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Thema: Der Mongolensturm - Runde 16 - 1716

  1. #31
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
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    Khanat Italien - Etat im Jahre 1716

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    Etat: 990.000 S
    Schatzkammer: 0 S
    Einnahmen der Manifattura di Torino: -55.000 S
    Einnahmen der Poste Italiane: 34.000 S
    Bevölkerung: 9.100.000
    ____________________________________


    ____________________________________

    Feste Ausgaben - 675.000 S
    ____________________________________

    • Hofhaltung: 450.000 S
    • Tribut an Ungarn: 150.000 S
    • Finanzierung des Handwerkerwettstreits: 50.000 S
    • Zuschuss zum Tag des Seemanns: 25.000 S



    ____________________________________

    Verfügbarer Etat: 294.000 S
    ____________________________________


    ____________________________________

    Militäretat - 493.000 S
    ____________________________________

    • Artillerie - 120.000 S
      • 1 Reg. Feldartillerie III - 60.000 S
      • 1 Reg. Festungsartillerie III - 60.000 S


    • Marine - 323.000 S
      • 1*500 III - 30.000 S
      • 4*250 IV - 80.000 S
      • 8*100 III - 48.000 S
      • 30*50 III - 90.000 S
      • 50*25 III - 75.000 S


    • Söldner - 50.000 S
      • 1 Reg. SI aus Genua - 0 S
      • 2 Minghan LR/SR aus Ungarn - 50.000 S



    ____________________________________

    Aktionsetat - 50.000 S
    ____________________________________

    • Zünfte-Kongress in Como - 50.000 S

      In diesem Jahr wird Khan Urus seine Aufmerksamkeit auf eine weitere Reform des Landes richten. Italien bedarf dringend struktureller Änderungen, um der finanziellen Krise, der es sich ausgesetzt sieht, Herr zu werden.
      Khan Urus lädt daher die Zünfte nach Como ein, um gemeinsam über eine Änderung des Zunftwesens zu debattieren. Diese Reform soll das wirtschaftliche Fundament des Landes auf eine moderne Basis stellen, um auch weiter an der Spitze der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit bestehen zu können. Zudem gilt es gleichzeitig den ausgebildeten Meistern eine Perspektive zu bieten, auf dass sie ihre Fertigkeiten weiter zum Wohle Italiens einsetzen, anstatt in andere Länder zu ziehen.

      Das Modell des Khans, für das moderne Zunftwesen, gestaltet sich dabei wie folgt:
      • Das Zunftwesen in den Städten bleibt nahezu unverändert. Lediglich die starren Produktionsquoten sowie die starre Preisgebung sollen mit Maß angepasst und flexibler gestaltet werden - vorallem auch, um mehr Waren für den Export zu schaffen.
      • Der ländliche Raum soll in die handwerkliche Produktion eingebunden werden, um so einerseits die Produktion zu erhöhen und andererseits der Landbevölkerung ein Einkommen in den Wintermonaten zu ermöglichen.
        • Hierbei sollen im ländlichen Raum jene Waren produziert werden, die in den Städten bisher nicht im großen Maße gefertigt werden - also weniger Luxusgüter, denn einfache Waren, Konsumgüter für die unteren Schichten

      1. Das System:
        • Sektionierung: Der ländliche Raum wird, für jede der vier Provinzen, in überschaubare Produktionsbezirke (Sektionen) aufgeteilt.
        • Rechtsgrundlage, Schaffung von "Partenariati": Moderne Körperschaften werden etabliert, diese dienen als rechtliche Einheit unter dem Dach der jeweiligen Zunft. Sie werden von einzelnen oder mehreren Zunftmeistern geführt.
        • Pacht-Auktionen im 5-Jahres-Takt: Die Sektionen können von den Partenariati für jeweils 5 Jahre gepachtet werden. In diesen Sektionen gelten die strengen Zunftregeln explizit nicht, sondern das Partenariato kann hier frei nach bestem wirtschaftlichen Ermessen agieren.
        • Reformierung des Rohstoffsbezugs: Das Vorzugsrecht der Zünfte für den Erwerb der Rohstoffe wird aufgehoben. Stattdessen können feste Lieferverträge mit Rohstofferzeugern eingegangen werden, die beiden Seiten Sicherheit bieten, oder alternativ werden Rohstoffe auf den städtischen Märkten im Auktionsverfahren vertrieben. Dies ermöglicht den Rohstofferzeugern die Teilnahme am freien Wettbewerb, während es gleichzeitig unter den Handwerksbetrieben besonders effiziente Verarbeitungsmethoden belohnt.


      2. Die Idee:
        • Durch die Flexibiltität in den Sektionen wird Innovation gefördert.
        • Durch die kurzfristigen Pachtverträge können die erfolgreichen Partenariati organisch expandieren und es entsteht ein Wettbewerb.
        • Durch die Einbindung der Landbevölkerung steht deutlich mehr und günstigere Arbeitskraft zur Verfügung. Zudem findet ein schleichender Wissenstransfer zum Land hin statt.


      3. Soziale Absicherung:
        • Die Gesellen werden als Vorarbeiter eingebunden. Sie werden als Aufseher und Ausbilder in den Sektionen eingesetzt und erhalten so eine essentielle Funktion in der neuen Zunftordnung, worüber ihr Ansehen gewahrt und gesteigert wird.
        • Die Bauern dürfen (zunächst) nur in den Wintermonaten zur Handwerksarbeit beschäftigt werden. So gewinnen sie einfach zusätzliches Einkommen in den sonst kargen Monaten.
        • Die Partenariati müssen einen festen Prozentsatz ihrer Gewinne weiterhin in die Zunftkassen einbringen. So bleibt die soziale Vorsorge der Zünfte erhalten und wird sogar ausgeweitet.


      4. Die Pachteinnahmen aus den Auktionen gehen an die Krone, ggf. noch an die Provinzräte.


      Allen beteiligten Interessensgruppen bietet dieses System Vorteile:
      Die Bauern gewinnen ein krisensicheres Wintereinkommen und Bildung.
      Die Gesellen gewinnen sozialen Aufstieg und prall gefüllte Zunftkassen für ihre Absicherung.
      Die Zunfteliten gewinnen mehr Arbeitskräfte und können freier wirtschaften.
      Die Provinzen gewinnen finanzielle Mittel für den regionalen Ausbau.


      Hinweis für die SL: In diesem SP geht es explizit nur darum die Idee zu bewerben! Es geht noch um die Umsetzung! Dazu würden weitere Schwerpunkte folgen, damit mit dem diesjährigen SP möglichst viel Unterstützung für die Reform generiert wird.


    ____________________________________

    Sonstiges - 256.000 S (94.000 S Ausgaben, 350.000 S Einnahmen)
    ____________________________________

    • Der Bau der Festung Ventimiglia wird in diesem Jahr mit 20.000 S fortgesetzt - (1.420.000 / 1.500.000 S)

    • In den heimischen Werften werden die folgenden Schiffe geordert:
      • Keine!


    • Es werden weitere 300.000 S aus der Zwangsanleihe eingezogen.

    • Man tauscht mit der Eidgenossenschaft, dem Herzogtum Schwaben und der Pfalzgrafschaft bei Rhein, sowie den jeweiligen Vasallen, Handelsprivilegien der Stufe I aus.

    • Man tauscht mit dem Khanat Böhmen Handelsprivilegien der Stufe I, ohne die jeweiligen Vasallen.

    • Der Heilige Stuhl erwirbt Handelsprivilegien der Stufe I in Italien, ohne dessen Vasallen. Im Gegenzug wird die Petersdom-Baustelle für Italien geöffnet, sowie 50.000 S an Italien gezahlt - 50.000 S.

    • Man tauscht mit dem Kalifat Handelsprivilegien der Stufe I, die auch die jeweiligen Vasallen umfassen.

    • Als Zeichen seiner Dankbarkeit für die Rückholung des Kronprinzen wird Khan Urus bis an sein Lebensende jährlich 10.000 S für den Bau des Petersdom spenden.

    • Die 0,7 LI Aufgebote der Kanaren werden, wie vereinbart, in Italien angesiedelt. Sie bekommen etwas Land der Krone, sowie 20 S jährlich für 5 Jahre, wofür sie dem Khanat künftig als Aufgebote zur Verfügung stehen - 14.000 S (Jahr 2 von 5)

    • Es werden weitere 0,5 Regimenter der Feldartillerie abgerüstet.

    • Servizio informazioni - nur für die SL
      Achtung Spoiler:

      Der Geheimdienst erhält einen Etat von 50.000 S.
      Die Aufgaben bleiben wie gehabt.



    ____________________________________
    Ausgaben insgesamt: 1.312.000 S
    Bilanz: 7.000 S
    Schulden: 16.025.000 S
    ____________________________________
    Kredite:
    • Italienische Anleihe: 14.225.000 / 15.000.000 S

    Forderungen:
    • keine


    Schatzkammer: 7.000 S
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
    Von Simato lernen heißt Siegen lernen!

  2. #32
    Registrierter Benutzer Avatar von Darzumir
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    Herzogtum Schwaben

    Einnahmen
    • Steuereinnahmen: 640.000 S
    • Postdienst: 58.000 S
    • Rücklagen: 8.000 S
    • Kreditaufnahme Inland (12%): 1.300.000 S
    • Gesamt: 2.006.000 S


    Ausgaben
    Hauptausgaben
    • Einberufung der Stände: 38.000 S


    Laufende Ausgaben
    • Fahrender Richterdienst: 40.000 S
    • Bessere Gutsverwaltung herzoglicher Liegenschaften: 10.000 S
    • Kleinstädtische (und Dorf) Bibliotheken: 35.000 S
    • Wandernder Heilerdienst: 20.000 S
    • Sonntagsschulen: 20.000 S
    • Waisenhausunterhalt: 25.000 S
    • Postdienst: 47.000 S
    • Tribut an Ungarn: 15.000 S
    • Hofhaltungskosten (Vorjahr): 100.000 S
    • Hofhaltungskosten (Folgend): 100.000 S


    Sonstige Ausgaben
    • Pilsen Söldner Minghan 1,0 LR: 75.000 S
    • Zuschuss zur Handwerkerkasse: 75.000 S
    • Kreditrückzahlung: 1.456.000 S
    • Ausgleich Privilegien: 50.000 S
    • Gesamt: 2.006.000 S


    Schwerpunkt
    Einberufung der Stände
    Der Herzog ruft die Stände zusammen um über etwaige Änderungen in der Erbteilung und sonstigen Maßnahmen zu sprechen um das zukünftige Erntepotential zu erhöhen, als auch andere Maßnahmen (bspw. mehr Kornspeicher, Methoden zur längeren Einlagerung / Haltbarkeit, Koordinierungspläne im Falle einer Krise etc. pp.) um gegen kommende Nahrungskrisen besser gewappnet zu sein.

    Sonstiges
    • Die angeheuerten Söldner sollen erneut auf Banditenjagd gehen.
    • Die Handwerkerkasse wird um 75.000 S aufgestockt.


    Handelsprivilegien
    • Pfalzgrafschaft Stufe I
    • Schweizerische Eidgenossenschaft Stufe I


    Endjahresbilanz: 0 S

  3. #33
    Erfährt alles als letzter Avatar von Käsbert
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    SUOMEN SUURIRUHTINASKUNTA – GROSSFÜRSTENTUM FINNLAND 1716



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    Feste Ausgaben:

    Feste Zuwendungen / Hofhaltung

    Kommunale Saunen

    Gesamt
    ±0 S

    + 15.000 S
    175.000 S

    15.000 S

    190.000 S


    Militär:

    Marine:
    Neubau:
    Erwerb:
    Unterhalt:
    Art Stufe Stückpreis Anzahl Kosten
    25er III 1.500 S 30 45.000 S
    50er III 3.000 S 10 30.000 S
    Gesamt 75.000 S

    Belagerungswaffen:

    Neubau:
    Unterhalt:
    Art Stufe Stückpreis Anzahl Kosten
    Festungsartillerie III 60.000 S 0,0 0 S
    Gesamt 0 S

    Söldner:
    Art Herkunft Stückpreis Anzahl Kosten
    LI Krakau 60.000 S 2,5 150.000 S
    Gesamt 150.000 S

    Landstreitmacht:

    Waffentragende Bevölkerung: 2,5 Regimenter LI*; 2,5 Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,4 Regimenter LI



    Schwerpunkt:

    Armenkassen
    In diesem schwierigen Jahr soll die Unterstützung der Bedürftigen im Land durch die Kommunen mit einer Kasse gestärkt werden.
    Die Stadt Stettin erhält daraus 5.000 S zur freien Verfügung.
    Kosten: 80.000 S + 5.000 S Stettin



    Ereignisse:


    • keine





    Reaktion:


    • Der Straßenbau wird weitergeführt. Es sollen für 560.000 S Straßen gebaut werden. Mit dem 20% Bonus entspricht dies einem Gesamtvolumen von 700.000 S. Die Gelder sollen in folgende Projekte fließen:
      • Einfache Straße zwischen Pori, Turku und Salo: 40km / 200.000 S (Gesamt: 140 Mongolische Meilen / 700 000 S von 200 Mongolischen Meilen / 1 000 000 S)
      • Mittlere Straße von Oulu zum Ufer des Oulujärvi: 25km / 375.000 S (Gesamt: 50 Mongolische Meilen / 750 000 S von 100 Mongolischen Meilen / 1 500 000 S)
      • Einfache Landstraßen in Nordfinnland: 10km / 50.000 S (Gesamt: 70 Mongolische Meilen / 350 000 S)
      • Einfache Landstraßen in Südfinnland: 15km / 75.000 S (Gesamt: 40 Mongolische Meilen / 200 000 S)

    • Dorfschulkasse: wird mit 40.000 S aufgestockt auf nun 51.000 S
    • Handelsprivilegien mit der Hanse: werden aufgehoben
    • Einlagen der Landwirtschaftlichen Bank: werden um 30.000 S erhöht auf nun 180.000 S.
    • Die Förderung kommunaler Saunen wird nun dauerhaft auf kleiner Stufe fortgeführt. Dafür sollen nun jährlich 15.000 S fließen. Diese Ausgaben werden von nun an im ersten Abschnitt unter "Feste Ausgaben" gelistet.





    Weiteres:


    • Kreditzinssatz: 12%
    • Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
      Schiffsproduktion: Stufe III (500 Mann)
    • Besonderheiten: Einige finnische LI* sind Waldläufer aus dem Norden mit Kampfvorteilen in Waldgebieten.
      Der Freihafen Stettin wurde dem Großfürsten anstelle von Uusima übertragen, das man auf Druck Narwas nicht abgeben konnte. Obwohl die Stadt als Vasall unter finnischer Suzeränität steht, trägt sie dank der engen Handelsbeziehungen zum finnischen Steueraufkommen bei.
    • Einlagen der Gesamtfinnischen Handelsbank: 350 000 S (davon 310 000 S verliehen)
    • Einlagen der Landwirtschaftlichen Bank: 180 000 S (davon 150 000 S verliehen) (Neu: zuvor 150 000 S)
    • Einlagen der Schulgeldkasse: 51 000 S (Neu: zuvor 11 000 S)
    • Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Markgrafschaft Brandenburg
    • Zur Stärkung des Handels bauen Stettin und Finnland eine mittlere Straße von Stettin aus nach Berlin (142km Länge, d.h. 2.130.000 S). Finnland übernimmt davon 630.000 S, Stettin zahlt 1.500.000 S. Brandenburg beteiligt sich über einen Schwerpunkt und wird bis 1720 jährlich 80.000 S an Finnland zahlen. Der Bau soll binnen 4 Jahren vonstatten gehen. Wurde Ende 1714 fertig gestellt sein.





    Finanzen:

    Etat 1713:
    Einnahmen Ausgaben
    470.000 S Steuereinnahmen 190.000 S Feste Ausgaben
    389.500 S Zinsen Kalifat 075.000 S Marine
    060.000 S Zinsen Stettin 150.000 S Söldner
    080.000 S Zahlung Brandenburg 085.000 S Schwerpunkt
    030.000 S Freundschaft Hanse 560.000 S Straßenbau Finnland
    040.000 S Schulgeldkasse
    030.000 S Landwirtschaftsbank
    1.029.500 S 1.130.000 S −100.500 S

    Kreditvergabe:
    Land Alt Neu Zinsen Neuvergabe
    Kalifat 4.100.000 S 4.000.000 S 9,5% ­−100.000 S
    Stettin 3.000.000 S 3.000.000 S 2% 0 S
    Gesamt 7.100.000 S 7.000.000 S ­−100.000 S

    Staatssäckel:
    Staatssäckel Ende 1715 717 S
    Etat 1716 −100.500 S
    Neuverschuldung 0 S
    Neuvergabe Kredite ­100.000 S
    Staatssäckel Beginn 1716 217 S

    Schuldenstand: 0 S
    Geändert von Käsbert (Gestern um 13:30 Uhr)

  4. #34
    Blubb=Lebenseinstellung Avatar von PaPaBlubb
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    Deutscher Orden

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    Schwerpunkt – Die Errichtung der Hohen Ordenskanzlei zu Stralsund

    Nachdem wir mit dem Hospital der Heiligen Elisabeth ein Fundament der Barmherzigkeit gelegt haben, ist es nun an der Zeit, die Struktur unseres Ordens für die kommenden Jahrhunderte zu stählen. Ein Haus, das Kranke speist und Ritter rüstet, bedarf einer ordnenden Hand und eines steten Flusses der Mittel. Wir ordnen daher die Errichtung einer Zentralen Ordenskanzlei in unserer Residenz an. In dieser Kammer sollen die Fäden unserer weit verstreuten Balleien aus Schweden, Deutschland und England zusammenlaufen. Durch die Einsetzung geschulter Kanzler und die Einführung einheitlicher Register stellen wir sicher, dass jedes Korn und jeder Pfennig, der dem Orden in der Ferne zugedacht ist, auch wahrlich sein Ziel in Vorpommern erreicht. Nicht aus Habgier geschieht dies, sondern aus Verantwortung: Nur eine gerechte und lückenlose Verwaltung unserer Güter garantiert, dass wir unseren Auftrag – den Schutz des Nordostens und die Pflege der Bedürftigen – ohne Wanken erfüllen können. So wie das Hospital die heilende Hand ist, so soll diese Kanzlei das wachsame Auge des Hochmeisters über den Besitz der Brüder sein. Auf dass der Orden in der Fremde geachtet und in der Heimat handlungsfähig bleibe.

    Weiteres:
    - 1,0 SR für 10.000 Unterstützung in Brandenburg für die Banditenbekämpfung


    Handelsprivilegien:
    - keine

    Einnahmen: 3.544.122
    570.000 (Steuern)
    35.000 (nicht verwendete Mittel)
    10.000 (Brandenburg)
    200.000 neuer Kredit aus Brandenburg zu 6% (Korrektur in Absprache der SL)
    2.729.122 Neuer Kredit in der Schweiz

    Ausgaben: 3.544.122
    40.000 Hofhaltung
    2.829.200 Kredit in der Schweiz (inklusive Zinsen)
    12.462 Zinsen an Brandenburg (Korrektur in Absprache der SL)
    207.700 Kredit in Brandenburg (Korrektur in Absprache der SL)
    50.000 Schwerpunkt
    10.000 Soldkosten
    257.000 Schiffsunterhalt
    70.000 Unterhalt der Geschütze
    22.400 Rückzahlung Sonderkredit
    45.360 Rückzahlung Inlandskredit (Korrektur in Absprache der SL)

    Ergebnis: 0

  5. #35
    Registrierter Benutzer Avatar von Jerry Demmings
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    Kgr. Galicien

    Jahreszug 1716

    Einnahmen Ausgaben
    Rücklagen 65.510 S
    Steuereinnahmen 590.000 S
    Kredit Inland 40.000 S
    Unterjährige Ausgabe -30.000 S

    Summe Ein 665.510 S
    Hofhaltungskosten 120.000 S
    Lfd. Kosten Botschaften: 37.500 S
    Soldkosten 37.500 S
    nachrichtlich: 80% zahlen die Grafschaften 150.000 S
    nachrichtlich: Sold ges. 187.500 S
    (2,5 Minghan LR in Lyon)
    Artillerie 60.000 S (1,0 Reg. Feldartillerie III)
    Schiffe 178.500 S (3*250 III, 8*100 III, 20*50 III, 7*25 III und 4*50 II, 7*25 II)

    Schwerpunkt 22.010 S
    nachrichtlich: 80% zahlen die Grafschaften 88.040 S
    nachrichtlich: SP ges. 110.050 S


    Kreditrückzahlung Inland 0 S
    Kreditrückzahlung Schweiz 0 S

    Zusätzliche Mittel an die Jakobus-Bruderschaft 15.000 S
    Weitere Förderung religiöse Handwerkskunst 30.000 S (davon 10.000 S für religiöse Hochzeitsgeschenke in Santiago)
    Kommission Liturgische Bücher 3.000 S
    Arbeit an Stufe 2 des Pilgerhospitals in Santiago: +56.000 S (damit fertig)
    Spende Jakobikirche Valencia 10.000 S
    Spende Petersdom 1.000 S
    Straßenbau 45.000 S
    Vasallen zahlen 5.000 S
    nachrichtlich: Straßenbau ges. 50.000 S

    Subventionen 50.000 S

    Summe Aus 665.510 S
    Ergebnis: 0 S

    -------------

    Schwerpunkt (ges. 110.050 S): Das Buß- und Betjahr

    Zur Vorbereitung auf das kommende heilige compostelanische Jahr ruft der König ein reichsweites „Buß- und Betjahr“ aus. Unter dem Leitwort „Kehrt um zu mir mit Fasten und Gebet, spricht der Herr“ (vgl. Joel 2,12) soll bewusst auf übermäßigen Luxus und höfische Verschwendung verzichtet werden, um ganz frei zu werden für die Beschäftigung mit den geistlichen Gütern. Als praktischer Nebeneffekt wird so auch angesichts der drohenden Teuerung ein Zeichen christlicher Verantwortung gesetzt. Der Hof schränkt repräsentativen Konsum deutlich ein und bemüht sich, den einfachen Leuten in einer möglichen Hungerzeit nicht zusätzliche Lasten aufzubürden. Auch die Vasallen werden aufgefordert, sich diesem Vorbild anzuschließen.

    Da nur wer betet, den Segen des Himmels erhält, werden in Santiago und am Hof die religiösen Zeremonien verstärkt: z. B. Votivmessen für eine bessere Ernte, Segnung der Felder mit dem Rituale Mozarabicum. Der Botafumeiro wird besonders auch zu vermehrten Buß- und Bittprozessionen und anderen inständigen Gebeten eingesetzt: Wie Weihrauch steige unser Gebet vor Gott auf! (Ps 141)

    Nach dem Vorbild alter christlicher Herrschertraditionen („Royal Maundy“) verteilt der König gemeinsam mit Mitgliedern seiner Familie an mehreren Orten, vor allem in der österlichen Bußzeit, öffentlich Almosen an Arme und Kranke. Auch die Grafen werden aufgerufen, ähnliche Akte christlicher Mildtätigkeit durchzuführen. Daneben soll auch alles verbleibende Budget des Schwerpunktes für die Unterstützung der Armen ausgegeben werden.

    Nebenaktionen und Reaktionen
    Die üblichen Ausgaben werden fortgesetzt: 37.500 S für die Botschaften; nun 30.000 S für die religiöse Handwerkskunst (dabei sollen 10.000 S für religiöse Handwerkskunst-Geschenke für Paare, die in Santiago heiraten, reserviert sein); 15.000 S für die Jakobus-Bruderschaft; 3.000 S für die liturgische Kommission; 10.000 S für die Jakobikirche in Valencia und 1.000 S für den Petersdom; Straßenbau.

    Ein Abgesandter unserer königlichen Schule soll bei der Eröffnung der päpstlichen Universität vorbeischauen.

    In das Pilgerhospital fließen dieses Jahr 56.000 S, sodass der Bau zum hl. Jahr fertiggestellt sein sollte.

    50.000 S werden für Getreidesubventionen zur Verfügung gestellt. Dies ist eine gemeinsame Maßnahme mit dem Kalifat, das selbst eine entsprechende Summe zur Verfügung stellen wird. Die Hofe sollen sich bei der Verteilung koordinieren.

    Handelsprivileg mit Cordoba wie bisher.

    Militär
    Keine Veränderungen.
    Zitat Zitat von Meister Wilbur
    Junge lies doch mal! Es geht um Katholiken und nicht irgendwelche Ketzer!

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