Wenn es keine anderen Vorschläge gibt, würde ich mit meinem alten Ansatz fortfahren den Bauern aufs Maul zu peitschen. Das könnten herzensgute Herrscher wie ihr nicht so einfach kopieren.![]()
Handelsfahrten: Frankreich hat Kontakte und Einfluss nach Barbados. Mit dem Kollaps der Kanaren ist der Weg dahin frei und kann für eine aktive Handelsreise nach Südamerika verwendet werden. Hier musst du aber Geld Mal bunkern. Der Kapitalaufwand ist also nötig.
Söldnerdienste: Aktives Eingreifen in den Konflikt zwischen den Mongolen und Berbern. Hier wäre es eventuell interessant, die Zahlungen in Gold zu fordern. Das gibt es dort unten Recht viel. Du kannst dadurch auch die Beziehungen zu einer der Parteien verbessern. Je nach Lust und Laune, kannst du da auch selbst runter und militärisch dich als Wüstenfuchs probieren. Musst halt aufpassen, dass du nicht wie der Fake Kalif endest.
Zoll: Die französischen Vasallen kontrollieren den Ärmelkanal. In Absprache mit England kann hier wohl über Stapelrecht und Zoll kräftig zugegriffen werden. Frankreich ist auch groß genug, dass es wenig Sinn macht für Händler es zu umfahren.
Ungarn: "Ich und du, Frankreichs Kuh - Frankreichs Tribut, zahlst auch du!"![]()
Ein Zoll klingt gut, aber ich will nicht wie Trump enden, der aufgrund von Gegenzöllen aufs Maul bekommt.Aber wenn die anderen das ebenfalls für eine gute Idee halten, könnte ich es mir überlegen.
Söldnerdienste klingt interessant, aber dazu müssten meine Söldner mehr Gewinn einbringen als sie kosten. Oder meinst du, dass ich mobilisierte Einheiten aus meinem Volk verleihen soll?
Warum ausgerechnet Ungarn? Die sind weit weg und vermutlich geschützt. Unter anderem durch ihr Bündnis mit Italien.
Barbados ist mir aktuell zu riskant, als dass ich dort Geld investieren will.
Barbados: mehr Risiko heißt mehr Profit!
Niemand wird für einen Zoll sein. Die Leute heulen wegen jedem Dinar hier. Die Entscheidung musst du schon selbst fällen.
Söldner: mobilisierte Truppen sind billig, wenn sie auch nicht gerne Söldner sind.
Ungarn: das heißt Ungarn als Vorbild nehmen und von den eigenen Nachbarn Tribut fordern. Nicht von Ungarn Tribut fordern![]()
Mit den Privilegien werden halt immer Anteile auf Kosten der anderen Marktteilnehmer erweitert. Ich denke nicht, dass Privilegien taugen, um den Handel als solchen anzukurbeln, du tauschst halt ggf. aus, wer die Märkte übernimmt. Ist im Endeffekt ein Nullsummenspiel, außer für die, die ihre Märkte auf Kosten der anderen Marktteilnehmer erweitern.
Für Frankreich machsen sie Sinn, wenn man den großen Binnenmarkt für politischen Einflussgewinn ausspielen möchte oder sich dafür bezahlen lässt. In DMS 1 hat das gut funktioniert, da war der Binnenmarkt ein echter Trumpf für Frankreich. Das Problem ist in DMS2, dass Frankreich nochmal wesentlich kleiner ist und England eigentlich mehr von Frankreich hat, als Frankreich selbst, sowohl nach Landbesitz als auch nach Bevölkerung. Man kann sich also nicht so teuer verkaufen, wie in DMS1.
Sich starke Handelsnationen einzukaufen hat immer das Problem, dass die den eigenen Händlerstand bedrohen. Man muss da bei angeboten auch genau drauf schauen, ob man nicht über den Tisch gezogen wird, es zahlt ja keiner mehr für Privilegien, als er damit hofft einzunehmen.![]()
Wenn man den Markt nutzen möchte, wäre es wahrscheinlich am klügsten, einen gesamtfranzösischen Binnemarkt aufzubauen und die Engländer mitreinzuholen, um die wirtschaftlichen Bindungen im Verbund zu stärken. Also neben Burgund auch mit England auf Privilegien zu gehen und dafür zu sorgen, dass auch Burgund und England zusammenarbeiten. Man kann sich dann auch bei der Privilegienvergabe an Dritte gemeinsam beraten und mit Zugang zum Binnenmarkt Politik in Europa machen, ähnlich wie die EU vielleicht. Ergänzend dazu kann man vielleicht mit der Stufe runtergehen (also statt Stufe 3 zwischen Frankreich und Burgund nur Stufe 2 oder 1, dafür England mitreinholen), wenn man den Unmut in anderen Ländern dämpfen will.
Barbados-Expedition klingt nicht schlecht, Handelsexpeditionen haben schon andere Länder gemacht und die scheinen etwas glücksabhängig zu sein, aber potentiell viel Geld zu bringen, wenn man nur darauf aus ist. Frankreich hat bereits vor einigen Jahren ne Expedition in Richtung Südamerika begonnen und ich glaube auch ne Auslandsvertretung der Südamerikaner in Paris (?), darauf könnte man bei der Planung aufbauen. Und gleichzeitig den Sieg in Barbados feiern. Eventuell kann man hier anderen Ländern und eigenen Händlern/Adligen eine Beteiligung versprechen und damit Geld für die Expeditionen gewinnen, auch wenn der Grunstock aus der Staatskasse kommen wird müssen.
Zölle sind wohl eher von England abhängig und würden im Ausland auch nicht gut aufgenommen werden.
Was andere Schwerpunktideen betrifft, vielleicht könnte man in Paris einen Hoftag stattfinden lassen und den noch mit der Warenmesse verknüpfen. Also, Adel aus dem ganzen Land einladen und denen ein Ohr leihen, würde vielleicht funktionieren, um die Rolle des Königs als Lehensherr zu stärken und die Adligen könnten die Nachfrage in Paris ankurbeln. Man könnte Pairs ernennen/bestätigen und damit ne unabhängige Machtbasis im Lehensverband aufbauen, man müsste halt bei der Verteilung darauf achten, dass das französische Binnenland, Südfrankreich, die englischen und die burgundischen Reichsteile alle berücksichtigt werden.
Ne Börse wäre vielleicht ne Idee. Problem ist, dass Frankreich keine eigene Handelskompanie hat, soweit ich weiß. Aber ich hatte damals mit England schon die Idee, Adlige überschüssiges Kapital in Handelsfahrten stecken zu lassen und damit Geld aus den landwirtschaftlichen Erträgen für die Wirtschaft zu mobilisieren.
Ansonsten wäre ne Landwirtschaftsförderung sinnvoll, etwa in der Loire-Gegend. König gibt Empfänge für den Hochadel in seiner Residenz in Chambord und besucht andere Adlige in ihren Residenzen. Bei den Anlässen werden z.B. Weine verköstigt und ausgezeichnet, was sie auch für den Export als "Luxusmarken" prämiert. Der Konkurrenzdruck sorgt dafür, dass die Adligen bei der Landwirtschaft konkurrieren und wenn du deine Universitäten oder ein Mustergut an die Spitze setzt haben sie ne Vorgabe, nach der sie sich orientieren können und über die sich Landwirtschaftsreformen umsetzen lassen. Wollte das schon so ähnlich mit England machen (in Bordeaux, in dem Fall) und jetzt etwas abgewandelt mit der Pfalz, aber in Frankreich hat das natürlich ne andere Dimension und hilft auch beim politischen Einflussgewinn beim Adel.
Achso, freut mich, dich mal wieder zu sehen, Tira.![]()