Bestehen seitens der unterschiedlich getroffenen Bauernschaft denn etwaige präferierte Vorschläge?[...] aber die meisten Bauern sind der Ansicht, dass man jetzt etwas tun müsste.
Bestehen seitens der unterschiedlich getroffenen Bauernschaft denn etwaige präferierte Vorschläge?[...] aber die meisten Bauern sind der Ansicht, dass man jetzt etwas tun müsste.
Bedenke, dass wir aktuell eine reichsweite Regelung geschaffen haben, die vielleicht nicht optimal ist, aber zumindest den Norden hoffentlich von weiteren Alleingängen abhält.
Den Bauern und Handwerkern ist eine Subvention in aller Regel die liebste Lösung.
Gilt dahingehend das reichsweise Vorhaben des Kaufes von Nahrung aus weiter enfernten Gebieten als Subvention?
Hier fehlen wahrscheinlich die Ausgaben für Sonntagsschulen (20 000 S) und die Waisenhäuser Angabe ist womöglich um 5 000 S zu niedrig angesetzt (i.e. 25 000 S statt 20 000 S)Weitere laufende Ausgaben: 40 000 S für den fahrenden Richterdienst und seine Ausbildung, 20 000 S für den wandernden Heilerdienst, 10 000 S für die effektivere Gutsverwaltung der herzoglichen Liegenschaften, 35 000 S für die kleinstädtischen Bibliotheken sowie 20 000 S für die beiden herzoglichen Waisenhäuser
Habe ich die Realteilung richtig verstanden, dass die vereinfacht dargestellt ähnlich fungiert wie die Anfangserbteilung in den meisten Staaten in Crusader Kings 3 (In etwa kriegt jedes Kind, bzw. ich nehme hier an, jeder Sohn, einen gleichen Anteil am Land)?
Ist die Bemerkung, dass sich über die Effizienz streiten ließe, dann eher eine Ingame Bemerkung meiner Berater oder wäre ein zentralisierterer Ansatz für die Erbfolge und eine stärkere Zentralisierung des Landgutes in weniger Hände nicht komplett eindeutig effizienter?
Ja, das hat auch zu deiner spezifischen Handwerkerschicht geführt und ist der realen Situation in weiten Teilen Schwabens in der FNZ entlehnt. Bei mehreren Söhnen (regional sogar auch bei Töchtern) teilt sich der Besitz immer mehr. Ob man das einfach so ändern kann und ob ein anderes Erbrecht sofort zu mehr Effizienz führen würde, könnte man überlegen. Das hilft aber sicher nicht kurzfristig.
Wäre es ausreichend, wenn zumindest für ein paar Jahre die Privilegien als Testphase eingeführt werden und etwaige dadurch für meine Vasallen entstandenen Schäden aus der herzoglichen Kasse beglichen würden?Die Vasallen hatten sich diesem Austausch sogar von vornherein verweigert, weil sie die Konkurrenz der Handwerker aus dem Süden fürchteten. Die meisten Ständevertreter in Südschwaben bitten den Herzog daher, diese Privilegien zu überdenken.
Absolut. Ich habe ja in Westfalen den eigenen Händlerstand zugunsten anderer Schichten geopfert und möchte deshalb an den Privilegien zumindest in Westfalen festhalten.
Bei Schwaben denke ich nur, dass diese besonderen Handwerker die Spezialfähigkeit des Landes sind und zur Robustheit offensichtlichen der Wirtschaft beitragen.
Händler und etwas weniger Handwerker leiden bei Privilegien halt, während Adel und Bauern eher profitieren.
Muss Darzumir entscheiden, wohin er das Land entwickeln möchte. Einmal zerstörte Schichten kann man nicht oder nur sehr schwierig wieder aufbauen, wie Wiwi wahrscheinlich gerade erleben muss.![]()
Grundsätzlich geht dir Richtung aktuell ja eher dahin, dass in Europa die Privilegien abgebaut werden, um den in der Auswertung genannten Entwicklungsnachteil des Kontinents durch Handelsblöcke abzuwenden. Im Kaiserreich wird jetzt schon darüber nachgedacht, die Privilegien auf allen Seiten sukzessive herunterzufahren.
Vor dem Hintergrund lohnt es sich vielleicht noch weniger, auf dieses eher langfristig angelegte Pferd zu setzen, wenn man den kurzfristigen Nachteil schlucken und dann aufgrund der Reichspolitik die Privilegien einstellen muss.
Wollte nur sichergehen, dass Darzumir diese Pläne im Reich mitbekommen hat.![]()