Ich glaube, das haben sie nur eingebaut, um zu erklären, wie Kroot denn verhindern, versehentlich Genestealer zu essen, weil man vorher etabliert hat, dass sie Tyraniden nicht vertragen mit ihrer eigenen Evolution und das musste man wohl, um zu verhindern, dass Kroot mit Superkräften durch Verzehr von Tyraniden auch nur theoretisch möglich sind.![]()
1) Besteht die Möglichkeit mit einem bestimmten Freihändler Kontakt aufzunehmen, oder generell einen Job auszuschreiben? Gedanke ist, ob man in der Lage wäre jemand zu finden, der verrückt genug ist, jetzt noch nach Meridian zu fliegen.
2) Können wir uns so einen Auftrag überhaupt finanziell leisten?
Einen Freihändler werdet ihr euch in aller Regel nicht leisten können. Aber es gibt schon Söldner, die man für so etwas anheuern kann, die dann aber meist eine fünf- bis sechstellige Summe verlangen, je nach Auftrag. Die bekannte Söldnergilde auf Meridian, die auf Kronus ja schon ein paar mal aktiv war, steht aus nachvollziehbaren Gründen derzeit nicht zur Verfügung. Aber man würde auch anderswo (z.B. Nimbosa) welche finden, wenn man das auf den üblichen astropathischen Kanälen bekannt macht.
Es gibt einen Fluch, der lautet: Mögest du in interessanten Zeiten leben.
Fallen auf den Sonderkredit eigentlich schon diese Runde Zinsen an?
Zitat von Bassewitz
Und zählt der zum Kreditlimit dazu und wp liegt das überhaupt?
Es gibt einen Fluch, der lautet: Mögest du in interessanten Zeiten leben.
Ihr müsst den Kredit nicht sofort bedienen, dann läuft er halt einfach mit 6% Zinsen weiter.
Es gibt einen Fluch, der lautet: Mögest du in interessanten Zeiten leben.
Aus aktuellem Anlass ein paar Erläuterungen und Erinnerungen:
Einige werden ein paar Veränderungen an ihrem Wehretat festgestellt haben (in der Regel nach oben). Ich habe die Militärausgaben der meisten Länder nämlich auf diese Runde hin neu berechnet. Anlass dafür war die Umstellung bei der Marken-Finanzierung, weil der Truppenunterhalt der gestellten Truppen zu ihnen wechselt. Ausserdem habe ich festgestellt, dass sich über die Runden einige Fehler eingeschlichen hatten. In der Regel hatte ich nämlich jeweils zur Vereinfachung den Wehretat als Differenz zum Vorjahr gerechnet. Sprich ich habe die Summe der vorherigen Auswertung genommen, Verluste und Abrüstung abgezogen und neue Einheiten dazugerechnet. Das hatte aber den Nachteil, dass ich einmal gemachte Fehler über die Jahre weiter gezogen habe, wenn sie euch oder mir nicht aufgefallen sind. Jetzt habe ich mir eine separate Tabelle für die schnelle Berechnung des Wehretats gebastelt (was ich besser von Anfang an hätte tun sollen) und diese Fehler daher bereinigt. Ausserdem ist in diesem Jahr der Unterhalt der Raumfähren dazu gekommen, nachdem der im letzten Jahr noch geklärt werden musste und deshalb nicht in den Zahlen auftauchte.
Die Westöde und die Agamar Wüste sind für den Handelsverkehr nach wie vor weitgehend unpassierbar. Zwar bringen die Hyperionspitzen und die südlichen Trecks der Konföderation sporadisch Transporte durch, aber das sind militärisch (oder durch private Sicherheitskräfte) gesicherte Unternehmungen, die auf die Aufklärung der Bewegungen der Kroot abgestimmt sind und eine gewisse Grösse nicht überschreiten. Sie sind inklusive ihrer Sicherung gross genug, um nicht von einer kleinen Gruppe der Xenos gestoppt zu werden, aber auch klein genug, dass sie zügig voran kommen und nicht eine massive Gegenreaktion der Kroot provozieren, weil die in ihnen die erste Welle einer Invasion sehen. Der einzige sichere und zuverlässige Handelsweg in den Süden ist derzeit der Landweg von Aceria aus am Südufer des Rhea entlang. Die Route ist aber nicht durchgehend ausgebaut und hat daher nur eine sehr begrenzte Kapazität. Das wird sich erst ändern, wenn der Rhea-Kolchis-Kanal eröffnet oder der am Delta geplante Hafen gebaut wurde. Ganz allgemein ist es so, dass ich die Handelsströme über ein Knotensystem abbilde, die Menge an Waren auf jeglicher Route ist begrenzt, abhängig von der Infrastruktur und Transportkapazitäten der dortigen Privatwirtschaft.
Die Landwirtschaft befindet sich grossmehrheitlich in Privatbesitz. Und selbst zu 100% mit Staatsgeldern gebaute Betriebe haben üblicherweise Pächter drauf. Das heisst ihr könnt über eure landwirtschaftliche Produktion nicht völlig frei verfügen oder sie direkt verkaufen. Was passiert, wenn ein Land wie die Kooperative Lieferverträge abschliesst, ist daher folgendes: Die Zollbehörden und andere Stellen versuchen über Ausfuhrlizenzen, Subventionen, Steuern, usw. sicherzustellen, dass mindestens die garantierte Menge beim Vertragspartner ankommt. Das hat drei Dinge zur Folge:
1. Lieferungen könnten auch falsch deklariert werden und gar nicht an ihrem vorgeblichen Bestimmungsort ankommen. Man hat derzeit keine Hinweise darauf, dass das im grösseren Masse geschieht, aber die Möglichkeit besteht, gerade wenn es für die Handelshäuser finanziell lukrativ wäre.
2. Die Menschen in der Zielregion müssen finanziell in der Lage sein sich den Kauf der Nahrung auch leisten zu können. Das ist im Normalfall und bei etwas schlechteren Ernten kein Problem, da Nahrung auf Kronus nicht so extrem teuer ist. Im Falle von echten Hungersnöten könnte das aber ein Faktor werden, wenn die Preise massiv ansteigen.
3. Mit Verweis auf den vorherigen Absatz ist relevant, dass es möglich sein muss einen Handelspartner mit der zugesicherten Menge auch zu erreichen, andernfalls bewirken alle Ausfuhrlizenzen der Welt nichts. Das ist gerade im Bezug auf die Marken wichtig, deren Versorgung aus dem Norden nur bedingt praktikabel ist.
Es gibt einen Fluch, der lautet: Mögest du in interessanten Zeiten leben.