Ja, irgendwie bin ich in einen wissenschaftlich geprägten Hof gestolpert und bräuchte dafür eigentlich eine Bildungseinrichtung für die jungen Ökonomen. Das würde man in dieser Zeit anscheinend noch bei Philosophie einsortieren.
Ich hatte mit einer eigenen Uni geliebäugelt, aber 1. ist mir das doch zu teuer und ich will nicht mindestens 12 Jahre daran bauen und 2. gibt es definitiv schon zu viele.
Also am besten ein Stipendienprogramm aufsetzen und bei dir steht was mit ausländischen Studenten aus dem Bürgertum, was halt zu meinen Wirtschaftswissenschaften passen würde. Da sind viele wohl bisher eher Praktiker aus Kaufmannsfamilien.
Bei mir würde es dann vielleicht eher noch eine Schule werden. Vielleicht eine Verwaltungsschule? Eigentlich wäre für eine eigene wirtschaftliche Denkschule eine Uni wichtig, aber FÜNF MILLIONEN?!?
Verwaltungskräfte hätte theoretisch schon Brandenburg.
Ökonomie wäre schön auch ein möglicher Schwerpunkt bei mir. Ansonsten gibt es ja viele Arten, das Bildungssystem anzugehen. Ne Gelehrtenakademie z.B. Oder ne gepflegte Salon-, Teehaus- oder Kaffeehauskultur.
Zitat von Windhoek
Was schreibt ihr da für Unsinn?
Zitat von Cepheus
...
"Womit denn?"
"Nun, ich hätte hier einige Ausgaben der Men's Health und der Bravo. Wenn sie es damit umwickeln könnten. Ich würde anschließend gern noch eine Tube Gleitgel dazulegen und es einem Freund schenken. Xxx Yyy ist übrigens sein Name. Sie müssten ihn kennen, er hatte hier erst gestern den Dreierpack Tigertangas gekauft, der im Angebot war. Ansonsten kommt er eigentlich nur wegen der Kondome her."
Schwerpunkt: Landwirtschaftsförderung durch Erwerb eines Mustergutes
Die jüngste Missernte hat dem Hof die Notwendigkeit vor Augen geführt, sich neben dem Handel auch wieder auf der landwirtschaftlichen Grundlagen des pfälzischen Wohlstandes zu besinnen. Daher wird der Erwerb eines entsprechenden Mustergutes beschlossen, im Idealfall nahe an Heidelberg, um Ausritte für Mußestunden auf dem Land realistisch zu machen. Während es der Pfalzgräfin selbst hauptsächlich als Rückzugsort für sich und ihre Höflinge dienen soll- wann immer es ihnen ihre sonstigen Verpflichtungen erlauben- werden zu Führung der Tagesgeschäfte bei Hofe Stellen für talentierte Verwalter und Facharbeiter ausgeschrieben (ob aus der eigenen Landwirtschaft, dem Umfeld der Heidelberger Universität und auch dem Ausland). Das Landgut soll ihnen künftig den Raum geben, mit unterschiedlichen Sorten und Anbaumethoden zu experimentieren- von Grundnahrungsmitteln bis zum prestigeträchtigen Weinbau sollte eine den landwirtschaftlichen Gegebenheiten der Pfalz entsprechende Auswahl getroffen werden- und es mit der Zeit zum Modell mit Vorbildfunktion zu entwickeln, an dem sich die ganze pfälzische Landwirtschaft messen und orientieren kann.
Auch die einfachen Arbeiter werden natürlich den über Westfalen aus England übernommenen Bedingungen entsprechend tadellos behandelt.
Kostenpunkt: 100 000 S
Sonstiges
- Man bittet darum, im Laufe des Jahres an der Universität Nachforschungen und Besprechungen zur Missernte sowie zu den Ergebnissen des böhmischen Symposiums stattfinden zu lassen. Dabei geht es darum, aus den vielen dazu bereits kursierenden Ideen und Annahmen die stichhaltigsten herauszufiltern und auf deren Basis Modernisierungsvorschläge zu erarbeiten, die als Leitfaden für eine ertragreichere und krisensicherere pfälzische Landwirtschaft dienen und direkt im pfalzgräflichen Mustergut Anwendung finden könnten- als Vorschläge genannt seien etwa die Diversifikation bestehender oder die Einführung neuer Sorten, Abwechslungen in der Fruchtfolge oder dergleichen. Im Idealfall soll vom Hof ein Umfeld geschaffen werden, in dem die Universität die theoretischen Grundlagen erarbeitet, auf deren Basis das Mustergut seine Tätigkeit aufnimmt, während das Mustergut künftig den universitären Diskurs mit praktischen Erkenntnissen versorgt.
Dafür werden 15 000 S veranschlagt.
- Die Pfalzgräfin selbst widmet sich der Suche nach einer standesgemäßen Partie im heimischen Adel, in der Hoffnung, bis Jahresende eine Liste von vielversprechenden Kandidaten vorliegen zu haben.
- Man lädt sowohl den Erzbischof von Worms als auch den Erzbischof von Mainz zu gemeinsamen Gesprächen nach Heidelberg, um etwaige Missverständnisse auszuräumen.
Achtung Spoiler:
Im Vorfeld werden die Zeitungen- die ja ein persönliches Interesse daran haben dürften, die Forderungen abzumildern- eingespannt, um Stimmung zu machen. Natürlich soll hier penibel darauf geachtet werden, keine weiteren ehrenrührigen Unterstellungen zu verbreiten, hier soll sich das inzwischen ernannte Aufsichtsgremium beweisen und im Zweifelsfall der Hof über strittige Entwürfe informiert werden, bevor sie in den Druck gehen.
Man könnte damit beginnen, nüchtern die Forderungen des Wormser Bischofs abdrucken zu lassen und in ein Verhältnis dazu zu stellen, wie viel etwa die Lebensmitteleinkäufe oder die Zuschüsse an die reichsweiten Hilfsmaßnahmen (so wie auch die Hilfsmaßnahmen selbst) des Vorjahres ausgemacht haben, aber auch in den letzten Jahren erfolgte Bauprojekte in der Pfalz, die Einlagen der Banken, Subventionen in den Nachbarländern, beide Kaiserkrönungen und ähnliches. Generell könnte man die Liste erweitern und auch die bekannten Ausgaben der Nachbarländer in ein Verhältnis zu den erhobenen Forderungen setzen. Quasi gegenüberstellen, wie viel Geld eigentlich gefordert wird und was sich im Zweifelsfall nicht mehr ausgeht, wenn solchen Forderungen stattgegeben wird, um Empörung in der Bevölkerung zu erzeugen, vielleicht sogar über die Grenzen der Pfalz hinaus.
Sollte die Berichterstattung den erwünschten Effekt bringen, sind weitere, ähnliche Schritte im Laufe des Jahres geplant.
So kann darauf Bezug genommen werden, dass die Forderungen von eingangs noch 300 000 S (in der Darstellung bereits absurd hoch) auf 410 000 S erhöht wurden, obwohl die negative Berichterstattung in diesem Zeitraum durch Einschreiten des Pfalzgrafen und seiner Tochter ja unterbunden wurde. Ziel wäre dabei, den Erzbischof bereits durch diesen simplen Vergleich als gierigen Nimmersatt darzustellen, der die Situation komplett ungeachtet real entstandenen Schadens als Vorwand nimmt, um sich selbst zu bereichern, ohne (und das ist wichtig) ihn als solchen zu benennen.
Die Einflussnahme des Hofes auf diese neuerliche Welle der Berichterstattung soll dabei möglichst niederschwellig und über informelle Kanäle erfolgen, um sie im Zweifel nach außen hin abstreiten zu können.
Für den Fall, dass es bis zum Herbst zu keiner Einigung kommt, wird ein Landtag vorbereitet, in dem über die Forderungen schlussendlich entschieden wird.
- Um den Landwirten beim Wiederaufbau zu helfen, werden die Bestände der Landwirtschaftsbank um weitere 20 000 S erhöht.
- Die Beteiligung der eigenen Kaufleute an den Messen in Paris und Frankfurt wird mit je 5000 S unterstützt.
- Mit je 5000 S unterstützt man auch die Delegationen der Universität bei der Teilnahme an den Symposien in Böhmen und Westfalen..
- Der Kurs in Sachen Korrespondentennetzwerk und Presse wird beibehalten. Man hofft weiterhin, wie bereits im Vorjahr angedeutet bald schwarze Zeilen schreiben zu können.
- Die gegenseitigen Privilegien mit Italien werden aufgehoben und probehalber gegen eine Zahlung von 50 000 S als einseitige Privilegien fortgeführt. Die aktuelle List der Privilegien umfasst somit:
Seit 1710: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit der Landgrafschaft Hessen (mit Vasallen)
Seit 1710: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Westfalen (mit Vasallen)
Seit 1710: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit dem Herzogtum Schwaben (mit Vasallen)
Seit 1715: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit der Eidgenossenschaft (mit Vasallen)
Seit 1717: Einseitige Privilegien der Stufe 1 im Khanat Italien (mit Vasallen)
Kredit
Es wird ein neuer Kredit in Höhe von 1 340 250 S bei der Schweiz beantragt, um den fälligen Kredit in Höhe von 1 540 250 S (mit Zinsen) abzubezahlen. Zur Überbrückung der Differenz werden 200 000 S aus der Staatskasse beigesteuert, man will die Schulden langsam abbezahlen.
Finanzen
Einnahmen: 760 000 (Steuereinnahmen) + 117 000 (Einnahmen des Postdienstes) = 877 000 S
Ausgaben: 100 000 (Schwerpunkt) + 125 000 (Hofhaltung mit Abgabebonus) + 200 0000 (Rückzahlung Kredit) + 175 000 (Verluste des Postdienstes) + 41 000 (Verluste des Korrespondentennetzwerks) + 11 000 (Forderungen an den Balduinsbund) + 50 000 (Zahlung an Italien) +10 000 (Teilnahme an den Messen in Paris und Frankfurt) + 15 000 (Tribut an Ungarn) + 15 000 (Besprechungen zur Landwirtschaft) + 105 000 (Militärkosten) + 10 000 S (Teilnahme an den Symposien in Böhmen und Westfalen) + 20 000 (Landwirtschaftsbank) = 877000
=> 0 Rest
Geändert von Lao- Tse (16. Juli 2026 um 00:44 Uhr)
Zitat von Windhoek
Was schreibt ihr da für Unsinn?
Zitat von Cepheus
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"Womit denn?"
"Nun, ich hätte hier einige Ausgaben der Men's Health und der Bravo. Wenn sie es damit umwickeln könnten. Ich würde anschließend gern noch eine Tube Gleitgel dazulegen und es einem Freund schenken. Xxx Yyy ist übrigens sein Name. Sie müssten ihn kennen, er hatte hier erst gestern den Dreierpack Tigertangas gekauft, der im Angebot war. Ansonsten kommt er eigentlich nur wegen der Kondome her."
@Jon: Lässt sich ne Liste vielversprechender Kandidaten für eine Ehe im heimischen Adel für die Pfalzgräfin direkt auswürfeln oder wäre es besser, das als Nebenaktion in den Jahreszug zu packen? Sie ist ja doch schon 30, da will ich schnellstmöglich ne gute Partie organisieren.
Zitat von Windhoek
Was schreibt ihr da für Unsinn?
Zitat von Cepheus
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"Womit denn?"
"Nun, ich hätte hier einige Ausgaben der Men's Health und der Bravo. Wenn sie es damit umwickeln könnten. Ich würde anschließend gern noch eine Tube Gleitgel dazulegen und es einem Freund schenken. Xxx Yyy ist übrigens sein Name. Sie müssten ihn kennen, er hatte hier erst gestern den Dreierpack Tigertangas gekauft, der im Angebot war. Ansonsten kommt er eigentlich nur wegen der Kondome her."
Wollte das im 1er mal in Italien machen. Hab aber irgendwie Lust drauf, mal ne Kernfamilie von 0 weg aufzubauen. Und als Nachname dürfte "von der Pfalz" ganz unverfänglich bleiben, da ist es auch kein Problem, wenn sich durch die Hochzeit strenggenommen die patrilineare Abstammung ändert.
Zitat von Windhoek
Was schreibt ihr da für Unsinn?
Zitat von Cepheus
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"Womit denn?"
"Nun, ich hätte hier einige Ausgaben der Men's Health und der Bravo. Wenn sie es damit umwickeln könnten. Ich würde anschließend gern noch eine Tube Gleitgel dazulegen und es einem Freund schenken. Xxx Yyy ist übrigens sein Name. Sie müssten ihn kennen, er hatte hier erst gestern den Dreierpack Tigertangas gekauft, der im Angebot war. Ansonsten kommt er eigentlich nur wegen der Kondome her."
@Jon: Lässt sich ne Liste vielversprechender Kandidaten für eine Ehe im heimischen Adel für die Pfalzgräfin direkt auswürfeln oder wäre es besser, das als Nebenaktion in den Jahreszug zu packen? Sie ist ja doch schon 30, da will ich schnellstmöglich ne gute Partie organisieren.
Wie es dir lieber ist. Am einfachsten geht es eigentlich, wenn du dir selbst jemanden ausdenkst, aber es sind auch andere Methoden möglich.
Wie es dir lieber ist. Am einfachsten geht es eigentlich, wenn du dir selbst jemanden ausdenkst, aber es sind auch andere Methoden möglich.
Falls das ausreichend standesgemäß ist, hätte ich dann einen der Wolfhausens genommen, die vor einigen Jahren das Bierfest ausgerichtet haben. Da könnten sich er und Anna bereits näher gekommen sein. Passt zum diesjährigen Schwerpunkt, vielleicht hat er sie auf die Idee mit dem Landgut gebracht.
Vorname Reinmar (), Alter 30, der Einfachheit halber gleich alt wie sie. Könnten auch schon Jugendfreunde gewesen sein. Name funktioniert, dass er ihren übernimmt bzw. die Kinder dann halt einfach "von der Pfalz" o.ä. sind?
Zitat von Simato
Du könntest dir auch einen temperamentvollen Italiener zum Gatten nehmen
Danke für das Angebot, aber ich will da mal die politischen Verwicklungen vermeiden und die Verbindungen zum heimischen Adel stärken.
Die Kinder dann, wenn es sie gibt?
Geändert von Lao- Tse (17. Juli 2026 um 20:11 Uhr)
Zitat von Windhoek
Was schreibt ihr da für Unsinn?
Zitat von Cepheus
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"Womit denn?"
"Nun, ich hätte hier einige Ausgaben der Men's Health und der Bravo. Wenn sie es damit umwickeln könnten. Ich würde anschließend gern noch eine Tube Gleitgel dazulegen und es einem Freund schenken. Xxx Yyy ist übrigens sein Name. Sie müssten ihn kennen, er hatte hier erst gestern den Dreierpack Tigertangas gekauft, der im Angebot war. Ansonsten kommt er eigentlich nur wegen der Kondome her."
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"Womit denn?"
"Nun, ich hätte hier einige Ausgaben der Men's Health und der Bravo. Wenn sie es damit umwickeln könnten. Ich würde anschließend gern noch eine Tube Gleitgel dazulegen und es einem Freund schenken. Xxx Yyy ist übrigens sein Name. Sie müssten ihn kennen, er hatte hier erst gestern den Dreierpack Tigertangas gekauft, der im Angebot war. Ansonsten kommt er eigentlich nur wegen der Kondome her."
Waren die Wolfhausens denn Hochadlige? Ich hatte die ja mehr als Witz eingebaut, weil das Fest eben schon Bierfest hieß; in dem Fall wären sie aber standesgemäß.
Hab nachgeschaut. Der Gastgeber war nur ein Baron, aber es war auch von einer "weit verzweigten" Familie mit Verwandtschaft bis nach Nordamerika die Rede. Kann mir also schon vorstellen, dass in der Verwandtschaft ein standesgemäßer Junggeselle zu finden ist.
Das Bier kannte ich gar nicht.
Zitat von Windhoek
Was schreibt ihr da für Unsinn?
Zitat von Cepheus
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"Womit denn?"
"Nun, ich hätte hier einige Ausgaben der Men's Health und der Bravo. Wenn sie es damit umwickeln könnten. Ich würde anschließend gern noch eine Tube Gleitgel dazulegen und es einem Freund schenken. Xxx Yyy ist übrigens sein Name. Sie müssten ihn kennen, er hatte hier erst gestern den Dreierpack Tigertangas gekauft, der im Angebot war. Ansonsten kommt er eigentlich nur wegen der Kondome her."