Baustelle!
Hiermit kandidiert Khan Urus von Italien für das Amt des deutschen Kaisers. Lose Vorgespräche ergaben eine überraschende Resonanz, weshalb Wir nunmehr um Unterstützung des gesamten Reichs werben wollen.
Man wird sich sicherlich fragen: Ein Italiener? Ausgerechnet? Doch sehen Wir hier eine großartige Chance, sowohl für das Reich, als auch für Italien. Für die Stabilität in Europa, und für Klarheit für Tirol. Doch eins nach dem anderen.
Warum das Kaiseramt für Italien ein großer Gewinn wäre, möchten Wir keinen Hehl machen. Italien hat ambivalente Jahre hinter sich und schlitterte von einer diplomatischen Krise in die nächste. Auch das Verhältnis zum verstorbenen Kaiser Benedikt - Gott hab ihn selig - war bestenfalls als zerrüttet zu bezeichnen. Doch mehrfach versuchte Italien sich an die starke Schulter des Reiches anzulehnen, denn das Reich ist ein Hort der Stabilität in der Welt und bietet seinen Mitgliedern Schutz und Sicherheit, in jeglicher Hinsicht.
In diesen Schoß möchte Khan Urus nun auch Italien führen, doch wird es für die stolzen Italiener wohl schwer verständlich sein, warum sie einen Teil ihrer Souveränität aufgeben sollten. Diese Hürde können wir nun gemeinsam über die Kaiserwahl nehmen. Ein italienischer Kaiser wird den Italienern die Galionsfigur bieten, die es benötigt, um Italien friedlich in das Reich einzugliedern, und es zu einem weiteren Stützpfeiler des Reiches gedeihen zu lassen. Und hierin liegt wiederum der Gewinn für das Reich, sollte Khan Urus die Wahl gewinnen.
Die Eingliederung Italiens in das Reich soll jedoch nicht die alleinige Agenda sein. Das Reich ist selbstverständlich soviel mehr und jedes einzelne der wertvollen Mitglieder verdient entsprechende Aufmerksamkeit. Als "Neuankömmling" gehört es sich, sich einzuleben, weshalb Wir versprechen, Traditionen zu bewahren und zu pflegen. Bestehende Strukturen und Ämter sollen beibehalten werden, auf dass Wir von ihnen lernen können, und bestenfalls ausgebaut und erweitert werden!
Zudem möchten Wir auch bereits vorab einen Plan für die Verwendung des Gemeinen Pfennigs präsentieren, um etwaige Sorgen zu nehmen, dass Wir hierüber nur die gebeutelten italienischen Finanzen sanieren möchten:
- Die Reichskasse wird transparent geführt werden.
- Es wird kein Dinar einfach an Mitgliedsstaaten verschenkt. Stattdessen setzen Wir auf zweckgebundene Subventionen oder Darlehen.
- Das Reich soll eine sichere Reserve für Krisenzeiten anlegen.
- Konkreter Plan, den es jedoch noch abzustimmen gilt: 20% des Gemeinen Pfennigs werden an die Schweiz vergeben, zu 8% Zinsen. Die Schweiz kann wiederum mit diesen Geldern Kredite vergeben (beispielsweise zu den gewohnten 10%).
- Da die Schweiz auch auf Gelder aus Dagomys zurückgreifen kann, kann das Reich seinen Kredit flexibel auslösen.
- Etwa 10% des Pfennigs (~80k) werden für die Hofverwaltung aufgewendet.
- Der restliche Pfennig wird in ein großes, reichsweites Infrastrukturprojekt investiert: Heerstraßen
- Der primäre Zweck der Heerstraßen ist die Verteidigung, da sie die zügige Verlegung von Truppen ermöglichen.
- Als Nebeneffekt beflügeln sie jedoch auch den Handel, da die Straßen natürlich auch den Bürgern zur Verfügung stehen. Zudem sorgen sie während des Baus für Nachfrage in den Reichsteilen.
- Es soll hierbei auf bestehende Infrastruktur zurückgegriffen werden, soweit sinnvoll.
- Folgende Heerstraßen sollen entstehen, grün befindet sich in Bau oder ist schon beendet, fett sind Knotenpunkte und Kreuzungen
- Heerstraße 1: Lübeck - Hamburg - Hannover - Kassel - Marburg - Fulda - Würzburg - Ulm
- 900km - 4.500.000 S / 13.500.000 S / 22.500.000 S
- bereits gebaut:
- Kassel - Marburg (mittel): 1.500.000 S (100km)
- Marburg - Fulda (mittel): 950.000 S von 1.350.000 S (90km)
- Heerstraße 2: Stettin - Berlin - Magdeburg - Braunschweig - Hannover - Bielefeld - Münster - Dortmund - Duisburg
- 800km - 4.000.000 S / 12.000.000 S / 20.000.000 S
- bereits gebaut:
- Stettin - Berlin (mittel): 1.560.000 von 2.130.000 S (142km)
- Braunschweig - Hannover (mittel): 1.005.000 S (67km)
- Hannover - Bielefeld (mittel): 525.000 von 1.635.000 S (109km)
- Heerstraße 3: Ulm - Konstanz - Zürich - Luzern - Mailand - Genua
- 650km - 3.250.000 S / 9.750.000 S / 16.250.000 S
- Heerstraße 4: Bratislava - Wien - Linz - Salzburg - München - Augsburg - Ulm - Urach - Stuttgart - Pforzheim - Karlsruhe - Heidelberg - Darmstadt - Frankfurt - Marburg
- 1.150km - 5.750.000 S / 17.250.000 S / 28.750.000 S
- bereits gebaut:
- Wien - Bratislava (einfach): 330.000 S (66km)
- Ulm - Urach (mittel): 900.000 S (60km)
- Heerstraße 5: Magdeburg - Leipzig - Dresden - Prag - Brünn - Kostice - Bratislava - Budapest
- 950km - 4.750.000 S / 14.250.000 S / 23.750.000 S
- bereits gebaut:
- Brünn - Kostice (einfach): 330.000 S (66km)
- Straßen, die auf diesen Routen verlaufen, sollen vom Reich fortan mit 25% subventioniert werden. Dies führt zu folgendem Rechenbeispiel, sollten sämtliche Heerstraßen auf "Mittel" errichtet werden:
- Gesamtkosten: 66.750.000 S
- Davon bereits gezahlt: 5.540.000 S
- noch offen: 61.210.000 S
- davon 25%: 15.302.500 S
- bei 70% des Pfennigs: ca. 20 Jahre
- Zudem sollte Tirol endlich die Stimme im Reich erhalten, die es verdient. Wir werden Uns dafür einsetzen, dass das dreigeteilte Fürstentum eine Stimme im Reichstag erhält und diese, auf Grund der besonderen Lage, selber nutzen darf.
- Wofür Wir keine Versprechungen machen werden, ist das Setzen regelmäßiger Schwerpunkte im Sinne des Reichs. Wo es geboten ist, werden Wir Uns nicht versperren. Wo sich Kooperationen mit anderen Reichsständen ergeben, werden Wir diese gerne eingehen. Doch Wir werden vorab keine festen Zusagen bezüglich zu setzender Schwerpunkte eingehen.
Zusätzlich erachen Wir es als charmante Begebenheit, wenn der Kaiser selber kein stimmberechtigtes Mitglied des Reichstages ist. Es verleiht dem Reichstag eine größere Legitimation und verstärkt seinen Kontrollmechanismus. Ein System, das Uns aus Italien in Form des Föderationsrates bestens vertraut ist.
Werte Reichsstände, schenkt Uns Euer Vertrauen! Zusammen für mehr Dolce Vita!