Man ruft die Berater zusammen!
Man ruft die Berater zusammen!
Ich möchte mich übrigens entschuldigen das ich mit meinem letzten SP dir so ein Ei gelegt habe
Khan von Hessen
König von Deutschland
Pfalzgraf am Rhein
Das wollte aber Lao so, nicht Doerky.
Es hätte auch klappen können, aber allmählich sollte man wohl schon etwas machen.
Naja, ich hatte eher auf Reiseberichte, Anekdoten, Witze , Gerüchte aus der Ferne und sowas gehofft, als dass dieselbe Person noch absurder verunglimpft wird, aber das war wohl einfach ein schlechter Würfelwurf.
Hab ich doch auf der letzten Seite geschrieben?
1.) Den Streitfall an ein kirchliches Gericht auslagern, wenn angemessen- gut, das wird keine Option sein, nachdem die Zeitungen noch nachlegen wollten, kann man in dem Fall also streichen.
2.) Befreundete Geistlichkeit um Intervention, Ratschläge und Fürsprache bitten
3.) Den gekränfen Bischof darüber aufklären, dass man sich die Summe nicht leisten kann
Ich bezahle das jedenfalls nicht. Oder wenn doch, dann will ich das schon irgendwie als Präzedenzfall aufziehen. Ist ein Fürst verantwortlich für das, was seine Untertanen behaupten? Das sind ja nicht die einzigen Zeitungen in der Spielwelt. Wenn ein Rheinländer von einem Franzosen beleidigt wird, muss dann auch der französische König geradestehen? Ich kenne mich zu wenig mit frühmodernem Zeitungswesen aus, um da Handlingsstrategien zu entwickeln, die mir dann nicht auf die Füße fallen.
Wie dann der Kompromiss aussieht- keine Ahnung, ohne Feedback schwer. Schlimmstenfalls gehen die Zeitungen halt pleite. Man könnte auch eine Zensur einühren, was mir halt weniger lieb ist. Wenn die Zeitungen pleite gehen würde ich eventuell Restbestände erwerben und die Universität und die Handelshäuser zu neuen Besitzern machen, schwer zu sagen. Ich hab schon gerne eine Zivilgesellschaft, die nicht direkt vom Hof gesteuert wird, man muss halt die Interessensgruppen irgendwie so einbinden, dass sie keinen Schabernack treiben.
Anders wäre es natürlich, wenn der Bischof eh auch bei seinen Amtskollegen verschrien ist- dann nüsste man wohl nicht einknicken und könnte die Satire einfach weiterlaufen lassen, wenn er eh eine lächerliche Figur ist, die keiner mag. Kann ich halt nicht einschätzen.
edit: Achso, hab den neuen Teil nicht gelesen. Dann also Teil 3- Grundsatzfrage, ob Fürsten verantwortlich sind für das, was Untertanen behaupten. Wenn ja wird eh überall ne Zensur einfeführt. Ich bezahle jedenfalls nicht, also kann ich entweder die Zeitungen fallen lassen,-die gehen dann halt pleite- die Restbestände aufkaufen und an verantwortungsvollere Besitzer verteilen oder ne Zensur einführen/die Besitzer direkt enteignen oder halt die Lizenzen entziehen und neu ausgeben und das Drama mit dem Versprechen, dass sowas nicht mehr vorkommt und ggf. Richtigstellungen gedruckt werden, beenden.
Würde mich da weitgehend zurückziehen und das ganze einfach den Gerichtsweg gehen lassen. Wenn ich das einzige zuständige Gericht bin nimmt der Fürstenhof halt die Vermittlerrolle eint und und handelt den Kompromiss nach den genannten Vorgaben aus- Zeitungen bezahlen, was sie können, Zeitungen werden enteignet, damit sowas nicht mehr vorkommt. Es muss halt ne Qualitätskontrolle rein und da wäre mir ein verantwortungsvoller Inhaber wie die Universität und die gut vernetzten Händler (die sich der Bedeutsamkeit vom Ruf im Ausland bewusst sein sollte ) lieber als eine Behörde. Das Treiben wird unterbunden, aber die Lfälzer sollen noch was zum Lesen haben. Die Entschädigung wird vom Hof nicht bezahlt, weil absolut unleistbar, also pressen die Anklaäger entweder aus den Zeitungen raus was sie haben oder es reicht eben die je nach Notwendigkeit angedroht oder real stattfindende Änderung der Besitzverhältnisse mit der Versicherung, dass das dann nicht mehr vorkommt. Ich nehme die Zeitungen nicht in Schutz, aber bezahle auch kein Geld, es sei denn, es ist unvermeidbar, weil eben festgestellt wird, dass Fürsten für Beleidigungen ihrer Untertanen haftbar sind.
Es war ja schon eine Beschwerde da, aber die Pfalzgrafschaft hat sich entschlossen, ihren Zeitungen freie Hand zu lassen. Es gibt natürlich auch andere Zeitungen, aber die sind entweder staatlich oder werden eben bei Bedarf zensiert. Man kann aber schon versuchen, die Sache zu verschleppen oder ins Grundsätzliche zu verlagern, wenn du es möchtest?
Naja, ich hab gedacht dass ich da jetzt auf die Forderungen eingehen muss.
Da die Zeitungen wider Erwarten maximalen Schaden anrichten wollen, als wäre das ein PSYOP eines feindlich gesinnten Geheimdienstes , würde ich halt als Übergangslösung Lizenzen einführen, die vergeben oder entzogen werden können. Also keine direkte Zensur, ich hoffe in den Fall auf Selbstzensur. Sie müssen wissen, dass sie die Lizenz verlieren und verboten werden, wenn sie mehr Probleme machen, als sie wert sind.
Für die Qualitätskontrolle werden einfach Leute aus dem universitären und bürgerlichen Umfeld herangezogen. Kann man als Ehrenamt die Mitgliedschaft bei einem Gremium einführen oder einfach einen informellen Personenkreis bilden, mir ist das egal.Die sollen sich den Schund durchlesen und Balduin Empfehlungen abgeben, welche Zeitungen drucken können sollen und welche nicht. Die werden hoffentlich ein Bisschen Qualität reinbringen und ein Interesse an unproblematischen Auslandbeziehungen haben.
Andere Sache: Den Teil mit dem Symposium hast du gelesen?
edit:
Ich mein, ich hab schon halb mit der Kopie einer Heidelberger Zeitung gerechnet, in der er schwer beleidigt wird.![]()
Wenn die Bunte wilde Gerüchte über die Königin Schwedens oder der Niederlande verbreitet, wirkt sie dann fast wie ein fremder Geheimdienst? Oder schreibt sie halt etwas, von dem sich ihre Redakteure eine Steigerung der Auflage versprechen?
Soll keine Kritik sein, ich verbuche es halt als maximales Pech bzw. Verantwortungslosigkeit der Zeitungsredakteure.Vielleicht haben wir auch unterschiedliche Assoziationen beim Begriff "Klatschgeschichten"- ich hatte halt auf unverfänglichere Stories gehofft.
Aber wie gesagt, bitte das mit den Lizenzen so einführen, wenn möglich. Wenn dann keine Besserung eintritt muss ich halt die Zeitungen enteignen und verantwortungsvollere Redakteure einsetzen, aber ich will die Eingriffe "von Oben" so gering wie möglich halten. Mir gefällt die Idee, eine Kulturschiene aufzuziehen, die ein Bisschen dezentraler funktioniert, aber so geht das natürlich nicht.Man kann sich das mit den Lizenzen vielleicht ähnlich vorstellen, wie in den letzten Jahrzehnten beim Rundfunk. Wenn es schon drei Klatschblätter gibt, braucht es vielleicht kein Viertes, wenn dafür eines Erkenntnisse in den Wissenschaften vorstellen will, sollte das eher bewilligt werden. Geht halt um eine ausgewogene Bandbreite entsprechend frühmoderner Zeitungsinhalte.
Ich überleg auch, eine Zeitung einzuführen, die einen Überblick über die Stories gibt, die in anderen Zeitungen veröffentlicht werden, und diese auf ihren Wahrheitsgehalt hin bewertet, so als Leitfaden für Leser. Sowas gab es in der Frühmoderne scheinbar tatsächlich. Aber die Lösung jetzt sollte schnell greifen und nicht so schwer zum Einführen sein.
Bei der Grundsatzfrage ging es weniger um Verschleppung und mehr darum, dass ich halt wirklich nicht weiß, wo "meine" Verantwortung als Landesherr endet und die von "Einzelpersonen" beginnt. Ich will schon halbwegse "Redefreiheit" haben, mir ist aber natürlich klar, dass das in frühmodernen Kontext ein Bisschen ein Anachronismus ist. Muss man halt ein Bisschen rumprobieren, bis die schlimmsten Auswüchs bereinigt sind.
edit:
So, also Vorschlag, nochmal kurz zusammengefasst:
- Zeitungen dürfen wie oben angedacht nur mehr mit Lizenz drucken. Es wird rund um Universität und Bürgertum erstmal provisorisch ein Gremium eingerichtet bzw. ein informeller Gesprächskreis, der die Zeitungen ab jetzt prüft und Empehlungen für den Hof bezüglich der Lizenzen ausspricht, nach denen man sich im Normalfall richten will. Vielleicht kann man dafür auch irgendeine Art "Siegel" an die Zeitungen geben, das dann mitabgedruckt wird und ihren Status für die Leser kenntlich macht (und wo das Fälschen unter schwere Strafe gestellt wird). Die Redakteure und Besitzer der Zeitungen werden eingeladen und ihnen diese Maßnahme verkündet, zusammen mit einem Hinweis, dass grob falsche oder ehrverletzende Inhalte nicht mehr gestattet sind- sie tragen Verantwortung dafür, was sie drucken. Das bedeutet nicht, dass Satire oder Gerüchte nicht mehr erlaubt sind, aber sie sollten wahlweise fundiert genug sein, um einer umfassenden Kritik standzuhalten, oder vage genug sein, um keinen Anstoß zu erregen.
- Die zwei, drei schlimmsten Blätter werden direkt verboten und die in der Ehre verletzten Personen über das Verbot informiert. Wenn sie Besserung versprechen bin ich aber grundsätzlich gewillt, ihnen einen Neustart unter neuem Namen zu erlauben, wobei sie sich erneut für eine Lizenz bewerben müssen. Falls sich die in der Ehre verletzten Personen von dieser Maßnahme alleine nicht beeindrucken lassen, müssen diese Blätter eben Entschädigungen zahlen, auch wenn sie das in den Ruin treibt. Damit kann man gleich etablieren, dass Zeitungen für das, was sie verbreiten, selbst verantwortlich sind.
- Der Hof schickt ein Entschuldigungsschreiben an die Personen, die in ihrer Ehre verletzt wurden, und verkündet eben, dass man solche Umtriebe nicht mehr duldet und und dagegen vorgegangen wird. Entschädigungszahlungen können bei den zwei, drei Zeitungen angefordert werden, wenn nötig, die können aber nur bezahlen, was sie bezahlen können.
In Ordnung!
Da die Kooperation in Richtung Rheinausbau eher schleppend vorangeht, wollte ich den zur Not auch mal selbstständig vorantreiben, in dem Fall mit Fokus nur auf den Oberrhein und Option auf Erweiterung, wenn andere Länder mitziehen. Konkrete Schwerpunkte:
- Als Vorbereitung eine Kartografierung der Wasserwege, ähnlich wie in Finnland (Kostenpunkt: 50 000 S)
- Rheinsymposium in Heidelberg, wo alle Interessierten eingeladen sind (besonders Anrainerländer und Länder mit eigenen Universitäten) und die Ergebnisse der Untersuchungen aus dem Vorjahr vorgestellt werden, um eine konkrete (hoffentlich durch die zwei Vorbereitungsschwerpunkte vergünstigte) Strategie zu einem etappenweisen Ausbau und einen Kostenvoranschlag zu entwickeln, wie es Burgund schonmal in DMS1 gemacht hat (Kostenpunkt: 50 000 S)
- Der Ausbau selbst wäre dann je nach Umfang und Beteiligung ein Gemeinschaftsschwerpunkt oder eben nur von der Pfalz vorangetrieben und auf den Oberrhein beschränkt, wenn niemand mitzieht.
- Bzgl. der Zölle könnte man zumindest auf dem Oberrhein selbstständig eine weitgehende Vereinheitlichung rechtlicher Bestimmungen anstreben, mit Option auf Erweiterung durch interessierte Länder. Dafür würde man auf Grundlage des Rheinischen Kodizills zunächst per NA ein Rechtsgutachten in Hessen bestellen und wo nötig nach Vorbild der Leibeigenschaftsreform alte Vorrechte gegen eine Ausgleichszahlung auszulösen. Ziel wäre aber nicht, die Zolleinnahmen zu reduzieren, sondern nur, die Planbarkeit der Händler zu erhöhen, sie vor Willkür zu schützen, die Erhebung zu vereinfachen die Lieferzeiten zu beschleunigen.
Würde das als Strategie so Sinn machen, @Jon? Wären insgesamt 4 Schwerpunkte, würden zwar alles andere verlangsamen, was ich geplant hatte, wären aber ein sinnvolles Zeitfenster. Ist nur die Frage, ob das realistisch durchführbar ist und überhaupt in einem sinnvollen Kosten/Nutzen-Verhältnis steht.
Wenn die Vorschläge zurückgewiesen werden würde ich das Thema "Rhein" wohl auch erstmal auf Eis legen und andere Schwerpunkte machen.
Und den Teil hast du am Schirm?![]()