Dieser Thread soll vordergründig als Memo an mich selbst dienen. Falls ich die SL ansprechen will, werde ich den jeweiligen Post mit @SL oder @Jon sachgerecht markieren.
Alle Mitspieler bis auf den von Frankreich bitte raus.![]()
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Platzhalter Post
Bzw. Türsteher für neugierige Blicke.![]()
Erstellung des SPs
SP Kosten 100 000 S
Schwerpunktstext:
Seit über 10 Jahren pflegte die Mercure gute internationale Kontakte mit europäischen Reichen und sogar Kaufleuten im indischen Ozean und Nordamerika.
Dies wurde genutzt, um Handelsinformationen zu sammeln und in einer Wirtschaftsausgabe der Mercure Galant zu veröffentlichen. Zudem sollte das Büro des Wirtschaftsblattes als Anlaufstelle für Händler genutzt werden, die persönliche Anfragen stellen und gegen eine passende Gebühr weitere Informationen erhalten konnten, was durch die französische Wechselbank erleichtert werden sollte. Dadurch erhofften man sich weitere Einnahmequelle für die Mercure Galant.
Zudem hatte der König ein offenes Ohr für interessante Investitions-Gelegenheiten, falls die Korrespondenten der Mercure Galant fündig werden sollten.
Nützliche Quellenangaben:
Geändert von Tiramisu (Heute um 13:43 Uhr)
Geändert von Tiramisu (Gestern um 22:23 Uhr)
Die folgenden Posts sollen ähnlich wie in EU IV eine Art Missionsbaum für Frankreich darstellen. Dabei sollen mehrere mögliche Entwicklungswege erwähnt werden, die sich teilweise ausschließen und bestimmte Voraussetzungen erfordern.
Denn ein linearer Missionsbaum könnte es neugierigen Blicken meiner Mitspieler erlauben, meine nächsten Züge vorherzusehen.![]()
Die Autoritätsstatue
Voraussetzung:
- Frankreich und das Großkhanat Shikawo haben in einer gemeinsamen Anstrengung einen großen Sieg über die Bauernbefreiung oder sonstige Freiheitsbewegungen in Amerika bzw. Europa errungen
- Shikawo ist im Besitz von Manahahtaan
- Habt genug Geld für den Bau einer 46,05 Meter hohen Bronzestatue in Frankreich und die anschließende Verschiffung der Bauteile nach Manahahtaan in Shikawo
Beschreibung:
Die Autoritätsstatue ist eine Bronzestatue mit einer Höhe von 46,05 Metern. Sie besitzt eine kriegerisch anmutende, nach vorne gezackte Krone, die die Entschlossenheit der Monarchie symbolisieren soll, Aufstände notfalls gewaltsam niederzuschlagen. Die linke Hand der Autoritätsstatue trägt ein Gesetzbuch, und ihr rechter Arm erhebt eine Fackel mit der sie entflohene Leibeigene und sonstige Gesetzesflüchtige selbst bei Nacht ausfindig machen kann.
Mit ihrem entschlossen starren Blick und ihrer emotionsloser Mine soll dabei die Wachsamkeit der Obrigkeit hervorgehoben werden. Zudem trägt die Statue eine Tunika, die an altrömische Würdenträger erinnern soll. Vor dem Mongolensturm war Frankreich nämlich eines der Länder mit lateinischen kulturellen Wurzeln.
Warum die Autoritätsstatue eine Frau und keinen Mann darstellt, ist jedoch ungewiss. Es wird spekuliert, dass man trotz ihrer Krone keinen spezifischen Herrscher Frankreichs darstellen wollte, der in der Regel männlich war. Statt dessen soll die weibliche Statue vermutlich eine eher abstrakte Darstellung der französischen Obrigkeit symbolisieren, um die Zeitlosigkeit ihrer Botschaft stärker hervorzuheben.
Allerdings glauben manche, dass eine männliche Statue einfach weniger Blicke auf sich ziehen würde als eine weibliche.
Da sie in einer so wichtigen Hafenstadt wie Manahahtaan in Shikawo errichtet wurde, konnte jeder Einreisende an den eindrucksvollen Sieg Frankreichs und Shikawos über die scheinheilige Freiheitsbewegung erinnert werden, die einst in 1707 den amerikanischen Kontinent erschüttert hatte.
Der Dhôner
Voraussetzung:
- Besitzt genug Geld, um regelmäßig eine Portion Fleisch und Brot an das Volk zu verteilen.
- Habt negative Beziehungen mit Italien und den Kanaren.
- Habt eine Agenda für wohltätige Spenden an das Volk.
Beschreibung:
Der Legende nach soll in der Nähe Lyons an der Rhône ein lokaler Kleriker eine öffentliche Schau veranstaltet haben, bei der der italienische und kanarische Khan als Strafe für ihre Versündigung am Christentum symbolisch auf einem Spieß gebraten wurden. Als zusätzliche Folter wurde dem symbolischen Khansbraten langsam und genüsslich das Fleisch mit einem scharfen Säbel abgeschabt.
Für dieses Volksspektakel entwarf der Kleriker eine eigens angefertigte, relativ simple Apparatur (auch bekannt als le Gerét), bei der die glühend heiße Kohle mithilfe von Metallstangen in einem zylindrischen Halbkreis gestapelt wurde, wobei die Hitze von der Seite anstatt wie bei üblichen Braten von unten wirkte. Dadurch sollte dem Publikum eine noch dramatischer anmutende Schau geboten werden.
Überraschenderweise wurde das Fleisch durch diese Prozedur viel köstlicher, da der aromatische Bratensaft nicht wie üblich in die Feuerasche herabtropfte, sondern wieder vom Fleisch aufgesaugt werden konnte.
Begeistert schrieb der Kleriker dem König einen Brief von seiner Erfindung, den er selber Rhôner nannte. Allerdings verwechselte man aufgrund seiner Sauklaue das R mit einem D, wodurch seine Entdeckung als Dhôner bekannt wurde.
Da der König schon seit Längerem daran interessiert war sich durch Nahrungsverteilungen bei seinen Untertanen beliebt zu machen, beauftragte er seinen Chefkoch damit den Dhôner volkstauglich zu machen. Besonders schwierig erwies sich die Verteilung der fettigen Fleischfetzen, die die Untertanen mit der bloßen Hand essen mussten. Da solche Erfindungen wie Besteck viel zu teuer gewesen wären, formte der Koch kurzerhand aus einem halben Laib Brot eine Tasche in die er das Fleisch hineinfüllte.
Privilegierte Stände waren zunächst schockiert davon, dass nicht nur sie sondern jeder Bauer regelmäßig Fleisch kosten durfte. Allerdings besänftigte man sie dadurch, dass ihr Dhôner je nach Status zusätzliche Beilagen haben konnte. Besonders wohlbetuchte Adlige und Bürger konnten daher exquisite Saucen und sogar teure Gewürze dazukaufen. Somit sollte der Dhôner nicht nur eine Volksnahrung sondern auch ein Statussymbol werden, da sich nur die Wenigsten einen "Dhôner mit alles und extra scharf" leisten konnten.
Auf diese Weise sollte der Dhôner zum Bindeglied zwischen den oberen und den unteren Bevölkerungsschichten werden, um die nationale Einigkeit Frankreichs zu festigen. Zudem sollte jede Volksspeisung des Dhôners von höhnischem Spott dem italienischen Hehler-Khan und seinen kanarischen Piratenfreunden gegenüber begleitet werden. Dadurch sollte selbst unter Bauern eine Mentalität etabliert werden, bei der sie sich von den kanarischen Freiheitsideen und italienischen Agenden distanzieren sollten nach dem Motto:
Wes Dhôner ich fress, des lied ich sing!