Also, die Idee wäre, das bereits etablierte Lizenzsystem greifen zu lassen. Zeitungen werden verboten, die ehrverletzende Unterstellungen gedruckt haben- das betrifft dann sowohl die Zeitungen, die den Wormser Bischof beleidigt haben, als auch die, die der Pfalzgräfin unterstellt haben, Stimmung gegen den Bischof zu machen.
Man kann auch sagen, dass man erstmal alle Lizenzen ruhend stellt, bis man der Lage Herr geworden ist und die Umstrukturierung der Zeitungen durch ist, wenn man sich nicht so in Detailfragen verheddern will. Was auch immer am leichtesten über die Bühne geht.
Die Zeitungen zahlen eine Strafe (die wohl vom Landtag festgelegt wird?), die verbleibenden Zeitungen werden in neue Hände gelegt und neu ausgerichtet. Ziel wäre dann eben, z.B. ein Handelsblatt zu haben, das den Kaufleuten nahesteht (vielleicht von einem Konsortium erworben wird, wie auch immer man das ingame abbilden kann), ein religiöses Blatt nach Vorbild der Klosterbothin, das den Bischöfen nahesteht (ob das dann Worms sein muss oder Mainz oder irgendwie anders, sollen die unter sich ausmachen), ein wissenschaftliches Blatt, das der Universität nahesteht oder in ihrem Besitz ist, usw. Man kann sich auch weitere vorstellen, je nachdem wie viele Zeitungen übrig bleiben und wer eines erwerben will, aber Ziel wäre halt, dass die Zeitungen mit konkreten Rechtsträgern assoziiert werden und die künftige Streitigkeiten selbstständig austragen können und auch die Verantwortungen klar geregelt sind. So wären sie auch wieder in die Ständegesellschaft eingebunden. Ich denke, dass man damit auch eine ausgewogene, im Rahme ihrer Zeit freie Presse hat, ohne dass es sich mit der Spielmechanik zu sehr beißt. Und sie wären auch nicht mehr nur auf den Absatz angewiesen, weil sie ja ne Funktion für ihre jeweiligen damit assoziierten Interessensgruppen erfüllen.