@SL:
1) Ich möchte gegenüber meinen eigenen Leuten meine Pläne darlegen. Wenn die Mongolen das Hilfsangebot annehmen, wird der Kalif persönlich eine Armee des Kalifats in den Nahen Osten führen. Er weiß, dass er von seinen Vasallen viel abverlangt, da sie schon oft zu den gegriffen haben, wenn das Kalifat gerufen hat. Auch deswegen wird er ihnen versichern, dass er ihre Krieger nicht einfach in die Schlacht schickt, sondern Seite an Seite mit ihnen kämpfen wird. Folgendes würde ich gerne einziehen. 2,5 Minhan der Vasallen und 1,0 SR der Spanier.
2) Mit dem Kommandeuren der angeheuerten freien Berber Minghan werde ich auch sprechen, dabei noch einmal meine Beweggründe und auch meine persönliche Abscheu für die religiöse Unterdrückung durch die Rebellen zum Ausdruck bringen. Auch ihre Regimenter möchte ich für den heerzug mitnehmen, auf dass wir diesen Fanatikern zeigen, zu was Berberkrieger fähig sind!
3) Zu Sicherung des Kalifats werden Truppen befreundeter europäischer Mächte verlegt. Galicien hat bereits seine Bereitschaft signalisiert, auch mit Frankreich befinden wir uns im Gespräch. Der Khan von Hellas klärt die Situation mit seinen Ständen. Denn auch er möchte unseren Feldzug unterstützen.
4) Die Gesandtschaften sind ja dort, man soll bei den freien Berbernstämmen nicht nur das Interesse an weiteren Kriegern, sondern auch die Beweggründe darlegen. Sie haben keine Pflicht weitere Truppen zur Verfügung zu stellen. Es ist ihre freie Entscheidung, aber sie sollen wissen um was es geht. Sie lehnen religiösen Fanatismus und Unterdrückung ab, das wissen wir. Nun hat sich ausgerechnet im Mutterland des Islams und der anderen abrahamitischen Religionen eine fanatische Ideologie ausgebreitet, welche den Frieden zwischen den Religionen zerstören will. Es sind Wahnsinnige, die es zu stoppen gilt.
Wenn sie an unserer Seite kämpfen, kämpfen sie nicht einfach für den Kalifen, sie kämpfen für die Freiheit aller im Mongolenreich lizenzierten Religionen im Nahen Osten. Einen besseren Kriegsgrund dürfte es schon lange nicht mehr gegeben haben. Klar sind sie nicht direkt betroffen, aber stellen sie sich vor, was das erst wird, wenn dieses Fanatiker Regime sich dauerhaft festsetzt und ein akteur im Mittelmeerraum wird. Das wäre für alle Konfessionen der worstcase, nicht nur für den Islam. Sie würden hier nicht nur für Gold kämpfen (natürlich bezahle ich sie gut, keine Frage), sondern auch für ihre Prinzipien, ihrer Überzeugungen und Lebensphilosophie.
Weiterhin verspricht der Kalif, dass er jeden Invaliden und jede Familie eines Gefallenen aus ihren Reihen so unterstützen wird, wie die, die direkt im Kalifat leben.
Mein Ziel ist, weitere 4,0 Minghan anzuheuern. Wenn das nicht geht, sollen ersatzweise in Cadiz 2 LR Verbände und ein 0,5 SR Verband rekrutiert werden.
5) Es sollen mit den Mobiliserungsmaßnahmen der genannten Truppen und ihre Verlegung in zum Verladen günstig gelegenen Häfen begonnen werden. Die schweren Einheiten der Flotte (150 aufwärts + sagen wir 20 50er Schiffe) sollen den Transport vornehmen.
6) Die Festungsartillerie wird auch vorbereitet, aber soll nur im ersten Zug mitgenommen werden, wenn noch Platz dafür ist.
Wenn die Truppen mobilisiert und die Mongolen die Hilfe annehmen, wird folgendes geschehen:
7) Vor dem Verladen der Truppen wird es demonstrative Gebete geben. Der Kalif wird gemeinsam mit den Männern beten. Religiöse Würdenträger der Juden und Christen und der freien Berber sollen ebenfalls mit den Soldaten ihrer Konfessionen gemeinsam beten und ihre Leben und Waffen segnen, auf dass sie wieder zu ihren Familien zurückkehren.
8) Der Kalif wird auf der Reise und nach dem Ausladen der Armee die verschiedenen Truppenlager besuchen, mit den Offizieren, aber auch den Mannschaften sprechen. Sowohl von den eigenen Truppen als auch den Verbänden der freien Berber. Er wird dabei für seine persönliche Ausstattung auf jeglichen unnötigen Komfort verzichten und auch die selben Speisen zu sich nehmen, wie sie die normalen Soldaten zu sich nehmen. Die Zeit, die ihm seine Pflichten als Heerführer und auch als religiöser Seelsorger lassen, wird er mit Trainieren verbringen.
9) Natürlich wird er sich vor der Abreise von seinen Frauen und Kindern verabschieden, er wird ihre Sorgen anhörden, die Tränen trocknen und ihnen versprechen zurückzukehren.


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