Auch für dich wäre es sehr wichtig, wenn aus dem Norden keine Exportverbote kommen, wie den ganzen meerfernen Süden. Wenn das kommt trifft es den nämlich mehr als er mit Gegenmaßnahmen sinnvoll dagegenhalten kann.
Auch für dich wäre es sehr wichtig, wenn aus dem Norden keine Exportverbote kommen, wie den ganzen meerfernen Süden. Wenn das kommt trifft es den nämlich mehr als er mit Gegenmaßnahmen sinnvoll dagegenhalten kann.
Damit hast du natürlich Recht, aber am Ende ist halt auch jeder Landesherr erst mal seinem eigenen Land verpflichtet. Macht schon Sinn erst mal nachzudenken, was eigene Handlungen beim Nachbarn auslösen, ob man das will und was es als Antwort geben kann. Bisher habe ich ja auch noch kein Ausfuhrverbot erlassen.Generell wäre es halt gut, wenn man hier im Reich an einem Strang ziehen würde, aber leider denkt jeder nur an sein Land zuerst. Das macht die Sache recht chaotisch.
Aber als ultima ration sehe ich es schon als Möglichkeit, die ich mir auch nicht nehmen lassen möchte. Denn wenn man dem Markt freien Lauf lässt, trifft die Hungersnot am Ende die Armen und davon hat Ungarn mehr als jedes andere Land.
Das eigentliche Problem ist ber das leider immer wieder erscheinende Dilemma. Sachen, die reichsweit verbindlich sein sollen treiben einen Keil zwischen Ungarn und seine Vasallen, es sei denn Ungarn zieht mit und in dem Fall könnte ich das nicht.
Schön wäre das nicht, aber tatsächlich sehe ich das Problem nicht da.
Ungarn ist ja auf Landwirtschaft ausgelegt, im Normalfall dürfte Ungarn eher ein Nahrungsexporteur sein, d.h. ich denke wenn die Ernte überall schwach ist, dürfte Ungarn ohne Export und Import noch relativ gut aufgestellt sein.
Aber wenn die Länder um Ungarn herum dann mehr importieren, weil ihre eigenen Ernten schwach sind, kann ein Großteil der ungarischen Bevölkerung bei den Preissteigerungen nicht mitgehen.
Dann kauft der reiche Städter aus Salzburg/Prag/Konstantinopel das Brot, was sonst der ungarische Bauer von Nebenan gekauft hätte.
Von der Seite würde ich denken wäre es sogar sinnvoll es sofort zu machen.
Aber auf der anderen Seite würde ich damit eben auch den ungarischen Export einschränken, also die Möglichkeit Geld zu verdienen und vor allem sind meine Nachbarn ja auch die Spieler mit denen ich am engsten zusammenarbeite, solange ich es nicht muss will ich deren Probleme nicht anheizen.
Ungarn ist auf Weidewirtschaft ausgelegt, die meisten Flächen dürften den Pferden zugewiesen sein, so war es wimre in DMS 1
Da könnte was dran sein, aber irgendwie kann ich mir nicht so recht vorstellen, wie ein Leibeigener sich importiertes Getreide leisten kann, gerade wo Ungarn so groß ist und es fast keine Straßen gibt.![]()
Je mehr da ist, desto geringer sind letztendlich die Preise, vermute ich mal![]()
Sehr gut, jetzt habe ich mich beim reichsweiten Exportverbot dir zu Liebe zurück gehalten und das haben wir jetzt davon.![]()
Also wie soll es jetzt weitergehen. Wenn Ungarn die Grenzen abriegelt, dann kann icb nicht aus dem Reichsgeld Nahrung kaufen und meinerseits die Grenze offen lassen. Generell müsste die Nahrung dann auch hier bleiben.
Andererseits könnte man auch die Exportschranken im Reich verbieten, das halte ich weiterhin für sehr sinnvoll
Sorry bin am umziehen, deshalb nur begrenzt Zeit.
Ich habe bisher nachwievor kein landesweites exportverbot erlassen, bin aber offen gesagt auch nicht mehr allzuweit davon entfernt. Gerade Brotsubventionen aus dem Kaiserpfennig wären bspw. für mich das Startsignal, denn mit dem Geld des Reiches kann Ungarn nicht mithalten.
Meine Adeligen haben aber Rückendeckung für regionale exportschranken, wenn sie sie für angebracht halten.
Ansonsten Versuche ich aktuell Infos zusammenzutragen, wo es wie kritisch ist. Sobald ich da mehr weiß werde ich versuchen Nahrung in Ungarn etwas zentraler zu lenken und falls dann erkennbar ist, dass man es sich leisten kann, würde ich auch versuchen Nachbarn zu helfen.
Ansonsten hab ich mal nachgefragt, Ungarn ist bei Import Export wohl im Normalfall auf +-0, d.h. wenn die Grenze zwischen Baiern und Steiermark kärnten geschlossen wird, dann ist es so und ich besorge Nahrung aus den satrapien.
Nichts worauf ich scharf bin, aber auch nichts was ich auf Teufel komm raus verhindern muss.
Bei Reichsweitem Verbot von Exportbeschränkungen wäre ich weiter dagegen, wie gesagt dann läufts auf ein Finanzrennen hinaus.
Ich fände es immer noch am sinnvollsten, wenn man da ansetzt wo Nahrung verschwendet wird, wie bspw. beim Bierbrauen und dann die wirtschaftlichen Einbußen der Brauer (und von mir aus auch besonders betroffene Staaten wie böhmen bei den steuerausfällen) aus dem Pfennig entschädigt.
Das wären Maßnahmen, die mehr Nahrung schaffen, der Rest ist nur ne Auktion bei der man sich gegenseitig hochbietet.
Tja ist das jetzt die Sl durch die Blume, oder ist das die örtliche Bevölkerung?
Das der durchschnittliche Bauer um 1700 wenig vom Verbot des Brauens und mehr von schneller Finanzhilfe durch den Kaiser oder seinen jeweiligen Fürsten hält, ist wenig überraschend.
Ob der sich aber nennenswert mit der Funktion von Wirtschaftskreisläufen, oder der optimalen Ausnutzung von Kalorien pro kg Korn beim Vergleich von Brot zu Bier beschäftigt hat?
Der Pöbel hat nicht immer Recht.
Vom Prinzip brächte Brot statt Bier einen Vorteil, ob das Brauen aber so verbreitet ist, das dieser Vorteil sich nennenswert auswirkt und ob das Spiel das dann auch so abbildet?
@Jon
Kannst du uns sagen, ob durch Maßnahmen wie das Einstellen des Brauereibetriebs nennenswert Nahrung eingespart werden könnte?
Auch das ist denke ich etwas platte Theorie. Wenn keiner eingreift, gucken halt die Armen in die Röhre. Da die Länder unterschiedliche Strukturen haben träfe das die Länder schon sehr unterschiedlich, gerade Ungarn wäre da ein großer Verlierer, weshalb ich ja auch schon eingreife.Am besten ist es immer noch für alle, wenn keiner eingreift.
Ich vermute aber, dass dieses Geld eher in Richtung der Satrapien fließt. Rhodos hält ja den Handel noch offen und Konstantinopel sowie die ma schwarzen Meer dürften sehr viel Bevölkerung haben, da hoffe ich darauf, dass etwas Abfluss nach Ungarn gar nicht entscheidend ins Gewicht fällt.
Aber ja ist auch bei mir viel Spekulatius dabei, eine Lösung von der ich 100% überzeugt bin habe ich auch nicht.
Die Nährstoffe gehen ja auch nicht verloren, die Reststoffe (Treber) wurden auch weitergenutzt, meistens als Tierfutter (was es ja für Milch auch braucht), oder es wurde daraus Brot gebacken. (Wenn ich das richtig sehe) Ob das damals so bewusst war ist schonmal die nächste Frage.
Ich vermute, dass unterm Strich nicht viel an mehr Nahrung bei einem Verbot übrig bleibt. Der Unruhegewinn dadurch dürfte das Verbot wieder zunichte machen, wenn nicht noch schlimmer.
Die Armen kann man ja mit Armenspeisung unterstützen. Das ist bedarfsorientiert und man füttert nicht den Adligen mit durch. Wenn Baiern halt auch schon am Kämpfen ist, ist natürlich ein einseitiges Verbot gegenüber Ungarn ungerecht, dann müsste ich eigentlich auch nachziehen. Eigentlich muss ich auch gen Süden nach Italien zumachen mit seiner Subvention. Oder wie würdest du das aus bairischer Sicht sehen. Wenn Ungarn für ein Exportverbotverbot wöre, könnte man zumindest den ganzen Reichsraum (inklusive Ungarn im Besten Fall) offen halten.
Ich kann wohl schlecht für ein Exportverbot nach Italien votieren. Aber ich habe eigentlich für jeden Verständnis, der hier ernste Probleme hat (ob das bei den Nordländern so war lasse ich mal dahingestellt), wenn man als Folge dann Geld in die Hand nimmt oder Exportbeschränkungen erlässt.
Entsprechend wäre ich zwar unglücklich aber nicht böse, wenn es Beschränkungen in Richtung Italien oder gar Ungarn gäbe.
Was mir nur wirklich Bauchschmerzen macht sind meine Vasallen.
Wenn ich es leisten kann, wäre mir sehr daran gelegen, dass die Exportgrenze im Zweifel zwischen Baiern und meinen Vasallen und nicht zwischen meinen Vasallen und Ungarn läge.
Sollte Ungarn dagegen so wenig Nahrung haben, dass ich eine mögliche kaiserliche Hilfe gar nicht ersetzen könnte, dann wäre es mir natürlich lieb, wenn den Vasallen geholfen würde. Dafür weiß ich aber aktuell noch zu wenig.
PS:
Achtung Spoiler:
Ich will nur darstellen, dass ich schon versuche, auch Ungarns Interessen zu berücksichtigen, aber es eben auch die Lage zusehends verkompliziert. Ich bin mir sicher, dass es auf großen Unmut in Italien stoßen wird, er hat mich auch extra wegen Zusammenarbeit in der Hinsicht angeschrieben, erlässt aber gleichzeitig Subventionen.
Wäre es für dich denn nicht vorstellbar, die Grenzen ins Reich offen zu lassen? Dann könnte ich viel besser gegen Exportverbote im Reich argumentieren und es käme mehr zu dir? Ich kann mir nicht vorstellen, dass du besser fährst, wenn die Grenze zwischen uns für Nahrung nicht komplett dicht wäre.