Aber wir sind doch schon ziemlich vernetzt und deine Nachbarn wie Italien wird's auf jeden Fall treffen?
Meine Nachbarn betrifft es schon jetzt, 5 meiner 8 Nachbarn sind nämlich Mongolen und 2 davon (Konstantinopel und Rhodos) dürften sogar nah genug dran sein, dass sie direkt in Kämpfe involviert sein werden.
Die dürften aber eh wissen, dass man mit Ungarn über militärische Hilfe sprechen könnte, ich hatte das aus unterschiedlichen Gründen früher schon mal angeboten, da gab es aber keinen Bedarf.
Ich glaube für die Mongolen wäre es auch schwer Hilfe anzunehmen. Die Mongolen und gerade Dagomys sind ja eigentlich die weltweite und Hegemonialmacht. Wenn die militärische Hilfe von ein paar euopäischen Provinzfürsten (und aus mongolischer Sicht dürfte selbst Ungarn nicht mehr als eine kleine Provinz an der Peripherie sein) annehmen, dann signalisieren sie damit ja auch, dass sie eine solche Hilfe nötig haben, dass könnte dann wieder andere Regionen dazu anregen mal auszutesten ob man nicht wieder unabhängig werden könnte.
Italien sehe ich da nicht nennenswert anders als Ungarn und andere Europäer betroffen. Ja ein paar Luxuswaren würden ohne Suez etwas teurer, aber wer sich Luxuswaren leisten kann, der wird auch an etwas Teuerung nicht zugrunde gehen, für den Großteil der Bevölkerung spielt es keine Rolle und auch wenn die Welt da schon vernetzter ist, als sie es zur gleichen Zeit in der Realität war. Die echten Probleme die wir heute durch einen Verlust des Suez Kanal bekämen, rühren aus Dingen wie just in time Lieferketten, Auslagerung ganzer Industriezweige nach Asien und viel verzweigterer Produktionszweige, bei denen das Fehlen eines einzelnen Bauteils ganze Industriegebiete samt Zulieferer zur Untätigkeit verdammen könnte.
Das sind denke ich alles Sachen, von denen wir im Spiel weit weg sind.
Also ich bin immer wieder überrascht, wie verzweigt und global der Handel durch die Mongolen hier im Vergleich zur echten Welt ist.
@Jon: Gibt's ne professionelle Einschätzung, inwieweit die Region bzw. die Durchfahrt durch den Kanal für Europa von Bedeutung ist? Kann uns das wirklich egal sein oder müssen wir in (Süd)Europa mit merklichem Wohlstandsverlust rechnen?
Vernetzt und global war der frühneuzeitliche Handel allerdings auch in der echten Welt. Ein wohlhabender deutscher Haushalt konnte um 1700 auf chinesischem Porzellan tafeln, und es gab in Südchina Manufakturen, die vorwiegend für den europäischen Markt und dem dortigen Geschmack entsprechend produzierten. Der Transport mochte dann auf einem englischen oder niederländischen Schiff erfolgen, das auf dem Hinweg Silber aus Amerika geladen hatte und später neben dem Porzellan noch indische Tuche (die zum Teil übrigens ebenfalls direkt für Europa hergestellt wurden) oder Gewürze von den indonesischen Inseln transportierte.
Kolumbus weist aber mit Recht darauf hin, dass einfache Leute sich so etwas kaum leisten könnten. Man wird das also eher bei den wohlhabenden Schichten spüren, nicht zuletzt natürlich bei den Kaufleuten.
Aber sind die Oberschichten nicht die, die mit ihrem Konsum für einen großen Teil der Steuereinnahmen verantwortlich sind? So ein Selbstversorger kauft ka nichts, was wir besteuern und verzollen können. Meines Wissens sind aber diese Einnahmen für Staaten dieser Zeit essentiell, weil viel einfacher zu erheben als so etwas wie eine Einkommensteuer.
Spanien beispielsweise blieb ja sehr lange im Inneren zersplittert, was die Industrialisierung stark gebremst hat, aber man konnte nicht einfach auf die Zölle zwischen den einzelnen Kronen etc. verzichten.
Solange es um Luxuswaren geht sehe ich da kein Problem. Die Leute werden ihr Geld schon im gewohnten Maße ausgeben.
Geht der Preis hoch gibts halt weniger für das gleiche Geld oder es werden alternative Konsumgüter gekauft, womöglich sogar heimische Produkte.
Unangenehmer würde es erst, wenn wichtige Rohstoffe knapp würden, so dass mögliche Produzenten pleite gingen.
Ich denke ernsthafte Auswirkungen würde ein Wegfall des Kanals nur auf Länder haben, die wesentlich am Handel über diese Route verdienen und das ist meines Wissens unter den Spielerländern nur Hellas.
Erzbischof Konrad von Mainz kondoliert dem bairischen Volk und bringt auch im Namen der Stände des Kaiserreiches große Trauer zum Ausdruck. Kaiser Benedikt wird unvergessen bleiben, und gemeinsam vertraut man ihn der Barmherzigkeit und Liebe Gottes an.
Mainz stünde als Wahlort bereit, man könnte aber natürlich auch eine andere Stadt um ihre Gastfreundschaft bitten.
Ich bin für Mainz.Mainz stünde als Wahlort bereit, man könnte aber natürlich auch eine andere Stadt um ihre Gastfreundschaft bitten.
Khan von Hessen
König von Deutschland
Pfalzgraf am Rhein
Mainz ist doch gut.
Burgunds Luise ist ja offensichtlich nicht wählbar, aber ginge ihr Gatte? Der wäre ja sogar aus dem Hause der Baiern. Dann hätten wir wieder einen bayerischen Kaiser, der unter dem Pantoffel einer Frau steht. Finde ich gut.![]()