebene Einlagen der Entschädigungskasse: aufgelöst

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 13%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 250 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 320 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 352 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 5,4 (effektiv 3,9) Minghan SR, 12,8 (effektiv 2,8) Minghan LR (leicht gesunken), 0,2 (effektiv 0,2) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,4 (effektiv 0,4) Minghan SR, 2,1 (effektiv 1,6) Minghan LR, 1,9 (effektiv 1,9) Regimenter DR (leicht erhöht), 0,7 (effektiv 0,7) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: -

    Geschütze: -


    Schiffe (mit dem Heimathafen Genua):
    Schiffe zu Jahresbeginn 1717: 1*150 IV, 9*50 IV (in den päpstlichen Adriahäfen)
    Staatliche Handelsschiffe Anfang 1717: 1*200 III (bei der NHG in der Ostsee)

    Schiffe am Jahresende 1717: 1*150 IV, 9*50 IV (in den päpstlichen Adriahäfen)
    Staatliche Handelsschiffe Ende 1717: 1*200 III (bei der NHG in der Ostsee)
    Neubauten (in Italien): -

    Schiffe zu Jahresbeginn 1718: 1*150 IV, 9*50 IV (in den päpstlichen Adriahäfen)
    Staatliche Handelsschiffe Anfang 1718: 1*200 III (bei der NHG in der Ostsee)

    Söldner: -

    Im Felde stehende Einheiten:

    Von den Aufgeboten des Landadels stehen 1,0 Minghan LR seit Jahresbeginn 1701 in der Markgrafschaft Brandenburg und 2,0 Minghan LR seit Anfang 1702 im Khanat Baiern.
    Seit 1706 stehen zudem 1,5 Minghan SR und 0,5 Minghan LR in Italien
    Anfang 1717 kamen für Italien noch 0,5 Minghan LR (Ungarn) und nach einer kurzen Verzögerung 0,5 Minghan LR (Steiermark/Kärnten) hinzu
    Anfang 1717 wurden wie üblich 6,0 Minghan LR im Inland aufgeboten

    Verluste 1717: -

  3. #3
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    Khanat Böhmen

    Die Kommission begutachtet die möglichen Nutzflächen, die man mit einem angemessenen Aufwand und den zur Verfügung stehenden technischen Mitteln umwandeln könnte. Dabei handelt es sich meist um Wälder, die zu Adelssitzen gehören. Auch einige Flussauen wären vermutlich intensiver zu bewirtschaften, wenn man sie vor dem Hochwasser schützt. Man könnte insgesamt 3,7 Millionen Silberdinare investieren, auch wenn es sich dabei um eine theoretische Zahl handelt. Schließlich werden Wälder nicht nur zum Jagdvergnügen des Hochadels genutzt und sollten möglichst nicht vollständig abgeholzt werden. Wenn man weitere Flächen unter den Pflug nehmen möchte, könnte man aber einen Teil davon zur Nutzung freigeben. Dank der Überprüfungen wäre es möglich, dies ohne größere Verluste voranzutreiben, die man normalerweise wegen der besseren Ortskunde der Landbesitzer zu erwarten hätte.

    Die Bauernkasse war in diesem Jahr erneut sehr gut ausgelastet, und auch die Handwerker konnten die Kreditmöglichkeiten der Bank für sich nutzen. So wuchsen die Silbereinnahmen wieder an.


    Besonderheiten:
    Die vergleichsweise hohen Preise in Prag und der gute innere Zusammenhalt des Landes behindern feindliche Spionagenetzwerke in hohem Maße.
    Die traditionsreiche Universität zieht außergewöhnlich viele bedeutende Wissenschaftler an, was bei einer prachtvollen Hofhaltung zu ansehnlichen Synergieeffekten führt.
    Viele deutsche Adlige und Bürger bewundern den böhmischen Hof und die böhmische Alma Mater, so dass sie ihre Söhne gern dort studieren lassen. Amir I. führte 1695 daher ein sehr erfolgreiches Stipendienprogramm ein, das bei ausreichender Finanzierung zahlreiche vielversprechende Talente nach Prag holen kann.


    Herrschaftsgebiet: Böhmen, Mähren
    Vasallen: Ober- und Niederösterreich
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 2 700 000
    Regionen: Prag, Cisleithanien (zusammen mit Ungarn, Baiern, Schwaben und Italien)

    Hauptstadt: Prag (Stadtbefestigung 3)
    Hauptresidenz: Prag (Stadtschloss 3, seit 1715 Stufe 4)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Bohuslav I. (seit 1704, *1679)

    Verstorbene Monarchen: Khan Amir I. (1685-1704, *1644)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einführung des „Bildungsplans II“ nach englischem Vorbild für alle Altersstufen
    1702: Verknüpfung von Hof und Universität zur Förderung der Hochschulbildung
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Einführung einer Kollegienverwaltung für die Bursen der Prager Universität
    1705: Einrichtung zweier Botschaften in Debul und Induru
    1706: Einführung von Sonntagsschulen bei den böhmischen Kirchengemeinden
    1707: Förderung der böhmischen Braukunst durch eine bessere Wasserversorgung
    1708: Beginn der Bauernbefreiung
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Auswertung der Indienexpedition durch mehrere Universitätssymposien
    1711: Musterlandgut (groß) in der Nähe von Prag
    1712: Gründung eines Chausseeamtes
    1713: Ausbau der Prager Burg (Stadtschloss) auf Stufe 4 im venezianischen Stil
    1714: Gründung einer „königlich privilegierten Handwerkerbank“
    1715: Mathematisches Symposion in Prag
    1716: Landwirtschaftliches Symposion in Prag
    1717: Prüfung weiterer landwirtschaftlicher Nutzflächen

    Besondere Gebäude:
    1703: Adalberts-Kolleg in Prag (Burse und universitärer Veranstaltungsort)
    1704: Ludmilla-Kolleg in Prag (an der Moldau vor den Toren der Stadt)
    1706: Kaiser-Benedikt-Kolleg in Prag (am südlichen Stadtrand nahe dem „Milchtor“)
    1711: Musterlandgut (groß) in der Nähe von Prag
    1713-1715: Ausbau der Prager Burg (Stadtschloss) auf Stufe 4
    1716: Brahmagupta-Kolleg in Prag (für auswärtige Studenten)

    Abgeschlossene Bauprojekte:
    1712: Einfache Straße von Brünn bis zur March bei Kostice (66 Meilen)
    1712: Einfache Straße von Wien bis zur Donau bei Pressburg (66 Meilen)

    Offene Bauprojekte: -


    Botschaften und Feste Gesandtschaften:
    Seit 1705: Botschaften beim Großkhanat Debul und der Föderation von Induru (je 15 000 S)

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1705: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Landgrafschaft Hessen (mit Vasallen)
    Seit 1711: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Ungarn, 1715 ausgelaufen
    Seit 1714: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Italien (ohne Vasallen), 1717 aufgehoben


    Steuereinnahmen: 910 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 880 S
    Einlagen der Bauernkasse: 110 000 S
    Einlagen der königlichen Handwerkerbank: 270 000 S (davon 270 000 S verliehen)

    Entrichtete Tribute: 60 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 200 000 S (wissenschaftlicher Fokus; mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Stipendienprogramm (Vorjahr): 30 000 S

    Weitere feste Ausgaben: 4 000 S für die Verwaltung der vier Kollegien, 30 000 S für die beiden Botschaften
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 3 456 000 S im Inland zu 12% Zinsen, insgesamt also 3 870 720 S


    Waffentragende Bevölkerung: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 2,0 (effektiv 2,0) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 2,2 (effektiv 2,2) Regimenter DR, 0,5 (effektiv 0,5) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (1500 Mann)
    Schiffsproduktion: -


    Geschütze: 0,5 Regimenter Festungsgeschütze III
    Schiffe: -
    Söldner: 1,0 Minghan DR (Pilsen), mittlerweile wieder unter dem Kommando treuer Vasallen
    Söldner zur besonderen Verwendung: 1,0 Minghan LR (Pilsen) unter dem Befehl eines engen Vertrauten des Khans (Johann Wenzel von Mitrowitz)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1717: -

  4. #4
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    Khanat Westfalen

    Die neue Schule wird ohne größere Schwierigkeiten eingerichtet und dürfte Anfang 1718 den Betrieb aufnehmen können. Bislang lässt sich noch nicht sagen, ob sie eher Adelssöhne oder etwas stärker die Kinder des gehobenen Bürgertums ansprechen wird.

    Die im Vorjahr angeworbenen Handwerker konnten auch 1717 gehalten werden, obwohl sie mancherorts in einigen Fällen Anfeindungen ausgesetzt sind oder als Konkurrenz gelten. Die recht hohen Mittel des Khanats helfen zweifellos dabei, die Belastungen für beide Seiten zu mildern und ihnen rasch Beschäftigungsmöglichkeiten zu eröffnen. Zudem haben einige der jüngeren Handwerker in Westfalen geheiratet oder ihre Familien nachgeholt.

    Der Straßenbau geht gut voran, zudem bleibt auch die Westfalenbank stark ausgelastet und sorgt sogar für eine etwas engere Bindung der Vasallen an die Hauptstadt.

    Die Handelsprivilegien blieben in ihrer Kombination recht wertvoll, auch wenn man die Veränderungen innerhalb des Reiches durchaus spüren kann. In Hessen und Franken ist überdies von Schikanen gegen westfälische Reisende und Händler die Rede.

    Von Widukind scheinen keine Wunder überliefert zu sein. Möglicherweise wurde er als Rebell und Vorfahr der ottonischen Kaiserdynastie in mongolischer Zeit nicht besonders geschätzt, so dass entsprechende Schriften nicht überliefert sind. Das von Khan Friedrich erwähnte Quellwunder wäre kaum für eine Seligsprechung geeignet, da der Fürst damals natürlich noch lebte und auch nicht als Urheber des Mirakels gelten kann.

    Besonderheiten:
    Dank der Erfahrungen des Khanats mit Geheimdiensten ist es den Westfalen möglich, jedes deutsche Land für 25000 S und jedes andere europäische Reich für 50000 S jährlich intensiv zu beobachten. Die Einrichtung des Geheimdienstes benötigt keinen Schwerpunkt mehr, so dass eine Infiltration jederzeit zum Jahresbeginn aufgenommen werden kann.
    Die politische und wirtschaftliche Nähe zur Hanse, zum Königreich England und zu den burgundischen Ländern lässt das Khanat von den Handelsbeziehungen zwischen diesen Mächten profitieren.

    Herrschaftsgebiet: Westfalen, Drenthe, Overjissel, südliches Niedersachsen,
    Vasallen: Nördliches Niedersachsen, Groningen, Grafschaft Kleve
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 2 290 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Bielefeld-Enschede, Niedersachsen-Holland (Vasallen, mit der Hanse)

    Hauptstadt: Bielefeld (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Enschede (Stadtbefestigung 1, Stadtschloss 1)
    Wichtige Festungen: Braunschweig (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Friedrich I. (seit 1704, *1687)

    Verstorbene Monarchen: Khan Heinrich I. (1698-1704, *1651)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung von Sonntagsschulen
    1702: Einrichtung von Zuchtgestüten
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Einrichtung einer Geschützgießerschule in Braunschweig
    1705: Einführung des „Bildungsplans 05“ nach englisch-böhmischem Vorbild
    1706: Einrichtung eines Priesterseminars in Münster
    1707: Begrenzung der Aufstandsfolgen in Stadt und Land nach dem Vorbild Burgunds
    1708: Festlegung der Fronpflichten nach englischem Vorbild
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Bau eines Flusshafens an der Weser (bei Verden)
    1711: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1712: Gründung der Westfalenbank für Landwirtschaft und Handwerk
    1713: Einführung des Westfalenliedes
    1714: Große 500-Jahr-Jubiläumsfeier Bielefelds
    1715: Ökonomisches Symposium in Bielefeld
    1716: Anwerbung von Handwerkern aus den von Hungersnot gefährdeten Regionen
    1717: Gründung des Fridericianum Bielefeld


    Besondere Institutionen:
    Seit 1700: Geheimdienst in Bielefeld,
    Achtung Spoiler:
    im Augenblick nicht aktiv


    Besondere Gebäude:
    Seit 1704: Geschützgießerschule 1 in Braunschweig
    Seit 1706: Priesterseminar in Münster (ähnelt einer Schule 1)
    Seit 1710: Flusshafen an der Weser (bei Verden)
    Seit 1717: Fridericianum Bielefeld, ein akademisches Gymnasium 1 mit wirtschaftlichem Schwerpunkt


    Abgeschlossene Bauprojekte:

    Seit 1712: Mittlere Straße zwischen Hannover und Braunschweig (67 Mongolische Meilen)

    Offene Bauprojekte:
    Seit 1713: Mittlere Straße zwischen Hannover und Bielefeld (1 545 000 S von 109 Meilen bzw. 1 635 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1710: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein
    Seit 1712: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Markgrafschaft Brandenburg, 1717 ausgelaufen
    Seit 1713: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für die Deutsche Hanse


    Steuereinnahmen: 1 170 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Einlagen der Westfalenbank für Bauern und Handwerker: 500 000 S (davon 400 000 S verliehen), seit 1717 mit einem gewissen Anteil auch in den Vasallengebieten aktiv

    Entrichtete Tribute: 25 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 11%
    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 305 000 S (mit Abgabebonus), davon 5 000 S für ein jährliches ökonomisches Symposium

    Soldkosten: 90 000 S (für die LI-Söldner aus Kassel)
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -

    Kredite:
    223 278 S im Inland zu 11% Zinsen, insgesamt also 247 839 S,
    600 S S im Inland zu 11% Zinsen, insgesamt also 666 S,
    Im Frühjahr zusätzlich 90 000 S S im Inland zu 11% Zinsen, insgesamt also 99 900 S

    Waffentragende Bevölkerung: 1,1 (effektiv 1,1) Minghan SR, 0,5 (effektiv 0,5) Minghan LR (leicht gesunken), 2,9 (effektiv 2,9) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan SR, 0,5 (effektiv 0,5) Minghan LR, 1,9 (effektiv 1,9) Regimenter LI (leicht erhöht)

    Geschützproduktion: Stufe IV (300 Mann, seit Anfang 1715) + Stufe III (1200 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (Vasallen, 1000 Mann)

    Geschütze: 0,3 Regimenter FG IV in Braunschweig
    Besondere Geschütze: aufgelöst

    Schiffe zu Jahresbeginn 1717: 5*100 III, 27*50 III, 10*25 III (Vasallen)
    Käufe bei der Hanse zu Jahresbeginn: 10*50 III, 20*25 III
    Schiffe am Jahresende 1717: 5*100 III, 37*50 III, 30*25 III (Vasallen)
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1718: 5*100 III, 37*50 III, 30*25 III (Vasallen)

    Söldner: 2,5 Minghan LR (Lüttich), seit Mai 1717 zudem 1,5 Regimenter LI (Kassel) zum Schutz der eingewanderten Handwerker

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1717: -

  5. #5
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    Landgrafschaft Hessen

    Der neue hessische Landtag wird trotz einiger Proteste aus Adel und Klerus eröffnet, was die Neigung des dritten Standes dämpfen könnte, die Landgrafschaft zu verlassen.


    Besonderheiten:
    Der Söldnermarkt Kassel ermöglicht es dem Khan, Truppen zu einem vergünstigten Satz unter Vertrag zu nehmen. Alle Regimenter zu Fuß kosten 10000 S weniger als angegeben.
    Die Messe Frankfurt und die nach der Exilierung vieler Loyalisten geschwächten Zünfte in den Städten des Khanats ermöglichen es dem Khan, in anderen deutschen Ländern jedes Jahr Handwerker durch finanzielle Anreize abzuwerben.
    Die Universität Marburg mit einer sehr angesehenen juristischen Fakultät kann auf Wunsch wirksame „Gefälligkeitsgutachten“ ausstellen, um die Politik des Khans zu untermauern.


    Herrschaftsgebiet: Hessen, Westthüringen, Unterfranken
    Vasallen: Ostthüringen, Sachsen-Leipzig, Nordwürttemberg (etwa die Kreise KÜN, TTB, SHA)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 910 000
    Regionen: Kassel-Frankfurt, Mitteldeutschland (Vasallengebiete, zusammen mit Baiern und Brandenburg)

    Hauptstadt: Marburg (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Kassel (Stadtschloss 3)
    Wichtige Festungen: Frankfurt (2)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Landgraf Shibani I. (seit 1704, *1667)


    Verstorbene Monarchen:
    Kaiser Kebek II. (1668-1701, *1619)
    Landgraf Kebek III. (1701-1704, *1641)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung eines Chausseeamtes, Planung einer Kaiser-Kebek-Straße
    1702: Umwandlung des Khanats in die Landgrafschaft Hessen
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Handelsgesandtschaften in die fünf umliegenden Länder und nach Frankreich
    1705: Erarbeitung des schwäbisch-hessisch-französischen „Bildungsplanes III“
    1706: Gründung einer Handwerkerbank nach dem Vorbild mehrerer anderer Staaten
    1707: Einführung des Kaiser-Kebek-Tages (1. Mai) zur Stärkung der Landeseinheit
    1708: Gründung zweier Universitätskollegien in Marburg nach dem Vorbild Böhmens
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Einrichtung einer Kasse zur besseren Integration der angeworbenen Handwerker
    1711: Aufbau neuer und Stärkung bestehender Zünfte im Land
    1712: Einführung eines Postdienstes, der zunächst dem Heiligen Römischen Reich untersteht
    1713: Stärkung des Binnenhandels im Umfeld der hessischen Häfen durch eine Investititon in die Hafenverwaltungen und die Handelsschiffe
    1714: Handelsniederlassung (Kontor) in Prag
    1715: Gründung einer allgemeinbildenden Schule in Frankfurt
    1716: Ausbau der kommunalen, zünftischen und monastischen Armenunterstützung
    1717: Neue Zusammensetzung des Landtages, um die Handwerker und Kaufleute zu stärken


    Bisherige Rechtsgutachten:
    25. 4. 1703: Feststellung, dass Italien den Landfrieden von Barcelona gebrochen habe
    30. 9. 1708: Feststellung, dass die Kalmarer Union zu bestehen aufgehört habe
    28. 5. 1713: Feststellung, dass die Vermietung von Truppen oder Schiffen ein Land in aller Regel zur Kriegspartei mache und dass Italien durch diese Praxis den Frieden gefährde
    22. 1. 1714: Feststellung, dass Burgund nicht zur Hilfeleistung für Dänemark verpflichtet sei


    Besondere Gebäude:
    Seit 1709: Kaiser-Kebek-Kolleg (Juristen) und Martin-Luther Kolleg (Theologen und Mediziner) in Marburg (Burse und universitärer Veranstaltungsort)
    Seit 1711: Generaloberin-Hildegard-Kolleg für Studenten aus dem Reich
    Seit 1714: Kontor in Prag
    Seit 1715: Allgemeinbildende Schule 1 in Frankfurt


    Abgeschlossene Bauprojekte: 1702-1709: Mittlere Straße (Kaiser-Kebek-Straße) zwischen Marburg und Kassel (100 Meilen/ 1 500 000 S)

    Offene Bauprojekte: 1710-17XX Mittlere Straße (König-Heinrich-Straße) zwischen Marburg und Fulda (950 000 S von 90 Meilen/ 1 350 000 S)


    Postdienste:
    Briefpostlinie Frankfurt-Mainz-Mannheim-Heidelberg-Stuttgart (264/42+80+20+122 Mongolische Meilen / 264 000 S), die hessische Teilstrecke verläuft zwischen Frankfurt und Mainz (42 Meilen/ 42 000 S).


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1705: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Böhmen
    Seit 1706: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Khanat Baiern (mit Vasallen)
    Seit 1710: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein

    Steuereinnahmen: 640 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 277 000 S
    Einlagen der Armenkassen: -
    Einnahmen des Postdienstes: 190 000 S
    Sonstige Einnahmen: -
    Einlagen der Handwerkerbank: 400 000 S (davon 340 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 250 000 S
    Soldkosten: -
    Entrichtete Tribute: 30 000 S (an Ungarn)
    Jährliche Kosten des Postdienstes: 42 000 S
    Weitere feste Ausgaben: 3 000 S für die Verwaltung des Kaiser-Kebek- und des Martin-Luther-Kollegs sowie des neuen Generaloberin-Hildegard-Kollegs
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: -
    Kreditzinssatz: 12%


    Waffentragende Bevölkerung: 0,2 (effektiv 0,2) Minghan LR, 0,9 (effektiv 0,9) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 2,5 (effektiv 2,5) Regimenter LI
    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann, 1710 um eine Stufe verbessert)
    Schiffsproduktion: -


    Geschütze: -
    Schiffe: -
    Söldner: 1,0 Regimenter LR (Kassel) zur Banditenbekämpfung

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1717: -

  6. #6
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    Khanat Baiern

    Die Übersetzung verschiedener Werke aus dem süddeutschen Sprachraum wird in Angriff genommen und könnte bei fortdauernder Finanzierung Bekanntheit und Ansehen dieser literarischen Tradition in Europa und vielleicht sogar auf der ganzen Welt steigern. Die Übersetzungen, die man für den Herbstbuchhandel 1717 in Angriff nahm, waren dabei vorwiegend in mongolischer und lateinischer Sprache geplant, da man hierfür leicht geeignete Übersetzerinnen fand. Mittelfristig möchte man aber natürlich auch die verschiedenen nord-, west- und südeuropäischen Spachen berücksichtigen.

    Der Ausbau des Stifts Marienhöhe ging gut voran, und auch das Ansehen des Kaisers festigte sich offenbar weiter, was nicht zuletzt mit der erfolgreichen Vermittlung im Wormser Steit zusammenhängen dürfte.

    Die Klosterbothin versuchte, auf zurückhaltende und neutrale Weise darüber zu berichten, um nicht ganz ins Hintertreffen zu geraten; man konnte aber einen kleinen Absatzverlust in West- und Süddeutschland außerhalb Baierns nicht vermeiden.


    Besonderheiten:
    Das Khanat verfügt über eigene SI-Einheiten, die von den Klöstern ausgerüstet werden.
    Das bairische Kunsthandwerk gilt als außergewöhnlich vielfältig und relativ krisensicher.
    Die Bildung der Jugend erfolgt fast ausschließlich an lokalen Klosterschulen für Mädchen oder Knaben. Im Land können daher sehr viele Menschen lesen und schreiben.
    Der künstlerisch hochstehende Hof in München zieht besonders viele kreative Kräfte aus dem deutschsprachigen Raum und in geringerem Maße auch aus ganz Europa und einigen Satrapien im Westen des Großkhanats Dagomys an

    Herrschaftsgebiet: Ober- und Niederbayern, Salzburg, Schwaben, Oberpfalz, Mittelfranken
    Vasallen: Oberfranken, Südwestsachsen (Plauen-Freiberg), Osttirol (Innsbruck-Hochfilzen)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 900 000 (leicht gesunken)
    Regionen: München-Chiemsee, Mitteldeutschland (Vasallen-Nord, zusammen mit Brandenburg und Hessen), Cisleithanien (Vasallen-Süd, zusammen mit Italien, Schwaben, Böhmen und Ungarn)

    Hauptstadt: München
    Hauptresidenz: Abtei Frauenchiemsee (Klosteranlage 6)
    Wichtige Festungen: Landshut (3)

    Staatsoberhaupt (repräsentatives Wahlamt): Kaiser Manas I. (seit 1715, *1659)
    Bairische Generaloberin (Spielfigur): Mutter Hildegard von Oberalteich (seit 1707, *1638)

    Verstorbene Khane und Generaloberinnen:
    Mutter Adelburga Maria (1694-1707, *1622)
    Kaiser Benedikt I. (1692/1701-1715, *1645)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Ratgeber für selbstbewusste Frauen
    1702: Reichssynode in Herrenchiemsee
    1703: Federführende Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Veröffentlichung der Märchensammlung „Zwölf Nächte“ aus dem Kloster Mallersdorf
    1705: Einführung einer bairischen Hofmusik aus sakralen und weltlichen Elementen
    1706: Gründung der „Kloster-Bothin“, einer religiös-politischen Sonntagszeitung
    1707: Feier der „Luisenwoche“, einem lebendigen Festspiel mit Spendengalacharakter
    1708: Baubeginn des „Stifts Marienhöhe“, einer luxuriösen Siedlung für wohlhabende Frauen bei München
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Erstmalige Herausgabe des „Mallersdorfer Illustrierten Jahreskalenders“
    1711: Chiemseer Ordenstagung zur Stärkung der weiblichen Konvente im Reich
    1712: Bau eines Gasthauses beim Stift Marienhöhe als Vorbild für Herbergen, die gezielt reisenden Frauen offenstehen sollen
    1713: Stärkung des gemeinschaftlichen Gesanges als tragendes Element der Liturgie
    1714: Besteigung des Großkönigs durch bairische Ordensschwestern
    1715: Einrichtung einer großen Kunstsammlung in München
    1716: Stärkung der Armenfürsorge im Winter und Frühjahr nach der Missernte
    1717: Übersetzungswerk der Bairischen Benediktinerinnen


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1706: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für die Landgrafschaft Hessen (mit Vasallen)
    Seit 1706: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 für die Deutsche Hanse (mit Vasallen), seit 1717 auf Stufe 1 fortgeführt
    Seit 1711: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für die Pfalzgrafschaft bei Rhein (mit Vasallen), 1716 beendet

    Besondere Bauwerke:
    Seit 1712: Gasthaus beim Stift Marienhöhe (100 000 S)

    Offene Bauprojekte:
    Stift Marienhöhe (4 263 000 S)

    Postdienste:
    Briefpostlinie Frankfurt-Mainz-Mannheim-Heidelberg-Stuttgart (264/42+80+20+122 Mongolische Meilen / 264 000 S), davon verläuft die hessische Teilstrecke von Frankfurt bis Mainz (42 Meilen/ 42 000 S), die pfälzische Teilstrecke zwischen Mainz und Haidach (175 Meilen/ 175 000 S) und die schwäbische Teilstrecke zwischen Haidach und Stuttgart (47 Meilen/ 47 000 S); wird von den jeweiligen Reichsständen unterhalten


    Steuereinnahmen: 370 000 S
    Gewinne der „Kloster-Bothin“: 6 000 S
    Gewinne des „Mallersdorfer Illustrierten Jahreskalenders“: -
    Einnahmen aus dem Gemeinen Pfennig (Kaiserreich): 640 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 321 000 S

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 450 000 S (mit Abgabebonus)
    Sonderzahlungen: -
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Verluste der „Kloster-Bothin“: -
    Verluste des „Mallersdorfer Illustrierten Jahreskalenders“: 19 000 S
    Fällige Kredite: -


    Waffentragende Bevölkerung: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan SR, 6,3 (effektiv 6,3) Regimenter SI, 0,1 (effektiv 0,1) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,4 (effektiv 0,4) Minghan LR, 1,8 (effektiv 1,8) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann, 1710 um eine Stufe verbessert)
    Schiffsproduktion: -

    Geschütze: 0,3 Regimenter BA IV
    Schiffe: -

    Söldner:
    0,8 Minghan SR* (Krakau/München), Sicherung der Herbergsrouten außerhalb Baierns, wurden im Frühjahr zunächst bei Frankfurt zusammengezogen, dazu kommen noch 1,0 Minghan LR (Pilsen) für das Land selbst
    Ungarische Hilfstruppen: 2,0 Minghan LR seit Anfang 1702

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1717: -
    Geändert von Jon Snow (01. September 2026 um 19:28 Uhr)

  7. #7
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    Markgrafschaft Brandenburg

    Die Einführung des Markgräflichen Zeitungs-Collegiums, das künftig die Zeitungen im Land beaufsichtigen und mit den veranschlagten Abgaben belasten soll, wird mit Hilfe einiger erfahrener hanseatischer Publizisten und Herausgebern gegründet und kann sofort die Arbeit aufnehmen. Nur das geplante Amtsblatt mit seinem Korrespondentennetzwerk benötigt einen eigenen Schwerpunkt nach hanseatischem oder französischem Vorbild.

    In diesem Jahr entwickeln sich die Domänenkammern besonders gut, und man könnte wohl noch etwas höhere Mittel dafür einsetzen. Ein Großteil der Etatsteigerungen wird direkt auf Gewinne aus der Landwirtschaft zurückgeführt, die man deutlich effektiver abzuschöpfen vermag als bisher. Dazu trägt auch bei, dass militärisch geprägte Persönlichkeiten sich bei Hofe anstellen lassen, während die Verwaltung viele Absolventen aus Rostock rekrutiert.

    Die Erweiterung des Handelshafens in Wismar konnte ebenfalls mit Erfolg abgeschlossen werden.

    Auch die Sicherheit des Landes blieb in diesem rundum erfolgreichen Jahr sehr hoch. Als einziger kleiner Wermutstropfen gelten einige unglückliche Todesfälle von Adligen, die besonders häufig zu den Gästen des Markgrafen gehörten. Sein Einfluss im Landtag und generell bei dieser Bevölkerungsschicht ist damit leicht gesunken.

    Besonderheiten:
    Die Markgrafschaft hat aufgrund eines Vertrages Albrechts III., der unter Albrecht IV. im Jahr 1702 stark abgewandelt wurde, Anspruch auf Subsidien aus der Satrapie Krakau in Höhe von 90000 S zuzüglich eines Anteils der Zolleinnahmen aus dem Handel zwischen Krakau und der Region Stettin (natürlich zu Lasten von Krakau, nicht von Finnland), der abhängig vom Handelsvolumen zwischen 10000 S und 60000 S beträgt.
    Die Universität Rostock bildet besonders gute Verwaltungskräfte für den Hofdienst aus.
    Die Flotte des Landes kann in Narwa jedes Jahr drei Schiffe zum Normalpreis bauen lassen; Seit Anfang 1712 abgeändert in: Die Flotte des Landes kann in Narwa jedes Jahr Schiffe für insgesamt 250 Mann Gesamtgröße bauen lassen, ihre Zahl spielt keine Rolle mehr.
    Seit der Thronbesteigung Friedrich Augusts I. ist der Hof „spartanisch“ ausgerichtet und zieht daher deutlich mehr Männer mit militärischem Hintergrund an als üblich.
    Die Markgrafschaft hat seit 1715/16 mit den Domänenkammern eine eigene, vom Hofetat unabhängige Verwaltung


    Herrschaftsgebiet: Brandenburg, Mecklenburg, Schleswig, Holstein, Sachsen-Anhalt
    Vasallen: Ostsachsen (Freiberg-Görlitz)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 770 000
    Regionen: Schwerin-Berlin, Jütland-Schleswig-Holstein-Lübeck (zusammen mit der Hanse und der Kalmarer Union), Mitteldeutschland (zusammen mit Baiern und Hessen)

    Hauptstadt: Berlin
    Hauptresidenz: Schwerin (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Markgraf Friedrich August I. der Flinke (seit 1711, *1680)

    Verstorbene Monarchen: Markgraf Albrecht IV. (1688-1711, *1651)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Vorbereitung einer Balleigründung des Deutschen Ordens als Wirtschaftsförderung
    1702: Diplomatische Gesandtschaft nach Krakau
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Bau eines Handelspostens in Narwa
    1705: Einrichtung zweier Kollegien für die Universität Rostock
    1706: Einführung eines Branntweinmonopols (seit 1708/09 verpachtet)
    1707: Einrichtung der „Sid-Kasse“ zur Unterstützung bedürftiger Familien
    1708: Ausbau des Ostseehafens zu Wismar (von Stufe 1 auf Stufe 3)
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Einführung einer Studienkasse für vielversprechende Studenten
    1711: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1712: „Spartanische“ Hof- und Staatsführung
    1713: Systematische Einführung des Flachsanbaus im Land
    1714: Verbesserung der Flachsverarbeitung für Textilien
    1715: Einführung markgräflicher Domänenkammern
    1716: Bau eines Amtssitzes für die Domänenkammern in Berlin
    1717: Einführung eines „Markgräflichen Zeitungs-Collegiums“


    Besondere Gebäude:
    1705: „Heiliger-Großkhan-Putraq-Kolleg“ und „Kaiser-Kebek-Kolleg“ in Rostock
    1706: „Mutter-Adelburga-Maria-Kolleg“ in Rostock
    1707: Handelsposten (Kontor) 1 in Narwa
    1716: Amtsgebäude 1 für die Domänenkammern in Berlin


    Abgeschlossene Bauprojekte
    Seit 1715: Mittlere Straße zwischen Berlin und Stettin (142 Kaiserliche Meilen/ 2 130 000 S)
    1708-1717: Handelshafen in Wismar (Vergrößerung um zwei Stufen, 1714 schließlich auf eine Stufe Vergrößerung reduziert, 1 500 000 S)


    Offene Bauprojekte: -


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1711: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Großfürstentum Finnland (mit Vasallen)
    Seit 1712: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Westfalen (mit Vasallen), 1717 ausgelaufen
    Seit 1713: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 für die Deutsche Hanse (ohne Vasallen), 1717 auf Stufe 1 reduziert
    Seit 1715: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Königreich Dänemark (ohne Vasallen), 1717 ausgelaufen

    Steuereinnahmen: 360 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Handelseinnahmen: -
    Einnahmen aus dem Branntweinmonopol: 50 000 S
    Subsidien aus der Satrapie Krakau: 120 000 S
    Einlagen der Sid-Kasse: ausgeschöpft
    Einlagen der Studienkasse: ausgeschöpft
    Nicht verwendete Mittel: -
    Vergebene Kredite: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -


    Entrichtete Tribute: 25 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%
    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 140 000 S (seit 1712 „spartanische“ Ausrichtung, mit Abgabebonus)
    Verwaltungsetat der Domänenkammern (Vorjahr): 40 000 S
    Etat des Markgräflichen Zeitungs-Collegiums (Vorjahr): 10 000 S
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 3 000 S Verwaltungskosten für die drei Kollegien
    Ausgaben während des Jahres:
    Fällige Kredite: Kredit über 111 500 zu 10% Zinsen bei der Eidgenossenschaft, insgesamt also 122 650 S


    Waffentragende Bevölkerung: 2,2 (effektiv 2,2) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR, 2,3 (effektiv 2,3) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,5 (effektiv 0,5) Minghan LR (leicht erhöht), 1,4 (effektiv 1,4) Regimenter LI (leicht gesunken)


    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II im Land (500 Mann), zusätzlich Stufe IV in Narwa (250 Mann pro Jahr)

    Geschütze: -

    Schiffe Anfang 1717: 1*200 IV, 3*50 IV, 15*25 III, 11*25 II
    Staatliche Handelsschiffe: -

    Schiffe zum Jahresende 1717: 1*200 IV, 3*50 IV, 15*25 III, 11*25 II
    Staatliche Handelsschiffe: -

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1718: 1*200 IV, 3*50 IV, 15*25 III, 11*25 II
    Staatliche Handelsschiffe: -


    Söldner: -

    Im Land stehende Truppen verbündeter Länder: 1,0 Minghan LR aus dem Khanat Ungarn und 1,0 Minghan SR vom Deutschen Orden

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1717: -

  8. #8
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    Pfalzgrafschaft bei Rhein

    Das Musterlandgut wird ohne Probleme eingerichtet, und bei der Anwerbung von Personal entscheidet man sich zunächst für erfahrene Verwalter und Aufseher sehr ertragreicher Krongüter. An der Universität darf man kaum auf landwirtschaftliche Expertise hoffen, während größere Anwerbeversuche im Ausland nicht möglich sind, ohne die Mittel bereitzustellen, mit denen man solche Personen nach Heidelberg locken könnte.

    Das Symposion in Heidelberg zur Landwirtschaft findet wie geplant statt, doch auch hier zeigt sich, dass die Gelehrten kaum über besonderes Wissen zu landwirtschaftlichen und organisatorischen Themen verfügen.

    Dafür zeigte sich bei der von der Pfalzgräfin und ihrem Vater implementierten Vorrechte, die man mit verschiedenen Ländern austauschte, ein wachsender schöner Erfolg. Sollte es der Regierung gelingen, die Hanse zum Verzicht auf einige ihrer Privilegien zu bringen, könnte man vielleicht sogar selbst den Handel im Südwesten und die Route über die Schweiz und Oberitalien nach Genua dominieren.

    Innenpolitisch kam es in der „Wormser Affäre“ zwar zu Verwerfungen, dafür sanken aber die Forderungen deutscher Städte und Grundherren gegen den Balduinsbund deutlich, weil die neue Pfalzgräfin den Ruf gewann, sich nicht einfach einschüchtern zu lassen und anders als ihr Vater gegen aus ihrer Sicht unberechtigte Wünsche mit aller Härte vorzugehen.

    Zur Messe in Frankfurt und den beiden Symposien im Reich wurden jeweils kleine Delegationen entsandt, während die Käsemesse in Paris ausfiel.

    Besonderheiten:

    Der Pfalzgraf hat direkten Zugriff auf das Erzbistum Mainz und damit zwei Stimmen bei der Kaiserwahl. Zudem kann er ein Veto gegen einen Kandidaten einlegen, da der Erzbischof das freie Krönungsrecht erhalten hat.
    Die Universität Heidelberg ist eine Einrichtung der Bürger. Daher studieren dort auch sehr viele Ausländer, die von den Handelshäusern der Stadt häufig angeworben werden und so die Verbindungen der Kaufleute in andere Regionen erweitern.
    Als Dank für die bedeutende Rolle des Landes bei der Erneuerung des Kaisertums erhielt die am Rheinufer vor Heidelberg gelegene Siedlung Mannheim als einziger Rheinhafen das Stapelrecht zugesprochen, das auf dem Rhein sonst vertraglich ausgeschlossen ist.
    Der Pfalzgraf wird als „Vater des fahrenden Volkes“ verehrt und hat über die erstaunlich gut vernetzten Gruppen dieser Gesellschaftsschicht Zugriff auf Informationen aus den meisten Ländern Europas. Dies wirkt sich wie eine Art Geheimdienst aus, der zwar (anders als eingerichtete Dienste) nicht überall frei einsetzbar ist, dafür aber eine viel geringere Vorbereitungszeit benötigt und außerdem nicht gesondert finanziert werden muss.


    Herrschaftsgebiet: Rheinland-Pfalz (ohne Mainz und Trier), Nordbaden, östliches Saarland
    Vasallen: Erzbistum Mainz
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 840 000
    Regionen: Heidelberg-Mannheim, Südwestdeutschland (Vasallengebiete, zusammen mit der Eidgenossenschaft, Schwaben und Burgund)

    Hauptstadt: Heidelberg (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Heidelberg (Stadtschloss 4)
    Wichtige Festungen: Speyer (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Pfalzgräfin Anna I. (seit 1716, *1686)

    Verstorbene Monarchen:
    Pfalzgraf und Reichserztruchsess Balduin I. (1684-1716, *1647)


    Bisherige Schwerpunkte:

    1701: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1702: Kaiserkrönung Benedikts I. in Mainz
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Unterstützung des Balduinsbundes, einer freien Organisation für Fahrendes Volk
    1705: Gründung der pfalzgräflichen Bank für Handel und Handwerk in Mannheim
    1706: Einführung eines pfalzgräflichen Korrespondentennetzwerks unter kaiserlichem Schutz
    1707: Rundreise des Pfalzgrafen durch die ländlichen Regionen
    1708: Gründung einer Landwirtschaftsbank
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Rechtskodifikation zur Leibeigenschaft nach englischem und westfälischem Vorbild
    1711: Ritterkasse zur Unterstützung von Adelsgeschlechtern, die in Not geraten sind
    1712: Einführung eines Postdienstes, der zunächst dem Heiligen Römischen Reich untersteht
    1713: Organisation eines Bierfestes auf dem Gut der Heidelberger Adelsfamilie Wolfhausen
    1714: Förderung verschiedener Zeitungen im Land
    1715: Stärkung des Binnenhandels im Umfeld der Rheinhäfen durch eine Investititon in die Hafenverwaltungen und Zollbehörden
    1716: Bau eines modernen Verladekrans für den Mannheimer Hafen
    1717: Einrichtung eines Musterlandgutes südlich von Heidelberg


    Besondere Bauwerke:
    Seit 1716: Moderner Verladekran im Mannheimer Flusshafen
    Seit 1717: Musterlandgut südlich von Heidelberg

    Abgeschlossene Bauprojekte:
    Ende 1707: Mittlere Straße zwischen Heidelberg und Mannheim (20 Mongolische Meilen/ 300 000 S)
    Ende 1712: Mittlere Straße zwischen Mannheim und Saarbrücken (131 Mongolische Meilen/ 1 965 000 S)

    Offene Bauprojekte: -


    Postdienste:
    Briefpostlinie Frankfurt-Mainz-Mannheim-Heidelberg-Stuttgart (264/42+80+20+122 Mongolische Meilen / 264 000 S), davon reicht die pfälzische Teilstrecke von Mainz bis Haidach (175 Meilen/ 175 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1710: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit der Landgrafschaft Hessen (mit Vasallen)
    Seit 1710: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Westfalen (mit Vasallen)
    Seit 1710: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit dem Herzogtum Schwaben (mit Vasallen)
    Seit 1711: Einseitige Privilegien der Stufe 1 im Khanat Baiern (mit Vasallen), 1716 beendet
    Seit 1715: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit der Eidgenossenschaft (mit Vasallen)
    Seit 1715: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Italien (mit Vasallen), 1717 im gegenseitigen Einvernehmen beendet


    Steuereinnahmen: 730 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 5 000 S (ausgefallene Messe in Paris)
    Einnahmen des Postdienstes: 102 000 S
    Rücklagen des Balduinsbundes für das fahrende Volk: ausgeschöpft
    Rücklagen der Ritternothilfe: 4 000 S
    Einlagen der pfalzgräflichen Bank für Handel und Handwerk: 440 000 S (davon 370 000 S verliehen)
    Einlagen der pfalzgräflichen Landwirtschaftsbank: 480 000 S (davon 480 000 S verliehen)
    Entrichtete Tribute: 15 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%


    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 125 000 S (mit Abgabebonus)
    Verluste des Korrespondentennetzwerks: 54 000 S
    Jährliche Kosten des Postdienstes: 175 000 S
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Forderungen verschiedener deutscher Kommunen an den Balduinsbund: 2 000 S
    Forderung des Wormser Domkapitels: 10 000 S
    Fällige Kredite: 1 340 250 S aus der Eidgenossenschaft zu einem Zinssatz von 10%, insgesamt also 1 474 025 S
    Sonderkredit des Wormser Domkapitels über 400 000 S über eine unbegrenzte Laufzeit zu einem Zinssatz von 0,5%


    Waffentragende Bevölkerung: 0,3 (effektiv 0,2) Minghan SR, 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 4,6 (effektiv 4,6) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 0,1 (effektiv 0,1) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe III (1500 Mann, 1710 um 500 Mann erhöht)
    Schiffsproduktion: -

    Geschütze: 0,5 Regimenter Festungsgeschütze III

    Schiffe: -

    Söldner: 1,0 Minghan LR (Lüttich)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1717: -

  9. #9
    Zurück im Norden
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    Herzogtum Schwaben

    Das Straßen- und Wegenetz wird wie vom Herzog gewünscht überprüft, so dass man einige Verbesserungsvorschläge einbringen kann. Dafür wären bis zu 910 000 S einsetzbar, um damit beschädigte Brücken oder Straßen instandzusetzen.

    Die Handwerkerkasse wurde erneut sehr gut genutzt, und auch die übrigen Dienste blieben recht wertvoll für das Land. Die Ankündigung einer Erbrechtsreform sorgt hingegen bereits jetzt für große Unruhe. Man sollte diesen Bereich wirklich mit großer Vorsicht angehen, zumal zentralisierte Güter nicht automatisch effektiver wirtschaften und die besondere wirtschaftliche Struktur Schwabens auch eine stärkere ländliche Handwerkerschaft hervorgebracht hat als sie in vielen anderen Ländern besteht.


    Besonderheiten:

    Die Erfahrung der Tiroler Invasion motivierte viele Stadtbürger dazu, ihre Heimat besser zu schützen. In Schwaben haben Festungsgeschütze immer die Wirkung der nächsthöheren Technologiestufe.
    Die Universität Tübingen hat eine gegenüber dem Heiligen Stuhl sehr kritische Fakultät für Theologie. Dadurch haben die württembergischen Pfarrer ein starkes Heimatgefühl und werden in Konfliktfällen häufiger die Position des Herzogs stärken.
    Da viele schwäbische Bauern nur wenig Land besitzen und lange mit wechselnden Gesetzen zum Erbrecht umgehen mussten, arbeiten sie häufig zusätzlich im Auftrag reicher örtlicher Handwerker. Die Bauern tragen dadurch erheblich zur Handwerksproduktion bei.
    Herzog Konrad V. hat in den nächsten 13 Jahren (1714-1726) eine außergewöhnlich hohe Durchsetzungskraft bei allen Ständen des Landes
    In den nächsten fünf Jahren (1717-1721) sind Schwerpunkte im Bereich der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelversorgung besonders effektiv

    Herrschaftsgebiet: Württemberg (ohne den hessischen Norden und den Kreis Konstanz)
    Vasallen: Südbaden, Kreis Lindau, Vorarlberg, Westtirol (St. Anton – Völs)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 900 000
    Regionen: Stuttgart-Urach (mit Ulm), Cisleithanien (südöstliche Vasallen, zusammen mit Italien, Ungarn, Böhmen und Baiern), Südwestdeutschland (südwestliche Vasallen, zusammen mit der Eidgenossenschaft, der Pfalzgrafschaft und Burgund)

    Hauptstadt: Stuttgart
    Hauptresidenz: Urach (Stadtbefestigung 2, Burgschloss 2)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Herzog Konrad V. (seit 1713, *1675)

    Verstorbene Monarchen:
    Herzog Ulrich I. (1684-1705, *1647)
    Herzog Eberhard III. (1705-1713, *1670)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Landesreise des Herzogs durch alle Regionen Schwabens
    1702: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Einführung einer Handwerkerkasse
    1705: Erarbeitung des schwäbisch-hessisch-französischen „Bildungsplanes III“
    1706: Einführung eines fahrenden Richterdienstes im Auftrag des Herzogs
    1707: Bau mehrerer kleiner Bibliotheken in den Landstädten des Herzogtums
    1708: „Reformation“ der Leibeigenschaft
    1709: Einführung von Sonntagsschulen nach westfälischem Vorbild
    1710: Einführung eines fahrenden „Heilerdienstes“
    1711: Kein Schwerpunkt – Stärkung der Hofverwaltung durch persönliche Anwesenheit des Königs
    1712: Einführung eines Postdienstes, der zunächst dem Heiligen Römischen Reich untersteht
    1713: Gründung eines herzoglichen Waisenhauses in Stuttgart
    1714: Rundreise des neuen Herzogs Konrad V. (Vorbereitung)
    1715: Rundreise des neuen Herzogs Konrad V. (Durchführung)
    1716: Einberufung der Städte, um über eine bessere Getreideversorgung zu beraten
    1717: Überprüfung des Wegenetzes

    Besondere Gebäude:
    Seit 1707: Kommunale Bibliotheken (15 000 S) in drei Kleinstädten des Herzogtums, 1708 durch weitere acht Bibliotheken (15 000 S) ergänzt, seit 1709 jährlich mit 35 000 S alimentiert (siehe Hofetat).
    Seit 1713: Herzogliches Waisenhaus in Stuttgart (50 000 S, 25% Unterhaltskosten), seit 1715 zwei Waisenhäuser in Stuttgart und Urach (100 000 S, insgesamt 25 000 S Unterhaltskosten)

    Abgeschlossene Bauprojekte:

    1705/06: Mittlere Straße von Urach nach Ulm (60 Mongolische Meilen)

    Offene Bauprojekte: -


    Postdienste:
    Briefpostlinie Frankfurt-Mainz-Mannheim-Heidelberg-Stuttgart (264/42+80+20+122 Mongolische Meilen / 264 000 S); die schwäbische Teilstrecke verläuft zwischen Haidach und Stuttgart (47 Meilen / 47 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1710: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein (mit Vasallen)
    Seit 1715: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit der Schweizerischen Eidgenossenschaft (mit Vasallen)
    Seit 1715: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Italien (ohne Vasallen), sind 1716 ausgelaufen

    Steuereinnahmen: 740 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Einnahmen des Postdienstes 1717: 58 000 S
    Einlagen der Handwerkerkasse: 520 000 S (davon 520 000 S verliehen)

    Entrichtete Tribute: 15 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%
    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 120 000 S (mit Abgabebonus),
    Weitere laufende Ausgaben: 40 000 S für den fahrenden Richterdienst und seine Ausbildung, 20 000 S für den wandernden Heilerdienst, 10 000 S für die effektivere Gutsverwaltung der herzoglichen Liegenschaften, 35 000 S für die kleinstädtischen Bibliotheken sowie 25 000 S für die beiden herzoglichen Waisenhäuser; die Sonntagsschulen können frei bezuschusst werden
    Jährliche Kosten des Postdienstes: 47 000 S
    Soldkosten: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: Inlandskredit über 1 250 000 S zu 12% Zinsen, insgesamt also 1 400 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 0,4 (effektiv 0,4) Minghan SR, 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 3,1 (effektiv 3,1) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 0,4 (effektiv 0,4) Regimenter DR, 1,9 (effektiv 1,9) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (1000 Mann)
    Schiffsproduktion: -

    Geschütze: -
    Schiffe: -
    Söldner: 1,0 Minghan LR (Pilsen)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1717: -

  10. #10
    Zurück im Norden
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    Schweizerische Eidgenossenschaft

    Es gelingt dank der verschiedenen Vorarbeiten auf dem Gebiet der Metallverarbeitung und Münzproduktion ohne Schwierigkeiten, eine Münzprägeanstalt in Bern einzurichten. Damit können nun eigene Prägungen in hoher Qualität und ausreichender Zahl eingeführt werden, was den Handel im Inland deutlich erleichtern dürfte. Da die mittelfristig als recht wertvoll eingeschätzten italienischen Vorrechte ausliefen und sich die Handelshäuser wieder neu ausrichten müssen, könnte dies in den nächsten Jahren zu einem Aufschwung führen.

    Die Metallkontrolle wird intensiviert, so dass bei der Prägeanstalt recht viele der im Wert geminderten Münzen aus Italien abgegeben werden. Es gelingt außerdem, einige dieser Silberdinare aufzuspüren und so den Verfolgungsdruck zu erhöhen, auch wenn dies vor allem einheimischen und italienischen Kaufleuten kurzfristig schadet.

    Auch der Straßenbau wird fortgeführt, und die sportlichen Wettbewerbe nehmen wieder ein wenig Fahrt auf, nachdem sie wegen der Krise und der Abwanderung reduziert worden waren. Die Nahrungsmittelproduktion konnte hingegen nicht weiter verändert oder in signifikantem Maße verbessert werden.


    Besonderheiten:

    Der bedeutende Söldnermarkt des Landes untersteht der Kontrolle der Kantone. Wenn die Bundesversammlung eine Bedrohung der nationalen Sicherheit ausruft, können bis zu fünf Regimenter jeder vorhandenen Waffengattung nach den üblichen Regeln rekrutiert werden.
    Die Eidgenossenschaft erkennt als letztes mitteleuropäisches Land den Großkhan als ihren Oberherrn an. Sie kann daher aus Dagomys vergünstigte Kredite abrufen.
    Als Gegenleistung für die Solddienste der Eidgenossen stellt der Söldnermarkt Kiew den Schweizern bis zu vier Minghan LR zum halben Preis zur Verfügung.

    Herrschaftsgebiet: Schweiz, Liechtenstein, Oberelsass
    Vasallen: Aostatal, Bistum Konstanz, Nordostsavoyen
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 080 000
    Regionen: Schweiz, Südwestdeutschland (Bistum Konstanz, zusammen mit Schwaben, der Pfalzgrafschaft und Burgund), Südfrankreich-Savoyen (südwestliche Vasallen, zusammen mit Frankreich)

    Hauptstadt: Keine
    Bundesstadt mit mongolischem Residenten: Bern (Stadtbefestigung I)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Bundesammann Jakob Escher (seit 1711, *1651)

    Verstorbene Staatsoberhäupter:
    Bundesammann Samuel Frisching (1698-1712, *1638)

    Bisherige Schwerpunkte:

    1701: Schweizerische Fest- und Wettkampfspiele (als regelmäßige Veranstaltung geplant)
    1702: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1703: Einrichtung des Schweizer Verwaltungsamtes (1704 zur Schule umgewidmet)
    1704: Gründung der Eidgenössischen Bank für Handel und Handwerk in Zürich
    1705: Professionalisierung der Schweizerischen Fest- und Wettkampfspiele (künftig alle fünf Jahre geplant)
    1706: Einrichtung einer Botschaft in Dagomys
    1707: Umfassende gesamteidgenössische Bildungsreform
    1708: „Erforschung der Berge“ mit Ungarn, Italien und der Kalmarer Union
    1709: Literarisches Programm und „Haus der Sprachen und Dichtung“ in Lausanne
    1710: „Rösti“ – Diversifizierung der Nahrungsmittelproduktion
    1711: Reform der Unterrichtsmethoden in der Eidgenossenschaft
    1712: Collegium Metaphysicum zum geistigen Austausch und zur Pflege der Vernunft
    1713: Gründung einer Realschule in Zürich
    1714: Gründung eines Instituts für Metallurgie
    1715: Gründung einer Metallmanufaktur
    1716: Regulierung der Metallqualität
    1717: Gründung einer eidgenössischen Münzprägeanstalt

    Besondere Gebäude:
    Seit 1704: Verwaltungsschule in Bern
    Seit 1709: „Haus der Sprachen und Dichtung“ in Lausanne
    Seit 1714: Realschule in Zürich
    Seit 1714: Institut für Metallurgie in Lugano (in der Größe einer Schule)
    Seit 1715: Metallmanufaktur in Lugano (250 000 S)

    Abgeschlossene Bauprojekte (1703-1713): Prachtchaussee zwischen Bern und Zürich (130 Mongolische Meilen/ 3 550 000 S)

    Offene Bauprojekte (1713-17XX):

    Prachtchaussee zwischen Bern und Zürich (850 000 S / 2 475 000 S)


    Botschaften und Feste Gesandtschaften:
    Seit 1706: Botschaft beim Großkhanat Dagomys (25 000 S)

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Wechselseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein (mit Vasallen)
    Wechselseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Herzogtum Schwaben (mit Vasallen)
    Wechselseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Italien (mit Vasallen), 1717 wieder aufgehoben

    Steuereinnahmen: 410 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 111 940 S
    Einlagen der der Eidgenössischen Bank für Handel und Handwerk: 450 000 S (davon 320 000 S verliehen)
    Rücklagen der Münzprägeanstalt: 107 000 S

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 8% (aus Dagomys, reduziert)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 150 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 25 000 S (Botschaft in Dagomys)
    Ausgaben während des Jahres: -

    Aufgenommene Kredite (zu 8% Zinsen aus Dagomys): 26 688 651 S (mit Zinsen 28 407 743 S)
    Vergebene Kredite (zu 10% Zinsen): 26 688 651 S (mit Zinsen 28 837 516 S)
    Gewinne aus dem Kreditgeschäft: 429 773 S


    Waffentragende Bevölkerung: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 10,4 (effektiv 10,4) Regimenter LI (leicht gesunken)
    Vasallenaufgebote: 0,3 Minghan (effektiv 0,3) LR, 0,3 (effektiv 0,3) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: -

    Geschütze: 1,0 Regimenter Feldartillerie III

    Schiffe: -

    Söldner: 1,0 Minghan LR* (Kiew, vergünstigt)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1717: -

  11. #11
    Zurück im Norden
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    Deutsche Hanse

    Die überraschende Rücktrittsankündigung des aus Ulm stammenden Hansebürgermeisters Chrysostomos Baur sorgt zunächst für Verwirrung, da er zuletzt fast alle seine Ziele erreicht und den Kanarienkrieg zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht hatte. Die Idee, für den Bund eine Amtszeitbegrezung einzuführen und die Wahl des Hansebürgermeisters genauer festzulegen, wird von den Handelsgilden aber sehr unterstützt. Da sich die westdeutschen Städte diesmal untereinander absprechen, gelangt der Lütticher Kandidat mit einer sehr deutlichen Mehrheit ins Amt. Er gilt als gläubiger Christ, Anhänger der bereits von seinen Vorgängern vorangetriebenen Bauernbefreiung, Vertrauter der Zünfte und Gegner einer allein auf den Fernhandel ausgerichteten Politik. Gegenüber dem Reich ist seine Haltung angeblich neutral, zumal ein Teil seiner Familie vor vielen Jahrzehnten aus Frankreich eingewandert war.

    Die Amtszeit selbst wird auf acht Jahre begrenzt, eine Wiederwahl ist dann frühestens nach einer Pause von ebenfalls acht Jahren möglich. Der dadurch verstärkte Konkurrenzkampf zwischen den Städten und ihren führenden Patrizierfamilien sorgt dafür, dass die reichen Handelshäuser bereit sind, Kredite zu günstigeren Konditionen zu vergeben. In der Hanse können Staatsanleihen des Bundes daher künftig für 10% aufgenommen werden. Da der neugewählte Hansebürgermeister selbst einer besonders reichen Familie angehört und die west- und norddeutschen Städte sich mit Angeboten zu überbieten suchten, bleibt der Zins in der ersten Hälfte seiner Amtszeit sogar bei günstigen 8%, was sich 1717 bereits zum gemeinsamen Vorteil der Bundesmitglieder auswirkt.

    Die Ausstattung hanseatischer Fischer mit neuem Material geht weiterhin voran, sorgt aber für gewisse Konflikte um ertragreiche Fischgründe im Nordseeraum und im Nordatlantik, wo zuletzt vor allem Schotten und Norweger die führende Rolle gespielt hatten.


    Besonderheiten:
    Der Städtebund hat zahlreiche Handelsprivilegien im mongolischen Ostseeraum und in den drei nordischen Königreichen dauerhaft vertraglich vereinbart.
    Jede Hansestadt unterhält auf eigene Kosten zwischen 0,5 und 2,5 Reg. Festungsartillerie, ab 1715 noch zwischen 0,4 und 2,5 Regimenter.
    Der Bürgermeister von Lübeck bekleidet stets einen unbetitelten mongolischen Adelsrang.
    Die Hanseflotte kämpft wegen ihrer besonderen Archivierung aktueller Konstruktionspläne in den nächsten zwölf Jahren (1713-1724) mit einem zusätzlichen Vorteil gegen Schiffe der Stufe III Schwedens, Dänemarks, Norwegens, des Deutschen Ordens, Englands, Burgunds, der Kanarischen Inseln sowie der Satrapien Nowgorod und Krakau, sofern die Planskizzen für 10000 S pro Land oder Satrapie auch weiterhin sicher aufbewahrt werden.

    Bundesstädte: Lübeck, Hamburg, Bremen, Köln, Duisburg, Neuss, Lüttich, Metz, Aachen, Ulm
    Vasallen: Hochstift Köln, Hzm Jülich, Friesland (NL), Amsterdam, Gotland, Aland, Helgoland
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 630 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Niedersachsen-Holland (Hamburg-Bremen-Friesland-Amsterdam-Helgoland, mit den westfälischen Vasallen) Jütland-Schleswig-Holstein-Lübeck (zusammen mit Brandenburg und der Kalmarer Union), Rheinland (Köln-Duisburg-Neuss-Lüttich-Aachen-Hochstift Köln-Hzm. Jülich); Ulm ist der Region Schwaben (Stuttgart-Urach) zugeordnet, Gotland und Aland sind Teil der Region Dänische Inseln-Schonen


    Vorort (eine Art Bundeshauptstadt) und Sitz des Immerwährenden Hansetages: Lübeck (Stadtbefestigung 4)
    Wichtige Festungen: Köln (4), Ulm (5), andere Bundesstädte (3), Aland (3), Gotland (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Erster Hansebürgermeister Maximilian Simons aus Lüttich (seit 1717, *1661), gewählt bis zum 31. März 1725


    Zurückgetretene Erste Hansebürgermeister:
    Olof Scholten aus Hamburg (1697-1707, *1631, +1722)
    Chrysostomos Baur aus Ulm (1707-1717, *1662)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Jahrhundertbuch der Hanse
    1702: Gründung der Hanseatischen Handelsbank
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Bau der „Britanic“ (800-Mann-Handelssegler III) als Prototyp der neuen Taurus-Klasse
    1705: Hansetag in Ulm zur Umwandlung des Bundes in eine Art Timokratie
    1706: Einstieg der Hanse in die burgundische Amerikagesellschaft CBCA
    1707: Einführung des Hanseblatts, einer nichtstaatlichen Wirtschaftszeitung
    1708: Neuordnung des kommunalen Feuerwehrwesens
    1709: Bau eines Kontors auf Barbados für den Südamerikahandel (noch unvollendet)
    1710: Milderung der bäuerlichen Lasten und Ablösung von Frondiensten (1711 dann zur Bauernbefreiung mit einer Neuverteilung des Bodens an Genossenschaften erweitert)
    1711: Archivarbeit in Reval und Pori
    1712: Archivierung von Konstruktionsplänen gegnerischer Schiffe
    1713: Bewerbung der verschiedenen Handelsprivilegien des Bundes
    1714: Dauerhafte Senkung einiger Verbrauchssteuern in den Hansestädten um 10%
    1715: Einrichtung diplomatischer Vertretungen
    1716: Ausrüstung hanseatischer Fischer mit neuen Gerätschaften
    1717: Einführung einer genauen Wahlregelung mit Begrenzung der Amtsdauer

    Angestrebte Bodenbesitzverteilung 1720: Städischer Anteil 65% (vorwiegend in Form von Genossenschaften bearbeitet), Adelsland 6%, Privatbesitz freier Ackerbürger und Bauern 10%, Kirchliche Pfründen, Klosterland und Pfarrstiftungen etc. 19%


    Besondere Gebäude: -

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1706: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 im Khanat Baiern (mit Vasallen), 1717 auf Stufe 1 reduziert
    Seit 1713: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 in der Markgrafschaft Brandenburg (ohne Vasallen), 1717 auf Stufe 1 reduziert
    Seit 1713: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Khanat Westfalen (mit Vasallen)
    Seit 1713: Wechselseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Großfürstentum Finnland, 1715 aufgehoben
    Seit 1714: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 beim Deutschen Orden, 1715 bereits wieder ausgelaufen
    Seit 1715: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 beim Heiligen Stuhl, 1716 ausgelaufen
    Seit 1715: Wechselseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Kalifat (mit Vasallen)

    Seit 1712: Schikanen gegen das Khanat Italien und das Khanat der Kanarischen Inseln, 1713 wieder aufgehoben bzw. im kanarischen Fall durch ein Embargo ersetzt, 1714 schließlich mit dem Zusammenbruch des Khanats ausgelaufen


    Botschaften und Konsulate:
    Seit 1715: Botschaft in Cordoba (10 000 S)

    Aktuelle Planskizzen: 9/18
    Anteile am ungarischen Bergbau: 100 000 S

    Offene Bauprojekte: -


    Stimmenanteile auf dem Immerwährenden Hansetag zu Lübeck (1717/18):
    Lübeck: 6%+8%
    Hamburg: 5%+9%
    Bremen: 5%+4%
    Köln: 5%+12%
    Duisburg: 5%+8%
    Neuss: 5%+0%
    Lüttich: 5%+0%
    Metz: 5%+0%
    Aachen: 5%+0%
    Ulm: 5%+8%


    Steuereinnahmen: 2 710 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 2 510 S
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 11%, 1717-1720 8%, ab 1721 10%
    Einlagen der Hanseatischen Handelsbank: 500 000 S (davon 500 000 S verliehen)
    Anteil an den Überschüssen des ungarischen Bergbaus: -
    Überschüsse des Hanseblattes 1717/18: 34 000 S

    Hofhaltungskosten: (Vorjahr): 100 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Verluste des Hanseblattes: -
    Zahlungen an die ungarische Krone (Bergbau): 3 700 S (muss noch beglichen werden)
    Fällige Kredite:
    Kredit über 5 620 000 S im Inland zu 8% Zinsen, insgesamt also 6 069 600 S


    Waffentragende Bevölkerung: 6,1 (effektiv 6,1) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 0,8 (effektiv 0,8) Regimenter LI
    Städtische Festungsgeschütze III: 1,1 (Köln), 0,8 (Ulm), 0,7 (Hamburg), 0,6 (Lübeck), 0,5 (Duisburg, Bremen), 0,4 (Lüttich, Metz, Neuss, Aachen)

    Geschützproduktion: Stufe III (1500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (4000 Mann)


    Geschütze: 1,0 Regimenter Feldartillerie III


    Schiffe Anfang 1717: 7*400 III, 3*300 III, 4*100 III, 42*50 III, 150*25 III
    Anfang 1717 verschenkte Schiffe: 10*50 III, 20*25 III

    Schiffe zum Jahresende 1717: 7*400 III, 3*300 III, 4*100 III, 32*50 III, 130*25 III
    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1718: 7*400 III, 3*300 III, 4*100 III, 32*50 III, 130*25 III


    Söldner: 1,0 Minghan LR (Kiew) zur Sicherung der Handelswege zwischen den Kommunen.

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1717: -

  12. #12
    Zurück im Norden
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    Deutscher Orden

    Die drei Heiligenfeste werden besonders in Schweden und im Süden Norwegens mit großer Begeisterung begangen, zumal sie entweder bei den Brüdern oder im Volksglauben bereits sehr verbreitet waren und gut zu den jeweiligen Jahreszeiten passen. Die im Verhältnis zu den heidnischen Sonnenwendfeiern viel größeren und eindrücklicheren Johannisfeuer tun ein Übriges, um die Zuversicht und die Anziehungskraft der Christen zu stärken.

    Die Ordenskanzlei im „brandenburgischen“ Geist bleibt außerordentlich nützlich, weil sie auch in den Balleien zu wachsender Disziplin und Ordnung beiträgt.

    Der Aufbau der Ballei bei Cottbus wird fortgeführt, auch wenn die Aufgebote in diesem Jahr nicht nennenswert gewachsen sind.


    Besonderheiten:
    Der Orden erhält die Überschüsse aus den Balleien in Schweden, Deutschland und England.
    Die berittenen Ordensaufgebote erfordern nur 10 S Handgeld, das an die Balleien fällt.
    Der Orden verfügt über SI, die von den Balleien unterhalten und ausgebildet wird.
    Ähnlich wie Brandenburg kann der Orden seit 1716 einen eigenen Verwaltungsetat über die Ordenskanzlei ausweisen.

    Herrschaftsgebiet: Vorpommern, Balleien in Schweden, Deutschland und England
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 65 000
    Regionen: Vorpommern (mit Stettin); die Balleien sind in ihre jeweiligen Gastländer integriert


    Hauptstadt: Keine
    Sitz des Hochmeisters: Stockholm (Balleifestung 1), ab 1716 Stralsund (Balleifestung 2)
    Tagungsort des Generalkapitels: Uppsala (Balleifestung 4)
    Wichtige Festungen: Stralsund (2), Stockholm (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Hochmeister Thankrad von Merseburg (seit 1715, *1676)

    Ehemalige Hochmeister: Louis-Thomas von Savoyen (1699-1715, *1657, zurückgetreten)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Schulförderung/ Christliches Schulwesen
    1702: Aufbau einer neuen Ballei in Wismar (Brandenburg)
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Bau eines Musterlandguts (mittel) auf Rügen
    1705: Bau eines Handelshafens 1 in Stralsund
    1706: Einrichtung eines Priesterseminars in der Ballei Linköping
    1707: Bau einer Schule zum besseren Verständnis der göttlichen Weltordnung in Greifswald
    1708: Pfingstversammung für alle Freunde und Förderer des Ordens in Uppsala
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Aufbau einer neuen Ballei in Lyckå (Schonen-Blekinge und Småland)
    1711: Einrichtung der „Bruderschaft der Feder“, eines ordenseigenen Geheimdienstes
    1712: Aufbau einer neuen Ballei in Cottbus (Brandenburg)
    1713: Einführung eines Außenamtes zur Stärkung der „Bruderschaft der Feder“ besonders in Schonen
    1714: „Schonisches Arrangement“ zur besseren Verwaltung der eroberten Provinz
    1715: Aufbau eines Hospitals in Uppsala
    1716: Errichtung der Hohen Ordenskanzlei zu Stralsund
    1717: Feier der Feste der heiligen Lucia, des heiligen Georg und Johannes des Täufers


    Besondere Gebäude:
    Seit 1704: Musterlandgut auf Rügen
    Seit 1706: Priesterseminar in der Ballei Linköping (in Kooperation mit dem Heiligen Stuhl)
    Seit 1707: Schule zum besseren Verständnis der göttlichen Weltordnung in Greifswald
    Seit 1713: Handelshafen 1 in Stralsund
    Seit 1715: Hospital in Uppsala in der Größe einer Schule


    Besondere Einrichtungen:
    Seit 1711: „Bruderschaft der Feder“ (ein ordenseigener Geheimdienst); beobachtet seit 1712 mit 60 000 S jährlich Schonen und (zwischen 1712 und 1714) den Kalmarer Hof, 1715 nicht mehr weiter finanziert

    Offene Bauprojekte: -

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Keine

    Steuereinnahmen (mit den Balleien): 810 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Nicht verwendete Mittel: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 60 000 S, davon 40 000 S für die Ordenskanzlei
    Soldkosten: -

    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite:
    Kredit in der Eidgenossenschaft über 2 900 000 S zu 10% Zinsen, insgesamt also 3 190 000 S Kredit in Brandenburg (zurückgezahlt)
    Kredit im Inland zu 12% Zinsen: -

    Waffentragende Bevölkerung: 6,1 (effektiv 5,1) Minghan SR, 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 3,1 (effektiv 3,1) Regimenter SI
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (500 Mann)

    Geschütze:
    1,0 Regimenter Feldartillerie II in Stockholm
    0,5 Regimenter Belagerungsartillerie III in Stockholm


    Schiffe zu Jahresbeginn 1717: 1*400 III, 8*250 III, 5*100 III, 15*50 III, 22*25 III, 5*25 II
    Schiffe am Jahresende 1717: 1*400 III, 8*250 III, 5*100 III, 15*50 III, 22*25 III, 5*25 II
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1718: 1*400 III, 8*250 III, 5*100 III, 15*50 III, 22*25 III, 5*25 II

    Söldner: -

    Im Felde stehende Einheiten: 1,0 Minghan SR in der Markgrafschaft Brandenburg

    Verluste 1717: -

  13. #13
    Zurück im Norden
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    Großherzogtum Burgund

    Die Rundreise der Großherzogin mit ihrem besonderen Augenmerk auf die mit dem ganzen Land verbundenen Traditionen erleichtert es, die inneren Auseinandersetzungen der letzten Jahre in die Geschichte eingehen zu lassen und den Zusammenhalt zu stärken. So gewinnt man gegenüber der französischen Krone und dem Heiligen Römischen Reich eine gewisse Handlungsfreiheit und kann künftig wieder stärker als Brücke zwischen den zwei Nationen agieren oder ganz eigene Interessen verfolgen. Besonders der dem Ritterideal und den verschiedenen künstlerischen Idealen Johanns X. verpflichtete Adel schart sich so noch stärker um Großherzogin Luise und ihre Schwestern.

    Die Förderung der Lebensmittelherstellung im Land wird mit weiteren Mitteln unterstützt, was besonders den freien Bauern und einigen Grundherrn in Flandern zugute kommt, wo eine höhere Entwicklung und ein besserer Marktzugang Innovationen begünstigen.

    Die allmähliche Minderung der Privilegien in Frankreich sorgte bislang nicht für Probleme, da die burgundischen Kaufleute dort bereits eine gute Position einnehmen konnten und zudem im Ostseeraum weiter an Boden gewannen, obwohl die Hanse dort eine starke Konkurrenz darstellt.


    Besonderheiten:
    Burgund verfügt über zahlreiche technische Spielereien aus dem 16. Jh., die beeindruckende Effekte hervorrufen und gegenwärtig nicht mehr gebaut werden können. Wenn man sie mit 150000 S jährlich unterhält, stärken sie das Prestige des Hauses Burgund beträchtlich (seit 1704 fester Bestandteil der Burgunder Modewoche).
    Die Genter Residenz ist zu mongolischer Zeit ungewöhnlich prachtvoll ausgebaut worden.
    Die Kooperation von Ländern zur See gegen Piraten unter burgundischer Leitung und in der Nähe der Küsten des Landes ist zwischen 1703 und 1722 deutlich effektiver.

    Herrschaftsgebiet: Entspricht ungefähr dem Besitzstand des Hauses Burgund um 1477
    Vasallen: Erzbistum Trier, Bistum Utrecht, Bistum Verdun, Bistum Toul, Bistum Cambrai
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 6 000 000
    Regionen: Flandern-Brabant-Luxemburg, Hochburgund-Lothringen, Südwestdeutschland (Vasallengebiete, zusammen mit Schwaben, der Pfalzgrafschaft und der Eidgenossenschaft)

    Hauptstadt: Dijon (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Gent (Residenz 6)
    Wichtige Festungen: Amiens (1), Breda (1), Dinant (1), Luxemburg (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Großherzogin Luise I. (seit 1714, *1687),
    1714 bestand eine zeitweilige Regentschaft ihrer drei jüngeren Schwestern Isabelle (*1691), Johanna (*1693) und Margarete (*1696) bis zur Rückkehr der Monarchin aus Indien Ende des Jahres

    Verstorbene Monarchen:
    Herzog und Reichserzkämmerer Johann X. (1690-1712, *1661)
    Herzog Karl XII. (1712-1714, *1684)
    Herzog Robert III. (Januar 1714, *1698)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Ständeversammlung zu Wirtschaft und Handel
    1702: Konferenz zur Bekämpfung der Piraterie im Nordseeraum und im Kanal
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Eröffnung eines Modehauses mit Modewoche in Gent
    1705: Gründung der Compagnie bourgogne pour le commerce des Amérique centrale / sud-américain (CBCA), 1711 zunächst aufgelöst
    1706: Feier der Genter Modewoche mit zahlreichen internationalen Gästen
    1707: Begrenzung der Aufstandsfolgen in Gent, Antwerpen, Breda und Brügge
    1708: Förderung des Uhrmacherhandwerks
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Ausarbeitung einer „Großen Hofordnung“ als Vorbild für Europa
    1711: Diplomatische Initiative zur Verbesserung des burgundischen Rufes im Ausland
    1712: Bau eines modernen Verladekrans für den Hafen von Antwerpen
    1713: Regelmäßiger Austausch französischer und burgundischer Zünfte und Gilden
    1714: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1715: Feier zur Rangerhöhung und Krönung der Großherzogin Luise
    1716: Förderung der Lebensmittelherstellung im Land
    1717: „Kulturreise“ der Großherzogin durch das Land


    Besondere Gebäude:
    1704: Genter Modehaus in der Residenzstadt Gent

    Besondere technische Gerätschaften:
    1712: Moderner Verladekran im Hafen von Antwerpen


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1709 Dauerhafte Handelsprivilegien der Stufe I im Königreich Dänemark
    1710-1711: Handelsprivilegien der Stufe I im Kalifat von Cordoba
    Seit 1712: Gegenseitige Handelsvorrechte der Stufe II mit dem Königreich Frankreich (mit Vasallen), 1713 auf Stufe IV erhöht, 1717 wieder auf Stufe III gesenkt


    Embargos:
    Seit 1712: Vollständiges Embargo gegen das Khanat der Kanarischen Inseln, mit deren Zerfall aufgehoben


    Steuereinnahmen: 1 580 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Freiwillige Kriegsabgabe der wohlhabenden Stände: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Nicht verwendete Mittel: -
    Entrichtete Tribute: 60 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 250 000 S, davon 20 000 S zur Förderung der Mode und der Musik bei Hofe (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 250 000 S an die französische Krone für die übernommenen Lehen
    Ausgaben während des Jahres: -


    Fällige Kredite I: 1 100 000 S zu 10% Zinsen aus der Schweizerischen Eidgenossenschaft, insgesamt also 1 210 000 S
    Fällige Kredite II: Zinsloser Zwangskredit über 4 500 000 S im Inland, davon sollen weiterhin jährlich jeweils 150 000 S zurückgezahlt werden, zuletzt wurden sogar 300000 S beglichen.

    Waffentragende Bevölkerung: 3,7 (effektiv 1,4) Minghan SR, 1,2 (effektiv 0,8) Minghan LR (leicht gesunken), 2,2 (effektiv 2,2) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,5 (effektiv 0,2) Minghan LR, 0,4 (effektiv 0,4) Regimenter LI (leicht gesunken)


    Geschützproduktion: Stufe III (1500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (1500 Mann)
    Geschütze: -
    Besondere Geschütze: Mitte 1704 vollständig aufgelöst und wissenschaftlich untersucht

    Schiffe Anfang 1717: 10*100 III, 20*50 III, 20*25 II
    Ankäufe im Kalifat: 10*25 III
    Schiffe am Jahresende 1717: 10*100 III, 20*50 III, 10*25 III, 20*25 II
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1718: 10*100 III, 20*50 III, 10*25 III, 20*25 II

    Söldner: -

    Im Feld stehende Einheiten:
    2,3 Minghan SR, 0,4 Minghan LR und 0,3 Minghan LR (Vasallen) zur Banditenbekämpfung

    Verluste 1717: -

  14. #14
    Zurück im Norden
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    Königreich Frankreich

    Die Wirtschaftsausgabe des Mercure wird eingeführt und beginnt damit, Informanten aus dem Mittelmeerraum anzuwerben, da man anders als die Hanse nicht über ein bereits gut ausgebautes Netzwerk eigener Kaufleute verfügt und zudem einen viel größeren Bereich abdecken soll. Südamerika muss daher zunächst zurückgestellt werden, zumal von dort eintreffende Nachrichten mehrere Monate alt wären. Man profitiert aber von den beim Mercure angestellten Mitarbeitern, die den neu hinzukommenden nachgeborenen Kaufmannssöhnen bei der Erstellung von Artikeln helfen können.

    Auch die Erhöhung der Frondienste wird in Angriff genommen, wobei das Kronland mit viel Druck voranschreitet. Ob die Flugblätter oder die militärische Überlegenheit der köinglichen Armee den Ausschlag gaben, ist offen, doch die Bauern scheinen ihr nunmehr noch härteres Los weitgehend hinzunehmen. Besonders die auf eigenen Gütern lebenden Niederadligen verzichten zum Teil auch auf die zusätzlichen Dienste, sei es aus Mitgefühl, sei es um eine verstärkte Landflucht zu verhindern. Die Stabilität der königlichen Herrschaft scheint nach den verfügbaren Rückmeldungen jedenfalls nicht zu wanken, während der Wohlstand der Krone und aller Grundherren steigt, die sich an der Fronerhöhung beteiligten.

    Umschuldung, Änderung der Privilegienvergabe und Ankauf von Schiffen gingen reibungslos vonstatten. Auch die Aussetzung der mit einer Unterbrechung seit 1701 gefeierten Käse- und Warenmesse stößt nur bei den Gilden der Hauptstadt auf wirklich vehemente Kritik. Einige Berater sind aber der Ansicht, dass sie eigentlich gut mit der neuen Privilegienstruktur und dem „Wirtschaftsmercure“ harmonieren würde. Ohne finanzielle Unterstützung der Krone scheint sie jedenfalls nicht stattfinden zu können.

    Der stärkere militärische Schutz der Hauptstadt ist bei den dortigen Zünften umstritten, wird aber letztlich ohne Widerspruch akzeptiert. Auch in Saluzzo ist man offenbar willkommen.


    Besonderheiten:
    Die französische Krone erhält jährlich 250 000 S vom Haus Burgund und 300 000 S von der englischen Krone für die 1651 übertragenen Lehen.
    Die Universitäten Paris, Orleans und Reims umfassen das gesamte Spektrum der modernen Wissenschaften. Frankreich erhält daher stets die höchste Technologiestufe für Artillerie, die mindestens drei andere spielbare Länder besitzen.
    Frankreich hat noch Söldner (SR*) mit Ausrüstung aus dem 16. Jh. zur Verfügung.
    Die Krone kann an der Getreidebörse verschiedene Grundnahrungsmittel zu besonders günstigen Großhandelspreisen erwerben.


    Herrschaftsgebiet: Pariser Becken, Loiretal, Hzm. Champagne, Gft. Blois, Berry, Bourbon
    Vasallen: Hzm. Savoyen, Vienne, Gft. Forez, Rodez, Toulouse, Provence, Venaissin, Saluzzo
    Spielervasallen: Haus Burgund, Festlandsbesitz der englischen Krone
    Zusätzlicher Vasall von Mitte 1705 bis Anfang 1713: Barbados
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 5 500 000
    Regionen: Frankreich-Kronland, Zentralfrankreich (Vasallengebiete Mitte), Südfrankreich-Savoyen (Vasallengebiete Süd, zusammen mit der Eidgenossenschaft); Barbados ist der Region Karibik-Ost zugeordnet

    Hauptstadt: Paris (Stadtbefestigung 3)
    Hauptresidenz: Chambord (Wasserschloss 4)
    Wichtige Festungen: Albi (1), Carcassonne (1), Arles (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Ludwig XI. (seit 1715, *1682)

    Verstorbene Monarchen:
    König Heinrich VII. (1638-1702, *1627)
    König Heinrich VIII. (1702-1715, *1649)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Waren- und Käsemesse in Paris (als regelmäßige Veranstaltung geplant)
    1702: Umfassende Förderung der Schönen Künste, besonders der Komödiendichtung
    1703: Gründung des Mercure Galant, einer höfischen, sehr vielfältigen Monatszeitschrift
    1704: Wiederaufbauhilfe für Südfrankreich
    1705: Erarbeitung des schwäbisch-hessisch-französischen „Bildungsplanes III“
    1706: Gründung einer staatlichen Wechselbank in Paris
    1707: Begrenzung der Aufstandsfolgen in Paris und im Umland der Stadt
    1708: Einrichtung des „Corps des ingénieurs des ponts et chaussées“ (Chausseeamt)
    1709: Vorbereitung und Aufbruch zweier Südamerikaexpeditionen
    1710: Gründung einer Schule zur Lehrerbildung
    1711: Entsendung von Vertretern zur Revision von Urteilen, symbolische persönliche Rechtsprechung des Königs in ausgewählten Fällen
    1712: Gründung eines französischen Geheimdienstes
    1713: Regelmäßiger Austausch französischer und burgundischer Zünfte und Gilden
    1714: Auswertung und Publikation der Ergebnisse beider Südamerikaexpeditionen
    1715: Einführung eines südamerikanischen Marktes bei der Käse- und Warenmesse
    1716: Gründung einer Getreidebörse bei der staatlichen Wechselbank
    1717: Einführung einer Wirtschaftsausgabe des Mercure galant


    Besondere Institutionen:
    Seit 1712: Geheimdienst in Paris,
    Achtung Spoiler:
    seit 1713 mit 10 000 S auf den Kanaren und mit 15 000 S in Italien aktiv, ab 1714 nur noch mit je 2 500 S in beiden Khanaten, 1715 eingestellt


    Besondere Gebäude:
    Seit 1703: Feste Gesandtschaft des Großkhanats Quito in Paris
    Seit 1716: Feste Gesandtschaft des Kaiserreichs China in Paris

    Abgeschlossene Bauprojekte:
    1708-1710: Mittlere Straße zwischen Paris und Beauvais über St. Denis und Chambly (75 Mongolische bzw. Königliche Französische Meilen)


    Offene Bauprojekte:

    1712-17XX Festung (1) der Markgrafschaft Saluzzo (414 000 S von 1 500 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:

    Seit 1712: Gegenseitige Handelsvorrechte der Stufe II mit dem Herzogtum Burgund, 1713 auf Stufe IV erhöht (mit Vasallen), 1717 auf Stufe III gesenkt
    Seit 1717: Einseitige Handelsvorrechte der Stufe I im Kalifat von Cordoba

    Embargos:
    Seit 1712: Vollständiges Embargo gegen das Khanat der Kanarischen Inseln, Anfang 1714 aufgehoben


    Steuereinnahmen: 1 540 000 S
    Einnahmen aus den Lehen: 300 000 S (E) + 250 000 S (B) + 120 000 S (Südfrankreich)
    Tributeinnahmen: -
    Freiwillige Kriegsabgabe der wohlhabenden Stände: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Gewinne des Mercure Galant (Gesellschaftsausgabe): -
    Gewinne des Mercure Galant (Wirtschaftsausgabe): -
    Weitere Einnahmen: -
    Einlagen der Wechselbank Paris: 120 000 S
    Einlagen der Getreidebörse: 170 000 S
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 400 000 S
    Verluste des Mercure Galant (Gesellschaftsausgabe): 13 000 S
    Verluste des Mercure Galant (Wirtschaftsausgabe): 46 000 S
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 3 846 500 im Inland zu 12% Zinsen, insgesamt also 4 308 080 S


    Waffentragende Bevölkerung: 2,3 (effektiv 1,3) Minghan SR, 1,2 (effektiv 1,2) Minghan LR (leicht gewachsen), 1,3 (effektiv 1,3) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote (Süd- und Zentralfrankreich): 1,4 (effektiv 1,4) Minghan SR, 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 2,3 (effektiv 2,3) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (durch die Besonderheit, 1500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (Vasallen am Mittelmeer, 1500 Mann)


    Geschütze: 1,0 Regimenter Feldartillerie III, 0,7 Regimenter Belagerungsartillerie III, in Schonen stehen zudem 0,5 Regimenter Festungsgeschütze III zur Unterstützung der dänischen Krone

    Schiffe Anfang 1717:
    Krone: 4*250 III, 4*50 III, 11*25 III, vor der westfranzösischen Küste
    Südfranzösische Vasallen: 1*300 III, 1*250 III, 4*100 III, 12*50 III, 25*25 III, 1*25 II
    Ankäufe der Krone: 10*50 III, 20*25 III

    Schiffe zum Jahresende 1717:
    Krone: 4*250 III, 14*50 III, 31*25 III, davon 10*50 III, 20*25 III vor der marokkanischen und die übrigen Fahrzeuge vor der westfranzösischen Küste
    Südfranzösische Vasallen: 1*300 III, 1*250 III, 4*100 III, 12*50 III, 25*25 III, 1*25 II

    Neubauten:
    Krone: -
    Südfranzösische Vasallen: -

    Schiffe Anfang 1718:
    Krone: 4*250 III, 14*50 III, 31*25 III, davon 10*50 III, 20*25 III vor der marokkanischen und die übrigen Fahrzeuge vor der westfranzösischen Küste
    Südfranzösische Vasallen: 1*300 III, 1*250 III, 4*100 III, 12*50 III, 25*25 III, 1*25 II


    Söldner:
    1,5 Minghan SR* (Paris) und 1,5 Minghan LR (Lüttich) zur Banditenbekämpfung im Inland, weitere 0,5 Minghan LR (Lüttich) wurden zur Unterstützung Dänemarks entsandt.
    Anfang 1717 wurden noch 1,0 Regimenter LI (Lyon) angeworben, wovon 0,5 Regimenter in der Hauptstadt und 0,1 Regimenter in der Grafschaft Saluzzo stationiert werden, während die übrigen Truppen in Südfrankreich außerhalb der Städte operieren


    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1717: -
    Geändert von Jon Snow (01. September 2026 um 19:09 Uhr)

  15. #15
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    Königreich England

    Der neue Handelshafen von Dover wird im Einklang mit den Wünschen des Königs südöstlich des alten Fischerhafens aufgebaut, um spätere Erweiterungen zu ermöglichen. Die Stadt war seit dem Niedergang der mongolischen Herrschaft – die Mongolen hatten sich 1438 nach der gescheiterten Intrige König Heinrichs VI. fünf Freihäfen übergeben lassen – hinter mehreren Konkurrentinnen zurückgegeblieben und hatte zuletzt fast nur noch Fischern aus der Region eine Heimat geboten. Nun hofft man, über den Neubau den Handel in der Region wieder stärker kontrollieren und auf englisches Gebiet lenken zu können.

    Die Vernetzung mit anderen Universitäten über ein großzügiges Stipendienprogramm wird fortgeführt. Auch die Matrikelgebühren der ins Ausland entsandten oder für einige Zeit in England aufgenommenen Studenten werden weiterhin übernommen.

    Dublin nimmt auch in diesem Jahr einen schönen Aufschwung, was sogar zum Wachstum der LI-Aufgebote aus der Region führt. Die gesamtbritische WMC konnte ebenfalls sehr gute Zahlen melden.

    Die vor zehn Jahren begonnene Rechtskodifikation zur Leibeigenschaft wurde abgeschlossen und sorgt für eine geringere, besser planbare Belastung der Bauern. Wie gewünscht geht der Krone ein ausführlicher Bericht über die rechtliche Situation in den verschiedenen Regionen und Grafschaften beider Landesteile zu; allerdings sind die Unterschiede so groß, dass sich daraus kein eindeutiges Bild ergibt. Die insgesamt verringerte Belastung ist aber überall spürbar.

    Besonderheiten:
    Die englische Krone erhielt die Festlandsgebiete des Angevinischen Reiches von 1154/66 auf unbeschränkte Zeit für eine Gebühr von 300000 S übertragen. Die Einnahmen aus diesem Gebiet stehen allein in der Verfügungsgewalt des Königs, dem dort nur die Landstände der einzelnen Herzogtümer und Grafschaften gegenüberstehen.
    Im englischen Landesteil besteht eine gesetzlich abgesicherte Machtteilung zwischen König und Parlament. Die Krone kann zum Schutz des Landes Aufgebote von Adligen und Bürgern des Inselreiches einberufen und erhält die Handgelder dazu zusätzlich zum Etat ausbezahlt. Für alle anderen Aufgaben hat er jeweils im Herbst ein Parlament einzuberufen, das den Haushalt der Krone für das kommende Jahr bewilligt.
    Die Universitäten Cambrigde und Oxford wetteifern untereinander um wissenschaftliche Meriten, was die allgemeine Forschung des Landes erheblich verbessert.


    Herrschaftsgebiet: England (E), Angevinisches Reich/Festlandsbesitz der Krone (A)
    Vasallen: Wales, Region Dublin
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 5 410 000 (E), 8 710 000 (A)
    Regionen: Südengland, Mittelengland (ungefähr das Gebiet zwischen Cheltenham und dem Humber mit Wales), Nordengland, Normandie-Maine-Bretagne, Poitou-Auvergne-Gascogne; Dublin ist der Region Irland zugeordnet

    Hauptstadt: London
    Hauptresidenz: Caen (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: Carlisle (2), Rouen (3), Poitiers (1), Bordeaux (1), Limoges (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Eduard VII. (seit 1712, *1665)

    Verstorbene Monarchen: König Eduard VI. (1668-1712, *1637)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Ausarbeitung und Einführung eines Bildungsplanes für alle englischen Schulen
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Schottland und Irland
    1704: Wissenschaftliches Austauschprogramm mit Gelehrten aus dem Großkhanat Shikawo
    1705: Einrichtung der Bank of England, zunächst ohne klaren Schwerpunkt, 1706 dann mit der Förderung des Außenhandels betraut.
    1706: Wissenschaftliches Symposion beider Universitäten in London
    1707: Rechtskodifikation zur Leibeigenschaft
    1708: Gründung der „jüngeren“ Tafelrunde und eines Privy Council in Caen
    1709: Einführung königlicher Intendanten (A)/ vom Parlament bestellter Friedensrichter (E)
    1710: Rundreise Eduards VI. durch beide Landesteile
    1711: Einrichtung einer Handwerkerbank nach dem Vorbild zahlreicher Länder
    1712: Einführung einer Kriegs- und Handelsflotte für das Gesamtreich
    1713: Gleichzeitige Tagung der Landtage in Caen und des Parlaments in London
    1714: Einrichtung eines neuen Markplatzes (Stufe 2) in Rouen
    1715: Einführung einer gesamtbritischen Handelsmesse in Dublin
    1716: Förderung des universitären Austauschs mit Europa und anderen Erdteilen
    1717: Errichtung eines neuen Handelshafens in Dover


    Besondere Gebäude:
    1714: Marktplatz der Stufe 2 in Rouen

    Offene Bauprojekte:
    1717-17XX Errichtung eines Handelshafens 1 in Dover (200 000 S von 1 500 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Königreich Schottland (mit Vasallen)


    Steuereinnahmen (A): 1 710 000 S
    Bewilligte Mittel des Parlaments (E) für 1718: 850 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Freiwillige Kriegsabgabe der wohlhabenden Stände (beide Reichsteile): -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 100 S
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Bank of England: 1 700 000 S (davon 1 500 000 S verliehen)
    Einlagen der Handwerkerbank: 1 300 000 S (davon 1 300 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 550 000 S, davon je 25 000 S für das Privy Council und die Tafelrunde (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Entrichtete Tribute: 120 000 S an das Großkhanat Negübeihafen
    Weitere feste Ausgaben: 300 000 S an die französische Krone für die übernommenen Lehen, zudem 50 000 S jährlich für die Handelsvorrechte in Schottland
    Ausgaben während des Jahres: -


    Fällige Kredite:
    5 000 000 S aus der Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 5 500 000 S


    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1717: 1158 Anteile (Irland: 225, Schottland 225, England 225, Handelskonsortien 483), 640 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1718: 1164 Anteile (Irland: 225, Schottland 225, England 225, Handelskonsortien 489), 760 000 S, dazu 1*600, 3*400, 12*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 198 000 S.


    Waffentragende Bevölkerung E: 2,5 (effektiv 2,5) Minghan SR, 0,5 (effektiv 0,5) Minghan LR, 6,6 (effektiv 6,6) Regimenter LI
    Waffentragende Bevölkerung A: 6,1 (effektiv 6,1) Minghan SR, 1,4 (effektiv 1,4) Minghan LR, 2,7 (effektiv 2,7) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 1,0 (effektiv 1,0) Regimenter LI (davon 0,4 in Irland und 0,6 in Wales)


    Geschützproduktion: Stufe III (2000 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (2000 Mann)
    Geschütze: -


    Schiffe Anfang 1717: 10*100 III, 1*100 II, 50*50 III, 6*50 II, 64*25 III, 7*25 II
    Schiffe am Jahresende 1717: 10*100 III, 1*100 II, 50*50 III, 6*50 II, 64*25 III, 7*25 II II
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1718: 10*100 III, 1*100 II, 50*50 III, 6*50 II, 64*25 III, 7*25 II


    Söldner: 4,0 Minghan LR (Lüttich), gleichmäßig auf beide Reichshälften verteilt


    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1717: -

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