Seite 20 von 20 ErsteErste ... 101617181920
Ergebnis 286 bis 295 von 295

Thema: Der Mongolensturm - Der neue mongolische Postdienst

  1. #286
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
    Registriert seit
    16.02.06
    Beiträge
    28.290
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    3. Januar 1715: Nach dem Auslaufen der Soldverträge auf Barbados wächst die Unsicherheit der SI-Kämpfer aus Genua und der LI-Aufgebote von den Kanaren deutlich an, da sie nicht wissen, ob und wann sie mit ihrem Rücktransport rechnen können.
    Khan Urus verkündet, dass man mit Beginn der Schifffahrtssaison eine Flotte nach Barbados entsenden wird, um die eigenen Soldaten heimzuholen. Die Truppen sollen sich in Khansbruck einfinden und dort auf ihre Passage nachhause warten.
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
    Von Simato lernen heißt Siegen lernen!

  2. #287
    Blubb=Lebenseinstellung Avatar von PaPaBlubb
    Registriert seit
    13.05.13
    Ort
    Blubbmania
    Beiträge
    15.655
    Markgrafschaft Brandenburg im Jahr 1715

    Bild

    Wir, von Gottes Gnaden Markgraf zu Brandenburg, thun kund:
    In Sorge um den Landfrieden und zur Abwehr von Ungebühr und Tumult in Unseren Landen, gebieten Wir zur rechtmäßigen Führung von Prozessen wegen Zauberei:

    I. Vom Vorrang des weltlichen Schadens
    Kein Prozess soll allein auf Basis von Geschrei oder übler Nachrede begonnen werden. Einzig die glaubhafte Anklage eines weltlichen Schadens (Maleficium) an Leib, Gut oder Vieh rechtfertigt das Einschreiten der Justiz.

    II. Von der Einholung gelehrtem Rat
    Den Inhabern der Blutgerichtsbarkeit steht es frei, Verdächtige in Haft zu nehmen. Doch bevor ein Urteil auf Peinigung (Folter) oder Tod vollzogen wird, gebieten Wir – zur Sicherheit der Richter selbst –, ein schriftliches Gutachten Unserer Universität in Brandenburg oder Unserer bestellten Schöppen einzuholen. Dies dient nicht der Entmachtung des Adels, sondern der rechtlichen Absicherung eines jeden Urteils gegen den Vorwurf der Willkür.

    III. Verbot der Eigenmacht und des Lynchmordes
    Mit strengstem Missfallen vernehmen Wir Berichte über eigenmächtige Zusammenrottungen und Hinrichtungen ohne Urteil. Wer Hand an einen Verdächtigen legt, bevor ein rechtmäßiger Richter unter Einbezug der gelehrten Gutachten geurteilt hat, bricht den Landfrieden.

    IV. Warnung an die Ungehorsamen
    Ein jeder, der sich erdreistet, die rechtmäßige Ordnung zu umgehen und Lynchjustiz zu üben oder zu dulden, soll wissen: Er macht sich Unserer höchsten Ungnade schuldig. Wer das Recht bricht, um vermeintliches Unrecht zu strafen, wird selbst nach der Strenge Unserer Gesetze gerichtet werden.

  3. #288
    Banned
    Registriert seit
    03.04.20
    Ort
    Römisches Reich
    Beiträge
    10.701

    Proklamation des Kalifen von Cordoba

    Bild

    Ich wende mich schweren Herzens an euch, meine Brüder, meine Schwestern! Die Kunde aus dem Heiligen Land hat unsere schlimmsten Befürchtungen übertroffen. Die Taten der Rebellen sind zu abscheulich, um sie zu auszusprechen. Dennoch werde ich es tun. Denn die Wahrheit über sie muss verbreitet werden!

    Sie haben die Gräber des Propheten und seiner Gefährten entweiht! Sie zerstörten die Symbole unseres Glaubens. Sie wagten es den Propheten zu entehren! Sie beleidigen die Männer, die an seiner Seite standen und seinen Predigten lauschten! Wer hat diese Grabstätten errichtet? Wer hat die heiligen Männer dort zur Ruhe gelegt und ihre Gräber geschmückt! Es waren die Gläubigen, die von sich behaupten konnten zu den Zeiten des Propheten gelebt zu haben. Die Gläubigen, die seine Stimme gehört und seine Taten bezeugen konnten.
    Und nun kommen irregeleitete Abtrünnige, die nicht mehr länger als Muslime anzusehen sind, mehr als eintausend Jahre später daher und wollen behaupten, dass dies alles falsch gewesen ist? Wer sind diese Heuchler, dass sie in ihrer Hybris sich über die erheben, die damals mit dem Proheten gelebt, gelitten und gekämpft haben?!

    Sie beuten das Volk aus sie missbrauchen die Instrumente der Heiligen Schrift, um rechtschaffenden Menschen ihre hart erarbeiteten Güter und Schätze zu rauben. Die Kopfsteuer ist ein Beispiel. Diese Abgaben sind an strenge Regeln geknüpft, denn sie sollten kein Werkzeug der Unterdrückung, sondern des Lastenausgleichs für den Kriegsdienst sein. Ein islamisches Reich kann die Dschizya von wehrfähigen nicht-muslimischen Untertanen erheben, wenn diese den Kriegsdienst ablehnen. Aber hier handelt es sich nicht um ein legitimes islamisches Reich, sondern um schändliche Rebellen, die sich gegen die Menschen und gegen Allah selbst versündigt haben!
    Vor wenigen Jahren noch wurden Muslime in Indien vertrieben und ermordet, ihre Häuser und Moscheen niedergebrannt. Die Waffen des Großkhanats Dagomys eilten ihnten zur Hilfe und beschützten sie. Die Mongolische Armee kämpfte für das Leben der Gläubigen. Doch statt diese gute Tat anzuerkennen, haben die Häretiker ihre Waffen gegen die Helfer in der Not erhoben. Sie haben kein Recht von den Menschen, seien es Muslime, Christen, Juden oder Andere überhaupt irgendetwas zu verlangen!

    Wir erklären hiermit, dass es sich bei den Rebellen nicht um gläubige Muslime, sondern um böswillige Abtrünnige handelt! Das Kalifat erklärt seine Unterstützung für das Großkhanat Dagomys und seine Verbündeten in diesem gerechten Kampf! Wir sehen es als Pflicht eines jeden rechtsschaffenden Menschen an für ihren Sieg zu beten und sie zu unterstützen! Möge Allah ihren Feldherren Weisheit, ihren Kämpfern Kraft und ihren Feinden Angst und Schrecken verleihen!"

  4. #289
    Registrierter Benutzer Avatar von Caporegime
    Registriert seit
    12.02.14
    Beiträge
    5.961
    Auf eine Nachfrage aus Händlerkreisen erklärt der hellenische Khan:

    Der Konflikt in Arabien ist lokaler Natur und wird durch die mongolische Herrschaft über dieses Gebiet entsprechend behandelt. Hellas hat ein Interesse an sicheren Handelswegen und möchte diese über diplomatische Kanäle weiterhin offen halten.

  5. #290
    Friedensfürst Avatar von Tim Twain
    Registriert seit
    27.09.11
    Beiträge
    34.547

    Nachruf der Klosterbothin auf Kaiser Benedikt I.
    (im Namen der Hochwürdigsten Generaloberin und der Konvente Baierns)

    Mit schwerem, doch gefasstem Herzen geben wir kund, dass Seine Kaiserliche Majestät Benedikt I. von Burghausen am Morgen des Hochfestes, nach empfangenen Sakramenten, aus diesem Leben in die Barmherzigkeit des Herrn abberufen wurde.

    Noch am Tage zuvor weilte der Kaiser im gesegneten Kreis der Schwestern zu Frauenchiemsee. Zur Feier der heiligen Messe ließ er sich, wie es frommer Brauch war, über den stillen See zur Kirche rudern, wo die Frauenschola mit lieblichem Gesang das Lob Gottes erhob. Nach vollbrachtem Gottesdienst nahm er an der Tafel der Generaloberin Platz und zeigte jene schlichte Freude an den Gaben der Schöpfung, die ihm stets eigen war. Als der Segen gesprochen werden sollte, traf ihn unvermittelt die Stunde des Herrn.

    So ging er dahin, nicht im Lärm der Welt, sondern im Frieden eines Klosters, unter Gebet, Gesang und schwesterlicher Gemeinschaft.





    Kaiser Benedikt I. war ein Herrscher eigener Prägung.
    Nicht durch laute Taten suchte er Größe, sondern durch Beständigkeit, Güte und Nähe zu den Menschen.

    Das Volk liebte ihn, weil er:

    • die einfachen Freuden nicht verachtete,
    • die Sorgen der Untertanen anhörte,
    • und auch in der Trauer um seine selige Gemahlin ein Beispiel christlicher Treue gab.


    Viele erinnern sich, wie er ihr Bildnis stets bei sich trug – ein stilles Zeichen dafür, dass selbst die Krone das Herz nicht verhärtet.




    Manche haben ihn ob seiner Genügsamkeit verspottet, ja sogar wegen seiner Liebe zu Tisch und Gemeinschaft belächelt.
    Doch wo solche Stimmen laut wurden, erhob sich das Volk selbst zu seinem Schutz.

    Denn alle wussten:

    Dieser Kaiser suchte nicht sich selbst – sondern den Frieden des Reiches.

    Unter seiner Herrschaft blieb das Reich bewahrt vor großen Erschütterungen.
    Er trug die Würde des Kaisertums ohne Eitelkeit und nahm Rat an, wo Rat geboten war. Darin lag keine Schwäche, sondern wahre Klugheit und Demut.




    Ein besonderes Andenken wird bleiben:
    Alljährlich zur heiligen Weihnacht erhob der Kaiser selbst seine Stimme und sang das Evangelium von der Geburt unseres Herrn aus aufrichtigem Glauben.

    So verband sich in ihm die Hoheit des Amtes mit der Frömmigkeit des Herzens.

    ---

    Möge Gott, der Allmächtige, ihm vergelten, was er in Sanftmut getragen und in Treue bewahrt hat.
    Möge Er ihm jene Ruhe schenken, die dieser Welt versagt bleibt.

    Das Reich aber, das nun um seinen Kaiser trauert, vertraut darauf, dass die Reichsstände in Weisheit und Eintracht einen würdigen Träger der Krone wählen werden.

    Requiescat in pace.



  6. #291
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
    Registriert seit
    16.02.06
    Beiträge
    28.290
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    8.-31. Juli 1715: Auch im Khanat Italien ordnet die Regierung an, sich um die Flüchtlinge aus den Brandregionen zu kümmern. Hier tragen offenbar die Klöster die Hauptlast, während die weltlichen Autoritäten vor Ort eher abwartend reagieren.
    Auch wenn Khan Urus nicht unbedingt dafür bekannt ist, ein enger Freund der Kirche zu sein, so möchte man hier in aller Öffentlichkeit Unsere Dankbarkeit zum Ausdruck bringen. Unser aller Dank gebührt dem Klerus, der sich stets um die Ärmsten und Schwächsten im Lande kümmert. Eine Aufgabe, die es zu erfüllen gilt, und die tatsächlich nur die Kirche zu erfüllen vermag.
    Es ist wichtig, dass man in Zeiten der Not zusammen steht - eine Tugend, die Italien erfolgreich durch die vergangenen Jahrzehnte gebracht hat! Wir sollten stets bedenken: Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied!

    Das oberste Gebot dieser Stunde sollte sein, den Leidtragenden zumindest die Sorge vor dem Winter zu nehmen. Es gilt Unterkünfte und warme Mahlzeiten zu organisieren. Aus diesem Grunde wird Khan Urus mit gutem Beispiel vorangehen und die Kronländereien, so es sich anbietet, für die Notleidenden öffnen, um ihnen eine Perspektive zu bieten.
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
    Von Simato lernen heißt Siegen lernen!

  7. #292
    Registrierter Benutzer Avatar von Caporegime
    Registriert seit
    12.02.14
    Beiträge
    5.961
    Als bei Hofe in öffentlicher Runde das Thema Nahrungsimporte aufkommt lässt sich der hellenische Khan wie folgt ein:

    Die Antwort auf regionale oder gar länderübergreifende Nahrungsknappheiten ist und bleibt der freie Handel. Die Nachfrage wird bestmöglichst befriedigt, wenn die Herren der Welt nur die Güter fließen lassen. Hohe Nachfrage erzeugt hohe Preise, die den Händlern einen Ansporn geben - nicht, dass unsere hellenischen Händler mehr Ansporn als ihren Patriotismus und Humanismus bräuchten. Die Händler werden von allein Überschüsse identifizieren und verschiffen. Als Khan sehe ich es daher als meine Pflicht an den Strom der Güter zu gewährleisten. So werden die Regionen der Welt wechselseitig die Launen der Natur überstehen und einander helfen.

  8. #293
    Schatten des Ostens Avatar von Kendogan
    Registriert seit
    08.03.14
    Beiträge
    19.955
    Die irische Föderation teilt den weisen Gedanken aus Hellas. Niemand kennt die Warenströme, Angebote und Vorräte besser als die versierten Händler aller Länder der zivilisierten Welt. Solange wir den freien Warenaustausch gewährleisten, sichern unsere Händler die Versorgung mit Waren jeder Art, insbesondere auch mit Nahrungsmitteln in Zeiten der Knappheit. Lasst uns diese Knappheit nicht künstlich verschärfen!

  9. #294
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
    Registriert seit
    16.02.06
    Beiträge
    28.290
    In Zeiten der Not gilt es zusammenzustehen, statt sich abzugrenzen. Die schlechte Ernte, der wir alle uns ausgesetzt sehen, trifft nicht einen einzelnen Staat, sondern den gesamten Kontinent und all dessen Bewohner. Umso wichtiger ist es, bewährte Mechanismen intakt zu halten und nicht durch plötzliche Eingriffe für weitere Verwerfungen zu sorgen.
    Deshalb rufen Wir gemeinsam dazu auf, nicht künstlich in den Markt einzugreifen, keine ungekannten Barrieren zu schaffen und stattdessen die Wirtschaft walten zu lassen und sie bestenfalls in ihrer Organisation und Koordination zu unterstützen, auf dass die knappen Lebensmittel bestmöglich verteilt werden können.
    Dies soll nicht bedeuten, dass keine Hilfe geleistet werden soll, wo sie denn benötigt wird. Es soll jedoch verhindern, dass "Hamsterkäufe" getätigt werden und Vorräte vom Markt abgeschottet werden, was den Preis für alle anderen weiter in die Höhe treibt und eine gefährliche Spirale in Gang setzen würde.

    In Zeiten der Not rufen Wir zu Nächstenliebe und Barmherzigkeit auf. Dies sind elementare Eckpfeiler unserer christlichen Gesellschaft. Nun werden sie auf die Probe gestellt!


    gez. Pfalzgraf Balduin I. & Khan Urus
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
    Von Simato lernen heißt Siegen lernen!

  10. #295
    Holz? Marmor! Avatar von Don Armigo
    Registriert seit
    26.03.09
    Ort
    Neuschwanstein
    Beiträge
    25.055
    27. September 1715: Der norwegische Reichstag beschließt auf Antrag eines Adligen, der als „Kalmarloyalist“ gilt, die Aufhebung der Exportzölle für haltbaren und frischen Fisch, der in die „nordischen Brüderländer“ Schweden und Dänemark ausgeführt werden soll. Dies gilt vielen Beobachtern als großer Erfolg der Einheitspolitik König Radbods, weil Norwegen so zugunsten der anderen Reiche auf erhebliche Einnahmen verzichtet.
    Hiermit möchten Wir, König Radbod Nordlandsson, die selbstlose Hilfe der Norweger preisen. Broderfolkens enhed!
    Ein kalter Wind braust von Osten heran
    tilgt Sonne und Blätter und grün.
    Die Seen versinken im ewigen Eis,
    voll Dunkelheit, Winter und Schnee!

    Mal wieder Lust auf ein richtiges mittelalterliches Gemetzel??- dann bist du hier richtig!

Seite 20 von 20 ErsteErste ... 101617181920

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •