Kgr. Galicien
Jahreszug 1716
| Einnahmen |
Ausgaben |
Rücklagen 65.510 S
Steuereinnahmen 590.000 S
Kredit Inland 40.000 S
Unterjährige Ausgabe -30.000 S
Summe Ein 665.510 S |
Hofhaltungskosten 120.000 S
Lfd. Kosten Botschaften: 37.500 S
Soldkosten 37.500 S
nachrichtlich: 80% zahlen die Grafschaften 150.000 S
nachrichtlich: Sold ges. 187.500 S (2,5 Minghan LR in Lyon)
Artillerie 60.000 S (1,0 Reg. Feldartillerie III)
Schiffe 178.500 S (3*250 III, 8*100 III, 20*50 III, 7*25 III und 4*50 II, 7*25 II)
Schwerpunkt 22.010 S
nachrichtlich: 80% zahlen die Grafschaften 88.040 S
nachrichtlich: SP ges. 110.050 S
Kreditrückzahlung Inland 0 S
Kreditrückzahlung Schweiz 0 S
Zusätzliche Mittel an die Jakobus-Bruderschaft 15.000 S
Weitere Förderung religiöse Handwerkskunst 30.000 S (davon 10.000 S für religiöse Hochzeitsgeschenke in Santiago)
Kommission Liturgische Bücher 3.000 S
EVTL: Spende Bistum Kanaren (Jahr 11/10) 3.000 S :EVTL
Arbeit an Stufe 2 des Pilgerhospitals in Santiago: +56.000 S (damit fertig)
Spende Jakobikirche Valencia 10.000 S
Spende Petersdom 1.000 S
Straßenbau 45.000 S
Vasallen zahlen 5.000 S
nachrichtlich: Straßenbau ges. 50.000 S
Subventionen 50.000 S
Summe Aus 665.510 S |
Ergebnis: 0 S
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Schwerpunkt (ges. 110.050 S): Das Buß- und Betjahr
Zur Vorbereitung auf das kommende heilige compostelanische Jahr ruft der König ein reichsweites „Buß- und Betjahr“ aus. Unter dem Leitwort „Kehrt um zu mir mit Fasten und Gebet, spricht der Herr“ (Joel 2,12) soll bewusst auf übermäßigen Luxus und höfische Verschwendung verzichtet werden, um ganz frei zu werden für die Beschäftigung mit den geistlichen Gütern. Als praktischer Nebeneffekt wird so auch angesichts der drohenden Teuerung ein Zeichen christlicher Verantwortung gesetzt. Der Hof schränkt repräsentativen Konsum deutlich ein und bemüht sich, den einfachen Leuten in einer möglichen Hungerzeit nicht zusätzliche Lasten aufzubürden. Auch die Vasallen werden aufgefordert, sich diesem Vorbild anzuschließen.
Da nur wer betet, den Segen des Himmels erhält, werden in Santiago und am Hof die religiösen Zeremonien verstärkt: z. B. Votivmessen für eine bessere Ernte, Segnung der Felder mit dem Rituale Mozarabicum. Der Botafumeiro wird besonders auch zu vermehrten Buß- und Bittprozessionen und anderen inständigen Gebeten eingesetzt: Wie Weihrauch steige unser Gebet vor Gott auf! (Ps 141)
Nach dem Vorbild alter christlicher Herrschertraditionen („Royal Maundy“) verteilt der König gemeinsam mit Mitgliedern seiner Familie an mehreren Orten, vor allem in der österlichen Bußzeit, öffentlich Almosen an Arme und Kranke. Auch die Grafen werden aufgerufen, ähnliche Akte christlicher Mildtätigkeit durchzuführen. Daneben soll auch alles verbleibende Budget des Schwerpunktes für die Unterstützung der Armen ausgegeben werden.
Nebenaktionen und Reaktionen
Die üblichen Ausgaben werden fortgesetzt: 37.500 S für die Botschaften; nun 30.000 S für die religiöse Handwerkskunst (dabei sollen 10.000 S für religiöse Handwerkskunst-Geschenke für Paare, die in Santiago heiraten, reserviert sein); 15.000 S für die Jakobus-Bruderschaft; 3.000 S für die liturgische Kommission; <!-------- 3.000 S für die Mission auf den Kanaren (Tranche 11/10)--------> ; 10.000 S für die Jakobikirche in Valencia und 1.000 S für den Petersdom; Straßenbau.
In das Pilgerhospital fließen dieses Jahr 56.000 S, sodass der Bau zum hl. Jahr fertiggestellt sein sollte.
50.000 S werden für Getreidesubventionen zur Verfügung gestellt.
Handelsprivileg mit Cordoba wie bisher.
Militär
Keine Veränderungen.
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Endlich mal ein Anlass für was religiöses