Paar Gedanken die ich zu Frankreich hatte:
- Ich bin/war ziemlich salty, deshalb sind manche der Gedanken etwas revanchistisch.
- Ich glaube, der französische Binnenmarkt ist groß genug, dass Frankreich eine Merkantilistische Handelspolitik fahren kann. Ich wollte das versuchen und dabei halt nur den französischen Vasallen Zugang zum französischen Markt (inklusive Burgund und Aquitane) gewähren. Halte Irland, Hanse und andere große Handelsmächte aus dem französischen Markt...
- Dänemark ist mehr oder weniger französisches Protektorat. Frankreich hockt in Helsingborg und schützt seine Ländereien vor Banditen. Mein Gedanke war es da Don aufzupäppeln, aber Don ist ehrlich gesagt auch etwas unberechenbar. Sein Ziel ist klar die Vereinigung der nordischen Länder. Das ist eine einfache Karotte, die man ihm vorhalten kann. Militärisch hat er ausgeschlossen, politisch wird er da nichts erreichen, denke ich. Frankreich sollte überlegen wie du die Vereinigung da unterstützt. Don alleine da oben auf den Thron zu setzen, halte ich etwas für gefährlich, aber Frankreich kann als politisches Dach und Schutzmacht der nordischen Aftervasallen fungieren. Ideal wäre es, dass die norwegischen und schwedischen "Kleinkönige" ihm Gegenwind geben, wenn er etwas gegen Frankreich machen will. Für Frankreich ist Norwegen wohl interessanter als Schweden, insbesondere weil in Norwegen die Iren sitzen. Ziel sollte aber auch sein, Dänemark offiziell zu vasallieren.
- Eine Idee war es beim geschlossenen Markt und Don als Vasall bestimmten Städten das Recht zu verleihen als Eingangsort für den französischen Markt zu dienen (d.h. kein Verkauf in Frankreich erlaubt, wenn nicht dort kontrolliert und gestempelt). Damit könnte Kopenhagen wohl in gewisser Weise den Sundzoll durch die Hintertür erheben und du eine Nordpolitik finanzieren. Es bindet Don (und andere) auch an dich...
- Ich sehe Ungarn als natürlichen Partner. Ihr seid beide weit genug auseinander, dass ihr euch nicht in die Quere kommt. Ungarn hat ein Interesse, dass Frankreich sich nicht den Deutschen anschließt, sondern die Tribute aus Deutschland nach Ungarn fließen. In der Hinsicht, wäre es vielleicht für beide Seiten relevant die eigenen Einflusszonen abzustecken. Der Rhein sollte ein französischer Fluss sein!

- Ich glaube, die westlichen deutschen Staaten sind auch an einer Annäherung an Frankreich interessiert. Insbesondere im Bezug zum Handel am Rhein aber auch halt als Gegengewicht zum Kaiser. Ich glaube eine Übernahme der ungarischen Tribute wäre für Frankreich recht interessant. Ich glaube aber nicht, dass du die aus dem Kaiserreich lösen kannst.
- Die kaiserliche Einmischung in Burgund hatte dazu geführt, dass die halbe Dynastie in Burgund sich gegenseitig gekillt hat. In allen drei Ländern regieren aber jetzt die Kinder. Der Kaiser schickt überall seine kleinen grünen Nönnchen hin. Da musst du aufpassen...
- Ich glaube eines der ersten Ziele sollte eine Neuregelung des Burgunder Tributs sein. Das sehe ich als größtes Hindernis an einer Annäherung zu Ungarn, da es bei einem deutschen Aufstand gegen Ungarn Burgund dich in den Krieg mitzieht.
- Das Kalifat ist an Handel interessiert und will Privilegien kaufen. Wenn es gut genug zahlt, wäre das eine Option die Staatskasse aufzubessern. Klink hat auch mal was von NAP geschwafelt. Ebenfalls eine Option wenn man was an anderer Stelle machen will. Klink ist leider sehr wankelmütig, weshalb ich da nicht mal so viel darauf geben würde. Du bist da aber jetzt nichts jemanden Schuldig...
- Italien will Katalonien loswerden. Da wäre wohl ein Kauf möglich. Ich fand das sinnvoll, weil es dazu führt, dass die italienische Option seine Ländereien durch den französischen Süden zu verbinden wegfällt. Der Preis ist aber mit mehreren Millionen teuer, aber vielleicht kriegst du über Handelsprivilegien was ausgehandelt. Italien ist aber auch etwas ausgeblutet. Da beide Seiten aber Festungen an der Grenze gebaut haben, würde ich aber auch sagen, dass es für beide Seiten keinen Sinn macht, militärisch gegeneinander zu agieren. Saluzzo baut eine Festung auf französischer Seite und sollte unterstützt werden.
- Die französisch-englischen Vasallen sind dem französischen König loyal und das Gebiet dort ist im Grunde sein wichtigstes Land. Du kannst also die angevinische Politik mitbestimmen, sofern du die Vasallen einbindest.
- Burgund ist sehr nach Deutschland fokussiert. Ich glaube er versteht nicht, dass der französische König sein Hegemon ist, während der Kaiser nur Vermittler ist. Aber leider ist auch der burgundische Adel wohl inzwischen größtenteils auf den Kaiser ausgerichtet.
- Mein genereller Plan war es eigentlich Großfrankreich (inklusive Vasallen) über Institutionen aufzubauen und die Vasallen die Expansion unter französischer Krone machen zu lassen. Das ist aber bei den beiden Vasallen verschwendete Mühe. Du kannst eventuell das Gegenteil versuchen. Also die Vasallen Frankreich aufbauen lassen und selbst aktiv werden.
- Frankreich ist eine Adelsherrschaft. Die adeligen sind innenpolitisch deine wichtigsten Unterstützer. So Dinger wie Bauernbefreiung und ähnliches würde ich sein lassen...
- Die Spielerschaft ist eher am buildern interessiert. Kriege sind schwer und meistens teuer, weshalb sich einfach Blöcke bilden. Es wird schwer sein, militärische Aktionen vorzuschlagen...
- Mit Dänemark, Burgund und England hast du die ausreichende Anzahl an Staaten um deinen Artilleriebonus zu erhalten. Du solltest da also solche Forschungsnetzwerke unterstützen, musst dich aber nicht selbst dran beteiligen...