Zukunft
Vergangenheit
Es gab auch damals kluge Köpfe und Erfinungen. Wenn man es also schafft an diese heranzukommen, könnte man "eigene" Ideen zuführen. Michelangelo lebte bspw. in der Zeit, da Vinci hat man knapp verpasst. Militärtechnologie war schon immer gefragt, Antibiotika wären mit einem Mediziner sicher machbar. Paracelsus bspw.
Da gibts sicher sehr viele Dinge, die man anstreben könnte. Landkarten waren quasi gehütete Staatsgeheimnisse und jeder von uns hat eine Weltkarte im Kopf - eine ziemlich genaue sogar. Für die Eroberung der Azteken kommt man zu spät, aber evtl. könnte man in Kombination mit den Landkarten, die Inka noch irgendwie..."retten".
Ich würde jetzt mal voraussetzen, dass man die Sprache "mitbekommt". Sonst wäre es ja völlig blöd. Man könnte sehr viel machen, wenn man an den richtigen Stellen sitzen würde. Und mich würde auch die Vergangenheit mehr reizen.
Weißt du denn wie Antibiotika funktioniert? Wie es zusammen gesetzt ist? Nur zu wissen dass es Antibiotika gibt reicht da ja nicht aus. Und das theoretische wissen der Zeit ist noch nicht weit genug um dir da groß zu helfen.
Landkarten sind tatsächlich etwas an das ich nicht gedacht habe.
Es geht nicht um modernes Hightech Zeugs, sondern eher einfache Sachen. Sei es schnöde Farben die damals sau teuer waren kann man die billig herstellen aber teuer verkaufen. Man darf nur den Markt nicht überschwemmen.Oder man weiß einfach wo man nach Gold buddeln kann.
Man wird bestimmt einiges nicht sehen und sich wundern warum da keiner auf die Idee kam um irgendwas zu optimieren und sei es ein cooles Rezept.
Oder allein zu wissen das viren und Bakterien existieren ist Wasser abkochen, Hände waschen der Gesundheit zuträglich
Wer Rechtschreibfehler findet darf diese behalten :)
Original geschrieben von robertinho:
"Asterix und Flati stehen für solide Kompetenz und Verlässlichkeit."
Wo man denke ich die meisten und größten Beiträge leisten könnte wäre in der Mathematik und der Physik.
Bis Newton, Gauß und Euler ist es ja noch ein bisschen und wenn man sich noch an seine Uni Vorlesungen oder Abitur Zeit erinnern kann, kann man das auch niederschreiben.
Die Evolutionstheorie wäre auch noch etwas, aber dafür würde man vermutlich verbrannt werden.
Auch in der Philosophie und dem Staatswesen könnte man Beiträge leisten und die französische Revolution 200 Jahre früher starten. Das wäre dann natürlich auch ziemlich gefährlich.
Nein, ich nicht, aber das wäre ja genau mein Ansatz. Ich weiß nicht viel über Antibiotika, aber damaligen Medizinern und Forschern könnte man einen Floh ins Ohr setzen mit Mikroskopen und der Beobachtung von Schimmelpilzen. Wir werden nie herausfinden ob es funktionieren würde, aber es wäre eben der Weg, den ich einschlagen würde.
Bei einer Reise 500 Jahre in die Vergangenheit landet man in einer Magelgesellschaft mit - aus heutiger Sicht - katastrophalen hygienischen Zuständen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man da als moderner Mensch lange überlebt oder gar in die Position kommt, in der man sein ja durchaus überlegenes Wissen einsetzen könnte, tendiert gegen 0. Warum sollte jemand wie Paracelsus dich als unbekannten, standeslosen Niemand überhaupt eines Blickes würdigen oder gar anhören? Bildung ist alleine etwas für die adlige Elite. Wenn du ihm dann noch was von Bakterien erzählst, nimmt er dich erst recht nicht mehr ernst. Jeder weiß doch seit der Antike, dass Krankheiten durch ein Ungleichgewicht von Stoffen im Körper hervorgerufen werden
Gegebenenfalls bringt verursacht man auch gleich ein neues Massensterben, weil man einen Virus aus dem 21. Jahrhundert mitbringt, gegen den die Menschen vor 500 Jahren noch gar keine Abwehr hatten.
Darum lieber in die Zukunft. Das ist zwar auch ein Glücksspiel, aber man hat wenigstens nicht von vornherein verloren. Da gibt es zumindest die Chance auf Sozialsysteme und die Viren der Zukunft sind mit deren Medizin vielleicht gut zu bekämpfen. Für die Annahme, dass eine Reise in die Zukunft besser ausgeht als in die Vergangenheit, braucht es nichtmal eine Star-Trek-Utopie.
Ja, entscheidend ist natürlich wie man dort landet. Nackt und ohne irgendwas, ist man vermutlich nach ein paar Stunden tot in irgendeinem Graben. Aber so ist es ja nicht definiert und die Diskussion führt ja zu nichts. Gehen wir einfach davon aus, dass man ein bürgerliches Leben führt. Einigermaßen gesund und angesehen ist und ansonsten aber keinen großen Reichtum hat.
Darauf könnte man schon aufbauen, denke ich. Allerdings auch nicht an Tag 1.![]()
Ich habe das Szenario als Zeitreise verstanden, nicht als Isekai. Sprich, Flati zwingt dich in eine Zeitmaschiene, die nur einen Kippschalter hat, bei dem du zwischen Vergangenheit und Zukunft wählen kannst. Dabei hast du das, was du am Körper trägst. Zusätzliches Gepäck müsstest du mit Flati verhandeln, kostet aber vermutlich Aufpreis![]()
In dem Fall würde ich wohl auch die Zukunft wählen. Mit absolut nix dort plötzlich mitten in...keine Ahnung...Frankfurt zu stehen. Och ne, muss nicht sein.![]()
Es gibt immer wieder Berichte über Gegenstände oder Wissen, die nicht in die Zeit oder an den Ort passen.
zB die Dampfmaschine von Heron von Alexandria ca. 60 nChr., Spielzeug mit Rädern bei den Maya , Luftschraube von Leonardo da Vinci 1490, frühe Versuche mit Fallschirmen, ...
War das evt. alles Wissen aus der Zukunft, das der Zeitreisende aber nicht nutzbringend umsetzen konnte?
Und kann es sogar sein, das die Genies der Menschheitsgeschichte, alles Zeitreisende waren, denen es gelungen ist, ihr mitgebrachtes Wissen anzuwenden?
Wusste Kolumbus den Weg nach Amerika aus heutigen Karten?
Haben sich zB Aristoteles, Eratosthenes (Berechnung des Erdumfangs) und Galileo Galilei "erinnert", das die Erde eine Kugel ist?
Hat Edison so verbissen an der Glühbirne geforscht, weil er "wusste" das es irgendwie gehen musste, nur halt nicht genau wie?
Und wie war das mit Darwin, Newton, Einstein ....
Aber an jenem Morgen war es Magie gewesen. Und es hörte nicht auf, Magie zu sein,
nur weil man [inzwischen] eine Erklärung dafür hatte ... (Terry Pratchett)
Aber an jenem Morgen war es Magie gewesen. Und es hörte nicht auf, Magie zu sein,
nur weil man [inzwischen] eine Erklärung dafür hatte ... (Terry Pratchett)
Geändert von Rob Anybody (Gestern um 09:45 Uhr)
Aber an jenem Morgen war es Magie gewesen. Und es hörte nicht auf, Magie zu sein,
nur weil man [inzwischen] eine Erklärung dafür hatte ... (Terry Pratchett)
Das behaupte ich doch gar nicht. Es gab und gibt immer kleine Entwicklungsschritte und irgendwer muss ja mal das Rad erfunden haben, damit man die Idee "Rad" zu den Mayas bringen kann.
Wie weiter oben bereits angemerkt wurde, Kartographie (es gibt Amerika) ist etwas, an das man sich gut in der Vergangenheit (Amerika noch unentdeckt) erinnern kann und es reicht nicht aus, als Zeitreisender in der Vergangenheit einfach nur "E=mc²" zu schreien, man muss auch in der Lage sein, das mathematisch zu beweisen.
Mal angenommen, ich käme mit meinem "Schulwissen" im Jahre 1800 an. Was, von dem ich mich erinnern kann, lässt sich ausnutzen?
Amerika ist bereits entdeckt, für die Relativitätstheorie oder Quantenphysik ist die Zeit noch nicht reif, und außerdem weiß ich zu wenig über Mathematik und Physik.
Aber ich kann auf einem Schiff anheuern, die Welt umsegeln und dann über meine Beobachtungen ein Buch mit dem Titel "Über die Entstehung der Arten" schreiben, kurz bevor Darwin aufbricht
Geändert von Rob Anybody (Gestern um 10:03 Uhr)
Aber an jenem Morgen war es Magie gewesen. Und es hörte nicht auf, Magie zu sein,
nur weil man [inzwischen] eine Erklärung dafür hatte ... (Terry Pratchett)