Der schwäbische (Nicht-)Schwerpunkt wirkte sich damals in allen Bereichen des Hofes aus. Die finanziellen Zugewinne waren wohl nicht die Hauptsache. Ich hätte das also nicht einfach kopiert, sondern ein neues System entwickelt (und mache das auch, wenn es gewünscht ist). Das müsste sich dann ganz konkret auf die Effizienz der Steuer- und Zollerhebung in einem bestimmten Zeitraum auswirken. Ich muss nur noch schauen, wie ich es nach drei oder vier Jahren fehlerfrei wieder herausbekomme.
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Okay, also wenn das aufgrund des Fokus auf Einnahmen wirklich so ein erheblicher Bonus wäre, dann reicht mir auch ein Jahr. Der Zeitraum von 3 bis 4 Jahren war nur eine Idee, weil bei Schwaben der finanzielle Zugewinn zwar nett, aber als EInmaleffekt zu wenig für einen Sp gewesen wäre.
Ich würde dann gerne so einen Schwerpunkt setzen, dass der Regent sich in dem Jahr insbesondere um Steuererhebung, Marktgelder, Korruption kümmert und dafür in dem Jahr der RUbel richtig folgt. Den SP auf die Thronfolgerausbildung mache ich, wenn 10 Jahre alt ist (also ein Jahr nach der 100jährigen Unabhängigkeitsfeier)
Ich kenne deine Finanzsituation nicht, aber es wirkt auf mich als willst du irgendwie Jon einen einfachen Ausweg aus der Schuldensituation aus den Rippen leiern. Als die Kanaren verschuldet waren, habe ich halt verschiedene riskante Ideen ausprobiert. Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal, ob diese Maßnahmen trotz Risiko so viele Einnahmen gebracht haben, wie die beiden irischen Handelsfahrten. Ich will das auch nicht nachrechnen, weil ich daran eh nichts ändern kann aber fände es irgendwie billige, wenn da jetzt noch ein "Schuldenabbau"-Schwerpunkt kommt...
Ansonsten habe ich das Gefühl, das hier zu viele auf den Etat schauen. Ein wenig wurmt mich ja, dass nur weil das Geld weg ist, die Kanaren unspielbar sind. Gibt sicherlich noch andere Möglichkeiten als nur über Geld zu spielen![]()
Bei den Kanaren war das Problem eindeutig der Wohlstandsverlust, nicht das Geld an sich. Grundsätzlich bin ich aber natürlich zu Änderungen bereit, die von der Spielerschaft gewünscht werden und sinnvoll umgesetzt werden können. Der zinslose Inlandskredit ist dafür ja ein Beispiel: Ein Instrument, das ursprünglich nicht vorgesehen war, das Spiel aber auch nicht auf den Kopf gestellt hat.
Er hat sicher eher das Potential dazu, aber wir können es schon trotzdem versuchen, wenn die Mehrheit dafür ist.
Ich möchte keine 'Blaupause' zum Gelddrucken auf Knopfdruck (SP).
So wie das System jetzt ist, ist es mir persönlich viel lieber. So ein Knopfdruck-SP ist ein Schlag ins Gesicht für jeden, der vernünftig haushaltet und darauf achtet, dass die Schulden nicht überhandnehmen – sei es selbst- oder unverschuldet.
Auch das Kalifat hat jetzt noch Möglichkeiten, die Schulden abzubauen, wie bereits am Beispiel von Burgund erwähnt. Einen angenehm leichten Ausweg zu schaffen, um unpopuläre Entscheidungen im Volk nicht durchsetzen zu müssen, sendet für mich die komplett falsche Signalwirkung.
Edit:
Zudem ist der Aufbau einer Verwaltung, die Steuern maßgeblich besser eintreibt, ebenfalls ein Schwerpunkt. Diese Behörde müsste dann jedoch auch jährlich finanziert werden. Darüber hinaus erwarten einen harte und brutale Verhandlungen mit Teilen von Adel und Klerus - wenn nicht sogar mit einem Waffengang. In vielen Regionen des Spiels ist der Anteil des Adels/Klerus am Steuereinkommen kaum bis gar nicht vorhanden. Es gibt also Wege – sie sind halt nur nicht so einfach.
Geändert von PaPaBlubb (17. Juli 2026 um 16:59 Uhr)
Mit Geld auf Knopfdruck meint ihr alle wohl große risikolose Geldmengen. Das fände ich ebenfalls nicht so gut.
Hochverschuldete Länder könnten rein theoretisch ihre Länder verkaufen oder verpachten. Land Lease nennt man das doch?
Oder sich notfalls von Großkhanaten vasallieren lassen.
Auf jeden Fall etwas, das schmerzhaft genug ist, damit Länder sich nicht ohne Weiteres hoch verschulden können.
Ich hoffe allerdings, dass das Wirtschaftswachstum dafür sorgt, dass die meisten Länder nach 10-20 Jahren aus so einer Schuldenfalle wieder herauskommen können.
Geändert von Tiramisu (17. Juli 2026 um 17:09 Uhr)
Es gibt einen Haufen Möglichkeiten, Schulden abzubauen. Nur möchte man diese nicht annehmen, weil das in einigen konkreten Bereichen einen Verlust bedeutet. Ich kenne das Gefühl, das Klink hat, sehr gut. Ich habe Burgund viele Jahre gespielt und von Jahr zu Jahr den Schuldenberg von links nach rechts zu schieben ist echt zermürbend. Man kann sich keine großen Schwerpunkte leisten und man fühlt sich auch nicht als Großmacht. Schon gar nicht, wenn man 50k Schwerpunkte machen muss und ein kleiner Staat mal eben 250k für einen SP raushaut, ohne groß Schulden machen zu müssen.
Ja das ist ein Problem. Ich habe die Schulden auch so ansteigen lassen, weil die SL ein rasches Etatwachstum versprach, das das alles in Ordnung bringt. In 1713 dachte ich den Break Even Point erreicht zu haben, als der Etat die 2,2 Mio Markte knackte, aber danach ist der Etat wieder wie ein Kartenhaus zusammengefallen. Ich streiche jetzt wirklich radikal die Flotte zusammen, bis auf 2 Dickschiffe und eine Horde an kleinen Piratenjagdschiffen, ich heuere nur das Minimum von Söldnern an und mobilisere ansonsten Aufgebote für die öffentliche Ordnung. Ich mache einen SP mit 20.000 S. Ich habe massenweise Privilegien verkauft und ein Goldmonopol eingeführt. Und trotzdem ist die Zinslast so erdrückend, dass ich nur ca. 80 k Schulden tilgen kann. Ein Tropfen auf dem heißen Stein. Vor sagen wir 8 Runden wäre der jetzige Etat super gewesen. Jetzt brauche ich ca. 2,2 Mio und, wenn ich mal die 2,2 Mio als Standartetat habe, sind mir Zinsen wahrscheinlich wieder so weit vorgelaufen, dass ich stattdessen 3 Mio brauche.
Mein Land sollte eigentlich eine der Großmächte sein, aber aktuell fühlt es sich gar nicht so an, weil ich vom Etat her handlungsunfähiger als Hessen oder Schottland bin.
Und ich finde die Sprüche mit alla "es wäre für die, die vernünftig haushalten eine Frechheit jetzt Aushilfs-Sps zu implementieren" auch als Frechheit. Ich habe keine Versailles Projekte gemacht. Schlicht und ergreifend hatte ich das Pech, dass meine Nachbarn (Kanaren, Frankreich, Italien) ständig Kriege anfingen, die irgendwann mich involvierten. Ich hatte das Pech, dass ich als Flächenstaat offenbar für eine effiziente Steuerverwaltung einen Hofetat unterhalten hätte müssen, der mich eben ruiniert, ehe die Steuereffizienz wirksam wird. Ich hatte das Pech riesige Küsten vor Piraten und Kanariern absichern zu müssen und deswegen viel in die Flotte stecken zu können. Die deutschen Kleinstaaten, Schottland, England, also die Länder mit guten Etats und geringer Schuldenquote, hatten einfach das Glück, dass sie kein großes Militärbudget benötigten bzw. sich hinter anderen verstecken konnten. Die Briten werden zur See von Irland geschützt, mussten also keine Flotte ausbauen. Die Deutschen Kleinstaaten sind im Staatenbund sicher und mussten bis auf die Hanse nichts für die Flotte ausgeben. Im Inland reichten Aufgebote und wenige Söldner. Ungarn war ja noch so nett sehr günstig Hilfspolizei anzubieten.
Das ist einfach nicht vergleichbar. Es keine Verschwendung, es waren einfach deutlich schwierigere Begebenheiten, die einen Militäretat nötig machten, der die Schulden aufhäufte. Der Etat wuchs dann einfach nicht so, wie man es hätte in Anbetracht des Gesamtkostensystems hätte erwarten können.