
Zitat von
Jon Snow
Schweizerische Eidgenossenschaft
Die neue Metallkontrolle und –auszeichnung wird eingeführt und dürfte die Nachfrage nach eidgenössischen Edelmetallen und auch nach anderen Bodenschätzen verstärken. Man muss aber wohl eine dauerhafte Finanzierung ins Auge fassen, da eine solche Aufgabe die kleine Verwaltung des Bundes überfordern würde. Damit könnte auch die Dichte der Kontrollen ungefähr festgelegt werden. Grundsätzlich wäre es auch möglich, eine eigene Währung einzuführen, da man nun einen festen Münzfuß zur Verfügung hätte. Bisher nutzte die Eidgenossenschaft anders als viele andere Länder auch im Inneren regelmäßig den mongolischen Silberdinar ohne nennenswerte eigene Prägungen.
Auch an den Grenzen bemühte man sich um eine stärkere Kontrolle einreisender Händler, blieb aber wegen der geringen Personalstärke der Bundesbeamten weitgehend erfolglos. Möglicherweise könnte man wieder etwas stärker auf den Märkten kontrollieren oder – nach dem Vorbild des Kalifats – gezielt falsche Münzen gegen echte eintauschen.
Die Nahrungsmittelkrise sorgte zwar für eine gewisse Auswanderung, konnte aber Mitte des Jahres weitgehend überwunden werden, und zwar sowohl in den Kantonen als auch im Bistum Konstanz.
Besonderheiten:
Der bedeutende Söldnermarkt des Landes untersteht der Kontrolle der Kantone. Wenn die Bundesversammlung eine Bedrohung der nationalen Sicherheit ausruft, können bis zu fünf Regimenter jeder vorhandenen Waffengattung nach den üblichen Regeln rekrutiert werden.
Die Eidgenossenschaft erkennt als letztes mitteleuropäisches Land den Großkhan als ihren Oberherrn an. Sie kann daher aus Dagomys vergünstigte Kredite abrufen.
Als Gegenleistung für die Solddienste der Eidgenossen stellt der Söldnermarkt Kiew den Schweizern bis zu vier Minghan LR zum halben Preis zur Verfügung.
Herrschaftsgebiet: Schweiz, Liechtenstein, Oberelsass
Vasallen: Aostatal, Bistum Konstanz, Nordostsavoyen
Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 080 000 (leicht gesunken)
Regionen: Schweiz, Südwestdeutschland (Bistum Konstanz, zusammen mit Schwaben, der Pfalzgrafschaft und Burgund), Südfrankreich-Savoyen (südwestliche Vasallen, zusammen mit Frankreich)
Hauptstadt: Keine
Bundesstadt mit mongolischem Residenten: Bern (Stadtbefestigung I)
Wichtige Festungen: -
Staatsoberhaupt (Spielfigur): Bundesammann Jakob Escher (seit 1711, *1651)
Verstorbene Staatsoberhäupter:
Bundesammann Samuel Frisching (1698-1712, *1638)
Bisherige Schwerpunkte:
1701: Schweizerische Fest- und Wettkampfspiele (als regelmäßige Veranstaltung geplant)
1702: Einrichtung eines Chausseeamtes
1703: Einrichtung des Schweizer Verwaltungsamtes (1704 zur Schule umgewidmet)
1704: Gründung der Eidgenössischen Bank für Handel und Handwerk in Zürich
1705: Professionalisierung der Schweizerischen Fest- und Wettkampfspiele (künftig alle fünf Jahre geplant)
1706: Einrichtung einer Botschaft in Dagomys
1707: Umfassende gesamteidgenössische Bildungsreform
1708: „Erforschung der Berge“ mit Ungarn, Italien und der Kalmarer Union
1709: Literarisches Programm und „Haus der Sprachen und Dichtung“ in Lausanne
1710: „Rösti“ – Diversifizierung der Nahrungsmittelproduktion
1711: Reform der Unterrichtsmethoden in der Eidgenossenschaft
1712: Collegium Metaphysicum zum geistigen Austausch und zur Pflege der Vernunft
1713: Gründung einer Realschule in Zürich
1714: Gründung eines Instituts für Metallurgie
1715: Gründung einer Metallmanufaktur
1716: Regulierung der Metallqualität
Besondere Gebäude:
Seit 1704: Verwaltungsschule in Bern
Seit 1709: „Haus der Sprachen und Dichtung“ in Lausanne
Seit 1714: Realschule in Zürich
Seit 1714: Institut für Metallurgie in Lugano (in der Größe einer Schule)
Seit 1715: Metallmanufaktur in Lugano (250 000 S)
Abgeschlossene Bauprojekte (1703-1713): Prachtchaussee zwischen Bern und Zürich (130 Mongolische Meilen/ 3 550 000 S)
Offene Bauprojekte (1713-17XX):
Prachtchaussee zwischen Bern und Zürich (650 000 S / 2 475 000 S)
Botschaften und Feste Gesandtschaften:
Seit 1706: Botschaft beim Großkhanat Dagomys (25 000 S)
Handelsprivilegien und Monopole:
Wechselseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein (mit Vasallen)
Wechselseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Herzogtum Schwaben (mit Vasallen)
Wechselseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Italien (mit Vasallen)
Steuereinnahmen: 420 000 S
Tributeinnahmen: -
Rücklagen aus dem Vorjahr: 146 040 S
Einlagen der der Eidgenössischen Bank für Handel und Handwerk: 450 000 S (davon 360 000 S verliehen)
Entrichtete Tribute: -
Kreditzinssatz: 8% (aus Dagomys, reduziert)
Hofhaltungskosten (Vorjahr): 150 000 S (mit Abgabebonus)
Soldkosten: -
Weitere feste Ausgaben: 25 000 S (Botschaft in Dagomys)
Ausgaben während des Jahres: -
Aufgenommene Kredite (zu 8% Zinsen aus Dagomys): 29 814 714 S (mit Zinsen 31 783 891 S)
Vergebene Kredite (zu 10% Zinsen): 29 814 714 S (mit Zinsen 32 276 185 S)
Gewinne aus dem Kreditgeschäft: 492 294 S
Waffentragende Bevölkerung: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 10,5 (effektiv 10,5) Regimenter LI (leicht gesunken)
Vasallenaufgebote: 0,3 Minghan (effektiv 0,3) LR, 0,3 (effektiv 0,3) Regimenter LI
Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
Schiffsproduktion: -
Geschütze: 1,0 Regimenter Feldartillerie III
Schiffe: -
Söldner:
2,0 Minghan LR* (Kiew, vergünstigt)
Im Felde stehende Einheiten: -
Verluste 1716: -