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Thema: Ungarn 1700 - Die Zeit der Arpaden

  1. #1111
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    Baustelle:

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    Khanat Ungarn


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1702: Ungarisches Fest mit Reiterspielen
    1703: Bau einer Schule in Buda
    1704: Bau einer Landwirtschaftsschule in Szeged
    1705: Bau eines Flusshafens in Buda
    1706: Gerberei in Szeged
    1707: Brunnenbau
    1708: Start der gemeinsamen Erkundung der Berge
    1709: Ernährungssicherheit
    1710: Staatliches Bauprogramm
    1711: Zizys Rundreise
    1712: Ausbildung ungarischer Handwerksmeister
    1713: Exploration für ein mögliches Bergwerk in den Westkarpaten
    1714: Vorbereitung eines Montanreviers in Oberungarn
    1715: Bau eines Erzbergwerks bei Dobschau

    Besondere Gebäude:
    1703: Allgemeinbildende Schule in Buda
    1704: Landwirtschaftsschule in Szeged
    1705: Flusshafen in Buda
    Seit 1706: Gerberei in Szeged, 1713 deutlich vergrößert (nun 250 000 S)

    Abgeschlossene Projekte:
    1701-1704: Mittlere Straße zwischen Buda und dem Ostufer des Balaton (20/120 Meilen), danach als einfache Straße fortgeführt (100/120 Meilen)


    Schwerpunkt 1716: Bergbau Exploration in den Süd/Ostkarpaten 150.000 S
    Die aus dem gemeinsamen Erkundung der Berge gewonnenen Erkenntnisse sollen erneut eingesetzt werden um auch in den ungarischen Süd/Ostkarpaten nach Rohstoffen zu suchen.

    -Bergwerksbau in Dobschau: Es werden 350.000 investiert, so dass nun 650.000 von 1.500.000 erreicht sind, dank der freundlichen Investoren von der Hanse sollte man sogar auf 750.000 kommen, zusätzlich hofft man auf Nachahmer in Genua (wo die Hanse die Anteile erwerben wird).

    - Ausbildung ungarischer Handwerksmeister 50.000 S = (250.000 S / 500.000 S)

    -Staatliches Bauprogramm: 0 (310 000 S / 500 000 S)
    Das staatliche Bauprogramm wird vorerst pausiert, da aktuell kein entsprechender Bedarf mehr herrscht, sollte sich dies ändern, kann es aber wieder aufgenommen werden.

    -Für die Backstuben und Suppenküchen werden aufgrund der angespannten Lage dieses Jahr 80.000 statt der üblichen 20.000 bereitgestellt.

    Die Kriegsschiffe (9 50er und 1 150er alle Stufe IV) helfen beim Schutz der päpstlichen Adriaküste.

    Das Handelsschiff bleibt an die NHG von Kalmar ausgeliehen.


    Militär:

    Armee:
    Baiern: 2 LR
    Brandenburg: 1 LR
    Italien: 1,5 SR & 0,5 LR
    Ungarn: 6 LR



    Hofhaltung: 250.000 Steuer- und Tributeinnahmen + Bergwerk: 916.000
    Unterstützung der Reiterlehen: 100.000 Sonderzahlung aus Baiern: 45.000
    Unterstützung Backstuben und Suppenküchen 80.000 Sonderzahlung aus Brandenburg: 5.000
    Kreditrückzahlung, Sonderkredite: 225.000 Sonderzahlung aus Italien(Reiter): 50.000
    Handgelder (11,0 Minghan): 160.000 (110k + Boni 50k (Deutschland 20k, Italien 30k) Zahlung aus Rom für die Adriaflotte 50.000
    Exploration in den Ostkarpaten 150.000 S Rücklagen aus 1715: 0 S
    Erzbergwerk 650.000 / 1,5 Mio 350.000 S Kredit aus der Schweiz 350.000 S
    Ausbildung ungarischer Handwerksmeister 50.000 S Einnahmen gesamt: 1.366.000 S
    Unterhalt Schiffe 9x50 1x150 Stufe IV 48.000
    Rücklagen 1716: 3.000 S
    Kosten Gesamt: 1.366.000 S
    Geändert von Kolumbus (09. Juni 2026 um 19:20 Uhr)

  2. #1112
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    1. Passt es, dass ich nicht die Lehrnubterstützung erhöhe, sondern die Kredite so wie in der Auswertung angegeben bezahle?
    2. Sollte man die Lehensunterstützung trotzdem erhöhen oder sind deren Extralasten durch die Unterstützung zum Ende des letzten Jahres gedeckt?
    3. Quasi die gleich Frage bzgl. der Backstuben Supenküchen?
    4. Macht es Sinn antizyklisch zu finanzieren, also in einem schlechte Jahr eher stärkere Finanzierung durch die Krone (bspw. Beim Bergbau), oder heizt man damit am Ende Preise sogar eher an?
    5. Reicht regionale Eingrenzung auf südliche und östliche Karpaten für eine Exploration aus?
    6. Macht es Sinn die Suche auf spezielle Funde (Salz und Edelmetal) zu fokussieren, oder besser allgemeine Exploration weil man eh nur das finden kann was hinterlegt ist (und dabei durch den Bonus vermutlich eh gute Chancen hat?)
    Geändert von Kolumbus (09. Juni 2026 um 13:30 Uhr)

  3. #1113
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    1. Ja, so war das ja auch ausgemacht?
    2. Ich würde es erst einmal so lassen. In einer kritischen Lage kann man ja dennoch mit einem Kredit nachsteuern.
    3. Hier würde ich vielleicht wirklich etwas mehr einstellen, einfach weil die Kreditoptionen dieser Schicht viel geringer sind.
    4. Für die Lebensmittelpreise ist das glaube ich nur von Bedeutung, wenn viele Arbeiter ins Land strömen. Man muss es also vielleicht nicht gerade 1716 übertreiben.
    5. Die Region passt schon, ja. Konkrete Bereiche müssen nicht sein, außer du strebst ganz konkret eine Sache an.

  4. #1114
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    1. Ich glaube eigentlich hatte ich das am Ende noch mal etwas anders angewiesen, aber ich bin mit deiner Lösung voll zufrieden, wollte nur sichergehen.

    5. Ich fände Salz und Edelmetalle tatsächlich interessanter weil ein normaler erz Cluster ja eh schon im Bau ist.
    Aber am Ende nimmt man natürlich trotzdem lieber einen weiteren ergiebigen Erzstandort als einen abgewirtschafteten und unrentablen Ort für Salz oder Edelmetall.

    3 Kannst du eine Größenordnung empfehlen, im Normalfall zahle ich 20k pro Jahr

  5. #1115
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    3. Hast du so viel übrig, dass du auf 100000 S erhöhen kannst?

  6. #1116
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    hatte auf 80 000 umgeändert... gibts da stufen? darf ich noch ändern? könnte 20 000 aus dem bergwerk darein ziehen wenn du meinst das macht sinn?

  7. #1117
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    Nein, das passt so schon. Wenn man mehr als 80000 braucht, kann man sicher noch nachsteuern.

    Edit: Die Adligen aus Buda und dem Umland sind fast vollzählig, soweit sie es gesundheitlich schafften.

  8. #1118
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    Ok gib mir bitte ein Zeichen, wenn mehr gebraucht wird.

    ur Nachfolgerin dürfte seine 29jährige Tochter Anna gekürt werden, nachdem deren vier Jahre ältere Schwester Aveline den ungarischen Khan geheiratet hat und damit aus der Thronfolge ausgeschieden ist.
    Warum ist Aveline ausgeschieden? Sorry das ich da nachfragen muss, ich weiß PU's sind eigentlich ausgeschlossen, aber ich hatte angenommen, in der Pfalz gilt das salische Erbrecht. Nun habe ich das Gefühl du versuchst hier gerade mit einem Zaunpfahl zu winken.


    Bzgl. der Adeligen:
    ich würde gerne wissen, ob man einen SP in der Richtung befürworten würde und grundsätzlich interessiert wäre auch eigene Flächen zur Verfügung zu stellen.
    Mir ist dabei schon klar, dass einzelne Adelige wieder nicht für alle sprechen können, aber eine Stimmungslage würde schon ausreichen.
    Es müssten ja nicht alle verplfichtend teilnehmen, sondern nur ein ausreichend großer Anteil bereit sein mitzumachen.


    Kurzform Krone und Adel stellen Reserveland und evtl. auch etwas Weideland pachtfrei zur Verfügung, Bedingung das Land muss zu Ackerland umgearbeitet werden.
    Genaue Bedingungen könnte man bei Interesse noch genauer festlegen, es würde aber in die Richtung laufen, dass teilnehmende Adelige jetzt etwas abgeben um später einen Mehrwert zu erhalten. Dabei müssen die Bedingungen auch für potenzielle neue Landwirte günstig genug sein, dass man einen Sog erzeugen kann.
    Also etwas wo der Adel langfristig ein gutes Geschäft machen kann, aber auch keine eierlegende Wollmilchsau oder Verträge, die einseitig alle Chancen und Gewinne dem Adel und die Lasten den Bauern zuteilen (dann kämen nämlich keine Bauern und man könnte es sich sparen)
    Falls man das ganze macht würde Arpad auch Kronland nutzen also selbst teilnehmen, aber man bräuchte sicher mehr Land, vor allem in den Regionen, wo es viel Reserveland gibt.
    Über die Grundidee hinausgehend könnte man evtl. noch einige Synergien herstellen:
    -Land gerade in Gegenden zur Verfügung stellen, die entweder aktuell schneller Versorgungsengpässe haben oder verkehrsgünstig liegen (Flussnähe, bzw. in der Nähe einer früher oder später zu bauenden Ostweststraßenverbindung zwischen Buda und Cluj Napoca.
    -Viehzüchter könnten die Flächen einmal im Jahr nutzen und dabei ihr eigenes Vieh in Richtung der kaufkräftigeren Ziele treiben, dabei die Felder düngen und im Idealfall mit dem Vieh noch Waren der Bauern transportieren (über Land, oder auch per Treidelpfad).


    Erstmal hätte ich gern eine grundsätzliche Rückmeldung vom Adel, ob er auf einen deratigen SP Lust hätte und bereit wäre mit zu machen. Da man nun eh Zeit hat das in Ruhe zu planen (könnte nächstes Jahr kommen, aber auch später wäre möglich) wären auch Anmerkungen und Veränderungsvorschläge gern gehört.

  9. #1119
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    Was man zur Antwort des Adels vielleicht aus Sicht höfischer Berater noch hinzufügen könnte, wäre der mögliche Effekt auf die Handwerkerschaft. Wenn es wirklich gelingt, einen gewissen Freibauernstand auf neuem und umgewidmetem Land zu entwickeln, würde die Nachfrage nach Werkzeug und einfachen Gebrauchsgütern voraussichtlich steigen. Das könnte den Aufschwung verstetigen, den der Khan mit seinem Handwerkerprojekt begonnen hat.

  10. #1120
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    Das klingt doch gut. Bleibt nur die Sache mit der Ernährungssicherheit..

    Kann man irgendwie abschätzen ob es möglich ist und was es kosten würde dieses eher schlechte Böden in gute Böden zu verwandeln?

    Die ganze Idee entstand ja eigentlich durch die Info, dass in Ungarn theoretisch große Flächen qualtitativ wirklich hochwertiger Schwarzeböden existieren, die zu der Zeit nur noch nicht nutzbar gemacht waren. Die anderen Sachen sind also sehr angenehme Begleiteffekte, aber mein Ziel wäre es schon dafür zu sorgen, dass die Neuankömmlinge durch harte Arbeit aus den schlechteren Böden hochwertige Böden machen.
    Das Geld was dafür (und für die Versorgung der Bauern bis sie es geschafft haben) nötig ist, müsste dann halt die Krone, oder evtl. einen Teil auch der Adel beisteuern. Ein bisschen wie beim klassischen (ver)mieter Deal, der Vermieter bezahlt das Material, der Mieter baut es ein, es gibt keine Mieterhöhung und nach Auszug hat der Vermieter eine höherwertige Wohnung.

  11. #1121
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    Die Bodenqualität lässt sich mit den Mitteln der Zeit leider nicht anheben. Die fruchtbaren Gebiete sind alle genutzt, nur eben vorwiegend für die Viehzucht und nicht für die Landwirtschaft. Was man zusätzlich unter den Pflug nehmen könnte, wären weniger begünstigte Lagen.

  12. #1122
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    Man dankt den Adeligen für die Ratschläge.
    Aus aktuellem Anlass möchte man noch über ein weiteres Thema sprechen:

    1.Wie kritisch sieht man die Lage in Ungarn für dieses Jahr in Bezug auf Nahrung und Unruhen?
    Arpad würde gerne dem Reich helfen die Unruhen zu beenden und dafür evtl. die Reiter aus Baiern einsetzen und aus Ungarn neue Reiter zur Banditenjagd nach Baiern nachschieben.
    Hält man dies in der aktuellen Lage für machbar / sinnvoll?
    Arpad ist sich durchaus bewusst, dass die Adeligen schon viele Dienste erledigen und dies soll kein Dauereinsatz werden, aber die aktuelle Situation bietet Ungarn eben auch die Gelegenheit sich im Reich ein besserers Standing zu erarbeiten, dass über Angst hinaus geht.



    2.Wie ist die Situation bzgl. der Kartoffel?
    a.) Ist sie in Ungarn schon bekannt?
    b.) weiß man schon, wie man mit dem Giftproblem umgehen muss?
    c.) falls eins von beiden nein, gibt es Länder in Europa wo a und b schon mit ja beantwortet werden könnten?
    Geändert von Kolumbus (15. Juni 2026 um 14:33 Uhr)

  13. #1123
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    1. Das kann man schon machen, allerdings wären dann eben auch weitere Adlige außer Haus, was die Durchsetzungskraft des Staates beeinflusst. In der gegenwärtigen Situation ist das vielleicht ungünstig.

    2. Ja, die Kartoffel ist seit dem 15. Jh. in ganz Europa verbreitet.

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