Ein Landtag wäre unter Umständen schon eine Lösung.
Ein Landtag wäre unter Umständen schon eine Lösung.
1.) Irgendeine Zeitung wird zur Zahlung an Burkhard verdonnert, er darf sich dann aus der Vermögensmasse (der wohl bald insolventen) Zeitung bedienen.Nach mehreren erfolglosen Briefen des Ordinariates an die Redaktionen der pfälzischen Zeitungen verlangt Burkhard von Worms eine finanzielle Entschädigung für die Minderung seiner Ehre. Angesichts seines hohen Ranges – er entstammt einer Seitenlinie des bairischen Kaisergeschlechts – verlangt er 300 000 S entweder von den betroffenen Zeitungen oder von der Pfalzgrafschaft selbst.
2. Burkhard (oder stellvertretend sein Arbeitgeber die Kirche) wird zu einer Zahlung an die Pfalzgräfin verurteilt, denn seine Forderung an die Pfalzgrafschaft deutet an, dass Balduin oder Anna etwas falsch gemacht hätten (Kritik = Beleidigung). Da Anna und Balduin einen höheren Rang bekleid(te)n wären vielleicht etwa 5-10 Mio angemessen?
3.) Burkhard bekommt als Entschädigung einen lebenslange Rente von x pro Jahr zugesprochen, der Kirche wird eine dauerhafte Sondersteuer in Höhe von x pro Jahr auferlegt, als Gegenleistung für den Schutz ihrer Ehre durch Anna persönlich.
4.) Der Balduinsbund wird darum gebeten eine Lösung für eine möglichst kurze Laufzeit der lebenslangen Rente für Burkhard zu suchen.
5.) Sollte die Kirche eine der Zahlungen nicht leisten können oder wollen werden deren Güter eingezogen und unter dem Adel neu verteilt.
Man könnte die Vorschläge auch kombinieren.
Ich hab mir für heuer im Prinzip zwei Schwerpunkte überlegt, weiß aber noch nicht, welcher jetzt drankommen sollte und welcher im nächsten Jahr.![]()
1.) Erwerb eines Mustergutes nahe Heidelberg. Soll die pfälzische Landwirtschaft modernisieren und vom Hof für Empfänge genutzt werden. Idee ist im Prinzip, dort auch Lebensmittel von den Landgütern verkosten und auszeichnen zu lassen und einen Konkurrenzdruck im Adel zu erzeugen, der dazu führt, dass die wichtigen Landbesitzer ebenfalls in die Modernisierung investieren und ihre Güter an das Mustergut anpassen. Die Pfalz ist ein relativ kleines Land, da sollte das halbwegs möglich sein.
Die Empfänge würde ich gerne als zentrales Element der Regierung aufbauen, ähnlich wie die Verwaltungsreformen in England. Im Prinzip gibt die Pfalzgräfin Empfänge mit Adligen, aber auch Bürgern, Professoren etc., bringt Leute zusammen und schafft so ein informelles Netzwerk, das die Stände zusammenführt und den Hof als Dreh- und Angelpunkt fixiert, in einem kleinen Land wie der Pfalz sollte das funktionieren. Müsste man vielleicht einen eigenen Schwerpunkt nachschießen, man könnte aber vielleicht bereits durch eine Erhöhung der Hofausgaben in die Richtung gehen.
2.) Ein Erntedankfest feiern und passend dazu einen Festtagskalender zu erstellen. Im Prinzip staatlich subventionierte Festlichkeiten, über das Jahr verteilt, mit einem Fokus auf einem Feiertag, der das Ende der Hungersnot markiert. Soll die Stände zusammenbringen und die Pfalzgräfin gleich mal beliebt machen. Stelle mir das neben der großen Hauptfeier etwas dezentraler vor, die Gräfen würde in unterschiedliche Teile der Pfalz reisen und dort in der Provinz feiern. Könnte man auch gleich mit der Suche nach einem Ehemann im pfälzischen Adel verknüpfen. Natürlich würde man am Land Festzelte aufstellen und in den Städten Umzüge u.ä. planen, damit das einfache Volk nicht zu kurz kommt. Quasi das Gegenstück zu 1.).
Bin mir nur bei der Reihenfolge unsicher. Das timing für 2.) würde irgendwie passen und die Empfänge könnte man dann mit 1.) gut um den Hof zentralisiert weiterlaufen lassen. Aber ich kann halt das Landgut nicht nutzen, wenn es noch nicht existiert.
Lösung Zeitungsgeschichte:
1.) Berater zusammentrommeln und Stimmungsbild einholen.
2.) Erzbischof (von Mainz und von Worms) zu Gesprächen einladen. Kann von versöhnlich gehen bis zu konfrontativ (Kolumbus hat schon recht, der Pfalzgräfin wird im Prinzip unterstellt, selbst für die Lügen verantwortlich zu sein, was eine eigene Form der Beleidigung darstellen kann oder zumindest einen schweren Vorwurf).
3.) Zeitungen verwenden, um Stimmung zu machen. Muss man vorsichtig umgehen damit, da kann sich die Aufsicht beweisen. Man kann ja mal nüchtern die Forderungen des Wormser Bischofs abdrucken lassen. Eventuell in einem Verhältnis dazu stellen, wie viel die Lebensmitteleinkäufe, Subventionen etc. des vorjahres ausgemacht haben oder Bauprojekte der Pfalz und die Einlagen der Banken. Quasi gegenüberstellen, wie viel Geld der Typ eigentlich fordert und was sich nicht mehr ausgeht, wenn er sein Geld bekommt, um Empörung in der Bevölkerung zu erzeugen. Gerade auch, dass man dem verstorbenen, allseits beliebtem Balduin unterstellt, Lügen gestreut zu haben, und seine arme, junge Tochter, die Blüte der Pfalz, nun unter Druck setzt. Ob das bei der Bevölkerung dann eher zu Sympathie für den Bischof führt oder zu Ablehnung wird sich zeigen, ich denke, nachdem die Karikaturen schon weggingen wie warme Semmeln wird sich damit nicht beliebt machen und wenn er ne große Nummer draus machen will, soll er ne große Nummer bekommen.
Ein etwaiger Landtag käme dann erst im späten Jahr, wenn Stimmung gemacht wurde und die Gespräche mit den Bischöfen geführt wurden.
Weißt du zufällig, was an deiner Uni für Fächer gelehrt werden? Habe heute morgen mit Erschrecken festgestellt, dass eine Uni 5 Mio kostet und denke jetzt doch eher über ein Stipendienprogramm nach.
Die Unidichte ist in meinem Umfeld eh viel zu hoch. Hessen, Pfalz und Brandenburg haben seit Spielstart eine.
€: Schwaben und Böhmen haben auch welche. Deutschland wirklich Land der Denker.![]()
Ich gehe mal klassisch vom Trivium und Quadrivium aus.
Ich meine, Jon hat eh die Runde Mal was geschrieben bzgl. Ausbau von Fakultäten. Meine Idee wäre, zuerst nach böhmischem Vorbild Kollegien einzurichten (gerade für Auslandsstudentem, da könnte man Westfalen reinnehmen) und im nächsten Schritt dann dann durch aufeinander abgestimmte Fakultäten zu ergänzen.
Meine Idee wäre, dass wir uns die enorme Unidichte in Reich zunutze machen. Studenten sollen reisen und Schwerpunkt artig ihren Abschluss an den darauf spezialisierten Unis machen. Da muss man sich halt nur Ausreden, wer sich auf was spezialisiert.
Ich seh's schon kommen. Hohe Arbeitslosenzahlen bei den deutschen Akademikern.![]()
Ja, irgendwie bin ich in einen wissenschaftlich geprägten Hof gestolpert und bräuchte dafür eigentlich eine Bildungseinrichtung für die jungen Ökonomen. Das würde man in dieser Zeit anscheinend noch bei Philosophie einsortieren.
Ich hatte mit einer eigenen Uni geliebäugelt, aber 1. ist mir das doch zu teuer und ich will nicht mindestens 12 Jahre daran bauen und 2. gibt es definitiv schon zu viele.
Also am besten ein Stipendienprogramm aufsetzen und bei dir steht was mit ausländischen Studenten aus dem Bürgertum, was halt zu meinen Wirtschaftswissenschaften passen würde. Da sind viele wohl bisher eher Praktiker aus Kaufmannsfamilien.
Bei mir würde es dann vielleicht eher noch eine Schule werden. Vielleicht eine Verwaltungsschule? Eigentlich wäre für eine eigene wirtschaftliche Denkschule eine Uni wichtig, aber FÜNF MILLIONEN?!?![]()