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Thema: Kronus - Die Pavonis Nachrichtenagentur

  1. #391
    Master of the Watch Avatar von Azrael
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    1. März 985.M41

    Nach ihren Verlusten agieren die Flugzeuge der Orks nun deutlich defensiver und üben keine Lufthoheit mehr über den ganzen Städtebund aus, sondern konzentrieren sich allein auf den Angriff auf Maigard. Die imperialen Flugzeugstaffeln halten nach einem kurzen und ergebnislosen Luftkampf vorerst Abstand und werden bei anderen Fronten aktiv. Die Verteidiger der Stadt, die den angreifenden Orks vor allem bei den gepanzerten Truppen unterlegen sind, agieren zunächst defensiv und lassen sich gar nicht auf eine offene Feldschlacht ein. Man konzentriert sich auf Engstellen, die gut zu verteidigen sind und lässt es auch zu, dass die Orks sich im Industriequartier im Westen festsetzen. Die Offiziere nennen das inoffiziell bereits die 'Panrea-Taktik', da man erkannt hat, dass die Grünhäute meist nicht besonders entschlossen angreifen, wenn sie mit Plünderungen beschäftigt sind. Trotzdem sind die Verteidiger nicht untätig, bei mehreren Feuerüberfällen gelingt es der schweren Infanterie und den Sentinels mindestens ein dutzend Panza zu zerstören, die versucht hatten weiter ins Stadtgebiet vorzurücken. Man kann aber nicht verhindern, dass das Gros der orkischen Panza sich bei der Eisenbahnbrücke festsetzt. Die Orks halten die Brücke, werden aber permanent durch das Präzisionsfeuer der Reiterkrieger bedrängt, die sich am Südufer des Kichon verteilt haben. Den Verteidigern schliessen sich ausserdem rund 500 Mitglieder der Frateris Milita an, Milizionäre im Dienste der Ekklesiarchie, die sich mit ihren privaten Waffen ausgerüstet haben.

    Nur für den Städtebund:
    Achtung Spoiler:
    In den eroberten Lagerhäusern im Industriequartier befinden sich überwiegend Güter aus Asharis und Ariel. Nebst etwas Promethium vor allem Torf, Rohstahl, aber auch Plasmagewehre, Teil des Tributs der Legislatur.


    Die Front in Sreya verharrt zunächst an Ort und Stelle, da die imperialen Truppen auf die Ankunft der Feuerunterstützungseinheiten der Gouverneurs-PVS und der Truppen aus der Veteranenkolonie und der Technokratie warten, die über Pavonien heranmarschiert sind und am 1. März endlich die Stadt erreichen. Doch schon einen Tag vorher stellt die Procurata der Sororitas aufgrund von Späherberichten fest, dass die Orks offenbar damit begonnen haben Teile der eroberten Stadteile zu räumen. Die Cyclones des Städtebund sichten dann eine Kolonne Ork-Panza nordöstlich der Stadt, die sich durch die Ruinen bewegt. Sie greifen diese sofort mit ihren mitgeführten Bomben an und melden die Position dann ins Hauptquartier in Sreya, wo man rasch ein gemischtes mechanisiertes Detachement unter dem Befehl von Generalmajor Gyasi zusammenstellt. Es besteht vor allem aus Chimären, die vielleicht schnell genug sein könnten um die Orks noch einzuholen.

    Da Pavonis City nicht mehr direkt bedroht ist und sich die Situation in Sreya rasch zu klären beginnt, werden die Reiterkrieger und Panzerkompanien nach Norden bewegt und beginnen mit einer Serie von Überfällen auf die Orks am Raumhafen. Sie stellen dabei fest, dass auch dort der Widerstand der Orks geringer ausfällt als angenommen. Offenbar haben viele von den Grünhäuten das Gelände mittlerweile geräumt, nachdem es dort für sie nichts mehr von Wert zu holen gab. Ein grosser Teil von ihnen wurde entweder ausgeflogen oder rückt über die westliche Eisenbahnbrücke von Pelcudia nach Südwesten ab, wie ein Aufklärungsflug der Lightnings der Inselkoalition bestätigt.

    Nur für das Protektorat:
    Achtung Spoiler:
    Im Rücken der Einheiten aus Pavonis City hat man den abgestürzten Thunderhawk erreicht. Mehrere tote Orks in der Nähe und der Rest der Besatzung hat die Maschine wohl zurückgelassen. Auf der Seite des Thunderhawks befindet sich noch immer das Emblem des Ordens, dem er früher gehört hat, auch wenn es von den Orks verunstaltet wurde: Es ist ein Schädel mit drei Blitzen, das Symbol des untergegangenen Ordens der Scar Lords.


    Vor Ironworks Bay rücken die Einheiten der Veteranenkolonie und ihrer Verstärkungen in voller Stärke aus und treiben die Stormboyz wieder aus den Vororten. Doch richtet sich der Hauptangriff der Orks nicht wie erwartet gegen Ironworks Bay, sondern das Gros der Orks marschiert nach Norden ins Territorium der Technokratie. Einheiten der Skitarii südlich des Hafens werden in Gefechte mit mehreren hundert Moschaboyz verwickelt, während die Gyrostrike-Bomber die Panza der Orks suchen und bombardieren sobald sie eine Einheit erspähen. Nach dem Sieg gegen die Nachhut der Orks sammelt Kastellan Belphorus Ibbet seine Truppen, um sie möglichst schnell zur Technokratie bewegen zu können.

    Während eine kleine Streitmacht der Orks bei Charaxis den Rückzug deckt, rückt der Rest von ihnen zu den Landas ab, die diesmal wohlweislich weiter entfernt von der Stadt landen. Die Verteidiger der Stadt verlieren die Grünhäute aus den Augen, nachdem sie in Richtung Süden abgeflogen sind. Die beiden Raumschiffe im Orbit melden aber, sie seien ziemlich sicher, dass diese Landas nicht versucht haben den Planeten zu verlassen. Sie haben lediglich einige Landas geortet (und zwei davon abgeschossen), die von St. Messelina aus gestartet sind und wohl Plündergut von dort zum Space Hulk bringen.

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    2. März 985.M41

    Ungeachtet des Krieges im Norden beginnen die Marken mit den Vorbereitungen für den Feldzug südlich der Mark Janus. Auch wenn viele Verkehrswege aufgrund der Regenzeit noch schlammige Pisten sind, konnten bereits alle für die Offensive vorgesehenen Einheiten in die Region verlegt werden und dürften wie geplant bereitstehen. Auf die Frage eines Reporters des Hyperion Beobachters, ob man angesichts des Krieges gegen die Ork-Freibeutaz nicht mit dem Feldzug zuwarten sollte, antwortet Marschall Erik Sun, dass der Überfall seine Position vielmehr bestärkt habe. Denn die Freibeutaz zeigten, wie gefährlich die Grünhäute seien, wenn ihnen Technologie zur Verfügung steht: Einige tausend von ihnen seien für die PVS von Kronus schon ein Problem. Und in den Dschungeln der Grünen Küste lebe ein Hundertfaches von ihnen, deren Wiederbewaffnung man um jeden Preis verhindern müsse.

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    4. März 985.M41

    Nach Wochen der heftigen Kämpfe müssen die Truppen des Adelsrates von Cyprus Ultima ihre Offensive aufgrund dramatisch ansteigender Verluste letztendlich abbrechen. Die Quellschlachten enden somit mit dem Sieg der Söldnertruppen der Zollgegner, welche die vom Adelsaufgebot bei ihrem Rückzug aufgegebenen Stellungen wieder in Besitz nehmen. Damit befinden sich beide Armeen nach zwei Monaten wieder in ihren Ausgangspositionen, was einen grossen Abwehrerfolg für die Zollgegner darstellt. Denn auch wenn sie ebenfalls Verluste erlitten haben, sind diejenigen des Adelsrates nicht nur massiv höher, sondern der Adel wird den Verlust an Kriegsmaterial auch viel schwerer ausgleichen können. Beobachter des Konfliktes auf Kronus vermuten, dass das Adelsaufgebot kaum mehr über Panzerfahrzeuge und andere schwere Waffensysteme verfügt und somit nicht in der Lage sein wird einen Angriff der Zollgegner noch effektiv aufzuhalten. Die offiziellen Verlustzahlen auf Seiten der Zollgegner werden mit 6'000 Mann angegeben, wie viele davon zu den Söldnern von Kronus gehören, konnte man über die astropathischen Kanäle bislang aber noch nicht in Erfahrung bringen.

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    England heisst England, weil es an seiner breitesten Stelle 1,2 m misst. Deshalb herrscht dort auch Linksverkehr, denn rechts kommt oft keiner und dann geht das genau auf.

  2. #392
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    5. März 985.M41

    Im Westen von Maigard gehen die Gefechte zwischen den Verteidigern und den Orks weiter. Die Grünhäute scheinen sich mittlerweile an die imperiale Taktik angepasst zu haben und gehen nun wesentlich vorsichtiger mit ihren Panzas um. Stattdessen wird der Hauptteil der Kämpfe von Flash Gitz getragen, welche die Imperialen mit ihrer schieren Feuerkraft in der Defensive halten. Die Orks unternehmen aber weiterhin keine Versuche weiter in das am dichtesten bevölkerte Stadtzentrum vorzurücken, sondern plündern die Lagerhäuser im Industriequartier. Die imperialen Streitkräfte können sich auch deshalb im Grossteil der Stadt halten, weil die Luftunterstützung der Orks abgezogen wird. Fast alle verbliebenen Jets machen sich dieser Tage auf den Weg nach Osten, mutmasslich zur Front bei St. Messelina. Dadurch können die imperialen Maschinen wieder frei über dem Städtebund operieren und die verschanzten Verteidiger unterstützen. Das einzige grössere Gefecht entbrennt am 5. März zwischen den Frateris Milita und ungefähr 100 Moschaboyz, die versuchen im Handstreich den Club Ultramar zu besetzen. Für die privaten Waffen der Milizionäre, viele von ihnen Pulsgewehre aus der Besatzungszeit, ist das Parkgelände vor dem Club aber der ideale Einsatzort, wo sie die Orks sehr präzise unter Feuer nehmen können. Nachdem die Orks die Hälfte ihrer Stärke eingebüsst haben, fliehen sie zurück in das Industriequartier.

    Mit der Ankunft der Verstärkungen werden die im Stadtgebiet von Sreya verbliebenen Orks überwältigt und ausgeschaltet. Nach zwei Tagen der Kämpfe erklärt die Procurata der Sororitas die Stadt offiziell als frei von allen Xenos. Das mechanisierte Detachement von Generalmajor Gyasi holt die Orks auf der Strecke von Sreya zum Vandis-Anwesen ein. Es herrscht offenkundig Unruhe in den orkischen Reihen und ungefähr die Hälfte der Panza trennt sich recht plötzlich von den übrigen Einheiten, macht eine 180°-Wende und hält frontal auf die imperialen Verfolger zu. Eine Weile lang hängt die Schlacht in der Schwebe und das Detachement verliert Chimäre um Chimäre gegen die gepanzerten Einheiten der Orks. Doch letztlich können sie die Grünhäute überwältigen und die meisten ihrer Fahrzeuge mit den Raketenwerfern, welche die Pavonier mitgebracht haben, flankieren und ausschalten. Die andere Hälfte der Orks entkommt an Bord einiger bereitstehender Landas, zwei Cyclones des Städtebunds sichtet diese am gleichen Tag mit Kurs nach Nordwesten, können sie aber nicht einholen und verlieren sie aus den Augen. Die beiden Raumschiffe, die zu der Zeit vier weitere Landas im Anflug auf Kronus abschiessen (während der Rest Maigard ansteuert) melden, dass sie weitere Landas entdeckt haben, die offenbar ebenfalls über eine sehr nördliche Route fliegen und so dem Luftraum über dem Städtebund ausweichen.

    Einheiten aus Pavonis City rücken in Neu-Arransburg, Pelcudia und dem Raumhafen ein, die mittlerweile von den Orks komplett geräumt wurden. Während die Schäden an den beiden Städten tatsächlich nicht so gross sind wie erwartet (so dass man sogar eine rasche Rückkehr der Bewohner für möglich hält), hat vor allem der Raumhafen gelitten, Hangars und Terminals sind ausgebrannt und die allermeisten Lagerhäuser geplündert. Alle verbliebenen Grünhäute haben sich über die Eisenbahnbrücke zurückgezogen und sie dann gesprengt. Gemäss der Pioniere des Städtebunds ist der Schaden an der Brücke nicht irreparabel, man wird aber sicher einige Tage benötigen, bevor man wieder Truppen übersetzen und die Orks verfolgen kann. Mit der Artillerieeinheit der Kooperative und den Reiterkrieger-Söldnern hat man aber Einheiten am Südufer, welche die Truppenbewegungen der Orks beobachten und bei einer Gelegenheit sogar Cyclones zu einem kurzen Bombereinsatz einweisen können, bei dem vier Panza zerstört werden. Ihren Berichten zufolge ist das Gros der Panza in westlicher Richtung unterwegs, mit hunderten Moschaboyz und Flash Gitz hinter ihnen, die zwei Züge der Panreanischen Staatsbahn gekapert haben. Auf dieser Route gelangen sie noch am gleichen Tag nach Maigard.

    Der Meister der Skitarii Kelem stellt sich mit einem Manipulus (ein zweites ist noch auf dem Weg) im Süden der Technokratie den angreifenden Orks entgegen. Obwohl die Soldaten des Adeptus Mechanicus sich hartnäckig gegen die Orks verteidigen, drohen diese rasch sie mit ihrer zahlenmässigen Überlegenheit zu überflügeln und überwältigen. Noch zu allem Überfluss wird die Ankunft der Ork-Flieger gemeldet, die nahe St. Messelina aufgesetzt haben und die Versuche der Murader Luftwaffe vereiteln sie erneut mit den Gyrostrike-Bombern zu attackieren. Es ist einzig zwei Kompanien aus der Veteranenkolonie zu verdanken, dass die Skitarii keine grösseren Verluste erleiden. Diese wurden mit den Bikes unbekannter Bauart ausgerüstet, welche wohl vor zwei Jahren vom Freihändler erworben wurden und können mit einem gewagten Angriff auf die Flanke der Orks deren Angriff lange genug verzögern, dass sich die Skitarii geordnet in Richtung des Hafens zurückziehen können. Weiter im Landesinneren bekämpfen die Truppen der Veteranenkolonie und ihrer Verbündeten, nun auch noch verstärkt mit Sororitas-Panzern und Feuerunterstützungseinheiten der Gouverneurin, kleinere Trupps aus Moschaboyz, die sich in der Region verteilt haben und ihr Vorrücken in Richtung der Technokratie zu verlangsamen versuchen.

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  3. #393
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    6. März 985.M41

    Das Inselparlament von Murad entscheidet über zwei Vorlagen, welche der Exekutivrat eingebracht hatte: Zum einen über den Handelsvertrag mit Graia, der die Lieferung von Promethium vorsieht, die über die Handelsschiffe abgewickelt werden soll, welche Kronus ohnehin regelmässig für die Nahrungsexporte ansteuern. Diese Vorlage war weitgehend unumstritten und hatte sich in den letzten Wochen bereits abgezeichnet, weshalb die Preise für den Rohstoff stärker ansteigen als sie es angesichts des Krieges nicht schon ohnehin getan haben. Grössere Auswirkungen droht die 'Infrastruktur- und Sicherheitsabgabe' zu haben, die Domus Erceg dem Parlament vorgelegt hat. In ihr beantragt der Vorsitzende Exekutivrat eine Ausfuhrabgabe auf Promethium zu erheben, die schrittweise auf 20% des Warenwertes erhöht werden soll. Auch das wird vom Inselparlament nach längerer Besprechung letztlich verabschiedet. Die Legislative setzt aber einen ständigen Ausschuss ein, der auch nach dem Ende der Parlamentsversammlung vorerst befristet für ein Jahr in Port Murad verbleibt und bei den konkreten Erhöhungen dann noch mal konsultiert werden soll.

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    7. März 985.M41

    Nach der Wiedereroberung des Raumhafens kündigt die Gouverneurin an, den Wiederaufbau des Raumhafens nach dem Ende der Kampfhandlungen möglichst schnell anzugehen. Da der Raumhafen für den interstellaren Handelsverkehr von Kronus essentiell sei (und mehrere Länder Verpflichtungen eingegangen sind, die sie erfüllen müssen), werde ein Teil der Instandsetzungsmassnahmen nötigenfalls auch über einen Kredit finanziert, den das Adeptus Administratum von Kronus aufnehmen wird. Erster Priorität würden Verladeterminals und die Flugsicherung haben, ohne die der weitere Betrieb nicht möglich sei.

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    7. März 985.M41

    Die Verhandlungsdelegation der Hyperionspitzen beim Navigatorenhaus Meld gibt bekannt, dass man sich mit dem Novator darauf habe verständigen können, dass das Haus einen der jüngeren Navigatoren des Hauses für eine Expedition nach Durmalis II. zur Verfügung stellt. Die genaue Bezahlung und deren Höhe werde noch Gegenstand weiter Verhandlungen sein, aber auch da hätte sich der Novator flexibel gezeigt und wäre wohl gewillt auf einen Teil der üblichen Vergütung zu verzichten, wenn dem Haus Meld dafür gewisse Vorrechte bei der Expedition eingeräumt werden. Freilich ist angesichts der Kriegsschäden (die noch weiter ansteigen dürften) unklar, ob besagte Expedition schon wie angedacht in einem Jahr starten kann.

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  4. #394
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    10. März 985.M41

    Während in Maigard weiterhin ein Patt zwischen den Verteidigern und den Orks herrscht, nähern sich die ersten Entsatztruppen am Südufer des Kichon. Da die Brücke südlich von Pelcudia noch nicht wieder instand gestellt ist, setzen die von den Sororitas angeführten Truppen bei der nur beschädigten im Westen über und schliessen sich mit den Einheiten zusammen, die schon im Süden stehen, der Artillerie, den Reiterkriegern und verstreuten Volponern, die sich nach der Schlacht um Pelcudia wieder gesammelt haben. Nachdem die Reiterkrieger die Orks über Tage mit sporadischen Attacken beschäftigt haben, beginnt man mit dem Sturm auf die Eisenbahnbrücke von Maigard. Laufend erreichen weitere PVS die Front und drängen die Orks langsam bis zu der Brücke zurück. Aber gerade als das Panzer-Trio der Sororitas die Brücke erreicht, fährt der Castigator an der Spitze auf Büxenöffna-Minen, welche die Orks dort vergraben haben. Der Panzer der Sororitas bleibt mit zerstörten Ketten liegen und blockiert damit die einstweilen die Brücke. Die Besatzung des Panzers kann wie durch ein Wunder unbeschadet entkommen, doch alle Versuche ihn zu bergen oder zur Seite zu schieben, scheitern am massiven Beschuss der Flash Gitz, die sich hinter Stellungen bei den Brückenpfeilern verschanzt haben. Die Flugzeuge der Verbündeten fliegen mehrere Angriffe auf diese Stellungen, als aber bei einem dieser Angriffe ein Munitionslager der Orks hochgeht und einen der Brückenpfeiler beschädigt, werden die Luftangriffe erst mal ausgesetzt.

    Das angeschlagene aber siegreiche Detachement Gyasi kehr unter dem Jubel der Bevölkerung nach Sreya zurück. Der Generalmajor wird aber direkt nach der Ankunft in die Klinik in der Stadtmitte gebracht, da er bei den Kämpfen gegen die Orks durch ein Schrapnellsplitter verwundet wurde. Währenddessen hat der Murader Geschwaderführer Kommodore Treverian sich mit seinen Lightnings nicht den Angriffen bei Maigard angeschlossen, sondern patrouilliert über dem Nordosten des Städtebunds. Sein Instinkt erweist sich als richtig, denn die Flugzeuge der Inselkoalition sichten drei Landas, die sie bis zu den Demes Nordlanden verfolgen und dort letztlich abschiessen.

    Entgegen dem, was manche erwartet haben, verfolgen die Orks nicht die sich zurückziehenden Skitarii zur Vandeanischen Küste, sondern stellen sich den PVS zur Schlacht, die ihnen von Ironworks aus gefolgt sind. Kastellan Ibbet hat einen Schlachtplan entworfen, der einen Angriff an zwei Schwerpunkten vorsieht: Die Infanterie aus Asharis und Aceria sowie die Feuerunterstützungstruppe soll die Orks im Osten angreifen, während die Sororitas und das Heimatbataillon sie umgehen und von Westen her attackieren sollen. Der Plan geht zunächst auf, angeführt von den Sororitas kann man im Westen erfolgreich gegen die Panza der Orks vorgehen, die noch keine wirksame Methode zur Bekämpfung der schweren Panzer der Schwesternschaft gefunden haben. Doch es zeigt sich, dass die Truppe im Osten zahlenmässig zu schwach ist, um die Orks wirksam unter Druck zu setzen. Als dann die Stellung der Infanterie auch noch von Killakoptaz und orkischen Jets unter Beschuss genommen wird, beginnen sie langsam zurückzuweichen. Erst Kommissar Neve, der sich der Truppe ebenfalls angeschlossen hat, gelingt es die Einheiten wieder zu sammeln. Und da sie nun in Gefahr laufen vom Rest ihrer Einheiten abgeschnitten zu werden, brechen auch die mechanisierten Truppen im Westen ihren Angriff ab und eilen zurück zu der Infanterie. Obwohl der Plan also nur teilweise gelingt, beurteilen ihn die Offiziere der Veteranenkolonie dennoch als einen Teilerfolg. Man hat den Orks höhere Verluste zugefügt als man selber erlitten hat und auch die Grünhäute behaupten das Schlachtfeld nicht, sondern ziehen sich zur Strasse nach St. Messelina zurück, wo am Abend des 10. März die von den Raumschiffen gemeldeten Landas gesichtet werden, die wohl Orks aus dem Westen zu dieser Front transportiert haben.

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    Geändert von Azrael (25. Juni 2026 um 16:36 Uhr)
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  5. #395
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    13. März 985.M41

    Vor Maigard beginnen die imperialen Truppen - vor allem die Sororitas, die schwere Feuerunterstützungseinheit, die pavonische Artillerieeinheit und die Cyclones - mit dem massiven Beschuss der Eisenbahnbrücke. Wie sich herausstellt, sind die Orks bereits im Begriff die Brücke zu räumen und hatten wohl damit begonnen Sprengsätze zu platzieren. Direkt beim ersten Artillerietreffer wird der südlichste Pfeiler der Brücke zerstört und lässt den Brückenabschnitt einstürzen. Wie viele Orks bei dem Bombardement getötet wurden, bleibt aber zunächst unklar. Auf jeden Fall wird der Beschuss der Flash Gitz so beendet und die imperialen Truppen können das komplette Südufer besetzen und den Sororitas-Panzer bergen. Wie die Garnison in Maigard meldet, haben die Orks begonnen sich geordnet aus dem Stadtgebiet zurückzuziehen und man setzt ihnen vorsichtig nach. Da die Orks aber zahlenmässig noch immer stark überlegen sind, versuchen die Offiziere in Maigard nicht die Orks über die Stadtgrenze hinaus zu verfolgen. Dank ihnen wird den beiden Raumschiffen aber frühzeitig gemeldet, dass ca. 20 Landas voll mit Plündergut abheben und rasch an Höhe gewinnen. So gelingt es ihnen die Landas zu verfolgen und sechs von ihnen zu zerstören. Allerdings setzt der Kapitän der Flamme von Zenith den Landas zu hartnäckig nach und gerät nach einer stundenlangen Verfolgung in die Waffenreichweite des Space Hulks, von wo aus der Korvette zahlreiche Torpedos entgegen gefeuert werden. Einer von ihnen trifft die Flamme mittschiffs und beschädigt zwar glücklicherweise keine kritischen Systeme, aber sorgt für mindestens 200 Todesopfer unter der Besatzung.

    Sowohl die PVS als auch die Orks bringen per Lufttransport weitere Truppen zur Front im Osten, so dass über dem Himmel der Veteranenkolonie ein weiterer Luftkampf entbrennt, zwischen den Orks mit ihren Jets und Thunderhawks auf der einen Seite und den Fliegerstaffeln von Murad und der Gouverneurin auf der anderen Seite. Am Ende wird eine Gouverneurs-Maschine zerstört und zwei Murader Flieger beschädigt, so dass sie notlanden müssen. Die Orks ihrerseits verlieren vier Dakkajets und zwei Blastajets. Dadurch dass sich der jeweilige Jagdschutz neutralisiert, können die Landungen weitgehend ungestört stattfinden: Schätzungsweise 500 Orks landen nordwestlich des Manufactorum Galatia und erstürmen die Siedlungen ausserhalb der Festungsmauern des Manufactorums. Und 3 Kompanien Volponer aus Panrea landen einige Zeit später bei den Brücken über das Kichon-Delta. Ihre Landung war ursprünglich weiter südlich vorgesehen gewesen, doch aufgrund der Berichte über die beim Manufactorum vorrückenden Orks, beschloss ihr Befehlshaber direkt beim Delta zu landen. Die bisher gelandete Streitmacht der Orks bei der Strasse nach St. Messelina, an deren Spitze die imperialen Späher den Freibeutaz-Boss gesichtet haben, marschiert währenddessen nach Südosten. Dort entbrennen in den folgenden drei Tagen eine Reihe von Gefechten zwischen den Orks und den PVS-Truppen. Der Versuch mit den Feuerunterstützungstruppen in Richtung der Brücke nach St. Messelina vorzurücken und sie zu zerstören, misslingt aufgrund der heftigen Panzerangriffe, welche die Imperialen wieder in ihre Ausgangsposition zurückdrängen, wo sie danach defensiv bleiben. Dafür gewinnt man im Norden wieder mehr Raum, als die mobilen Einheiten der Veteranenkolonie das Zurückweichen der Orks erkennen, setzen sie ihnen sofort nach und beharken die Nachhut der Grünhäute. Die Skitarii, die sich beim Hafen wieder gesammelt haben, teilen ihre Streitmacht: Die eine Hälfte eilt zurück zum Manufactorum Galatia, während die andere den Einheiten der Veteranenkolonie folgt.

    Drupont, eine Kleinstadt in Panrea ca. 50 Kilometer westlich von Charaxis, wird am Morgen des 13. März von Orks angegriffen. Diese hatten sich des Nachts unerkannt genähert und eröffnen das Feuer auf die Kaserne der örtlichen Miliz, die von dem Angriff überrumpelt wird und ein Dutzend Männer bei diesem ersten Gefecht verliert. Es dauert bis zum Mittag bis sich die Miliz gesammelt hat und einen wirksamen Gegenangriff beginnen kann. Zu dem Zeitpunkt haben sich die Orks aber bereits im Schutze des Rauchs zweier angezündeter Düngemittelsilos grösstenteils wieder zurückgezogen.

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    14. März 985.M41

    Aus dem Aurelia-Subsektor wird über eine grosse Schlacht berichtet, welche die Blood Ravens unter Captain Aramus und dem zurückgekehrten Captain Angelos gegen die Black Legion ausgetragen haben. In ihrer gefallenen Ordensfestung Selenon sollen sie dabei den Dunklen Apostel Eliphas gestellt und erneut getötet haben, nun schon zum zweiten mal seit seinem ersten 'Tod' auf Kronus. Da die einzigen Berichte der Schlacht von niederrangigen Besatzungsmitgliedern der Ordensflotte stammen, welche die Geschichten ihrerseits nur aus zweiter Hand gehört haben, bleibt aber vieles über die Schlacht um Selenon im Dunkeln. Klar ist jedoch, dass die Black Legion im Anschluss ihr Interesse am Subsektor verloren hat und alle Verrätermarines binnen weniger Stunden verschwunden sind. Auch die Schlachtbarke Dauntless mit der Blood Ravens Ehrengarde unter Apollo Diomedes hat dem Subsektor den Rücken gekehrt und hat ihn sogar noch vor der Entscheidungsschlacht verlassen. Von überall auf Meridian wird berichtet, dass die Kulttruppen des gefallenen Hauses Vandis nach dem Tod ihres Patrons ihren Kampfesmut verloren haben und ihre bisherigen Eroberungen kampflos aufgeben.

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    Geändert von Azrael (27. Juni 2026 um 00:41 Uhr)
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    18. März 985.M41

    Bei Maigard gelingt den Blood Ravens ein Coup: Die Space Marines hatten sich (ohne dass dies den übrigen imperialen Einheiten abgesprochen wurde) unbemerkt dem Lager der Orks vor der Stadt genähert und erobern in der Nacht auf den 15. März im Handstreich zwei der Thunderhawks, schiessen mit deren Bordwaffen die beiden anderen flugunfähig und fliegen dann mit ihnen davon, bevor den Orks klar wird was vor sich geht.

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    Sie melden, dass der Rückzug der Orks bei Maigard in vollem Gange ist, der Grossteil ihrer Truppen ist bereits ausgeflogen und es verbleiben noch ungefähr 600 Moschaboyz und eine Handvoll Flash Gitz, die sie anführen. Noch immer kein unerheblicher Feind, aber einer, den die Garnison von Maigard vielleicht überwinden könnte, wenn sie jetzt einen Ausfall unternehmen.


    Der Kampf an der Front vor Ironworks Bay verläuft in den Tagen dagegen recht statisch. Keine Seite hat eine klare Lufthoheit und die eingesetzten Abfangjäger halten die Bomber sowohl der Orks als auch der PVS davon ab wirksam gegen die feindlichen Stellungen vorzugehen. Einem Cyclone des Städtebunds gelingt der einzige nachgewiesene Abschuss dieser Kämpfe, als er einen Blastajets erwischt, der mit dreien weiteren Jets über dem Hafen der Technokratie kreiste. Es ist der zweite Abschuss von Hauptmann Leukala, der ersten Pilotin des Städtebunds, der mehrere Feindabschüsse gelungen sind. Da aber auch keine Seite einen entschiedenen Angriff wagt, ist es mehrheitlich ein Artillerieduell zwischen den schweren Feuerunterstützungstrupps der Gouverneurin, welche die Orks mit den Mörsern der Lindwürmer beschiessen, und den Flash Gitz der Orks, die mit Raketenbeschuss antworten. Einzig im Norden gewinnen die imperialen Einheiten etwas an Boden, dort rücken die Skitarii zusammen mit den Panzern der Sororitas vor und die Orks leisten nur hinhaltenden Widerstand. Nach drei Tagen der Kämpfe ist die Truppe bis auf Sichtweite an die Brücke über den Kichon herangekommen, wo wohl gerade die letzten Einheiten der Orks übergesetzt haben. Denn die Miliz von St. Messelina meldet keine Feindbewegung mehr bei der Stadt und hat damit begonnen vorsichtig in die Aussenquartiere einzurücken.

    Die Orks umgehen das befestigte Manufactorum Galatia zunächst und marschieren direkt zur nördlichsten Brücke beim Kichon-Delta, das von einem Vorauskommando der Verstärkungstruppen aus Panrea gehalten wird. Die schwere Infanterie gerät dort durch die Attacken der Orks zunächst unter Druck als diese in ihren Brückenkopf einbrechen und Blastajets ihre Stellungen bombardieren. Doch gelingt es ihnen mit Meltern zwei Panzas auszuschalten und unter Verlusten durchzuhalten, bis mehrere Trupps und eine erste Einheit der Skitarii nachrücken und ihre bedrängten Stellungen entlasten, so dass der Angriff der Orks letztendlich zurückgeschlagen wird. Die südlichen Brücken wurden währenddessen von der motorisierten Einheit aus der Veteranenkolonie übernommen. Die Orks erhalten aber weitere Verstärkung, als etwa ein Dutzend Landas nördlich des Manufactorums landet. Es scheint als hätten die Maschinen der Grünhäute zunächst ihren Boss weiter südlich erreichen wollen, angesichts der dort operierenden Lightnings und Cyclones beschlossen sie aber wohl ihre Maschinen sofort zu landen.

    Vor Drupont sind weiterhin kleinere Orkgruppen unterwegs und beschiessen des Nachts die Stadt. Der örtliche Kommandant der Miliz rückt mit seinen Leuten tagsüber immer zu einer 'Orkjagd' aus, wie man es schon bald inoffiziell nennt, der sich auch weitere Freiwillige anschliessen. So gelingt es in den folgenden Tagen mindestens 30 Grünhäute zu töten, es bleibt aber unklar wie viele von ihnen sich noch in der Gegend herumtreiben.

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    19. März 985.M41

    Wie der Astropath in der Hauptstadt meldet, befindet sich ein Schiff des Adeptus Mechanicus auf dem Weg ins Kronus-System, das zu der mit der Fabrikwelt Graia verbündeten Exploratoren-Flotte gehört. Es handelt sich um ein Versorgungsschiff der Goliath-Klasse und dürfte ungefähr Mitte April eintreffen, um die Nahrungserträge der Grossbetriebe in Pavonien einzuladen. Der Astropath hat dem Schiff in seiner Antwort die Lage auf Kronus geschildert und erläutert, dass ein Teil der Exporte wohl während der Kämpfe gegen die Orks beim Raumhafengelände verbrannt ist.

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    20. März 985.M41

    Im Segmentum Tempestus endet ein von der Ekklesiarchie gegen die Festungswelt Forgefane ausgerufener Glaubenskrieg mit einer vernichtenden Niederlage des Pilgerheers. Hunderttausende bewaffnete Pilger hatten sich dem Aufruf des charismatischen Predigers Perusos Aeacus angeschlossen und sich auf den Weg zu der Welt gemacht, die seit Jahrtausenden unter der Herrschaft der Iron Warriors Verräterlegion steht. Trotz der gewaltigen zahlenmässigen Übermacht der Pilger gegenüber der verteidigenden Armee des Erzfeinds - die aus Teilen einer Grosskompanie der Iron Warriors, zwei mit ihr verbündeten Renegatenbanden und dienstverpflichteten Sklaven bestand - wurde die Invasion innerhalb weniger Wochen zurückgeschlagen. Schätzungen zufolge fielen mehr als 90% des Pilgerheers im Kampf gegen die Iron Warriors oder wurden von diesen gefangen genommen, unter anderem Aeacus selbst. Auch der Astartes-Orden der Black Templars, der die Pilgerarmee mit zwei Kompanien unterstützt hatte, erlitt schwere Verluste bei der Schlacht um Forgefane. Am schmerzlichsten dürfte der Tod ihres Ordensmeisters sein, Grossmarschall Kordhel fiel bei einem der letzten Gefechte im Kampf mit einem Khorne Berserker.

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    23. März 985.M41

    Die Sororitas überqueren flussaufwärts von Maigard den Kichon an einer Furt und rücken danach zügig auf die Stadt zu, wo sich die Verteidiger zur gleichen Zeit für einen Ausfall vorbereiten. Es gelingt ihnen den Angriff so zu koordinieren, dass sie die Orks nahezu zeitgleich angreifen, als mehrere Landas sich deren Lager nähern und die noch vor der Stadt lagernden Grünhäute einladen wollen. In dem sich entwickelnden Gefecht werden ganze 10 Landas am Boden oder direkt beim Start zerstört und viele der übrigen müssen notstarten ohne nennenswert Orkkrieger eingeladen zu haben. Etwas um die 500 Orks, vor allem Moschaboyz, werden bei den Kämpfen vor den Toren von Maigard getötet.

    Nach einigen Tagen Stillstand kommt wieder Bewegung in die Front vor Ironworks Bay als die Orks angeführt von Boss Knochänstampfa einen Grossangriff auf den linken Flügel des verbündeten Heeres beginnen, der vom Heimatbataillon der Veteranenkolonie gehalten wird. Nach heftigen Kämpfen sind die Orks in die Verteidigungslinien eingebrochen und drohen nun mehrere Kompanien zu flankieren, so dass ein geordneter Rückzug angeordnet wird. Die Grünhäute können ihre Geländegewinne aber nicht lange konsolidieren, da die imperialen Truppen die eroberten Stellungen zunächst massiv aus der Luft bombardieren und dann Verstärkungen in Form von 20 Schwestern der Sororitas eintreffen. Um diese sammeln sich die Soldaten der Veteranenkolonie und beginnen einen Gegenangriff, bei dem sie sie nach zwei weiteren Tagen der zähen Kämpfe wieder ihre vorherige Frontlinie erreichen. Im Rücken der Orkarmee sind die Skitarii aktiv und rücken zunächst auf die Brücke vor, doch der sie kommandierende Techpriester lässt die Truppe halten, als man Sprengsätze erkennt, die von den Orks an den Brückenpfeilern befestigt wurden.

    Die heftigsten Kämpfe toben um das Manufactorum Galatia wo sich die Verteidiger nach der Ankunft der orkischen Verstärkungen einer ungefähr drei mal so zahlreichen Streitmacht gegenübersehen. Die Orks haben zudem hier ihre verbliebenen Dakkajets und Blastajets konzentriert und ihre Truppe im Süden dafür ohne Luftunterstützung zurückgelassen. So wie die imperiale Luftwaffe vor Ironworks Bay frei operieren konnte, so können die orkischen Flieger hier ungestört angreifen, abgesehen von sporadischem Flugabwehrfeuer durch Waffenservitoren auf den Festungsmauern des Manufactorums. Nachdem die schweren Waffen der Panreaner mehrere Panzas zerstört haben, werden diese von den Orks nur noch zurückhaltend eingesetzt und der Angriff hauptsächlich von Flash Gitz und Stormboyz geführt. Letzteren gelingt es am 23. März ins Innere der Anlage zu gelangen, die Waffenservitoren und einige Skitarii auszuschalten und danach die Tore ins Manufactorum zu öffnen. So wird ein Teil der Anlage von den Orks erstürmt, während die Skitarii, die motorisierten Truppen aus Ironworks Bay und die Panreaner sich erst mal bei der Brücke neu formieren müssen.

    Bei Drupont wird die Orkbedrohung der Stadt für beendet erklärt, nachdem die Jagden über mehrere Tage keine weiteren Gruppen von Kriegern in der Umgebung mehr zum Vorschein gebracht haben. Ein Spähposten berichtet allerdings in der Nacht Lichter westlich der Stadt gesehen zu haben, möglicherweise ein Hinweis auf Landas, welche die verbliebenen Orks abgeholt haben.

    Bei St. Euphratia werden mehrere Landas gesichtet, bei denen es sich mutmasslich um Maschinen handelt, die in den vergangenen Tagen im Städtebund Orkkrieger eingeladen hatten. Die Hauptstadt der Republik Aceria wird überrascht, da man nach dem Ende der Kämpfe um Raheitta mittlerweile so weit im Süden nicht mehr mit neuen Angriffen gerechnet hatte. Aber die Stadt ist auch das Hauptquartier der ehrwürdigen Miliz von Aceria und beherbergt mehrere Schwadrone Reiterkrieger, die zu der Zeit gerade für eine kurze Erholung von der Westgrenze abgezogen wurden. Diese Einheiten können in kurzer Zeit reagieren und machen gegen die Orks mobil, als diese sich noch bei einem Wohnquartier in den Hügeln im Norden der Stadt ausbreiten. Nach wenigen Stunden ist der Vormarsch der Orks, deren Stärke auf wenige hundert Flash Gitz geschätzt wird, gestoppt und die Grünhäute werden zu ihren Landungsschiffen zurückgedrängt.

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  8. #398
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    26. März 985.M41

    Über dem Manufactorum Galatia tobt eine Luftschlacht zwischen den verbliebenen Jets der Orks und den imperialen Fliegern, bestehend aus den vereinigten Luftstreitkräften der Gouverneurin, des Städtebunds, der Marken und Murads. Die PVS-Flieger versuchen dabei die Lufthoheit über der Ostküste zu gewinnen und den Orks so den strategischen Vorteil ihrer Landas zu nehmen. Es zeigt sich aber, dass die orkischen Flieger zwar dezimiert, aber immer noch immer eine Gefahr sind. Insbesondere da die vier imperialen Staffeln ihren Einsatz zeitlich nicht genau koordiniert bekommen, so dass sie nie alle zeitgleich im Einsatz sind und ihre zahlenmässige Überlegenheit ausspielen könnten. Die Staffel der Gouverneurin verliert in den Luftkämpfen zwei Maschinen ist und aufgrund der Verluste nun mittlerweile operationell ausgeschaltet. Beim Städtebund geht eine Maschine verloren, ausgerechnet der Cyclone von Hauptmann Leukala, der über der Bucht von Vandea abstürzt. Und selbst das hochgelobte Geschwader der Murader Luftwaffe nimmt einigen Schaden und drei Maschinen müssen in Ironworks Bay notlanden. Dem gegenüber stehen vier bestätigt abgeschossene Blastajets der Orks.

    Dadurch dass die Lufthoheit beim Manufactorum nicht errungen werden kann, müssen aus dem Westen eingeflogene Verstärkungstruppen notgedrungen bei den Brücken über das Kichon-Delta landen, da man sich nicht näher an die Luftschlacht heran traut. Dort schliessen sie sich mit den Skitarii zusammen, denen es überraschend schnell gelungen ist die Sprengsätze über die Brücke bei St. Messelina zu entschärfen und so den Weg für weitere Verstärkungen frei zu machen. Zusammen mit den Panreanern gelingt es den Kriegern des Adeptus Mechanicus die Orks vor den Toren des Manufactorums zu zerschlagen und sie in der Anlage einzuschliessen, in deren Inneren einige Skitarii und Waffenservitoren immer noch Widerstand leisten. Der Befehlshaber der Skitarii meldet über Vox aus dem Inneren der Anlage, dass die Orks bereits damit begonnen haben halbfertige Waffen und Fahrzeuge zusammenzutragen und er bestätigt auch erstmals, dass die Grünhäute ihre Beute offenbar auch mit Hilfe eines Teleportariums zum Space Hulk schaffen.

    Der Sieg vor dem Manufactorum gelang wohl auch deshalb, weil die Orks einen Teil ihrer Truppen vorab mit Landas über die Bucht geschafft haben und so den Angriff der orkischen Hauptstreitmacht unterstützen, die einmal mehr ihre Angriffsrichtung gewechselt hat und mit voller Stärke nach Nordosten drängt, dem Hafen der Technokratie entgegen. Die Truppen aus Asharis und Aceria halten dem Ansturm erstaunlich lange stand, werden aber von der schieren Masse der angreifenden Moschaboyz nach und nach aus ihren Stellungen gedrängt, so dass dem Boss der Orks der Weg nach Nordosten offen steht. Ähnlich lange halten sich dort die Panzer der Sororitas und die herbei geeilten motorisierten Kompanien der Veteranenkolonie, die versuchen die an der Küste gelandeten Orks von der Hafenanlage fern zu halten. Die drei Panzer der Sororitas schiessen ganze 15 Panzas der Orks ab, bevor sie infolge von Kampfschäden und Munitionsmangel zum Rückzug gezwungen werden. Und noch mal eine unbekannte Zahl an Fahrzeugen der Orks wird von den Gyrostrike-Bombern der Murader zerstört, als diese trotz des Risikos durch die Jets der Orks die Landungszonen angreifen, um dort die Orks und ihre Landas zu zerstören. Dennoch sind bis zum Abend des 26. März erste Orkgruppen auf das Gelände des Hafens vorgedrungen, wo sie sich Scharmützel mit den motorisierten Truppen der Veteranenkolonie und den Schwestern der Sororitas liefern, die dort noch so gut es geht die Stellung halten.

    Ebenso schnell wie die Orks bei St. Euphratia gelandet sind, treten sie auch den Rückzug an, nachdem ihr Überraschungsangriff gescheitert ist. Ihr Rückzug gerät aber gegen Ende in Unordnung, als die Wolfswelpen-Staffel der Hyperionspitzen vor Ort auftaucht, die einzige Luftstreitkraft, die in dem Krieg bisher noch nicht aktiv geworden war. Es gelingt ihnen zwei der Landas abzuschiessen und die übrigen teilen sich auf: Je vier nehmen offensichtlich Kurs auf Norden, während vier weitere in den Orbit zu entkommen versuchen, wo sie aufgrund der Meldung der Wolfswelpen aber bereits von den beiden Raumschiffen erwartet und abgeschossen werden.

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    27. März 985.M41

    Den Stelzpanzern der Marken gelingt es bei ihrer Offensive ein grenznahes Lager der Wildorks aufzuspüren und dort den lokalen Boss der Stämme südlich der Mark Janus zu stellen. Der Boss war angeblich ein vier Meter grosses Ungetüm, das mit einer primitiven Eisenpanzerung ausgerüstet war und beim Kampf um das Lager die Panzer mit blossen Händen angriff. Fünf der Panzer werden in dem Gefecht dann auch tatsächlich zerstört, auch wenn es widersprüchliche Berichte darüber gibt, ob nur der Boss oder auch andere Wildorks hierfür verantwortlich waren. Am Ende gelingt es aber den Boss mit den Flammenwerfern der Stelzpanzer auszuschalten, so dass die Offiziere der Marken diese erste grössere Operation der Offensive dennoch als einen Erfolg werten.

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    28. März 985.M41

    Am 28. März erreichen zwei Massenfrachter von der Fabrikwelt Triplex Phall das Cyprus-System. Sie transportieren den Ausschuss der Industrieproduktion zweier Jahre, den sie wie üblich zur Lagerung und späteren Wiederaufbereitung auf Cyprus Ultima abladen wollen. Um die Frachter entbrennt aber rasch ein Streit zwischen den beiden rivalisierenden Regentschaftsräten, die beide versuchen durchzusetzen, dass die Ladung in den von ihnen kontrollierten Gebieten abzuladen. In der Presse von Kronus wird der Streit als ein Scheingefecht bezeichnet, da die auf Cyprus Ultima lagernden Mengen an Metallschrott noch für Jahrhunderte ausreichen dürften und die Lieferung aus Triplex Phall kaum einen Unterschied macht.

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  9. #399
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    30. März 985.M41

    Der Boss der orkischen Freibeutaz führt seine Truppen nach Nordosten und stellt so sicher, dass die getrennten imperialen Streitkräfte beim Manufactorum, dem Hafen und der Front von Ironworks Bay sich nicht wieder zusammenschliessen können. Dadurch gelingt es aber den Stahllegion-Einheiten der Veteranenkolonie die nach Norden drängenden Truppen zu umgehen und die Front langsam von der Flanke her aufzurollen. Nur die schiere Zahl der Moschaboyz verhindert, dass sie diese nach drei Tagen nicht vollständig unschädlich gemacht haben.

    Die von den restlichen Truppen isolierten Verbände beim Hafen können den Feind weiterhin hinhalten, aber auch nicht verhindern, dass die Orks auch hier beginnen Lagerhäuser zu plündern und insbesondere Fahrzeuge abzutransportieren. Mit der Zeit schliess sich ihnen sogar noch der Boss der Orks an, der seine Leute persönlich zu den interessantesten Lagern führt. Und was für sie nicht direkt nutzbar scheint, wird von den Orks angezündet. Man konzentriert sich darauf die Verladeanlagen zu schützen, deren Reparatur länger dauern würde und ohne die der Handelsverkehr zwischen dem Süden und dem Norden von Kronus wohl teilweise zusammenbrechen würde.

    Beim Manufactorum Galatia unternehmen die aus Pavonien hinzugestossenen Einheiten in der Nacht auf den 29. März den Versuch unerkannt über die Festungsmauern der Anlage zu kommen und den Teleporter auszuschalten, den die Orks verwenden. Obwohl es ihnen tatsächlich gelingt unerkannt in das Manufactorum zu gelangen, da ein grosser Teil der Orks offenbar damit beschäftigt ist zu plündern, ist ihre Primärmission ein Fehlschlag. Sie müssen feststellen, dass das Teleportarium sich wohl auf dem Space Hulk befindet und die Orks ihm mit primitiven Peilsendern Ziele vorgeben. Da man zu diesem Zeitpunkt noch immer unbemerkt geblieben ist, entschliesst sich der Befehlshaber der Pavonier dazu stattdessen das Torhaus zu attackieren. Und die Überraschung gelingt, die Wachen der Orks dort werden überwältigt und die Tore geöffnet. Die Skitarii, die sich zusammen mit den Einheiten aus Panrea auf einen Angriff am nächsten Morgen vorbereiteten, reagieren schnell: Der Meister der Skitarii Kelem erkennt die Gelegenheit und befiehlt einen Sturmangriff. Dadurch gelangen die imperialen Truppen in das Innere des Manufactorums und fügen den Orks dort einige Verluste zu. Ausserdem vertreiben sie die Grünhäute von einem Teil ihres Plünderguts.

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  10. #400
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    2. April 985.M41

    Das Gros der orkischen Streitmächte erreicht den Hafen der Technokratie, verfolgt von den PVS, die sie seit dem erfolgreichen Umgehungsmanöver im Süden bedrängen. Die Kämpfe um den Hafen dauern noch zwei weitere Tage an und die Verteidiger werden immer weiter zurückgedrängt. Bis am 2. April beobachtet wird, dass die Grünhäute in grosser Zahl in die Landas einsteigen, die im westlichen Teil des Hafengeländes bereitstehen. Offensichtlich hat der Orkboss damit begonnen seine Truppen geordnet zurückzuziehen, auch wenn Boss Knochänstampfa zusammen mit seinem Gefolge den Druck aufrecht erhält und hunderte seiner Moschaboyz in die Schlacht wirft. Während der Kämpfe bekommen er und seine Unterbosse auch vier Fahrzeuge der Einheiten aus der Veteranenkolonie in die Hände, doch kommen sie nicht mehr dazu sie lange einzusetzen. Mit einem hellen Lichtblitz verschwindet der Boss mitten vom dem Schlachtfeld und lässt nur einige sichtlich irritierte Moschaboyz zurück.

    Ähnliche Szenen werden aus dem Manufactorum geschildert, wo die verbliebenen Jets der Orks den Anflug dutzender Landas decken, die mitten im Manufactorum landen und ebenfalls damit beginnen die orkischen Einheiten einzuladen. Ihre Verluste sind hier aber erheblich grösser, da die Landas ins Kreuzfeuer der am Boden kämpfenden Truppen geraten und so mehrere von ihnen abgeschossen werden. Eine Gruppe von Flash Gitz hält verbissen die Stellung, wird aber am Nachmittag des 2. April von den Skitarii überwältigt. Die Ghost-Kompanie, die sich unter Hauptmann Lazar Kobial bei der Rückeroberung des Torhauses ausgezeichnet hatten, bringen auf einen Verdacht hin Sprengsätze beim zurückeroberten Plündergut an, falls die Orks es noch mit Peilsendern zum Space Hulk teleportieren wollen. Aber entweder waren keine Sender angebracht oder die Grünhäute haben die Täuschung bemerkt, denn auch nach Stunden erfolgt kein Teleport, weshalb man die Sprengsätze wieder entschärft. An Kriegsmaterial bleiben im Manufactorum je drei Killakoptaz und Blastajets zurück, sowie zwei der Panzas, die von den Orks nicht mehr eingeladen werden konnten. Zumal die Orks ab dem Punkt, als sie die Jets einladen, das Problem haben, dass sie sich gegen Luftangriffe nicht mehr verteidigen können. Daher wird der Rückzug der Orks zunehmend chaotischer und am Ende wird schätzungsweise ein Drittel der Landas von den Bodentruppen und den imperialen Jagdmaschinen abgeschossen.

    Auch die Raumschiffe im Orbit können schätzungsweise 10 der Landas abschiessen, als die in grosser Zahl von Kronus abheben und zurück zum Space Hulk fliegen. Wie der als Gast an Bord der Feuerläufer weilende Novator des Hauses Meld bestätigt, haben seine Navigatoren erste Anzeichen dafür ausgemacht, dass das Space Hulk demnächst wieder in den Warp übertreten dürfte. Das erklärt wohl den überstürzten Aufbruch der Orks, die nur einen Teil ihrer zuletzt gemachten Beute und nur ihr schweres Kriegsgerät einladen konnten, während auf den Schlachtfeldern hunderte vor allem Moschaboyz zurückbleiben, die in den folgenden Tagen noch weiter bekämpft werden müssen.

    +++

    3. April 985.M41

    Im Städtebund aber auch den anderen Regionen, wo die Kämpfe bereits definitiv beendet sind, haben währenddessen die Wiederaufbauarbeiten begonnen. Ausserdem macht man sich daran die Schäden zu beziffern, welche die Angriffe der Orks bewirkt haben. Allgemein scheinen die Freibeutaz mit einigen Ausnahmen kaum Infrastruktur beschädigt zu haben, sondern konzentrierten sich darauf alles mitzunehmen, was sich schnell demontieren und/oder abtransportieren liess. So sind die grössten Schäden etwa den Terminals und Tankanlagen des Raumhafens nicht direkt durch die Orks entstanden, sondern infolge der Kämpfe und insbesondere der Bombardements.

    +++

    5. April 985.M41

    Bei Maigard trifft eine Abordnung des Protektorats Nordvandea bei dem früheren Lagerplatz der Orks westlich der Stadt ein. Die dort beim Überraschungsangriff der Blood Ravens abgeschossenen Thunderhawks waren seit dem Abzug der Grünhäute von Einheiten der Frateris Milita aus Maigard bewacht worden. Die Nordvandeaner beanspruchen nun die Maschinen für sich und den Orden der Blood Ravens, da es sich bei den Thunderhawks um Beutestücke handle, welche die Orks von Astartes gestohlen hätten. Der Kommandant der Miliz, der im Zivilleben Professor für die Geschichte der imperialen Neuzeit ist, kann das im Grundsatz bestätigen. Unter den Schmierereien der Orks befindet sich auf den Thunderhawks ein Schädel mit drei Blitzen, das Symbol des untergegangenen Ordens der Scar Lords.

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  11. #401
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    6. April 985.M41

    Am 6. April vermelden eines der in der Bucht von Vandea kreuzenden Fischerboote, dass Hauptmann Leukala gefunden wurde. Die Pilotin aus dem Städtebund hatte sich nach dem Absturz ihrer Maschine bis zu einer kleinen Felsinsel gerettet und dort über Tage mit Notrationen durchgehalten. Die Fischer finden Leukala völlig entkräftet vor und transportieren sie, da im Hafen der Technokratie noch immer sporadische Kämpfe toben, zur Militärklinik in Ironworks Bay.

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    7. April 985.M41

    Wie von den Navigatoren angekündigt, beginnt sich wenige Tage nach dem Rückzug der Orks der Warp in der Nähe des Gasriesen Ephyran zu verzerren und die Herold des Wahnsinns wird zurück in das Immaterium gezogen. Der Prozess vollzieht sich sehr langsam, so dass der Übertritt des Space Hulk wohl noch bis zu einer Woche andauern dürfte. Die Techpriester der Technokratie geben aber bekannt, dass kein Teleportarium unter diesen Umständen noch zuverlässig arbeiten könne und man nach ihrer Einschätzung daher vor Überraschungen sicher sei.

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    10. April 985.M41

    Der Kurier vermeldet mit Verweis auf nicht namentlich genannte Quellen aus dem Umfeld der Imperialen Flotte, dass die beim Kaurava-System stationierte Blockadeflotte über die vergangenen Monate eine Eskalation der Kämpfe zwischen den Orks festgestellt habe. Der Herrschaftsbereich von Waaaghboss Gorgutz scheint zusammenzubrechen, nachdem er seinen Gefolgsleuten schon länger keine militärischen Siege mehr liefern konnte. Dem Kurier zufolge gebe es mittlerweile mindestens fünf abtrünnige Fraktionen innerhalb der Orks von Kaurava, welche Gorgutz offen bekämpfen: Zwei auf Kaurava IV, die sich auch gegenseitig bekriegen und deren Machtzentrum auf dem Südkontinent Parmenie liegt. Eine mit ihrem Schwerpunkt auf Kaurava II, die das Monse-Flachland auf dem zentralen Kontinents kontrolliert und die Gorgutz-Loyalisten in den Brockenbergen bekämpft. Und zwei auf Kaurava I, die wohl im Dussala-Distrikt und der Sama-Makropole sitzen und Gorgutz in der einstigen planetaren Hauptstadt Kaurav City herausfordern.

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  12. #402
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    12. April 985.M41

    Am 12. April erreichen zwei Tanker unter der Flagge von Aceria den Westmeerhafen von Asharis. Diese beiden Schiffe waren die letzten, welche die Inselkoalition mit Promethium verliessen bevor dort die Infrastruktur- und Sicherheitsabgabe beschlossen wurde. Fast zeitgleich nähern sich mehrere kleinere Tankschiffe dem Hafen der Technokratie, deren Ladung schon unter dem neuen Abgaberegime gekauft wurde, weshalb die Preise bei den Zwischenhändlern entsprechend schon um über 10% angestiegen sind. Da während der Kämpfe gegen die Ork-Freibeutaz mehrere grosse Tanklager im Norden zerstört oder geplündert wurden und die Lagerbestände entsprechend tief sind, geht das Maigarder Handelsblatt davon aus, dass der höhere Preis recht schnell überall spürbar sein wird.

    +++

    17. April 985.M41

    Wie aus dem Umfeld von Legislator Drusher berichtet wird, beabsichtigt dieser in Asharis eine grosse Militärparade zum Sieg über die Orks durchzuführen. Da die Stadt von den Kämpfen verschont geblieben ist, werden dort auch keine Kriegsschäden die Veranstaltung stören. Einzig die Anreise von Gästen von ausserhalb könnte sich etwas schwieriger gestalten, da die Bahnlinie durch Panrea von den Orks unterbrochen wurde.

    +++

    25. April 985.M41

    Bei den meisten der von den Angriffen der Ork-Freibeutaz betroffenen Städte haben die lokalen Beamten vorläufige Schadensberichte erstellt. Diese können sich, wenn insbesondere einige nicht genau zuzuordnende Waren erfasst wurden, noch etwas verändern, dennoch dürften die Berichte einen guten ersten Überblick bieten:

    Achtung Spoiler:
    Cressinham:
    5'000 C an Waren von privaten Kaufleuten
    10'000 C Schaden an staatlicher Infrastruktur und Privathäusern

    Drupont:
    500 C Schaden bei Privathäusern

    Charaxis:
    45'000 C an Waren von privaten Kaufleuten
    5'000 C Schaden an staatlicher Infrastruktur

    Maigard:
    20'000 C Schaden an Brücken
    10'000 C Panzer für das Munitorum (Asharis)
    4'000 C Schaden an staatlicher Infrastruktur

    Raumhafen/Pelcudia:
    100'000 C an Waren von privaten Kaufleuten
    20'000 C des planetaren Tributs
    10'000 C Nahrung für Graia (Kooperative)
    20'000 C Schaden an Brücken
    150'000 C Schaden an staatlicher Infrastruktur

    Neu-Arransburg:
    5'000 C Schaden an staatlicher Infrastruktur und Privathäusern

    Sreya:
    8'000 C an Waren von privaten Kaufleuten
    5'000 C Schaden an Brücken
    5'000 C Schaden an staatlicher Infrastruktur und Privathäusern

    Nessos:
    8'000 C Schaden an staatlicher Infrastruktur und Privathäusern

    St. Messelina:
    20'000 C an Waren von privaten Kaufleuten
    500 C Schaden bei Privathäusern

    Manufactorum Galatia:
    60'000 C an Waren von privaten Kaufleuten
    5'000 C Rüstungsgüter für die (Marken)
    20'000 C Schaden an staatlicher Infrastruktur

    Hafen der Technokratie:
    40'000 C an Waren von privaten Kaufleuten
    5'000 C Rüstungsgüter für das (Bistum)
    20'000 C Schaden an staatlicher Infrastruktur

    St. Euphratia:
    500 C Schaden bei Privathäusern

    Raheitta:
    20'000 C an Waren von privaten Kaufleuten
    10'000 C an staatlichen Tauschwaren für Methuselah (Aceria)
    5'000 C Schaden an staatlicher Infrastruktur


    +++
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  13. #403
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    27. April 985.M41

    Nachdem der letzte Versammlungstag des Inselparlaments von Murad geschlossen wurde, kehren die Parlamentarier aus Athcala Bay in ihre Wahlkreise zurück. Denn da im Sommer 985.M41 Gesamterneuerungswahlen für das Inselparlament anstehen, beginnt auf vielen Inseln bereits der Wahlkampf. Einzig die Mitglieder des ständigen Ausschusses bleiben in der Hauptstadt, da die Wiederwahl der Mitglieder des fünfköpfigen Gremiums bereits als sicher gilt. Auch in Nordvandea wird die Wahl des Landrats vorbereitet, die wie üblich in den drei Landesteilen nach unterschiedlichen Wahlverfahren erfolgen wird. Im Städtebund wurde die Unterhauswahl von der Wahlkommission hingegen verschoben. Deren Termin war ursprünglich bereits für Juni angesetzt, was die Kommission angesichts der Kriegsschäden im Städtebund als ein zu kurzes Zeitfenster ansah und deshalb die Wahl neu auf November gelegt hat. Damit werden die Mitglieder des aktuellen Unterhauses ein halbes Jahr länger im Amt bleiben.

    +++

    1. Mai 985.M41

    Rhen Kolosim, der Oberste Magistrat der Konföderierten Staaten von Ariel, beginnt in der Winterresidenz Thal Sonndun öffentlichkeitswirksam seine Pilgerreise. Die soll ihn über Eisenhüttenstadt zunächst nach Asharis führen, wo wohl auch eine Einheit aus Ariel an der Siegesparade teilnehmen wird, um dann durch den gesamten Norden bis zur Pilgerstrasse in der Kooperative und von dort aus zum Heiligtum in Morriah zu reisen. Da Kolosim angekündigt hat die Reise lediglich mit zu Fuss und zu Pferde zu unternehmen, dürfte die Reise bis zur Splitterreliquie voraussichtlich mehrere Monate dauern.

    +++

    5. Mai 985.M41

    Auf Einladung des Sektor-Gouverneurs versammeln sich auf Nimbosa die Abgesandten der einflussreichsten Welten des Lithesh-Sektors - unter anderem Agrellan, Prefectia, Voltoris und Nimbosa selbst - zu Beratungen über den Bürgerkrieg auf Cyprus Ultima. Der Sektor-Gouverneur will (oder besser gesagt kann) in der Angelegenheit nicht in die Autonomie der Planeten des Sektors eingreifen, von denen sich mehrere auf der einen oder anderen Seite des Konflikts auf der Ritterwelt engagieren und drängte deshalb in den vergangenen Monaten darauf, dass sie bilateral zu einer gemeinsamen Haltung finden. Am Ende der Verhandlungen unterzeichnen die Abgesandten den 'Neutralitätspakt von Nimbosa', in dem sie sich verpflichten keine der beiden Bürgerkriegsparteien zu unterstützen, insbesondere nicht durch Waffenlieferungen oder der Stellung von Söldnern. Kronus war zu den Verhandlungen auf Nimbosa nicht eingeladen, man geht aber davon aus, dass das Abkommen ebenfalls Auswirkungen auf den Planeten haben wird. Bereits einen Tag nach der Einigung erreichte offenbar eine astropathische Botschaft Gouverneurin Ricci, in der sie vom Gouverneur von Agrellan dazu eingeladen wird sich dem Pakt anzuschliessen. Wenn es dazu käme, würde es das lukrative Geschäft einiger Länder mit dem Bürgerkrieg auf Cyprus Ultima wohl auf einen Schlag beenden und möglicherweise auch die Vereinbarungen mit den Zollgegnern hinfällig machen, wenn man gezwungen wäre die Söldner abzuziehen. Von den politischen Verwicklungen für Kronus selbst abgesehen, bewerten Beobachter des Konflikts den Pakt als wesentlich nachteiliger für den Adelsrat als für die Zollgegner. Letztere haben sich in den vergangenen Jahren mit grossen Mengen an Rüstungsgütern eingedeckt, während der Regentschaftsrat des Adels gerade nach den immensen Verlusten in den Quellschlachten händeringend versucht diese auszugleichen.

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  14. #404
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    6. Mai 985.M41

    Nachdem der Stab von Kommissar Neve die Listen der einzelnen planetaren Kommissariate und Militärpolizeien abgeglichen und ausserdem die Suche nach Überlebenden von zerschlagenen Einheiten und Fahnenflüchtigen beendet wurde, wird eine offizielle Verlustliste der PVS von Kronus infolge des Beutezugs der Ork-Freibeutaz veröffentlicht:
    Achtung Spoiler:
    Gouverneurin:
    50 Schwere Infanterie Volponer Standard
    50 Mann Panzer Urdesh Standard
    7 Lightning-Jäger
    50 Leichte Infanterie Tanith Standard
    100 Feuerunterstützungstrupps

    Städtebund:
    280 Schwere Infanterie Volponer Standard
    5 Hydra-Flakeinheiten
    100 Sentinel-Kompanie
    200 Milizionäre
    4 Cyclone Interceptors

    Asharis:
    50 Stadtgarde zu Fuss
    100 Elite-Stadtgarde zu Fuss
    80 Mann Mechanisierte Späher
    20 Panzer Narmenia Standard
    1 Hydra-Flakeinheiten (beschädigt)

    Protektorat
    100 Mechanisierte Truppen Stahllegion Standard

    Bistum
    110 Frateris Milita (aus den Reserven von Nessos)
    80 Frateris Milita (aus den Reserven von Maigard)
    400 Schiffsbesatzung
    1 Castigator (beschädigt)

    Technokratie
    70 Skitarii
    50 Skitarii mit Ballistarii

    Ironworks
    130 Mechanisierte Truppen Stahllegion Standard
    50 Leichte Infanterie Tanith Standard (Biker)

    Aceria:
    30 bewaffnete Zivilisten
    50 Leichte Infanterie Tanith Standard

    Marken
    7 Cyclone Interceptors

    Ariel
    10 Leichte Infanterie Roane Standard
    80 Reiterkrieger

    Kooperative
    250 Mechanisierte Truppen Stahllegion Standard
    100 Sentinel-Kompanie
    20 Sturminfanterie Cadia Standard
    2 Raumfähren (beschädigt)
    50 Mann Panzer Narmenia Standard
    20 Milizionäre (Miliz der westlichen Orte)

    Tyrea
    30 Leichte Infanterie Roane Standard

    Panrea
    100 Mann Panzer Urdesh Standard
    140 Schwere Infanterie Volponer Standard
    50 Leichte Infanterie Tanith Standard
    50 Milizionäre

    Murad
    5 Lightning-Jäger (beschädigt)


    +++

    8. Mai 985.M41

    Die Reparaturarbeiten am Raumhafen werden mit grosser Eile vorangetrieben, denn das angekündigte Versorgungsschiff des Adeptus Mechanicus erreicht am 8. Mai das Kronus-System, zusammen mit einem bewaffneten Transporter des Munitorums. Daher bemüht man sich die Frachtterminals aber auch die Brücken über den Fluss schnellstens instand zu setzen, damit man die Schiffe irgendwie abfertigen kann.

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    11. Mai 985.M41

    Eine Delegation der AHIG trifft sich in Port Murad mit mehreren Promethiumbaronen, aber auch anderen Vertretern der Wirtschaft der Inselkoalition, unter anderem auch Flavia Erceg, der Schwester des Vorsitzenden Exekutivrats. Der Inhalt der Gespräche dringt vorerst nicht nach draussen, auch wenn die umtriebige Presse der Inselkoalition sich tagelang bemüht einen der Teilnehmer zu einem Kommentar zu bringen. Allgemein wird aber angenommen, dass es um langfristige Lieferverträge für Promethium und/oder weitere Investitionen und Joint Ventures auf Murad geht. Denn der Direktor der grössten Raffinerie auf der Insel Murad hatte wenige Tage zuvor in einem Interview mit der Murader Rundschau die Befürchtungen über eine Verknappung infolge der Vereinbarung mit Graia als unbegründet bezeichnet. Es sei allgemein bekannt, dass die Fördermenge in der Inselkoalition durchaus erheblich gesteigert werden könnte, wenn ein gewisser Investitionsstau bei der Förderinfrastruktur behoben werde.

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    England heisst England, weil es an seiner breitesten Stelle 1,2 m misst. Deshalb herrscht dort auch Linksverkehr, denn rechts kommt oft keiner und dann geht das genau auf.

  15. #405
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    13. Mai 985.M41

    Kurz nach der Ankunft der beiden Raumschiffe wird in der Hauptstadt bekannt, dass Gouverneurin Ricci beim Adeptus Astra Telepathica (wohl mit etwas diplomatischer Unterstützung des Hauses Meld) erfolgreich um weitere Psioniker für Kronus geworben hat. Da die Bedeutung von Kronus für die astropathische Kommunikation infolge des Ausfalls von Kaurava, der immer noch instabilen Lage auf Meridian und der Niederlassung der Melds und des Munitorums laufend zugenommen hat, konnte die Gilde offenbar überzeugt werden. Kronus wurde zwar kein vollständiger Astropathischer Chor zugesprochen, aber mit drei weiteren Psionikern soll die Arbeitslast des Astropathen in der Hauptstadt reduziert werden.

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    17. Mai 985.M41

    In Asharis laufen die Vorbereitungen für die grosse Siegesparade auf Hochtouren und mehrere Länder haben ihre Teilnahme inzwischen fest zugesagt und Ehrenformationen für die Parade entsandt. Dies sind die Streitkräfte von Panrea, Ariel, Murad, und angeblich auch Tyrea, welche alle dem Spektakel beiwohnen werden. Der Kurier fragt in einem Artikel zu den Vorbereitungen aber auch, ob der Legislator mit der Gästeliste möglicherweise ein gewisses Signal setzen wollte, da die Armeen des Städtebunds, der Gouverneurin, der Kooperative, Acerias und der Technokratie nicht eingeladen sind.

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    20. Mai 985.M41

    In einer öffentlichen Erklärung, die über astropathische Kanäle im Sektor verbreitet wird, kritisiert der Adelsrat von Cyprus Ultima den Neutralitätspakt von Nimbosa, da er dem illegitimen Regentschaftsrat der Zollgegner in die Hände spiele. Die Erklärung listet eine Reihe Verfehlungen auf, die den Zollgegnern von ihren Widersachern im Bürgerkrieg vorgeworfen werden: Verletzung der Vorrechte des Adels von Cyprus Ultima. Illoyalität gegenüber dem Imperium, da leichtfertig die Planetaren Verteidigungsstreitkräfte geschwächt werden. Einsatz von Xenos-Technologie im Bürgerkrieg. Und Bereicherung an den Ressourcen von Cyprus Ultima zum Schaden anderer Welten. Ob die Vorwürfe bei den Unterzeichnern des Pakts verfangen, gilt aber als fraglich. Zur gleichen Zeit unternehmen die Zollgegner den Versuch in einer Kommandoaktion in Varlock Keep einzudringen und die minderjährige Erbin des Ritterhauses dort raus zu schaffen, um sie dem Zugriff des Adelsrates zu entziehen. Das Unternehmen scheitert allerdings, da das Landungsschiff der hierfür beauftragten Söldner entdeckt wird und diese rasch in Gefechte gegen die alarmierte Garnison verwickelt werden. Nachdem fast die Hälfte der Söldner getötet oder verletzt wurde, müssen sie die Aktion abbrechen und sich zurückziehen.

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    England heisst England, weil es an seiner breitesten Stelle 1,2 m misst. Deshalb herrscht dort auch Linksverkehr, denn rechts kommt oft keiner und dann geht das genau auf.

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