https://www.civforum.de/showthread.p...=1#post9214945
Exemplarisch. Pommern ist definitiv kaiserliches Lehen.
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Exemplarisch. Pommern ist definitiv kaiserliches Lehen.
Ich hätte es lieber irgendwann hier angesprochen, aber irgendwie wollte ich ein Beispiel zum verdeutlichen haben.
Da es nun aber eh raus ist. Mittelfristig sehe ich die vielen Privilegien in Baiern schon als gewisses Problem. So wie ich die Erklärungen zu den Privilegien verstehe bedeuten sie eben, dass die privilegierten Händler leichter ihren Marktanteil im jeweiligen Land erhöhen können und das zumindest z.T. auch auf Kosten der anderen potentiellen Anbieter --> Nachbarn.
Ich will dich gar nicht für die Privilegien kritisieren, es ist durchaus legitim und bei dem Geld was Baldri speziell dir zahlt vielleicht auch gar nicht doof.
Trotzdem wenn du mit deinen Privilegien tendentiell Ungarn vom bairischen Markt abdrängst fände ich es schon legitim und überlegenswert entsprechend Baiern auch vom ungarischen Markt abzudrängen.
Wird eh noch ein paar Jahre dauern und wir können auch gerne über andere Wege nachdenken, aber vom Grundsatz sähe ich darin jetzt eigentlich nur einen fairen Ausgleich.
Der Wohlstand in meinem Land profitiert stark von den Privilegien, von dem her ist das schon ein wichtiges Instrument für Baiern (davon ab, dass ich ohne die Privilegien keinerlei nennenswerte Investitionen für SPs oder den Marienstift tätigen könnte mit dem kaiserliche Hof als großen Ausgabepunkt.
Wirkt sich die Privilegiensituation in Baiern denn nachteilig für Ungarn aus? Würden sich Handelsschikanen nicht am Ende eher nachteilig für Ungarn auswirken?
Außerdem ist Baiern jetzt auch kein Einzelfall. Böhmen hat Privilegien mit seinen Nachbarn und nicht mit Baiern, Ungarn ebenso, auch Brandenburg, auch die Pfalz hat viele andere Privilegien und Hessen auch. Wenn Böhmen oder Ungarn sein Handwerk stärkt, beschwere ich mich ja auch nicht, weil ihr mir das Wasser abgrabt.
Naja die Stärkung des eigenen Handwerks finde ich ist schon eine ganz andere Sache, als Maßnahmen (Privilegienvergabe) die direkt die Nachbarn stören.
Nein aktuell wirken sich deine Privilegien für Ungarn kaum aus, deshalb ist meine Überlegung auch nichts für die nächsten 2-3 Jahre, in 5-10 Jahren könnte das aber anders aussehen.
Der Punkt warum es sich nicht auswirkt ist nämlich, dass Ungarn einfach (außer vielleicht Nahrung bei einer schlechten Ernte in Baiern auf die wir nicht hoffen wollen) kaum etwas anzubieten hat was auf dem bairischen Markt mithalten könnte.
Aber in dem Moment wo Ungarns Wirtschaft stärker wird (daran arbeite ich seit Jahren und allmählich trägt es wohl auch Früchte) gehe ich natürlich davon aus, dass man auch Waren exportieren möchte und wenn dann Nachbarländer durch die Privilegien diesen Export einschränken wird sich das natürlich nachteilig auswirken.
Hier kommt dann wieder der langfristige Effekt dazu.
Wenn du zu einem solchen Zeitpunkt (also sagen wir mal in 5 oder 10 Jahren) schon seit zig Jahren 4 Privilegien in andere Länder vergibst, würde selbst eine Reduzierung nicht dazu führen, dass auf dem bairischen Markt wieder ausgeglichene Bedingungen herrschen.
Ungarn hatte bisher Privilegien mit Böhmen und Italien, aber nur je Stufe 1 und diese werden zur kommenden Runde sogar beide gekündigt, wobei ich nicht ausschließen will, dass ich irgendwann in der Zukunft auch mal wieder einen gewissen Tausch von Privilegien machen würde.
Aktuell sehe ich Ungarn aber eher ohne eigene Privilegien und ohne ausländische Privilegien in Ungarn.
Hast du da genauere Infos zu?Der Wohlstand in meinem Land profitiert stark von den Privilegien, von dem her ist das schon ein wichtiges Instrument für Baiern
Ich denke bisher, dass du halt gutes Geld von der Hanse bekommst (und es insofern für dich durchaus Sinn macht), aber deine eigene Wirtschaft doch etwas darunter leiden müsste, denn die Privilegien unterscheiden wohl nicht wirklich zwischen Export und Import.
Wenn es wirklich so ist, dass die Hanse bei dir kaum Waren verkauft, sondern eher deine Waren einkauft und anderswo verkauft, dann wären da kaum Nachteile zu befürchten und womöglich könnte es sogar ein Vorbild für Ungarn sein, aber bisher ist mein Eindruck da eben anders.
Ich bin etwas zu träge, die einzelnen Zitate herauszusuchen, aber es ist so, dass die heimischen Kaufleute leiden, die aber eher aus Franken kommen. Die Klöster hingegen profitieren vom größeren Absatzmarkt und weil sie stark genug sind, dass die auswärtige Konkurrenz kein Problem ist. Die Wirtschaft des Khanates ist daher auf auswärtige Händler, fronbasierte Landwirtschaft und klösterlichem Handwerk aufgebaut. Die Steuereinnahmen sind eher rückläufig, aber fokussiere ich mich nicht so, mittelfristig sollte der steigende Wohlstand das wieder anheben laut Jon und in der Zwischenzeit habe ich noch die Zusatzeinnahmen aus dem Verkauf.
Wenn aber schon das Handwerk, mit dem die Hanse meinen Markt fluten könnte, keine Chance hat, glaube ich nicht, dass das ungarische in Baiern jetzt den großen Absatz hätte. Umgekehrt ist es für dich vielleicht gar nicht so schlecht, wenn meine Produkte durch die Hanse weg von deinem Markt transportiert werdenEs ist alles nicht so simpel hier
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Wenn die Hanse bei dir importiert ist das tendentiell eher positiv, nur wenn sie im Gegenzug dann auch Waren zu dir exportieren (die Händler werden wohl kaum ohne Waren anreisen) und damit einen ungarischen Export nach Baiern schwer bis unmöglich macht, dann wird es negativ.
Es ist aber eh alles Zukunftsmusik, aktuell ist es kein Problem, ich vermute nur in ein paar Runden werden wir noch mal ernsthafter darüber sprechen müssen.
Ich vermute auch, dass es einen Unterschied zwischen (klösterlichem) Kunsthandwerk und normalem Handwerk gibt. Beim klösterlichen Kunsthandwerk hast du wahrscheinlich eh recht unangefochten die Marktherrschaft.
Bei normalen Handwerkswaren denke ich schon, dass in ein paar Runden Ungarn ohne die ganzen Privilegien auch nach Baiern exportieren würde.
Von mir aus können wir aber einfach erst mal ein paar Runden abwarten und noch mal drüber sprechen, wenn es akut wird.
Ich wäre aber nicht überrascht, wenn im Reich andere vor mir aktiv werden, denn dort gibt es einige Länder die da schneller bzw. schon jetzt Einbußen haben. Mir waren vorher halt die langfristigen Nachwirkungen nicht klar, wenn euch die schon klar waren, kann ja jeder frei entscheiden und wer es nicht wusste, weiß es jetzt.
Wie siehts aus, willst du selbst wieder antreten? Falls nicht wäre es vorstellbar, dass Ungarn Baierns Stimme bekäme (wobei ich es aktuell für unwahrscheinlich halte, dass ich antrete, eigentlich wäre ja eh eher Zizy meine Wunschkandidatin und das eher später im Spiel)?
Wollt ihr denn, dass ich wieder antrete? Wen würdest du denn gerne als Kaiser sehen? Warst du zufrieden mit mir als Kaiser?
Aus ungarischer Sicht hätte ich mir manchmal erwartet, dass du als alter Freund Ungarns etwas mehr auf unsere Befindlichkeiten achtest und nicht immer auf die Mehrheit der Reichsstände.
Aus Reichssicht hast du deine Sache bis auf einen Punkt außerordentlich gut gemacht.
In meinen Augen ist es ein absolutes NoGo, dass du dich in der Burgundkrise und auch schon früher in Dänemark an die Stände gewandt hast um so Druck auf die jeweiligen Monarchen aufzubauen.
Wenn du zusagen würde, sowas in Zukunft zu unterlassen, wärst du in meinen Augen objektiv der beste Kandidat.
Wobei es mir nicht wirklich gefällt, wenn ein Spieler ein Kaiserabo bekommt, aber ich glaube einfach von dem wie ich die anderen kennengelernt habe, dass es keiner besser machen würde als du.
100% ig meine Stimme versprechen würde ich dir aktuell trotzdem nicht, es gibt ja auch noch andere Überlegungen, bspw. bliebe mir vermutlich keine andere Wahl als Lao zu wählen, sollte er antreten, einfach weil er Arpads Schwiegervater ist. Außerdem möchte ich keinen all zu jungen Kaiser, denn ich würde mir gern die Option offen halten später selbst mal anzutreten und sollte ich (unwahrscheinlich) das Gefühl bekommen ich wäre aktuell wählbar, wäre es auch noch eine Option selber anzutreten.
Haben sich nicht die Stände jeweils an mich gewandt? Als Kaiser bist du ja nicht nur der Kaiser der Fürsten sondern des Reiches. Sollten deren Stimmen ignoriert werden?
Der neue bairische Khan wird vermutlich kein jünger Hüpfer mehr sein. Brandenburg und Burgund sind beide unter 40 wimre
So genau weiß ich es nicht, ich könnte jetzt die Chronik durchforsten, du könntest es mir auch genauer aus deiner Sicht schildern.Haben sich nicht die Stände jeweils an mich gewandt?
Aber grundsätzlich scheint hier eben doch eine etwas unterschiedliche Sicht durch:
Ignoriert ist vielleicht hart gesagt, aber ja eigentlich erwarte ich von einem Kaiser, dass Dinge direkt mit den Fürsten klärt und nicht den Umweg über die Stände macht. Tut er es doch greift er damit die Machtbasis der Fürsten an und was du in Burgund oder Dänemark tust, das könntest du eines Tages auch in Ungarn tun.Als Kaiser bist du ja nicht nur der Kaiser der Fürsten sondern des Reiches. Sollten deren Stimmen ignoriert werden?
--> Auch wenn ich dich als den eigentlich besten Kandidaten sehe, macht es dich gleichzeitig zum potentiell lästigen und gefährlichen Kandidaten.
Burgund ist für mich eh keine wirkliche Option, Luise ist nicht nur jung, sie ist auch ein Vasall Frankreichs.
Der Kaiser als Vasall von Frankreich, also bei aller Liebe aber das wäre lächerlich.
Brandenburgs Markgraf ist mir tatsächlich zu jung.
Wie gesagt, wenn du mir zusagen würdest, derartige Interaktionen mit Ständen eines Landes ohne das Einverständnis des jeweiligen Monarchen in Zukunft zu unterlassen wäre eine Stimme Ungarns für Baiern schon relativ wahrscheinlich, nur versprechen will ich es noch nicht.
Ohne eine solche Zusage wüsste ich aktuell wirklich nicht wen ich wählen sollte, da hätte jeder Kandidat mindestens einen dicken Pferdefuß.
In Dänemark war das Problem ja vielschicht. Die Stände waren mit dem Orden verbunden, der dänische König ja mit dem Reich nicht wirklich. Nichtsdestotrotz haben die Stände ja durch die Wahl Ludwigs versucht mich hineinzuziehen. Letzten Endes ist es aber dort gelungen, einen Krieg zu verhindern - klar gegen die bairischen Interessen. So ganz genau habe ich das aber nicht mehr in Kopf.
In der letzten Krise habe ich mich wimre fortlaufen auf Herrscherebene ausgetauscht. Es gab dann meine ich die Aufstandstendenzen, wo ich dann auch Kontakt mit den Ständen aufgenommen habe, um das ein wenig einzuhegen. Stein des Anstoßes war aber am Ende doch genau ein versiegelter Brief, der explizit an den Herzog gerichtet war und nicht an die Stände. Dass dieser Brief dann die Eskalation auslöst, weil die Stände da mitlesen wollen und der Herzog das verweigert, das habe ich definitiv nicht kommen sehen. Kann aber auch sein, dass ich manches hier nicht mehr auf dem Schirm habe, das war ein sehr anstrengender und letztendlich komplett sinnloser Konflikt. Dass Guerra danach auch noch gleich wieder abzischt, nachdem er meinen engen Verbündeten kaputt gemacht hat, war dann die Kirsche auf der Torte.
Was sind „derartige Interaktionen“?
Im Prinzip alles, bei dem du versuchst die Untertanen eines Herrschers dazu zu bringen Druck auf ihren Herrscher auszuüben, damit dieser anders handelt, als er es eigentlich will.Was sind „derartige Interaktionen“?
Wenn du etwas willst, sprich mit dem Herrscher selbst, aber nutze nicht den Umweg(bzw. die Abkürzung) über seine Stände/Untertanen.
Den Brief hattest du mir damals angekreidet, dass ich die Stände gegen den Herzog aufgewiegelt hätte, dabei war es ja genau der Weg, den du als den zu bevorzugenden ansiehst, nämlich mit dem Herrscher direkt zu kommunizieren.
Im anderen Fall standen die Stände ja gegen den Herrscher. Es ging ja nicht um eine Entscheidung eines Herrschers, die mir nicht gepasst hätte, die dann mithilfe von Ständen beeinflusst werden sollte, sondern die Stände standen im aktiven Konflikt mit ihrem Herrscher, schon bevor ich überhaupt involviert war. (Ich hatte Kalmar damals sogar meine Unterstützung angeboten)