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Thema: Kronus - Die Pavonis Nachrichtenagentur

  1. #421
    Master of the Watch Avatar von Azrael
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    12. Oktober 985.M41

    Der Cadia-Sektor wird von der grössten Hrud-Migration seit Jahrhunderten heimgesucht. Die Xenos fallen in grosser Zahl auf Welten ein, die vom Imperium der Menschheit beansprucht werden und zerstören dort ganze Städte und Armeen der Planetaren Verteidigungsstreitkräfte, die sie verteidigen sollen. Die Migration hält schon seit 983.M41 an, hatte sich bis dahin aber vor allem gegen nicht besiedelte Planeten oder Welten ausserhalb des Sektors gerichtet. Dadurch dass die Hrud nun die Welten im Cadia-Sektor direkt bedrohen, müssen dutzende Regimenter der Festungswelt zu deren Verteidigung abgestellt werden.

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    13. Oktober 985.M41

    Einer vorläufigen Schätzung der Handelskammer der Hyperionspitzen zufolge haben sich die Ausfuhren an Metallerzen und Kohle nahezu verzehnfacht seit der Kanal eröffnet wurde, der das Land auf einer Wasserstrasse mit der Republik Aceria verbindet. St. Euphratia ist auch zu einem wichtigen Umschlagplatz geworden, denn mehrere der grossen Handelshäuser aus dem Norden haben dort auch Niederlassungen errichtet, um von dort aus auch Exporte in den Norden zu arrangieren.

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    16. Oktober 985.M41

    In der Finalserie der Scrumball Liga setzt sich der 1. SC Asharis im letzten Spiel sehr knapp mit nur einem Punkt gegen die Obermarer Kaplane durch. Der Wanderpokal der Liga geht daher erstmals an eine Mannschaft ausserhalb der Union und die Spieler des 1. SC werden bei ihrer Ankunft in der Stadt von den Fans mit einer spontanen Feier begrüsst.

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    Geändert von Azrael (25. Juli 2026 um 22:34 Uhr)
    England heisst England, weil es an seiner breitesten Stelle 1,2 m misst. Deshalb herrscht dort auch Linksverkehr, denn rechts kommt oft keiner und dann geht das genau auf.

  2. #422
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    18. Oktober 985.M41

    Die Arbites geben die Kontrolle über das Gefängnis von Asharis wieder ab, nachdem sie die aus ihrer Sicht verantwortlichen Angehörigen der Stadtwache identifiziert haben. Insgesamt fünf von ihnen, vier Wärter und der Gefängnisarzt, wurden festgenommen und drei weitere wurden zum Rücktritt gezwungen. Letzteren konnte man zwar keine Beteiligung nachweisen, sie haben sich aber aus Sicht der Arbitratoren der Pflichtverletzung durch schludrige Arbeit schuldig gemacht. Deshalb verliert auch der Gefängnisdirektor seinen Job, was wohl der grösste Skandal der Ermittlungen sein dürfte. Ob man durch die Festgenommenen bereits Hinweise auf die Hintermänner der Tat gewinnen konnte, geben die Arbites aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt.

    Nur für Asharis:
    Achtung Spoiler:
    Die Arbites haben das auch dem Legislator nicht mitgeteilt. Offenbar halten sie einen Teil der Stadtwache für kompromittiert und/oder hegen den Verdacht, dass es auch im Umfeld des Legislators ein Leck geben könnte.


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    20. Oktober 985.M41

    Die Gesetzesvorlage über den Beitritt zur Währungsunion wird im neu zusammengetretenen Landrat von Nordvandea mit knapper Mehrheit ebenfalls angenommen. Dadurch entsteht ein gemeinsamer Währungsraum aus vorerst aus fünf Ländern im Norden von Kronus, in dem der Credit die anderen Währungen ablösen soll, die dort ebenfalls zirkulieren. Schon bevor das neue Direktorium der gemeinsamen Zentralbank überhaupt erstmals zusammengetreten ist und trotz der Kontroverse um die Unsicherheit der Zettelbanken in Ironworks Bay hat die Ratifizierung durch Nordvandea bereits dafür gesorgt, dass der Wechselkurs des Credit im Vergleich zu den anderen Währungen deutlich angestiegen ist. Insbesondere bei der Altmark, die vor allem im Städtebund und in der Kooperative im Umlauf ist, bricht der Wechselkurs innert weniger Tage fast um einen Drittel ein.

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    21. Oktober 985.M41

    Am Tag als der Oberste Magistrat Kolosim bei seiner Pilgerreise das Territorium des Hochstifts Morriah betritt, gibt das Bistum bekannt, dass Konfessor Martel wieder von seiner Lungenentzündung genesen ist, die er sich während der Reise mit Kolosim zugezogen hatte. Die Seenpost berichtet ausserdem über ein in Nessos kursierendes Gerücht, dass das Kardinalskollegium auf der Schreinwelt Eydolim beabsichtige Martel den Titel eines Hierarchen zu verleihen. Dabei handelt es sich um einen in der Ekklesiarchie nur selten verwendeten Ehrentitel für Kleriker, die der Gemeinde einer Grenzwelt ohne zuständiges Erzbistum vorstehen, was seit dem Untergang von Kaurava I für Kronus der Fall ist.

    Nur für Ariel und das Bistum:
    Achtung Spoiler:
    Wie ihr nebenbei von euren Quellen im Umfeld des Gouverneurspalastes erfahren habt, wird der Tod der Interrogatorin (die letztes Jahr tot aus dem Glancas gezogen wurde) weitere Ermittlungen der Inquisition nach sich ziehen. Voraussichtlich Ende Jahr wird ein Agent des Throns mit entsprechenden Vollmachten auf Kronus eintreffen. Die Morduntersuchung ist aber nicht der einzige Anlass für die Ermittlungen der Inquisition. Offenbar haben mehrere Staatsoberhäupter Vorwürfe gegen andere Länder oder Organisationen erhoben. Die Inquisition wird daher untersuchen, ob es tatsächlich Anlass zur Sorge gibt oder gewisse Politiker die Zeit der Ordos verschwenden, indem sie versuchen andere Länder zu ihrem eigenen Nutzen anzuschwärzen.


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    England heisst England, weil es an seiner breitesten Stelle 1,2 m misst. Deshalb herrscht dort auch Linksverkehr, denn rechts kommt oft keiner und dann geht das genau auf.

  3. #423
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    24. Oktober 985.M41

    Die pavonisch-märkische Kraftstoffgesellschaft beginnt damit in der Mark Rhea und vor allem in der Mark Janus hunderte Hektaren von nicht bewirtschaftetem Land aufzukaufen. Die Gesellschaft war vor zwei Monaten von Industriebetrieben aus dem Städtebund, Nordvandea, Panrea und der Kooperative gegründet worden, um den steigenden Preisen für Promethium mit dem Anbau von Biokraftstoffen zu begegnen. Auf den aufgekauften Flächen sollen versuchsweise Plantagen für den Anbau von Zuckerrohr oder Ölpalmen angelegt werden und ein Betrieb zur Verarbeitung des Kraftstoffs nahe der Grenze zum Janushafen der Hyperionspitzen entstehen.

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    26. Oktober 985.M41

    Zeitgleich mit dem bereits erwarteten Siedlerschiff aus Methusela tritt am 26. Oktober überraschend noch ein weiteres Raumschiff aus dem Warp, das den Navigatoren irgendwie entgangen war. Es handelt sich um den Angriffskreuzer 'Vergeltung', der zuletzt als Operationsbasis der 4. Kompanie der Blood Ravens diente. Während das Schiff aus Methuselah sofort Kurs auf Kronus nimmt, bleibt die Vergeltung zunächst am Rand des Sonnensystems und tauscht verschlüsselte Nachrichten mit dem Castellum Incorruptus aus. Die 4. Kompanie gehörte zu jenen Einheiten der Blood Ravens, die nach den Kämpfen gegen die Black Legion auf Aurelia durch den Ordensmeister für abtrünnig erklärt wurden und sich aus dem Subsektor zurückzogen. Über die Gründe weshalb die Vergeltung im Kronus-System aufgetaucht ist, kann man nur derzeit nur spekulieren, denn selbst gegenüber den Versorgungseinheiten des Castellums in Nordvandea äussert sich das Kontingent der Blood Ravens auf Kronus nicht.

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    29. Oktober 985.M41

    In Cressinham wird die Ausbildung der neuen Milizeinheiten der Sicherheitskräfte von Tyrea abgeschlossen. Deren Aufstellung hatte schon im Winter begonnen, war aber zum Zeitpunkt der Angriffe der Ork-Freibeutaz noch nicht abgeschlossen und durch die zeitweise Eroberung von Cressinham unterbrochen worden, so dass sie jetzt erst im Herbst als diensttauglich eingeschätzt werden. Unter Vermittlung der Konföderierten Staaten von Ariel konnten auch rund 50 Ratlings als Spezialtruppen für die Miliz angeworben werden. Diese bestehen aus Saisonarbeitern aus der Ratling-Gemeinde in Eisenhüttenstadt, die jeweils für ein halbes Jahr in der Bergbauindustrie von Tyrea tätig sind und in dieser Zeit als zwei unabhängige Scharfschützen-Trupps organisiert werden.

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    Geändert von Azrael (27. Juli 2026 um 23:47 Uhr)
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  4. #424
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    1. November 985.M41

    Kurz vor der Abreise des 124. Tallarn sickern Details über ihren geplanten Einsatz an die Presse auf Kronus durch. Möglicherweise weil Offiziere des Regiments sich während ihres Landurlaubs verplappert hatten oder über Informanten im Umfeld des Munitorums. Demzufolge soll das Regiment der Wüstenkrieger von Tallarn für einen Aufklärungseinsatz ins Kaurava-System gebracht werden. Sie sollen unerkannt auf der gefallenen Makropolwelt Kaurava I landen und dort verdeckt operieren, um die ungefähre Stärke des Waaagh Gorgutz einzuschätzen. Die Ergebnisse dieses Einsatzes könnte daher beeinflussen, ob in naher Zukunft eine Rückeroberung versucht wird.

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    4. November 985.M41

    In Ironworks Bay beginnt der Prozess gegen die von der PVS gefassten Piraten, unter grossem öffentlichen Interesse, und die 10 Festgenommenen werden von der Jury zu mehrjähriger Zwangsarbeit verurteilt. In den Tagen zuvor waren sie von der Polizei der Veteranenkolonie und einem als Verhörspezialisten hinzugezogenen Techpriester aus der Technokratie verhört worden, doch hatten sich daraus offenbar nicht viel neue Informationen ergeben. Die Piraten scheinen nur Nachahmungsstäter respektive Gelegenheitskriminelle gewesen zu sein, die mit ihrem Fischerboot ein Handelsschiff attackierten, weil sie sich einfache Beute erhofften. Die Identität der Piraten, die im Juni ein Schiff überfielen, bleibt daher weiter ungeklärt.

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    6. November 985.M41

    Einheiten der Reiterkrieger aus Ariel setzen ihre Einsätze im Sumpfgebiet westlich der Republik Aceria fort. Sie treffen nicht auf weitere Verbände der Grünmäntel, die sich ergeben, aber sie werden bei zwei Gelegenheiten infolge der Rauchentwicklung auf niedergebrannte Dörfer aufmerksam. Aber wer auch dafür verantwortlich war, ist jeweils schon verschwunden wenn die Söldner eintreffen.

    Nur für Aceria und die Kooperative:
    Achtung Spoiler:
    Die Grünmäntel sind sicher beim Militärflugplatz der Kooperative angekommen und werden dort nun von Sarvus Dray psionisch sondiert. Er hat keinen sofort erkennbaren Makel an ihnen gefunden, aber der Einfluss des Chaos ist manchmal subtil und er wird sich eine Weile mit ihnen beschäftigen müssen, bevor er eine halbwegs zuverlässige Einschätzung treffen kann.


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  5. #425
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    7. November 985.M41

    Nach dem Ende der sich über Tage hinziehenden verschlüsselten Kommunikation zwischen dem Castellum Incorruptus und dem Angriffskreuzer Vergeltung setzt sich das Schiff der Blood Ravens wieder in Bewegung und positioniert sich im Orbit oberhalb von Nordvandea. In den Tagen darauf registriert der Raumhafen häufige Flüge von Thunderhawks zwischen der Festung des Ordens und der Vergeltung, nach wie vor ohne dass die Blood Ravens kommunizieren was da vor sich geht.

    Nur für Nordvandea:
    Achtung Spoiler:
    Du hast einige Quellen innerhalb des Castellums in Form der Versorgungseinheiten, die dir einige Informationen zuspielen konnten. Demnach ist der Captain der 4. Kompanie dort gelandet und hat sich lange mit Scout-Sergeant Nakir unterhalten. Den Inhalt der Gespräche kennt man natürlich nicht, aber offenbar wirdd ein Teil der auf Kaurava geborgenen Ausrüstung und die neuen Aspiranten für den Transport zum Angriffskreuzer bereit gemacht. Das im Austausch gegen zwei Artefakte des Ordens, die aus den illegalen Beständen von Gregor Vandis geborgen, wurden und drei Stormhawk Interceptor zur Luftsicherung des Castellums.


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    11. November 985.M41

    Knapp einen Monat vor dem erwarteten Beginn der Regenzeit im Süden beenden die Truppen der Marken ihre Offensive gegen die Wildorks südlich der Mark Janus und kehren in ihre Aufmarschgebiete zurück. Während der Kämpfe wurden zahlreiche grenznahe Ork-Lager unterschiedlicher Grösse zerstört und (auch infolge des unbeabsichtigt ausgelösten grossen Waldbrands) ein etwa 50 Kilometer tiefer Streifen weitgehend von ihnen gesäubert. Eine nachhaltige Störung der Waffenproduktion der Wildorks im Hinterland ist aber nicht gelungen, auch bei den letzten Rückzugsgefechten trafen die märkischen Truppen wiederholt auf Orks, die mit primitiven Feuerwaffen ausgerüstet waren. Die Befehlshaber der Marken gehen dementsprechend auch davon aus, dass in den folgenden Jahren der Druck aufrecht erhalten und regelmässig Offensiven durchgeführt werden müssen, um in das Versorgungsnetz der Grünhäute einzubrechen.

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    14. November 985.M41

    Die Heeresgruppe Sulla, der auch das auf Kronus ausgehobene 3. Kronus-Regiment zugeteilt ist, greift mehrere Welten jenseits der Grenzen des Lithesh-Sektors an. Diese gehören zu einer Reihe von Planeten, die unter der losen Oberherrschaft des Erzfeindes stehen und der Versorgung der gefallenen Fabrikwelt Uraniborg 1572 dienen, deren Streitkräfte die Armeen von General Sulla in der Schlacht um das Salomin-System zurückgeschlagen hatte. Einen direkten Angriff auf Uraniborg 1572 scheinen die Strategen des Astra Militarum für aussichtslos zu halten, weshalb man die Fabrikwelt stattdessen eines Teils ihrer Versorgung berauben und so die von ihr ausgehende Gefahr verringern wollte. Den Armeen von "Cains bester Schülerin", wie General Sulla von der imperialen Propaganda bisweilen genannt wird, gelingt es dabei die Garnisonstruppen des Dunklen Mechanicums in einem nur wenige Wochen andauernden Blitzkrieg auf allen attackierten Planeten entscheidend zu schlagen. Dadurch werden Dutzende Armeeregimenter sehr viel schneller (und vor allem intakt) wieder für andere Feldzüge verfügbar als es selbst optimistische Prognosen des Munitorums vorausgesagt hatten, auch wenn ein Teil von ihnen als Besatzungstruppen auf den eroberten Welten bleiben wird.

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    Geändert von Azrael (29. Juli 2026 um 23:51 Uhr)
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  6. #426
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    16. November 985.M41

    Die Wiedereröffnung des zentralen Terminals des Raumhafens nach einer bemerkenswert kurzen Bauzeit wird mit der Rückkehr eines ganz besonderen Ausstellungsstücks gefeiert: Der Thunderbolt-Jagdbomber wird wieder ausgestellt, nachdem man ihn zu Beginn der Invasion vor den anrückenden Orks in Sicherheit gebracht hatte, damit das einzige Exemplar des Fliegers nicht den Grünhäuten in die Hände fällt. Zur gleichen Zeit werden auch neue Hydra-Batterien am Raumhafen in Stellung gebracht, um die Luftverteidigung zu ersetzen, die durch die Ork-Freibeutaz zerstört oder erbeutet wurde.

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    18. November 985.M41

    Die Credit-Währungsunion verkündet einen offiziellen Umrechnungskurs, zu dem man die Altmark in Credits wird umtauschen können. Dabei handelt es sich um eine Massnahme, um den rapiden Sturz des Wechselkurses entgegen zu wirken, da die Altmark zuletzt stark unter Druck geraten war und einen Drittel ihres Werts verloren hatte. Der exakte Kurs wird im Direktorium noch diskutiert, soll sich aber grob am Durchschnittskurs des Jahres 985.M41 orientieren.

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    19. November 985.M41

    Gegen Ende der Sturmsaison beginnt sich vor der Ostküste ein grosses Sturmtief zu bilden, das sich auf Ironworks Bay zubewegt. Obwohl der Sturm sich noch viele Kilometer von der Küste entfernt befindet, werden bereits meterhohe Wellen gemeldet, die gegen die Hafenanlagen branden. Die Sagtoa Cay, die sich nach wie vor auf Piratenjagd befindet, flüchtet sich in den Hafen der Technokratie und die Behörden der Veteranenkolonie raten dem zivilen Schiffsverkehr alle Handelsfahrten nördlich von Morriah abzubrechen.

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    23. November 985.M41

    Auf der Feuerläufer kommt es zu einem schwerwiegenden Zwischenfall. Ein Schiffsmechaniker erschlägt im Streit einen Kameraden und verschanzt sich dann über Stunden in einem Wartungsabteil, als die Schiffssicherheit versucht ihn zu ergreifen. Da der Mechaniker eine Schusswaffe in die Hände kriegt, werden drei Sicherheitsleute von ihm angeschossen als sie versuchen das Abteil zu erstürmen und letztendlich sehen sie keine andere Möglichkeit als ihn mit einer Fragmentgranate unschädlich zu machen. Der Vorfall wirft ein etwas schlechtes Licht auf die Schiffssicherheit an Bord des Raumschiffes, weshalb die Gouverneurin eine Untersuchungskommission einsetzt, welche die Vorkehrungen auf der Feuerläufer beurteilen und Verbesserungsvorschläge machen soll.

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    28. November 985.M41

    Der grosse Sturm, der Ende November auf die Küste von Ironworks Bay trifft, richtet dort während dreier Tage mit Dauerregen und Sturmböen einige Schäden an. Selbst die altgedienten Wallhecken, die 975.M41 errichtet wurden und sich in dieser Zeit vielen Stürmen als gewachsen gezeigt hatten, können nicht überall verhindern, dass es mancherorts zu Überschwemmungen und Erdrutschen kommt. Nachdem sich der Sturm letztendlich abgeschwächt und nach Norden an die Küste von Nordvandea verlagert hat, können die Behörden eine Bilanz ziehen und vermelden 15 Todesopfer infolge des Sturms.

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    1. Dezember 985.M41

    Der Oberste Magistrat Kolosim erreicht zusammen mit einer Pilgergruppe, der er sich im Süden von Pavonien angeschlossen hatte, das Ziel der öffentlichkeitswirksam inszenierten Pilgerreise, die Abtei von Morriah. Präses Majoris Tarwan und die Procurata des Konvents der Sororitas begrüssen die Neuankömmlinge persönlich und am 1. Dezember wird ein grosser Gottesdienst abgehalten und die Pilger dann dazu eingeladen sich den Mönchen der Abtei eine Woche lang im stillen Gebet und Ritus anzuschliessen.

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