Man kann es versuchen. Willst du konkret etwas unternehmen?
Man kann es versuchen. Willst du konkret etwas unternehmen?
1) Höchstens die Werbetrommel dafür rühren. Oder meinst du, etwas Geld wäre hier gut angelegt? Ich bin ja immerhin mit fast 100k Reserve ins Jahr gestartet
2) ...die wir aber vielleicht auch für Nahrungsmittel ausgeben sollten. Wie ist hier die Marktlage in Italien? Erhöhen sich die Preise bereits spürbar, sodass ggf. vorallem die Ärmeren Probleme bekommen?
3) Wo meine Landwirtschaft ohnehin schwach ist, wie steht es denn um die italienische Fischerei? Die ist sicherlich bekannt für ihre enorme Flotte, die die Fischfanggründe im Mittelmeer dominiert, oder?
4) Edith hat sich das nochmal überlegt und möchte die Sache gerne zu einer Angelegenheit erheben, die im Föderationsrat besprochen werden soll. Ich vermute, dass der Großteil meiner Landwirtschaft um die Po-Ebene konzentriert ist, während die Mäuler eben hauptsächlich in Ligurien und der Toskana sitzen. Entsprechend muss das koordiniert werden. Ich will hier keineswegs der Lombardei (so meine Annahme denn überhaupt korrekt ist) oktroyieren, ihre Lebensmittel zu Gunsten der reicheren Stadtbevölkerung wegzugeben, sondern zu einem Handel und Tausch anregen, sodass die raren Nahrungsmittel bestmöglich in Italien verteilt werden und etwas vom städtischen Wohlstand bestenfalls dafür in die ländlichen Gegenden abfließt. Die Krone würde hier nur vermitteln und vllt. geringfügig eingreifen, um beispielsweise die Transporte aufzukommen.
4a) Ich würde da außerdem auch 1-2 Schwerpunkte für die nächsten Jahre in Aussicht stellen. Nichtmal zwingend für die Lebensmittelerzeugung an sich, sondern vllt. würden die Städte ein Schulprogramm in der Po-Ebene unterstützen oder was weiß ich, da ist ja vieles als Handelsgut denkbar, was ich eben gerne unterstützen würde!
1) Vermutlich ist es fast schon zu spät, insofern wäre das Geld vielleicht verschwendet.
2) In Como ist davon noch nichts angekommen, aber die Ereignisse in der Toskana sprechen für diese Befürchtung.
3) Das Mittelmeer ist leider latent überfischt, aber man hat normalerweise die nötigen Fischer an der Hand. Viele von ihnen sind Hellenen und Südfranzosen, die politische Entspannung könnte also sehr helfen.
4) Man sammelt sich sofort! Die Lombardei ist allerdings schon auch recht urban, das war ja seit Jahrhunderten (und schon vor den Mongolen) ein Zentrum des europäischen Handels und Handwerks.
1) Dann weisen wir nur mal auf die Gelegenheit hin, ohne was zu investieren.
2) Der jüngste Chronikeintrag war da überhaupt nicht hilfreich
3) Auch das nochGibt es Salz in Italien, sodass ich da in Zukunft vllt. für einen Lebensmittel-SP dran anknüpfen könnte? Oder gibt es schon Fischfarmen?
4) Die Lombardei erstreckt sich ja bis in meinen äußersten Osten, da wirds ja immer ländlicherAber wie gesagt, das war ja nur eine Annahme. Wenn eben eher im Piemont Feldwirtschaft betrieben wird, dann ersetze eben entsprechend. Die Krone ist hier jedenfalls offen zu unterstützen und zu vermitteln und das Augenmerk sollte nun darauf liegen, die richtigen Personen und Köpfe miteinander ins Gespräch zu bringen!
3) Meinst du Fischzuchten? Bei Süßwasserfischen sollte das an sich bekannt sein, aber halt nur in eingeschränktem Maße, wenn man direkten Zugang zu viel frischem Wasser hat.
4) Es gibt schon landwirtschaftliche Regionen, aber eben nicht so säuberlich auf die Provinzen verteilt. Und es ist eben die Frage, ob man da so viel machen kann, ohne ein echtes Exportverbot zu verhängen. Moralische Appelle helfen bei wirtschaftlichen Interessen ja immer nur begrenzt.
4) Meine Idee wäre eben, dass man versucht das ganze landesweit zu organisieren. Wo sind die Missstände am größten, wo siehts vllt. nicht ganz so schlecht aus? Wie können die landwirtschaftlich geprägten Regionen aus dieser Lage dann aber vielleicht sogar, trotz schlechter Ernte, profitieren, weil sie den Städten etwas abringen könnten?
Überspitzt gesagt: Ich will vermeiden, dass die eine Region in Saus und Braus leben kann, während nebenan die Menschen verhungern.
5) Ich möchte auf dem Föderationsrat auch anregen einen Vertreter aus Saluzzo einzuladen. Die Grafschaft gehört zwar nicht zu Italien, ist aber bereits in der Vergangenheit mit Problemen in der Lebensmittelversorgung aufgefallen. Zudem ist die Region im Winter von Frankreich quasi abgeschnitten. Wir sollten hier nicht zusehen, wie unsere Nachbarn verhungern, solange wir noch die Möglichkeit haben zu teilen.
6) Tirol, Korsika und Katalonien sollen natürlich auch in die Überlegungen miteinbezogen werden!
Würde eine Flurbereinigung in Italien Sinn machen? Man könnte das nächstes Jahr sanft anstoßen, indem man Bauern dazu anregt in Genossenschaften einzutreten, um größere Gemeinschaftsbetriebe zu schaffen. Zudem könnte die Krone Land von verarmten Bauern aufkaufen, dies in größeren Flächen zusammenfassen und anschließend wieder verpachten. Außerdem könnte man eben die Kronländereien selber bereinigen, um mit gutem Beispiel voranzugehen.
Mein Ziel ist also keine Enteignung, sondern die Krise für eine Reform zu nutzen, die auf verschiedenen Wegen dazu einlädt, mitzumachen.
Wäre das eine sinnvolle Maßnahme für Italien? Oder bräuchte es hierzu ohnehin zunächst ein Katasteramt? Man könnte das auch in zwei Schritten angehen. Der Zeitpunkt zum Loslegen ist jetzt wichtig, die Effekte treten ja ohnehin deutlich verzögert ein.
Abgesehen davon, gibt es vllt. noch konkrete Handlungsempfehlungen für die potentielle Hungersnot oder sollten wir jetzt erstmal den Winter abwarten?
Flurbereinigungen bringen nicht so viel wie in der späteren Moderne, weil die Bauern meist nicht das nötige Gerät haben.
Das können wir doch herstellen! Wir sind führend in der Werkzeugherstellung!
Und außerdem dürfte es doch auch schon deutlich helfen, wenn unnötige Laufwege optimiert werden, oder nicht?
Abgesehen davon, gibt es vllt. noch konkrete Handlungsempfehlungen für die potentielle Hungersnot oder sollten wir jetzt erstmal den Winter abwarten?
Falls erforderlich, können zumindest die knapp 100k aus der Reserve für Nahrungskäufe verwendet werden
Eher staatliche Ankäufe oder eher in Form von Subventionen?
Subventionen sind normalerweise effektiver. Wenn, dann wären sie vermutlich jetzt oder im Oktober nützlich, solange noch größere Mengen verschifft werden können.
Du kannst wohl noch bis Oktober warten, weil die Seefahrt im Mittelmeer sicher nicht schon im September endet.