Für mich klingt das jetzt doch etwas widersprüchlich:
Zitat von Jon Snow
Im übrigen kann man ja einfach beim lesen der Auswertungen feststellen, dass die Bevölkerungsanzahl sich nicht ansatzweise proportional auf die Einnahmen auswirkt (was zumindest ganz grob sonst zu erwarten wäre).Zitat von Jon Snow (Beitrag961 aus dem Arpadenfaden)
Wirkliche Verbesserungsvorschläge habe ich aktuell leider nicht. Ohne Klinks Einwurf hätte ich meine Kritik auch einfach für mich behalten, so ist aber meine Meinung, dass eine Handelsfahrt die jeder machen kann und bei dem jedes Land eine feste summe + evtl. eine kleinere variable Summe je nach Würfelwurf bekommt fairer wäre, als dass einzelne Länder einen Geldknopf haben und andere nicht.
Nur um das noch mal klar zu stellen, ich unterstelle dir auch nicht hier einzugreifen, ich verstehe deine Antworten nur so, dass beim Entwurf des Spiels gewisse Ballancing Entscheidungen getroffen wurden und glaube einige Schwächen in der Abbildung zu sehen.Zitat von Jon Snow
Das ist aber etwas, was auch Spieleentwickler mit Multimillionenbudget regelmäßig als Kritik zu ihren Spielen bekommen und sollte nicht so verstanden werden dass ich das Gesamtwerk doof finde.
Brandenburg hat die Verwaltung deshalb ja auch erfolgreich ausgelagert, um den Hof trotzdem spartanisch halten zu können.
@Kolumbus: Niemand hat einen Gelddruckknopf. Das Geld kommt nicht aus dem Nichts, sondern von woanders aus der Welt. Dein Vorschlag würde mit dem geschlossenen System brechen.
Bei der Steuer denke ich, dass einige Länder halt von vornherein kompakter sind und die Bevölkerung reicher. Dazu wahrscheinlich auch Unterschiede in der Verwaltung. In DMS1 hat Capo in Hellas sehr erfolgreich die Verwaltung weiterentwickelt.
@Capo:![]()
Ja einmalig, ich meine, dass man mit diesem speziellen Verwaltungs-SP vorübergehnd für drei oder 4 Jahren den deutlichen Bonus kriegt, um die Kasse aufzubessern. Das wäre auch eine Möglichkeit die Finanzen in den Griff zu bekommen, ohne wie bei einer herkömmlichen Hofhaltungs-Erhöhung Geld (auf Pump) in die Hand nehmen zu müssen.
Und es würde auch etwas unsere Möglichkeiten zur Staatshaushaltssanierung erweitern, ohne eben Geld aus dem nichts zu schaffen, wie bei meiner Handelsfahrts-Idee. Auch muss man nicht die Spielmechanik komplett umpoolen, um Konzepte wie Inflation und "Staatsbankrott erklären" zu implementieren. Denn die möglichkeit die Steuereffizienz zeitweise zu erhöhen, besteht ja schon, siehe Abgabebonus und Schwabens SP. Nur die Dauer, die so ein SP wirkt, würde ich vorschlagen zu verlängern, damit man nach dem Sp zumindest mal 3 bis 4 Jahre Luft hat, ehe man evtl. ihn wiederholen muss.
Weshalb sollte das auch nur ansatzweise zu erwarten sein? Das ist weder in der Realität noch im Spiel der Fall. Für mich wäre das natürlich einfacher: ich bräuchte keine Berechungen des Wohlstands und seiner Verteilung, keine Handelsströme, keine Spielregionen. Einfach die Bevölkerungszahl genommen, und fertig ist der Etat. Natürlich müssten dann alle Spielerländer mit einer sehr ähnlichen Bevölkerungszahl beginnen.
Den Staatsbankrott gibt es faktisch bereits, er wurde auf Wunsch verschiedener Spieler eingeführt. Man kann ihn sogar wie in der Realität partiell erklären, also etwa geringere Zinsen leisten, aber die Rückzahlung nicht ganz verweigern. Bei Auslandsschulden gibt es sogar keine besonderen Regeln, sieht man einmal vom Zeitpunkt der Leistungsverweigerung ab.
Wenn die Mehrheit der Spieler es will, kann ich auch eine Möglichkeit schaffen, per Schwerpunkt die Effizienz der Staatsverwaltung für einige Jahre signifikant zu erhöhen. Ich fürchte aber, dass dieser Schwerpunkt einerseits risikoreiches Verhalten belohnen würde und andererseits über kurz oder lang von allen Ländern genutzt werden müsste, um nicht zurückzufallen. Ein Schwerpunkt, der die Silbereinnahmen sicher und über einen Zeitraum von mehreren Jahren vervielfacht, wäre sehr stark. Ich nehme an, dass wir ihn dann bei den meisten Spielern verständlicherweise einfach alle 3-4 Jahre sehen würden.
Wie kann man eigentlich Inlandsschulden aufnehmen? Ich halte das immer für die bessere Option, da die Zinseinnahmen der eigenen Bevölkerung zugute kommt
In dem man Schulden macht, und sie nirgendwo anders explizit aufnimmt![]()
Wäre schön.Aber sicher gibt es eine Kredithöchstgrenze beim eigenen Volk. Nur in der Schweiz ist es praktisch unbegrenzt.
Du merkst es wenn dein Zinssatz in der Auswertung steigt. Die "Höchstgrenze" ist erreicht wenn deine Bevölkerung dir den Kredit verweigert. Bei den Kanaren waren dies 10 Mio. S + Handelsbarrikade anderer Staaten. Das ist also nicht so einfach![]()
Ähm, moment, reden wir von demselben Schwerpunkt? Denn als ich Schwabens Zahlen mir angeschaut hatte, hatte er nach dem Schwerpunkt ein Etatplus von ca. 15% gehabt. Wenn man jetzt sagen wir für drei bis 4 Runden 15% Etat mehr hat, ist das zwar toll, um Finanzlöcher zu stopfen, Schulden zu reduzieren oder Bauprojekte zu finanzieren, aber es ist kein Must have. Ein Schwerpunkt, der einen geringeren, aber langjährigen Bonus liefert (z.B. Marktplatz, richtige Verwaltungsreform, eine Handwerkerbank etc.) ist dann auf lange Zeit noch immer lukrativer.
Also ich habe hier jetzt nicht vorgeschlagen, dass ich hier für drei oder 4 Jahre mit einem SP 100% mehr Einnahmen habe. Wenn ich damals bei Schwaben etwas fundamental verrafft habe und Darzuz Etat sich für eine Runde vervielfältigt hatte, ja dann würde mir der Effekt auch für eine Runde reichen.![]()
Nachtrag: Schwaben nahm 12% mehr in dem Jahr des besagten SPs ein. Ein einmaliger Bonus von + 12% ist etwas wenig, um einen SP zu setzen.
Den könnte man schon auf 4 Jahre strecken, damit der SP bei klugem Einsatz der zusätzlichen EInnahmen eine Chance hat nicht schlechter als ein normaler SP zu sein.
Ich möchte auch nachträglich für die Kanaren einen "Alle meine Schulden sind ohne Risiko weg"-Schwerpunkt anmelden![]()