Privatbereich!
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.Zitat von Tiramisu
Hier solltest du dich von Jon zumindest etwas beraten lassen. Oder dir von ihm bestätigen lassen, dass ich dir keinen Unsinn erzähle.
Burgund hat deutlich mehr an Zwangskredit aufgenommen und das hat dem Land nicht so sehr geschadet, als dass es daran untergegangen wäre.
Die Kanaren sind bei schätzungsweise 12 Millionen Schulden untergegangen weil der Wohlstand im Land kollabiert ist. Das bei deutlich weniger Bevölkerung als Frankreich.
Bei 4,4 Millionen (wobei die Zinszahlung bereits eingerechnet ist) dürfte das in Frankreich jedoch nicht so stark ins Gewicht fallen, wenn du das als Zwangskredit einziehst.
Damit bedienst du die Schulden in der Schweiz. Bloß zahlst du anstatt 400k Zinsen im Jahr nur noch 150k – und selbst wenn du jährlich weiterhin 400k zahlen willst, dann zahle eben statt 150k direkt 400k jährlich an deine eigenen Leute zurück. Damit bist du aus der Schuldenfalle garantiert raus.
Und selbst wenn: Dann lieber 400k an die eigenen Bürger, den Adel und so weiter zurückzahlen, als jährlich 400k an Zinsen in den Wind zu schießen.
Das Etatwachstum hält – bis auf äußerst wenige Ausnahmen – selten bis überhaupt nicht mit den Kosten des Zinswachstums mit, die mit steigenden Krediten einhergehen.
Es bedarf nur eines Ereignisses – eines dummen Konflikts mit England, eines Krieges mit Frankreich oder plötzlich auftretender großer Piratenhorden (alles schon da gewesen) –, und dein Etat ist innerhalb eines Jahres ganz schnell wieder bei 600k.
Mit meinem Vorschlag bist du sicher. Du verlierst etwas Prestige und Ansehen im Land, ebenso temporär etwas Ansehen bei der reicheren Bevölkerung sowie überschaubaren Wohlstand.
Italien hat 12 Millionen Zwangskredit und der Etat fällt deshalb nicht, sondern bleibt recht konstant. Bei 7 Millionen Zwangskredit hat Burgund das auch recht locker weggesteckt. Das heißt, du kannst das mit 4,4 Millionen in Frankreich locker durchziehen und bist finanziell sofort wieder handlungsfähig. Du kannst in allen Bereichen stark investieren und musst nicht zehn Jahre auf Sparflamme leben oder auf ein Etatwachstum hoffen.
Genau diesen Vorteil benötigt Frankreich.
@Jon: Ich würde tatsächlich sehr gerne 4,4 Mio. Zwangskredite nehmen. Da die Ständeversammlung noch am Tagen ist, können die Adligen und andere Stände gerne ihre Meinung mitteilen und mir sagen, welcher Zinssatz gerecht wäre. Und ob sie der Meinung sind, dass sie die Zwangskredite vertragen können.
Außerdem möchte ich wissen, ob Frankreich ein besonders hohes Risiko im Vergleich zu anderen Reichen hat, wenn ich so viel Zwangskredite nehme. Beispielsweise werde die erhöhten Frondienste womöglich die Revoltengefahr erhöhen. Wenn noch Zwangskredite dazukommen, will ich nicht, dass das außer Kontrolle gerät.
Ich bitte um eine möglichst schnelle Antwort, da der Abgabetermin bereits am 28. ist.
Die Stände sind sehr eindeutig gegen diese Idee. Man hält die Zwangsanleihe nicht für ein gewöhnliches Finanzierungsinstrument, sondern für einen partiellen Staatsbankrott in außerordentlich schwerer Lage. Im Augenblick gebe es für Frankreich keinen Grund, Schulden an das eigene Volk einfach nicht mehr zu verzinsen. Die Kreditaufnahme bei der Eidgenossenschaft habe doch bislang sehr gut funktioniert?
In Ordnung, dann werde ich dem Wunsch der Stände nachkommen und auf die Zwangsanleihe verzichten. Die Idee war, dass die Zinszahlungen nicht der Schweiz sondern den französischen Ständen zugute kommen sollen. Aber ich kann auch verstehen, dass die Stände nicht auf ihre Liquidität verzichten wollen.
@PaPaBlubb: Somit fällt unser Deal ins Wasser, wenn du mir dieses Wortspiel erlaubst.![]()
Ein gewöhnlicher Inlandskredit wäre durchaus akzeptabel, dafür gibt es ja den in jeder Auswertung angegebenen Zinssatz. Das läuft auch nicht als Zwangskredit.
Danke für den Hinweis! D.h. ich könnte sämtliche Schweizer Schulden in Inlandskredite umwandeln, müsste dafür aber 12% statt 10% Zinzen bezahlen. Das werde ich mir noch überlegen, weil es meine Wirtschaft langfristig verbessern könnte.![]()