Geändert von Tiramisu (25. Juli 2026 um 18:43 Uhr)
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Bzw. Türsteher für neugierige Blicke.![]()
Geändert von Tiramisu (03. September 2026 um 16:32 Uhr)
Königreich Frankreich
Finanzen:
Einnahmen:
+ 1 540 000 S Steuereinnahmen der Krone
+ 670 000 S Homagiumsgelder
+ ??? Inlandskredit zu 12% Zinsen, insgesamt ??? S
Gesamteinnahmen: + 2 210 000 S + ???
Ausgaben:
- 400 000 S Hofhaltung
- 100 000 S Schwerpunkt
- 13 000 S Verluste des Mercure Galant (Gesellschaftsausgabe)
- 46 000 S Verluste des Mercure Galant (Wirtschaftsausgabe)
- 0 S Käse- und Warenmesse (Paris)
- 0 S Käse- und Warenmesse (Südamerika)
- 0 S Geheimdienst
- 15 000 S Flugschriften (Werbung für Messe)
- 15 000 S für drei Delegationen
- 125 000 S Handelsprivilegien Stufe 1 in Cordoba
- 12.000 S Spende an Bauern in Kronländern
- 225 000 S Besondere Soldkosten (1,5 Minghan SR*)
- 210 000 S Soldkosten (2,0 Minghan LR und 1,0 Regiment LI)
- 132 000 S Geschütze (1,0 Regimenter FA III, 0,7 Regimenter BA III, 0,5 Regimenter FG III)
- 148 500 S Schiffsunterhalt (4*250 III, 14*50 III, 31*25 III)
- 0 S Handgelder
- 0 S Andere Zahlungen
- 4 310 000 S Kreditrückzahlung (Inlandskredite)
Gesamtausgaben: - 5 748 500 S
Neue Rücklagen: 0 S
Schwerpunkt:
Frankreich verfolgt mit Cordoba und Hellas den folgenden Schwerpunkt:
Reaktion 1
Über das Wirtschaftsblatt der Mercure Galant sowie Flugblätter soll Werbung für die Messen in Cordoba, Athen und Dublin in diesem Jahr gemacht werden.
Zudem schickt Frankreich je eine Delegation in diese Länder.
Paris setzt dieses Jahr die Käsemesse aus.
Denn Cordoba, Hellas, Frankreich und die Briten setzen ihre Messen nach dem folgenden Vier-Jahres-Plan aus:
Jahr 1718 1719 1720 1721 Aussetzer Frankreich Cordoba Hellas Briten
Während dieser Periode setzt also jedes Reich genau einmal aus. Danach wiederholt sich dieses Muster, solange keine Änderungen erfolgen sollten.
Nur für SL, Cordoba, Hellas und England:
Achtung Spoiler:
Reaktion 2
Nur für SL (meinetwegen auch Cordoba, Hellas und England):
Achtung Spoiler:
Reaktion 3 (Mercure Galant)
Als Reaktion darauf soll die Wirtschaftsausgabe Mercure nur noch in Frankreich, Burgund und im Mittelmeerraum tätig werden.
Zudem sollen ihre Journalisten auf den Messen von Cordoba, Hellas und den Briten die Informationen sammeln, die unter Händlern ausgetauscht werden.
Dasselbe gilt für die Pariser Käsemesse, sobald sie in den nächsten Jahren wiederaufgenommen wird.
Reaktion 4 (Käsemesse)
Der König nimmt die Sorgen der Gilden ernst, da der Ausfall der Käsemesse in 1717 lediglich einer ungeschickten Durchführung geschuldet war, die eigentlich nur das Ende der Subventionen der Messe in Südamerika und nicht in Paris vorsah.
Zwar wird Paris von nun an alle vier Jahre seine Messe aussetzen müssen, jedoch wird sich die Krone umso sorgfältiger darum kümmern, dass sie möglichst reibungslos stattfinden wird.
Reaktion 5 (Frondienste)
Die Krone wird auch weiterhin an den erhöhten Frondiensten festhalten, da es sich um einen fortschreitenden Prozess handelt, der selbst nach einem Jahr nicht in voller Gänze umgesetzt wurde, aber anscheinend dennoch bereits jetzt große Erfolge erzielt hat.
Da sich die franz. Kronländer dieser Umstellung am schnellsten gefügt haben, sollen sie zuerst von den zaghaften finanziellen Vorzügen profitieren, die in Zukunft voraussichtlich deutlich großzügiger ausfallen werden.
Genauer gesagt, haben die erhöhten Frondienste letztes Jahr etwa 100.000 S mehr zu den Staatseinnahmen beigetragen, die nun zur Tilgung der Schulden genutzt werden. Ohne dieses Vorgehen, wären 12% davon allein zur Tilgung der Zinsen aufgewendet worden, die einem Wert von etwa 24.000 S entsprächen.
Ebendiese 12.000 S werden den Bauern in den Kronländern gespendet wie etwa für Kleidung oder verbesserte Erntewerkzeuge, auf dass ihre Arbeit erleichtert werden solle.
Besonders tüchtige Bauern sollen in den Genuss dieser Spenden kommen, falls es nicht für alle ausreichen sollte.
Auf diese Weise soll das Volk einen Vorgeschmack auf die Versprechungen erhalten, die die Krone letztes auf ihren Flugblättern verlautbart hatte.
Falls die Staatseinnahmen in der kommenden Zeit deutlich steigen sollten, werden die Spenden sogar für Armenspeisungen oder Hospitäler eingesetzt werden.
Sollten die franz. Vasallen irgendwann ebenfalls die erhöhten Frondienste mit großer Ernsthaftigkeit umsetzen, können sie auf dieselbe Weise am wachsenden Wohlstand teilnehmen.
Fehlgeleitete "Bauernfreunde" hingegen sollen nicht in den Genuss dieser staatlichen Spenden kommen.
Zudem soll die militärische Überlegenheit der staatlichen Sicherheitskräfte in dieser Übergangsphase aufrechterhalten werden, bis der Großteil der Untertanen von der Richtigkeit der erhöhten Frondienste überzeugt ist.
Sobald auf die erhöhten Ausgaben der Söldner verzichtet werden kann, sollen die eingesparten Kosten den Bauern ebenfalls zugute kommen.
Diese wichtigen Botschaften werden dieses Jahr zwar nicht durch Flugblätter verbreitet, sollen aber auf mündlichem Weg dem Adel und den Grundherren nahegelegt werden, auf dass die Bauern ebenfalls davon erfahren werden.
Reaktion 6 (Quesnel)
Ursprünglich war ein theologisches Symposium in Frankreich geplant, das Quesnels populäre Schriften zum Anlass haben sollte, die auf französisch und deutsch veröffentlicht wurden.
Doch da der Papst kurz darauf sein eigenes Symposium verkündete, werden die Pläne für ein französisches Symposium aufgeben.
Dennoch ist die Krone weiterhin an den religiösen Entwicklungen in Europa interessiert und wird die Ergebnisse des geplanten päpstlichen Symposiums in Rom abwarten.
In der Zwischenzeit hat der König ein offenes Ohr für Vorschläge, wie man mit Quesnels Lehren umgehen solle.
Nebenaktion 1 (Handelsprivilegien mit Cordoba)
Frankreich kauft einseitige Handelsprivilegien in Cordoba der Stufe I zum Preis von 125 000 S pro Jahr. Dieser Plan wird von jetzt an mindestens 5 Jahre laufen. Danach kann der Vertrag jederzeit gekündigt werden, wobei der Vertrag nach einer Kündigung mindestens zwei weitere Jahre andauern wird.
Militär:
Alte Einheiten:
Änderungen der Streitkräfte:
Keine (alle Einheiten bleiben bestehen)
Militäranweisungen:
@SL:
Achtung Spoiler:
Quellenangaben:
Achtung Spoiler:
Geändert von Tiramisu (Heute um 20:15 Uhr)
Die folgenden Posts sollen ähnlich wie in EU IV eine Art Missionsbaum für Frankreich darstellen. Dabei sollen mehrere mögliche Entwicklungswege erwähnt werden, die sich teilweise ausschließen und bestimmte Voraussetzungen erfordern.
Denn ein linearer Missionsbaum könnte es neugierigen Blicken meiner Mitspieler erlauben, meine nächsten Züge vorherzusehen.![]()
Die Autoritätsstatue
Voraussetzung:
- Frankreich und das Großkhanat Shikawo haben in einer gemeinsamen Anstrengung einen großen Sieg über die Bauernbefreiung oder sonstige Freiheitsbewegungen in Amerika bzw. Europa errungen
- Shikawo ist im Besitz von Manahahtaan
- Habt genug Geld für den Bau einer 46,05 Meter hohen Bronzestatue in Frankreich und die anschließende Verschiffung der Bauteile nach Manahahtaan in Shikawo
Beschreibung:
Die Autoritätsstatue ist eine Bronzestatue mit einer Höhe von 46,05 Metern. Sie besitzt eine kriegerisch anmutende, nach vorne gezackte Krone, die die Entschlossenheit der Monarchie symbolisieren soll, Aufstände notfalls gewaltsam niederzuschlagen. Die linke Hand der Autoritätsstatue trägt ein Gesetzbuch, und ihr rechter Arm erhebt eine Fackel mit der sie entflohene Leibeigene und sonstige Gesetzesflüchtige selbst bei Nacht ausfindig machen kann.
Mit ihrem entschlossen starren Blick und ihrer emotionsloser Mine soll dabei die Wachsamkeit der Obrigkeit hervorgehoben werden. Zudem trägt die Statue eine Tunika, die an altrömische Würdenträger erinnern soll. Vor dem Mongolensturm war Frankreich nämlich eines der Länder mit lateinischen kulturellen Wurzeln.
Warum die Autoritätsstatue eine Frau und keinen Mann darstellt, ist jedoch ungewiss. Es wird spekuliert, dass man trotz ihrer Krone keinen spezifischen Herrscher Frankreichs darstellen wollte, der in der Regel männlich war. Statt dessen soll die weibliche Statue vermutlich eine eher abstrakte Darstellung der französischen Obrigkeit symbolisieren, um die Zeitlosigkeit ihrer Botschaft stärker hervorzuheben.
Allerdings glauben manche, dass eine männliche Statue einfach weniger Blicke auf sich ziehen würde als eine weibliche.
Da sie in einer so wichtigen Hafenstadt wie Manahahtaan in Shikawo errichtet wurde, konnte jeder Einreisende an den eindrucksvollen Sieg Frankreichs und Shikawos über die scheinheilige Freiheitsbewegung erinnert werden, die einst in 1707 den amerikanischen Kontinent erschüttert hatte.
Der Dhôner
Voraussetzung:
- Besitzt genug Geld, um regelmäßig eine Portion Fleisch und Brot an das Volk zu verteilen.
- Habt negative Beziehungen mit Italien und den Kanaren.
- Habt eine Agenda für wohltätige Spenden an das Volk.
Beschreibung:
Der Legende nach soll in der Nähe Lyons an der Rhône ein lokaler Kleriker eine öffentliche Schau veranstaltet haben, bei der der italienische und kanarische Khan als Strafe für ihre Versündigung am Christentum symbolisch auf einem Spieß gebraten wurden. Als zusätzliche Folter wurde dem symbolischen Khansbraten langsam und genüsslich das Fleisch mit einem scharfen Säbel abgeschabt.
Für dieses Volksspektakel entwarf der Kleriker eine eigens angefertigte, relativ simple Apparatur (auch bekannt als le Gerét), bei der die glühend heiße Kohle mithilfe von Metallstangen in einem zylindrischen Halbkreis gestapelt wurde, wobei die Hitze von der Seite anstatt wie bei üblichen Braten von unten wirkte. Dadurch sollte dem Publikum eine noch dramatischer anmutende Schau geboten werden.
Überraschenderweise wurde das Fleisch durch diese Prozedur viel köstlicher, da der aromatische Bratensaft nicht wie üblich in die Feuerasche herabtropfte, sondern wieder vom Fleisch aufgesaugt werden konnte.
Begeistert schrieb der Kleriker dem König einen Brief von seiner Erfindung, den er selber Rhôner nannte. Allerdings verwechselte man aufgrund seiner Sauklaue das R mit einem D, wodurch seine Entdeckung als Dhôner bekannt wurde.
Da der König schon seit Längerem daran interessiert war sich durch Nahrungsverteilungen bei seinen Untertanen beliebt zu machen, beauftragte er seinen Chefkoch damit den Dhôner volkstauglich zu machen. Besonders schwierig erwies sich die Verteilung der fettigen Fleischfetzen, die die Untertanen mit der bloßen Hand essen mussten. Da solche Erfindungen wie Besteck viel zu teuer gewesen wären, formte der Koch kurzerhand aus einem halben Laib Brot eine Tasche in die er das Fleisch hineinfüllte.
Privilegierte Stände waren zunächst schockiert davon, dass nicht nur sie sondern jeder Bauer regelmäßig Fleisch kosten durfte. Allerdings besänftigte man sie dadurch, dass ihr Dhôner je nach Status zusätzliche Beilagen haben konnte. Besonders wohlbetuchte Adlige und Bürger konnten daher exquisite Saucen und sogar teure Gewürze dazukaufen. Somit sollte der Dhôner nicht nur eine Volksnahrung sondern auch ein Statussymbol werden, da sich nur die Wenigsten einen "Dhôner mit alles und extra scharf" leisten konnten.
Auf diese Weise sollte der Dhôner zum Bindeglied zwischen den oberen und den unteren Bevölkerungsschichten werden, um die nationale Einigkeit Frankreichs zu festigen. Zudem sollte jede Volksspeisung des Dhôners von höhnischem Spott dem italienischen Hehler-Khan und seinen kanarischen Piratenfreunden gegenüber begleitet werden. Dadurch sollte selbst unter Bauern eine Mentalität etabliert werden, bei der sie sich von den kanarischen Freiheitsideen und italienischen Agenden distanzieren sollten nach dem Motto:
Wes Dhôner ich fress, des lied ich sing!