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Thema: Der Mongolensturm - Runde 16 - 1716

  1. #31
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
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    Khanat Italien - Etat im Jahre 1716

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    Etat: 990.000 S
    Schatzkammer: 0 S
    Einnahmen der Manifattura di Torino: -55.000 S
    Einnahmen der Poste Italiane: 34.000 S
    Bevölkerung: 9.100.000
    ____________________________________


    ____________________________________

    Feste Ausgaben - 675.000 S
    ____________________________________

    • Hofhaltung: 450.000 S
    • Tribut an Ungarn: 150.000 S
    • Finanzierung des Handwerkerwettstreits: 50.000 S
    • Zuschuss zum Tag des Seemanns: 25.000 S



    ____________________________________

    Verfügbarer Etat: 294.000 S
    ____________________________________


    ____________________________________

    Militäretat - 493.000 S
    ____________________________________

    • Artillerie - 120.000 S
      • 1 Reg. Feldartillerie III - 60.000 S
      • 1 Reg. Festungsartillerie III - 60.000 S


    • Marine - 323.000 S
      • 1*500 III - 30.000 S
      • 4*250 IV - 80.000 S
      • 8*100 III - 48.000 S
      • 30*50 III - 90.000 S
      • 50*25 III - 75.000 S


    • Söldner - 50.000 S
      • 1 Reg. SI aus Genua - 0 S
      • 2 Minghan LR/SR aus Ungarn - 50.000 S



    ____________________________________

    Aktionsetat - 50.000 S
    ____________________________________

    • Zünfte-Kongress in Como - 50.000 S

      In diesem Jahr wird Khan Urus seine Aufmerksamkeit auf eine weitere Reform des Landes richten. Italien bedarf dringend struktureller Änderungen, um der finanziellen Krise, der es sich ausgesetzt sieht, Herr zu werden.
      Khan Urus lädt daher die Zünfte nach Como ein, um gemeinsam über eine Änderung des Zunftwesens zu debattieren. Diese Reform soll das wirtschaftliche Fundament des Landes auf eine moderne Basis stellen, um auch weiter an der Spitze der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit bestehen zu können. Zudem gilt es gleichzeitig den ausgebildeten Meistern eine Perspektive zu bieten, auf dass sie ihre Fertigkeiten weiter zum Wohle Italiens einsetzen, anstatt in andere Länder zu ziehen.

      Das Modell des Khans, für das moderne Zunftwesen, gestaltet sich dabei wie folgt:
      • Das Zunftwesen in den Städten bleibt nahezu unverändert. Lediglich die starren Produktionsquoten sowie die starre Preisgebung sollen mit Maß angepasst und flexibler gestaltet werden - vorallem auch, um mehr Waren für den Export zu schaffen.
      • Der ländliche Raum soll in die handwerkliche Produktion eingebunden werden, um so einerseits die Produktion zu erhöhen und andererseits der Landbevölkerung ein Einkommen in den Wintermonaten zu ermöglichen.
        • Hierbei sollen im ländlichen Raum jene Waren produziert werden, die in den Städten bisher nicht im großen Maße gefertigt werden - also weniger Luxusgüter, denn einfache Waren, Konsumgüter für die unteren Schichten

      1. Das System:
        • Sektionierung: Der ländliche Raum wird, für jede der vier Provinzen, in überschaubare Produktionsbezirke (Sektionen) aufgeteilt.
        • Rechtsgrundlage, Schaffung von "Partenariati": Moderne Körperschaften werden etabliert, diese dienen als rechtliche Einheit unter dem Dach der jeweiligen Zunft. Sie werden von einzelnen oder mehreren Zunftmeistern geführt.
        • Pacht-Auktionen im 5-Jahres-Takt: Die Sektionen können von den Partenariati für jeweils 5 Jahre gepachtet werden. In diesen Sektionen gelten die strengen Zunftregeln explizit nicht, sondern das Partenariato kann hier frei nach bestem wirtschaftlichen Ermessen agieren.
        • Reformierung des Rohstoffsbezugs: Das Vorzugsrecht der Zünfte für den Erwerb der Rohstoffe wird aufgehoben. Stattdessen können feste Lieferverträge mit Rohstofferzeugern eingegangen werden, die beiden Seiten Sicherheit bieten, oder alternativ werden Rohstoffe auf den städtischen Märkten im Auktionsverfahren vertrieben. Dies ermöglicht den Rohstofferzeugern die Teilnahme am freien Wettbewerb, während es gleichzeitig unter den Handwerksbetrieben besonders effiziente Verarbeitungsmethoden belohnt.


      2. Die Idee:
        • Durch die Flexibiltität in den Sektionen wird Innovation gefördert.
        • Durch die kurzfristigen Pachtverträge können die erfolgreichen Partenariati organisch expandieren und es entsteht ein Wettbewerb.
        • Durch die Einbindung der Landbevölkerung steht deutlich mehr und günstigere Arbeitskraft zur Verfügung. Zudem findet ein schleichender Wissenstransfer zum Land hin statt.


      3. Soziale Absicherung:
        • Die Gesellen werden als Vorarbeiter eingebunden. Sie werden als Aufseher und Ausbilder in den Sektionen eingesetzt und erhalten so eine essentielle Funktion in der neuen Zunftordnung, worüber ihr Ansehen gewahrt und gesteigert wird.
        • Die Bauern dürfen (zunächst) nur in den Wintermonaten zur Handwerksarbeit beschäftigt werden. So gewinnen sie einfach zusätzliches Einkommen in den sonst kargen Monaten.
        • Die Partenariati müssen einen festen Prozentsatz ihrer Gewinne weiterhin in die Zunftkassen einbringen. So bleibt die soziale Vorsorge der Zünfte erhalten und wird sogar ausgeweitet.


      4. Die Pachteinnahmen aus den Auktionen gehen an die Krone, ggf. noch an die Provinzräte.


      Allen beteiligten Interessensgruppen bietet dieses System Vorteile:
      Die Bauern gewinnen ein krisensicheres Wintereinkommen und Bildung.
      Die Gesellen gewinnen sozialen Aufstieg und prall gefüllte Zunftkassen für ihre Absicherung.
      Die Zunfteliten gewinnen mehr Arbeitskräfte und können freier wirtschaften.
      Die Provinzen gewinnen finanzielle Mittel für den regionalen Ausbau.


      Hinweis für die SL: In diesem SP geht es explizit nur darum die Idee zu bewerben! Es geht noch um die Umsetzung! Dazu würden weitere Schwerpunkte folgen, damit mit dem diesjährigen SP möglichst viel Unterstützung für die Reform generiert wird.


    ____________________________________

    Sonstiges - 256.000 S (94.000 S Ausgaben, 350.000 S Einnahmen)
    ____________________________________

    • Der Bau der Festung Ventimiglia wird in diesem Jahr mit 20.000 S fortgesetzt - (1.420.000 / 1.500.000 S)

    • In den heimischen Werften werden die folgenden Schiffe geordert:
      • Keine!


    • Es werden weitere 300.000 S aus der Zwangsanleihe eingezogen.

    • Man tauscht mit der Eidgenossenschaft und der Pfalzgrafschaft bei Rhein, sowie den jeweiligen Vasallen, Handelsprivilegien der Stufe I aus.

    • Man tauscht mit dem Khanat Böhmen Handelsprivilegien der Stufe I, ohne die jeweiligen Vasallen.

    • Der Heilige Stuhl erwirbt Handelsprivilegien der Stufe I in Italien, ohne dessen Vasallen. Im Gegenzug wird die Petersdom-Baustelle für Italien geöffnet, sowie 50.000 S an Italien gezahlt - 50.000 S.

    • Man tauscht mit dem Kalifat Handelsprivilegien der Stufe I, die auch die jeweiligen Vasallen umfassen.

    • Als Zeichen seiner Dankbarkeit für die Rückholung des Kronprinzen wird Khan Urus bis an sein Lebensende jährlich 10.000 S für den Bau des Petersdom spenden.

    • Die 0,7 LI Aufgebote der Kanaren werden, wie vereinbart, in Italien angesiedelt. Sie bekommen etwas Land der Krone, sowie 20 S jährlich für 5 Jahre, wofür sie dem Khanat künftig als Aufgebote zur Verfügung stehen - 14.000 S (Jahr 2 von 5)

    • Es werden weitere 0,5 Regimenter der Feldartillerie abgerüstet.

    • Servizio informazioni - nur für die SL
      Achtung Spoiler:

      Der Geheimdienst erhält einen Etat von 50.000 S.
      Die Aufgaben bleiben wie gehabt.



    ____________________________________
    Ausgaben insgesamt: 1.312.000 S
    Bilanz: 7.000 S
    Schulden: 16.025.000 S
    ____________________________________
    Kredite:
    • Italienische Anleihe: 14.225.000 / 15.000.000 S

    Forderungen:
    • keine


    Schatzkammer: 7.000 S
    Geändert von Simato (09. Juni 2026 um 08:24 Uhr)
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
    Von Simato lernen heißt Siegen lernen!

  2. #32
    Registrierter Benutzer Avatar von Darzumir
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    Herzogtum Schwaben

    Einnahmen
    • Steuereinnahmen: 640.000 S
    • Postdienst: 58.000 S
    • Rücklagen: 8.000 S
    • Kreditaufnahme Inland (12%): 1.300.000 S
    • Gesamt: 2.006.000 S


    Ausgaben
    Hauptausgaben
    • Einberufung der Stände: 38.000 S


    Laufende Ausgaben
    • Fahrender Richterdienst: 40.000 S
    • Bessere Gutsverwaltung herzoglicher Liegenschaften: 10.000 S
    • Kleinstädtische (und Dorf) Bibliotheken: 35.000 S
    • Wandernder Heilerdienst: 20.000 S
    • Sonntagsschulen: 20.000 S
    • Waisenhausunterhalt: 25.000 S
    • Postdienst: 47.000 S
    • Tribut an Ungarn: 15.000 S
    • Hofhaltungskosten (Vorjahr): 100.000 S
    • Hofhaltungskosten (Folgend): 100.000 S


    Sonstige Ausgaben
    • Pilsen Söldner Minghan 1,0 LR: 75.000 S
    • Zuschuss zur Handwerkerkasse: 75.000 S
    • Kreditrückzahlung: 1.456.000 S
    • Ausgleich Privilegien: 50.000 S
    • Gesamt: 2.006.000 S


    Schwerpunkt
    Einberufung der Stände
    Der Herzog ruft die Stände zusammen um über etwaige Änderungen in der Erbteilung und sonstigen Maßnahmen zu sprechen um das zukünftige Erntepotential zu erhöhen, als auch andere Maßnahmen (bspw. mehr Kornspeicher, Methoden zur längeren Einlagerung / Haltbarkeit, Koordinierungspläne im Falle einer Krise etc. pp.) um gegen kommende Nahrungskrisen besser gewappnet zu sein.

    Sonstiges
    • Die angeheuerten Söldner sollen erneut auf Banditenjagd gehen.
    • Die Handwerkerkasse wird um 75.000 S aufgestockt.


    Handelsprivilegien
    • Pfalzgrafschaft Stufe I
    • Schweizerische Eidgenossenschaft Stufe I


    Endjahresbilanz: 0 S

  3. #33
    Erfährt alles als letzter Avatar von Käsbert
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    SUOMEN SUURIRUHTINASKUNTA – GROSSFÜRSTENTUM FINNLAND 1716



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    Feste Ausgaben:

    Feste Zuwendungen / Hofhaltung

    Kommunale Saunen

    Gesamt
    ±0 S

    + 15.000 S
    175.000 S

    15.000 S

    190.000 S


    Militär:

    Marine:
    Neubau:
    Erwerb:
    Unterhalt:
    Art Stufe Stückpreis Anzahl Kosten
    25er III 1.500 S 30 45.000 S
    50er III 3.000 S 10 30.000 S
    Gesamt 75.000 S

    Belagerungswaffen:

    Neubau:
    Unterhalt:
    Art Stufe Stückpreis Anzahl Kosten
    Festungsartillerie III 60.000 S 0,0 0 S
    Gesamt 0 S

    Söldner:
    Art Herkunft Stückpreis Anzahl Kosten
    LI Krakau 60.000 S 2,5 150.000 S
    Gesamt 150.000 S

    Landstreitmacht:

    Waffentragende Bevölkerung: 2,5 Regimenter LI*; 2,5 Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,4 Regimenter LI



    Schwerpunkt:

    Armenkassen
    In diesem schwierigen Jahr soll die Unterstützung der Bedürftigen im Land durch die Kommunen mit einer Kasse gestärkt werden.
    Die Stadt Stettin erhält daraus 5.000 S zur freien Verfügung.
    Kosten: 80.000 S + 5.000 S Stettin



    Ereignisse:


    • keine





    Reaktion:


    • Der Straßenbau wird weitergeführt. Es sollen für 560.000 S Straßen gebaut werden. Mit dem 20% Bonus entspricht dies einem Gesamtvolumen von 700.000 S. Die Gelder sollen in folgende Projekte fließen:
      • Einfache Straße zwischen Pori, Turku und Salo: 40km / 200.000 S (Gesamt: 140 Mongolische Meilen / 700 000 S von 200 Mongolischen Meilen / 1 000 000 S)
      • Mittlere Straße von Oulu zum Ufer des Oulujärvi: 25km / 375.000 S (Gesamt: 50 Mongolische Meilen / 750 000 S von 100 Mongolischen Meilen / 1 500 000 S)
      • Einfache Landstraßen in Nordfinnland: 10km / 50.000 S (Gesamt: 70 Mongolische Meilen / 350 000 S)
      • Einfache Landstraßen in Südfinnland: 15km / 75.000 S (Gesamt: 40 Mongolische Meilen / 200 000 S)

    • Dorfschulkasse: wird mit 40.000 S aufgestockt auf nun 51.000 S
    • Handelsprivilegien mit der Hanse: werden aufgehoben
    • Einlagen der Landwirtschaftlichen Bank: werden um 30.000 S erhöht auf nun 180.000 S.
    • Die Förderung kommunaler Saunen wird nun dauerhaft auf kleiner Stufe fortgeführt. Dafür sollen nun jährlich 15.000 S fließen. Diese Ausgaben werden von nun an im ersten Abschnitt unter "Feste Ausgaben" gelistet.





    Weiteres:


    • Kreditzinssatz: 12%
    • Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
      Schiffsproduktion: Stufe III (500 Mann)
    • Besonderheiten: Einige finnische LI* sind Waldläufer aus dem Norden mit Kampfvorteilen in Waldgebieten.
      Der Freihafen Stettin wurde dem Großfürsten anstelle von Uusima übertragen, das man auf Druck Narwas nicht abgeben konnte. Obwohl die Stadt als Vasall unter finnischer Suzeränität steht, trägt sie dank der engen Handelsbeziehungen zum finnischen Steueraufkommen bei.
    • Einlagen der Gesamtfinnischen Handelsbank: 350 000 S (davon 310 000 S verliehen)
    • Einlagen der Landwirtschaftlichen Bank: 180 000 S (davon 150 000 S verliehen) (Neu: zuvor 150 000 S)
    • Einlagen der Schulgeldkasse: 51 000 S (Neu: zuvor 11 000 S)
    • Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Markgrafschaft Brandenburg
    • Zur Stärkung des Handels bauen Stettin und Finnland eine mittlere Straße von Stettin aus nach Berlin (142km Länge, d.h. 2.130.000 S). Finnland übernimmt davon 630.000 S, Stettin zahlt 1.500.000 S. Brandenburg beteiligt sich über einen Schwerpunkt und wird bis 1720 jährlich 80.000 S an Finnland zahlen. Der Bau soll binnen 4 Jahren vonstatten gehen. Wurde Ende 1714 fertig gestellt sein.





    Finanzen:

    Etat 1713:
    Einnahmen Ausgaben
    470.000 S Steuereinnahmen 190.000 S Feste Ausgaben
    389.500 S Zinsen Kalifat 075.000 S Marine
    060.000 S Zinsen Stettin 150.000 S Söldner
    080.000 S Zahlung Brandenburg 085.000 S Schwerpunkt
    030.000 S Freundschaft Hanse 560.000 S Straßenbau Finnland
    040.000 S Schulgeldkasse
    030.000 S Landwirtschaftsbank
    1.029.500 S 1.130.000 S −100.500 S

    Kreditvergabe:
    Land Alt Neu Zinsen Neuvergabe
    Kalifat 4.100.000 S 4.000.000 S 9,5% ­−100.000 S
    Stettin 3.000.000 S 3.000.000 S 2% 0 S
    Gesamt 7.100.000 S 7.000.000 S ­−100.000 S

    Staatssäckel:
    Staatssäckel Ende 1715 717 S
    Etat 1716 −100.500 S
    Neuverschuldung 0 S
    Neuvergabe Kredite ­100.000 S
    Staatssäckel Beginn 1716 217 S

    Schuldenstand: 0 S
    Geändert von Käsbert (06. Juni 2026 um 13:30 Uhr)

  4. #34
    Blubb=Lebenseinstellung Avatar von PaPaBlubb
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    Deutscher Orden

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    Schwerpunkt – Die Errichtung der Hohen Ordenskanzlei zu Stralsund

    Nachdem wir mit dem Hospital der Heiligen Elisabeth ein Fundament der Barmherzigkeit gelegt haben, ist es nun an der Zeit, die Struktur unseres Ordens für die kommenden Jahrhunderte zu stählen. Ein Haus, das Kranke speist und Ritter rüstet, bedarf einer ordnenden Hand und eines steten Flusses der Mittel. Wir ordnen daher die Errichtung einer Zentralen Ordenskanzlei in unserer Residenz an. In dieser Kammer sollen die Fäden unserer weit verstreuten Balleien aus Schweden, Deutschland und England zusammenlaufen. Durch die Einsetzung geschulter Kanzler und die Einführung einheitlicher Register stellen wir sicher, dass jedes Korn und jeder Pfennig, der dem Orden in der Ferne zugedacht ist, auch wahrlich sein Ziel in Vorpommern erreicht. Nicht aus Habgier geschieht dies, sondern aus Verantwortung: Nur eine gerechte und lückenlose Verwaltung unserer Güter garantiert, dass wir unseren Auftrag – den Schutz des Nordostens und die Pflege der Bedürftigen – ohne Wanken erfüllen können. So wie das Hospital die heilende Hand ist, so soll diese Kanzlei das wachsame Auge des Hochmeisters über den Besitz der Brüder sein. Auf dass der Orden in der Fremde geachtet und in der Heimat handlungsfähig bleibe.

    Weiteres:
    - 1,0 SR für 10.000 Unterstützung in Brandenburg für die Banditenbekämpfung


    Handelsprivilegien:
    - keine

    Einnahmen: 3.544.122
    570.000 (Steuern)
    35.000 (nicht verwendete Mittel)
    10.000 (Brandenburg)
    200.000 neuer Kredit aus Brandenburg zu 6% (Korrektur in Absprache der SL)
    2.729.122 Neuer Kredit in der Schweiz

    Ausgaben: 3.544.122
    40.000 Hofhaltung
    2.829.200 Kredit in der Schweiz (inklusive Zinsen)
    12.462 Zinsen an Brandenburg (Korrektur in Absprache der SL)
    207.700 Kredit in Brandenburg (Korrektur in Absprache der SL)
    50.000 Schwerpunkt
    10.000 Soldkosten
    257.000 Schiffsunterhalt
    70.000 Unterhalt der Geschütze
    22.400 Rückzahlung Sonderkredit
    45.360 Rückzahlung Inlandskredit (Korrektur in Absprache der SL)

    Ergebnis: 0

  5. #35
    Registrierter Benutzer Avatar von Jerry Demmings
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    Roma! O Roma! Süßes Aroma
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    Kgr. Galicien

    Jahreszug 1716

    Einnahmen Ausgaben
    Rücklagen 65.510 S
    Steuereinnahmen 590.000 S
    Kredit Inland 40.000 S
    Unterjährige Ausgabe -30.000 S

    Summe Ein 665.510 S
    Hofhaltungskosten 120.000 S
    Lfd. Kosten Botschaften: 37.500 S
    Soldkosten 37.500 S
    nachrichtlich: 80% zahlen die Grafschaften 150.000 S
    nachrichtlich: Sold ges. 187.500 S
    (2,5 Minghan LR in Lyon)
    Artillerie 60.000 S (1,0 Reg. Feldartillerie III)
    Schiffe 178.500 S (3*250 III, 8*100 III, 20*50 III, 7*25 III und 4*50 II, 7*25 II)

    Schwerpunkt 22.010 S
    nachrichtlich: 80% zahlen die Grafschaften 88.040 S
    nachrichtlich: SP ges. 110.050 S


    Kreditrückzahlung Inland 0 S
    Kreditrückzahlung Schweiz 0 S

    Zusätzliche Mittel an die Jakobus-Bruderschaft 15.000 S
    Weitere Förderung religiöse Handwerkskunst 30.000 S (davon 10.000 S für religiöse Hochzeitsgeschenke in Santiago)
    Kommission Liturgische Bücher 3.000 S
    Arbeit an Stufe 2 des Pilgerhospitals in Santiago: +56.000 S (damit fertig)
    Spende Jakobikirche Valencia 10.000 S
    Spende Petersdom 1.000 S
    Straßenbau 45.000 S
    Vasallen zahlen 5.000 S
    nachrichtlich: Straßenbau ges. 50.000 S

    Subventionen 50.000 S

    Summe Aus 665.510 S
    Ergebnis: 0 S

    -------------

    Schwerpunkt (ges. 110.050 S): Das Buß- und Betjahr

    Zur Vorbereitung auf das kommende heilige compostelanische Jahr ruft der König ein reichsweites „Buß- und Betjahr“ aus. Unter dem Leitwort „Kehrt um zu mir mit Fasten und Gebet, spricht der Herr“ (vgl. Joel 2,12) soll bewusst auf übermäßigen Luxus und höfische Verschwendung verzichtet werden, um ganz frei zu werden für die Beschäftigung mit den geistlichen Gütern. Als praktischer Nebeneffekt wird so auch angesichts der drohenden Teuerung ein Zeichen christlicher Verantwortung gesetzt. Der Hof schränkt repräsentativen Konsum deutlich ein und bemüht sich, den einfachen Leuten in einer möglichen Hungerzeit nicht zusätzliche Lasten aufzubürden. Auch die Vasallen werden aufgefordert, sich diesem Vorbild anzuschließen.

    Da nur wer betet, den Segen des Himmels erhält, werden in Santiago und am Hof die religiösen Zeremonien verstärkt: z. B. Votivmessen für eine bessere Ernte, Segnung der Felder mit dem Rituale Mozarabicum. Der Botafumeiro wird besonders auch zu vermehrten Buß- und Bittprozessionen und anderen inständigen Gebeten eingesetzt: Wie Weihrauch steige unser Gebet vor Gott auf! (Ps 141)

    Nach dem Vorbild alter christlicher Herrschertraditionen („Royal Maundy“) verteilt der König gemeinsam mit Mitgliedern seiner Familie an mehreren Orten, vor allem in der österlichen Bußzeit, öffentlich Almosen an Arme und Kranke. Auch die Grafen werden aufgerufen, ähnliche Akte christlicher Mildtätigkeit durchzuführen. Daneben soll auch alles verbleibende Budget des Schwerpunktes für die Unterstützung der Armen ausgegeben werden.

    Nebenaktionen und Reaktionen
    Die üblichen Ausgaben werden fortgesetzt: 37.500 S für die Botschaften; nun 30.000 S für die religiöse Handwerkskunst (dabei sollen 10.000 S für religiöse Handwerkskunst-Geschenke für Paare, die in Santiago heiraten, reserviert sein); 15.000 S für die Jakobus-Bruderschaft; 3.000 S für die liturgische Kommission; 10.000 S für die Jakobikirche in Valencia und 1.000 S für den Petersdom; Straßenbau.

    Ein Abgesandter unserer königlichen Schule soll bei der Eröffnung der päpstlichen Universität vorbeischauen.

    In das Pilgerhospital fließen dieses Jahr 56.000 S, sodass der Bau zum hl. Jahr fertiggestellt sein sollte.

    50.000 S werden für Getreidesubventionen zur Verfügung gestellt. Dies ist eine gemeinsame Maßnahme mit dem Kalifat, das selbst eine entsprechende Summe zur Verfügung stellen wird. Die Hofe sollen sich bei der Verteilung koordinieren.

    Handelsprivileg mit Cordoba wie bisher.

    Militär
    Keine Veränderungen.
    Zitat Zitat von Meister Wilbur
    Junge lies doch mal! Es geht um Katholiken und nicht irgendwelche Ketzer!

  6. #36
    Shiny! Avatar von Lao- Tse
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    Pfalzgrafschaft bei Rhein




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    Schwerpunkt: Bau eines modernen Ladekrans für den Hafen von Mannheim

    Ähnlich wie Burgund vor wenigen Jahren in Antwerpen, will nun auch die Pfalzgrafschaft- ergänzend zu den Maßnahmen zur Förderung des Flussverkehrs im Vorjahr- in Mannheim einen modernen Verladekran aufstellen, um effektiver vom Stapelrecht Gebrauch zu machen. Da im kommenden Jahr größere Lebensmittellieferungen zu verteilen sein werden, hofft man, dass er sich selbst in dieser angespannten Situation bereits bewähren wird.

    Kostenpunkt: 50 000 S.


    Nebenaktionen

    - Die Kaiserkrönung in Mainz wird (dem Hungerjahr angemessen, mit etwas bescheideneren Mitteln als beim letzten mal) unterstützt. Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stehen daher auch öffentliche Tafeln und Armenspeisungen, Geschenke unter Würdenträgern können ausgetauscht, diese jedoch auch direkt veräußert werden, um Lebensmittel für die Untergebenen zu finanzieren, der Pfalzgraf würde hier mit gutem Beispiel vorangehen (kann man sich heuer von der Organisation her vielleicht ein Bisschen wie eine Spendengala vorstellen, wo sich jeder Gast von seiner besten Seite zeigt, aber Wohltätigkeit im Vordergrund steht), auch bei den dargebotenen Speisen und Getränken werden die Köche gebeten, mit gutem Beispiel voranzugehen und zu zeigen, was man aus "Sparrezepten", wie sie in der Hanse und Brandenburg beworben werden, alles zubereiten kann. Den Abschluss der Feier bilden Andachten und Predigten, in denen Kaiser, Erzbischof, Pfalzgraf und die übrigen anwesenden Reichsfürsten für das Wohl des Reiches beten, diese sollen nach Möglichkeit über Reichskirche und Zeitungen im Reich verbreitet werden.

    Kostenpunkt: 100 000 S

    - Pfalzgraf Balduin, der bei Jahreswechsel verstorben ist, wird in angemessenem Abstand zur Krönung im Dom zu Mainz (oder, falls dies keine Option sein sollte, stattdessen in Speyer) feierlich beigesetzt. Zu diesem Zweck soll für die pfälzische Dynastie so etwas eine Familiengruft und eine kunstvoll bemalte Nebenkapelle gestiftet werden, die in aller Bescheidenheit auf die Leistungen Balduins und seiner Familie verweisen und damit die Verbindungen zum Krönungsort und die Hingabe, mit der man stets für die Geschicke des Reiches Sorge trug, unterstreichen soll. Ein gutes Sinnbild dafür ist das pfälzische Wappen, das den Pfälzer Löwen und den Reichsadler Seite an Seite zeigt und an prominenter Stelle angebracht werden sollte. Fahrende Spielleute, "Arme Ritter" und andere alte Bekannte sind besonders eingeladen, ihrem alten Gönner noch einmal die Aufwartung zu machen.

    Neben der Würdigung des Verschiedenen sollen (nach Möglichkeit) abermalige Spenden auch an die genannten Gruppen ebenso wie die Familiengruft selbst noch einmal unterstreichen, dass das Werk des langgedienten Pfalzgrafen und Erztruchsessen nicht für sich alleine stehen und mit seinem Tod enden soll, sondern von seinen Vorfahren begonnen wurde und unter den Nachfolgern seiner Dynastie fortgesetzt werden wird. Darin kann man bereits den Grundstock einer pfälzischen Identität sehen, die sich anders als etwa in Westfalen jedoch weniger um Genealogie und Länderkunde drehen, sondern vielmehr die institutionelle Rolle der Pfalz im Reichsverband sowie den Rhein selbst als sogar noch darüber hinaus bedeutsamen Dreh- und Angelpunkt des Weltgeschehens als Basis nehmen soll. Nachfolger wird entsprechend Balduins Testament, das verlesen wird, ein bisher wohl im Ausland eher unbekannter Neffe (siehe Dynastiefaden).

    Kostenpunkt: 50 000 S

    - Man will die Gelegenheit nutzen, die sich durch die Feierlichkeiten bieten, um gemeinsame Gespräche mit Kaiser, Erzbischof und anderen versammelten Geistlichen über die Verteilung von 100 000 S zu organisieren, mit denen sich die Pfalz am kaiserlichen Schwerpunkt zur reichsweiten Krisenbewältigung beteiligt. Die genaue Verwendung ist dabei natürlich dem Kaiser und der Kirche überlassen (denkbar wäre aber natürlich, damit gezielt Gebiete zu versorgen, der durch das bairische Klosternetzwerk nicht so gut abgedeckt sind), aus Sicht der Pfalz sollen die gemeinsamen Bemühungen vor allem dazu beitragen, die durch die zuletzt rege pfälzische Berichterstattung vielerorts belasteten Beziehungen mit dem Klerus wieder zu normalisieren

    Kostenpunkt: 100 000 S

    Sonstiges


    - Die Mittel des Balduinsbundes und der Ritternothilfe werden mit je 17 000 S aufgestockt.

    - Die Einlagen der Handelsbank und der Landwirtschaftsbank werden um je 50 000 S erhöht, letztere, um den von Missernten betroffenen Bauern über die Krise zu helfen.

    Nur Jon:

    Achtung Spoiler:
    In Mannheim unterbreitet man den Vorschlag, ausgewählten Händlern über die Handelsbank kurzfristig höhere Summen zugänglich zu machen und ihnen damit bei Bedarf die Option zu geben, über das Stapelrecht die Getreidespeicher nicht nur Mannheims, sondern der Pfalz als solchen wieder mit dem Nötigsten zu füllen und damit eine sich anbahnende Hungersnot abwenden. Dies soll ausdrücklich keine Brandenburgaktion sein, wo die Pfalz sich auf Kosten ihrer Nachbarn satt frisst, sondern einfach im Bedarfsfall dafür sorgen, dass alle über den Winter kommen, wobei vorausgesetzt ist, dass man auch in der Pfalz den Gürtel enger schnallen wird müssen.

    Die Kaufleute sollten sich daher auch darum kümmern, dass etwaige Überschüsse aus dem Getreidehandel sinnvoll verteilt werden. Hier kann man ja die Auslandskontakte, die Uni und den Balduinsbund nutzen, um einen Überblick zu gewinnen. Nahrung soll den Weg dorthin finden, wo sie gebraucht wird. Damit sollen die Nachwirkungen der Subventionen, die die Handdelsströme verzerren, gebremst werden.

    Hierzu könnten unabhängige Hofbeamte oder Experten von der Universität Lagerbestände, Rechnungen etc. prüfen, um zu vermeiden, dass die Kaufleute mehr Nahrung horten, als nötig, oder diese Nahrung einfach an den Meistbietenden verhökert wird, aber ich hoffe eigentlich, Missbrauch bereits dadurch einzugrenzen, dass der Pfalzgraf selbst die Kaufleute ins Vertrauen zieht. Es geht hier ja auch um einen patriotischen Dienst für Heimat und Lehensherr und die Kaufleute können zwar aus dieser Krise Gewinn schlagen, haben dann aber auch mit dem vollen Zorn des Pfalzgrafen zu rechnen anstatt mit seiner Dankbarkeit, die stehen ja mit Rang und Namen dafür ein, dass sie die ihnen anvertraute Mission guten Gewissens erledigen, und würden so oder so bei den Großeinkäufen Gewinne erzielen, bei der Nachfrage, die es bei Getreide gibt, nur vielleicht nicht so hohe, wie sie könnten.


    - Die Beteiligung der eigenen Kaufleute an den Messen in Paris und Frankfurt wird abermals mit je 5000 S unterstützt, die Grundlagen dafür hat man ja schon im Vorjahr gelegt.

    - Mit weiteren 5000 S unterstützt man abermals eine Delegation der Universität bei der Teilnahme an einem Symposium, diesmal in Böhmen.

    - Der Kurs in Sachen Korrespondentennetzwerk und Presse wird beibehalten.

    - Die einseitigen Privilegien in Baiern werden den Überlegungen des Vorjahres entsprechend aufgehoben, die aktuelle List der Privilegien umfasst somit:

    Seit 1710: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit der Landgrafschaft Hessen (mit Vasallen)
    Seit 1710: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Westfalen (mit Vasallen)
    Seit 1710: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit dem Herzogtum Schwaben (mit Vasallen)
    Seit 1715: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit der Eidgenossenschaft (mit Vasallen)
    Seit 1715: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Italien (mit Vasallen)


    Kredit

    Es wird ein neuer Kredit in Höhe von 1402500 S bei der Schweiz beantragt, um den fälligen Kredit in Höhe von 1402500 S abzubezahlen.


    Finanzen

    Einnahmen: 770 000 (Steuereinnahmen) + 112 000 (Einnahmen des Postdienstes) + 40 000 (Rücklagen) + 1402500 (Kredit aus der Schweiz) = 2324500
    Ausgaben: 50 000 (Schwerpunkt) + 125 000 (Hofhaltung mit Abgabebonus) + 175 000 (Verluste des Postdienstes) + 42 000 (Verluste des Korrespondentennetzwerks) + 11 000 (Forderungen an den Balduinsbund) + 10 000 (Teilnahme an den Messen in Paris und Frankfurt) + 15 000 (Tribut an Ungarn) + 105 000 (Militärkosten) + 5000 S (Teilnahme einer Heidelberger Delegation am Symposium in Böhmen) + 17 000 (Balduinsbund) + 17 000 (Ritternothilfe) + 100 000 (Beteiligung an der kaiserlichen Mildtätigkeit)+ 100 000 (Kaiserkrönung) + 50 000 (Beerdigung) + 50 000 ( Landwirtschaftsbank) + 50 000 (Handelsbank) + 1 402 500 (Kreditrückzahlung)=2324500

    => 0 Rest
    Geändert von Lao- Tse (07. Juni 2026 um 16:52 Uhr)
    Zitat Zitat von Windhoek Beitrag anzeigen
    Was schreibt ihr da für Unsinn?
    Zitat Zitat von Cepheus Beitrag anzeigen
    ...
    "Womit denn?"
    "Nun, ich hätte hier einige Ausgaben der Men's Health und der Bravo. Wenn sie es damit umwickeln könnten. Ich würde anschließend gern noch eine Tube Gleitgel dazulegen und es einem Freund schenken. Xxx Yyy ist übrigens sein Name. Sie müssten ihn kennen, er hatte hier erst gestern den Dreierpack Tigertangas gekauft, der im Angebot war. Ansonsten kommt er eigentlich nur wegen der Kondome her."

  7. #37
    zurück aus dem Exil Avatar von Kaiser Klink
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    Kalifat von Cordoba - Zugabgabe 1716



    Steuereinnahmen: 1 690 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Verpachtung des Goldhandelsmonopols: 240 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 9 954 S + 12 454 S (Korrektur des Meisters der Zahlen)
    Nicht verwendete Mittel: -
    Entrichtete Tribute: -

    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Islamischen Bank von Cordoba: 1 050 000 S (davon 1 050 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 500 000 S (mit Abgabebonus), 40 000 S fließen der Armenhilfe zu, 10 000 S der Veteranenversorgung
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 35 000 S (Diplomatische Vertretungen)
    Ausgaben während des Jahres: -
    Forderungen von Kaufleuten (0,05 von 0,25 S Verlust der geminderten Münzen): 7 000 S

    Fällige Kredite:
    4 100 000 S aus dem Großfürstentum Finnland zu 9,5% Zinsen, insgesamt also 4 489 500 S
    500 000 S aus dem Khanat Baiern zu 5% Zinsen, insgesamt also 525 000 S
    5 980 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 6 578 000 S
    100 000 S im Inland zu 12% Zinsen, insgesamt also 112 000 S (Gabe an die Sufiorden)
    400 000 S im Inland zu 10% Zinsen (vermindert), also 440 000 S (Brotsubventionen)

    Waffentragende Bevölkerung: 1,2 (effektiv 1,2) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR, 5,9 (effektiv 5,9) Regimenter LI (leicht gesunken)
    Vasallenaufgebote: 5,1 (effektiv 5,1) Minghan LR, 0,1 (effektiv 0,1) Regimenter LI (leicht gewachsen)


    Geschützproduktion: Stufe III (2500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (4000 Mann)


    Militäretat

    Achtung Spoiler:
    Geschütze:
    0,5 * 20.000 * III = 30.000 S Belagerungsartillerie
    1,0 * 20.000 * IV = 80.000 S Festungsartillerie

    Schiffe:
    1 * 1000 * 20 * III = 60.000 S
    1 * 400 * 20 * III = 24.000 S
    6 * 250 * 20 * III = 90.000 S
    1 * 150 * 20 * III = 9.000 S
    15 * 50 * 20 * III= 45.000 S
    110 * 25 * 20 * III = 165.000 S


    Söldner:
    3* LR freie Berber: 45.000*3 = 135.000

    Aufgebote:
    0,6 LR, 0,4 SR, 1,0 LI der spanischen Aufgebote: 17.000 S
    0,5 LR der berberischen Vasallen: 7.500 S


    Gesamtkosten Militär = 393.000 S Flotte + 80.000 Artillerie + 135.000 S freie Berber = 610.000 S



    Einnahmen:
    + 1 690 000 S Einnahmen
    + 240 000 S Verpachtung des Goldhandelsmonopols:
    + 22 408 S S Schatzkammer
    + 250 000 S Handelsprivilegien Hellas Stufe II
    + 325 000 S Handelsprivilegien Hanse Stufe I
    + 4 000 000 S Kredit Finnland zu 9,5 %
    + 7 183 092 S S Kredit Schweiz zu 10 %


    Einnahmen vor Kreditaufnahme: + 2 527 408 S
    Einnahmen nach Kreditaufnahme: + 13 710 500 S

    Ausgaben:
    - 610 000 S Militär
    - 500 000 S Hofhaltung (davon 50.000 S für wohltätige Zwecke und hiervon noch einmal 10.000 S speziell für Veteranenversorgung)
    - 35 000 S Niederlassungen
    - 100 000 S Schwerpunkt
    - 200 000 S Nebenaktion 1
    - 0 S Nebenaktion 2
    - 0 S Nebenaktion 3
    - 40 000 S Reaktion 1: Fortsetzung der Rechtsreformen
    - 50 000 S Reaktion 2 Handwerksmesse Cordoba
    - 7 000 S Reaktion 3: Münzeinschmelzung
    - 24 500 S Einsatzkosten
    - 4 489 000 S Rückzahlung Finnland
    - 6 578 000 S Rückzahlung Schweiz
    - 112 000 S Rückzahlung Kredit Inland I
    - 440 000 S Rückzahlung Kredit Inland I
    - 525 000 S Rückzahlung Bayern

    Ausgaben vor Kreditrückzahlungen: 1 566 500 S
    Ausgaben nach Kreditrückzahlungen 13 710 500 S


    Bilanz vor Kreditrückzahlungen: 960 908 S
    Bilanz nach Kreditrückzahlungen: 0 S

    Neuverschuldung: - 11 183 092 S
    Altschulden (ohne Zinsen): 10 570 046 S + 100 000 S + 400 000 S = - 11 070 046 S



    Schwerpunkt: Der unendliche Basar von Cordoba

    Dieses Jahr beginnt der Bau des unendlichen Basars von Cordoba. Um das Kalifat zu einem großen Drehkreuz des Handels zwischen Europa und Afrika, dem Mittelmeer und der Nordsee zu machen, bedarf es eines wahrlich großen Warenumschlagplatzes. Der große Basar von Cordoba soll dabei nicht einfach ein Marktplatz wie jeder andere auch sein, sondern Anziehungspunkt für Händler und Käufer aus aller Welt. Was das antike Karthago im 3. Jahrhundert vor Christus gewesen ist, soll Cordoba in der Zukunft werden.
    Deswegen wird der Basar jedes Jahr um eine Ausbaustufe erweitert, quasi der unendliche Basar, denn seine Errichtung wird erst ihr Ende finden, wenn unsere Handelshäuser uns die Rückmeldung geben, dass ein weiterer Ausbau keinen zusätzlichen Nutzen mehr hat.

    Budget: 100 000S


    Nebenaktion 1: Nahrungskrise

    200.000 S werden für Getreidesubventionen/Armenspeisungen zur Verfügung gestellt. Dies ist eine gemeinsame Maßnahme mit dem Königreich Galicien, das selbst eine entsprechende Summe zur Verfügung stellen wird. Die Höfe sollen sich bei der Verteilung koordinieren.
    Der Kalif wird in einer öffentlichen Ansprache das Verhalten der Orden, der Grundbesitzer und auch der Handelsgilden loben. Das Kalifat übersteht diese Krise nicht zuletzt deswegen, weil in Zeiten der Not die, die mehr haben, denen helfen, die weniger haben und auf sich alleine gestellt nicht durchkommen würden. Unser Volk steht solidarisch zusammen, wie es Allahs Wort befiehlt.

    In der Großen Moschee zu Cordoba wird für ein besseres Erntejahr und ein Ende dieser Prüfung gebeten.



    Nebenaktion 2: Gespräche mit den Handelshäusern

    Achtung Spoiler:
    Der Kalifat hat zwei Anliegen gegenüber dem Hof nahestehende Händler/Handelshäuser.
    1) Er würde sich darum bitten ihm bis zum Jahresende die Einschätzung zu geben, in welcher Region eine Handelsfahrt im nächste Jahr am meisten Sinn machen würde und die höchsten Gewinne verspricht.
    2) Soweit ihr Eindruck ist, können sie abschätzen welche Länder (also ihre Händler) von einem Wegfall des Goldmonopols besonders profitieren würden? Sie sollen das noch vertraulich behandeln, aber der Kalif denkt darüber nach das Goldmonopol in ein paar Jahren auslaufen zu lassen, aber evtl. ließe sich diese Beendigung mit einem Ertrag für die Staatskasse kombinieren.

    Von der Priorität her ist die Beantwortung von 1) wichtiger. 2) kann man noch im Folgejahr erurieren.



    Nebenaktion 3: Lebensführung des Kalifen

    Kalif Ahmad möchte Körper und Geist weiterhin schärfen, weshalb er sich einem rigorosen Trainingsprogramm in Kampfarten (Schwert, Pistole, Nahkampf) und Taktik und Strategie unterzieht. Damit das Training etwas bringt, möchte er sich mit erfahrenen und talentierten Kriegern aus dem Kalifat, von den Vasallen und auch aus den Reihen der angeworbenen Berber-Minghan messen. Dabei soll sich keiner auf dem Trainingsplatz zurückhalten. Ihm ist es wichtig besser zu werden, eine Niederlage ist dafür auch eine nützliche Lektion.

    Ziel: Erst einmal den Kalifen in Schuss zu halten und zum anderen um ihn herum eine Gruppe von loyalen Gefährten zu sammeln und somit die Bande zum eigenen Kriegeradel, Soldaten/Söldner und auch zu den Angehörigen der freien Stämme zu festigen.




    Reaktion 1:

    Die Rechts-Reformen werden fortgesetzt.

    Budget: 40.000 S


    Reaktion 2: Handwerkermesse

    Die Handwerkermesse wird wie gewohnt stattfinden.

    Etat: 50.000 S

    Reaktion 3: Umtausch des Falschgeldes

    Das Umtauschprogramm wird fortgeführt.


    Reaktion 4: Handelskontrollen Falschgeld

    Die Münzkontrollen werden aufgehoben.

    Reaktion 5: Vermählung von Prinzessin Amara

    Das Kalifat gibt die anstehende Vermählung von Prinzessin Amara mit dem algerischen Hochadligen Karim bekannt. Er wird für die Sommermonate dazu eingeladen nach Cordoba zu reisen und als Ehrengast des Kalifen seine Zukünftige kennenlernen zu können.


    Reaktion 6: Universitätseinweihung in Rom

    Das Kalifat wird eine Delegation entsenden, um an den Feierlichkeiten in Rom teilzunehmen


    Reaktion 7: Verabschiedung

    Yamamoto Tsunetomo soll in einer feierlichen Zeremonie vom Kalifen persönlich in den Ruhestand verabschiedet werden. Bei der Gelegenheit dankt der Kalif mit Militärexperten für seine treuen Dienste und betont nochmal, dass sein verstorbener Vater ihn zu seinen engsten Vertrauten zählte.

    Unter vier Augen fragt der Kalif ihm, was seine Pläne für den Ruhestand sind. Kann oder möchte er nach Japan zurückkehren? Was würde er davon halten, wenn der Kalif in einem Brief an seine Familie in Japan schildert, dass er in den Diensten des Kalifats eine tragende Rolle bei der Niederwerfung der europäischen Macht gespielt hat, die damals Japan überfallen hatte? Sozusagen hat er Japans erlittene Schmach gerächt. Wir könnten auch versuchen mit Quito zu verhandeln das Exil für ihn aufzuheben.


    Sonstiges:

    • Handelsprivilegien I auf Gegenseitigkeit mit Galicien
    • Handelsprivilegien I auf Gegenseitigkeit + 325.000 S mit der Hanse
    • Handelsprivilegien II gegen 250.000 S an Hellas
    • Handelsprivilegien I auf Gegensietigkeit mit Italien (inkl. Vasallen)
    • Embargo gegen Kanarischen Inseln => Aufgehoben
    • Vorsichtige und schnelle Münzkontrollen gegenüber den kanarischen Inseln => Aufgehoben



    Militäranweisungen

    Landheer:
    0,6 SR, 0,4 LR und 1,0 LI sowie 0,5 LR der Vasallen sollen zur Banditenbekämpfung mobilisiert werden.
    Das Kalifat übernimmt die Handgelder auch für die Vasallen, siehe Etat.


    Flotte:
    4*50 III werden abgemustert.


    Militärzahlen:

    Flottenbau:
    -


    Einsatzkosten dieses Jahr:

    24 500 S
    Geändert von Kaiser Klink (08. Juni 2026 um 19:42 Uhr)
    Zitat Zitat von Friedrich Engels Beitrag anzeigen
    ""Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen"."

  8. #38
    Master of the Watch Avatar von Azrael
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    Khanat Böhmen

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    Einnahmen
    Steuereinnahmen: 890 000 S
    Tribute: 0 S
    Rücklagen: 80 S
    Neuer Kredit im Inland (zu 12%): 3 105 000 S
    ________________________________________________________

    Ausgaben
    Hofhaltung (wissenschaftlich): 200 000
    Tribut an Ungarn: 60 000
    Stipendienprogramm: 30 000
    Kollegienverwaltung: 3 000
    Unterhalt Botschaften: 30 000
    Schwerpunkt Symposion: 25 000
    Nebenaktion Kolleg: 25 000
    Nebenaktion Uni Rom: 1 000
    Nebenaktion Bauernhilfe: 400 000
    Alter Kredit: 3 029 600
    ________________________________________________________

    Wehretat
    Artillerie

    • 0,5 Reg. Festungsartillerie III - 20 000 x 3 x 0,5 = 30 000


    Söldner

    • 1 Minghan LR aus Pilsen - 75 000
    • 1 Regiment DR aus Pilsen - 85 000

    ________________________________________________________

    Bilanz: 1 480
    ________________________________________________________

    Schwerpunkt: Symposion der Landwirtschaft



    Auch auf die Gefahr hin, dass ein erneutes grosses Symposion für einige Professoren etwas ermüdend sein könnte, möchte der Khan 1716 ein weiteres durchführen. Der Schwerpunkt wird diesmal auf einem anderen Gebiet liegen, nämlich den Agrarwissenschaften. Angesichts der drohenden Versorgungsengpässe in Europa soll sich über landwirtschaftliche Methoden, aber auch über die Ökonomie in der Agrarwirtschaft ausgetauscht werden (denn Horten und irrationale Entscheide sind ebenso mitverantwortlich). Mögliche Ergebnisse aus diesem Austausch werden sicherlich die aktuelle Krise nicht lösen, hoffentlich aber zukünftige mildern. Wie beim letzten mal werden wieder 25 000 S bereitgestellt, um interessierte Gelehrte aus weiter entfernten Ländern die Reise nach Prag und den Aufenthalt dort zu finanzieren.

    ________________________________________________________

    Nebenaktion 1: Studentenzahlen und Kooperation

    Auf dieses Jahr hin hat das Khanat Böhmen beschlossen die Kooperation mit den Universitäten in Brandenburg und der Pfalz zu fördern. Als erster Schritt zu dieser Kooperation und um die steigenden Studentenzahlen bewältigen zu können, stiftet Bohuslav deshalb die Gründung eines neuen Kollegs. Dessen Angebotsoll sich unter anderem an Studenten richten, die von anderen Universitäten stammen. Sei es weil sie ein zweites Studium beginnen oder sie eine Art 'Austauschjahr' unternehmen wollen. Der Khan ist sich bewusst, dass das vielleicht etwas zu modern gedacht ist und in der Praxis vielleicht an nicht harmonisierten Curricula scheitern könnte, aber die Möglichkeit soll ihnen zumindest bestehen. Das neue Brahmagupta-Kolleg wird wie die anderen Bursen mit 25 000 S finanziert.


    Nebenaktion 2: Eine Universität für Rom

    Zwar ist der universitäre Betrieb in Prag durch das Symposion und die Gründung des neuen Kollegs sicherlich bereits gut ausgelastet, dennoch möchte man im Sinne der Kooperation auch bei der feierlichen Eröffnung der päpstlichen Universität in Rom zugegen sein. Es wird im Umfeld der Universität nach Teilnehmern für eine kleine Delegation gesucht, die eine Reisekasse von 1 000 S erhalten.


    Nebenaktion 3: Bauernkasse

    Die Bauernkasse wird in diesem Jahr wieder mit Geldern ausgestattet, 400 000 S hat der Khan für sie vorgesehen. Mit diesen Mitteln soll nicht nur sichergestellt werden, dass der freie Bauernstand weiter anwachsen kann, der Fonds soll (vorläufig befristet auf dieses Jahr) auch bereits befreite Bauern unterstützen, die infolge der Teuerung ansonsten in Gefahr geraten Haus und Hof wieder zu verlieren.

    ________________________________________________________

    Sonstiges

    Handelsprivilegien

    Die gegenseitigen Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Landgrafschaft Hessen und dem Khanat Italien werden weiter beibehalten.


    Söldner

    Das Dragoner-Regiment bleibt weiter in den Diensten des Khanats und gewährleistet die Banditenbekämpfung. Das LR-Minghan steht weiter zur besonderen Verwendung in Prag bereit.


    Neuer Kredit

    Es wird ein neuer Kredit in der Höhe von 3 105 000 S aufgenommen.


    Diverses / Hofhaltung

    Die Hofhaltung bleibt auf 200 000 S.
    England heisst England, weil es an seiner breitesten Stelle 1,2 m misst. Deshalb herrscht dort auch Linksverkehr, denn rechts kommt oft keiner und dann geht das genau auf.

  9. #39
    Forenspieler auf dem Weg Avatar von Wiwi
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    SANCTA SEDES
    ██████████████████████

    DER HEILIGE STUHL



    ALLGEMEINES:
    ████████████████████


    Herrschaftsgebiet: Territorium des Kirchenstaates im Italien des 17. Jh.
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 550 000 (mit den Protektoraten)

    Hauptstadt: Rom (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Rom (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Papst Laurentius I. (seit 1706, *1649)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (mit Hellas und Italien)
    1702: Baubeginn der neuen Peterskirche (Kathedrale der Stufe 4)
    1703: Eröffnung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1704: Fortsetzung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1705: Gründung einer Päpstlichen Druckerei in der Größe einer Schule der Stufe 2 in Rom
    1706: Bau einer päpstlichen Universität in Rom
    1707: Errichtung eines Handelspostens 2 in Jaffa zur Pilgerversorgung
    1708: Fortsetzung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1709: Konsistorium zur Kreierung neuer Kardinäle und zur Umsetzung der Konzilsbeschlüsse
    1710: Rundreise durch den weltlichen Besitz des Heiligen Stuhls
    1711: Gründung der Landwirtschaftsbank Banco di Santo Spirito
    1712: Beginn einer jährlichen päpstlichen Weinkür am Bartholomäustag, ab 1713 dann zum Erntedankfest
    1713: Einrichtung zahlreicher Nuntiaturen (Botschaften und Konsulate)
    1714: Kodifizierung und Begrenzung der Frondienste, Vergabe eines Viertels der päpstlichen Güter als Allmendefläche (ergänzt durch Schenkungen von Klöstern, Bischöfen und Adligen)
    1715: Schutz der Kanaren unter dem Banner des Heiligen Michael, der zugleich Patron der päpstlichen Flotte wird

    Besondere Gebäude:
    Seit 1705: Päpstliche Druckerei in der Größe einer Schule der Stufe 2 in Rom
    Seit 1707: Handelsposten 2 in Jaffa zur Pilgerversorgung, 1712 auf Stufe 3 erhöht
    Seit 1715: Päpstliche Universität in Rom

    Nuntiaturen (Botschaften und Konsulate):
    Seit 1713: Botschaft in Shikawo (25 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Melaka (25 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in München (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Stockholm (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Bern (10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Paris (10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft auf Shetland (10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Santiago (10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Sarai (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Konstantinopel (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Sansibar (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Jaffa (10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in Dublin (25 000 S, eigentlich 5 000 S)
    Seit 1714: Botschaft in Mailand (10 000 S)
    Seit 1714: Botschaft in Tarent (10 000 S)
    Seit 1714: Konsulat in Venedig (5 000 S)
    Seit 1714: Konsulat in Sassari (5 000 S)
    Seit 1715: Botschaft auf Barbados (15 000 S)
    Seit 1715: Botschaft in Nyarobie (15 000 S)
    Seit 1715: Botschaft in Las Palmas (10 000 S)

    Aktiver Effekt:
    1711-1717: Schwerpunkte zur wirtschaftlichen Stärkung und Entwicklung sind besonderes effektiv

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1714: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 im Khanat Hellas
    Seit 1715: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Khanat Italien


    FINANZEN:
    ████████████████████


    Steuereinnahmen: + 70 000 S
    Peterspfennig: + 2 120 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: + 54 120 S
    Entschädigungszahlung (Hanse): + 200 000 S
    Ausgaben während des Jahres: - 13 000 S
    Fälliger Kredit (Schweiz): - 3 850 000 S
    Hofhaltungskosten: - 300 000 S
    Nuntiaturen (Unterhalt): - 315 000 S
    Soldkosten: - 415 000 S
    Flottenunterhalt: - 447 500 S
    Hellas (Handelsprivilegien Stufe II): - 100 000 S
    Italien (Handelsprivilegien Stufe I): - 50 000 S
    Zisterzienser (Subsidien): - 60 000 S
    Zisterzienserkloster Lissabon (Zuschuss): - 100 000 S
    Hafenpacht (Las Palmas): - 50 000 S
    Kanaren (Fischhandel): - 30 000 S
    Ungarn (Adira Flotte): - 62 400 S
    Caritative Hilfen (Fortlaufend/Nebenaktion): - 100 000 S
    Petersdom (offenes Projekt): - 50 000 S
    Barbados (Unterstützung). - 100 000 S
    Eröffnung Universität (Nebenaktion): - 150 000 S_____________
    Stand der Kasse: - 3 748 780 S ➔ Aufnahme eines neuen Kredits über 3 750 000 S in der Schweiz (zu 10%)


    Einlagen der Banco di Santo Spirito: 690 000 S (davon 110 000 S verliehen)


    OFFENE PROJEKTE:
    ████████████████████


    1702-17XX: Bau des Petersdomes (2 577 000 S + 50 000 S + X S an Spenden / 10 000 000 S)


    MILITÄR UND MARINE:
    ████████████████████


    Waffentragende Bevölkerung: 0,4 Minghan LR, 1,0 Regimenter LI
    Geschütze: 1,5 Regimenter Festungsartillerie III ➔ 90 000 S
    Söldner: 1,0 Minghan LR (Genua) ➔ 75 000 S
    1,0 Regimenter DR (Konstantinopel) ➔ 100 000 S
    4,0 Regimenter SI (Schweizergarde, Viertelsold) ➔ 150 000 S

    Schiffe:
    1*400 Matrosen, Stufe III ➔ 24 000 S
    4*250 Matrosen, Stufe III ➔ 60 000 S
    1*250 Matrosen, Stufe I ➔ 5 000 S
    15*100 Matrosen, Stufe III ➔ 90 000 S
    1*100 Matrosen, Stufe II ➔ 4 000 S
    57*50 Matrosen, Stufe III ➔ 171 000 S
    4*50 Matrosen, Stufe II ➔ 8 000 S
    49*25 Matrosen, Stufe III ➔ 73 500 S
    12*25 Matrosen, Stufe II ➔ 12 000 S



    SCHWERPUNKT:
    ████████████████████


    Euntes Docete - Feierliche Eröffnung der päpstlichen Universität zu Rom - Teil V
    Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien. (Johannes 8,32)

    Nach ein paar Jahren Vorbereitung ließ Papst Siricius III. 1706 den Grundstein für die päpstliche Universität zu Rom legen. Schon damals legte Siricus die Schwerpunkte der Universität fest und hob die Bereich der Theologie, Juristik, Medizin und Philosophie hervor. Als Novum galt dabei auch der Auftrag eine Diplomatische Fakultät zu errichten.
    Papst Laurentius, welcher nicht nur dem Namen nach ein echter Römer ist, sah wie sein Vorgänger das Potential der Universität für die ewige Stadt und den Heiligen Stuhl, weshalb er den Bau selbiger weiter voran gebracht hat.

    Nun, zehn Jahre später (und damit bestens im ursprünglichen Zeitplan von zehn bis fünfzehn Jahren), soll nun die Universität feierlich zum Beginn des Sommersemesters eröffnet werden. Hierfür ging bereits im vergangen Jahr einige Einladungen heraus um eine möglichst breite Zahl an Gästen aus aller Welt zu der Feier versammeln zu können.
    Diese päpstliche Neugründung soll ihren Mangel an Tradition durch Engagement, Spezialisierung und Vernetzung wieder wettmachen und auf diesem Weg schnell in seinen Bereichen Weltrang erreichen.
    Im Bereich der Theologie dürfte dies der Universität wohl kaum schwer fallen, da Rom an sich ja seit Jahrhunderten das Zentrum der Christenheit bildet.
    Die Diplomatie auf ein akademisches Niveau hochzuheben und als eigenen Studiengang einzurichten ist dabei ein neuer Schritt, wozu in diesem Jahr auch eine eigene Studienordnung präsentiert werden soll (die Erarbeitung selbiger wurde ja bereits 1707 nach entsprechender Rückmeldung in Auftrag gegeben). Speisen kann sich das Feld natürlich auch aus der Erfahrung diplomatischer Vertreter und Gesandter des Heiligen Stuhls, welche mit den Nuntiaturen vor einigen Jahren bereits eine formelle und strukturelle Aufwertung erfahren haben.
    Auch Juristik und Philosophie haben auf Grund ihrer antiken Vergangenheit in Rom natürlich eine gewisse Tradition, weshalb den größten Aufholbedarf wohl die Medizin haben dürfte. Doch auch hierzu liegen in der Ideenkiste des Heilige Vaters einige Entwürfe um diese zu stärken.

    So sollen die Feierlichkeiten zur Eröffnung der päpstlichen Universität zu Rom den Auftakt bilden für eine Reihe neuer Projekte des Heiligen Stuhls bilden und zur Vernetzung Roms in der akademischen Welt dienen. Natürlich kann dabei kaum außer acht gelassen werden wie aktuelle Lage in Rom und Umland ist und so soll ein Teil des Geldes was für die Eröffnungsfeier geplant ist, auch in kostenlose Essen für die Bevölkerung gesteckt werden.

    Der Ablauf der Feierlichkeiten sieht einen Eröffnungsgottesdienst vor mit anschließender Segnung der neuen Räumlichkeiten der Universität. Anschließend soll ein kleiner Ball statt finden auf welchem in lockerer Umgebung die Professoren einander kennenlernen können und sich mit anderen Gästen vernetzen können.
    In den Folgetagen sollen kleine Symposien Schwerpunkte der Universität - Theologie, Diplomatie und Medizin - stattfinden. Verbindendes Thema der einzelnen Bereich soll die Fragestellung einnehmen: Welche Rolle kann der Heilige Stuhl in dem Fachbereich einnehmen? Wie kann eine internationale Zusammenarbeit in dem Fachbereich gestaltet werden?
    Die Ergebnisse dieser Symposien sollen dann in einer Veröffentlichung zusammen gefasst werden und als eine Art Festschrift abgedruckt werden.

    Zielsetzung des Schwerpunkt (nur für die SL):

    Achtung Spoiler:
    Stärkung der 1706 festgelegten Spezialisierung (insbesondere in den Bereich der Theologie, Medizin und Diplomatie) und Vernetzung in der akademischen Welt mit anderen Universitäten und Gelehrten;



    NEBENAKTIONEN:
    ████████████████████


    Toto orbe terrarum - Die Arbeit der Nuntiaturen
    Die Nuntien spielen als Repräsentanten des Heiligen Stuhls eine wichtige Rolle in Papst Laurentius' Politik der Vernetzung. So erhalten auch in diesem Jahr einzelne Botschafter gezielte Aufgaben aus Rom:

    So soll der Nuntius für die Deutschen Lande selbstredend an der Kaiser Krönung in Mainz teilnehmen und Manas persönlich eine Würdigung von Papst Laurentius überreichen, in welcher dieser nochmal die Herausragende Rolle der römisch-deutschen Kaisers betont. Sollte es terminlich möglich sein, so soll er aber auch das Symposium in Prag zu den Fragen der Landwirtschaft besuchen. Noch kann die Päpstliche Universität zwar keine eigene Delegation entsenden, aber dennoch soll seine Anwesenheit in Prag als Zeichen zum Willen der Vernetzung verstanden werden.

    Der Nuntius für die skandinavischen Länder in Stockholm soll das dort im Vergangen Jahr erst neu gegründete Hospital des Deutschen Ordens (am besten zu einem passenden Feiertag) besuchen und ein Schreiben des Heiligen Vaters überreichen in dem selbiger diesen Akt der gelebten Nächstenliebe würdigt und den Orden dafür Lobt sich seiner Wurzeln zu besinnen.

    In einer kleinen Rundreise soll der Nuntius auf der Spanischen Halbinsel neben Santiago (wo er Öffentlichkeitswirksam an einer der Buß- und Bittprozessionen teilnehmen soll), auch Valencia und Lissabon besuchen, genauer in bei großen christlichen Baustellen vor Ort.

    Der Nuntius auf Shetland bei den Zisterzienser soll sich einmal das neue Gebetsbuch anschauen und mit dem Erzabt abstimmen, ob dies nicht auch für andere Ordensgemeinschaft oder auch Weltpriester geeignet sein können und dies über die Päpstliche Druckerei zu diesem Zweck nicht vervielfältigt werden könnte und in alle Welt gebracht werden.

    Eine wichtige Aufgabe wird dem Nuntius auf Barbados zuteil. Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass die Lage für die kleine Inselnation noch immer nicht sicher ist. Papst Laurentius ist es eine großes Anliegen Erzbischof Athenagros dabei zu unterstützen, für Ordnung und Sicherheit auf der Insel zu sorgen und so dem Wiederaufbau der Insel die benötigte Basis zu geben. Hierfür werden aus Rom nochmal 100 000 S bereitgestellt. Ob diese nun dafür aufgewandt werden um Söldner von Europa auf die Insel zu holen, oder Freie Bauern zu Soldaten auszubilden überlässt man der Einschätzung des Inseloberhaupts.

    Aber auch der noch recht neue Nuntius auf Gran Canaria erhält aus Rom einen Auftrag: Lokale Fischer und Händler zusammen zu bringen und sie zu befähigen ihren Fisch auch weiter nach Europa (und Rom) zu bringen. Dies schließt insbesondere auch die Inseln Lanzarote und Fuerteventura mit ein und könnte den Menschen vor Ort eine Option aus der Armut eröffnen. Hierfür stellt man aus Rom 30 000 S zur Förderung bereit. Am Ende könnte es ein Gewinn für beide Seiten werden: Die Kanarier können Geld verdienen und in Europa würde schneller Nahrung von den Kanaren ans Festland kommen, als wenn eigene Händler erst noch zu den Inseln fahren müssten.

    Zielsetzung der Nebenaktion (nur für die SL):

    Achtung Spoiler:
    aktive Nutzung der Nuntiaturen für die diversen Ziele;



    Panis amoris - Wenn das Brot das wir teilen
    Die Trockenheit im vergangen Frühjahr und Sommer sorgte für deutliche Ausfälle in der Ernte, wodurch wiederum in ganz Europa die Nahrungsmittel knapp wurden. Viele Fürsten versuchten durch Steuerung des Handels und Zukäufen ihre Schäfchen ins trockene zu bringen, was wohlmöglich die Kries nur weiter verschärft hat. Ein Aktivismus welcher sich Papst Laurentius nicht zu eigen machen wollte und will.
    Er hält hingegen viel mehr an seiner Politik der letzten Jahre fest die caritative Arbeit von Orden und Gemeinden ganz allgemein zu fördern (hierfür werden erneut 100 000 S bereit gestellt), aber auch der Ansatz des Königs von Galicien ein besonders Buß- und Betjahr abzuhalten finden beim Heiligen Vater anklang. So weitet Papst Laurentius das Freitagsfasten im Lateranpalast aus (und außer der Schweizer Garde) und beschließt, dass fort an jeden Freitag im Palast komplett auf Leibliche Speisen verzichtet werden sollen. Parallel dazu soll fort an einmal die Woche eine Hand voll einfacherer Leute von der Straße eingeladen im Palast zu speisen (ggf. auch mal mit dem Heiligen Vater persönlich).
    Natürlich hofft der Heilige Vater, dass das Vorbild König Fernandos nicht nur bei ihm anklang findet, sondern in ganz Europa zum Zeichen von Mildtätigkeit, gelebtem Christenglauben und einer gottesfürchtigen Herrschaft wird.

    Gleichzeitig versucht er mit der "Banco di Santo Spirito" die Landwirtschaft in eine resilientere Richtung zu lenken und gezielt Bauern zu fördern welche ihre Gehöfte diversifizieren wollen, was zwar in guten Jahren wohl möglich weniger Gewinne einführen könnte, gleichzeitig aber große Ausfälle in Jahren schlechten Erntejahren (ob nun wegen Trockenheit, Kälte oder Schädlingen) reduzieren sollten.
    So sollen Einlagen der Bank dieses Jahr gezielt genutzt werden für entsprechend Investitionen günstige Kredite bereit zustellen (im Zweifel sogar zinslos, bevor Einlagen nicht genutzt werden).
    Der heilige Vater ist sich aber auch darüber Bewusst, dass diese Förderungen nur der Anfang sein können und man sich (nach der Eröffnung der Universität dieses Jahr) dem Thema der landwirtschaftlichen Entwicklung im Land noch mal verstärkt widmen müsse.

    Zielsetzung der Nebenaktion (nur für die SL):

    Achtung Spoiler:
    Möglichst breite Abfederung der Ernte ausfälle des vergangen Jahres und Förderung einer Resilienteren Landwirtschaft;



    Litterae inter fratres - patriarchale Briefreundschaften
    Auch in diesem Jahr schaut Papst Laurentius in seinen Korrespondenzen noch eher Sorgenvoll auf die Lage im Heiligen Land, da die Kämpfe noch immer anhalten. Die schwere Versorgungslage der mongolischen Truppen, aber auch Europa im gesamten rückt dabei aber mehr in den Vordergrund. Dabei wirft der Heilige Vater den Gedanken auf, ob seine patriarchalen Brüder, welche in Teilen der Welt sitzen die weniger von Ernteausfällen betroffen sind, nicht Händler dazu bewegen könnten haltbare Lebensmittel für den Markt in Europa und Mesopotamien zu verschiffen? Schließlich könnte dies ein für sie lukratives Geschäft werden und gleichsam die Versorgung der Mongolischen Truppen sichern und das Leid der Mensch in Europa lindern.
    Auf der positiveren Seite soll es dann aber auch um die Eröffnung der Universität gehen und die Vision Papst Laurentius Professoren und Studierende aus aller Welt in Rom beheimaten zu können, so dass die Weltkirche auch akademisch in Rom ein Abbild findet.

    Zielsetzung der Nebenaktion (nur für die SL):

    Achtung Spoiler:
    Nutzen der persönlichen Beziehungen in alle Welt um Warenströme an haltbarer Nahrung ggf. nach Europa und Mesopotamien akquirieren zu können; Aufmerksamkeit für die päpstliche Universität gewinnen;


    SONSTIGES:
    ████████████████████

    • Man erwirbt für 100 000 S Handelsprivilegien der Stufe 2 im Khanat Hellas
    • Man erwirbt für 50 000 S Handelsprivilegien der Stufe 1 im Khanat Italien
    • 9*50 IV Schiffe und ein 150 IV Schiffe unter ungarischer Flotte unterstützen im päpstlichen Auftrag den Küstenschutz in der Adria
    • Die Weinkür wird in diesem Jahr ausgesetzt um sich voll auf die Eröffnung der Universität zu fokussieren
    • Das Verbot von gedruckten Karikaturen soll aufrecht erhalten werden
    • Am 22. Februar zu "Kathedra Petri" soll wie bereits im vergangen Jahr ein Dankgottesdienst für alle Spender des Petersdoms abgehalten werden
    • Für den Bau des Petersdoms nimmt der Heilige Stuhl die Mehrkosten in Kauf, um im Ausgleich dafür vermehrt regionale Baumaterialien einzusetzen
    • Auch in diesem Jahr sollen wieder 4.500 Leibeigene auf den päpstlichen Besitzungen zum Osterfest in die Freiheit entlassen werden (so sie wollen)
    Die Story die ich euch 2014 versprochen habe!

  10. #40
    Grünkohlgroßmaul Avatar von Bassewitz
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    Khanat Westfalen



    Schwerpunkt Anwerbung von Siedlern


    „So wie die Ansiedler aus verschiedenen Ländern und Provinzen kommen, ebenso bringen sie auch verschiedene Sprachen und Sitten, verschieden lehrreiche Dinge und Waffen mit sich, welche den königlichen Hof zieren und verherrlichen, die auswärtigen Mächte aber erschrecken. Ein Land, das nur einerlei Sprache und einerlei Sitten hat, ist schwach und gebrechlich. Darum, mein Sohn, trage ich Dir auf, begegne ihnen und behandle sie anständig, damit sie bei Dir lieber weilen als anderswo.“
    - Stephan der Heilige (1000–1038) in seinem Fürstenspiegel De institutione morum

    Westfalen ist seit vielen Jahren ein Land der Vielfalt und Gegensätze. Manch einer mag dies als Schwäche bezeichnen, jedoch ist diese Offenheit für neue Menschen, ihre Ideen und ihre Fähigkeiten eine der eigentlichen Stärken des Khanats. Man munkelt, dass selbst die herrschende Dynastie einen sogenannten Migrationshintergrund haben soll.
    Aus diesem Grund nehmen wir uns an Stephan dem Heiligen von Ungarn ein Beispiel und begrüßen in dieser schweren Zeit mit offenen Armen neue Siedler, die auf der Flucht vor Armut und Hunger in Westfalen eine sichere Zuflucht finden, zu deren weiteren Blüte sie gewiss bald mit Freuden beitragen werden.
    Den neuen Siedlern soll vom Budget auch eine Starthilfe mitgegeben werden, durch die sie dann hoffentlich möglichst bald ihren Beruf in Westfalen ausüben können.
    Wenn sie Land benötigen, soll man weiterhin zu der bewährten Verpachtungslösung greifen.

    Der Wahlspruch des Khans lautet demnach auch "In varietate concordia"!

    Budget: 100.000 S

    Jon
    Achtung Spoiler:
    Wie besprochen bitte in erster Linie Handwerker aus den von Hungersnot bedrohten Gebieten anwerben. Westfalen hat hoffentlich so langsam einen Ruf als Destination für Einwanderung erhalten und kann ein wenig wie Schottland mittels gesicherter Nahrungsversorgung Menschen anziehen. Dabei auf jeden Fall explizit die Territorien der Hanse und ihrer Vasallen auslassen. Unseren größten Gönner wollen wir nicht verprellen.


    Sonstiges:

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1710: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein
    Seit 1712: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Markgrafschaft Brandenburg
    Seit 1713: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für die Deutsche Hanse

    Zuletzt war sogar eine Schrift über den Sachsenherzog Widukind rechtzeitig fertig, um den vielen Besuchern präsentiert zu werden.
    Bitte weiter an diesen Schriften arbeiten als Vorbereitung für ein eposchales Werk, das als Gründungsmythos Westfalens dienen soll.

    Das Symposium soll natürlich auch, wie gehabt, weitergeführt werden, um großartige Männer für unseren Hof zu gewinnen.!
    Zu diesem Zweck werden die Hofhaltungskosten auch auf jährlich 300.000 S zuzüglich 5.000 S für das Symposium (insgesamt also 305.000 S) angehoben.

    Offene Bauprojekte:
    Seit 1713: Mittlere Straße zwischen Hannover und Bielefeld (840 000 S von 109 Meilen/ 1 635 000 S)
    Weiterbau um 36 Meilen: 36 * 15.000 S = 540.000 S
    Neuer Stand: Mittlere Straße Hannover-Bielefeld 1.380.000/1.635.000 S

    Der Khan will erneut seine These, dass in Krisenzeiten der Staat mittels eigener Initiativen vermehrt Aufträge platzieren und somit die zeitweilige Nachfrageschwäche der privaten Wirtschaftsakteure ausgleichen und dafür zur Not auch maßvoll Schulden, die man dann in besseren Jahren wieder tilgt, machen sollte, unter Beweis stellen und investiert in diesem Jahr verstärkt in den Straßenbau, um von Not und Missernte bedrohten Menschen ein Zubrot zu ermöglichen.

    Aufnahme eines Kredites im Inland zu 11% in Höhe von 162.000 S.

    Nachdem im letzten Jahr bereits der Kaiser 0,3 BA IV aufgestellt hat, werden wir dieses Jahr die Geschützgießer mit Aufträgen versorgen. Es werden 0,3 Regimenter Festungsartillerie IV aufgestellt und in der Festung Braunschweig stationiert.

    Bitte die Geburt eines Sohnes. Nach den Khanen Heinrich und Friedrich muss er natürlich folgerichtig Dietrich heißen. Alles andere wäre ja auch absurd!

    Die Einlagen der Westfalenbank werden nochmals um 100.000 S auf dann 400.000 S erhöht.

    Finanzen:

    Steuereinnahmen: 990.000 S
    Rücklagen vom Vorjahr: 142 S
    Privilegien Hanse: 156.000 S
    Käsbertsichere Geheimumlage an Westfalen: 30.000 S
    Kreditaufnahme: 162.000 S
    Gesamt: 1.338.142 S

    Hofhaltung: 305.000 S
    Schwerpunkt: 100.000 S
    Soldkosten: 187.500 S (2,5 Minghan LR)
    Unterhalt der Geschütze: -
    Tributzahlung: 25.000 S (Ungarn)
    Nachforschungen Widukind: 5.000 S
    Straßenbau: 540.000 S
    Aufstellung Artillerie: 72.000 S
    Erhöhung Bankeinlage: 100.000 S
    Gesamt: 1.334.500 S

    Neue Rücklagen: 3.642 S

    Herrschaftsgebiet: Westfalen, Drenthe, Overjissel, südliches Niedersachsen,
    Vasallen: Nördliches Niedersachsen, Groningen, Grafschaft Kleve
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 2 221 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Bielefeld-Enschede, Niedersachsen-Holland (Vasallen, mit der Hanse)

    Hauptstadt: Bielefeld (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Enschede (Stadtbefestigung 1, Stadtschloss 1)
    Wichtige Festungen: Braunschweig (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Friedrich I. (seit 1704, *1687)

    Verstorbene Monarchen: Khan Heinrich I. (1698-1704, *1651)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung von Sonntagsschulen
    1702: Einrichtung von Zuchtgestüten
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Einrichtung einer Geschützgießerschule in Braunschweig
    1705: Einführung des „Bildungsplans 05“ nach englisch-böhmischem Vorbild
    1706: Einrichtung eines Priesterseminars in Münster
    1707: Begrenzung der Aufstandsfolgen in Stadt und Land nach dem Vorbild Burgunds
    1708: Festlegung der Fronpflichten nach englischem Vorbild
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Bau eines Flusshafens an der Weser (bei Verden)
    1711: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1712: Gründung der Westfalenbank für Landwirtschaft und Handwerk
    1713: Einführung des Westfalenliedes
    1714: Große 500-Jahr-Jubiläumsfeier Bielefelds
    1715: Ökonomisches Symposium in Bielefeld

    Besondere Institutionen:
    Achtung Spoiler:


    Besondere Gebäude:
    Seit 1704: Geschützgießerschule in Braunschweig
    Seit 1706: Priesterseminar in Münster (ähnelt einer Schule)
    Seit 1710: Flusshafen an der Weser (bei Verden)


    Abgeschlossene Bauprojekte:
    Seit 1712: Mittlere Straße zwischen Hannover und Braunschweig (67 Mongolische Meilen)

    Offene Bauprojekte:
    Seit 1713: Mittlere Straße zwischen Hannover und Bielefeld (840 000 S von 109 Meilen bzw. 1 635 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1710: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein
    Seit 1712: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Markgrafschaft Brandenburg
    Seit 1713: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für die Deutsche Hanse


    Steuereinnahmen: 990 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 2 642 S, davon wurden 2 500 S für Anwerbeversuche verwendet
    Einlagen der Westfalenbank für Bauern und Handwerker: 300 000 S (davon 300 000 S verliehen)

    Entrichtete Tribute: 25 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 11%
    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 265 000 S (mit Abgabebonus), davon 5 000 S für ein jährliches ökonomisches Symposium

    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Kredite: -

    Waffentragende Bevölkerung: 1,1 (effektiv 1,1) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR, 2,5 (effektiv 2,5) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan SR, 0,5 (effektiv 0,5) Minghan LR, 1,7 (effektiv 1,7) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe IV (300 Mann, seit Anfang 1715) + Stufe III (1200 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (Vasallen, 1000 Mann)

    Geschütze: -
    Besondere Geschütze: aufgelöst

    Schiffe zu Jahresbeginn 1715: 4*100 III, 17*50 III, 10*25 III, 12*25 II (Vasallen)
    Schiffe am Jahresende 1715: 4*100 III, 17*50 III, 10*25 III, 12*25 II (Vasallen)
    Neu erworbene Schiffe: 1*100 III, 10*50 III (Hanse)
    Aufgegebene Schiffe: 12*25 II
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1716: 5*100 III, 27*50 III, 10*25 III (Vasallen)

    Söldner: 2,5 Minghan LR (Lüttich)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1715: -
    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Was Basse sagt. :D
    Zitat Zitat von Simato Beitrag anzeigen
    Passe, wenn nicht Basse :schwaerm:
    Zitat Zitat von Der Gevatter Tod Beitrag anzeigen
    Da will ich mich einmal im Leben anpassen (...) und BasedBasse rückt mich direkt zurecht :D

  11. #41
    Grünkohlgroßmaul Avatar von Bassewitz
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    Hanse

    Steuereinnahmen: 2.850.000 S
    Rücklagen Vorjahr: 0 S
    Hanseblatt Überschüsse: 64.000 S
    Einnahmen Gesamt: 2.914.000 S

    Neukredit Inland: 5.870.000 S
    Mittel zur Verfügung: 8.534.000 S
    Kredittilgung 1: 5.938.500 S
    Kredittilgung 2: 4.557 S

    Restmittel: 2.840.943 S
    Hofhaltung: 100.000 S
    Botschaft Unterhalt: 10.000 S
    Söldner: Novgorod 90.000 S
    Privilegien Stufe 2 in Baiern: 390.000 S
    Privilegien Stufe 2 in Brandenburg: 312.000 S
    Gegenseitige Privilegien Stufe 1 Kalifat: 325.000 S
    Privilegien Stufe 1 in Westfalen: 156.000 S
    Entschädigung Finnland: 30.000 S
    Entschädigung Papst: 200.000 S
    Schwerpunkt: 200.000 S
    Investition Bergbau Ungarn: 100.000 S
    Kaisertopf: 150.000 S
    Schiffsunterhalt: 597.000 S
    Unterhalt Feldartillerie: 60.000 S
    Käsbertsichere Geheimumlage an Westfalen: 30.000 S
    Skizzensicherung: 90.000 S
    Ausgaben Gesamt: 2.840.000 S

    Strumpf: 943 S

    Schwerpunkt: Der Kaiser ruft um Hilfe und die Hanse wird antworten. Um neue und bisher nicht beanspruchte Fischgründe zu erschließen, soll die Fischfangflotte der Hanse mit neuen Netzen, Booten etc. ausgestattet werden. Ziel ist es, innovative und bisher als zu risikoreich geltende Arten der Fischerei möglich zu machen. Die Hanse gilt seit jeher als Treiber von Erfindergeist und Innovationen, da die Natur des Kaufmannsberufes ein gehöriges Maß an Risikobereitschaft und Wagemut erfordert, wenn sie neue Märkte erschließen, in unbekannte Territorien vorstoßen oder in völlig neuartige Produkte investieren. Es sollen mit den erheblichen Mitteln also Neuerungen und Experimente in der Fischerei angeregt werden, indem wir die Kosten für neues Material, modernere Schiffe sowie die Finanzierung für gewagte Expeditionen und Versuche zur Erschließung bisher ungenutzter Gewässer übernimmt. Baur erwartet echten Pioniergeist und zukunftsweisendes Unternehmertum auch von den einfachen Fischern des Hansebundes.
    Kosten: 200.000 S

    Im Hansetag steuert Baur offen in die Schneewehe und scheut nicht das schwierige Thema der kommunalen Haushalte. Man bittet um ein Meinungsbild und Lösungsvorschläge angesichts der Problematik der sinkenden Einnahmen bei gleichzeitig wachsenden Aufgaben. Könnten gar die Granden der jeweiligen Städte durch Einführung der bereits auf Bundesebene bewährten Timokratie auch auf kommunaler Ebene dazu bewegt werden, größere Teile ihres Vermögens zum Allgemeinwohl zur Verfügung zu stellen, wenn man zumindest einen Teil des Stimmgewichts von Beiträgen zur Stadtkasse abhängig macht? Alle Vorschläge sollen auf den Tisch kommen. Baur ist konsequent gegen Denkverbote! Disruption ist Fortschritt.

    Um sich beim neuen Kaiser gleich einzuschleimen direkt als zuverlässiger Partner und Garant der kaiserlichen Herrschaft zu bewähren, steuert man 150.000 S für den kaiserlichen Hilfstopf hinzu.

    100.000 S werden in das ungarische Bergbauprojekt investiert, um eine weitere Einkommensquelle für die Hanse zu sichern.

    Folgende Schiffsskizzen werden noch gesichert: Schweden, Norwegen, Dänemark, Orden, England, Burgund, Kanaren, Nowgorod, Krakau
    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Was Basse sagt. :D
    Zitat Zitat von Simato Beitrag anzeigen
    Passe, wenn nicht Basse :schwaerm:
    Zitat Zitat von Der Gevatter Tod Beitrag anzeigen
    Da will ich mich einmal im Leben anpassen (...) und BasedBasse rückt mich direkt zurecht :D

  12. #42
    Moderator Avatar von Doerky
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    Burgund


    Steuereinnahmen: 1 180 000 S
    Kredit Schweiz: 1 300 000 S

    SP: Förderung der Lebensmittel Produktion in Burgund 165 000 S

    Entrichtete Tribute: 60 000 S (an Ungarn)
    Hofhaltungskosten (Vorjahr): um 10 000 erhöht 250 000 S, davon 20 000 S zur Förderung der Mode und der Musik bei Hofe
    Weitere feste Ausgaben: 250 000 S an die französische Krone für die übernommenen Lehen
    Fällige Kredite: 500 000 S zu 10% Zinsen aus der Eidgenossenschaft, insgesamt 550 000 S
    Fällige Kredite II: Zinsloser Zwangskredit über 5 100 000 S im Inland, davon sollen weiterhin jährlich jeweils 150 000 S zurückgezahlt werden, wir zahlend diesjahr 300 000 S
    Fällige Kredite III: 250 000 S zu 10% Zinsen (vermindert) im Inland für die Getreidesubventionen, insgesamt also 275 000 S
    Schiffsunterhalt: 140 000 S (10*100 III, 20*50 III, 20*25 II)
    Unterhaltskosten für die technischen Gerätschaften: 150 000 S Werden dem Kaiser zur Krönung und seinen SP verfügung gestellt.
    LR Söldner: 75 000 S
    Handgelder: 1,3 Minghan SR und 0,4 Minghan LR sowie 0,3 Minghan LR (Vasallen) zur Banditenbekämpfung 25 500 S

    Delegation Kaiser Krönung: 5 000 S
    Anteil Armen Speisung Festland Frankreich, inklive Vassalen (also auch England festland und Burgund): 150 000 S
    Delegation Krönung Frankreich: 5 000 S
    Deleagtion Papst: 4 500 S
    Dänemark: 75 000 S für die Handelspriviliegen Stufe 1 inklusieve Vassalen, das gegenseitig Verteidiguns Bündniss glit einvernehmlich als aufgelöst


    Gegenseitige Handelsprivligien Frankreich IV
    Handelsprivligien Dänemark I bekommen

    Es wird der Landtag einberufen.


    Nach Möglichkeit sollen Landtag und Mode Woche geschickt miteinenader Teminert werden.
    Khan von Hessen
    König von Deutschland
    Pfalzgraf am Rhein

  13. #43
    Friedensfürst Avatar von Tim Twain
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    Khanat Baiern

    Bild







    Fürsorge

    Der Jahresbeginn des Jahres 1716 wurde von der Nahrungsmittelkrise im Süden des Reiches geprägt. Kaiser Manas I. und die Generaloberin stellten daher die Fürsorge für die von der Not am stärksten betroffenen Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns. Aus ihrer Sicht war es Aufgabe aller christlichen Stände, in Zeiten der Bedrängnis Verantwortung für das Gemeinwohl zu übernehmen und die Lasten der Krise gemeinsam zu tragen.

    Zu diesem Zweck wurden mehrere Maßnahmen miteinander verbunden. Die bereits etablierte Luisenwoche sollte mit einem eigens auf die gegenwärtige Lage zugeschnittenen Festspiel erneut verstärkt der Wohltätigkeit dienen und Spenden für die Bedürftigen sammeln. Zugleich wurde die im Vorjahr begründete Kunstsammlung des Münchner Hofes zeitweise gegen freiwillige Beiträge geöffnet, deren Erlöse ebenfalls der Armenfürsorge zugutekommen sollten.

    Über die Klosterbothin, den Illustrierten Jahreskalender und weitere Druckwerke ließ die Generaloberin zudem eindringlich an die die Bevölkerung appellieren. Wohlhabende Bürger, Adlige und geistliche Einrichtungen wurden aufgefordert, vorhandene Überschüsse mit den Bedürftigen zu teilen. Dabei sollte nicht allein die praktische Hilfe im Vordergrund stehen, sondern auch die Erinnerung an die christliche Pflicht zur Barmherzigkeit und Nächstenliebe.

    Die Verteilung der durch Spenden beschafften Lebensmittel sowie der Bestände aus dem kaiserlichen Fischkauf erfolgte nach Bedarf über die bewährten Netzwerke der Klöster. In Regionen ohne entsprechende Einrichtungen wurden vergleichbare karitative und kirchliche Strukturen mit dieser Aufgabe betraut, um eine möglichst geordnete und gerechte Versorgung der Betroffenen sicherzustellen.

    Bild

    Kosten: 550 000 S (dazu kommen diverse Beiträge der Reichsstände)




    Weiteres:

    Khan Manas I. wird dieses Jahr in Mainz gekrönt, die Feierlichkeiten richtet der Pfalzgraf aus. Das fürsorgliche Bild von Manas soll auch bei der Krönung inszeniert werden. Die diversen Spender für die Fürsorge sollen gelobt werden. Die burgundische Herzogin soll für die Bereitstellung der technischen Spielereien gelobt werden.

    Die 0,8 SR* sichern die Herbergsrouten außerhalb Baierns.
    1 LR wird in Pilsen angeworben für den Schutz Baierns.

    Der Stift Marienhöhe wird mit 405 000 S gefördert. (3 586 000 S -> 3 991 000 S)

    Den Kaufleuten aus Hessen werden Privilegien Stufe 1 , der Hanse Privilegien Stufe II gegen eine Zahlung von 50 000 S bzw 390 000 S verliehen.

    Der Schweiz werden ihre Anteile am Fischkauf weitergegeben.

    Finanzen:

    Steuereinnahmen: 370 000 S
    Kloster-Bothin: 22 000 S
    Kalender: 28 000 S
    Rücklagen vom Vorjahr: 15 000 S
    Privilegienverkauf: 440 000 S
    Gemeiner Pfennig: 320 000 S
    Kreditrückzahlung: 525 000 S


    Verfügbar: 1 720 000 S

    —————————————————

    Hofhaltung: 450 000 S
    Ungarn: 45 000 S
    Marienhöhe: 405 000 S
    0,8 Regimenter SR*: 150 000 S
    0,3 BA IV: 24 000 S
    1 LR (Pilsen): 75 000 S

    Schwerpunkt: 550 000 S

    Summe der Ausgaben: 1 699 000 S

    ————————————————

    Neue Rücklagen: 21 000 S

  14. #44
    Schatten des Ostens Avatar von Kendogan
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    Irische Föderation - 1716

    SP: Turas trádála mór II - Die 2. große Handelsfahrt Irlands

    Man besinnt sich auf das, was Irland auszeichnet - der Fernhandel über das große Meer. Zu diesem Zweck wird in diesem Jahr die zweite aus einer Reihe geplanter staatlicher Handelsfahrten organisiert. Das Zielgebiet ist der Bereich Indiens und des indischen Ozeans, die genauen Anlaufpunkte und Handelsmöglichkeiten obliegen den erfahrenen Kaufleuten Irlands.

    Finanziert wird die Handelsfahrt mit insgesamt 1.000.000 S.

    Nebenaktionen:

    Zusammenkunft des Föderationsrates - Die Tagung des Föderationsrates findet geplant während des Jahres statt.
    Für die SL:
    Achtung Spoiler:

    Vorläufige Liste der Punkte:
    1) Der Hochkönig bittet um eine Einschätzung des Föderationsrates zur allgemeinen Lage der Föderation. Insbesondere geht es um die wirtschaftliche Situation, aber auch um die Sicherheit der Handelswege und das allgemeine Befinden der Föderationsmitglieder. Der Hochkönig hat der Föderation in den vergangenen Jahren viel aufgebürdet und wünscht nun etwas Rückmeldung.
    2) Der Hochkönig behält eine gewisse Geldsumme (200 000) in Reserve, um notfalls die britischen Inseln bei einer Hungersnot zu unterstützen, nachdem unsere schottischen Freunde uns im letzten Jahr gestärkt haben. Die Berater werden um eine Einschätzung gebeten, wann und wie dieses Geld am sinnvollsten einzusetzen wäre. Man hofft, dass sich mit den ersten Ladungen aus Amerika das Problem in Brittanien etwas entschärft.



    Ankauf weiterer Anteile an der WMC
    In Absprache mit den anderen Gründungsmitgliedern zeichnet Irland dieses Jahr neue Anteile im Wert von 100.000 S an der WMC, auf das diese mit frischem Kapital ihre Handelsmacht ausbauen kann.

    Finanzen:

    Steuereinnahmen: 1 040 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Erträge der Handelsfahrt: 2 110 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 3 417 S
    Weitere Einnahmen: -
    Zwangskredit bei den irischen Ständen: 5.400.000 S

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der irischen Fischerei- und Handwerkerbank 660 000 S (davon 600 000 verliehen)

    Hofhaltung: 250 000 S
    Schwerpunkt: 1 000 000 S
    Neue Anteile WMC: 100 000 S
    Subsidien an die Zisterzienser: 125 000 S

    Soldkosten: (1,0 Regimenter LR/ Lyon): 75 000 S
    (1,0 Regimenter LI/ Cadiz): 60 000 S
    Unterhalt der Geschütze: (2,5 Regimenter V): 250 000 S
    Unterhalt der Schiffe:
    Hauptflotte: Hauptflotte: 2*400 IV, 4*300 IV, 3*150 IV, 12*50 IV, 10*25 IV, 17*25 III = 289.500 S
    Nantucketflotte: 1*300 IV, 6*100 III, 10*50 III, 20*25 III = 120.000 S

    Kreditrückzahlung: 6 050 000 S (10% Zinsen auf 5 500 000)

    -> Rücklagen: 233 917 S

  15. #45
    Free Hübsche Frauen Faden Avatar von Chris der Phönix
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    Königreich England

    Achtung Spoiler:

    Herrschaftsgebiet: England (E), Angevinisches Reich/Festlandsbesitz der Krone (A)
    Vasallen: Wales, Region Dublin
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 5 410 000 (E), 8 720 000 (A)
    Regionen: Südengland, Mittelengland (ungefähr das Gebiet zwischen Cheltenham und dem Humber mit Wales), Nordengland, Normandie-Maine-Bretagne, Poitou-Auvergne-Gascogne; Dublin ist der Region Irland zugeordnet

    Hauptstadt: London
    Hauptresidenz: Caen (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: Carlisle (2), Rouen (3), Poitiers (1), Bordeaux (1), Limoges (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Eduard VII. (seit 1712, *1665)

    Verstorbene Monarchen: König Eduard VI. (1668-1712, *1637)



    Achtung Spoiler:
    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Ausarbeitung und Einführung eines Bildungsplanes für alle englischen Schulen
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Schottland und Irland
    1704: Wissenschaftliches Austauschprogramm mit Gelehrten aus dem Großkhanat Shikawo
    1705: Einrichtung der Bank of England, zunächst ohne klaren Schwerpunkt, 1706 dann mit der Förderung des Außenhandels betraut.
    1706: Wissenschaftliches Symposion beider Universitäten in London
    1707: Rechtskodifikation zur Leibeigenschaft
    1708: Gründung der „jüngeren“ Tafelrunde und eines Privy Council in Caen
    1709: Einführung königlicher Intendanten (A)/ vom Parlament bestellter Friedensrichter (E)
    1710: Rundreise Eduards VI. durch beide Landesteile
    1711: Einrichtung einer Handwerkerbank nach dem Vorbild zahlreicher Länder
    1712: Einführung einer Kriegs- und Handelsflotte für das Gesamtreich
    1713: Gleichzeitige Tagung der Landtage in Caen und des Parlaments in London
    1714: Einrichtung eines neuen Markplatzes (Stufe 2) in Rouen
    1715: Einführung einer gesamtbritischen Handelsmesse in Dublin


    Schwerpunkt 1716: Globales Uniprojekt - Grundsätzliche Ermöglichung Gelehrte von den englischen Unis nach Rom und anderen starken Universitäten zu entsenden mit jeweiliger Rückkehr, sowie umgekehrt die Ermöglichung "fremde" Gelehrte für 1-2 Jahre in England aufzunehmen und zu fördern.
    Ziel ist es, dass das Bildungssystem von den unterschiedlichsten Einflüssen profitiert, aber die Gelehrten grundsätzlich an Ihrer Uni eingeschrieben bleiben. Ferner wird eine Veranstaltung eingeführt, wobei eine Art Nobelpreis eingeführt wird, und die Gelehrten mit den größten wissenschaftliche Erfolgen
    bepreist werden. Allen Nobelpreiträgern bietet man im Anschluss einen festen Sitz als Dekan an einer englischen Uni an. Reisekosten, Förderung und Preise werden pro Jahr mit 80.000 S veranschlagt.


    Nebenaktion: "Armenspeisung" auf dem Festland -> Die Krone agiert vor allem zusammen mit Burgund und investiert hierfür 250.000 S

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Königreich Schottland (mit Vasallen) -> 1716 wird verlängert


    Steuereinnahmen (A): 1 590 000 S
    Bewilligte Mittel des Parlaments (E) für 1715: 850 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Freiwillige Kriegsabgabe der wohlhabenden Stände (beide Reichsteile): -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 6 000 S + 36 600 S (von 1714 übriggeblieben)
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Bank of England: 1 600 000 S (davon 1 520 000 S verliehen)
    Einlagen der Handwerkerbank: 1 200 000 S (davon 1 150 000 S verliehen)


    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 550 000 S, davon je 25 000 S für das Privy Council und die Tafelrunde (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Entrichtete Tribute: 120 000 S an das Großkhanat Negübeihafen
    Weitere feste Ausgaben: 300 000 S an die französische Krone für die übernommenen Lehen, zudem 50 000 S jährlich für die Handelsvorrechte in Schottland
    Ausgaben während des Jahres: -

    Fällige Kredite:
    5 485 000 S aus der Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 6 033 500 S
    Neue Kredit:
    5 2000 000 S


    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1715: 851 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 476), 140 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1716: 858 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 483), 450 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.

    1716: In Absprache mit den anderen Gründungsmitgliedern zeichnet England dieses Jahr neue Anteile im Wert von 100.000 S an der WMC, auf das diese mit frischem Kapital ihre Handelsmacht ausbauen kann.


    Waffentragende Bevölkerung E: 2,5 (effektiv 2,5) Minghan SR, 0,5 (effektiv 0,5) Minghan LR, 6,6 (effektiv 6,6) Regimenter LI
    Waffentragende Bevölkerung A: 6,1 (effektiv 6,1) Minghan SR, 1,4 (effektiv 1,4) Minghan LR, 2,7 (effektiv 2,7) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,9 (effektiv 0,9) Regimenter LI (davon 0,3 in Irland und 0,6 in Wales, erstere leicht erhöht)


    Geschützproduktion: Stufe III (2000 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (2000 Mann)
    Geschütze: -


    Schiffe Anfang 1715: 10*100 III, 1*100 II, 50*50 III, 6*50 II, 64*25 III, 7*25 II
    Schiffe am Jahresende 1715: 10*100 III, 1*100 II, 50*50 III, 6*50 II, 64*25 III, 7*25 II
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1716: 10*100 III, 1*100 II, 50*50 III, 6*50 II, 64*25 III, 7*25 II

    Söldner: 4,0 Minghan LR (Lüttich), gleichmäßig auf beide Reichshälften verteilt

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Überschuss: 529.100 S
    Geändert von Chris der Phönix (09. Juni 2026 um 16:12 Uhr)
    Definition von Arroganz? "you can call us, the Champions of the World" - FC Bayern
    "Das darf man in Deutschland ja nicht mehr sagen"
    Boomer, und Stolz drauf! Geht's nach den Linken, auch Nazi, Rassist, Sexist und Antidemokrat

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