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09. Juli 2026, 20:57
#1246
28. Oktober 1716: In Dagomys beginnt das Treffen der sechs Großkhane, die sich erstmals seit dem Kuriltai von 1697 wieder alle persönlich sehen. Dort war (noch unter Putraq V.) bereits die die Teilung des Reiches beschlossen worden. Der Gastgeber Yesun I. nimmt während der Gespräche eine Art informelle Leitung wahr, wie es heißt. Am zweiten Tag finden dann die Feierlichkeiten zum Putraqstag und eine Festmesse in der Grablege der meisten Großkhane – der Erzengelabteikirche des Kartäuserkonvents – statt.
29. Oktober 1716: Auch in fast allen Ländern Europas mit Ausnahme der britischen Inseln, Brandenburgs und Dänemarks finden ungewöhnlich viele Feierlichkeiten zum Putraqstag statt. Man darf wohl annehmen, dass dabei die Dankbarkeit vieler Menschen eine große Rolle spielt, weil die Mongolen dazu betrugen, die Lebensmittelknappheit zu lindern.
1. November 1716: Die Herbststürme erreichen nun auch die Nord- und Ostsee, so dass die sichere Seefahrt dort endet. Im Mittelmeerraum fährt man meist noch einige Wochen aus.
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09. Juli 2026, 21:01
#1247
2. November 1716: In den drei nordischen Königreichen wird eine Einladung König Radbods bekannt gemacht, die Wintersonnenwende im Kreis der Familie oder der Dorfgemeinschaft zu feiern. Der Monarch geht aber nicht direkt auf den Umgang mit den Feiern im Juni ein, welche in Schweden unterbunden worden sind.
3.-30. November 1716: Die Kämpfe in der östlichen und zentralen Sahara flammen wieder mit großer Intensität auf. Dabei gelingt es den promongolischen Stämmen allmählich, ihr Gebiet wieder weitgehend zurückzugewinnen und sogar kleinere Vorstöße in einige der grenznahen feindlichen Oasen zu unternehmen. Dadurch können auch die Söldner der beiden verbündeten Großkhanate Melaka und Quito beachtliche Gebietsgewinne im Südwesten der Satrapie Mopti erzielen.
17. November 1716: Nach den einzelnen Provinzversammlungen kommen die Vertreter verschiedener italienischer Zünfte nun in Como zusammen, um dort weiter über die Reformideen des Khans beraten zu können.
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10. Juli 2026, 17:45
#1248
25. November 1716: Kalif Ahmad von Cordoba segnet trotz aller Gebete und der Behandlung durch die besten Ärzte des Landes in den frühen Morgenstunden das Zeitliche. Zuletzt hatte sich sein Zustand verschlechtert, so dass stets eine seiner Frauen oder sein Halbbruder am Krankenlager wachte. Der junge Befehlshaber der Gläubigen entschlief dann in den Armen seiner ersten Ehefrau Sumeija, nachdem er seine Kinder gesegnet und die Regentschaft für den künftigen, 1713 geborenen Kalifen an seinen Halbbruder Omar übergeben hat. Noch am selben Tag wird Ahmad nach islamischer Sitte beigesetzt, und im ganzen Land beginnt eine mehrmonatige Staatstrauer. Omar bittet seine beiden Schwägerinnen Sumeija und Subh, ebenfalls als Regentinnen mitzuwirken.
17. Dezember 1716: Auf Wunsch des Papstes kommt im Lateranpalast ein informeller Rat aus Äbten, Adligen, Freibauern, Kommunen und Mitarbeitern der Bank vom Heiligen Geist zusammen. Dabei sind die Äbte deutlich in der Überzahl, weil viele weltliche Vertreter aus den Marken und dem Norden des Landes die winterliche Reise nach Rom scheuen. Alle Gäste werden auch das Weihnachtsfest mit dem Heiligen Vater feiern dürfen.
24.-25. Dezember 1716: Das Weihnachtsfest steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der guten Ernte und des Wiederaufschwungs. In Nordeuropa wird an einigen Orten von Familien und Dorfgemeinschaften manchmal zusätzlich die Wintersonnenwende gefeiert, die sich aber bislang nicht flächendeckend durchgesetzt hat. Viele Predigten europäischer Bischöfe sind von Zuversicht und Dankbarkeit geprägt, einige der Oberhirten kritisieren aber auch, dass Bauern und Handwerker zu wenig Geduld und Vertrauen aufgebracht hätten. Im Kalifat ist zudem der Tod des auch bei Christen sehr angesehenen Monarchen ein wichtiges Thema.
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