Mittelfristig könnte man die 2000 S vielleicht auch dann einsparen, wenn alle Betroffenen verstorben sind. Allerdings gibt es da natürlich auch Erben des Domkapitels, etwa adlige Neffen und Nichten.
Mittelfristig könnte man die 2000 S vielleicht auch dann einsparen, wenn alle Betroffenen verstorben sind. Allerdings gibt es da natürlich auch Erben des Domkapitels, etwa adlige Neffen und Nichten.
Interessant. Ich hätte eigentlich eher angenommen, dass so ein Domkapitel sein eigener Rechtskörper ist und die Ansprüche gar nicht an die beteiligten Personen selbst gehen?
Also, wenn sich das irgendwie realisieren lässt, dass mit Versterben der Betroffenen die Forderungen erlöschen, soll man das natürlich so verfolgen. Vielleicht kann man im Austausch einen marginal höheren Zinssatz (4000 S im Jahr, z.B.) vereinbaren.
Wie wirkt sich eine solche Einigung auf das Ansehen der Pfalzgräfin aus? Wird damit ein Präzedenzfall geschaffen oder lässt sich das sozusagen als Sindermaßnahme "von oben", um die Gerechtigkeit wiederherzustellen, verkaufen?
Sind die Bischöfe damit auch zufrieden oder zumindest versöhnlich eingestellt oder muss ich da weiterhin mit Opposition rechnen? Ich hätte die Beendigung dieser Sache ja gerne zum Anlass genommen, mich mehr mit Mainz zu koordinieren und mehr für die Kirche zu tun.
Im Klerus und Adel dürfte man wohl zufrieden sein, dass die Sache gesichtswahrend für alle Seiten zu Ende ging. Wie es mit der Einflussnahme auf die Zeitungen weitergeht, müsste wohl im Zuge der Bestrafung geklärt werden. Das kann auf dem Landtag aber diskutiert werden. Die Idee, das Ganze eher ans Domkapitel zu hängen als an den individuellen Adel, wäre wohl sogar sinnvoller. Dann könnte man zu späterer Zeit einfach über die "Schulden" reden (selbst wenn sie in dieser Form ja unschädlich sind).
Ich hätte das in die nächste Abgabe gepackt, aber wir können das gerne mit dem Landtag klären, geht noch schneller so.
Also, die Idee wäre, das bereits etablierte Lizenzsystem greifen zu lassen. Zeitungen werden verboten, die ehrverletzende Unterstellungen gedruckt haben- das betrifft dann sowohl die Zeitungen, die den Wormser Bischof beleidigt haben, als auch die, die der Pfalzgräfin unterstellt haben, Stimmung gegen den Bischof zu machen.
Man kann auch sagen, dass man erstmal alle Lizenzen ruhend stellt, bis man der Lage Herr geworden ist und die Umstrukturierung der Zeitungen durch ist, wenn man sich nicht so in Detailfragen verheddern will. Was auch immer am leichtesten über die Bühne geht.
Die Zeitungen zahlen eine Strafe (die wohl vom Landtag festgelegt wird?), die verbleibenden Zeitungen werden in neue Hände gelegt und neu ausgerichtet. Ziel wäre dann eben, z.B. ein Handelsblatt zu haben, das den Kaufleuten nahesteht (vielleicht von einem Konsortium erworben wird, wie auch immer man das ingame abbilden kann), ein religiöses Blatt nach Vorbild der Klosterbothin, das den Bischöfen nahesteht (ob das dann Worms sein muss oder Mainz oder irgendwie anders, sollen die unter sich ausmachen), ein wissenschaftliches Blatt, das der Universität nahesteht oder in ihrem Besitz ist, usw. Man kann sich auch weitere vorstellen, je nachdem wie viele Zeitungen übrig bleiben und wer eines erwerben will, aber Ziel wäre halt, dass die Zeitungen mit konkreten Rechtsträgern assoziiert werden und die künftige Streitigkeiten selbstständig austragen können und auch die Verantwortungen klar geregelt sind. So wären sie auch wieder in die Ständegesellschaft eingebunden. Ich denke, dass man damit auch eine ausgewogene, im Rahme ihrer Zeit freie Presse hat, ohne dass es sich mit der Spielmechanik zu sehr beißt. Und sie wären auch nicht mehr nur auf den Absatz angewiesen, weil sie ja ne Funktion für ihre jeweiligen damit assoziierten Interessensgruppen erfüllen.
Ist mir recht.![]()
Ich fände es jetzt irgendwie schon ganz cool, wenn - nachdem ich jetzt hier eine Lösung erarbeitet habe - nicht direkt als Reaktion eine ausdrückliche Konkurrenz zur Klosterbothin geschaffen wird.