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Thema: Kronus - Die Pavonis Nachrichtenagentur

  1. #406
    Master of the Watch Avatar von Azrael
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    25. Mai 985.M41

    Wie aus der Hauptstadt vermeldet wird, sollen die Delegationen aus Asharis, Ariel und Aceria in den Verhandlungen mit der Gouverneurin wohl eine gemeinsame Position gefunden haben. Der Vorschlag lautet die noch laufenden Verträge - insbesondere die Soldverträge und die bereits bestellten Waffenlieferungen - noch abzuwickeln und die Soldvereinbarungen zu beenden, sobald dies möglich ist ohne Vertragsbruch zu begehen. Anschliessend könne sich auch Kronus dem Neutralitätspakt anschliessen. Die Position wird offenbar auch von mehreren anderen politischen Interessenvertretern in Gesprächen mit der Gouverneurin unterstützt. In der Hauptstadtpresse stellt man sich dennoch die Frage, ob das ausreichen wird, um die Unterzeichner des Paktes zufrieden zu stellen oder ob auf die freundliche Aufforderung Agrellans dereinst noch eindringlichere Aufforderungen folgen werden.

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    30. Mai 985.M41

    Auf Anweisung der Inquisition werden zwei Regimenter aus der strategischen Reserve des Korianis-Sektors in den Aurelia-Subsektor verlegt. Dort stehen sich auf der Subsektorhauptwelt Meridian nach der Niederlage des Hauses Vandis die Fraktion um die kommissarische Gouverneurin Derosa und die Adelshäuser unter der Führung des Hauses Torril in einem fragilen Waffenstillstand gegenüber, da der politische Konflikt um die Ernennung von Derosa weiterhin ungelöst bleibt. Die beiden Regimenter sollen allerdings nicht nach Meridian, sondern haben offenbar den Befehl erhalten den aus dem Warpsturm aufgetauchten Eisplaneten Aurelia zu sichern, nachdem die Blood Ravens dort nach ihrer Entscheidungsschlacht gegen die Black Legion abgezogen sind. Für diese Garnison vorgesehen sind das renommiert 8. Cadia-Regiment und die eher zweitklassigen 31. Harakoni-Kriegsfalken. Während die Cadianer ein gemischtes Regiment von der berühmten Festungswelt sind, handelt es sich bei den Kriegsfalken um ein mechanisiertes Regiment, das vor allem für den breiten Einsatz von Chemiewaffen berüchtigt ist. Sie setzen in grossem Masse auf Todeswolf-Chimären und den Einsatz von Gas-Artilleriegranaten, da ihre auf die Chemieindustrie spezialisierte Heimatwelt diese in grosser Zahl fertigen kann.

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    2. Juni 985.M41

    Mit einem Durchstich nahe des Handelspostens Solvastad im Norden der Mark Rhea wird die offizielle Fertigstellung des Rhea-Kolchis-Kanal bekanntgegeben. Zwar sind an mehreren Stellen noch Arbeiten an Schleusenanlagen im Gange, für kleinere Transportschiffe gilt der Kanal aber bereits als passierbar. Das erste Schiff, dem feierlich die Durchfahrt gewährt wird, ist ein kleiner Erztransporter, der eine Woche zuvor in Janushafen aufgebrochen war.

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    Geändert von Azrael (15. Juli 2026 um 07:31 Uhr)
    England heisst England, weil es an seiner breitesten Stelle 1,2 m misst. Deshalb herrscht dort auch Linksverkehr, denn rechts kommt oft keiner und dann geht das genau auf.

  2. #407
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    4. Juni 985.M41

    Generalmajor Gyasi von der Miliz des Städtebunds wird aus der Kiodrus-Privatklinik entlassen, wo man ihm in mehreren Operationen Schrapnellsplitter aus der Schlacht gegen die Ork-Freibeutaz entfernt hatte. Eher zufällig erfolgt das genau am gleichen Tag als Hauptmann Leukala, die über der Bucht von Vandea abgeschossene Militärpilotin, ebenfalls mit einer Walküre der Veteranenkolonie in ihre Heimat überführt wird. Deshalb sind die militärischen Leistungen der beiden auch Thema im Kongress des Städtebunds, der erstmals nach dem Plünderzug der Orks wieder zusammengetreten ist und dabei nach einer emotional geführten Debatte zwei Entscheide fällt: Zum einen wird Gyasi zum General­leutnant ehrenhalber befördert, was zu der etwas seltsamen Situation führt, dass der Befehlshaber der zuletzt laufend verkleinerten Miliz nun einen höheren Rang bekleidet als der Oberbefehlshaber der gesamten Armee des Städtebunds, Generalmajor Torbald. Zum anderen beschliesst der Kongress eine ausserordentliche Hinterbliebenenleistung an die Angehörigen der im Kampf gefallenen Soldaten in der Höhe von 3 C auszuzahlen. Dieser Entscheid wird wenige Tage später von den Soldatenräten in der Veteranenkolonie aufgegriffen, die eine Petition an den Kastellan richten, in der sie ihn bitten eine vergleichbare Zahlung an die Angehörigen derjenigen zu leisten, die im Kampf um Ironworks Bay fielen.

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    6. Juni 985.M41

    In Asharis findet am 6. Juni die grosse Militärparade statt, an der Einheiten aus Asharis, Ariel, Ironworks Bay, Murad, Aceria und sogar ein Zug aus den Marken teilnimmt (Angehörige des ursprünglich aus Asharis stammenden 4. Artillerie-Bataillons). Nicht alle Staatsoberhäupter dieser Länder können auch persönlich an der Parade teilnehmen, aber neben Legislator Drusher sind als Ehrengäste der Oberste Magistrat Kolosim (auf seiner Pilgerreise), Kastellan Ibbet, General Stubbs und Gouverneurin Ricci dabei. Die Zuschauerzahlen sind etwas niedriger als angenommen, was aber hauptsächlich an einer Hitzewelle liegt, welche Asharis derzeit im Griff hat und wegen der viele Stadtbewohner ihre Zeit eher in den öffentlichen Bädern verbringen. Zu reden gibt ein Vorfall, der sich am Ende der Parade ereignet, als der Legislator einige Stadtgardisten auszeichnet, die an den Kämpfen an der Ostküste beteiligt waren. Denn plötzlich löst sich ein als Angehöriger der Stadtwache verkleideter Attentäter aus der Menge und feuert mit einer Laserpistole auf Drusher. Die Schüsse prallen allerdings wirkungslos an einem Refraktorfeld ab, das der Legislator wohl schon seit längerer Zeit bei öffentlichen Auftritten trägt, was aber bis dahin der breiten Öffentlichkeit (und vor allem dem Attentäter) nicht bekannt war. Ein Fotograf der Neuen Welt drückt exakt in dem Moment auf den Auslöser, als Drusher den Attentäter zu fassen kriegt und niederschlägt, ein Bild, das in den Tagen darauf durch die gesamte Presse auf Kronus geht.

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    10. Juni 985.M41

    Das Sternenreich der Tau vermeldet über seine Propagandakanäle, die auf Kronus noch immer eine gewisse Bedeutung im öffentlichen Diskurs haben und deren Verbreitung nie offiziell verboten wurde, den Beginn einer grossen Flottenoffensive gegen die Orks, die das Territorium der Tau seit Jahren in gewaltiger Zahl bedrängen. Dies etwas mehr als ein Jahr nachdem grosse Truppenverbände überraschend nach Dal'yth und weg von der Hauptfront bei Sa'cea verlegt wurden, weshalb Commander Schattensonne nur defensiv agieren konnte, da der Oberbefehlshaberin der Tau die notwendigen Truppen fehlten um gegen die Orks in die Offensive gehen zu können. Die Flotte der Tau soll nun in einem gross angelegten Zangenmanöver die Raumschiffe der Grünhäute in der Raumregion zerstören und so die Orks auf Sa'cea vom Rest des Waaaghs abschneiden.

    Nur für Ariel und die Veteranenkolonie:
    Achtung Spoiler:
    Über eure Kontakte in der Hauptstadt respektive beim Munitorum habt ihr erfahren, dass die Mitarbeiter des Stützpunkts des Munitorums zu den eifrigsten Lesern dieser Berichte aus dem Sternenreich gehören, die beschaffen sich jede Publikation, die davon auf Kronus erscheint. Anfangs hatte man noch den Verdacht, dass da irgendeine imperiale Behörde gegen vermeintliche Xenos-Freunde ermittelt und dann irgendwann die Arbites beim Kurier einmarschieren. Mittlerweile ist man sich aber ziemlich sicher, dass das Munitorum auf Kronus schlicht Nachrichtendienst betreibt. Auf Kronus sind Publikationen aus dem Sternenreich erhältlich, auch wenn sie oftmals von Propaganda durchzogen sind, aber die Bevölkerung des Planeten gilt auch als loyal und klein genug, dass man ihre Verbreitung nicht unterbinden muss.

    Nur für das Bistum:
    Achtung Spoiler:
    Wie der Konfessor aus dem Gouverneurspalast weiss, hat Gouverneurin Ricci vom Munitorum die strikte Anweisung, diese recht offene Berichterstattung über das Sternenreich auf Kronus nicht zu unterbinden. Offenbar nutzen sie diesen Informationskanal derzeit als Quelle für den militärischen Nachrichtendienst.


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  3. #408
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    11. Juni 985.M41

    Während bei einem der provisorisch wiederhergerichteten Terminals die Nahrungslieferungen für die Fabrikwelt Graia eingeladen werden (sowie einige gerade noch rechtzeitig angekommene Tanks mit Promethium) findet im Hotel 'Jerido' ein Treffen zwischen dem Skipper des Schiffes des Adeptus Mechanicus und zwei Interessenvertretern der Kooperative statt. Offenbar drehte sich das Gespräch um den Protest mehrerer Länder gegen die Promethium-Einkäufe durch Logis Rovman-21, den Interessenvertreter der Fabrikwelt auf Kronus.

    Nur für die Kooperative:
    Achtung Spoiler:
    Man hat dem Kapitän die Verstimmung mitgeteilt, die Rovmans Einkäufe auf Kronus ausgelöst haben und er hat zugesagt, das gegenüber seinen Vorgesetzten auf Graia anzusprechen. Deine Leute sind sich aber unsicher, wie er die Botschaft aufgenommen hat, denn das Mienenspiel eines Techpriesters ist bisweilen schwer zu deuten. Entweder man ist zu ihm durchgedrungen und er wird gegenüber den besagten Vorgesetzten tatsächlich ein Aussetzen des von Rovman eingefädelten Geschäfts vorschlagen. Oder man hat ihn erst recht verärgert, dann hat man freilich gegenüber der aktuellen Situation auch nichts verloren.


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    16. Juni 985.M41

    Für die Wahlen im Protektorat und in der Inselkoalition werden erste Prognosen veröffentlicht. Da das politische System in Nordvandea im Vandeanischen Mittelgebirge und dem Landesinneren die wieder zur Wahl antretenden Kandidaten stark bevorzugt, sind Verschiebungen nur bei dem Drittel des Landrates zu erwarten, der von der Seenregion gewählt wird. Dort könnten möglicherweise mehrere progressive Kandidaten, die den Industriellen in der Region nahestehen, bei dieser Wahl die Sitze erobern, die bislang von Vertretern der Bauernschaft gehalten werden. Die Wahlen in der Inselkoalition gelten dagegen noch als sehr offen, in vielen Wahlkreisen zeichnet sich ein enges Rennen zwischen konservativen und liberalen Kandidaten ab. War in früheren Jahren oftmals der Verlust der Festlandgebiete ein wichtiges Wahlkampfthema, deren Rückgewinnung insbesondere von den Konservativen gefordert wurde, gewinnt aus aktuellem Anlass die Zoll- und Industriepolitik an Bedeutung. Da die Meinungen auf den drei grössten Inseln Murad, Athcala und Caredon weitgehend gemacht sind - dort wird der wirtschaftspolitische Kurs des Exekutivrats überwiegend unterstützt - dürften die äusseren Inseln die Wahl entscheiden. Sollten sich die Wähler dort nicht davon überzeugen lassen, dass auch sie von den angekündigten Ausfuhrzöllen und Investitionen profitieren, könnten dort erneut die Revanchisten die Wahlen gewinnen.

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    20. Juni 985.M41

    Vor der Küste von Ironworks Bay wird ein Frachtschiff, das unter der Flagge der Technokratie unterwegs ist, in der Nacht auf den 20. Juni überfallen. Zwei kleine Schiffe, der Beschreibung der Besatzung des Frachters zufolge möglicherweise Fischerboote respektive ehemalige Fischerboote, setzen sich neben das Frachtschiff und kurz darauf klettern ungefähr 20 Männer an Bord, führen die Besatzung mit vorgehaltener Waffe in den Maschinenraum und schliessen sie dort ein. Sie erbeuten einen Teil der Ladung, vor allem Maschinenteile und Luxusgüter, und entkommen mit ihnen bevor die Besatzung sich befreien und den Überfall melden kann. Es ist der erste gemeldete Fall von Piraterie in der Region seit Jahrzehnten und der einzige, der sich seit Gründung der Veteranenkolonie ereignet hat.

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  4. #409
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    21. Juni 985.M41

    Am Tag nach dem Aufsehen erregenden Überfall auf ein Frachtschiff sind vor der Küste von Ironworks Bay die Walküren der Veteranenkolonie unterwegs, die auch vom neu in Dienst gestellten Aufklärungsflieger der Kooperative unterstützt werden, der von Pavonien aus regelmässig seine Runden über der Küste dreht. Es stellt sich aber als recht schwierig heraus unter den hunderten Fischerbooten die Piraten zu identifizieren, sofern diese denn überhaupt noch auf See sind. Insgesamt 14 verdächtige Boote werden kontrolliert, aber ohne Ergebnis. Bei einem Fischerboot kommt es aber zu einem Zwischenfall, als einige Soldaten der Veteranenkolonie sich von einem Shuttle abseilen und für die Kontrolle an Bord gehen wollen. Es zeigt sich, dass die Raumfähren bei etwas stürmischer See nicht so stabil in der Luft liegen wie gedacht, weswegen eines der Seile reisst und sich der Soldaten beide Beine bricht als er auf dem Boot aufschlägt. Einige Offiziere im Hauptquartier in Ironworks Bay schlagen vor, in der Sache die Gouverneurin anzufragen. Auf Murad wird das Lionfish-Bataillon für die Gouverneurs-PVS aufgestellt, dessen Marineinfanteristen im Juli bereitstehen dürften. Diese mit Schnellbooten und Vulture-Gunships ausgerüstete Einheit könnte möglicherweise aushelfen.

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    24. Juni 985.M41

    Nicht lange nach der grossen Militärparade findet in Asharis eine weitere Prozession statt, diesmal organisiert von den dortigen Kirchgemeinden. Diese begleitet einen Trupp der Adepta Sororitas, die in voller Montur (also in Servorüstung und offensichtlich bewaffnet) zur Schola Progenium marschieren. Diese hat in den vergangenen Monaten dutzende Waisen aufgenommen, unter anderem die Kinder mehrerer Soldaten aus der Stadt, die in den jüngsten Kämpfen getötet wurden. Die Schwestern wollen dem Vernehmen nach die Glaubensstärke der Kinder prüfen und so bestimmen, welche sich dereinst am besten für den Dienst in der Ekklesiarchie oder sogar dem Adepta Sororitas eignen könnten.

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    28. Juni 985.M41

    Während der Offensive der Marken gegen die Wildorks südlich der Mark Janus wird infolge von Artilleriebeschuss ein grosses Waldfeuer ausgelöst, das sich in der Trockenzeit in der Region immer weiter ausbreitet. Bereits wurden mehrere tausend Quadratkilometer Dschungel niedergebrannt und bislang ist kein Ende in Sicht. General Horatio von Ballenstedt sieht diese Entwicklung in einem Interview mit dem Wort des Südens allerdings relativ entspannt. Die Brände würden sich in südliche Richtung bewegen und daher vor allem das Orkgebiet verwüsten, von daher würden sie sogar ein Stück weit die Arbeit der märkischen Truppen erledigen.

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    30. Juni 985.M41

    Zwischen der Pavonischen Kooperative und der Legislatur entbrennt Ende Juni ein gehässiger Austausch über die Presse. Anlass ist eine von der Pavonischen Rundfunkanstalt ausgestrahlte Diskussionssendung, in der Bilanz über die Kämpfe gegen die Ork-Freibeutaz gezogen wird. Dabei lässt der ebenfalls eingeladene Oberst Matorn mehr in einem Nebensatz den Kommentar fallen, dass die Sicherheitslage in Asharis wohl einiges zu wünschen übrig lasse, wenn Legislator Drusher ständig mit einem persönlichen Schutzschild herumlaufen müsse. Das wiederum führt dazu, dass Brigadegeneral Lancus (der Oberbefehlshaber der Stadtgarde) sich persönlich veranlasst sieht in einem geharnischten Gastkommentar in der Neuen Welt auf die Frechheiten aus Pavonien zu antworten und dem Oberst eine persönliche Vendetta mit Drusher unterstellt.

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    2. Juli 985.M41

    In Nordvandea beginnt der traditionelle grosse Wettkampf, in dem sich jedes Jahr Teams aus dem ganzen Protektorat und bisweilen auch ausländische Gäste in diversen Disziplinen messen. Diesmal weilt Scout-Sergeant Nakir von den Blood Ravens seit längerer Zeit wieder persönlich als Beobachter an den Spielen. Im Umfeld des Wettkampfs wird daher die Vermutung geäussert, dass die Space Marines wohl wieder emsiger rekrutieren, da der Orden bekanntermassen auf unter die Hälfte seiner Soll-Truppenstärke gefallen ist und daher dringend auf neue Aspiranten angewiesen ist.

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    8. Juli 985.M41

    In Janushafen eröffnen drei Geschäftsmänner eine private Warenbörse, an der zukünftig Rohstoffgeschäfte für den Export über den Rhea und den Kanal nach Aceria abgewickelt werden sollen. Die drei Gründer der Börse hatten über mehrere Jahre einen der Konvois betrieben, die 1-2 mal pro Saison die Durchquerung der Westöde oder der Agamar Wüste wagten und hatten es mit den Gewinnen aus dieser Unternehmung zu einigem Wohlstand gebracht. Da mit dem Kanal nun ein deutlich sichererer Handelsweg mit mehr Kapazität offen steht, dürfte das Volumen auf der Landroute wohl zukünftig eher zurückgehen.

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