Der Zorn Batus ist gerechtfertigt, aber er darf nicht in blinde Wut münden. Melaka hat jedes Recht eigene Interessen zu formulieren. Aus hellenischer Perspektive ist es aber ein Kerninteresse Melakas, dass das Band mit Dagomys nicht reißt. Ich würde daher versuchen zu vermitteln, um die massive Krise, die Dagomys droht, abzuwenden.
Klartext, den wir so nicht auf die Nase binden:
1. Quito ist schlecht regiert und handelt gegen eigenes, mongolisches und damit auch melakianisches Interesse.
2. Dagomys und seine Satrapien sind zu wichtig, um sie wegen Quito in Bedrängnis zu bringen - der Problemfall sollte einvernehmlich geklärt werden. Die Quersubvention durch Melaka ist keine Lösung.
3. Die mongolische Machtachse erstreckt sich von Dagomys, über Athen, Kairo in den indischen Ozean nach Melaka. Diese Achse sollte höchste Priorität genießen. Ein melakianischer Alleingang, bei dem dieses Band in Gefahr gerät, wäre verheerend. Eine Schwächung von Dagomys und Melaka wegen anderer Gebiete ebenso.
4. Melaka und Dagomys sollten einvernehmliche Interessen und Prioritäten formulieren, gern mit hellenischer Beistellung, denn man wird nicht jeden Winkel der Welt in Zukunft kontrollieren können.
5. Melaka sollte sich nicht in allen Erdteilen finanziell exponieren. Ein Investment bringt nur dann etwas, wenn es verteidigt wird. Sonst weckt es nur Begehrlichkeiten, die man nicht überall wird abwehren können.