Das müsste man wie gesagt überprüfen, indem man konkrete Maßnahmen festlegt. Wenn man nur diejenigen sanktioniert, die sicher mit Gold handeln, wäre es vielleicht leichter zu umgehen. Immerhin müssen diese Schiffe das Kalifat ja ohnehin umfahren.
Das müsste man wie gesagt überprüfen, indem man konkrete Maßnahmen festlegt. Wenn man nur diejenigen sanktioniert, die sicher mit Gold handeln, wäre es vielleicht leichter zu umgehen. Immerhin müssen diese Schiffe das Kalifat ja ohnehin umfahren.
Auch verhältnismäßig wichtig, und hier würde das Ganze wohl ebenso laufen: Je strikter die Begrenzung, desto weniger "falsche" Handelshäuser trifft man, desto geringer dürfte aber auch der Effekt sein.
Falls man die Sanktionen in Kraft setzen möchte, wäre es vielleicht sinnvoll, das im Frühjahr zu machen. Du möchtest ja vermutlich vor allem Druck auf die Kaufleute ausüben, damit sie sich ihren Goldhandel am Kalifat vorbei nochmals überlegen?
@SL: Ich hätte ich noch etwas grundlegendes zu der Handelsfahrtmechanik: Die Handelsfahrten waren ja ein Konzept aus DMS 1. Dort waren sie eine Möglichkeit per SP eine hohe Geldsumme aus dem Nichts heraus zu bekommen, um einen maroden Staatshaushalt zu kitten. Der hohe Ertrag war aber garantiert.
In DMS 2 ist quasi ein nennenswerter Ertrag nicht garantiert, es gibt auch keine Möglichkeit eine Art Staatsbankrott zu simulieren. Das heißt, wenn man in DMS 2 einmal in der Schuldenfalle ist, gibt es keinen Weg raus. Ich hatte heute Mittag darüber mit Sim gesprochen, weil er hat genau dieses Problem: Der Etat reicht nicht, um die Fixkosten zu decken und Schulden abzubauen. Wegen den Zwangsschulden wächst das Land wirtschaftlich nicht. Tauscht er den Zwangskredit wieder gegen reguläre Kredite, reicht der Etat nichtmal für die Zinsen.
Ich entkomme dem exponentiellen Kreditwachstum und der großen Zwangsanleihe aktuell nur, wegen den massiven Privilegienverkäufen und dem Goldmonopol. Mein Standard-Etat von 1,7 Mio reicht nicht, um 500k Hofhaltung (notwendiges Minimum), 1,1 Mio Zinslast und zumindest eine Gerippeflotte und Armee zu finanzieren (Militäretat nach aktuellen Entwurf für Land und See bei 424 k.) Dabei besteht die Flotte nur noch aus zwei Dickschiffen und 80 Piratenjägern. Der einzige militärische Luxus, den ich mir gönne, ist die Festungsarti. Aber selbst wenn ich die abbaue, habe ich einen Militäretat von 350 k und damit immer noch das strukturelle Defizit. Da man für SP oder andere Dinge, wie Handwerker, Botschaften, Reaktionen Geld in die Hand nehmen muss, ist das exponentielle Schuldenwachstum vorprogrammiert.
Ich sage es mal so, wenn z.B. die Hanse die Privilegien zurückfahrt, ist mein Land finanziell erledigt. Um einigermaßen autark zu sein und auch einen Wegfall der Privilegieneinnahmen zu kompensieren, brauche ich Etats bei ca. 2 Mio. Ich habe jetzt schon zu knabbern, dass Hellas halbiert.
Um jetzt mal zum Punkt zu kommen, bei bestimmten Spielern ist die Schwelle überschritten, wo sie noch mit eigenen Maßnahmen ihre Finanzhaushalte stabilisieren können. Ich müsste ohne die Privilegien den vollen Zwangskredit ziehen, wo das Risiko besteht, dass die Steuereinnahmen soweit einbrechen, dass das Zinsersparnis aufgefressen wird. Sim hat nichtmal mehr diese Option. Es müsste aus meiner Sicht eine Möglichkeit geben SPs zu opfern und dafür im Gegenzug sicher eine einmalig hohe Geldsumme zu bekommen (Würfelglück zwischen 800 k und so 1,5 Mio). In DMS1 gab es die Handelsfahrt als garantierter Geldmach-SP. Dann müssten betroffene Länder vielleicht vier bis 5 solcher Sps setzen, aber könnten sich so vor dem wirtschaftlichen Niedergang (Italien) oder dem Totalzerfall (Kanaren) retten. Ich hätte bei den Handelsfahrten gerne die Goldesel-Mechanik aus DMS1 zurück, denn andernfalls glaube ich, dass nicht nur Italien, sondern auch mein Land abkackt, sobald die Hanse hustet. Und nachdem Hellas da eine Reduktion gemacht hat, bin ich mir bei Baldri nicht sicher, ob ihm irgendwann nicht der privilegienfreie Freihandel als Staatsdoktrin in den Sinn kommt.![]()
Sprich es doch einmal im Diskussionsfaden an. Ich bin gern bereit, Regeln auf Wunsch der Spielerschaft zu ändern oder neu einzuführen. Am besten geht das nach einer offenen Diskussion.
Okay, neue Frage.
Was sagst du eigentlich zu SImatos Idee: Ich lege per SP den Grundstein für die Gründung von internationalen Händlervierteln, wo eben auch etwas kulinarische Kultur und Folklore aus den Heimatländern der fremden Händler gelbt wird. Er und andere Interessierte gründen per SP in Cordoba ein Händlerviertel?
Meine Hoffnung wäre dabei, druch das erhöhte Kulturangebot dadurch auch mehr Touris nach Cordoba zu locken, was dem Warenkauf zu Gute kommt.
Was sagst du zu der idee?
Tourismus ist halt nur sehr begrenzt möglich, weil die Entfernungen in der Frühmoderne noch eine entscheidende Rolle spielen. Das Händlerviertel wäre aber natürlich sehr interessant, wenn du ohnehin vorhast, Drehscheibe für den Handel zu werden.
Gut, das reicht mir, um es als gute Idee einzustufen.
Nächste Frage: Ich habe ja per SP den Grundstein für die Mittler/Zwischenhändlerrolle zwischen Hellenen und Hanse gelegt.
Könnte ich per SP auch als Zwischenhändler zwischen den briten/der WMC und den Hellenen mich etablieren, vorausgesetzt die Länder unterstützen es. Die Grundidee wäre, dass meine Händler Kontakte zur WMC und den Hellen knüpfen und den Warenaustausch zwischen beiden Seiten anregen: Wir schließen Lieferverträge mit der WMC ab, sie importiert Nordamerikawaren ins Kalifat, diese verkaufen meine Händler weiter an die Hellenen, die sie wiederum im östlichen Mittelmeer und Ostafrika vertreiben können. Im Gegenzug kaufen wir wiederum die hellenischen Sachen aus Kairo und Ostafrika, verkaufen sie zusammen mit Kalifatserzeugnissen an die WMC, damit diese sie in Nordamerika vertreibt.
Wäre so ein Konzept machbar?
Natürlich, wenn die anderen Länder das möchten und die Handelsströme so gelenkt werden können.
Im Augenblick kann keiner der Satrapen, die man direkt erreicht, zusätzliche Schiffe erwerben.