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Thema: Der Mongolensturm - Runde 16 - 1716

  1. #16
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    Königreich Schottland

    In diesem schwachen Erntejahr wurde der Bau der nautischen Schule mit besonders großem Eifer vorangetrieben, so dass man bereits im Herbst erste Schüler annehmen konnte. Zudem sind zahlreiche Anmeldungen für 1716 eingegangen. Haupteinnahmequelle war diesmal die Fischerei, auch wenn man zugunsten der anderen Briten in vielen Fällen auf noch lukrativere Geschäfte verzichtete.


    Besonderheiten:
    Die schottische Krone bezieht aus königlichen Konzessionen für die Fischerei vor Nova Scotia ein jährliches Einkommen von der amerikanischen Kolonie, das völlig frei verwendet werden kann und keinen Restriktionen aus dem Regelteil unterliegt – sofern man von offensichtlich unmöglichen Aktionen absieht.
    Dank der reichen Fischgründe vor der neuschottischen Küste ist das Reich vor Hungersnöten sicher und verliert in Jahren mit einer Missernte kaum an Einnahmen oder Bevölkerung. In schweren Notzeiten wird Schottland sogar zum Anziehungspunkt für fremde Bürger.
    Da es in der Vergangenheit mehrere englische Invasionen gegeben hat, ist das Grenzgebiet auf schottischer Seite mit sehr modernen Burgen geschützt, die vom örtlichen Adel und den wohlhabenden Bürgern der Städte unterhalten werden. Lief als Gegenleistung an den Adel mit dem großflächigen Beginn der Bauernbefreiung Anfang 1709 aus.

    Herrschaftsgebiet: Schottland
    Vasallen: Nova Scotia (seit 1702 zugleich Vasalleneid gegenüber dem Großkhanat Shikawo)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 210 000
    Regionen: Lowlands, Highlands-Island-Nordatlantikinseln (mit der Kalmarer Union, den Zisterziensern vom Heiligen Nikolaus und den mongolischen Stützpunkten); Nova Scotia ist der Region St.-Xystus-Strom zugeordnet

    Hauptstadt: Edinburgh (Stadtbefestigung 3)
    Hauptresidenz: Edinburgh (Stadtschloss 3)
    Wichtige Festungen: Dumfries (4), Langholm (5), Hawick (5), Kelso (5), Duns (3), mittlerweile nicht mehr unterhalten und daher nur unvollständig für eine Belagerung gerüstet
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Robert IV. (seit 1688, *1646)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Royal Bank of Scotland zur Förderung von Landwirtschaft und Fischerei
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Irland und England
    1704: Bau eines Handelshafens auf Nova Scotia zum halben Preis
    1705: Erstellung eines (fiktiven) Stammbaumes der Steward/Stuart-Dynastie
    1706: Feier der Highland Games mit einem Finale in Braemar
    1707: Einrichtung einer Bauernkasse, die den geplanten Übergang zur Bauernbefreiung unterstützen soll
    1708: Beginn der Bauernbefreiung mit Landverteilung (geplant bis 1714, Ablösezahlungen von 50 S pro Person, die bis ungefähr 1810 laufen dürften)
    1709: Doppelhochzeit des Kronprinzen Edward von England mit Prinzessin Fiona von Schottland und Kronprinz Malcolm von Schottland mit Prinzessin Mary von England.
    1710: Rundreise des Königs durch Schottland, um sich volksnah zu zeigen
    1711: Gründung des Distelordens (The Most Ancient and Most Noble Order of the Thistle)
    1712: Bau eines Handelshafens 1 in Iverness
    1713: Handelsmission in die drei nördlich gelegenen neuen Vasallenkhanate Nordamerikas
    1714: Großes Ritterturnier in Glasgow
    1715: Gründung einer nautischen Schule in Aberdeen

    Besondere Gebäude:
    Seit 1706: Handelshafen 1 auf Nova Scotia
    Seit 1715: Nautische Schule 1 in Aberdeen

    Offene Bauprojekte: Handelshafen 1 in Iverness (340 000 S/ 1 500 000 S)

    Botschaften und Feste Gesandtschaften: Keine


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Königreich England (mit Vasallen)

    Steuereinnahmen: 1 310 000 S
    Einnahmen der Krone aus Neuschottland: 120 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Freiwillige Kriegsabgabe der wohlhabenden Stände: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 6 601 S
    Entrichtete Tribute: 60 000 S an das Großkhanat Negübeihafen
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Royal Bank of Scotland: 400 000 S (davon 400 000 S verliehen)
    Einlagen der Bauernkasse: 0 S (sollte möglichst wieder aufgefüllt werden, 100 000 S sind in den letzten Jahren eine gute Summe gewesen, um die Freikäufe zu beschleunigen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 200 000 S
    Soldkosten: -
    Infrastrukturkosten 1715: 220 000 S
    Weitere feste Ausgaben: 60 000 S an das Großkhanat Negübeihafen
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 1 000 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 1 100 000 S


    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1715: 851 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 476), 140 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1716: 858 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 483), 450 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.


    Waffentragende Bevölkerung: 0,5 (effektiv 0,5) Minghan SR (leicht gesunken), 0,4 (effektiv 0,4) Minghan LR, 3,8 (effektiv 3,8) Regimenter LI (leicht erhöht)
    Vasallenaufgebote: 0,5 (effektiv 0,5) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (1500 Mann)

    Geschütze: -


    Schiffe zu Jahresbeginn 1715: 4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II
    Schiffe am Jahresende 1715: 4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1716: 4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II

    Söldner: 1,0 Minghan LR (Lyon)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1715: -

  2. #17
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    Irische Föderation

    Wie erhofft gelingt es der Föderation, mit der staatlichen Handelsfahrt einen hohen Gewinn zu erzielen, da viele Iren über die nötige Expertise verfügen und man zudem in einem sehr günstigen Jahr aufgebrochen ist, als die bisherigen Handelsbeziehungen erst wieder neu geknüpft wurden.

    Da man nun wieder über hohe finanzielle Mittel verfügt, schlägt der Föderationsrat eine Zinszahlung von 10% an die Handelshäuser vor, die man mit dem Zwangskredit belastete. Dies komme vermutlich auch dem Wunsch Arbogasts I. entgegen, die Präsenz des Landes inner- und außerhalb Europas wieder zu verstärken und so die Märkte nicht denjenigen zu überlassen, die sich in Handelsblöcken zusammenschlössen.

    Die Handelsdelegation konnte ebenfalls einen gewissen Erfolg vermelden, und auch in Nordamerika lief der WMC-Handel wieder an.

    Auf Barbados begann der Wiederaufbau des Handelspostens, auch wenn die Konflikte in den ersten Monaten des Jahres zunächst für eine gewisse Verzögerung sorgten. Die im Handel mit Südamerika engagierten Konsortien bringen sich hier übrigens auch selbst mit eigenen Mitteln ein.


    Besonderheiten:
    Die irische Föderation kontrolliert die Häfen Donegal, Sligo, Galway, Limerick und Cork, deren Hafenanlagen und Geschütze allen anderen in Europa überlegen und daher für den Nordamerikahandel besonders wichtig sind.
    Auf Nantucket verfügt die Föderation über eine Werft, die jährlich vier Schiffe der Stufe IV errichten kann. Die Insel ist (anders als die meisten anderen Kolonien) ein Teil Irlands.
    In Cork besteht eine Seefahrtsakademie, die sich wie eine Universität für Kaufleute und Seeleute auswirkt.
    Das Schutzmantellied und die neue Marienfahne sorgen für eine zusätzliche Motivation der Seeleute gegen Schiffe von Ländern, die man als nichtchristlich oder nichtkatholisch ansehen kann. Gegen christliche Gegner bleibt die Kampfkraft hingegen unverändert, während man bei Kämpfen gegen Schiffe des Heiligen Stuhls oder der Zisterzienser vom Heiligen Nikolaus sogar mit einem Malus zu rechnen hat.


    Herrschaftsgebiet: Irland, Isle of Man, Nantucket
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 010 000
    Regionen: Irland (mit Dublin); Nantucket ist der Region Amerika-Ostküste zugeordnet

    Hauptstadt: Keine
    Ratsort: Limerick (Stadtbefestigung 4)
    Residenz des Ratsvorsitzenden („Hochkönig“): Galway
    Wichtige Festungen: Donegal (3), Sligo (5), Galway (4), Cork (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Hochkönig Arbogast I. (seit 1704, *1639), Abt von Athenry
    Abgedankte Monarchen: Hochkönig Patrick III. (1685-1704, *1631, 1711 verstorben)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung eines Handelsbüros auf Nantucket
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Schottland und England
    1704: Ausbau des Handelshafens auf Nantucket um eine Stufe (auf Stufe 3) zum halben Preis
    1705: Einrichtung einer Fischerei- und Handwerkerbank
    1706: Übernahme des Schutzmantelliedes und einer Marienfahne für die Föderationsflotte
    1707: Einrichtung eines Handelspostens 1 in Yunushafen
    1708: Einführung des St.-Patrick‘s-Days als Nationalfeiertag
    1709: Gemeinsame Förderung der Braukunst mit den Zisterziensern vom Heiligen Niklaus
    1710: Einrichtung eines Handelspostens 2 in Yamacraw (Savannah)
    1711: Förderung des Walfangs und der Walverarbeitung auf Nantucket
    1712: Symposium des Fortschritts für die Irische Föderation
    1713: Föderung der irischen Whiskeyproduktion, dem „Wasser des Lebens“
    1714: Förderung des Musikhandwerks
    1715: Handelfahrt nach Südamerika

    Besondere Gebäude:
    Seit 1701: Handelsbüro auf Nantucket
    Seit 1704: Auf Stufe 3 ausgebauter Handelshafen (Nantucket)
    Seit 1707: Handelsposten 1 in Yunushafen
    Seit 1710: Handelsposten 2 in Yamacraw (Savannah)
    Seit 1711: Handelsposten 1 auf Barbados, wurde der Hanse abgekauft

    Handelsprivilegien und Monopole: Keine


    Steuereinnahmen: 1 040 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Erträge der Handelsfahrt: 2 110 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 3 417 S
    Weitere Einnahmen: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der irischen Fischerei- und Handwerkerbank 660 000 S (davon 660 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 250 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -

    Fällige Kredite:
    Zwangskredit im Inland: 5 500 000 S zu einem variablen Zinssatz


    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1715: 851 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 476), 140 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1716: 858 Anteile (Irland: 125, Schottland 125, England 125, Handelskonsortien 483), 450 000 S, dazu 3*400, 10*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 150 000 S.


    Waffentragende Bevölkerung: 0,6 (effektiv 0,6) Minghan SR 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 4,2 (effektiv 4,2) Regimenter LI (leicht gewachsen)
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (5000 Mann, in Nantucket Stufe IV für jeweils vier Schiffe)
    Geschütze: -
    Besondere Geschütze: 2,5 Regimenter Festungsgeschütze V


    Schiffe Anfang Schiffe Anfang 1715:
    Hauptflotte: 2*400 IV, 4*300 IV, 3*150 IV, 13*100 III, 12*50 IV, 13*50 III, 10*25 IV, 17*25 III, davon 2*400 IV, 4*300 IV, 3*150 IV, 12*50 IV und 6*25 IV in den Häfen von Shetland, Kirkwall und Toftir und 4*25 IV auf Island
    Nantucketschutzflotte: dauerhaft 1*300 IV, 6*100 III, 10*50 III, 20*25 III unter dem Kommando des Söldnerhauptmanns Robert von Amalfi
    Mit Jahresbeginn abgegebene Schiffe: 13*100 III, 13*50 III

    Schiffe zum Jahresende 1715:
    Hauptflotte: 2*400 IV, 4*300 IV, 3*150 IV, 12*50 IV, 10*25 IV, 17*25 III
    Nantucketschutzflotte: dauerhaft 1*300 IV, 6*100 III, 10*50 III, 20*25 III unter dem Kommando des Söldnerhauptmanns Robert von Amalfi

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1716:
    Hauptflotte: 2*400 IV, 4*300 IV, 3*150 IV, 12*50 IV, 10*25 IV, 17*25 III
    Nantucketschutzflotte: dauerhaft 1*300 IV, 6*100 III, 10*50 III, 20*25 III unter dem Kommando des Söldnerhauptmanns Robert von Amalfi


    Söldner: 1,0 Minghan LR (Lyon) auf Irland, 1,0 Regimenter LI (Cádiz) auf Nantucket

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1715: -

  3. #18
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    Föderation der Zisterzienser vom Heiligen Nikolaus

    Das neue Gebetbuch hilft wie erhofft, die zahlreichen Novizen und Postulanten in die Gemeinschaft zu integrieren.


    Besonderheiten:
    Die Zisterzienserföderation erhält Subsidien aus Shikawo, Narwa und der Kalmarer Union, um den Seeverkehr zu schützen und ihre mächtige Flotte zu unterhalten (1707/08 erstmals reduziert, gegenwärtig werden davon nur noch die Subsidien aus Narwa bezahlt).
    Einige der den Mönchen nach 1610 übereigneten Schiffe sind noch Konstruktionen aus der Zeit Yunus‘ IV., die über weit bessere nautische Eigenschaften verfügen als heutige Bauten.
    Auf Labrador und in Neufundland öffnete Shikawo den Brüdern vier Freihäfen, um Holz und andere wichtige Güter günstig erwerben zu können.


    Herrschaftsgebiet: Orkney-Inseln, Shetland-Inseln, Färöer-Inseln, Grönland
    Vasallen: -
    Freihäfen: St. Juruk’s (Neufundland), Natashquan, North River, Nain (Labrador)
    Seit Anfang 1709 verwaltet der Orden auch die mongolischen Dörfer auf Spitzbergen
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 25 500 (leicht erhöht)
    Regionen: Highlands-Island-Nordatlantikinseln (mit der Kalmarer Union, Schottland und den mongolischen Stützpunkten); die Freihäfen sind der der Region St.-Xystus-Strom zugeordnet

    Hauptstadt: Keine
    Sitz des Erzabtes: Shetland (Stadtbefestigung 6, Klosteranlage 5)
    Wichtige Festungen: Kirkwall (6), Toftir (6)
    Wichtige Klöster: Kirkwall (5), Toftir (3)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Erzabt Eleutherius III. (seit 1714, *1660)
    Verstorbene Ordensoberhäupter:
    Erzabt Theodosius I. (1695-1703, *1619)
    Erzabt Bernhard IV. (seit 1703-1714, *1649)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Gesandtschaften in sechs Länder mit diplomatischem und wissenschaftlichem Zweck
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Bau einer Klosteranlage 2 in Natashquan für den weiblichen Ordenszweig
    1704: Bau eines Handelspostens 1 in St. Juruk’s
    1705: Errichtung einer wohnlichen Notunterkunft für Seeleute im Hafen von Kirkwall
    1706: Einrichtung eines Stadtklosters 1 in Rom als Pilgerherberge für Jerusalemwallfahrer
    1707: Einrichtung eines Stadtklosters 2 in Jaffa als Pilgerherberge
    1708: Übernahme des Pilgerschutzes im Mittelmeerraum (auf päpstlichen Wunsch)
    1709: Gemeinsame Förderung der Braukunst mit der Irischen Förderation
    1710: Pilgerfahrt des Abtes ins Heilige Land
    1711: Erzabt Bernhard IV. berichtet von seiner Pilgerfahrt ins Heilige Land
    1712: Einführung einer Brieftaubenzucht auf den Inseln
    1713: Baubeginn einer Klosteranlage 1 bei Lissabon
    1714: 600-Jahr-Feier der Primarabtei Potigny
    1715: Einführung eines neuen Stundenbuchs


    Besondere Gebäude:
    1704: Handelsposten 1 in St. Juruk’s
    1705: Klosteranlage 2 des weiblichen Ordenszweiges aus Frankreich in Natashquan
    1705: Notunterkunft für Seeleute im Hafen von Kirkwall
    1706: Stadtkloster 1 in Rom als Pilgerherberge für Jerusalemwallfahrer
    1707: Stadtkloster 2 in Jaffa als Pilgerherberge

    Offene Bauprojekte:
    1713-17XX Klosteranlage 1 bei Lissabon (370 000 S/ 1 500 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Keine


    Steuereinnahmen: 260 000 S
    Subsidien: 250 000 S (Shikawo, entfallen endgültig), 100 000 S (Narwa), 60 000 S (Kalmarer Union, entfallen seit 1709 vermutlich dauerhaft), 30 000 S (Jaffa)
    Zusätzliche Subsidien aus dem Heiligen Land: 60 000 S (1711-1735 jährlich)
    Zusätzliche Subsidien des Heiligen Stuhls: 60 000 S
    Zusätzliche Subsidien der britischen Mächte: 300 000 S
    Weitere Einnahmen: 100 000 S aus päpstlichen Mitteln für das Kloster zu Lissabon (bereits verbaut)
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 900 S
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 20 000 S
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 600 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 660 000 S

    Waffentragende Bevölkerung: 0,3 (effektiv 0,3) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (500 Mann)

    Geschütze: 1,0 Regimenter Festungsgeschütze IV

    Schiffe Anfang 1715: 2*250 V, 2*150 VI, 4*100 V, 8*100 IV, 4*50 V, 18*50 IV, 3*50 III, 2*25 V, 22*25 III, davon befinden sich 1*100 V, 5*100 IV, 1*50 V, 6*50 IV, 1*25 V zum Pilgerschutz im Mittelmeerraum
    Schiffe zum Jahresende 1715: 2*250 V, 2*150 VI, 4*100 V, 8*100 IV, 4*50 V, 18*50 IV, 3*50 III, 2*25 V, 22*25 III, davon befinden sich 1*100 V, 5*100 IV, 1*50 V, 6*50 IV, 1*25 V zum Pilgerschutz im Mittelmeerraum
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1716: 2*250 V, 2*150 VI, 4*100 V, 8*100 IV, 4*50 V, 18*50 IV, 3*50 III, 2*25 V, 22*25 III, davon befinden sich 1*100 V, 5*100 IV, 1*50 V, 6*50 IV, 1*25 V zum Pilgerschutz im Mittelmeerraum


    Söldner: 1,5 Regimenter LI (Narwa)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1715: -

  4. #19
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    Kalmarer Union

    Die Förderung des Gesangs passt sehr gut zu den bisherigen Maßnahmen, den Gedanken des vereinten Nordens im Volk zu verankern und wird vor allem in Dänemark und Schonen mit Begeisterung und Hingabe aufgenommen. Hier hat König Radbod mittlerweile ein äußerst großes Ansehen gewonnen, wie sich auch am Verhalten der schonischen Bevölkerung während der Ordensbesatzung zeigte.

    Die Zivilliste fällt dann auch höher als erwartet aus, auch wenn selbst der treue Landtag zu Malmö nicht alle Steuereinnahmen nach Kopenhagen überweisen kann, da man ansonsten selbst keine Mittel mehr zur Verfügung hätte. Dafür sind erstmals auch Spenden aus den früheren Reichen der Kalmarer Union eingetroffen. Einige loyalistische Handwerker aus Norwegen wählten sogar die Auswanderung und ließen sich in Kopenhagen nieder. Die Stände raten außerdem dazu, künftig wieder einen gewissen militärischen Schutz in den verbliebenen beiden Provinzen sicherzustellen, etwa durch ein Söldnerminghan.

    Die französischen Hilfstruppen sind eingetroffen und haben mit Zustimmung des Malmöer Landtages die Festung Helsingborg bemannt.

    Bei der Sonnenwendfeier ist es dem geschickten Ortsbischof Kilian von Roskilde gelungen, den bewusst langweilig und unverständlich gestalteten Vortrag durch eine kurze, feurige Predigt mit einer Segensfeier für werdende Mütter und kleine Kinder zu ersetzen und so zahlreiche Familien anzuziehen. Überdies verteilten Schwestern des Benediktinerordens Süßigkeiten und kleine Kreuze, was sich zu einer echten Konkurrenz für die Lichtfeier der Heiden auswuchs.

    Dafür gelang es, die Wintersonnenwende bei denjenigen zu etablieren, die Weihnachten nicht feiern wollen oder nach einer anderen Form suchen. Dies gilt als besonders großer Erfolg, weil es sich um eine Neuerung handelt, die in den letzten Jahrhunderten keine Tradition in Dänemark hatte. Nach Norwegen und Schweden hat sich diese Idee aber zunächst noch nicht verbreitet.

    König Erik von Schweden antwortet höflich auf den Brief Radbods und bezeichnet ihn in der Anrede auch als „nordischen Bruder“. Er erklärt zwar, an der Unabhängigkeit seines Landes festhalten zu wollen, gibt aber zugleich seiner Hoffnung Ausdruck, es werde nie mehr zu Kämpfen zwischen nordischen Geschwistern kommen. Norwegen verzichtete überdies zugunsten der anderen beiden Kronen auf hohe mögliche Gewinne aus der Fischerei.


    Besonderheiten:
    Dänemark musste im Vertrag von 1414 zwar auf einen Zoll am Sund verzichten, erhielt aber das Recht, im Kriegsfall neutrale Schiffe aufzuhalten und auf Konterbande zu überprüfen.
    In Norwegen wirken sich die Hanseprivilegien zum Vorteil der Staatskasse aus, da die Hanse inzwischen von dort fast ihr gesamtes Holz für den Schiffbau bezieht.
    In Stockholm residiert der Hochmeister des Deutschen Ordens. Die Stadt profitiert daher in gewissem Maße von der Wirtschaft nichtschwedischer Balleien.

    Herrschaftsgebiet: Dänemark, Norwegen, Schweden
    Vasallen: Island (bis 1713/14), Schonen (seit Ende 1714)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 850 000 (D, leicht gewachsen) + 500 000 (N) + 1 200 000 (S)
    Regionen: Dänische Inseln-Schonen (mit Gotland und Aland), Jütland-Schleswig-Holstein-Lübeck (mit Brandenburg und der Deutschen Hanse), Norwegen, Schweden, Highlands-Island-Nordatlantikinseln (Island, mit den Zisterziensern vom Heiligen Nikolaus, Schottland und den mongolischen Stützpunkten)

    Hauptstädte: Kopenhagen (Stadtbefestigung 2, Stadtschloss 1), Oslo (Stadtbefestigung 2, Stadtschloss 1), Stockholm (Stadtbefestigung 2, Stadtschloss 1)

    Ehemalige Hauptresidenz: Kalmar (Wasserschloss 2)
    Wichtige Festungen: Helsingborg (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Radbod I. Nordlandsson (seit 1708, *1683)
    Herzog von Schonen (Vasall): Frans von Ystad (seit 1714, *1657)

    Abgedankte Monarchen:
    König Erik VIII./IV./XIV. von Dänemark, Norwegen und Schweden (1689-1708, *1655)

    Abgedankte Prätendenten:
    König Waldemar IV. von Schweden (1708-1714, *1657)
    Ansgar von Kallinge, vom Orden benannter Landpfleger von Schonen (1714, *1654)

    Weitere Prätendenten (nicht anerkannt):
    König Olav IV. von Norwegen (seit 1708, *1659)
    König Erik XV. von Schweden (seit 1714, *1661)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Adelsfest in Kalmar, das als dauerhafte Tradition eingeführt werden soll
    1702: Bau eines Fischereihafens in Trondheim (1703 Ausbau zum Regionalhafen)
    1703: Einführung der Wikingermode bei Hofe
    1704: Einführung und Organisation von staatlicher Zwangsarbeit
    1705: Gründung der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) für den Nordamerikahandel
    1706: Einrichtung eines Konsulats in Paris
    1707: Erarbeitung einer einheitlichen nordischen Schriftsprache
    1708: „Erforschung der Berge“ mit Ungarn, Italien und der Eidgenossenschaft
    1709: Gründung panskandinavistischer Vereine
    1710: Umbau des Hofes, „um Geheimaktionen durchzuführen und besser auf dem diplomatisch/propagandistischen Feld zu agieren“ (Effizienzsteigerung gewählt)
    1711: Gründung eines Geheimdienstes
    1712: Einführung einer Luxussteuer
    1713: Gründung einer nautischen Schule in Kopenhagen
    1714: Gründung des Istituto di Metallurgia, einer Schule für Metallurgie in Bergamo
    1715: Förderung des Allsång und damit verbundener Chöre


    Offene Bauprojekte:
    Seit 1713: Schule für Nautik in Kopenhagen (Stand: 65 000 S von 250 000 S)

    Besondere Gebäude:
    Seit 1703: Regionalhafen in Trondheim

    Besondere Institutionen:
    Achtung Spoiler:
    Seit 1711: Geheimdienst in Kopenhagen, seit 1715 mit 20000 S dotiert (Versuch zur Aufdeckung der Ordensverschwörung)



    Botschaften und Feste Gesandtschaften:
    Seit 1706: Konsulat beim Königreich Frankreich in Paris (2 500 S)
    Seit 1709: Konsulat beim Königreich Norwegen in Oslo, seit 1711 als Botschaft weitergeführt (10 000 S)
    Seit 1709: Konsulat beim Königreich Schweden in Stockholm, seit 1711 als Botschaft weitergeführt (10 000 S)
    Seit 1710: Konsulat beim Kalifat von Cordoba in Cordoba, 1711 von beiden Seiten aufgelöst, keine Kosten mehr
    Seit 1710: Konsulat bei der Deutschen Hanse in Lübeck (2 500 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1715: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für die Markgrafschaft Brandenburg (mit Vasallen)


    Embargos und andere Strafmaßnahmen:
    Seit 1715: Vollständiges Embargo gegen den Deutschen Orden


    Dänische Steuereinnahmen: 140 000 S (D)
    Schonische Zivilliste: 50 000 S
    Spenden aus Schweden und Norwegen: 14 000 S
    Verfügbare Zwangsarbeiter (für je 0,1 S bei Bauprojekten einsetzbar): 4 700 (D)
    Einnahmen aus der Luxussteuer: 8 000 S
    Rücklagen für das „nordische Erwachen“: -

    Nicht verwendete Mittel: -
    Einnahmen aus den Kaperbriefen: -
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 100 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -


    Fällige Kredite:
    816 121 S im Inland zu 12% Zinsen, insgesamt also 914 056 S
    Oder 827 071 im Inland zu 12% Zinsen, insgesamt also 926 320 S (korrigiert)


    Eigenkapital der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) Anfang 1715: 500 Anteile (Kalmarer Union: 500), 44 000 S, dazu 1*250 (Handelsschiff II) und 1*100 (Handelsschiff III) mit jährlichen Kosten von 16 000 S.
    Die Gesellschaft verfügt seit Anfang 1713 über ein Monopol für den Pelzimport in die Kalmarer Union (gegenwärtig nur in Dänemark wirksam).

    Eigenkapital der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) Anfang 1716: 500 Anteile (Kalmarer Union: 500), 57 000 S, dazu 1*250 (Handelsschiff II) und 1*100 (Handelsschiff III) mit jährlichen Kosten von 16 000 S.
    Im Sommer stieß zudem ein ungarisches Schiff (200 III) zur Handelsflotte, das die NHG frei nutzen kann, aber auch unterhalten muss
    Die Gesellschaft verfügt seit Anfang 1713 über ein Monopol für den Pelzimport in die Kalmarer Union (gegenwärtig nur in Dänemark wirksam).


    Waffentragende Bevölkerung:
    Dänemark: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 1,1 (effektiv 1,1) Regimenter LI
    Dänische Vasallenaufgebote (Schonen): 0,2 (effektiv 0,1) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 0,4 (effektiv 0,3) Regimenter LI
    Norwegen: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 0,6 (effektiv 0,6) Regimenter LI
    Schweden: 0,9 (effektiv 0,9) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR, 1,9 (effektiv 1,9, leicht erhöht) Regimenter LI, dazu 1,5 Minghan LR-Söldner (Pilsen)


    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann in jedem Königreich)
    Schiffsproduktion: Stufe II (1000 Mann in Norwegen, je 500 Mann in Dänemark und Schweden)

    Geschütze: -

    Schiffe Anfang 1715: 2*100 II, 12*25 III, 1*50 I („Drachenboot“)
    Schiffe zum Jahresende:
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1716: 2*100 II, 12*25 III, 1*50 I („Drachenboot“)

    Schwedische Schiffe Anfang 1715: 4*50 III, 4*25 III, 5*50 II, 10*25 II
    Neubauten: -
    Schwedische Schiffe Anfang 1716: 4*50 III, 4*25 III, 5*50 II, 10*25 II

    Norwegische Schiffe Anfang 1715: 10*50 II, 20*25 II
    Neubauten: 11*100 III (Geschenke der Irischen Föderation zu Jahresbeginn)
    Norwegische Schiffe Anfang 1715: 11*100 III, 10*50 II, 20*25 II


    Söldner: -

    Im Felde stehende Einheiten: -


    Dänische Verluste 1715: -

    Schwedische Verluste 1715: -

    Norwegische Verluste 1715: -
    Geändert von Jon Snow (26. Mai 2026 um 13:51 Uhr)

  5. #20
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    Großfürstentum Finnland

    Die Förderung kommunaler Saunen wird von den meisten Dörfern mit großer Dankbarkeit angenommen. Die Tradition besteht ja bereits sehr mehr als einen Jahrtausend und wurde während der friedvollen mongolischen und nachmongolischen Jahre weiter verfeinert. Es wäre durchaus denkbar, jedes Jahr etwas Geld dafür bereitzustellen und so Gesundheit, Zufriedenheit und Wohlbefinden der Menschen zu stärken. Allerdings warnen Ärzte und Hebammen davor, Kinder dort zur Welt zu bringen. Die Körpersäfte aller Menschen, die zuvor die Hitze genutzt hätten, seien vermutlich noch sehr lange Zeit in der Luft. Dadurch könnte ein Kind zu viel davon aufnehmen und später beispielsweise zu einem äußerst schwermütigen, cholerischen oder phlegmatischen Jugendlichen heranwachsen.

    Der Straßenbau ging weiter gut voran und verbindet nun die verschiedenen Landeteile noch besser miteinander und mit der Außenwelt. Zudem profitierte man sehr davon, dass in den meisten Landesteilen der Getreideanbau kaum eine Rolle spielt, so dass man von der eher geringen Ernte nicht sehr stark betroffen war. Stettins Aufschwung hielt zudem weiter an, denn über diesen Hafen wurde viel Getreide aus dem Baltikum verschifft. Es gilt auch als sicher, dass die Hanseprivilegien in Kraft getreten sind – leider aber auch, dass die eine wirtschaftliche Stärkung vieler Stände eher behindern. Man geht davon aus, dass die Staatskasse ohne die Vorrechte der Deutschen in diesem Jahr Einnahmen von mehr als 500000 S verbucht hätte. Das Ganze ist also durchaus spürbar.

    Die Dorfschulkasse ist aus Sicht der kommunalen Amtsträger weiterhin sehr nützlich, auch wenn nicht in jedem Jahr dieselbe Summe verwendet werden kann. Man könnte vielleicht darauf achten, dass mit Jahresbeginn stets etwa 50000-60000 S verfügbar wären. Bei der Gelegenheit weisen einige Dorfoberhäupter auch darauf hin, dass man nicht nur die Handelskasse mit frischem Geld versorgen könne. Die Landwirtschaftskasse werde in verschiedenen Regionen nämlich auch für Jagd und Waldwirtschaft nutzbar gemacht.


    Besonderheiten:
    Einige finnische LI* sind Waldläufer aus dem Norden mit Kampfvorteilen in Waldgebieten.
    Der Freihafen Stettin wurde dem Großfürsten anstelle von Uusima übertragen, das man auf Druck Narwas nicht abgeben konnte. Obwohl die Stadt als Vasall unter finnischer Suzeränität steht, trägt sie dank der engen Handelsbeziehungen zum finnischen Steueraufkommen bei.
    Der Dorfkassenfonds wurde Anfang 1711 ausgezahlt und dem Staatshaushalt zugeschlagen

    Herrschaftsgebiet: Finnland mit Ausnahme von Südkarelien, Kymenlaakso und Uusimaa
    Vasallen: Stettin
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 270 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Nordfinnland, Südfinnland; Stettin ist Teil der Region Vorpommern


    Hauptstadt: Rovaniemi (Sitz der Eduskunta)
    Hauptresidenz: Oulu (Wasserschloss 1)
    Wichtige Festungen: Kalajoki (2), Närpes (3), Pori (3), Salo (3), Puumala (1),
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Großfürst Barsid I. (seit 1707, *1651)
    Ehrentitel der Spielfigur: König der Zahlen

    Verstorbene Monarchen: Großfürst Kalevi I. (1698-1707, *1625)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung einer Gesamtfinnischen Handelsbank
    1702: Finnisches Hoffest mit einer Präsentation aller Regionen des Landes
    1703: Bau eines Fischereihafens in Pori (1704 zu einem Regionalhafen ausgebaut)
    1704: Förderung des Sports in Finnland
    1705: Errichtung eines Handelspostens 1 in Genua
    1706: Druck der Memoiren von Großfürst Kalevi I.
    1707: Einführung eines Bildungsplans für Dorfschulen
    1708: Einrichtung eines Musterlandguts mittlerer Größe (250 000 S) bei Salo
    1709: Einrichtung einer Dorflehrerschule in Oulu
    1710: Eröffnung einer Landwirtschaftsbank
    1711: Finanzielle und organisatorische Unterstützung für die Einrichtung von Dorfschulen
    1712: Verbesserung der Gesundheitspflege durch die Unterstützung von Hebammen und Badern
    1713: Kartierung des Wege- und Binnenschiffahrtsnetzes
    1714: Einrichtung eines Straßenbauamtes im Range eines untitulierten Chausseeamtes
    1715: Förderung der Saunakultur


    Besondere Gebäude:
    1704: Regionalhafen in Pori
    1705: Finnischer Handelsposten 1 in Genua
    1706: Italienischer Handelsposten 1 in Pori
    1709: Dorflehrerschule in Oulu
    1714: Bestehender Handelshafen in Stettin um eine Stufe vergrößert (von 3 auf 4)

    Abgeschlossene Bauprojekte:
    1714: Mittlere Straße zwischen Berlin und Stettin (142 Mongolische Meilen/ 2 130 000 S)
    1714-1715: 60 Meilen einfache Landstraßen in Nordfinnland
    1714-1715: 25 Meilen einfache Landstraßen in Südfinnland

    Offene Bauprojekte:
    Einfache Straße zwischen Pori, Turku und Salo (100 Mongolische Meilen/ 500 000 S von 200 Mongolischen Meilen/ 1 000 000 S)
    Mittlere Straße von Oulu zum Ufer des Oulujärvi 25 Mongolische Meilen / 375 000 S von 100 Mongolischen Meilen / 1 500 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1711: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Markgrafschaft Brandenburg
    Seit 1713: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Deutschen Hanse



    Steuereinnahmen: 470 000 S
    Dorfkassenfonds in Dagomys: Anfang 1711 aufgelöst
    Tributeinnahmen: -
    Jährliche Zahlung aus Brandenburg (1711-1720): 80 000 S
    Zinszahlung aus Stettin: 60 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 717 S

    Verliehene Kredite:
    3 000 000 S an Stettin (langfristig, 2% Zinsen im Jahr)
    4 100 000 S an das Kalifat von Cordoba (kurzfristig, 8% Zinsen)

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Gesamtfinnischen Handelsbank: 350 000 S (davon 310 000 S verliehen)
    Einlagen der Landwirtschaftsbank: 150 000 S (davon 150 000 S verliehen)
    Einlagen der Schulgeldkasse: 11 000 S

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 175 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: -


    Waffentragende Bevölkerung: 2,5 (effektiv 2,5) Regimenter LI*, 2,5 (effektiv 2,5) Regimenter LI (leicht erhöht)
    Vasallenaufgebote: 0,4 (effektiv 0,4) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (500 Mann)

    Geschütze: -


    Schiffe Anfang 1715: 10*50 III, 30*25 III
    Schiffe Ende 1715: 10*50 III, 30*25 III
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1716: 10*50 III, 30*25 III

    Söldner: 2,5 Regimenter LI (Krakau)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1715: -

  6. #21
    Zurück im Norden
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    Königreich Galicien

    Mit dem gewaltigen neuen Weihrauchfass gelingt dem König ein besonderer Coup, denn selbst in der großen Zeit der mongolischen Herrscher kam niemand auf diese Idee, so dass Galicien nun eine Attraktion besitzt, die buchstäblich einzigartig ist. Man profitiert auch von der Flucht vieler Menschen aus den Randgebieten der Arabischen Wüste, so dass man in der Nähe von Kairo Kunsthandwerker aus dem Nordjemen findet, welche die Kunstfertigkeit für ein solches Projekt mitbringen. Es handelt sich um Angehörige einer kleinen heterodoxen, von den Mongolen anerkannten muslimischen Gemeinschaft, deren Grundherr ihnen (vermutlich auch wegen des Verlustes seiner Besitzungen) die Reise nach Westeuropa gestattete. Dadurch wird der Botafumeiro nochmals deutlich prachtvoller. Galicien ist mittlerweile fast in der ganzen Welt bekannt und gewinnt deutlich an Ansehen.

    Auch die übrigen Bauprojekte und Spenden erfüllen wieder ihren Zweck. Eine sehr gute Nachricht kommt zudem aus den Vasallengrafschaften: Die wirtschaftliche Situation der Stände hat sich dort deutlich verbessert, seit die drei Geschützregimenter nicht mehr unterhalten werden müssen. Dank der Spenden gewann man zudem bei der Kirche zusätzliches Ansehen. Allerdings fürchtet man, dass die Teuerung Ende Januar oder spätestens Anfang Februar zu Hunger im einfachen Volk führen könnte.


    Besonderheiten:
    Das Kronland Galiciens umfasst nur einen kleinen Teil des Reichsgebietes. Da das Prestige der Eroberer Spaniens aber außerordentlich hoch ist, wirken galicische Schwerpunkte stets auf das ganze Reich, wobei die Finanzierung zu 80% aus den Grafschaften erfolgt.
    Söldnertruppen (nicht aber Schiffe und Artillerieregimenter) werden ebenfalls zu 80% aus Mitteln der Grafschaften bestritten.
    Die Grafschaften unterhalten an der Militärgrenze Aveiro-Salamanca-Logrono selbständig mehrere moderne Burgen mit Festungsgeschützen.


    Herrschaftsgebiet: Region Galicien
    Vasallen: Nordwestspanien nördlich der Linie Aveiro-Salamanca-Logrono
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 100 000
    Regionen: Galicien (Kronland und Vasallen gemeinsam)

    Hauptstadt: Santiago de Compostela (Stadtbefestigung 4)
    Hauptresidenz: Vigo (Burgschloss 1, Stadtbefestigung 4)
    Wichtige Festungen: Aveiro (4), Viseu (3), Almeida (4), Salamanca (5), Toro (3), Lerma (4),
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Fernando V. (seit 1707, *1668)

    Verstorbene Monarchen: König Fernando IV. (1690-1707, *1644)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Galicischer Landtag, um Grafen, Adel, Klerus und Volk näher zueinander zu führen
    1702: Gründung der Jakobusbruderschaft und eines Pilgerhospitals in Santiago
    1703: Gründung einer königlichen Schule auf einem Landgut bei Vigo
    1704: Einführung des Missale secundum usum almae ecclesiae S. Iacobi pro tota Hispania
    1705: Förderung des Landesausbaus im galicisch-merinidischen Grenzgebiet
    1706: Große internationale Jakobuswallfahrt zum Heiligen Compostelanischen Jahr
    1707: Förderung religiöser Handwerkskunst
    1708: Galicisch-merinidische Handelsgesandtschaft nach West- und Nordafrika
    1709: Feierliche Krönung Fernandos V. am Jakobustag in Santiago
    1710: Eröffnung mehrerer Botschaften und Konsulate
    1711: Gründung eines kleinen Musterweingutes bei der Festung Lerma
    1712: Einführung des Rituale secundum usum almae ecclesiae S. Iacobi pro tota Hispania
    1713: Einrichtung eines Chausseeamtes, Baubeginn der Weinstraße
    1714: Feierliche Hochzeit des Kronprinzen Fernando mit Isabella von Soria
    1715: Herstellung des Botafumeiro für die Kathedrale in Santiago


    Besondere Gebäude:
    Seit 1702: Pilgerhospital in Santiago
    Seit 1703: Königliche Schule bei Vigo
    Seit: 1711: Musterweingut (klein) bei Lerma

    Offene Bauprojekte:
    Ausbau des Pilgerhospitals in Santiago (bislang 194 000 S von 250 000 S)
    Bau der Spanischen Weinstraße Hendaye (auf englisch-aquitanischer Seite) - Irun - Donostia – Lerma (Einfache Straße über 280 Mongolische oder Königliche Meilen/ 350 000 S von insgesamt 1 400 000 S verbaut)


    Botschaften und Konsulate:
    Seit 1710: Botschaft in Paris (10 000 S); Leitung: Prinz Roberto, Bruder Fernandos V.
    Seit 1710: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Palermo (10 000 S)
    Seit 1710: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Mopti (10 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Nouakchott (5 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Cordoba (2 500 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Kalifat von Cordoba (mit Vasallen)
    Seit 1709: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Herzogtum Burgund (mit Vasallen), 1712 ausgelaufen


    Steuereinnahmen: 590 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Freiwillige Kriegsabgabe der wohlhabenden Stände: -
    Spendeneinnahmen für das Pilgerhospitz: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 65 510 S, davon 30 000 S für Brotsubventionen entnommen

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 120 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 37 500 S (Diplomatische Vertretungen)
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: -


    Waffentragende Bevölkerung: 1,3 (effektiv 1,3) Minghan SR (leicht gesunken), 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 0,7 (effektiv 0,7) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 4,0 (effektiv 4,0) Minghan SR, 0,9 (effektiv 0,9) Minghan LR, 1,1 (effektiv 1,1) Regimenter DR, 1,7 (effektiv 1,7) Regimenter LI
    Zusätzliches Vasallenaufgebot: Anfang 1715 aufgelöst


    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (500 Mann)


    Geschütze: 1,0 Regimenter Feldartillerie III


    Schiffe zu Jahresbeginn 1715: 3*250 III (darunter das Flaggschiff „Missale Mozarabicum“), 5*100 III, 1*100 II, 20*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II, davon 2*250 III in Sevilla
    Zu Jahresbeginn neu erworben: 3*100 III
    Zu Jahresbeginn aufgegeben: 1*100 II

    Schiffe am Jahresende 1715: 3*250 III (darunter das Flaggschiff „Missale Mozarabicum“), 8*100 III, 20*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1716: 3*250 III (darunter das Flaggschiff „Missale Mozarabicum“), 8*100 III, 20*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II


    Söldner: 2,5 Minghan LR (Söldnermarkt Lyon), zu 80% aus Mitteln der Vasallen bezahlt

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1715: -

  7. #22
    Zurück im Norden
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    Kalifat von Cordoba

    Fast alle großen spanischen und marokkanischen Handelshäuser nutzen die Gelegenheit, die Hansestädte zu besuchen und ihre Waren zu zeigen. Man nimmt an, dass der Handel so in den nächsten Jahren anwachsen wird. Da die Hellenen zudem Gewürze und andere Güter aus dem Indischen Ozean ins Kalifat bringen, könnte der Plan des Kalifen aufgehen, seine Häfen zu einem noch wichtigeren Umschlagsplatz für den Handel zwischen dem Norden Europas und dem Mittelmeerraum zu machen. Die Vorrechte für Kaufleute aus Hellas und der Hanse dürften sich dann (auch) zugunsten der merinidischen Kassen auswirken. Zugleich würden die Handelshäuser des Kalifats dann eine eher vermittelnde Position einnehmen und nur in geringem Maße selbst in die Partnerländer hinausfahren, was finanziell lukrativ sein könnte, aber natürlich auch eine gewisse Abhängigkeit mit sich brächte. Zudem könnte das Goldhandelsmonopol dabei eher eine schädliche Wirkung erzielen und sollte (falls man sich auf diesen Weg festlegt) im Lauf der nächsten Jahre überdacht werden. Für 1716 wurde es erneut an das bereits bewährte Konsortium südspanischer und hellenischer Handelshäuser verpachtet und erbrachte sogar einen leicht höheren Betrag.

    Die Rechtsreformen werden auf 1719 hin fortgeführt, und der Umtausch gefälschter Münzen zeigt, dass das Problem allmählich nachlässt, auch wenn den betroffenen Kaufleuten so ein recht hoher Verlust bleibt. Die Kontrollen von Münzen aus dem ehemaligen kanarischen Khanat erbringen keine besonderen Auffälligkeiten. Man geht davon aus, dass die Rate falscher oder im Wert geminderter Münzen bei anderen Kaufleuten im Mittelmeerraum ähnlich hoch wäre, würde man sie streng kontrollieren.

    Die beiden neuen Konsulate wurden eröffnet, während die beiden Gesandtschaften recht unterschiedliche Resultate erbrachten. In Nordafrika gäbe es viele Adelsfamilien, die sich gern mit dem Kalifat verschwägern würden, die in den Hedschas entsandten Diplomaten sind hingegen ohne Erfolg geblieben, was sicher auch mit dem Krieg zusammenhängt.

    Die Baumaßnahmen in Lissabon und Valencia gehen weiter gut voran, obwohl das Kalifat in diesem Jahr keine eigenen Mittel bereitstellen konnte. Auch die Sicherheitslage im Land blieb zufriedenstellen und zur See sogar ausgezeichnet, was die Entscheidung des Kalifen bestätigt, seine Flotte etwas zu verschlanken. Die Bevölkerung wuchs sogar ein wenig an.

    Die Handwerkermesse wurde in diesem Jahr deutlich stärker besucht, was man auf die zusätzliche Nachfrage der vor Ort aktiven Hanseaten und Hellenen zurückführt. Für die ersten Monate des kommenden Jahres erwartet man allerdings eine Teuerung und im einfachen Volk vielleicht auch echte Versorgungsprobleme.


    Besonderheiten:
    Der Goldhandel mit Afrika über Marokko sorgt für große Liquidität. Daher kann der Kalif weit höhere Schulden aufnehmen, bis dem „Binnenmarkt“ eine Krise droht.
    An den Militärgrenzen Aveiro-Salamanca-Logrono und Logrono-Huesca-Tarragona wurden in den letzten Jahren moderne Burgen mit Festungsgeschützen errichtet.
    Der mongolische Söldnermarkt Cádiz ist in Kriegszeiten für Feinde des Kalifats geschlossen.
    Vom Kalifat kommandierte Geschwader aus den an den großen Manövern des Jahres 1704 beteiligten Ländern (Galicien, Frankreich, Hellas, Heiliger Stuhl, Schottland, England und Irland) kämpfen zwischen 1705-1724 ohne Malus für zusammengesetzte Schiffsverbände. Bei Flottillen unter merinidischem Kommando mit Schiffen aus anderen europäischen Ländern ist der Malus im selben Zeitraum deutlich gemindert und kann durch dreiwöchige Manöver vor dem gemeinsamen Einsatz nochmals reduziert werden. Beide Verbesserungen betreffen den Einsatz gegen Piraten wie auch gegen feindliche Kriegsschiffe.
    Truppen des Kalifats (auch Söldner) sind zwischen 1712 und 1731 auf heimischem Boden im Hinblick auf die Ausnutzung des Geländes und die Zusammenarbeit verschiedener Minghan und Regimenter deutlich stärker als gewöhnlich


    Herrschaftsgebiet: Spanien südlich der Militärgrenze, Marokko nördlich von Agadir, Balearen
    Vasallen: Die meist halbnomadisch lebenden Stämme Süd- und Ostmarokkos, Agadir (seit 1713/14), El Khabta (seit 1713/14)

    Ungefähre Bevölkerungszahl: 7 441 000 (leicht erhöht)
    Regionen: Iberien-Westwüste, Iberien-Zentrum, Iberien-Ost-Süd, Nordmarokko, Südmarokko-Berbergebiete (mit den kanarischen Vasallen)

    Hauptstadt: Cordoba
    Hauptresidenz: Granada (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: Coimbra (4), Bejar (4), Avila (5), Soria (4), Saragossa (4), Tortosa (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Kalif Ahmad I. (seit 1714, *1682)


    Verstorbene Monarchen:
    Kalif Ibrahim IV. (1661-1703, *1627)
    Kalif Yaqub I. (1703-1714, *1649)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Islamische Bank von Cordoba zur Handwerkerförderung
    1702: Feier zum 80. Freiheitstag des Kalifats 1622
    1703: Küstenschutzkonferenz gegen die Piraterie
    1704: Flottenmanöver in vier Küstenregionen mit sieben weiteren Ländern
    1705: Förderung des Landesausbaus im galicisch-merinidischen Grenzgebiet
    1706: Handwerkermesse zu Cordoba
    1707: Reduzierung der Frondienste und islamisch geprägter Verhaltenskodex
    1708: Galicisch-merinidische Handelsgesandtschaft nach West- und Nordafrika
    1709: Bauernfreundliche Reform der Frondienste, Strafen und Schutzverpflichtungen
    1710: Eröffnung mehrerer Botschaften und Konsulate
    1711: Große Landmanöver der Landesaufgebote, Vasallen und Söldner
    1712: Feier zum 90. Freiheitstag des Kalifats 1622
    1713: Einrichtung einer Münzprägeanstalt für Goldmünzen in Cordoba
    1714: Einführung eines Goldhandelsmonopols
    1715: Handelsfahrt in die Hansestädte, um Kontakte zu knüpfen


    Botschaften und Konsulate:
    Seit 1710: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Goreé (10 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Tunis (5 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Algier (5 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Cádiz (2 500 S)
    Seit 1710: Konsulat in Santiago (2 500 S)
    Seit 1711: Konsulat in Limerick (2 500 S)
    Seit 1712: Konsulat in Athen (2 500 S)
    Seit 1715: Konsulat in Hamburg (2 500 S)
    Seit 1715: Konsulat in Lübeck (2 500 S)


    Besondere Gebäude:
    Seit 1713: Münzprägestätte für Goldmünzen in Cordoba (250 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Königreich Galicien (mit Vasallen)
    Seit 1710: Einseitige Handelsprivilegien für das Herzogtum Burgund (ohne Vasallen), bereits 1711 wieder aufgehoben und durch Vorrechte für Hellas ersetzt
    Seit 1711: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Khanat Hellas (ohne Vasallen), 1715 auf Stufe 2 erhöht
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Italien (mit Vasallen)
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Deutschen Hanse (mit Vasallen)


    Steuereinnahmen: 1 690 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Verpachtung des Goldhandelsmonopols: 240 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 9 954 S + 12 454 S (Korrektur des Meisters der Zahlen)
    Nicht verwendete Mittel: -
    Entrichtete Tribute: -

    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Islamischen Bank von Cordoba: 1 050 000 S (davon 1 050 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 500 000 S (mit Abgabebonus), 40 000 S fließen der Armenhilfe zu, 10 000 S der Veteranenversorgung
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 35 000 S (Diplomatische Vertretungen)
    Ausgaben während des Jahres: -
    Forderungen von Kaufleuten (0,05 von 0,25 S Verlust der geminderten Münzen): 7 000 S

    Fällige Kredite:
    4 100 000 S aus dem Großfürstentum Finnland zu 9,5% Zinsen, insgesamt also 4 489 500 S
    500 000 S aus dem Khanat Baiern zu 5% Zinsen, insgesamt also 525 000 S
    5 980 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 6 578 000 S
    100 000 S im Inland zu 12% Zinsen, insgesamt also 112 000 S (Gabe an die Sufiorden)
    400 000 S im Inland zu 10% Zinsen (vermindert), also 440 000 S (Brotsubventionen)

    Waffentragende Bevölkerung: 1,2 (effektiv 1,2) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR, 5,9 (effektiv 5,9) Regimenter LI (leicht gesunken)
    Vasallenaufgebote: 5,1 (effektiv 5,1) Minghan LR, 0,1 (effektiv 0,1) Regimenter LI (leicht gewachsen)


    Geschützproduktion: Stufe III (2500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (4000 Mann)

    Geschütze: 1,0 Regimenter Festungsgeschütze IV


    Schiffe zu Jahresbeginn 1715: 1*1000 III (Flaggschiff „Kalif Ibrahim III“) 4*250 III, 2*150 III, 12*100 III, 40*50 III, 130*25 III, davon 1*150 III, 5*100 III, 24*50 III, 20*25 III bei den östlichen Kanaren
    Aufgegebene Schiffe: 1*150 III, 12*100 III
    Zeitweilig gegen Zahlung des Unterhalts vermietet: 14*50 III, 20*25 III (Heiliger Stuhl)
    Zu Jahresbeginn gekaufte Schiffe: 1*400 III, 2*250 III

    Schiffe am Jahresende 1715: 1*1000 III (Flaggschiff „Kalif Ibrahim III“), 1*400 II, 6*250 III, 1*150 III, 26*50 III, 110*25 III, davon 1*150 III, 10*50 III bei den östlichen Kanaren
    Zeitweilig gegen Zahlung des Unterhalts vermietet: 14*50 III, 20*25 III (Heiliger Stuhl) bei den östlichen Kanaren

    Flottenneubau: -

    Schiffe Anfang 1716: 1*1000 III (Flaggschiff „Kalif Ibrahim III“), 1*400 II, 6*250 III, 1*150 III, 26*50 III, 110*25 III, davon 1*150 III, 10*50 III bei den östlichen Kanaren
    Zeitweilig gegen Zahlung des Unterhalts vermietet: 14*50 III, 20*25 III (Heiliger Stuhl) bei den östlichen Kanaren


    Söldner: -
    Verbündete: 3,0 Minghan LR (Freie Berber)

    Im Feld stehende Einheiten: 0,6 Minghan SR, 0,4 Minghan LR, 1,0 Regimenter LI, dazu 1,0 Minghan LR von den Berbervasallen zur Banditenbekämpfung, Ende des Jahres wieder demobilisiert


    Verluste 1715: -

  8. #23
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    Khanat Italien

    Die neue Börse in Genua wird nach dem Vorbild Athens eingerichtet und dürfte im Laufe der Zeit den Handelshäusern, reichen Adligen und vielleicht sogar führenden Handwerkern eine neue Perspektive bieten. In diesem Jahr sind die Aktivitäten noch sehr verhalten, was wohl mit der starken finanziellen Belastung dieser Schichten zu tun haben könnte, auch wenn diesmal ein Zins von fast 10% auf die Zwangsanleihe ausgezahlt worden ist. Auch die mit diversen neuen Handelsprivilegien verbundenen Möglichkeiten können leider noch nicht ausreichend genutzt werden, was den meisten neuen Partnern offenbar einen leichten Vorteil verschafft. Zudem müssen sich die Italiener etwas stärker umstellen, wie man vermutet.

    Dafür können viele Handwerker- und Fischerfamilien auf ein gutes Jahr zurückblicken, und trotz der Konflikte beim Abzug von Barbados gelang es auch, fast die gesamte Streitmacht kanarischer Volksmilizen auf italienischem Kronland als Freibauern anzusiedeln. Damit ist nicht nur die Zahl der verfügbaren Aufgebote gewachsen, sondern es gelangten auch (gleichsam als Zugabe) neue landwirtschaftliche Kenntnisse ins Khanat.

    Die beiden Einrichtungen zur Verbesserung der Metallurgie nahmen in diesem Jahr ihre Arbeit vollständig auf, und auch der Tag des Seemanns und der Handwerkerwettstreit blieben bedeutende Termine im Festkalender des Landes.

    Die Festung im Westen des Landes wurde weiter ausgebaut, und auch der Geheimdienst hat sich mittlerweile ein gewisses Netzwerk aufgebaut.

    Eine sehr gute Entwicklung ist bei der Fährpost zu vermelden, die ihre Gewinne verdoppeln konnte. Die Werkzeugmanufaktur hat hingegen Verluste zu verkraften, die direkt dem Staatshaushalt zur Last fallen werden.

    Der päpstliche Einfluss in Italien ist auch in diesem Jahr weiter gewachsen, was die mit dem Heiligen Stuhl erzielte Übereinkunft nochmals wertvoller macht. Zudem freuen sich viele Kaufleute sehr über den gelungenen Coup ihres Landesherrn, der sowohl Rom als auch mehrere amerikanische Khanate für den Abzug von Barbados zur Kasse bat.

    Das Ende des Ungarnabkommens konnte zunächst noch nicht verhindern, dass Handwerker aus Norditalien im Arpadenkhanat ihr Glück suchten. Viele von ihnen träumen offenbar von einem eigenen Betrieb und nicht von einer Angestelltenposition in einer Staatsmanufaktur.

    Besonderheiten:
    Die oberitalischen Kommunen haben eine lange Tradition der Selbstverwaltung, was die Effizienz von städtischen Schwerpunkten deutlich steigert.
    Dank der hervorragenden Geschützgießerei in Mailand ist die Aufstellung eines Regiments Feldartillerie oder Belagerungsartillerie 10000 S günstiger als üblich, Festungsgeschütze sogar um 15000 S (bei den ersten drei Regimentern pro Jahr).
    Der Söldnermarkt Genua stellt dem Khanat ein Regiment SI kostenlos zur Verfügung.
    Das Khanat Italien ist seit 1709 in vier Provinzen (Lombardei, Ligurien, Toskana, Piemont) aufgeteilt, die in einem Föderationskuriltai zusammenarbeiten. Diese erhalten jeweils 100 Sitze, die sie auf gerechte Weise nach eigenen Regeln vergeben können.


    Herrschaftsgebiet: Oberitalien ohne die Romagna und die Küste von Venedig bis Triest
    Vasallen: Grafschaft Barcelona nördlich von Logrono-Huesca-Tarragona, Südtirol, Korsika
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 9 100 000
    Regionen: Lombardei-Piemont, Ligurien, Toskana, Katalonien-Korsika, Cisleithanien (mit Ungarn, Böhmen, Baiern und Schwaben)
    Provinzräte (geplant): Lombardei, Toskana, Ligurien, Piemont

    Hauptstadt: Mailand (Stadtbefestigung 3), seit 1709 zugleich Sitz des Föderationskuriltai
    Hauptresidenz: Como (Wasserschloss 4)
    Wichtige Festungen: Logrono (1), Huesca (1), Tarragona (1), Genua (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Urus I. (seit 1706, *1670)

    Verstorbene Monarchen: Khan Tenzin II. (1677-1706, *1640)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (gemeinsam mit Hellas und Rom)
    1702: Italienischer Handwerkerwettstreit
    1703: Antipiraterieakt (Stärkung des inneren Zusammenhalts)
    1704: „Tag des Seemanns“ (Seesieg am 14. September 1703 bei Porto Maurizio)
    1705: Bau eines Flusshafens bei Pavia (an der Mündung des Tricino in den Po)
    1706: Bau eines Handelspostens in Pori (Großfürstentum Finnland)
    1707: „Föderalismusreform“, Einteilung Italiens in vier Provinzen
    1708: „Erforschung der Berge“ mit Ungarn, der Kalmarer Union und der Eidgenossenschaft
    1709: Bau einer Werkzeugmanufaktur in Turin
    1710: Gründung des staatlichen Post- und Fährdienstes Poste Italiane
    1711: Errichtung einer Festung 1 auf dem Pass San Giacomo bei Ventimiglia
    1712: Verwaltungsreform der Federazione Municipale
    1713: Gründung des Servizio informazioni
    1714: Einrichtung einer experimentellen Werkstatt in den Bergamasker Alpen
    1715: Gründung einer Börse in Genua


    Besondere Institutionen:
    Achtung Spoiler:
    Seit 1713: Geheimdienst Servizio informazioni in Mailand, seit 1714 mit 35 000 S im Inland und mit 15 000 S in ganz Spanien aktiv



    Besondere Bauwerke:
    Seit 1705: Flusshafen bei Pavia (an der Mündung des Tricino in den Po)
    Seit 1705: Finnischer Handelsposten in Genua
    Seit 1706: Handelsposten in Pori (Großfürstentum Finnland)
    Seit 1714: Istituto di Metallurgia, eine Schule für Metallurgie in Bergamo
    Seit 1714: Experimentelle Werkstatt in den Bergamasker Alpen in der Größe einer Schule
    Seit 1715: Börse in Genua in der Größe eines Marktplatzes 2


    Staatsbetriebe:
    Seit 1709: Staatliche Werkzeugmanufaktur Manifattura di Torino (500000 S)
    Seit 1710: Staatlicher Fährdienst Poste Italiane (100000 S) zwischen Genua, Ajaccio und Barcelona, besitzt seit Anfang 1712 fünf kleine Kurierschiffe (5*25 III)

    Offene Bauprojekte: Festung 1 bei Ventimiglia (1 400 000 S von 1 500 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1706: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Khanat Ungarn (ohne Vasallen), seit 1713 als gegenseitige Privilegien fortgeführt, 1715 beendet
    Seit 1714: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Böhmen (ohne Vasallen)
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Pfalzgrafschaft (mit Vasallen)
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Herzogtum Schwaben (mit Vasallen)
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Eidgenossenschaft (mit Vasallen)
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Kalifat (mit Vasallen)
    Seit 1715: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für den Heiligen Stuhl (mit Vasallen)

    Seit Mitte 1712: Schikanen gegen die Deutsche Hanse, Anfang 1714 vermutlich ausgelaufen


    Steuereinnahmen: 990 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Nicht verwendete Mittel: -
    Gewinne der Manifattura di Torino: -
    Gewinne der Poste Italiane: 34 000 S
    Weitere Einnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 98 871 S, für eine Getreidesubvention verwendet
    Entrichtete Tribute: 150 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 450 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Verluste der Manifattura di Torino: 55 000 S
    Verluste der Poste Italiane: -
    Ausgaben während des Jahres: -

    Fällige Kredite I: zurückgezahlt
    Fällige Kredite II: Zwangskredit der führenden Stände über 13 925 000 S zu einem vom Khan frei festlegbaren Zinssatz über eine variable Laufzeit im Inland


    Waffentragende Bevölkerung: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 6,8 (effektiv 6,8) Regimenter LI (deutlich erhöht)
    Vasallenaufgebote: 0,4 (effektiv 0,4) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR (davon 0,2 aus Tirol, 0,1 aus Korsika), 0,2 (effektiv 0,2) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (2500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (4000 Mann)


    Geschütze zu Jahresbeginn 1715:
    1,5 Regimenter Feldartillerie III in Mailand
    1,5 Regimenter Festungsgeschütze III in Genua


    Schiffe zu Jahresbeginn 1715: 1*500 III (Flaggschiff Federazione), 4*250 IV, 2*250 III, 8*100 III, 30*50 III, 50*25 III
    Aufgegebene Schiffe 1715: 2*250 III
    Vermietete Schiffe Anfang 1715: -
    Angemietete Schiffe: -

    Schiffe am Jahresende 1715: 1*500 III (Flaggschiff Federazione), 4*250 IV, 8*100 III, 30*50 III, 50*25 III

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1716: 1*500 III (Flaggschiff Federazione), 4*250 IV, 8*100 III, 30*50 III, 50*25 III


    Söldner zu Jahresbeginn 1715: 0,6 Regimenter SI (Genua, kostenfrei) in Genua, auf Barbados weitere 0,3 Regimenter SI (Genua, kostenfrei), 0,7 Regimenter LI-Aufgebote von den Kanaren auf Barbados
    Söldner zu Jahresbeginn 1715: 0,7 Regimenter SI (Genua, kostenfrei) in Genua



    Hilfstruppen: 1,5 Minghan SR und 0,5 Minghan LR aus Ungarn

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1715: 0,3 Regimenter SI auf Barbados (teilweise gefangen genommen), 0,2 Regimenter LI-Aufgebote von den Kanaren auf Barbados
    Geändert von Jon Snow (26. Mai 2026 um 13:51 Uhr)

  9. #24
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    Heiliger Stuhl

    Der päpstliche Versuch, den Schutz der Kanaren mit Hilfe religiöser Symbole als gottgefällig und selbstlos darzustellen, hat großen Erfolg. Man kann insbesondere die Hauptinsel Gran Canaria als faktisches Protektorat übernehmen, ohne nach außen hin als Aggressor oder expansive Macht zu erscheinen. Dazu trägt neben dem Ansehen des Heiligen Stuhls wohl auch die Tatsache bei, dass der Seeverkehr nach Amerika für viele Länder von erheblicher Bedeutung ist und so ohne eigene Anstrengungen gesichert wird. Auch auf Barbados kann man mit einem gewissen Einflussgewinn rechnen. Die Kanarier weigern sich im Augenblick noch, die frühere Residenz ihres Khans an die Kriegsgegner zu übergeben; es wäre aber gut denkbar, dass etwas politischer Druck oder die Erhöhung der Pachtgebühr ein Umdenken in der Oberschicht erwirken könnte.

    Auch Lanzarote und Fuerteventura, wo zunächst keine päpstlichen Schiffe dauerhaft vor Anker gehen, können in das Protektoratssystem eingebunden werden, weil die dortige Bevölkerung so verarmt ist, dass sie jedes Anlegen von Fahrzeugen begrüßt, um einen kleinen Teil ihrer kargen Ernte, einfache Handwerkserzeugnisse oder etwas Fisch zu verkaufen.

    Ein weiterer großer Erfolg dieses Jahres ist der Aufbau der Universität, die voraussichtlich bereits im Frühjahr das erste Semester beginnen kann. Zudem ist es trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation in einigen Teilen der Welt gelungen, Spenden für den weiter voranschreitenden Bau des Petersdomes zu gewinnen.

    Außerdem richtete man die neu geplante Nuntiatur in einer freien Stadt im Osten Afrikas ein, um die Menschen in dieser Region noch enger an Rom zu binden. Einige Bischöfe sind durchaus interessiert, nach Rom zu reisen und dort nach dem Ende des Krieges in Arabien die Wunder der Heiligen Stadt zu besuchen und an den Gräbern der Apostel zu beten. Die Kämpfe verhindern dies aber aktuell noch.

    Die päpstliche Weinkür und die Zugeständnisse an den italienischen Khan erwiesen sich in politischer Hinsicht ebenfalls als hilfreich und stärkten den Einfluss der Kirche im Khanat deutlich. Wirtschaftlich war die Beteiligung an der europäischen Privilegienorgie aber ein vollständiger Fehlschlag. Die wenigen erfolgreichen Kaufleute des Patrimonium gingen reihenweise in den Konkurs, als die erfahrenen Hanseaten auftauchten und auch noch sämtliche Marktanteile im Heiligen Land ausfielen. Die Armut in Rom wuchs dadurch deutlich an, auch wenn der Papst sie mit seiner Mildtätigkeit begrenzen konnte. Man befürchtet aber erhebliche Schwierigkeiten, wenn die Teuerung im Januar auch das landwirtschaftlich geprägte Latium und die Marken erreicht.

    In diesem schlechten Erntejahr und angesichts der erkennbaren Armut vieler Kaufleute und für den Markt produzierender Bauern gelingt es erstmals nicht, 4500 Menschen aus den päpstlichen Grundherrschaften in die Freiheit zu entlassen. Nur etwa 400 Frauen und Männer (fast immer ledige Personen mit einer gewissen Handwerksausbildung) sind letztendlich bereit, sich dem Risiko auszusetzen.


    Besonderheiten:
    Der Heilige Stuhl verfügt über vier Regimenter der Schweizergarde. Der Sold für diese sehr frommen Männer liegt nur bei einem Viertel des auf dem Söldnermarkt gezahlten Preises. Der Papst kann diese Regimenter allerdings nicht entlassen. Für weitere Verbände werden die gewöhnlichen Preise fällig.
    Der Peterspfennig wird mittlerweile in der ganzen Welt am 29. Juni erhoben und bis zum Ende des Jahres nach Rom gebracht. Er wird im Etat eigens ausgewiesen und erhöht die Mittel des Heiligen Stuhles ganz erheblich.
    Der päpstliche Jurisdiktionsprimat ist mittlerweile durch Privilegien vieler Fürsten, Bischöfe und Klöster deutlich eingeschränkt worden. Dennoch ist der Heilige Vater auch weiterhin allein dafür zuständig, Diözesangrenzen zu verändern, neue Bistümer zu erheben und die Statuten von Ordensgemeinschaften zu genehmigen. Außerdem kann er unwürdigen oder simonistischen Bischöfen die Bestätigung verweigern oder sie absetzen.


    Herrschaftsgebiet: Territorium des Kirchenstaates im Italien des 17. Jh.
    Vasallen: -
    Protektorate: Gran Canaria, in geringerem Maße auch Fuerteventura und Lanzarote
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 550 000 (mit den Protektoraten)
    Regionen: Latium-Marken, Romagna


    Hauptstadt: Rom (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Rom (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Laurentius I. (seit 1706, *1649)

    Verstorbene Päpste:
    Siricius III. (1697-1706, *1635)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (mit Hellas und Italien)
    1702: Baubeginn der neuen Peterskirche (Kathedrale der Stufe 4)
    1703: Eröffnung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1704: Fortsetzung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1705: Gründung einer Päpstlichen Druckerei in der Größe einer Schule der Stufe 2 in Rom
    1706: Bau einer päpstlichen Universität in Rom
    1707: Errichtung eines Handelspostens 2 in Jaffa zur Pilgerversorgung und zum Handel
    1708: Fortsetzung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1709: Konsistorium zur Kreierung neuer Kardinäle und zur Umsetzung der Konzilsbeschlüsse
    1710: Rundreise durch den weltlichen Besitz des Heiligen Stuhls
    1711: Gründung der Landwirtschaftsbank Banco di Santo Spirito
    1712: Beginn einer jährlichen päpstlichen Weinkür am Bartholomäustag, ab 1713 dann zum Erntedankfest
    1713: Einrichtung zahlreicher Nuntiaturen (Botschaften und Konsulate)
    1714: Kodifizierung und Begrenzung der Frondienste, Vergabe eines Viertels der päpstlichen Güter als Allmendefläche (ergänzt durch Schenkungen von Klöstern, Bischöfen und Adligen)
    1715: Schutz der Kanaren unter dem Banner des Heiligen Michael, der zugleich Patron der päpstlichen Flotte wird


    Nuntiaturen (Botschaften und Konsulate):
    Seit 1713: Botschaft in Shikawo (25 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Melaka (25 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in München (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Stockholm (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Bern (10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Paris (10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft auf Shetland (10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Santiago (10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Sarai (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Konstantinopel (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Sansibar (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Jaffa (10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in Dublin (25 000 S, eigentlich 5 000 S)
    Seit 1714: Botschaft in Mailand (10 000 S)
    Seit 1714: Botschaft in Tarent (10 000 S)
    Seit 1714: Konsulat in Venedig (5 000 S)
    Seit 1714: Konsulat in Sassari (5 000 S)
    Seit 1715: Botschaft in Nyarobie (15 000 S)


    Besondere Gebäude:
    Seit 1705: Päpstliche Druckerei in der Größe einer Schule der Stufe 2 in Rom
    Seit 1707: Handelsposten 2 in Jaffa zur Pilgerversorgung, 1712 auf Stufe 3 erhöht
    1706-1715: Päpstliche Universität in Rom


    Offene Projekte:
    1702-17XX: Bau des Petersdomes (2 577 000 S/ 10 000 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1714: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 im Khanat Hellas
    Seit 1715: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Khanat Italien
    Seit 1715: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 für die Deutsche Hanse

    Seit 1711: Schikanen gegen das Khanat der Kanarischen Inseln, 1713 mit der Kriegserklärung obsolet


    Steuereinnahmen: 70 000 S
    Einnahmen aus dem Peterspfennig: 2 120 000 S
    Nicht verwendete Mittel: -
    Tributeinnahmen: -
    Spenden für den Petersdom: 130 000 S (bereits verbaut)
    Spenden für die päpstliche Universität: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 860 S + 53 260 S (Korrektur des Meisters der Zahlen)
    Einlagen der Banco di Santo Spirito: 690 000 S (davon 110 000 S verliehen)
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 300 000 S (mit Abgabebonus),
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: 13 000 S (Mehrkosten beim Bau des Petersdomes, müssen noch beglichen werden),
    Fällige Kredite: 3 500 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 3 850 000 S

    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1715: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359), 290 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.
    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1715: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359), 110 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.
    Stimmverteilung der Roma-Napoli-Compagnia (RNC):
    Stammanteile: Hellas 333, Heiliger Stuhl 333, Handelskonsortien 334
    Vorteilsaktien: Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359
    Stammanteile ermöglichen die Mitbestimmung auf den Gesellschafterversammlungen, sind aber finanziell ohne Wirkung. Ihre Zahl ist auf 1000 begrenzt.


    Waffentragende Bevölkerung: 0,4 (effektiv 0,4) Minghan LR, 0,8 (effektiv 0,8) Regimenter LI (gesunken)
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (500 Mann)

    Geschütze: 1,5 Regimenter Festungsgeschütze III

    Schiffe Anfang 1715: 1*250 I, 11*50 III, 4*50 II, 10*25 III, 12*25 II
    Dauerhaft zusätzlich übernommene Schiffe: 1*400 III, 4*250 III, 15*100 III, 1*100 II, 46*50 III, 39*25 III
    Schiffe zum Jahresende 1715: 1*400 III, 4*250 III, 1*250 I, 15*100 III, 1*100 II, 57*50 III, 4*50 II, 49*25 III, 12*25 II, davon 1*400 III, 2*250 III, 10*100 III, 50*50 III, 45*25 III vor den Kanaren
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1716: 1*400 III, 4*250 III, 1*250 I, 15*100 III, 1*100 II, 57*50 III, 4*50 II, 49*25 III, 12*25 II, davon 1*400 III, 2*250 III, 10*100 III, 50*50 III, 45*25 III vor den Kanaren
    Angemietete Schiffe: 1*150 IV und 9*50 IV aus dem Khanat Ungarn in den Adriahäfen


    Söldner: 1,0 Minghan LR (Genua), 1,0 Regimenter DR (Konstantinopel), werden im ganzen Land eingesetzt, um die Sicherheit zu erhöhen
    Besondere Söldner: 4,0 Regimenter SI (Schweizergarde, Viertelsold), davon 2,0 Regimenter im ländlichen Gebiet

    Verluste 1715: -

  10. #25
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    Khanat Hellas

    Die Präfektur Kampanien wird wie geplant eingerichtet, da man mit der recht hohen Summe von 150000 S die nötigen Vorbereitungen treffen und geeignetes Personal anwerben kann. Auch Kronprinz Iskander hat sich bereits dorthin auf den Weg gemacht. Man müsste nun allerdings entscheiden, ob man die neue Verwaltungseinheit eher als dessen Lernort oder stärker als effektive Verwaltungskörperschaft nutzen möchte, weil damit verschiedene (in einigen Bereichen sogar konkurrierende) Auswirkungen verbunden wären. Zudem müsste jährlich ein Etat für die Präfekturverwaltung zur Verfügung gestellt werden. Von einer nur diese Provinzen betreffende spezielle Steuererhebung rät man eher ab, weil dies schwer durchzuführen wäre und auch zu großem Unmut führen könnte. Sollte man sich für die zweite Option entscheiden, wäre die Wirkung aber dennoch vorhanden, ohne dass dazu Steuerverwaltung und –erhebung von der Zentralregierung getrennt werden müssten.

    Die Landwirtschaftsschule wird wie geplant vergrößert, für einen echten Internatsbetrieb müsste aber wohl ein kleiner dauerhafter Etat bereitgestellt werden. Man weit auch mit einer gewissen Vorsicht darauf hin, dass Schulen nur selten innerhalb weniger Jahre die Aufwendungen rechtfertigen, erst recht bei einer Adelseinrichtung wie der Schola Agriculturae.

    Die Bauernkasse wurde genau zur rechten Zeit ausgeweitet und konnte trotz einiger Zahlungsausfälle die Freibauern in diesem schwierigen Jahr stützen und ihre Arbeit stabilisieren.

    Der Handel veränderte sich in diesem Jahr besonders stark, weil einige Einschränkungen im Indischen Ozean durch den Weiterverkauf von Waren ins Kalifat ausgeglichen wurden. Man vermutet, dass die Hansevorrechte dieser Situation sogar zuträglich waren, zumal man die Gewürze und Luxusgüter des Orients besonders teuer veräußern konnte. So blieben auch Steuereinnahmen und Wohlstand auf einem guten Niveau.

    Im Inland gelang es außerdem, das endemische Banditentum etwas zurückzudrängen und den Adel zu entlasten. Dies passt auch gut zum propagierten Ideal des aufgeklärten und achtsamen Grundherrn, der vor Ort seinen Dienst für die Gemeinschaft tut.


    Besonderheiten:
    Im süditalienischen Adel ist eine antikisierende Religion sehr verbreitet, die den Khan als Schutzherrn vor den Christen ansieht. Dadurch ist die dortige Oberschicht äußerst loyal.
    In Athen sind noch Söldner (SI*) mit besonders effektiven Waffen aus mongolischer Zeit ausgerüstet.
    Als merinidischer Prinz erhält der Khan jährlich eine Apanage aus seinen spanischen Gütern.


    Herrschaftsgebiet: Süditalien, Griechenland südlich der Linie Olymp-Parga ohne die Inseln
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 5 970 000
    Regionen: Südgriechenland, Süditalien

    Hauptstadt: Athen
    Hauptresidenz: Tarent (Stadtschloss 1)
    Wichtige Festungen: Salerno (4), Bari (2), Tropea (2), Larisa (2), Piräus (3)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Ibrahim I. (seit 1704, *1670)

    Verstorbene Monarchen: Khan Uthman I. (1667-1704, *1629)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (gemeinsam mit Italien und Rom)
    1702: Gesandtschaft zur Förderung von Handel und Diplomatie mit der Satrapie Sansibar
    1703: Einrichtung diplomatischer Vertretungen in Kairo und auf Sansibar
    1704: Bau eines Handelspostens auf Sansibar (für die RNC)
    1705: Handelsmesse Afrikanikí Agorá in Athen (als dauerhafte Veranstaltung geplant)
    1706: Einführung der Athener Börse, die den Außenhandel des Landes unterstützen soll
    1707: Tarenter Adelstag zur stärkeren Zentralisierung des Khanats
    1708: Gründung einer „Hellenisch-Melakanischen Gesellschaft für Kommerz“
    1709: Einführung des ius emphyteuticarium auf Krongut und bei freiwillig teilnehmenden Adligen (nach Klarstellung 1710: Keine Fronpflichten, aber Pachtgebühren sowie unbezahlte Arbeitsdienste für den Unterhalt der Infrastruktur; persönliche Freiheit).
    1710: Bau eines Handelspostens in Kairo
    1711: Gründung einer „Freiheitsbank“ zum Erwerb von Land und Arbeitsmaterial im ländlichen Raum des Khanats
    1712: Diplomatische Handelsdelegation zum Unabhängigkeitstag des Kalifats
    1713: Rückreise des Kronprinzen Iskander aus Melaka, Vorbereitung eines Buches
    1714: Gründung der Schola Agriculturae "Lucius Columella"
    1715: Einrichtung der Präfektur Kampanien als mittlere Verwaltungsebene und Lernort


    Besondere Gebäude:
    Seit 1704: Handelsposten 1 der RNC auf Sansibar (von Hellas geplant und finanziert)
    Seit 1706: Börse in Athen in der Größe eines Marktplatzes 1, 1707 auf Stufe 2, 1709 auf Stufe 3, 1714 auf Stufe 4 und 1715 auf Stufe 5 erhöht
    Seit 1710: Handelsposten 1 des Khanats in Kairo
    Seit 1714: Landwirtschaftsschule „Schola Agriculturae Lucius Columella" in Tarent, 1715 auf Stufe 2 ausgebaut


    Botschaften und Feste Gesandtschaften:
    Seit 1703: Feste Gesandtschaften in Kairo und auf Sansibar (je 10 000 S)
    Seit 1705: Botschaften bei den Großkhanaten Melaka (25 000 S) und Debul (15 000 S)
    Seit 1710: Konsulate in Alexandria (5 000 S), Tanger (2 500 S) und Genua (2 500 S)
    Seit 1714: Botschaft beim Großkhanat Dagomys (25 000 S)

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1711: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Kalifat von Cordoba (ohne Vasallen), 1715 auf Stufe 2 erhöht
    Seit 1714: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 für den Heiligen Stuhl

    Besondere Gesetze und Regelungen: Das Khanat verzichtet seit 1707 auf außerordentliche Frondienste für Bauprojekte und verlieh 1710 allen Leibeigenen der Krone und der aus eigenem Willen mitwirkenden Adligen die persönliche Freiheit bei fortdauernder Dienstpflicht; seit 1713 entfällt auch diese Dienstpflicht


    Steuereinnahmen: 1 530 000 S
    Einnahmen aus der Apanage: 150 000 S
    Einlagen des Fonds zur Ausrichtung der Afrikanikí Agorá: ausgeschöpft
    Einlagen der Emphyteuten-Kasse: aufgelöst und in die Freiheitsbank überführt
    Einlagen der Freiheitsbank: 185 000 S (davon 165 000 S verliehen), leicht gesunken
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Nicht verwendete Mittel: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 210 000 S (mit Abgabebonus), davon 10 000 S speziell zum Erwerb von Luxusgütern
    Soldkosten: -
    Infrastrukturkosten 1714: 34 000 S
    Weitere feste Ausgaben: 95 000 S (Diplomatische Vertretungen)
    Ausgaben während des Jahres: -

    Fällige Kredite: 2 400 000 S in der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 2 640 000 S


    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1715: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359), 290 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.
    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1715: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359), 110 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.
    Stimmverteilung der Roma-Napoli-Compagnia (RNC):
    Stammanteile: Hellas 333, Heiliger Stuhl 333, Handelskonsortien 334
    Vorteilsaktien: Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359
    Stammanteile ermöglichen die Mitbestimmung auf den Gesellschafterversammlungen, sind aber finanziell ohne Wirkung. Ihre Zahl ist auf 1000 begrenzt.


    Waffentragende Bevölkerung: 1,7 (effektiv 1,7) Minghan SR, 1,4 (effektiv 1,4) Minghan LR, 3,6 (effektiv 3,6) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe II (1000 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (1500 Mann)

    Geschütze: 0,5 Regimenter Belagerungsartillerie III in Athen

    Schiffe zu Jahresbeginn 1715: 1*350 III („Atalante“), 4*250 III („Castor“, „Pollux“, „Leander“ und „Hero“), 4*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II, davon 1*350 III, 2*250 III und 4*100 III in Häfen des Kalifats, wurden zum Jahresbeginn nach Hause geholt

    Schiffe am Jahresende 1715: 1715: 1*350 III („Atalante“), 4*250 III („Castor“, „Pollux“, „Leander“ und „Hero“), 4*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1716: 1*350 III („Atalante“), 4*250 III („Castor“, „Pollux“, „Hero“, „Leander“), 4*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II


    Söldner:
    2,3 Regimenter SI* (Athen), davon 2,0 Regimenter in den größeren Städten und den wichtigsten Festungen sowie 0,3 Regimenter als Leibgarde in Tarent
    2,0 Minghan LR (Konstantinopel) zur Sicherung beider Landesteile

    Verluste 1715: -

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