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Thema: Ungarn 1700 - Die Zeit der Arpaden

  1. #1096
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    Falls nicht offensichtlich mehr als nötig gerne die vollen 200k

  2. #1097
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    Man wird sofort aktiv! Ich würde die Zinslast aber gerade jetzt nicht dem Adel auferlegen, er ist ja im ungarischen System sehr wichtig für die Versorgung der Bauern, was durch die Reformen Arpads nochmals verstärkt worden ist. Im Augenblick sollte man ihm eher keinen Wohlstand entziehen.

  3. #1098
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    Geht mir nicht um die Zinsen, man kann dafür Kredit aufnehmen oder Zinskosten ersetzen, mein Gedanke war nur, dass es nicht so auffällt wenn der Adel kauft, als wenn es die Krone macht. Geld sparen muss man durch sowas nicht
    Falls zu kompliziert oder sonst ungünstig kann man auch selbst direkt aktiv werden.

  4. #1099
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    Dann versucht man es auf diese Weise!

    Habe ich es richtig verstanden, dass ein Teil des Geldes, das der Adel für die Einkäufe verwenden soll, direkt über die kaiserliche Aktion läuft?

  5. #1100
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    Hätte ich so gedacht, ja.
    Aber da Tim immer noch nicht gesagt hat wie viel wir da investieren dürfen machen wir es doch so.

    Bisher bereitgestellt (als Subvention) Rücklagen + 50 000

    Zusätzlich
    Unterstützung der Reiterlehen wird kommende Runde mindestens 270.000 betragen, das sind die Standard 100k + 170k extra (sind 150 k verzinst und aufgerundet) wovon der Adel jetzt Nahrungsmittel einkaufen soll.

    Dann hast du schon mal Zahlen die du nutzen kannst, sobald Tim sagt wie stark wir uns beteiligen dürfen machen wir das extra.
    Bis 100 k gehe ich für die Kaiser Aktion mit.

  6. #1101
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    Ungarn ist ein klassisches Land der Subsistenzwirtschaft. In normalen Jahren fließt weder viel Getreide ab noch viel Nahrung zu.
    1.) Ändert sich etwas grundsätzliches an der Aussage, wenn wir beim Abfluss Getreide durch Nahrung allgemein ersetzen?
    2.) Sind Graurinder ähnlich zur realen Situation das (mit Abstand) wichtigste ungarische Exportprodukt?


    3.) In der Realität hatte Ungarn zu der Zeit extrem viel äußerst hochwertige Böden für den Getreideanbau, diese wurden aber aufgrund unterschiedlicher Probleme (Bevölkerungsmangel, Verwüstung, Sumpfgebiete) nur minimalistisch genutzt. Entspricht das auch in etwa der Spielsituation?

    Auf der Karte (die mithilfe von KI erstellt wurde) eigentlich alles außer Ober und Unterungarn sowie Siebenbürgen.
    Bild

    4.) Falls 3 in etwa zutreffend ist, hätte ich eine Idee für einen SP (möglicherweise sogar schon für die kommende Runde). Die Grundidee wäre aufgrund der Missernte zu verkünden, dass Ungarn Bauern aus dem Ausland (evtl. auch aus dem Inland, aber da gibt es ja eh wenig freie Bevölkerung) potentielles Ackerland zur Verfügung stellen wird. Denkbar wären hier Optionen wie 20 -30 Jahre pachtfrei unter der Bedingung, dass die Neuankömmlinge (in schwerer Handarbeit) die ihnen zugeteilten Gebiete für den Ackerbau herrichten (trockenlegen, vegetation roden wo nötig, etc.) und evtl. eine bestimmte Anzahl an Frondiensten pro Jahr leisten um die Flüsse zu begradigen/Dämme zu bauen, also dass was nötig wäre um aus den Überschemmungs und Sumpfgebieten fruchtbare Schwarzerdeäcker zu machen.


    a.) Ist der SP grundsätzlich plausibel?
    b.) Meinst du er hätte in der kommenden Runde besonders gute Chancen, weil nach einer Missernte der die Aussicht auf langfristig pachtfreies Land sehr besonders verlockend wirken würde? Oder ist der Zeitpunkt da egal, bzw. sogar ungünstig, weil sich niemand die Anreise leisten kann?
    c.) Falls plausibel und evtl. schon für das kommende Jahr günstig, würde ich gerne mit dem Adel der in diesen Ländereien sprechen, ich möchte jetzt aber keinen Kuriltai einberufehn, denn die sollten während des Winters vermutlich zumindest zum Großteil vor Ort bleiben. Aber vielleicht könnte man zumindest einigen besonders einflussreichen Persönlichkeiten aus diesen Gegenden die Idee skizzieren und um eine Rückmeldung bitten, ob man glaubt, dass wesentliche Teile des landbesitzenden Adels in der Gegend bereit wären mitzumachen.
    (Also Land pachtfrei zur Verüfgung zu stellen unter der Bedingung, dass die Neuankömmlinge das Land wertvoller machen und man dann in 20-30 Jahren eben besseres Land hat und in der Zwischenzeit zumindest mehr Nahrungsmittel (und in der Folge evtl. auch wieder mehr Einnahmen aus zehnt, Zoll usw.).
    Falls ganz pachtfrei undenkbar könnte man auch überlegen, ob die Krone in der Zeit einen gewissen Ausgleich zahlt, wobei das aber tatsächlich keine all zu großen Summen sein sollten.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  7. #1102
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    Das Land ist schon bewirtschaftet, aber halt in Form von Weiden und Anbaugebieten für das Viehfutter. Die Zucht richtet sich sehr stark auf Pferde aus, weniger auf andere Nutztiere. Da die mongolischen Krieger recht viel Kleinvieh gewohnt waren, hat das sicher eine etwas stärkere Bedeutung als Kühe.

    Ich habe für alle Regionen auch "Reserveland" verschiedener Größe ausgewiesen, also nicht bewirtschaftete Flächen, die theoretisch trocken gelegt oder gerodet werden können oder sehr ertragsarm sind.

    Beide Arten von Land (nicht bewirtschaftete Flächen oder Weiden) können prinzipiell zu Feldern umgewandelt werden, wenn die jeweiligen Eigentümer einverstanden sind.

  8. #1103
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    Kann man mal den Adel ansprechen, ich würde gerne wissen, ob man einen SP in der Richtung befürworten würde und grundsätzlich interessiert wäre auch eigene Flächen zur Verfügung zu stellen.
    Mir ist dabei schon klar, dass einzelne Adelige wieder nicht für alle sprechen können, aber eine Stimmungslage würde schon ausreichen.
    Es müssten ja nicht alle verplfichtend teilnehmen, sondern nur ein ausreichend großer Anteil bereit sein mitzumachen.


    Kurzform Krone und Adel stellen Reserveland und evtl. auch etwas Weideland pachtfrei zur Verfügung, Bedingung das Land muss zu Ackerland umgearbeitet werden.
    Genaue Bedingungen könnte man bei Interesse noch genauer festlegen, es würde aber in die Richtung laufen, dass teilnehmende Adelige jetzt etwas abgeben um später einen Mehrwert zu erhalten. Dabei müssen die Bedingungen auch für potenzielle neue Landwirte günstig genug sein, dass man einen Sog erzeugen kann.
    Also etwas wo der Adel langfristig ein gutes Geschäft machen kann, aber auch keine eierlegende Wollmilchsau oder Verträge, die einseitig alle Chancen und Gewinne dem Adel und die Lasten den Bauern zuteilen (dann kämen nämlich keine Bauern und man könnte es sich sparen)
    Falls man das ganze macht würde Arpad auch Kronland nutzen also selbst teilnehmen, aber man bräuchte sicher mehr Land, vor allem in den Regionen, wo es viel Reserveland gibt.

  9. #1104
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    Wichtig wäre wohl, wie stark du beide Arten von Land gewichten möchtest. Wenn man genutztes Land (also Weiden und viele Wälder) nimmt, zieht man bei einer starken Privilegierung sicherlich viele Menschen an, aber man verliert eben die bisherigen Nutzungsmöglichkeiten. Wenn man eher auf karges oder unzugängliches Land setzt, wird es deutlich teurer und aufwendiger.

  10. #1105
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    So genau weiß ich das noch nicht, ist ja eine recht frische SP Idee (sonst denke ich da meist ein paar Runden drüber nach).
    Die Grundidee war ja Sümpfe und andere bisher kaum genutzte (an ihrem Potential gemessen) Flächen umzuwandeln.
    Also Land wo die Siedler viel Arbeit investieren müssen, allerdings sollte es mit viel Arbeit dann auch in fruchtbares Land umgewandelt werden können.

    1.) Wäre für einen SP in der Richtung ein Jahr nach einer schlechten Ernte besonders günstig (weil die Not=Auswanderungsdruck in der Heimat der Siedler dann größer ist)?
    Falls nicht würde ich den SP zwar als Idee behalten, aber eher in die Warteschleife packen und noch genauer planen / vorbereiten.

    2.) Ich hoffe ja bis zur Auswertung auch auf Infos von meinen Adeligen wie gut man nahrungstechnisch glaubt bis zur nächsten Ernte durchzukommen und wo es gut oder weniger gut aussieht. Vielleicht kann man dabei dann gleich mal abschätzen, ob man eine zusätzliche Siedlerwelle überhaupt versorgen und mit Saatgut ausstatten könnte.

  11. #1106
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    1) Ja, das ist sicher ein guter Gedanke.
    2) Im Augenblick scheint man leidlich sicher, aber man weiß natürlich nicht, was bei einem starken Zustrom wäre.

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