Klinks Zitat hat mich in den Frankreich-Faden gelotstBin aber sofort wieder raus
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Da hast du nochmal Glück gehabt, Bursche!![]()
Komm du doch her![]()
@Jon: Weil ich grad Zeit habe und einfach für den Fall, dass Tims Verhandlungen scheitern, wollte ich schonmal den Landtag vorplanen, also vorab mit meinen Beratern durchgehen und abklären, ob diese Inszenierung so sinnvoll ist oder ob ich damit wieder irgendwo in ein absehbares Fettnäpfchen trete.
1.) Da der Bischof darauf verzichtet hat, ein Schuldeingeständnis von der Pfalzgräfin einzufordern, soll die persönliche Komponente möglichst rausgenommen werden. Die Pfalzgräfin begründet ihr- Kritiker würden wohl zögerliches sagen, Unterstützer besonnenes- handeln damit, dass die junge Fürstin ihre Rolle als Verwalterin der ihr anvertrauten Staatsfinanzen durchaus ernst nimmt und eine Entscheidung von solcher Tragweite wie eben die Entschädigungszahlungen in dieser Höhe nicht alleine treffen kann, ohne den Rat und die Unterstützung ihrer Untertanen einzuholen.
Sie positioniert sich also weniger als Partei in einem Streit, sondern mehr als Verwalterin des ihr anvertrauten Vermögens, über dessen Verwendung entschieden wird. Damit hoffe ich, den image-Schaden zu minimieren, egal wie der Landtag ausgeht. Die Anliegen des Bischofs sind demnach durchaus die ihren, aber eben nicht nur die. Alles nach geltendem Konsenssystem, es geht ja darum, alle Seiten zu erwägen.
2.) Man könnte dennoch den Hofkämmerer (oder wer auch immer bei Hofe dafür herhält) zu Wort kommen lassen, um gewissermaßen als Sachverständiger die Verwendung der Staatsfinanzen in ein Verhältnis zu rücken und damit quasi das zu machen, was ich im übersprungenen ersten Teil meiner Zeitungsoffensive machen wollte, hier nochmal als Zitat:
Er soll nüchtern eine Bestandsaufnahme machen, auf die Verwendung eingehen und damit die Forderungen des Bischofs in ein Verhältnis zu den verfügbaren Mitteln und ihrer bisherigen Verwendung rücken, mit dem Ziel, sie als überzogen darzustellen (und das ist kein ausformuliertes Ziel, das offen mitgeteilt wird, sondern einfach die Mitteilung an dich als Spielleiter, was ich mir davon erhoffe).Man könnte damit beginnen, nüchtern die Forderungen des Wormser Bischofs abdrucken zu lassen und in ein Verhältnis dazu zu stellen, wie viel etwa die Lebensmitteleinkäufe oder die Zuschüsse zu den kaiserlichen Hilfsmaßnahmen (so wie auch die Hilfsmaßnahmen selbst) des Vorjahres ausgemacht haben, aber auch in den letzten Jahren erfolgte Bauprojekte in der Pfalz, die Einlagen der Banken, Subventionen in den Nachbarländern, beide Kaiserkrönungen und ähnliches. [...] Quasi gegenüberstellen, wie viel Geld eigentlich gefordert wird und was sich im Zweifelsfall nicht mehr ausgeht, wenn solchen Forderungen stattgegeben wird, um Empörung in der Bevölkerung zu erzeugen
3.) Optional: Juristen (von der Universität?) stellen das Rechtsgutachten aus Hessen vor.
4.) Natürlich soll man auch alle anderen zu Wort kommen lassen und niemanden übergehen, alles nach Protokoll.
Wäre das so durchführbar oder hole ich mir damit aus dem einen oder anderen Grund wieder die nächste Krise ins Haus? Ist das zu republikanisch und modern gedacht? Ich will die Pfalzgräfin möglichst unparteiisch darstellen, aber durch die Redezeit des Kämmerers und der Rechtsexperten indirekt Einfluss nehmen. Da es sich im einen Fall nur um eine nüchterne Rekapitulation handelt und im anderen Fall nur um die Vorstellung der in Ermangelung eines zuständigen Gerichtes bestverfügbaren juristischen Einschätzung, hoffe ich, dass dies kaum als Parteinahme ausgelegt werden kann, auch wenn kluge Höflinge wohl erraten können, was damit bezweckt werden will, reicht es nicht, der Pfalzgräfin eine offene Parteinahme vorzuwerfen oder einen Skandal zu verursachen.
Den Rest würde ich dann dem status quo überlassen und dem Würfelglück ().
Die Pfalzgräfin nimmt das Ergebnis des Landtages entgegen und lebt damit.
Für das Rechtsgutachten wäre die böhmische Haltung wirklich wichtig, und es könnte deine Position tatsächlich stärken, es zu haben. Deshalb möchte ich das Thema erst weiter auswürfeln, wenn sich Azrael geäußert hat.
Das Wetter ist in dem Fall unschuldig, ich habe nur eine Handvoll Threads im Unterforum im Blick und habe es wirklich nicht gesehen. Ich schreib gleich was dazu.
England heisst England, weil es an seiner breitesten Stelle 1,2 m misst. Deshalb herrscht dort auch Linksverkehr, denn rechts kommt oft keiner und dann geht das genau auf.
Die erste gute Nachricht in der Misere.14. April 1717: Der hessische Landgraf Shibani gibt ein Rechtsgutachten in Marburg in Auftrag, um die Position der Pfalzgräfin im Wormser Streit zu unterstützen. Es dürfte voraussichtlich bei der Landtageseröffnung im Sommer oder Herbst vorliegen.![]()