Es gibt nichts dringendes![]()
Wollen wir eigentlich gegenseitige Leserechte vereinbaren, so als vertrauensbildende Maßnahme zwischen Reich und Frankreich.
Mein Faden ist der Ora et Labora-Faden.
Ja klar können wir das machen. Ich dachte sogar, dass du in Frankreich II mitlesen würdest.
Und Simato hat gleich darauf gemeckert, warum du auch noch in meinen Thread darfst und er nicht.![]()
Hi Tira.
Wir überlegen gerade an eine Privilegienlösung. Ein aufkommender Vorschlag war jetzt maximal eine Stufe vergeben und maximal zwei Stufen erhalten. Nur damit du mal darüber informiert bist. Wenn es dich interessiert, könnte ich dir auch mal meine Sicht zu den Hanselsprivilegien schildern.
Ja, sicher. Es gibt eine Menge Meinungen zu diesem mysteriösen Thema.Deine höre ich mir auch gerne an.
Beinhaltet die Privilegienlösung nur das DR oder erwartet ihr, dass auch andere Länder wie Frankreich mitmachen?
Falls es dazu kommen würde, und Teile eurer Stände verarmen, wie würdet ihr damit umgehen?
Und wäre es möglich die Privilegien schrittweise abzubauen, bis der Soll-Wert erreicht ist? Sonst müsste ich beispielsweise meine Privilegien mit Burgund von Stufe 4 auf Stufe 1 zurückfahren. Das könnte einen wirtschaftlichen Schock auslösen, wenn ich mir z.B. Basses Meinung dazu durchlese.
Sorry, bin hier noch einer Antwort schuldig. Konnte mich noch nicht dazu aufraffen
Also Privilegien können bis zu 6 Stufen vergeben werden.
Letztendlich stärken die Privilegien die fremden Händler im eigenen Land. Das führt zu Konkurrenzdruck bei den eigenen Händler, erleichtert es aber, dass fremde Waren ins Land kommen. Gleichzeitig haben natürlich fremde Händler auch einen Nachteil gegenüber den Privilegierten.
Es macht auch einen Unterschied, wer die Privilegien bekommt. Starke Kaufmannsschichten können von Privilegien in der Regel mehr profitieren.
Einige Spieler sind dann zu gegenseitigen Privilegien übergegangen um insgesamt gegen andere Händler zu profitieren, wie etwa Frankreich und Burgund. Andere wie Baiern oder Brandenburg haben Privilegien verkauft, da die Gewinne aus dem Verkauf die eigenen Verluste vermeintlich überstiegen oder wie bei mir etwa, die Klöster von den Privilegien stark profitierten.
Problematisch ist allerdings, dass sich durch die vielen Privilegien Effekte einstellten, durch die insgesamt der Warenfluss gehemmt wurde. Bei der Stufe IV von Fra und Burgund etwa tun sich andere Händler schon sehr schwer. Die Waren bleiben dann eher im abgeschotteten Handelsraum, was insgesamt den Warenfluss hemmt und möglicherweise insgesamt der Wirtschaft Europas schädlich ist, so die Darstellung der spielinternen Ökonomen. Ich persönlich sehe die Dominanz der Hanse da nicht ganz so kritisch, weil ich mir denke, dass die Waren über die Hanse trotzdem ins Ausland kommen, aber wenn alle anderen als Reaktion drauf ihre Handelsräume abschotten ist auch nichts gewonnen.
Jede Umstellung birgt natürlich Übergangsphasen, allerdings verschwindet die Stellung der Kaufleute nicht sofort, das heißt im Spiel sind eh dämpfende Effekte eingebaut.
Generell wäre es natürlich gut, wenn nicht nur die Deutschen sich dem Freihandel verschreiben. Ich bin auch noch skeptisch, ob die Pfalz, die am lautesten wettert, tatsächlich ihre Privilegien zurückfährt, wir wurde etwa von Italien schon anderes zugetragen. Ich werde vom Zurückfahren auf jeden Fall nicht profitieren, aber darauf nimmt eh keiner Rücksicht![]()
Das hört sich plausibel an. Interessant finde ich, dass man durch den Verkauf von Privilegien begehrte Waren aus anderen Reichen bekommt, die von Konsumenten-Ständen wie Adligen oder in deinem Fall Klöstern gekauft werden können.
Ich nehme an, dass Burgund und Frankreich keine nennenswerten Waren haben, die sie unbedingt mit Stufe 4 fördern müssen. Daher ist der geplante Stufenabbau auf 3 vermutlich eine gute Idee.
Bei mir ist es wohl eher so, dass meine Klöster auch neue Absatzmärkte für ihre handwerklichen Erzeugnisse bekommen. Und so gut sind, dass die fremden Waren mit der einheimischen klösterlichen Produktion nicht konkurrieren können.
Ich glaube der Plan ist schon, dass schrittweise noch weiter abzubauen. Wenn Frankreich und Burgund auch auf 3 bleiben auf Dauer wird der Rest nicht mitziehen. Dann kann ich auch die Hanse weiter privilegieren![]()
Heyho, wie stehst du eigentlich dazu, dass Dänemark weiter an der althergebrachten Ordnung rüttelt und jetzt auch noch die Privilegien des christlichen Klerus eingekassiert.
Am besten möchte ich dazu keine öffentliche Stellungnahme beziehen, weil ich dann nur verlieren würde.![]()
Ich sehe, du bist dir deines Anhängsels schon bewusst. Jetzt musst du dir nur noch überlegen, ob es den ganzen Ärger wert ist, den es immer wieder auslöst.
Oder du machst mal auf starken Chef und untersagst ihm seine heidnischen Ambitionen…
Soweit ich das verstanden habe, hat er nicht nur kirchliche Güter beschlagnahmt sondern generell seine Untertanen geschröpft. Wenn das so ist, dann ist das keine richtige Kirchenverfolgung.
Außerdem scheint Don eine gute Ausrede zu haben, wenn der Eroberungsversuch des deutschen Ordens zu dieser Misere geführt hat. Ich weiß noch nicht einmal mehr, was der Kriegsgrund war.![]()
Don treibt seit Spielbeginn die Etablierung des Heidentums voran. Als es im Zuge der Bauernbefreiungsrevolten zu Unruhen kam, hat er sich zuerst auf die Seite des Adels gestellt. Als die Heiden dann aber eine Bauernbefreiungsrepublik in Kopenhagen ausgerufen haben, ist er flugs auf deren Seite gewechselt. Das war dann der erste Dänemarkkrieg, in den er dann Frankreich (das wiederum eigentlich in seinem Land klar auf Adelsseite war) und Burgund gezogen hat. Danach hat er aber wieder weitergemacht mit der Hofierung der Heiden, kuck dir doch erst wieder die Sonnwendgeschichten an und so. Es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis es da wieder kracht. Vor dem Krieg gegen den Orden hat er dann wieder den Orden gegängelt, den Zutritt zur Ballei in Schonen verweigert, usw. (Rein Spielextern räume ich noch ein, dass Guerra natürlich auch Dänemark erobern wollte, aber spielintern sieht man das wohl nicht so. Die Gängelung war aber schon davor) Kriegsgrund laut Orden war die drohende Christenverfolgung durch die Heiden. Seit Spielbeginn sägt Don an der christlichen Kirche, dass jetzt weitere Privilegien fallen, kommt nicht von ungefähr. Don vermutet wohl, dass er so die besten Chancen hat, Kalmar wiederherzustellen (das er primär wegen den Heiden verloren hat, btw.). Es wird aber unweigerlich zu weiteren Konflikten kommen, wenn er wiederholt allen ans Bein pinkelt. Es ist jedenfalls nicht der Kurs, den Frankreich eigentlich propagiert und auch sicher kein kirchentreuer Kurs.