Das ist kaum realistisch, ja. Korsika ist ziemlich arm und Katalonien könnte zur Not wohl ohne Italien auskommen, wenn man es ungerecht behandelt.
Was die Krongüter abbelangt, müsste man wohl einfach den Versuch wagen und die gewünschte Menge auf den Markt bringen. Dann erhält man Ende 1716 eine fundierte Rückmeldung, wie viel Geld dafür erlöst werden konnte.
1% von 10% der Gesamtfläche ist allerdings auch nicht gerade das Tafelsilber. Das sind 0,1% des nutzbaren Landes in Italien. Und es hilft ja noch weniger, wenn ich jetzt irgendeine Zahl erfinde, die dann nachher überhaupt nicht stimmt.
Ich hab mal meine beiden Staatsbetriebe sauber ausgewertet. Irgendwo sagtest du mal, die wären eine Möglichkeit zu schnellen Einnahmesteigerungen...
Manifattura: Gesamtinvestition 500.000 S, bisherige Zinskosten 507.000 S, kumulierte Ertäge 337.000 -> Nettosaldo -670.480 S nach 7 Jahren
Poste Italiane: Gesamtinvestition 186.000 S, bisherige Zinskosten 134.520 S, kumulierte Erträge -67.000 S -> Nettosaldo -387.520 S nach 6 Jahren
insgesamt also ein nettes Minus i.H.v. 1.058.000 S![]()
Was denn für Zinskosten?
Hättest du die bei anderen Aktivitäten aber nicht auch bezahlt? Die beiden Institutionen haben ja die meiste Zeit schöne Gewinne erzielt.
Für das erste Treffen in diesem Jahr braucht man es sicher noch nicht. Danach müsste man dann mal schauen, wie es sich entwickelt.
Gab es vom Föderationsrat eigentlich noch irgendwelche Ideen, wie man der Nahrungskrise entgegentreten sollte?
Könnte man mit einem SP auch gleich zwei Hochzeiten abfrühstücken? Eine Doppelhochzeit in Mailand zwischen Italien und Ungarn und Italien und Katalonien, oder so? Was wären die Nachteile?
Das ist gut möglich, ja. Nachteil könnte allenfalls sein, dass beide Paare nur einen Teil der Aufmerksamkeit bekommen.
Bei der Teuerung sind die Instrumente halt sehr begrenzt, erst recht, wenn man nicht so viel Geld zur Verfügung stellen kann.