Jetzt aber mal in medias res!
Wohin hat uns der Zufall verschlagen? Soweit ich weiß - ob das noch gilt, ist ja immer die Frage - startet Ashoka ohne allzu spezifische Vorgaben. Lediglich, dass ein größerer Teil der Fläche bewachsen ist, ist wohl vorgegeben. Ansonsten kann es von Wüste bis zu Tundra reichen.
Und das scheint hier ja auch zu stimmen. Wir starten mitten in einer flachen Landschaft. Der nördliche Teil ist bewaldet (Holzfäller) und geht sogar in Dschungel über. Im Osten sehen wir sogar anscheinend eine Küstenlinie, sodass wir uns dahingehend erstmal keine Gedanken über Angriffe machen müssen.
Nach Westen hin ist das Land flach und offen, dort sind wir also ungedeckt.
Nach Süden zeigt sich ein Fluss, der anscheinend gerade im Begriff ist, schiffbar zu werden, sodass er eventuell auch eine natürliche Barriere darstellt
Durch die gute alte Siedlerlinse sieht es wie folgt aus. Wichtig ist ja vor allem, dass wir mit Süßwasser starten, denn -5
Zufriedenheit mit Ashoka direkt zu Beginn wäre irgendwie hirnrissig…
Der Bereich, den wir sehen können, bildet übrigens nicht unseren sämtlich möglichen Siedlungsbereich. Nach Norden und Osten können wir drei Felder weit sehen (fällt das Land nach Norden auch ab?), im Westen und Süden nur zwei. Maximale Ausbreitung sind rund um das Stadtzentrum drei Felder.
Im Moment sehen wir aber einen möglichen Zugriff auf fünf
Ressourcen. Nicht ganz uninteressant ist natürlich die Lage der Ressourcen. Im Osten liegen
Marmor und
Reis so beieinander, dass etwaige Viertel mit beiden Ressourcen in Berührung kommen, was für
Wissenschafts- und
Produktionsgebäude von Belang ist!
Aus Interesse habe ich auch mal die Attraktivitätslinse angeschmissen.
Es ist noch nicht so ausgefeilt wie in Civ6, es wird nur zwischen +2
Zufriedenheit bei
atemberaubenden und +1 bei
charmanten Geländefeldern unterschieden.
Naturwunder ermöglichen natürlich gänzlich anderes. Ob diese Werte durch Viertel beeinflusst werden, weiß ich gerade gar nicht.
Hat da jemand Ahnung?
Jedenfalls sehen wir, dass die beiden bewachsenen Ebenen im Norden schon mal jeweils +2
Zufriedenheit vorhalten. Da wollen wir also unsere Bevölkerung hinschicken, damit wir die auch einsammeln!
Ob es mit Ashoka Sinn ergibt, seine Viertel eher dorthin zu setzen, bei denen sowieso keine Änderung ansteht, bin ich mir nicht so sicher. Ich glaube nicht, dass das derartigen Einfluss hat.
Ein Wort zu den Ressourcen, denn die werden ja doch ausschlaggebend sein.
Wie erwähnt, sichtbar sind derer fünf. Für uns zu Beginn gilt natürlich einerseits, dass wir
Produktion und
Wachstum brauchen, andererseits aber nicht ins Hintertreffen mit den anderen Werten geraten dürfen.
Nahrung wird hier durch zwei Ressourcen vermehrt gewährt. Das ist im Nordosten der
Reis. Als
Reichs-Ressource gilt mit ihm für
alle Siedlungen +2
Nahrung. Allerdings ist der im dritten Ring und erstmal zu vernachlässigen, weil wir ja auch drei Bürger bräuchten, um allein dorthin zu kommen.
Im Südwesten befindet sich auf einem Schwemmland
Baumwolle. Diese
Bonus-Ressource kann Siedlungen (Städten wie Gemeinden <- Siedlungen betrifft also wirklich alle unsere Ortschaften, wenn davon gesprochen wird und die Übersetzung akkurat ist

) zugeordnet werden und gibt +2
Nahrung und + 2
Produktion.
Dennoch werden wir wohl als erstes den
Flachs im Nordwesten in Angriff nehmen. Das ist wiederum eine
Stadt-Ressource (man sieht, es gibt diese drei verschiedenen Ressourcen-Arten), die +2
Wissenschaft und +2
Kultur gewährt. Das scheint mir am Anfang ziemlich wichtig, damit wir schneller an für uns bedeutende
Technologien und
Ausrichtungen kommen.
Ansonsten findet sich im Osten noch
Marmor (Reichs-Ressource) mit +10% auf den Wunderbau in Grasland-, Tundra- oder Meeresbiomen.
Im Südosten ist es
Gips (eine weitere Stadt-Ressource) +2
Produktion in der Hauptstadt oder + 4
Produktion in jeder anderen Stadt.
Obwohl Produktion ja wichtig ist, werden wir diese beiden Ressourcen vermutlich erst später anschließen, da wir über die Wälder mit
Holzfäller und dem Lagergebäude
Sägewerk hoffen, diesen Malus auszugleichen.
Der erste Bürger soll jedenfalls auf Position 7 wandern, damit wir mit dem nächsten dann schon den
Flachs eingemeinden können!
Wir gründen an Ort und Stelle und stellen – ganz klassisch – als erstes einen
Späher ein, um hier aufzuklären.
Der ist im nächsten Zug dann auch schon fertig und dem wird sofort ein weiterer Späher folgen, um schnell unser Umland und etwaige Bonushütten einsammeln zu können.
Im Singleplayer baue ich sogar häufig einen dritten Späher, was mir aber hier mit Blick auf aggressive Nachbarn ein wenig Bauchschmerzen bereitet
Ich denke, dann wird ein
Krieger/Schleuderschütze gesetzt, um nicht völlig wehrlos zu sein.
Alles weitere folgt dann der Entwicklung, die sich hier in den ersten Runden auftut.