Sergeant Gadriel fliegt also wütend davon und stürzt sich in die Schlacht ohne auf seine Rückendeckung zu achten. Titus und Chairon müssen ihm hinterher hetzen, damit der Narr sich nicht noch umbringt.
Natürlich ist Gadriel ein Space Marine, selbst wenn er zornig und kopflos voranstürmt, ermöglichen es ihm seine übermenschlichen Reflexe sich elegant durch die Masse der fliegenden Tyraniden zu bewegen, die den Luftraum zwischen dem Wohnturm und dem Relais heimsuchen. Er weicht zweien aus, tritt den nächsten mit Anlauf aus der Luft...
...setzt dann kurz auf und zündet erneut die Schubdüsen des Sprungmoduls, während er mit seiner Boltpistole zwei Tyraniden in de Nähe aus der Luft schiesst.
Titus und Chairon folgen dem Sergeant und weichen Beschuss von der Flanke aus, der ihnen von aufgeschreckten Tyraniden entgegen schlägt.
Aber irgendwann endet Gadriels Glückssträhne. Es beginnt damit, dass er ein wenig den Kurs korrigieren muss, weil ihm ein Dutzend Xenos seinen geplanten Weg versperren.
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England heisst England, weil es an seiner breitesten Stelle 1,2 m misst. Deshalb herrscht dort auch Linksverkehr, denn rechts kommt oft keiner und dann geht das genau auf.
Einer der fliegenden Tyraniden streift ihn am Schulterpanzer und Gadriel lässt seine Boltpistole fallen. Und gleichzeitig stürzt sich von oben ein Tyranide auf ihn, den der Sergeant nicht gesehen hatte.
Er bricht dem Xenos das Genick, trotzdem sorgt das dafür, dass er auf eine Plattform in der Nähe zu schlingert. Es gelingt ihm gerade noch seinen Fall mit einem kurzen Schub abzufangen und zu bremsen, indem er sein Kettenschwert in den Betonboden schlägt.
Nun stürzen sich die fliegenden Tyraniden in der Umgebung alle auf das stationäre Ziel. Fünf von ihnen schlitzt er mit dem Kettenschwert auf, doch erneut kommt einer angeflogen, den der Sergeant nicht mehr rechtzeitig sehen, geschweige denn parieren wird.![]()
Aber kurz bevor der Xenos in Gadriel rein krachen kann, wird er von einem Bolterschuss zerrissen. Titus und Chairon haben aufgeholt.
Wortlos drückt Titus dem Sergeant die Boltpistole in die Hand, die er bei seinem waghalsigen Manöver verloren hatte.
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England heisst England, weil es an seiner breitesten Stelle 1,2 m misst. Deshalb herrscht dort auch Linksverkehr, denn rechts kommt oft keiner und dann geht das genau auf.
Die letzten Meter geht es wieder in einer geordneten Formation vorwärts, Titus an der Spitze und die beiden anderen Truppmitglieder an der Flanke.
Zumindest ist man am Ziel angekommen, der Trupp hat die Linien der Tyraniden durchbrochen und das astropathische Relais erreicht. Und die Kompanie der Cadianer, die hier stationiert ist, hält noch immer die Stellung gegen die Tyraniden, trotz fehlendem Vox-Kontakt zum Rest des Regiments. Allerdings werden sie von den Xenos stark unter Druck gesetzt.
Also hilft man den imperialen Soldaten aus und zerschlägt mit einem gezielten Luftangriff die Reihen der angreifenden Tyraniden.
Das gibt den Soldaten die Gelegenheit sich wieder zu einer geordneten Abwehrlinie zu formieren.
"...tenant Titus, der widerwärtige Xenos..."
"Talasa? Die Verbindung bricht ab, wiederholen."
Aber das Vox wird immer noch gestört, keine Chance Talasa wieder zu erreichen. Und da die Tyraniden weiterhin entschlossen angreifen, wurde wohl auch der Schwarmtyrant bislang nicht gestellt und vernichtet. Keiner der beiden anderen Trupps hat bis jetzt sein Einsatzziel erreicht. Und solange die Cadianer am Relais drohen überrannt zu werden, können Titus und sein Trupp auch nicht in Ruhe zum astropathischen Chor, um die Nachricht zu übermitteln. Einstweilen kann man nichts tun als die Soldaten bei ihrem Abwehrkampf so gut wie möglich zu unterstützen.
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England heisst England, weil es an seiner breitesten Stelle 1,2 m misst. Deshalb herrscht dort auch Linksverkehr, denn rechts kommt oft keiner und dann geht das genau auf.
Wenn man mit der vollen Wucht eines Sprungmoduls durch einen Tyraniden hindurch fetzt, sorgt das jedes mal wieder für ein Blutbad... wortwörtlich.Die Attacke an der Flanke wird zerschlagen.
Nach einer Weile müssen wir aber leider das muntere 'Auf Tyraniden springen'-Spiel beenden. Gadriel fällt als erster auf, dass sein Sprungmodul zu stottern beginnt. Der Betonstaub der eingestürzten Gebäude in der Umgebung scheint ihnen zuzusetzen. Man wird die Tyraniden wieder konventionell bekämpfen müssen.
Man erreicht die Barrikade der Cadianer im Haupttor des Relais gerade als die Katastrophe eintritt. Die vordere Verteidigungslinie wurde durchbrochen und die verbliebenen Panzer von den Xenos zerstört. Trupp Talasa ist gescheitert und nun drohen die Tyraniden das astropathische Relais im letzten Moment doch noch zu überrennen.
"Lieutenant, wie lauten Ihre Befehle?"
"Wir kämpfen."
"Endlich. Für Ultramar!"
Also bekommt Sergeant Gadriel doch noch seine grosse Schlacht gegen den Schwarm, die er sich gewünscht hat. Minutenlang ist man damit beschäftigt Angriffswelle um Angriffswelle irgendwie abzuwehren.
Und die Tyraniden sind hartnäckig, alle möglichen Varianten von Ganten, Tyranidenkriegern und sogar Zoantrophen werfen sie uns in rauen Mengen entgegen.
"Ich bin der Tod, der Diener des Imperators. Spürt meinen Zorn!"
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England heisst England, weil es an seiner breitesten Stelle 1,2 m misst. Deshalb herrscht dort auch Linksverkehr, denn rechts kommt oft keiner und dann geht das genau auf.
Und wie könnte es anders sein, irgendwann taucht auch noch ein Carnifex auf. Der wirbelt unsere Verteidigungslinie schön durcheinander, die drei Ultramarines müssen sich mit ihm beschäftigen, so dass nur noch die Cadianer die letzte Barrikade halten.
Immerhin ist der Trupp mittlerweile eingespielt, der Carnifex wird routiniert in die Zange genommen. Gadriel beschäftigt die Bestie im Nahkampf, während Titus und Chairon ihn unter Dauerbeschuss nehmen.
Am Ende wird ihm das Tor der Relaistation zum Verhängnis. Der Carnifex stürmt auf Gadriel zu, der im letzten Moment eine Ausweichrolle nach rechts vollführt und ihn so in das Tor donnern lässt. Danach brauchte es nicht mehr viel um den Carnifex auszuschalten.
Was zum... Gerade als man den einen Carnifex ausgeschaltet hat, erklettern ganze DREI weitere die Barrikade. Das könnte jetzt richtig übel werden.
Titus stellen sich die Nackenhaare auf. Aber nicht wegen den drei Carnifexen, sondern weil er bemerkt, dass noch etwas ganz anderes vor sich geht. Es kündigt sich an wie ein Temperatursturz direkt vor einem Gewitter, nur dass der Himmel eine kränklich grüne Farbe anzunehmen scheint.
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England heisst England, weil es an seiner breitesten Stelle 1,2 m misst. Deshalb herrscht dort auch Linksverkehr, denn rechts kommt oft keiner und dann geht das genau auf.
Und dann folgt eine stumme Detonation, die mit einem grünen Lichtschein das Schlachtfeld überflutet, während der Geruch von Ozon in der Luft liegt und Blitze über alle Oberflächen tanzen. Das unverkennbare Zeichen einer gewaltigen psionischen Rückkopplung.
"Sie fallen... sie fallen alle."
Talasa hat den Schwarmtyranten letztendlich also doch noch erwischt. Auf einen Schlag wurde das Schwarmbewusstsein im Umkreis der gesamten Hauptmakropole ausgelöscht und sein plötzliches Verschwinden hat die niederen Tyraniden entweder direkt getötet oder sie so sehr aufgewühlt, dass sie fliehen und sich gegenseitig bekämpfen.
Nur wenige Sekunden später meldet sich auch noch Trupp Veridian und zwar über Vox.Sie erklären nicht was genau der Erzfeind verwendet hat um die Kommunikation zu stören, aber was es auch war, sie haben es beseitigt. Was kurz zuvor noch wie eine sich anbahnende krachende Niederlage aussah, endet doch noch mit einem entscheidenden Sieg.
Titus und die überlebenden Offiziere der Cadianer ordnen die Reihen der imperialen Soldaten, die letzten Tyraniden werden zusammengetrieben und getötet, damit man sie anschliessend aufschichten und verbrennen kann. Gadriel hat Titus bei der Gelegenheit mitgeteilt, dass er nach dieser Mission beantragen wird in einen anderen Trupp versetzt zu werden. Vermutlich ist es das beste, wenn er nicht mehr unter ihm dienen kann oder will.
Avarax ist als bedeutende Makropolwelt auch ein wichtiger Knotenpunkt für die interstellare Kommunikation in dem Sektor. Jeden Tag erreichen abertausende Nachrichten die Welt, die empfangen, ausgewertet und weitergeleitet werden wollen. Entsprechend umfasst der astropathische Chor von Avarax hunderte von Psionikern des Adeptus Astra Telepathica, die hier Dienst tun. Chairon fällt allerdings auf, dass in vielen Alkoven die besagten Psioniker tot sind.
"Haben das die Xenos angerichtet?"
Titus erklärt ihm, dass die unzähligen Tyraniden in einer solchen Splitterflotte ein Phänomen erzeugen, das man einen Schatten im Warp nennt. Der dient dazu die astropathische Kommunikation zu verunmöglichen oder zumindest zu erschweren, so dass eine angegriffene Welt nicht mehr um Hilfe rufen kann. Und der Schatten zerrt am Geist von psionisch begabten Menschen, so wie den Astropathen hier im Relais.
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Die drei Space Marines betreten die Halle des astropathischen Chors. Ihr Grundriss ist kreisrund, mit einer ganzen Batterie von Astropathen in Alkoven, die um eine Art Wasserbecken in der Mitte angeordnet sind.
Direkt am Becken befinden sich noch mal zehn freistehende Alkoven, vermutlich sind das die begabtesten Astropathen des Chors. Aber sie sind auch diejenigen, die aktuell am stärksten beansprucht werden. Immer wieder schreit einer von ihnen kurz auf oder schluchzt.
Ein Diener des Adeptus Astra Telepathica namens Elodias kommt den Astartes entgegen und herrscht sie an, dass sie nicht hier sein sollten.
"Ich habe eine Nachricht, die dringend an Ordensmeister Marneus Calgar übermittelt werden muss."
Ist Elodias aber egal, er meint, dass der Chor schon durch die Tyranidenflotte stark beeinträchtigt war und jetzt würde auch noch das Risiko bestehen, dass dämonische Kräfte alle angreifen, die ihren Verstand dem Warp öffnen.
Gadriel schaut ihn missbilligend an und fragt, ob er sich etwa seiner Pflicht entziehen wolle.
"Wie können Sie es wagen..."
Elodias zuckt zusammen als ihn seine Meisterin auf psionischem Wege anweist still zu sein.
Chormeisterin Neoma sagt, dass es immer Gefahren gebe, das wisse jeder Astropath nur allzu gut. Titus will zu ihr hin gehen und ihr die Nachricht übergeben, aber das ist nicht notwendig. Sie zieht die Nachricht einfach aus seinem Verstand.
"Ich habe sie. Fangen wir an."
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Geändert von Azrael (Gestern um 23:48 Uhr)
England heisst England, weil es an seiner breitesten Stelle 1,2 m misst. Deshalb herrscht dort auch Linksverkehr, denn rechts kommt oft keiner und dann geht das genau auf.
Viele Psioniker und Navigatoren haben gewisse persönliche Rituale, die sie vor allem vor schwierigen Aufgaben durchführen, so auch Neoma. In ihrem Fall beginnt Elodias damit ein Weihrauchgefäss zu schwenken, während die Chormeisterin einen kleinen Stab aus Holz oder Bambus ergreift, ihn durchbricht und sich damit in ihre linke Hand sticht.
Das Blut aus der Wunde tropft in das Becken und Neoma beginnt damit die vereinte Macht der Astropathen des Chors für eine gemeinsame Aufgabe zu sammeln: Eine astropathische Nachricht aussenden, die stark genug ist den Schatten der Tyraniden im Warp zu durchbrechen und die nächstgelegene Ordensflotte der Ultramarines zu erreichen. Langsam erhebt sie sich in die Luft, während der Chor leise eine Beschwörung anstimmt.
Fast zehn Sekunden lang schwebt sie da oben und es lässt sich nicht sagen, ob ihr Vorhaben gelingt. Doch dann wird der Singsang der Astropathen plötzlich lauter und Neoma legt den Kopf auf die Seite, so als ob sie etwas hören würde.
"Ver..."
"Werte Herrin!"
"Ver... räter..."
Mit zitterndem Arm zeigt sie auf Titus und schreit ihn an.
"Häretiker! Du willst Lord Calgar hierherbringen, um ihn zu töten."
Um sie herum wiederholt es nun auch der ganze Chor.
"Häretiker! Häretiker!"
"Du wirst uns verraten, genau wie sie damals auf Graia!"
"Lügen."
Instinktiv greift Titus nach seiner Waffe.
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England heisst England, weil es an seiner breitesten Stelle 1,2 m misst. Deshalb herrscht dort auch Linksverkehr, denn rechts kommt oft keiner und dann geht das genau auf.
Als Elodias das sieht, fürchtet er um seine Herrin und schreit panisch, dass man Titus festnehmen solle.
Und wie könnte es anders sein, Gadriel hebt nur zu bereitwillig die Waffe gegen seinen Lieutenant.
"Ich bin kein Häretiker!"
Neoma kreischt weiter.
"Er will den Energiestein für sich selbst. Haltet ihn auf. Tötet ihn!"
Mit einer blitzschnellen Handbewegung schlägt Titus die Hand mit der Boltpistole zur Seite.
Ein Handgemenge beginnt, Gadriel versucht Titus zu fassen zu bekommen und die Pistole wieder gegen ihn zu richten. Im Hintergrund wird der astropathische Chor auch immer lauter.
"Tötet ihn! Tötet ihn! Tötet ihn! Tötet ihn! Tötet ihn! Tötet ihn! Tötet ihn!"
Und dann... hört man einen Bolterschuss.
Hat es Titus erwischt? Nein, denn Elodias kniet vor dem Becken, über dem seine Herrin mit einer blutenden Wunde in der Brust schwebt.
"Nein!"
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England heisst England, weil es an seiner breitesten Stelle 1,2 m misst. Deshalb herrscht dort auch Linksverkehr, denn rechts kommt oft keiner und dann geht das genau auf.
Für Titus und Gadriel lichtet sich der Nebel der Wut, der ihre Gedanken die letzten paar Sekunden beherrscht hatte. Sie schauen etwas entgeistert zu Chairon, der den Schuss abgefeuert hat.
"Was hast du getan?"
Noch immer schwebt Neomas Körper über dem Wasserbecken, während die Astropathen in den Alkoven bewusstlos zusammengesackt sind. Und dann beginnen violette Blitze die Chormeisterin einzuhüllen.
Ihr Körper wird von den Warpenergien zerrissen und in der Mitte des Phänomens erscheint eine Gestalt mit einer Klauenhand... und einer Servorüstung.
"Wie anmutig du tanzt."
Wollen wir wetten, dass das Imurah ist? Der dessen Name auf das Wrack des abgestürzten Thunderhawks geschrieben wurde? Offenbar ein mächtiger Hexer der Thousand Sons.
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England heisst England, weil es an seiner breitesten Stelle 1,2 m misst. Deshalb herrscht dort auch Linksverkehr, denn rechts kommt oft keiner und dann geht das genau auf.