Man stelle sich mal vor, du würdest aus 32 Metern ohne Fallschirm springen. War schön dich gekannt zu haben.![]()
Den Vergleich finde ich jetzt ein bisschen hart, aber ich bin auch kein Fan von "ungebremstem Runterballern".
Vermutlich ist die STrecke nicht abgesperrt, wie willst du wissen, was oder wer 30m vor dir auf den Weg tritt? Und das auf Schotter?
Grenzerfahrung geht auch in einer Kurve deutlich langsamer. Da kann man schön testen, ob man bei 18 km/h schon den Abflug macht oder gemschmeidig mit dem Hinterrad um die Ecke slidet.
Geändert von klops (11. Juni 2026 um 19:08 Uhr)
Sind das explizit Mountainbiketrails? Dann sollte da ja eigentlich niemand einfach so rumlaufen.
Hoffentlich kommt der Rettungsdienst dann schnell an die Stelle. Drücke die Daumen![]()
Ex-Radprofi Mike Kluge im Interview
https://www.faz.net/aktuell/besser-l...200830989.html... Mike Kluge: Beim Motorradfahren gibt es den Begriff des „Countersteering“, übersetzt heißt das „lenkgegenkraftgesteuert“. Statt wie verrückt zu bremsen, sollte man erst mal schnurstracks auf das Hindernis zusteuern und gleichzeitig so schnell als möglich das Gewicht auf den Lenker und damit auf das Vorderrad verlagern, um den notwendigen Druck auf den Reifen zu bringen. Erst dann sollte man sein Gewicht auf die Seite verlagern, auf die man ausweichen möchte. ...
Was denken Sie, warum Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo trotz ihrer Erfolge noch trainieren? Damit sie die gelernten Automatismen innehaben. Dadurch wissen sie auf dem Spielfeld ganz genau, was sie in dieser oder jener Situation tun müssen. Sie müssen erst gar nicht überlegen, sie machen es intuitiv. Deswegen appelliere ich an alle Menschen, die jeden Tag mit dem Rad von A nach B fahren, dass sie an einem Sicherheitskurs teilnehmen. Das ist lebensnotwendig!
FAZ: Und was lernt man in so einem Kurs?
Mike Kluge: Richtig bremsen. ...
https://archive.is/VK7UA
Puh... Der restliche Artikel liest sich ganz gut, in dem es um Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme geht.
Aber warum beschimpft mich der Typ gleich am Anfang schonmal? Das gab Minuspunkte und ich hab die Seite fast wieder geschlossen.
Außerdem widerspricht er sich selbst.
Dieses Bremsmanöver, dass man erstmal das Gewicht auf den Lenker legen soll... und später sagt er, dass das Gewicht nach hinten muss, um sich nicht zu überschlagen. Aha!
Vielleicht hätte darauf hinweisen sollen, dass Ersteres womöglich gar kein Brems- sondern ein Ausweichmanöver ist? So erkläre ich mir das zumindest
Generell mag er ja recht haben, dass viele nicht gut bremsen können, aber der Tonfall...![]()
Das klingt auch teilweise wie von AI geschrieben.
Verstand op nul, frituur op 180.
ihr kramt irgendwelche Animositäten aus eurer Gefühlswelt hervor ohne auf die eigentliche Thematik einzugehen - sonderbar
Naja, Straßenverkehr und Appelle an die individuelle Verantwortung zur Unfallvermeidung sind weitgehend unsinnig. Wie sicher man im Straßenverkehr ist, ist eine Frage der Verkehrspolitik. Alles andere ist zweitrangig. Schön, wenn man es macht, aber schlicht und ergreifend kein Gamechanger.
Defensiv und aufmerksam fahren hilft schon, also ich verlasse mich da nicht auf Politik oder andere Leute um mich rum.
(zumindest mein Text war eine direkte inhaltliche Antwort auf den Artikel. WIe hätten wir denn reagieren sollen, mauz, wenn du selbst nix dazu sagst?)
Dass es beim Countersteering um Ausweichen statt Bremsem geht, wäre auch meine Lesart. Anders macht das keinen Sinn.
Den Tonfall finde ich zwar etwas direkt, aber noch in Ordnung. Es ist besser verständlich zu sein, als höflich zu sein.
In der Praxis ist es sinnvoll, nicht zu viel kinetische Energie aufzubauen. Bei unter 20km/h ist sicher Bremsen oder Ausweichen vergleichweise einfach.
Da ist Mike Kluge mit "Mindestens 70 Prozent." offenbar anderer Meinung. Mir schätzt dein Beitrag den individuellen Gestaltungsspielraum auch zu klein ein.
Klar würde es massiv Unfälle verringern, wenn jeder jederzeit aufmerksam fährt und sein Fahrzeug auf annährend professionellem Niveau beherrscht. Aber es ist einfach völlig absurd, anzunehmen, auf der gesamtgesellschaftlichen Ebene individuelles Verhalten so weit steuern zu können, dass es tatsächlich dazu kommt. Dieses "Wenn jede und jeder im Straßenverkehr auf seinen Mitmenschen achtete – egal ob Radfahrer und auch Autofahrer, dann wäre schon viel erreicht." ist nichts weiter als ein Beharren auf den Status Quo. Die Regeln und Infrastruktur und alles mögliche sind schon richtig, nur die Menschen verhalten sich alle falsch, darum funktionierts nicht.
Die "mindestens 70 Prozent" begründet er auch gar nicht. Das ist ja keine wissenschaftliche Untersuchung, die zu dem Schluss kommt. Das ist nur jemand, der in nem Interview ne Zahl raushaut. Jemand der rein zufällig auch Fahrtechniktrainings anbietet.
Ich sehe das wie Snup. Klar ist es für den einzelnen besser, auch gut auszukennen und gefährliche Situationen als solche zu erkennen und sich dann richtig zu verhalten. Das Ziel für die Gesellschaft sollte aber sein, dass so viele Leute wie möglich Fahrrad fahren, und das erreicht man nicht mit besserer Ausbildung derer die jetzt schon fahren, sondern indem man gut sichtbar radeln für alle sicherer macht. Also durch Infrastruktur.
Mike Kluge ist übrigens hier auf dem Event, wo ich gerade bin.![]()
Ostalb-Classic absolviert.
105km, 1050 Höhenmeter in 6:45 Stunden. Reine Fahrzeit 5:59, Durchschnittsgeschwindigkeit in Bewegung 19 kmh![]()
Respekt
Ich bin mal ne RTF mitgefahren, die etwas weniger km hatte, und da hab ich meine Grenzen (mal wieder) kennen gelernt. UND die hatte vielleicht 50 hm
Ich kneife heute wohl meine kleine geplante Radtour. Ist einfach viel zu windig mit doofen Schauern zwischendurch.