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Thema: Der Mongolensturm - Runde 17 - 1717

  1. #16
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    Königreich Schottland

    Die Unterstützung der Fischverarbeitung sorgt in diesem Jahr für zusätzliche Einnahmen, da viele Kaufleute, Zünfte, Klöster, Städte und Staaten bis weit in den Herbst hinein Vorräte anzulegen versuchen. Man wird so außerdem etwas unabhänger von den hanseatischen Handelshäusern. Die Bauernbefreiung verlangsamte sich ein wenig, da manche Familien wegen der unsicheren Situation im Frühjahr einen Neubeginn scheuten.


    Besonderheiten:

    Die schottische Krone bezieht aus königlichen Konzessionen für die Fischerei vor Nova Scotia ein jährliches Einkommen von der amerikanischen Kolonie, das völlig frei verwendet werden kann und keinen Restriktionen aus dem Regelteil unterliegt – sofern man von offensichtlich unmöglichen Aktionen absieht.

    Dank der reichen Fischgründe vor der neuschottischen Küste ist das Reich vor Hungersnöten sicher und verliert in Jahren mit einer Missernte kaum an Einnahmen oder Bevölkerung. In schweren Notzeiten wird Schottland sogar zum Anziehungspunkt für fremde Bürger.

    Da es in der Vergangenheit mehrere englische Invasionen gegeben hat, ist das Grenzgebiet auf schottischer Seite mit sehr modernen Burgen geschützt, die vom örtlichen Adel und den wohlhabenden Bürgern der Städte unterhalten werden. Lief als Gegenleistung an den Adel mit dem großflächigen Beginn der Bauernbefreiung Anfang 1709 aus.


    Herrschaftsgebiet: Schottland
    Vasallen: Nova Scotia (seit 1702 zugleich Vasalleneid gegenüber dem Großkhanat Shikawo)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 220 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Lowlands, Highlands-Island-Nordatlantikinseln (mit der Kalmarer Union, den Zisterziensern vom Heiligen Nikolaus und den mongolischen Stützpunkten); Nova Scotia ist der Region St.-Xystus-Strom zugeordnet

    Hauptstadt: Edinburgh (Stadtbefestigung 3)
    Hauptresidenz: Edinburgh (Stadtschloss 3)
    Wichtige Festungen: Dumfries (4), Langholm (5), Hawick (5), Kelso (5), Duns (3), mittlerweile nicht mehr unterhalten und daher nur unvollständig für eine Belagerung gerüstet
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Alasdair IV. (seit 1716, *1677)

    Verstorbene Monarchen: König Robert IV. (1688-1716, *1646)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Royal Bank of Scotland zur Förderung von Landwirtschaft und Fischerei
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Irland und England
    1704: Bau eines Handelshafens auf Nova Scotia zum halben Preis
    1705: Erstellung eines (fiktiven) Stammbaumes der Steward/Stuart-Dynastie
    1706: Feier der Highland Games mit einem Finale in Braemar
    1707: Einrichtung einer Bauernkasse, die den geplanten Übergang zur Bauernbefreiung unterstützen soll
    1708: Beginn der Bauernbefreiung mit Landverteilung (geplant bis 1714, Ablösezahlungen von 50 S pro Person, die bis ungefähr 1810 laufen dürften)
    1709: Doppelhochzeit des Kronprinzen Edward von England mit Prinzessin Fiona von Schottland und Kronprinz Malcolm von Schottland mit Prinzessin Mary von England.
    1710: Rundreise des Königs durch Schottland, um sich volksnah zu zeigen
    1711: Gründung des Distelordens (The Most Ancient and Most Noble Order of the Thistle)
    1712: Bau eines Handelshafens 1 in Iverness
    1713: Handelsmission in die drei nördlich gelegenen neuen Vasallenkhanate Nordamerikas
    1714: Großes Ritterturnier in Glasgow
    1715: Gründung einer nautischen Schule in Aberdeen
    1716: Förderung der Fischverarbeitung in den Hafenstädten


    Besondere Gebäude:
    Seit 1706: Handelshafen 1 auf Nova Scotia
    Seit 1715: Nautische Schule 1 in Aberdeen

    Offene Bauprojekte: Handelshafen 1 in Iverness (340 000 S/ 1 500 000 S)


    Botschaften und Feste Gesandtschaften: Keine

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Königreich England (mit Vasallen)


    Steuereinnahmen: 1 370 000 S
    Einnahmen der Krone aus Neuschottland: 120 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Freiwillige Kriegsabgabe der wohlhabenden Stände: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 2 000 S
    Entrichtete Tribute: 60 000 S an das Großkhanat Negübeihafen
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Royal Bank of Scotland: 400 000 S (davon 400 000 S verliehen)
    Einlagen der Bauernkasse: 46 000 S (sollte möglichst wieder aufgefüllt werden, 100 000 S sind in den letzten Jahren eine gute Summe gewesen, um die Freikäufe weiterzuführen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 200 000 S
    Soldkosten: -
    Infrastrukturkosten 1716: 220 000 S
    Weitere feste Ausgaben: 60 000 S an das Großkhanat Negübeihafen
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 800 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 880 000 S


    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1716: 858 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 483), 450 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1717: 1158 Anteile (Irland: 225, Schottland 225, England 225, Handelskonsortien 483), 640 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.


    Waffentragende Bevölkerung: 0,5 (effektiv 0,5) Minghan SR, 0,4 (effektiv 0,4) Minghan LR, 3,8 (effektiv 3,8) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,5 (effektiv 0,5) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (1500 Mann)

    Geschütze: -


    Schiffe zu Jahresbeginn 1716: 4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II
    Schiffe am Jahresende 1716: 4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1717: 4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II


    Söldner: 1,0 Minghan LR (Lyon)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1716: -

  2. #17
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    Irische Föderation

    Auch die zweite Handelsfahrt erbringt einen außerordentlich hohen Gewinn. Offenbar sind die Iren imstande gewesen, die von ihnen in begrenztem Maße regelmäßig angesteuerte Region so gut einzuschätzen, dass die Erträge erneut höher ausfielen als erwartet.

    Aufgrund der finanziellen Entspannung schlägt der Föderationsrat vor, erneut 10% auf die Zwangsanleihe zu bezahlen. So werde man die Kaufleute in guter Verfassung erhalten und könne die Anleihe auch noch länger durchhalten, ohne Verluste an der Substanz befürchen zu müssen.

    Im Nordamerika fehlte es in diesem Jahr etwas an fähigen Händlern, was aber vor allem den verbündeten Engländern und (in geringerem Maße) Schotten sowie der WMC als Ganzer zu wachsenden Handelserträgen verhalf. Auch hier kann man also von einem Erfolg sprechen, denn letztlich kommen auch diese Erträge ebenso dem Wohlstand im Land zugute.

    Nur auf Barbados kam es wegen des neuen Bürgerkrieges zu weiteren Schäden am Kontor in Khansbruck, das mittlerweile weitgehend ausgefallen ist. Selbst hier gelang es den Händlern der Föderation aber häufig, andere Geschäftsfelder zu erschließen, nicht zuletzt vor der westafrikanischen Küste, wo man mittlerweile sogar einen Weg fand, das Goldhandelsmonopol des Kalifen zu umgehen.

    Aus Norwegen traf kurz vor Wintereinbruch noch eine Anfrage bezüglich des Handels mit der dänischen Krone ein. Viele Kalmarer Loyalisten und auch einige separatistische Adlige nahmen das Angebot an, kleinere Reviere im Tagebau mit dänischer Hilfe, aber auf eigene Kosten zu modernisieren. Als Ausgleich erbat König Radbod einen zollfreien Export von Eisenerz über den Trondheimer Regionalhafen. Man möchte dies aber nicht ohne die Zustimmung Irlands vereinbaren.


    Besonderheiten:

    Die irische Föderation kontrolliert die Häfen Donegal, Sligo, Galway, Limerick und Cork, deren Hafenanlagen und Geschütze allen anderen in Europa überlegen und daher für den Nordamerikahandel besonders wichtig sind.

    Auf Nantucket verfügt die Föderation über eine Werft, die jährlich vier Schiffe der Stufe IV errichten kann. Die Insel ist (anders als die meisten anderen Kolonien) ein Teil Irlands.

    In Cork besteht eine Seefahrtsakademie, die sich wie eine Universität für Kaufleute und Seeleute auswirkt.

    Das Schutzmantellied und die neue Marienfahne sorgen für eine zusätzliche Motivation der Seeleute gegen Schiffe von Ländern, die man als nichtchristlich oder nichtkatholisch ansehen kann. Gegen christliche Gegner bleibt die Kampfkraft hingegen unverändert, während man bei Kämpfen gegen Schiffe des Heiligen Stuhls oder der Zisterzienser vom Heiligen Nikolaus sogar mit einem Malus zu rechnen hat.


    Herrschaftsgebiet: Irland, Isle of Man, Nantucket
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 010 000
    Regionen: Irland (mit Dublin); Nantucket ist der Region Amerika-Ostküste zugeordnet

    Hauptstadt: Keine
    Ratsort: Limerick (Stadtbefestigung 4)
    Residenz des Ratsvorsitzenden („Hochkönig“): Galway
    Wichtige Festungen: Donegal (3), Sligo (5), Galway (4), Cork (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Hochkönig Arbogast I. (seit 1704, *1639), Abt von Athenry
    Abgedankte Monarchen: Hochkönig Patrick III. (1685-1704, *1631, 1711 verstorben)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung eines Handelsbüros auf Nantucket
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Schottland und England
    1704: Ausbau des Handelshafens auf Nantucket um eine Stufe (auf Stufe 3) zum halben Preis
    1705: Einrichtung einer Fischerei- und Handwerkerbank
    1706: Übernahme des Schutzmantelliedes und einer Marienfahne für die Föderationsflotte
    1707: Einrichtung eines Handelspostens 1 in Yunushafen
    1708: Einführung des St.-Patrick‘s-Days als Nationalfeiertag
    1709: Gemeinsame Förderung der Braukunst mit den Zisterziensern vom Heiligen Niklaus
    1710: Einrichtung eines Handelspostens 2 in Yamacraw (Savannah)
    1711: Förderung des Walfangs und der Walverarbeitung auf Nantucket
    1712: Symposium des Fortschritts für die Irische Föderation
    1713: Föderung der irischen Whiskeyproduktion, dem „Wasser des Lebens“
    1714: Förderung des Musikhandwerks
    1715: Handelfahrt nach Südamerika
    1716: Handelsfahrt in den Indischen Ozean


    Besondere Gebäude:
    Seit 1701: Handelsbüro auf Nantucket
    Seit 1704: Auf Stufe 3 ausgebauter Handelshafen (Nantucket)
    Seit 1707: Handelsposten 1 in Yunushafen
    Seit 1710: Handelsposten 2 in Yamacraw (Savannah)
    Seit 1711: Handelsposten 1 auf Barbados, wurde der Hanse abgekauft; mittlerweile weitgehend zerstört


    Handelsprivilegien und Monopole: Keine


    Steuereinnahmen: 1 070 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Erträge der Handelsfahrt: 3 010 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 233 917 S, davon wurden 75 000 S für Subventionen an Kaufleute und 50 000 S für die Minderung des Brotpreises verwendet
    Weitere Einnahmen: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der irischen Fischerei- und Handwerkerbank 660 000 S (davon 660 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 250 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -


    Fällige Kredite:
    Zwangskredit im Inland: 5 400 000 S zu einem variablen Zinssatz


    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1716: 858 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 483), 450 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1717: 1158 Anteile (Irland: 225, Schottland 225, England 225, Handelskonsortien 483), 640 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.


    Waffentragende Bevölkerung: 0,6 (effektiv 0,6) Minghan SR 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 4,2 (effektiv 4,2) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (5000 Mann, in Nantucket Stufe IV für jeweils vier Schiffe)
    Geschütze: -
    Besondere Geschütze: 2,5 Regimenter Festungsgeschütze V


    Schiffe Anfang Schiffe Anfang 1716:
    Hauptflotte: 2*400 IV, 4*300 IV, 3*150 IV, 12*50 IV, 10*25 IV, 17*25 III
    Nantucketschutzflotte: dauerhaft 1*300 IV, 6*100 III, 10*50 III, 20*25 III unter dem Kommando des Söldnerhauptmanns Robert von Amalfi

    Schiffe zum Jahresende 1716:
    Hauptflotte: 2*400 IV, 4*300 IV, 3*150 IV, 12*50 IV, 10*25 IV, 17*25 III
    Nantucketschutzflotte: dauerhaft 1*300 IV, 6*100 III, 10*50 III, 20*25 III unter dem Kommando des Söldnerhauptmanns Robert von Amalfi

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1717:
    Hauptflotte: 2*400 IV, 4*300 IV, 3*150 IV, 12*50 IV, 10*25 IV, 17*25 III
    Nantucketschutzflotte: dauerhaft 1*300 IV, 6*100 III, 10*50 III, 20*25 III unter dem Kommando des Söldnerhauptmanns Robert von Amalfi


    Söldner: 1,0 Minghan LR (Lyon) auf Irland, 1,0 Regimenter LI (Cádiz) auf Nantucket

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1716: -

  3. #18
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    Föderation der Zisterzienser vom Heiligen Nikolaus

    Trotz der schwierigen Verhältnisse hoch im Norden gelingt es, den Hafen auf Spitzbergen fertigzustellen. Zudem verbessert sich die Zusammenarbeit zwischen Norwegern, Iren, Schotten und Mongolen, die alle ein eigenes Interesse an dem Projekt verbindet.

    Besonderheiten:
    Die Zisterzienserföderation erhält Subsidien aus Shikawo, Narwa und der Kalmarer Union, um den Seeverkehr zu schützen und ihre mächtige Flotte zu unterhalten (1707/08 erstmals reduziert, gegenwärtig werden davon nur noch die Subsidien aus Narwa bezahlt).
    Einige der den Mönchen nach 1610 übereigneten Schiffe sind noch Konstruktionen aus der Zeit Yunus‘ IV., die über weit bessere nautische Eigenschaften verfügen als heutige Bauten.
    Auf Labrador und in Neufundland öffnete Shikawo den Brüdern vier Freihäfen, um Holz und andere wichtige Güter günstig erwerben zu können.


    Herrschaftsgebiet: Orkney-Inseln, Shetland-Inseln, Färöer-Inseln, Grönland
    Vasallen: -
    Freihäfen: St. Juruk’s (Neufundland), Natashquan, North River, Nain (Labrador)
    Seit Anfang 1709 verwaltet der Orden auch die mongolischen Dörfer auf Spitzbergen
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 25 500
    Regionen: Highlands-Island-Nordatlantikinseln (mit der Kalmarer Union, Schottland und den mongolischen Stützpunkten); die Freihäfen sind der der Region St.-Xystus-Strom zugeordnet

    Hauptstadt: Keine
    Sitz des Erzabtes: Shetland (Stadtbefestigung 6, Klosteranlage 5)
    Wichtige Festungen: Kirkwall (6), Toftir (6)
    Wichtige Klöster: Kirkwall (5), Toftir (3)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Erzabt Eleutherius III. (seit 1714, *1660)
    Verstorbene Ordensoberhäupter:
    Erzabt Theodosius I. (1695-1703, *1619)
    Erzabt Bernhard IV. (seit 1703-1714, *1649)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Gesandtschaften in sechs Länder mit diplomatischem und wissenschaftlichem Zweck
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Bau einer Klosteranlage 2 in Natashquan für den weiblichen Ordenszweig
    1704: Bau eines Handelspostens 1 in St. Juruk’s
    1705: Errichtung einer wohnlichen Notunterkunft für Seeleute im Hafen von Kirkwall
    1706: Einrichtung eines Stadtklosters 1 in Rom als Pilgerherberge für Jerusalemwallfahrer
    1707: Einrichtung eines Stadtklosters 2 in Jaffa als Pilgerherberge
    1708: Übernahme des Pilgerschutzes im Mittelmeerraum (auf päpstlichen Wunsch)
    1709: Gemeinsame Förderung der Braukunst mit der Irischen Förderation
    1710: Pilgerfahrt des Abtes ins Heilige Land
    1711: Erzabt Bernhard IV. berichtet von seiner Pilgerfahrt ins Heilige Land
    1712: Einführung einer Brieftaubenzucht auf den Inseln
    1713: Baubeginn einer Klosteranlage 1 bei Lissabon
    1714: 600-Jahr-Feier der Primarabtei Potigny
    1715: Einführung eines neuen Stundenbuchs
    1716: Bau eines Fischereihafens auf Spitzbergen


    Besondere Gebäude:
    1704: Handelsposten 1 in St. Juruk’s
    1705: Klosteranlage 2 des weiblichen Ordenszweiges aus Frankreich in Natashquan
    1705: Notunterkunft für Seeleute im Hafen von Kirkwall
    1706: Stadtkloster 1 in Rom als Pilgerherberge für Jerusalemwallfahrer
    1707: Stadtkloster 2 in Jaffa als Pilgerherberge
    1716: Fischereihafen 1 auf Spitzbergen

    Offene Bauprojekte:
    1713-17XX Klosteranlage 1 bei Lissabon (520 000 S/ 1 500 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Keine


    Steuereinnahmen: 270 000 S
    Subsidien: 250 000 S (Shikawo, entfallen endgültig), 100 000 S (Narwa), 60 000 S (Kalmarer Union, entfallen seit 1709 vermutlich dauerhaft), 30 000 S (Jaffa)
    Zusätzliche Subsidien aus dem Heiligen Land: 60 000 S (1711-1735 jährlich)
    Zusätzliche Subsidien des Heiligen Stuhls: 60 000 S
    Zusätzliche Subsidien der britischen Mächte: 300 000 S
    Weitere Einnahmen: XY S aus päpstlichen Mitteln für das Kloster zu Lissabon (bereits verbaut)
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 31 900 S
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 20 000 S
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 700 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 770 000 S

    Waffentragende Bevölkerung: 0,3 (effektiv 0,3) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (500 Mann)

    Geschütze: 1,0 Regimenter Festungsgeschütze IV

    Schiffe Anfang 1716: 2*250 V, 2*150 VI, 4*100 V, 8*100 IV, 4*50 V, 18*50 IV, 3*50 III, 2*25 V, 22*25 III, davon befinden sich 1*100 V, 5*100 IV, 1*50 V, 6*50 IV, 1*25 V zum Pilgerschutz im Mittelmeerraum
    Schiffe zum Jahresende 1716: 2*250 V, 2*150 VI, 4*100 V, 8*100 IV, 4*50 V, 18*50 IV, 3*50 III, 2*25 V, 22*25 III, davon befinden sich 1*100 V, 5*100 IV, 1*50 V, 6*50 IV, 1*25 V zum Pilgerschutz im Mittelmeerraum
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1717: 2*250 V, 2*150 VI, 4*100 V, 8*100 IV, 4*50 V, 18*50 IV, 3*50 III, 2*25 V, 22*25 III, davon befinden sich 1*100 V, 5*100 IV, 1*50 V, 6*50 IV, 1*25 V zum Pilgerschutz im Mittelmeerraum


    Söldner: 1,5 Regimenter LI (Narwa)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1716: -

  4. #19
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    Kalmarer Union

    Es gelingt den Loyalisten in Norwegen, eine Beteiligung des Adels an der von Dänemark erwirkten Förderung des Tagebaus durchzusetzen, so dass kleinere Reviere auf Kosten der jeweiligen Landeigentümer mit besserem Gerät ausgestattet werden können. Auch einige separatistische Familien beteiligen sich daran, da sie ihren wirtschaftlichen Interessen den Vorrang einräumen.

    Ein zollfreier Export von Eisenerz aus Norwegen wird diskutiert, soll aber offenbar noch mit der Irischen Föderation abgestimmt werden, die wegen der engen Handelsbeziehungen die Hauptlast dieser Entscheidung tragen müsste. Sollte Limerick zustimmen, stünde dem nach ersten Rückmeldungen nichts entgegen. Norwegen könnte dann noch näher an Dänemark heranrücken.

    In Schweden hat sich hingegen allem Anschein nach die Ordenspartei durchgesetzt und eine Beteiligung an dem Projekt verhindert.

    Finanziell hat sich die Situation wieder deutlich gebessert, und einige Hofbeamte raten dazu, wenigstens eine kleine Zinszahlung zu leisten, um die Kaufleute und Handwerker nicht zu überfordern. Zudem könne man vielleicht zeitweilig auf die vielen Konsulate verzichten.

    Die französischen Hilfstruppen sind ebenfalls eingetroffen und sichern mittlerweile die Inseln und Jütland deutlich besser ab, so dass der Wohlstand sich stabilisieren kann.

    Die Sonnenwendfeier im Sommer scheint mittlerweile so gut verbreitet zu sein, dass sie auch ohne staatliche Finanzierung von Anhängern der heidnischen Kulte vor Ort gefeiert wird. Die Wintersonnenwende bleibt hingegen noch auf einige hofnahe Adlige beschränkt. In den anderen beiden nordischen Reichen bemühen sich die Christen hingegen eindeutig, alle derartigen Feiern einzuschränken und nach Möglichkeit zu verbieten.


    Besonderheiten:
    Dänemark musste im Vertrag von 1414 zwar auf einen Zoll am Sund verzichten, erhielt aber das Recht, im Kriegsfall neutrale Schiffe aufzuhalten und auf Konterbande zu überprüfen.
    In Norwegen wirken sich die Hanseprivilegien zum Vorteil der Staatskasse aus, da die Hanse inzwischen von dort fast ihr gesamtes Holz für den Schiffbau bezieht.
    In Stockholm residiert der Hochmeister des Deutschen Ordens. Die Stadt profitiert daher in gewissem Maße von der Wirtschaft nichtschwedischer Balleien.


    Herrschaftsgebiet: Dänemark, Norwegen, Schweden
    Vasallen: Island (bis 1713/14), Schonen (seit Ende 1714)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 860 000 (D, leicht gewachsen) + 500 000 (N) + 1 200 000 (S)
    Regionen: Dänische Inseln-Schonen (mit Gotland und Aland), Jütland-Schleswig-Holstein-Lübeck (mit Brandenburg und der Deutschen Hanse), Norwegen, Schweden, Highlands-Island-Nordatlantikinseln (Island, mit den Zisterziensern vom Heiligen Nikolaus, Schottland und den mongolischen Stützpunkten)

    Hauptstädte: Kopenhagen (Stadtbefestigung 2, Stadtschloss 1), Oslo (Stadtbefestigung 2, Stadtschloss 1), Stockholm (Stadtbefestigung 2, Stadtschloss 1, seit 1716 Stadtschloss 2)

    Ehemalige Hauptresidenz: Kalmar (Wasserschloss 2)
    Wichtige Festungen: Helsingborg (4)

    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Radbod I. Nordlandsson (seit 1708, *1683)
    Herzog von Schonen (Vasall): Frans von Ystad (seit 1714, *1657)

    Abgedankte Monarchen:
    König Erik VIII./IV./XIV. von Dänemark, Norwegen und Schweden (1689-1708, *1655)


    Abgedankte Prätendenten:
    König Waldemar IV. von Schweden (1708-1714, *1657)
    Ansgar von Kallinge, vom Orden benannter Landpfleger von Schonen (1714, *1654)


    Weitere Prätendenten (von Dänemark nicht anerkannt):
    König Olav IV. von Norwegen (seit 1708, *1659)
    König Erik XV. von Schweden (seit 1714, *1661)



    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Adelsfest in Kalmar, das als dauerhafte Tradition eingeführt werden soll
    1702: Bau eines Fischereihafens in Trondheim (1703 Ausbau zum Regionalhafen)
    1703: Einführung der Wikingermode bei Hofe
    1704: Einführung und Organisation von staatlicher Zwangsarbeit
    1705: Gründung der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) für den Nordamerikahandel
    1706: Einrichtung eines Konsulats in Paris
    1707: Erarbeitung einer einheitlichen nordischen Schriftsprache
    1708: „Erforschung der Berge“ mit Ungarn, Italien und der Eidgenossenschaft
    1709: Gründung panskandinavistischer Vereine
    1710: Umbau des Hofes, „um Geheimaktionen durchzuführen und besser auf dem diplomatisch/propagandistischen Feld zu agieren“ (Effizienzsteigerung gewählt)
    1711: Gründung eines Geheimdienstes
    1712: Einführung einer Luxussteuer
    1713: Gründung einer nautischen Schule in Kopenhagen
    1714: Gründung des Istituto di Metallurgia, einer Schule für Metallurgie in Bergamo
    1715: Förderung des Allsång und damit verbundener Chöre
    1716: Förderung des Tagebaus im norwegisch-schwedischen Grenzgebiet


    Offene Bauprojekte:
    Seit 1713: Schule für Nautik in Kopenhagen (Stand: 65 000 S von 250 000 S)


    Besondere Gebäude:
    Seit 1703: Regionalhafen in Trondheim


    Besondere Institutionen:
    Achtung Spoiler:
    Seit 1711: Geheimdienst in Kopenhagen, seit 1715 mit 20000 S dotiert (Versuch zur Aufdeckung der Ordensverschwörung), seit 1716 nicht mehr finanziert



    Botschaften und Feste Gesandtschaften:
    Seit 1706: Konsulat beim Königreich Frankreich in Paris (2 500 S)
    Seit 1709: Konsulat beim Königreich Norwegen in Oslo, seit 1711 als Botschaft weitergeführt (10 000 S)
    Seit 1709: Konsulat beim Königreich Schweden in Stockholm, seit 1711 als Botschaft weitergeführt (10 000 S)
    Seit 1710: Konsulat beim Kalifat von Cordoba in Cordoba, 1711 von beiden Seiten aufgelöst, keine Kosten mehr
    Seit 1710: Konsulat bei der Deutschen Hanse in Lübeck (2 500 S)
    Seit 1716: Konsulat auf Island (2 500 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1715: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für die Markgrafschaft Brandenburg (mit Vasallen)


    Embargos und andere Strafmaßnahmen:
    Seit 1715: Vollständiges Embargo gegen den Deutschen Orden


    Dänische Steuereinnahmen: 180 000 S (D)
    Schonische Zivilliste: 50 000 S
    Spenden aus Schweden und Norwegen: -
    Verfügbare Zwangsarbeiter (für je 0,1 S bei Bauprojekten einsetzbar): 3 800 (D), sind gegenwärtig auf norwegischem Gebiet eingesetzt
    Einnahmen aus der Luxussteuer: 14 000 S

    Nicht verwendete Mittel: -
    Einnahmen aus den Kaperbriefen: -
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 70 000 S (mit Abgabebonus trotz geringer Verspätung)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -

    Fällige Kredite:
    Sonderkredit über 688 420 S im Inland zu 0% Zinsen über eine beliebige Laufzeit


    Eigenkapital der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) Anfang 1716: 500 Anteile (Kalmarer Union: 500), 57 000 S, dazu 1*250 (Handelsschiff II) und 1*100 (Handelsschiff III) mit jährlichen Kosten von 16 000 S.
    Im Sommer 1715 stieß zudem ein ungarisches Schiff (200 III) zur Handelsflotte, das die NHG frei nutzen kann, aber auch unterhalten muss
    Die Gesellschaft verfügt seit Anfang 1713 über ein Monopol für den Pelzimport in die Kalmarer Union (gegenwärtig nur in Dänemark wirksam).


    Eigenkapital der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) Anfang 1717: 500 Anteile (Kalmarer Union: 500), 179 000 S, dazu 1*250 (Handelsschiff II) und 1*100 (Handelsschiff III) mit jährlichen Kosten von 16 000 S.
    Im Sommer 1715 stieß zudem ein ungarisches Schiff (200 III) zur Handelsflotte, das die NHG frei nutzen kann, aber auch unterhalten muss
    Die Gesellschaft verfügt seit Anfang 1713 über ein Monopol für den Pelzimport in die Kalmarer Union (gegenwärtig nur in Dänemark wirksam).


    Waffentragende Bevölkerung:
    Dänemark: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 1,1 (effektiv 1,1) Regimenter LI

    Dänische Vasallenaufgebote (Schonen): 0,2 (effektiv 0,2) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 0,4 (effektiv 0,4) Regimenter LI

    Norwegen: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 0,6 (effektiv 0,6) Regimenter LI

    Schweden: 0,9 (effektiv 0,9) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR, 2,0 (effektiv 2,0, leicht erhöht) Regimenter LI, dazu 1,5 Minghan LR-Söldner (Pilsen)



    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann in jedem Königreich)
    Schiffsproduktion: Stufe II (1000 Mann in Norwegen, je 500 Mann in Dänemark und Schweden)


    Geschütze: -


    Schiffe Anfang 1716: 2*100 II, 12*25 III, 1*50 I („Drachenboot“)
    Davon wurden nur 4*25 III behalten
    Schiffe zum Jahresende: 4*25 III
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1717: 4*25 III

    Schwedische Schiffe Anfang 1716: 4*50 III, 4*25 III, 5*50 II, 10*25 II
    Neubauten: -
    Schwedische Schiffe Anfang 1717: 4*50 III, 4*25 III, 5*50 II, 10*25 II

    Norwegische Schiffe Anfang 1716: 11*100 III, 10*50 II, 20*25 II
    Neubauten: -
    Norwegische Schiffe Anfang 1717: 11*100 III, 10*50 II, 20*25 II



    Söldner: 0,5 Minghan LR-Söldner aus Frankreich

    Im Felde stehende Einheiten: -


    Dänische Verluste 1716: -

    Schwedische Verluste 1716: -

    Norwegische Verluste 1716: -
    Geändert von Jon Snow (11. Juli 2026 um 22:12 Uhr)

  5. #20
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    Großfürstentum Finnland

    Die neuen kommunalen Armenkassen werden eingerichtet und können das veranschlagte Geld vollständig ausschütten. Allerdings fehlt es anders als in Hessen an zünftischen und kirchlichen Unterstützern, so dass in zahlreichen Fällen von Korruption gesprochen wird. Mehrfach sollen Dorfoberhäupter und städtische Amtsträger Gelder abgezweigt haben.

    Der Straßenbau sorgt hingegen weiter für Lohn und Brot, auch wenn in diesem Jahr wegen der hohen Preise landwirtschaftlicher Produkte weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stehen und Menschen aus Schweden, Westfalen und den benachbarten Satrapien einwandern, um auf den Baustellen des Großfürstentums zu arbeiten. Die dadurch weiter steigenden Preise sorgen natürlich für gewisse Spannungen, die bislang aber noch nicht zu offenen Feindseligkeiten eskalierten.

    Die Förderung der Saunen blieb hochwillkommen, während die Dorfschulkasse in diesen von hohen Nahrungsmittelpreisen geprägten Jahr kaum genutzt wurde. Offenbar verzichteten die meisten Bauern, Fallensteller und Fischer darauf, ihre Kinder zur Schule zu schicken, so dass sie ihre Arbeitskraft das ganze Jahr für die Familie nutzen konnten.

    Insgesamt darf man dennoch von einem erfolgreichen Jahr für das Großfürstentum sprechen und auf einen weiteren Aufschwung hoffen. Besonders die verbesserte Infrastruktur und auf lange Sicht die weiter verbreitete Grundschulbildung dürften sich sehr positiv auswirken.


    Besonderheiten:

    Einige finnische LI* sind Waldläufer aus dem Norden mit Kampfvorteilen in Waldgebieten.

    Der Freihafen Stettin wurde dem Großfürsten anstelle von Uusima übertragen, das man auf Druck Narwas nicht abgeben konnte. Obwohl die Stadt als Vasall unter finnischer Suzeränität steht, trägt sie dank der engen Handelsbeziehungen zum finnischen Steueraufkommen bei.

    Der Dorfkassenfonds wurde Anfang 1711 ausgezahlt und dem Staatshaushalt zugeschlagen

    Herrschaftsgebiet: Finnland mit Ausnahme von Südkarelien, Kymenlaakso und Uusimaa
    Vasallen: Stettin
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 280 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Nordfinnland, Südfinnland; Stettin ist Teil der Region Vorpommern


    Hauptstadt: Rovaniemi (Sitz der Eduskunta)
    Hauptresidenz: Oulu (Wasserschloss 1)
    Wichtige Festungen: Kalajoki (2), Närpes (3), Pori (3), Salo (3), Puumala (1),
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Großfürst Barsid I. (seit 1707, *1651)
    Ehrentitel der Spielfigur: König der Zahlen

    Verstorbene Monarchen: Großfürst Kalevi I. (1698-1707, *1625)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung einer Gesamtfinnischen Handelsbank
    1702: Finnisches Hoffest mit einer Präsentation aller Regionen des Landes
    1703: Bau eines Fischereihafens in Pori (1704 zu einem Regionalhafen ausgebaut)
    1704: Förderung des Sports in Finnland
    1705: Errichtung eines Handelspostens 1 in Genua
    1706: Druck der Memoiren von Großfürst Kalevi I.
    1707: Einführung eines Bildungsplans für Dorfschulen
    1708: Einrichtung eines Musterlandguts mittlerer Größe (250 000 S) bei Salo
    1709: Einrichtung einer Dorflehrerschule in Oulu
    1710: Eröffnung einer Landwirtschaftsbank
    1711: Finanzielle und organisatorische Unterstützung für die Einrichtung von Dorfschulen
    1712: Verbesserung der Gesundheitspflege durch die Unterstützung von Hebammen und Badern
    1713: Kartierung des Wege- und Binnenschiffahrtsnetzes
    1714: Einrichtung eines Straßenbauamtes im Range eines untitulierten Chausseeamtes
    1715: Förderung der Saunakultur
    1716: Unterstützung der Bedürftigen durch eine kommunale Kasse


    Besondere Gebäude:
    1704: Regionalhafen in Pori
    1705: Finnischer Handelsposten 1 in Genua
    1706: Italienischer Handelsposten 1 in Pori
    1709: Dorflehrerschule in Oulu
    1714: Bestehender Handelshafen in Stettin um eine Stufe vergrößert (von 3 auf 4)

    Abgeschlossene Bauprojekte:
    1714: Mittlere Straße zwischen Berlin und Stettin (142 Mongolische Meilen/ 2 130 000 S)
    1714-1716: 70 Meilen einfache Landstraßen in Nordfinnland
    1714-1716: 40 Meilen einfache Landstraßen in Südfinnland

    Offene Bauprojekte:
    Einfache Straße zwischen Pori, Turku und Salo (140 Mongolische Meilen/ 700 000 S von 200 Mongolischen Meilen/ 1 000 000 S)
    Mittlere Straße von Oulu zum Ufer des Oulujärvi (50 Mongolische Meilen / 750 000 S von 100 Mongolischen Meilen / 1 500 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1711: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Markgrafschaft Brandenburg
    Seit 1713: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Deutschen Hanse



    Steuereinnahmen: 490 000 S
    Dorfkassenfonds in Dagomys: Anfang 1711 aufgelöst
    Einlagen der kommunalen Armenkassen: -
    Tributeinnahmen: -
    Jährliche Zahlung aus Brandenburg (1711-1720): 80 000 S
    Zinszahlung aus Stettin: 60 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 217 S

    Verliehene Kredite:
    3 000 000 S an Stettin (langfristig, 2% Zinsen im Jahr)
    4 000 000 S an das Kalifat von Cordoba (kurzfristig, 9,5% Zinsen)

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Gesamtfinnischen Handelsbank: 350 000 S (davon 270 000 S verliehen)
    Einlagen der Landwirtschaftsbank: 180 000 S (davon 180 000 S verliehen)
    Einlagen der Schulgeldkasse: 44 000 S

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 170 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: -


    Waffentragende Bevölkerung: 2,5 (effektiv 2,5) Regimenter LI*, 2,5 (effektiv 2,5) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,4 (effektiv 0,4) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (500 Mann)

    Geschütze: -


    Schiffe Anfang 1716: 10*50 III, 30*25 III
    Schiffe Ende 1716: 10*50 III, 30*25 III
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1717: 10*50 III, 30*25 III


    Söldner: 2,5 Regimenter LI (Krakau)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1716: -

  6. #21
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    Königreich Galicien

    Dank des Bußjahres gelingt es dem Königreich, die Wallfahrt in Santiago, von der inzwischen so viele Arbeitsplätze abhängen, trotz der kritischen Versorgungslage im ersten Halbjahr auf einem recht guten Niveau zu halten und zugleich deutlich an das bevorstehende Heilige Jahr zu erinnern. Auch die Getreidesubventionen, die man dank der Mithilfe aller Grafschaften in einer relativ fairen und geordneten Weise weitergeben kann, erweisen sich als sehr nützlich. Schließlich kann die Kirche gemeinsam mit der Krone so zeigen, dass man nicht nur (wie es einem christlichen Reich frommt) zum Gebet aufruft, sondern auch den menschlichen Teil zum Gelingen des gottgefälligen Werkes beiträgt.

    Das Pilgerhospital wird vollständig ausgebaut, und aus Nouakchott wird ein großes Interesse der christlichen Minderheit an Handelskontakten und Pilgerreisen vermeldet, was vielleicht mit dem spürbaren Niedergang der mongolischen Herrschaft in dieser Region zu tun haben könnte. Die Handelsprivilegien im Kalifat blieben ebenfalls recht wertvoll.


    Besonderheiten:
    Das Kronland Galiciens umfasst nur einen kleinen Teil des Reichsgebietes. Da das Prestige der Eroberer Spaniens aber außerordentlich hoch ist, wirken galicische Schwerpunkte stets auf das ganze Reich, wobei die Finanzierung zu 80% aus den Grafschaften erfolgt.
    Söldnertruppen (nicht aber Schiffe und Artillerieregimenter) werden ebenfalls zu 80% aus Mitteln der Grafschaften bestritten.
    Die Grafschaften unterhalten an der Militärgrenze Aveiro-Salamanca-Logrono selbständig mehrere moderne Burgen mit Festungsgeschützen.


    Herrschaftsgebiet: Region Galicien
    Vasallen: Nordwestspanien nördlich der Linie Aveiro-Salamanca-Logrono
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 100 000
    Regionen: Galicien (Kronland und Vasallen gemeinsam)

    Hauptstadt: Santiago de Compostela (Stadtbefestigung 4)
    Hauptresidenz: Vigo (Burgschloss 1, Stadtbefestigung 4)
    Wichtige Festungen: Aveiro (4), Viseu (3), Almeida (4), Salamanca (5), Toro (3), Lerma (4),
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Fernando V. (seit 1707, *1668)

    Verstorbene Monarchen: König Fernando IV. (1690-1707, *1644)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Galicischer Landtag, um Grafen, Adel, Klerus und Volk näher zueinander zu führen
    1702: Gründung der Jakobusbruderschaft und eines Pilgerhospitals in Santiago
    1703: Gründung einer königlichen Schule auf einem Landgut bei Vigo
    1704: Einführung des Missale secundum usum almae ecclesiae S. Iacobi pro tota Hispania
    1705: Förderung des Landesausbaus im galicisch-merinidischen Grenzgebiet
    1706: Große internationale Jakobuswallfahrt zum Heiligen Compostelanischen Jahr
    1707: Förderung religiöser Handwerkskunst
    1708: Galicisch-merinidische Handelsgesandtschaft nach West- und Nordafrika
    1709: Feierliche Krönung Fernandos V. am Jakobustag in Santiago
    1710: Eröffnung mehrerer Botschaften und Konsulate
    1711: Gründung eines kleinen Musterweingutes bei der Festung Lerma
    1712: Einführung des Rituale secundum usum almae ecclesiae S. Iacobi pro tota Hispania
    1713: Einrichtung eines Chausseeamtes, Baubeginn der Weinstraße
    1714: Feierliche Hochzeit des Kronprinzen Fernando mit Isabella von Soria
    1715: Herstellung des Botafumeiro für die Kathedrale in Santiago
    1716: Buß- und Betjahr zur Vorbereitung auf das Heilige Jahr


    Besondere Gebäude:
    Seit 1702: Pilgerhospital in Santiago
    Seit 1703: Königliche Schule bei Vigo
    Seit 1711: Musterweingut (klein) bei Lerma
    Seit 1716: Pilgerhospital in Santiago in der Größe eines Stadtklosters


    Offene Bauprojekte:
    Bau der Spanischen Weinstraße Hendaye (auf englisch-aquitanischer Seite) - Irun - Donostia – Lerma (Einfache Straße über 280 Mongolische oder Königliche Meilen/ 400 000 S von insgesamt 1 400 000 S verbaut)


    Botschaften und Konsulate:
    Seit 1710: Botschaft in Paris (10 000 S); Leitung: Prinz Roberto, Bruder Fernandos V.
    Seit 1710: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Palermo (10 000 S)
    Seit 1710: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Mopti (10 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Nouakchott (5 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Cordoba (2 500 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Kalifat von Cordoba (mit Vasallen)
    Seit 1709: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Herzogtum Burgund (mit Vasallen), 1712 ausgelaufen


    Steuereinnahmen: 550 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Freiwillige Kriegsabgabe der wohlhabenden Stände: -
    Spendeneinnahmen für das Pilgerhospitz: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 120 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 37 500 S (Diplomatische Vertretungen)
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 40 000 S im Inland zu 12% Zinsen, insgesamt also 44 800 S


    Waffentragende Bevölkerung: 1,3 (effektiv 1,3) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 0,7 (effektiv 0,7) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 4,0 (effektiv 4,0) Minghan SR, 0,9 (effektiv 0,9) Minghan LR, 1,1 (effektiv 1,1) Regimenter DR, 1,8 (effektiv 1,8) Regimenter LI (leicht gewachsen)
    Zusätzliches Vasallenaufgebot: Anfang 1715 aufgelöst


    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (500 Mann)


    Geschütze: 1,0 Regimenter Feldartillerie III


    Schiffe zu Jahresbeginn 1716: 3*250 III (darunter das Flaggschiff „Missale Mozarabicum“), 8*100 III, 20*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II

    Schiffe am Jahresende 1716: 3*250 III (darunter das Flaggschiff „Missale Mozarabicum“), 8*100 III, 20*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1717: 3*250 III (darunter das Flaggschiff „Missale Mozarabicum“), 8*100 III, 20*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II


    Söldner: 2,5 Minghan LR (Söldnermarkt Lyon), zu 80% aus Mitteln der Vasallen bezahlt

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1716: -

  7. #22
    Zurück im Norden
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    Kalifat von Cordoba

    Der neue Basar – der so am südlichen Stadtrand errichtet wird, dass man vom Guadalquivir einen direkten Zugang hat, aber nach Südwesten hin auch den Raum für Vergrößerungen behält – passt gut zu den verschiedenen Handelsprivilegien, die man mit starken Partnern vereinbarte. Zudem ließ sich das Goldhandelsmonopol für eine noch höhere Summe einem Konsortium inländischer, hellenischer und hanseatischer Kaufleute verpachten, nachdem an der westafrikanischen Küste zu Jahresbeginn nur noch wenig Edelmetall verfügbar war. Mit dem erfolgreichen Seehandel der Iren könnte sich dies aber wieder ändern.

    Eine weitere gute Nachricht ist, dass die minderwertigen Münzen mittlerweile weitgehend aufgekauft und eingeschmolzen worden sind, wie man angesichts der Zahlen annimmt. Nur noch wenig von dem „schlechten Geld“ dürfte im Umlauf sein. Allerdings strömen nun nach allem, was man weiß, wieder solche Münzen aus Italien und in geringerem Maße auch aus Hellas und Galicien ins Land. Der Umtausch behält also wohl seine Bedeutung, wenigstens solange die Handelspartner keine ähnlichen Instrumente nutzen.

    Die Rechtsreformen werden auf 1719 hin fortgeführt, sollten also nur noch drei Jahre laufen, bis man eine Bilanz ziehen kann. Es zeigt sich aber bereits jetzt, dass die Bauern offenbar gut durch die Krise gelangt sind, während die Subventionen auch in den Städten das Schlimmste zu verhindern vermochten.

    Die Handwerkermesse wuchs auch in diesem Jahr, was zweifellos mit der Anwesenheit der Kaufleute aus aller Welt zu tun hat. Allerdings bieten zunehmend auch auswärtige Händler Erzeugnisse aus ihrer Heimat oder aus Drittländern an, etwa aus Italien, Frankreich oder Burgund. Besonders gute Geschäfte machten dabei diesmal die Hellenen, die langfristige Lieferverträge mit Handwerkern aus der Satrapie Kairo, dem südarabischen Raum und den indischen Fürstentümern angeschlossen haben. Für den Warenhandel ist dies allerdings auf jeden Fall vorteilhaft.

    Leider ist der sehr beliebte, noch junge Monarch an einer eigentlich harmlosen Verletzung verstorben, die sich unglücklich entzündete. Die Dynastie gilt aber als sehr stabil, so dass Ahmads Halbbruder Omar zusammen mit den beiden Ehefrauen Sumeija und Subh ohne größere Probleme die Regentschaft für den kleinen Kalifen übernehmen kann.


    Besonderheiten:

    Der Goldhandel mit Afrika über Marokko sorgt für große Liquidität. Daher kann der Kalif weit höhere Schulden aufnehmen, bis dem „Binnenmarkt“ eine Krise droht.

    An den Militärgrenzen Aveiro-Salamanca-Logrono und Logrono-Huesca-Tarragona wurden in den letzten Jahren moderne Burgen mit Festungsgeschützen errichtet.

    Der mongolische Söldnermarkt Cádiz ist in Kriegszeiten für Feinde des Kalifats geschlossen.

    Vom Kalifat kommandierte Geschwader aus den an den großen Manövern des Jahres 1704 beteiligten Ländern (Galicien, Frankreich, Hellas, Heiliger Stuhl, Schottland, England und Irland) kämpfen zwischen 1705-1724 ohne Malus für zusammengesetzte Schiffsverbände. Bei Flottillen unter merinidischem Kommando mit Schiffen aus anderen europäischen Ländern ist der Malus im selben Zeitraum deutlich gemindert und kann durch dreiwöchige Manöver vor dem gemeinsamen Einsatz nochmals reduziert werden. Beide Verbesserungen betreffen den Einsatz gegen Piraten wie auch gegen feindliche Kriegsschiffe.

    Truppen des Kalifats (auch Söldner) sind zwischen 1712 und 1731 auf heimischem Boden im Hinblick auf die Ausnutzung des Geländes und die Zusammenarbeit verschiedener Minghan und Regimenter deutlich stärker als gewöhnlich


    Herrschaftsgebiet: Spanien südlich der Militärgrenze, Marokko nördlich von Agadir, Balearen
    Vasallen: Die meist halbnomadisch lebenden Stämme Süd- und Ostmarokkos, Agadir (seit 1713/14), El Khabta (seit 1713/14)

    Ungefähre Bevölkerungszahl: 7 440 000
    Regionen: Iberien-Westwüste, Iberien-Zentrum, Iberien-Ost-Süd, Nordmarokko, Südmarokko-Berbergebiete (mit den kanarischen Vasallen)

    Hauptstadt: Cordoba
    Hauptresidenz: Granada (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: Coimbra (4), Bejar (4), Avila (5), Soria (4), Saragossa (4), Tortosa (4)
    Staatsoberhaupt (künftige Spielfigur): Kalif Yaqub II. (seit 1716, *1713)
    Aktuelle Spielfigur: Prinz Omar (*1695), Onkel des Kalifen, führt die Regentschaft zusammen mit seinen Schwägerinnen Sumeija und Subh


    Verstorbene Monarchen:
    Kalif Ibrahim IV. (1661-1703, *1627)
    Kalif Yaqub I. (1703-1714, *1649)
    Kalif Ahmad I. (1714-1716, *1682)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Islamische Bank von Cordoba zur Handwerkerförderung
    1702: Feier zum 80. Freiheitstag des Kalifats 1622
    1703: Küstenschutzkonferenz gegen die Piraterie
    1704: Flottenmanöver in vier Küstenregionen mit sieben weiteren Ländern
    1705: Förderung des Landesausbaus im galicisch-merinidischen Grenzgebiet
    1706: Handwerkermesse zu Cordoba
    1707: Reduzierung der Frondienste und islamisch geprägter Verhaltenskodex
    1708: Galicisch-merinidische Handelsgesandtschaft nach West- und Nordafrika
    1709: Bauernfreundliche Reform der Frondienste, Strafen und Schutzverpflichtungen
    1710: Eröffnung mehrerer Botschaften und Konsulate
    1711: Große Landmanöver der Landesaufgebote, Vasallen und Söldner
    1712: Feier zum 90. Freiheitstag des Kalifats 1622
    1713: Einrichtung einer Münzprägeanstalt für Goldmünzen in Cordoba
    1714: Einführung eines Goldhandelsmonopols
    1715: Handelsfahrt in die Hansestädte, um Kontakte zu knüpfen
    1716: Bau des „unendlichen Basars“ von Cordoba


    Botschaften und Konsulate:
    Seit 1710: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Goreé (10 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Tunis (5 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Algier (5 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Cádiz (2 500 S)
    Seit 1710: Konsulat in Santiago (2 500 S)
    Seit 1711: Konsulat in Limerick (2 500 S)
    Seit 1712: Konsulat in Athen (2 500 S)
    Seit 1715: Konsulat in Hamburg (2 500 S)
    Seit 1715: Konsulat in Lübeck (2 500 S)


    Besondere Gebäude:
    Seit 1713: Münzprägestätte für Goldmünzen in Cordoba (250 000 S)
    Seit 1716: „Unendlicher Basar“ in Cordoba (Marktplatz 1, soll laufend erweitert werden)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Königreich Galicien (mit Vasallen)
    Seit 1710: Einseitige Handelsprivilegien für das Herzogtum Burgund (ohne Vasallen), bereits 1711 wieder aufgehoben und durch Vorrechte für Hellas ersetzt
    Seit 1711: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Khanat Hellas (ohne Vasallen), 1715 auf Stufe 2 erhöht
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Italien (mit Vasallen)
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Deutschen Hanse (mit Vasallen)


    Steuereinnahmen: 1 670 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Verpachtung des Goldhandelsmonopols: 270 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Nicht verwendete Mittel: -
    Entrichtete Tribute: -

    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Islamischen Bank von Cordoba: 1 050 000 S (davon 1 050 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 500 000 S (mit Abgabebonus), 40 000 S fließen der Armenhilfe zu, 10 000 S der Veteranenversorgung
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 35 000 S (Diplomatische Vertretungen)
    Ausgaben während des Jahres: -
    Forderungen von Kaufleuten (0,05 von 0,25 S Verlust der geminderten Münzen): 1 500 S

    Fällige Kredite:
    4 000 000 S aus dem Großfürstentum Finnland zu 9,5% Zinsen, insgesamt also 4 380 000 S
    7 183 092 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 7 901 401 S


    Waffentragende Bevölkerung: 1,2 (effektiv 1,2) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR, 6,0 (effektiv 6,0) Regimenter LI (leicht gewachsen)
    Vasallenaufgebote: 5,1 (effektiv 5,1) Minghan LR, 0,1 (effektiv 0,1) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (2500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (4000 Mann)

    Geschütze: 1,0 Regimenter Festungsgeschütze IV


    Schiffe zu Jahresbeginn 1716: 1*1000 III (Flaggschiff „Kalif Ibrahim III“), 1*400 II, 6*250 III, 1*150 III, 26*50 III, 110*25 III, davon 1*150 III, 10*50 III bei den östlichen Kanaren
    Zeitweilig gegen Zahlung des Unterhalts vermietet: 14*50 III, 20*25 III (Heiliger Stuhl) bei den östlichen Kanaren
    Abgemusterte Schiffe: 4*50 III, dazu möglicherweise 7*50 III?

    Schiffe am Jahresende 1716: 1*1000 III (Flaggschiff „Kalif Ibrahim III“), 1*400 II, 6*250 III, 1*150 III, 15*50 III, 110*25 III, davon 1*150 III, 10*50 III bei den östlichen Kanaren
    Zeitweilig gegen Zahlung des Unterhalts vermietet: Eventuell 7*50 III?

    Flottenneubau: -

    Schiffe Anfang 1717: 1*1000 III (Flaggschiff „Kalif Ibrahim III“), 1*400 II, 6*250 III, 1*150 III, 15*50 III, 110*25 III, davon 1*150 III, 10*50 III bei den östlichen Kanaren
    Zeitweilig gegen Zahlung des Unterhalts vermietet: ?



    Söldner: -
    Verbündete: 3,0 Minghan LR (Freie Berber, werden aber ihren Vertrag wegen des Krieges in der Heimat nicht verlängern können)

    Im Feld stehende Einheiten: 0,6 Minghan SR, 0,4 Minghan LR, 1,0 Regimenter LI, dazu 1,0 Minghan LR von den Berbervasallen zur Banditenbekämpfung, Ende des Jahres wieder demobilisiert


    Verluste 1716: -

  8. #23
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    Khanat Italien

    Der Einfluss des Khans bei den Zünften ist für sieben Jahre (1717-1723) erhöht, nachdem er sich intensiv mit der Fortentwicklung und Reform des Landes beschäftigte. Man muss aber befürchten, dass dieser Einflussgewinn nicht ausreichen wird, die von ihm angestrebte, weitreichende Zunftreform durchzusetzen, da sie für viele Handwerkerfamilien wohl existenzbedrohend wäre und das Land wirtschaftlich sehr stark verändern dürfte.

    Möglicherweise könnte man versuchen, kleinere Veränderungen vorzunehmen, um einen Teil der angestrebten Ziele zu verwirklichen und damit die Wohlstandsverluste in dieser sozialen Schicht in Grenzen zu halten.

    Die neue Börse in Genua tut sich wegen des Kapitalmangels im Land weiterhin schwer, wird aber von auswärtigen Partnern offenbar so gut genutzt, dass die Importe und damit auch die Zolleinnahmen des Staates sogar gegen den wirtschaftlichen Trend wachsen.

    Da mittlerweile fast alle Handelsvorrechte vergeben worden sind, könnte auch dies zu einer leichten Schwächung des Wohlstandes in Italien geführt haben, was allerdings kaum von der Nahrungsmittelkrise und der Zwangsanleihe zu trennen ist. Möglicherweise werden also die Einnahmen im Lauf der nächsten Jahre deutlicher steigen als erwartet, falls vorwiegend die Missernte zu den wirtschaftlichen Problemen führte.

    Auch die übrigen staatlichen Betriebe und Instiutionen verrichteten ihre Arbeit ohne größere Schwierigkeiten. Der Handwerkerwettstreit blieb aber nochmals ein wenig hinter den recht hohen Erwartungen zurück, die man – was durchaus als Erfolg gewertet werden kann – im Land mittlerweile damit verbindet. Die Gewinne der Fährpost wuchsen überdies weiterhin deutlich an.

    Die Festung im Westen des Landes wurde leicht ausgebaut, und auch der Geheimdienst konnte sich im In- und Ausland stabilisieren.

    Da die Nahrungsmittelsituation in diesem Jahr recht kritisch war, verließen viele Menschen die Städte und versuchten, sich auf dem Land oder in fremden Häfen durchzuschlagen. Das Banditentum nahm dadurch deutlich zu, wobei Tirol und die Grafschaft Barcelona besonders start betroffen waren. Man hofft aber, dass die Migrationsrichtung sich mit der guten Ernte dieses Jahres wieder umkehren wird.


    Besonderheiten:

    Die oberitalischen Kommunen haben eine lange Tradition der Selbstverwaltung, was die Effizienz von städtischen Schwerpunkten deutlich steigert.

    Dank der hervorragenden Geschützgießerei in Mailand ist die Aufstellung eines Regiments Feldartillerie oder Belagerungsartillerie 10000 S günstiger als üblich, Festungsgeschütze sogar um 15000 S (bei den ersten drei Regimentern pro Jahr).

    Der Söldnermarkt Genua stellt dem Khanat ein Regiment SI kostenlos zur Verfügung.

    Das Khanat Italien ist seit 1709 in vier Provinzen (Lombardei, Ligurien, Toskana, Piemont) aufgeteilt, die in einem Föderationskuriltai zusammenarbeiten. Diese erhalten jeweils 100 Sitze, die sie auf gerechte Weise nach eigenen Regeln vergeben können.
    Die Durchsetzungskraft des Khans bei den Zunftvertretern in den Provinzen ist für sieben Jahre (1717-1723) höher als gewöhnlich


    Herrschaftsgebiet: Oberitalien ohne die Romagna und die Küste von Venedig bis Triest
    Vasallen: Grafschaft Barcelona nördlich von Logrono-Huesca-Tarragona, Südtirol, Korsika
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 9 080 000 (leicht gesunken)
    Regionen: Lombardei-Piemont, Ligurien, Toskana, Katalonien-Korsika, Cisleithanien (mit Ungarn, Böhmen, Baiern und Schwaben)
    Provinzräte: Lombardei, Toskana, Ligurien, Piemont

    Hauptstadt: Mailand (Stadtbefestigung 3), seit 1709 zugleich Sitz des Föderationskuriltai
    Hauptresidenz: Como (Wasserschloss 4)
    Wichtige Festungen: Logrono (1), Huesca (1), Tarragona (1), Genua (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Urus I. (seit 1706, *1670)

    Verstorbene Monarchen: Khan Tenzin II. (1677-1706, *1640)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (gemeinsam mit Hellas und Rom)
    1702: Italienischer Handwerkerwettstreit
    1703: Antipiraterieakt (Stärkung des inneren Zusammenhalts)
    1704: „Tag des Seemanns“ (Seesieg am 14. September 1703 bei Porto Maurizio)
    1705: Bau eines Flusshafens bei Pavia (an der Mündung des Tricino in den Po)
    1706: Bau eines Handelspostens in Pori (Großfürstentum Finnland)
    1707: „Föderalismusreform“, Einteilung Italiens in vier Provinzen
    1708: „Erforschung der Berge“ mit Ungarn, der Kalmarer Union und der Eidgenossenschaft
    1709: Bau einer Werkzeugmanufaktur in Turin
    1710: Gründung des staatlichen Post- und Fährdienstes Poste Italiane
    1711: Errichtung einer Festung 1 auf dem Pass San Giacomo bei Ventimiglia
    1712: Verwaltungsreform der Federazione Municipale
    1713: Gründung des Servizio informazioni
    1714: Einrichtung einer experimentellen Werkstatt in den Bergamasker Alpen
    1715: Gründung einer Börse in Genua
    1716: Werbung des Khans für eine umfassende Zunftreform


    Besondere Institutionen:
    Achtung Spoiler:
    Seit 1713: Geheimdienst Servizio informazioni in Mailand, seit 1714 mit 35 000 S im Inland und mit 15 000 S in ganz Spanien aktiv



    Besondere Bauwerke:
    Seit 1705: Flusshafen bei Pavia (an der Mündung des Tricino in den Po)
    Seit 1705: Finnischer Handelsposten in Genua
    Seit 1706: Handelsposten in Pori (Großfürstentum Finnland)
    Seit 1714: Istituto di Metallurgia, eine Schule für Metallurgie in Bergamo
    Seit 1714: Experimentelle Werkstatt in den Bergamasker Alpen in der Größe einer Schule
    Seit 1715: Börse in Genua in der Größe eines Marktplatzes 2


    Staatsbetriebe:
    Seit 1709: Staatliche Werkzeugmanufaktur Manifattura di Torino (500000 S)
    Seit 1710: Staatlicher Fährdienst Poste Italiane (100000 S) zwischen Genua, Ajaccio und Barcelona, besitzt seit Anfang 1712 fünf kleine Kurierschiffe (5*25 III)

    Offene Bauprojekte: Festung 1 bei Ventimiglia (1 420 000 S von 1 500 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1706: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Khanat Ungarn (ohne Vasallen), seit 1713 als gegenseitige Privilegien fortgeführt, 1715 beendet
    Seit 1714: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Böhmen (ohne Vasallen)
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Pfalzgrafschaft (mit Vasallen)
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Herzogtum Schwaben (ohne Vasallen), 1716 bereits wieder eingestellt
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Eidgenossenschaft (mit Vasallen)
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Kalifat (mit Vasallen)
    Seit 1715: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für den Heiligen Stuhl (ohne Vasallen)

    Seit Mitte 1712: Schikanen gegen die Deutsche Hanse, Anfang 1714 ausgelaufen


    Steuereinnahmen: 1 070 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Nicht verwendete Mittel: -
    Gewinne der Manifattura di Torino: -
    Gewinne der Poste Italiane: 47 000 S
    Weitere Einnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 7 000 S
    Entrichtete Tribute: 150 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 450 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Verluste der Manifattura di Torino: 12 000 S
    Verluste der Poste Italiane: -
    Ausgaben während des Jahres: -

    Fällige Kredite I: zurückgezahlt
    Fällige Kredite II: Zwangskredit der führenden Stände über 14 225 000 S zu einem vom Khan frei festlegbaren Zinssatz über eine variable Laufzeit im Inland


    Waffentragende Bevölkerung: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 6,8 (effektiv 6,8) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR (leicht gesunken), 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR (davon 0,2 aus Tirol, 0,1 aus Korsika), 0,2 (effektiv 0,2) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (2500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (4000 Mann)


    Geschütze zu Jahresbeginn 1716:
    1,0 Regimenter Feldartillerie III in Mailand
    1,0 Regimenter Festungsgeschütze III in Genua


    Schiffe zu Jahresbeginn 1716: 1*500 III (Flaggschiff Federazione), 4*250 IV, 8*100 III, 30*50 III, 50*25 III

    Schiffe am Jahresende 1716: 1*500 III (Flaggschiff Federazione), 4*250 IV, 8*100 III, 30*50 III, 50*25 III

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1717: 1*500 III (Flaggschiff Federazione), 4*250 IV, 8*100 III, 30*50 III, 50*25 III


    Söldner zu Jahresbeginn 1716: 0,7 Regimenter SI (Genua, kostenfrei) in Genua

    Söldner zu Jahresbeginn 1717: 1,0 Regimenter SI (Genua, kostenfrei) in Genua


    Hilfstruppen: 1,5 Minghan SR und 0,5 Minghan LR aus Ungarn

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1716: -
    Geändert von Jon Snow (11. Juli 2026 um 22:24 Uhr)

  9. #24
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    Heiliger Stuhl

    Die Eröffnung der Universität wird mit großer Geste vollzogen und auf die vier vom Heiligen Vater genannten Fachrichtungen konzentriert. So gelingt es – dank der Anwerbungen des Vorjahres – schon zu Beginn, außergewöhnlich viele Dozenten und Studenten anzuziehen. Wie vermutet ist die Theologie hier deutlich im Vorteil, während Juristen und Mediziner zunächst noch recht kleine – wenn auch dank der Dozenten sehr erlesene – Fakultäten bilden müssen. Die Diplomatik bleibt hingegen noch hinter den Erwartungen zurück, da bislang kaum Gelehrte zur Verfügung stehen und die Nuntiaturen nicht imstande sind, zu viele geeignete Personen abzugeben. Auch unter den Studenten, die in den Staatsdienst oder eine kirchliche Laufbahn anstreben, scheinen die juristische und die theologische Fakultät weitaus beliebter zu sein. Auf eine philosophische Fakultät verzichtete man zunächst, da man die Mittel für diplomatische Lehrstühle benötigte. Es wäre aber mittelfristig sinnvoll, diesen Bereich ebenfalls abzudecken.

    Die Nuntien bemühten sich, ihre Aufgaben wie angewiesen zu erfüllen und konnten dabei durchaus gewisse Erfolge erzielen. Besonders auf den Kanaren könnte eine Förderung der Fischerei zu zusätzlichen Gewinnen führen, wenn man das Geld dafür bereitstellen will.

    Auch die Förderung der Mildtätigkeit im Kirchenstaat konnte das Schlimmste verhindern und die Existenz der Bauern sichern. Der Adel bemühte sich außerdem sehr, selbst mit gutem Beispiel voranzugehen und so zugleich die Akzeptanz der Leibeigenschaft zu sichern. Die Freilassung von Leibeigenen unterblieb in diesem Jahr hingegen wegen der Krise.

    Der Papst drängte zudem die Patriarchen, sich für eine Verschiffung von Lebensmitteln nach Europa einzusetzen, was einige von ihnen auch zusagten. Ob die Entscheidung Yesun Khans damit zusammenhing, ist zwar unsicher, es könnte aber eine gewisse Rolle gespielt haben.


    Besonderheiten:

    Der Heilige Stuhl verfügt über vier Regimenter der Schweizergarde. Der Sold für diese sehr frommen Männer liegt nur bei einem Viertel des auf dem Söldnermarkt gezahlten Preises. Der Papst kann diese Regimenter allerdings nicht entlassen. Für weitere Verbände werden die gewöhnlichen Preise fällig.

    Der Peterspfennig wird mittlerweile in der ganzen Welt am 29. Juni erhoben und bis zum Ende des Jahres nach Rom gebracht. Er wird im Etat eigens ausgewiesen und erhöht die Mittel des Heiligen Stuhles ganz erheblich.

    Der päpstliche Jurisdiktionsprimat ist mittlerweile durch Privilegien vieler Fürsten, Bischöfe und Klöster deutlich eingeschränkt worden. Dennoch ist der Heilige Vater auch weiterhin allein dafür zuständig, Diözesangrenzen zu verändern, neue Bistümer zu erheben und die Statuten von Ordensgemeinschaften zu genehmigen. Außerdem kann er unwürdigen oder simonistischen Bischöfen die Bestätigung verweigern oder sie absetzen.


    Herrschaftsgebiet: Territorium des Kirchenstaates im Italien des 17. Jh.
    Vasallen: -
    Protektorate: Gran Canaria, in geringerem Maße auch Fuerteventura und Lanzarote
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 550 000 (mit den kanarischen Protektoraten)
    Regionen: Latium-Marken, Romagna


    Hauptstadt: Rom (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Rom (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Laurentius I. (seit 1706, *1649)

    Verstorbene Päpste:
    Siricius III. (1697-1706, *1635)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (mit Hellas und Italien)
    1702: Baubeginn der neuen Peterskirche (Kathedrale der Stufe 4)
    1703: Eröffnung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1704: Fortsetzung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1705: Gründung einer Päpstlichen Druckerei in der Größe einer Schule der Stufe 2 in Rom
    1706: Bau einer päpstlichen Universität in Rom
    1707: Errichtung eines Handelspostens 2 in Jaffa zur Pilgerversorgung und zum Handel
    1708: Fortsetzung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1709: Konsistorium zur Kreierung neuer Kardinäle und zur Umsetzung der Konzilsbeschlüsse
    1710: Rundreise durch den weltlichen Besitz des Heiligen Stuhls
    1711: Gründung der Landwirtschaftsbank Banco di Santo Spirito
    1712: Beginn einer jährlichen päpstlichen Weinkür am Bartholomäustag, ab 1713 dann zum Erntedankfest
    1713: Einrichtung zahlreicher Nuntiaturen (Botschaften und Konsulate)
    1714: Kodifizierung und Begrenzung der Frondienste, Vergabe eines Viertels der päpstlichen Güter als Allmendefläche (ergänzt durch Schenkungen von Klöstern, Bischöfen und Adligen)
    1715: Schutz der Kanaren unter dem Banner des Heiligen Michael, der zugleich Patron der päpstlichen Flotte wird
    1716: Feierliche Eröffnung der päpstlichen Universität


    Nuntiaturen (Botschaften und Konsulate):
    Seit 1713: Botschaft in Shikawo (25 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Melaka (25 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in München (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Stockholm (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Bern (10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Paris (10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft auf Shetland (10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Santiago (10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Sarai (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Konstantinopel (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Sansibar (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Jaffa (10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in Dublin (25 000 S, eigentlich 5 000 S)
    Seit 1714: Botschaft in Mailand (10 000 S)
    Seit 1714: Botschaft in Tarent (10 000 S)
    Seit 1714: Konsulat in Venedig (5 000 S)
    Seit 1714: Konsulat in Sassari (5 000 S)
    Seit 1715: Botschaft in Nyarobie (15 000 S)
    Seit 1715: Botschaft in Khansbruck (15 000 S)
    Seit 1715: Botschaft in La Palma de Gran Canaria (10 000 S)


    Besondere Gebäude:
    Seit 1705: Päpstliche Druckerei in der Größe einer Schule der Stufe 2 in Rom
    Seit 1707: Handelsposten 2 in Jaffa zur Pilgerversorgung, 1712 auf Stufe 3 erhöht
    1706-1715: Päpstliche Universität in Rom, zusätzlich mit diplomatischer (statt philosophischer) Fakultät
    Seit 1716: Feste Gesandtschaft des Kaiserreichs China in Rom


    Offene Projekte:
    1702-17XX: Bau des Petersdomes (2 577 000 S/ 10 000 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1714: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 im Khanat Hellas
    Seit 1715: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Khanat Italien
    Seit 1715: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 für die Deutsche Hanse, 1716 aufgehoben

    Seit 1711: Schikanen gegen das Khanat der Kanarischen Inseln, 1713 mit der Kriegserklärung obsolet


    Steuereinnahmen: 85 000 S
    Einnahmen aus dem Peterspfennig: 2 170 000 S
    Nicht verwendete Mittel: -
    Tributeinnahmen: -
    Spenden für den Petersdom: 170 000 S (bereits verbaut)
    Spenden für die päpstliche Universität: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 1 220 S
    Einlagen der Banco di Santo Spirito: 690 000 S (davon 140 000 S verliehen)
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 300 000 S (mit Abgabebonus),
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: 19 000 S (Mehrkosten beim Bau des Petersdomes, müssen noch beglichen werden),
    Fällige Kredite: 3 750 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 4 125 000 S

    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1716: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359), 110 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.

    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1717: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359), 0 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.

    Stimmverteilung der Roma-Napoli-Compagnia (RNC):
    Stammanteile: Hellas 333, Heiliger Stuhl 333, Handelskonsortien 334
    Vorteilsaktien: Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359
    Stammanteile ermöglichen die Mitbestimmung auf den Gesellschafterversammlungen, sind aber finanziell ohne Wirkung. Ihre Zahl ist auf 1000 begrenzt.

    Verluste der RNC im Jahr 1716 (Die Art der Begleichung ist noch offen): 117 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 0,4 (effektiv 0,4) Minghan LR, 0,7 (effektiv 0,7) Regimenter LI (leicht gesunken)
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (500 Mann)


    Geschütze: 1,5 Regimenter Festungsgeschütze III


    Schiffe Anfang 1716: 1*400 III, 4*250 III, 1*250 I, 15*100 III, 1*100 II, 57*50 III, 4*50 II, 49*25 III, 12*25 II, davon 1*400 III, 2*250 III, 10*100 III, 50*50 III, 45*25 III vor den Kanaren

    Schiffe zum Jahresende 1716: 1*400 III, 4*250 III, 1*250 I, 15*100 III, 1*100 II, 57*50 III, 4*50 II, 49*25 III, 12*25 II, davon 1*400 III, 2*250 III, 10*100 III, 50*50 III, 45*25 III vor den Kanaren

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1717: 1*400 III, 4*250 III, 1*250 I, 15*100 III, 1*100 II, 57*50 III, 4*50 II, 49*25 III, 12*25 II, davon 1*400 III, 2*250 III, 10*100 III, 50*50 III, 45*25 III vor den Kanaren
    Angemietete Schiffe: 1*150 IV und 9*50 IV aus dem Khanat Ungarn in den Adriahäfen


    Söldner: 1,0 Minghan LR (Genua), 1,0 Regimenter DR (Konstantinopel), werden im ganzen Land eingesetzt, um die Sicherheit zu erhöhen
    Besondere Söldner: 4,0 Regimenter SI (Schweizergarde, Viertelsold), davon 2,0 Regimenter im ländlichen Gebiet

    Verluste 1716: -

  10. #25
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    Khanat Hellas

    Die neue Präfektur Thessalien wird nach dem Vorbild Kampaniens eingerichtet und könnte im Lauf der Zeit den Einfluss der Zentralregierung in dieser unruhigen Grenzregion steigern. Generell scheint das Konzept gut geeignet, das in der Fläche besonders schwach regierte Khanat stärker dem europäischen Durchschnitt anzunähern oder diesen sogar noch zu übertreffen. Bereits in diesem Jahr werden aus Kampanien erste Erfolge vermeldet, die offenkundig auch zu einer geordneteren Steuererhebung und geringerer Korruption der Amtsträger beitragen. Zusammen mit der großzügigen Kreditvergabe und dem dritten LR-Minghan gelingt es so auch, größere Unruhen der Bauern und der städischen Unterschichten zu vermeiden.

    Ein Wermutstropfen ist in diesem Jahr der schwache Orienthandel, welcher besonders der RNC zusetzt und zu einem Defizit führt. Man müsste unter den Trägern der Gesellschaft absprechen, auf welche Weise diese Finanzierungslücke gefüllt werden soll.

    Im Kalifat gewann man hingegen weiter an Stabilität und kann offenbar auch den Hanseaten und Galciern Paroli bieten. Zudem konnten einige Handelsanteile in Rom zurückgewonnen werden. In Italien, Südfrankreich und der Grafschaft Barcelona blieb man ebenfalls präsent und erschloss in Nordwestafrika sogar zusätzliche Marktanteile.


    Besonderheiten:
    Im süditalienischen Adel ist eine antikisierende Religion sehr verbreitet, die den Khan als Schutzherrn vor den Christen ansieht. Dadurch ist die dortige Oberschicht äußerst loyal.
    In Athen sind noch Söldner (SI*) mit besonders effektiven Waffen aus mongolischer Zeit ausgerüstet.
    Als merinidischer Prinz erhält der Khan jährlich eine Apanage aus seinen spanischen Gütern.


    Herrschaftsgebiet: Süditalien, Griechenland südlich der Linie Olymp-Parga ohne die Inseln
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 5 970 000
    Regionen: Südgriechenland, Süditalien

    Hauptstadt: Athen
    Hauptresidenz: Tarent (Stadtschloss 1)
    Wichtige Festungen: Salerno (4), Bari (2), Tropea (2), Larisa (2), Piräus (3)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Ibrahim I. (seit 1704, *1670)

    Verstorbene Monarchen: Khan Uthman I. (1667-1704, *1629)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (gemeinsam mit Italien und Rom)
    1702: Gesandtschaft zur Förderung von Handel und Diplomatie mit der Satrapie Sansibar
    1703: Einrichtung diplomatischer Vertretungen in Kairo und auf Sansibar
    1704: Bau eines Handelspostens auf Sansibar (für die RNC)
    1705: Handelsmesse Afrikanikí Agorá in Athen (als dauerhafte Veranstaltung geplant)
    1706: Einführung der Athener Börse, die den Außenhandel des Landes unterstützen soll
    1707: Tarenter Adelstag zur stärkeren Zentralisierung des Khanats
    1708: Gründung einer „Hellenisch-Melakanischen Gesellschaft für Kommerz“
    1709: Einführung des ius emphyteuticarium auf Krongut und bei freiwillig teilnehmenden Adligen (nach Klarstellung 1710: Keine Fronpflichten, aber Pachtgebühren sowie unbezahlte Arbeitsdienste für den Unterhalt der Infrastruktur; persönliche Freiheit).
    1710: Bau eines Handelspostens in Kairo
    1711: Gründung einer „Freiheitsbank“ zum Erwerb von Land und Arbeitsmaterial im ländlichen Raum des Khanats
    1712: Diplomatische Handelsdelegation zum Unabhängigkeitstag des Kalifats
    1713: Rückreise des Kronprinzen Iskander aus Melaka, Vorbereitung eines Buches
    1714: Gründung der Schola Agriculturae "Lucius Columella"
    1715: Einrichtung der Präfektur Kampanien als mittlere Verwaltungsebene und Lernort
    1716: Einrichtung der Präfektur Thessalien als mittlere Verwaltungsebene


    Besondere Gebäude:
    Seit 1704: Handelsposten 1 der RNC auf Sansibar (von Hellas geplant und finanziert)
    Seit 1706: Börse in Athen in der Größe eines Marktplatzes 1, 1707 auf Stufe 2, 1709 auf Stufe 3, 1714 auf Stufe 4 und 1715 auf Stufe 5 erhöht
    Seit 1710: Handelsposten 1 des Khanats in Kairo
    Seit 1714: Landwirtschaftsschule „Schola Agriculturae Lucius Columella" in Tarent, 1715 auf Stufe 2 ausgebaut


    Botschaften und Feste Gesandtschaften:
    Seit 1703: Feste Gesandtschaften in Kairo und auf Sansibar (je 10 000 S)
    Seit 1705: Botschaften bei den Großkhanaten Melaka (25 000 S) und Debul (15 000 S)
    Seit 1710: Konsulate in Alexandria (5 000 S), Tanger (2 500 S) und Genua (2 500 S)
    Seit 1714: Botschaft beim Großkhanat Dagomys (25 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1711: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Kalifat von Cordoba (ohne Vasallen), 1715 auf Stufe 2 erhöht
    Seit 1714: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 für den Heiligen Stuhl


    Besondere Gesetze und Regelungen: Das Khanat verzichtet seit 1707 auf außerordentliche Frondienste für Bauprojekte und verlieh 1710 allen Leibeigenen der Krone und der aus eigenem Willen mitwirkenden Adligen die persönliche Freiheit bei fortdauernder Dienstpflicht; seit 1713 entfällt auch diese Dienstpflicht

    Besondere Präfekturen: Kampanien (seit 1715/16), Thessalien (seit 1716/17)

    Steuereinnahmen: 1 470 000 S
    Einnahmen aus der Apanage: 150 000 S
    Einlagen des Fonds zur Ausrichtung der Afrikanikí Agorá: 12 000 S
    Einlagen der Emphyteuten-Kasse: aufgelöst und in die Freiheitsbank überführt
    Einlagen der Freiheitsbank: 225 000 S (davon 225 000 S verliehen)
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 50 000 S
    Nicht verwendete Mittel: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 210 000 S (mit Abgabebonus), davon 10 000 S speziell zum Erwerb von Luxusgütern
    Kosten für die Präfektur Kampanien: 50 000 S
    Soldkosten: -
    Infrastrukturkosten 1714: 47 000 S
    Weitere feste Ausgaben: 95 000 S (Diplomatische Vertretungen)
    Ausgaben während des Jahres: -

    Fällige Kredite: 2 400 000 S in der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 2 640 000 S


    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1716: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359), 110 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.

    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1717: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359), 0 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.

    Stimmverteilung der Roma-Napoli-Compagnia (RNC):
    Stammanteile: Hellas 333, Heiliger Stuhl 333, Handelskonsortien 334
    Vorteilsaktien: Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359
    Stammanteile ermöglichen die Mitbestimmung auf den Gesellschafterversammlungen, sind aber finanziell ohne Wirkung. Ihre Zahl ist auf 1000 begrenzt.

    Verluste der RNC im Jahr 1716 (Die Art der Begleichung ist noch offen): 117 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 1,7 (effektiv 1,7) Minghan SR, 1,4 (effektiv 1,4) Minghan LR, 3,6 (effektiv 3,6) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe II (1000 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (1500 Mann)

    Geschütze: 0,5 Regimenter Belagerungsartillerie III in Athen

    Schiffe zu Jahresbeginn 1716: 1*350 III („Atalante“), 4*250 III („Castor“, „Pollux“, „Hero“, „Leander“), 4*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II

    Schiffe am Jahresende 1716: 1*350 III („Atalante“), 4*250 III („Castor“, „Pollux“, „Hero“, „Leander“), 4*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1717: 1*350 III („Atalante“), 4*250 III („Castor“, „Pollux“, „Hero“, „Leander“), 4*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II


    Söldner:
    2,3 Regimenter SI* (Athen), davon 2,0 Regimenter in den größeren Städten und den wichtigsten Festungen sowie 0,3 Regimenter als Leibgarde in Tarent
    3,0 Minghan LR (Konstantinopel) zur Sicherung beider Landesteile

    Verluste 1716: -
    Geändert von Jon Snow (10. Juli 2026 um 18:27 Uhr)

  11. #26
    Zurück im Geschäft Avatar von Brabrax
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    KÖNIGREICH SCHOTTLAND

    Schwerpunkt: Krönung und Rundreise von König Alasdair IV.
    Zu Anfang Juli vergangenen Jahres, genauer, am 06. Juli, verstarb der geliebte König Robert IV. von Schottland. Er hinterließ mehrere Kinder und ein florierendes Königreich. Dem als "Befreier von der Knechtschaft" gefeierten König folgte sein erstgeborener Sohn Malcolm, von Zeitgenossen während seiner Kronprinzenzeit bereits "der Maßvolle" genannt, nach. Dieser änderte in Rückblick auf die unschöne Regierungszeit des Monarchen Malcolm IV. seinen Herrschaftsnamen zu Alasdair, in Anlehnung und Nachfolge zu Alexander III., König von Schottland. Er wurde nach dem Tod seines Vaters Inthronisiert, aber eine umfängliche Zeremonie steht aus.

    Im Frühjahr sollen Einladungen in die nähere und nicht ganz so nahe Umgebung erfolgen. Neben der Königlichen Familie und Klerus und Adel aus dem Königreich Schottland sollen auch ausländische Gesandtschaften eingeladen werden, der Krönung in der Kathedrale von Edinburgh beizuwohnen. Folgende Reiche erhalten persönliche Einladungen:
    - England
    - Irland
    - Zisterzienser
    - Heiliger Stuhl
    Die weitere, europäische Nachbarschaft (Frankreich, Burgund, Deutsches Reich, Skandinavien, usw.) erhält formelle, nicht weiter ausgebaute Einladungen.
    Die übrigen Plätze in der Kathedrale bei der Zeremonie sollen verlost werden: Unter allen interessierten Schotten ohne Rücksicht auf den gesellschaftlichen Stand. Bürger, Kaufleute, Handwerker, Bauern und befreite Bauern sollen gleichermaßen Chancen haben, beizuwohnen. Alasdair IV. möchte König aller Schotten sein - dazu gehört, dass niemand bei dieser Zeremonie ausgeschlossen wird.

    Apropos Zeremonie: Aus der Kapelle auf dem Moot Hill soll der Stone of Scone nach Edinburgh gebracht (und später zurück zur Kapelle verschafft) werden. Die Krönung von Alasdair IV. wird auf einem Holzthron stattfinden, in welchen der Stone of Scone vorher feierlich eingelassen wird. Im Weiteren soll die Krönung stattfinden am Todestag von Robert IV., dem dabei auch gedacht wird. Alasdair IV. wird geloben, das Werk seines Vaters fortzuführen, einschließlich und insbesondere auch das der Bauernbefreiung. Dieser Tag soll für das Jahr 1717 ein Feiertag sein: Dem Alten wird gedacht und das Neue wird begrüßt.


    Finanzen:

    Steuereinnahmen: 1 370 000 S
    Einnahmen der Krone aus Neuschottland: 120 000 S
    Aufnahme eines neuen Kredits: 200 000 ST im Inland zu 12%
    Tributeinnahmen: -
    Freiwillige Kriegsabgabe der wohlhabenden Stände: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 2 000 S
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Royal Bank of Scotland: 400 000 S (davon 400 000 S verliehen)
    Einlagen der Bauernkasse: 46 000 S (sollte möglichst wieder aufgefüllt werden, 100 000 S sind in den letzten Jahren eine gute Summe gewesen, um die Freikäufe weiterzuführen)

    Hofhaltung: 200 000 S
    Schwerpunkt: 100 000 S
    Infrastrukturkosten: 220 000 S
    Tribut an Negübeihafen: 60 000 S
    Weiterbau des Handelshafens: -
    Kauf zusätzlicher Anteile der WMC: -
    Einlagen in die Bauernkasse: 54 000 S
    Soldkosten: 75 000 S (1,0 Minghan LR aus Lyon)
    Schiffsunterhalt: 89 000 S (4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II)
    Neubaukosten der Schiffe: -
    Fällige Kredite: 800 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 880 000 S
    Kreditrückzahlung: 880 000 S (Eidgenossenschaft)
    Gesamt: 1 678 000 S


    Neue Rücklagen: 14 000 S
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Spieler sind einfach unterschiedlich, der eine sieht ein halb volles und der andere ein halb leeres Glas.

  12. #27
    Blubb=Lebenseinstellung Avatar von PaPaBlubb
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    Markgrafschaft Brandenburg im Jahr 1717

    Bild

    Schwerpunkt 1717 – Errichtung eines Markgräfliches Zeitungs-Collegium

    Mit der zunehmenden Ausdehnung des Handels, dem wachsenden Nachrichtenverkehr innerhalb des Reiches sowie den steigenden Anforderungen an eine geordnete Landesverwaltung beschließt die markgräfliche Regierung im Jahre 1717 die Errichtung des Markgräfliches Zeitungs-Collegium mit Sitz in Berlin.

    Die neue Behörde dient der Sammlung, Auswertung und Bereitstellung von Nachrichten, welche für Regierung, Verwaltung und Wirtschaft der Markgrafschaft von Bedeutung sind. Hierzu werden eingehende Berichte aus den Ämtern, Städten und Häfen ebenso ausgewertet wie Nachrichten aus dem Reich und dem Ausland. Besonderes Augenmerk gilt Entwicklungen im Handel, den Ernteerträgen, Preisbewegungen, wissenschaftlichen Neuerungen sowie politischen und militärischen Ereignissen in den Nachbarstaaten.

    Um die hierfür notwendigen Informationen zu gewinnen, werden in den größeren Städten, wichtigen Handelsplätzen und den landesherrlichen Ämtern vertrauenswürdige Korrespondenten bestellt. Diese berichten dem Collegium regelmäßig über örtliche Entwicklungen, wirtschaftliche Verhältnisse und außergewöhnliche Vorkommnisse. Die Domänenkammern sowie das Chausseeamt werden angewiesen, ihre Erkenntnisse ebenfalls regelmäßig an das Collegium weiterzuleiten, sodass erstmals ein landesweites Netz behördlicher Nachrichten entsteht.

    Neben der Sammlung von Informationen erhält das Collegium die Aufsicht über das heimische Druck- und Zeitungswesen. Ziel ist es, die Verlässlichkeit öffentlicher Nachrichten sicherzustellen und die Verbreitung bewusst falscher oder aufrührerischer Schriften zu verhindern. Sachlich vorgetragene Kritik an Missständen soll hingegen weiterhin möglich bleiben, sofern sie der Verbesserung des Gemeinwesens dient und nicht den öffentlichen Frieden gefährdet.

    Auch ausländische Zeitungen und Druckwerke sollen künftig geordnet erfasst werden. Dabei steht weniger ihre Einschränkung als vielmehr ihre Auswertung im Vordergrund. Berichte über neue Handelsmöglichkeiten, technische Entwicklungen, landwirtschaftliche Fortschritte oder politische Veränderungen werden gesammelt und der Regierung zur Verfügung gestellt, um Entscheidungen auf einer möglichst breiten Informationsgrundlage treffen zu können. Druckwerke, die offen zum Aufruhr gegen die bestehende Ordnung aufrufen oder feindliche Propaganda verbreiten, können hingegen von der Verbreitung ausgeschlossen werden.

    Wer innerhalb der Markgrafschaft Zeitungen verkaufen möchte, nutzt die öffentliche Ordnung und den Schutz des Landes und hat daher einen Beitrag zum Unterhalt des Zeitungs-Collegiums zu leisten.

    Zur besseren Unterrichtung der Bevölkerung wird dem Collegium das Privileg verliehen, ein regelmäßiges Brandenburgisches Landesblatt herauszugeben. Dieses berichtet über landesherrliche Verordnungen, bedeutende wirtschaftliche Entwicklungen, Erfolge in Landwirtschaft und Gewerbe, wissenschaftliche Neuerungen sowie wichtige Ereignisse innerhalb des Reiches. Zugleich soll das Blatt dazu beitragen, Gerüchten entgegenzuwirken und die Bevölkerung frühzeitig über Maßnahmen der Obrigkeit bei Missernten, Seuchen oder anderen außergewöhnlichen Ereignissen zu informieren.

    Die Finanzierung des Collegiums erfolgt zunächst aus der markgräflichen Kasse. Langfristig sollen Einnahmen aus dem Vertrieb des Landesblattes sowie Gebühren für amtliche Bekanntmachungen einen Teil der laufenden Kosten decken. Mit der Errichtung des Collegiums schafft Brandenburg eine dauerhafte Einrichtung, welche den Nachrichtenfluss innerhalb des Landes ordnet, die Arbeit der Verwaltung unterstützt und den Austausch zwischen Regierung, Wirtschaft und Untertanen nachhaltig verbessert.

    Es wird ein jährlich Budget über 10.000 Silber festgeschrieben, bezahlt aus der Staatskasse.

    Weiteres
    (1) Militärische Sicherung: Zur Sicherung Brandenburgs werden wie gewohnt 1,0 LR (Leichte Reiter) aus Ungarn sowie 1,0 SR (Schwere Reiter) vom Deutschen Orden aufgeboten.
    (3) Politische Konsolidierung: Einflussreiche Mitglieder des Landtages werden weiterhin regelmäßig zum Markgrafen nach Schwerin eingeladen, um sich über Politik, Wissenschaften, Landesverwaltung und weitere Themen auszutauschen. Der Markgraf nutzt diese Treffen, um seinen Einfluss fortwährend weiter auszubauen.
    (4) Der Hafenausbau erhält in diesem Jahr die vollständig fehlende Summe über 500.000 Silber, für eine schnelle Fertigstellung. (Finanzierung Abgeschlossen)
    (5) Die gegenseitigen Handelsprivilegien mit Westfalen werden nicht verlängert
    (6) Die Handelsprivilegien für die Deutsche Hanse wird auf Stufe 1 reduziert
    (7) Die Hofhaltungskosten werden um 40.000 gesenkt, da einige Aufgaben und Pflichten an die Domänenkammer übergeben wurden.

    Handelsprivilegien:
    - Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Großfürstentum Finnland
    - Handelsprivilegien der Stufe 1 für die Deutsche Hanse

    Einnahmen: 1.013.500
    310.000 (Steuern)
    12.000 (Zinsen vom Deutschen Orden)
    200.000 (Kreditrückzahlung vom Deutschen Orden)
    40.000 (Brandwein)
    120.000 (Krakau/Stettin)
    160.000 ( Hanse )
    111.500 ( Kredit in der Schweiz()
    60.000 ( Schiffverkauf()

    Ausgaben: 973.500
    20.000 (Auffüllung der Sid-Kassen)
    80.000 (Finnland)
    140.000 (Hofhaltung)
    25.000 (Ungarn)
    5.000 (Soldkosten Ungarn)
    10.000 (Soldkosten Deutscher Orden)
    500.000 (Hafenausbau)
    45.500 (Schiffunterhalt)
    100.000 (Schwerpunkt)
    5.000 (einflussreiche Mitglieder des Landtages)
    3.000 (Kollegien)
    40.000 (Verwaltung der Domänenkammer)

    Ergebnis: 40.000
    Geändert von PaPaBlubb (Heute um 13:33 Uhr)

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