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1. März 985.M41
Nach ihren Verlusten agieren die Flugzeuge der Orks nun deutlich defensiver und üben keine Lufthoheit mehr über den ganzen Städtebund aus, sondern konzentrieren sich allein auf den Angriff auf Maigard. Die imperialen Flugzeugstaffeln halten nach einem kurzen und ergebnislosen Luftkampf vorerst Abstand und werden bei anderen Fronten aktiv. Die Verteidiger der Stadt, die den angreifenden Orks vor allem bei den gepanzerten Truppen unterlegen sind, agieren zunächst defensiv und lassen sich gar nicht auf eine offene Feldschlacht ein. Man konzentriert sich auf Engstellen, die gut zu verteidigen sind und lässt es auch zu, dass die Orks sich im Industriequartier im Westen festsetzen. Die Offiziere nennen das inoffiziell bereits die 'Panrea-Taktik', da man erkannt hat, dass die Grünhäute meist nicht besonders entschlossen angreifen, wenn sie mit Plünderungen beschäftigt sind. Trotzdem sind die Verteidiger nicht untätig, bei mehreren Feuerüberfällen gelingt es der schweren Infanterie und den Sentinels mindestens ein dutzend Panza zu zerstören, die versucht hatten weiter ins Stadtgebiet vorzurücken. Man kann aber nicht verhindern, dass das Gros der orkischen Panza sich bei der Eisenbahnbrücke festsetzt. Die Orks halten die Brücke, werden aber permanent durch das Präzisionsfeuer der Reiterkrieger bedrängt, die sich am Südufer des Kichon verteilt haben. Den Verteidigern schliessen sich ausserdem rund 500 Mitglieder der Frateris Milita an, Milizionäre im Dienste der Ekklesiarchie, die sich mit ihren privaten Waffen ausgerüstet haben.
Nur für den Städtebund:
Achtung Spoiler:
Die Front in Sreya verharrt zunächst an Ort und Stelle, da die imperialen Truppen auf die Ankunft der Feuerunterstützungseinheiten der Gouverneurs-PVS und der Truppen aus der Veteranenkolonie und der Technokratie warten, die über Pavonien heranmarschiert sind und am 1. März endlich die Stadt erreichen. Doch schon einen Tag vorher stellt die Procurata der Sororitas aufgrund von Späherberichten fest, dass die Orks offenbar damit begonnen haben Teile der eroberten Stadteile zu räumen. Die Cyclones des Städtebund sichten dann eine Kolonne Ork-Panza nordöstlich der Stadt, die sich durch die Ruinen bewegt. Sie greifen diese sofort mit ihren mitgeführten Bomben an und melden die Position dann ins Hauptquartier in Sreya, wo man rasch ein gemischtes mechanisiertes Detachement unter dem Befehl von Generalmajor Gyasi zusammenstellt. Es besteht vor allem aus Chimären, die vielleicht schnell genug sein könnten um die Orks noch einzuholen.
Da Pavonis City nicht mehr direkt bedroht ist und sich die Situation in Sreya rasch zu klären beginnt, werden die Reiterkrieger und Panzerkompanien nach Norden bewegt und beginnen mit einer Serie von Überfällen auf die Orks am Raumhafen. Sie stellen dabei fest, dass auch dort der Widerstand der Orks geringer ausfällt als angenommen. Offenbar haben viele von den Grünhäuten das Gelände mittlerweile geräumt, nachdem es dort für sie nichts mehr von Wert zu holen gab. Ein grosser Teil von ihnen wurde entweder ausgeflogen oder rückt über die westliche Eisenbahnbrücke von Pelcudia nach Südwesten ab, wie ein Aufklärungsflug der Lightnings der Inselkoalition bestätigt.
Nur für das Protektorat:
Achtung Spoiler:
Vor Ironworks Bay rücken die Einheiten der Veteranenkolonie und ihrer Verstärkungen in voller Stärke aus und treiben die Stormboyz wieder aus den Vororten. Doch richtet sich der Hauptangriff der Orks nicht wie erwartet gegen Ironworks Bay, sondern das Gros der Orks marschiert nach Norden ins Territorium der Technokratie. Einheiten der Skitarii südlich des Hafens werden in Gefechte mit mehreren hundert Moschaboyz verwickelt, während die Gyrostrike-Bomber die Panza der Orks suchen und bombardieren sobald sie eine Einheit erspähen. Nach dem Sieg gegen die Nachhut der Orks sammelt Kastellan Belphorus Ibbet seine Truppen, um sie möglichst schnell zur Technokratie bewegen zu können.
Während eine kleine Streitmacht der Orks bei Charaxis den Rückzug deckt, rückt der Rest von ihnen zu den Landas ab, die diesmal wohlweislich weiter entfernt von der Stadt landen. Die Verteidiger der Stadt verlieren die Grünhäute aus den Augen, nachdem sie in Richtung Süden abgeflogen sind. Die beiden Raumschiffe im Orbit melden aber, sie seien ziemlich sicher, dass diese Landas nicht versucht haben den Planeten zu verlassen. Sie haben lediglich einige Landas geortet (und zwei davon abgeschossen), die von St. Messelina aus gestartet sind und wohl Plündergut von dort zum Space Hulk bringen.
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2. März 985.M41
Ungeachtet des Krieges im Norden beginnen die Marken mit den Vorbereitungen für den Feldzug südlich der Mark Janus. Auch wenn viele Verkehrswege aufgrund der Regenzeit noch schlammige Pisten sind, konnten bereits alle für die Offensive vorgesehenen Einheiten in die Region verlegt werden und dürften wie geplant bereitstehen. Auf die Frage eines Reporters des Hyperion Beobachters, ob man angesichts des Krieges gegen die Ork-Freibeutaz nicht mit dem Feldzug zuwarten sollte, antwortet Marschall Erik Sun, dass der Überfall seine Position vielmehr bestärkt habe. Denn die Freibeutaz zeigten, wie gefährlich die Grünhäute seien, wenn ihnen Technologie zur Verfügung steht: Einige tausend von ihnen seien für die PVS von Kronus schon ein Problem. Und in den Dschungeln der Grünen Küste lebe ein Hundertfaches von ihnen, deren Wiederbewaffnung man um jeden Preis verhindern müsse.
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4. März 985.M41
Nach Wochen der heftigen Kämpfe müssen die Truppen des Adelsrates von Cyprus Ultima ihre Offensive aufgrund dramatisch ansteigender Verluste letztendlich abbrechen. Die Quellschlachten enden somit mit dem Sieg der Söldnertruppen der Zollgegner, welche die vom Adelsaufgebot bei ihrem Rückzug aufgegebenen Stellungen wieder in Besitz nehmen. Damit befinden sich beide Armeen nach zwei Monaten wieder in ihren Ausgangspositionen, was einen grossen Abwehrerfolg für die Zollgegner darstellt. Denn auch wenn sie ebenfalls Verluste erlitten haben, sind diejenigen des Adelsrates nicht nur massiv höher, sondern der Adel wird den Verlust an Kriegsmaterial auch viel schwerer ausgleichen können. Beobachter des Konfliktes auf Kronus vermuten, dass das Adelsaufgebot kaum mehr über Panzerfahrzeuge und andere schwere Waffensysteme verfügt und somit nicht in der Lage sein wird einen Angriff der Zollgegner noch effektiv aufzuhalten. Die offiziellen Verlustzahlen auf Seiten der Zollgegner werden mit 6'000 Mann angegeben, wie viele davon zu den Söldnern von Kronus gehören, konnte man über die astropathischen Kanäle bislang aber noch nicht in Erfahrung bringen.
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