Also, wenn der politische Wille fehlt, was in Richtung Rhein zu machen, ist es halt so.![]()
Hessen würde gern die Priviliegien mit Böhmen und der Pfalz sowie in Baiern beibehalten.
Tatsächlich war ich das nicht, bevor ich die Vereinbarung getroffen habe. Aber ich bin mir auch nicht sicher, wie man das verhindern soll. Das Geld kommt ja so oder so über die Grenze, solange sie nicht zu ist? Selbst wenn ich mich zurückziehen würde, würde die neutrale Schweiz das eh in ganz Europa verbreiten. Hast du einen Vorschlag?
Ansonsten hätte ich unser Gespräch gern hier fortgesetzt, dürfte ja das ganze Reich betreffen:
Zitat von Lao- Tse
Wäre ein potentielles Reichsprojekt? Die Frage wäre halt, wie man das aufs Reich zugeschnittent am besten ausgestaltet. Vielleicht mal als Pilotprojekt eine Handelsexpedition, an der Investoren sich beteiligen können? Daraus könnten dann gemeinsam finanzierte Handelsfahrten werden. Hab keine Ahnung, wollte aber mal den Vorschlag posten, weil ich letztens nochmal dran erinnert wurde und mir vorstellen kann, dass das ein guter Zeitpunkt ist.Zitat von Baldri
Die Handelskompanien lassen Handel nicht aus dem nichts entstehen, sie verlagern die Aktivitäten der Kaufleute eben in das Aufgabengebiet der Kompanie, vermutlich noch mit einem kleinen Bonus. Ob das aber jetzt etwa für den pfälzischen Händler Sinn macht, wenn sie jetzt nicht mehr mit Burgund sondern mit Südamerika Handeln sollen. Was sie aber wohl nicht kann, ist dann auch noch als zusätzliches Aufgabengebiet den Handel der Rheinländer mit Brandenburg zu fördern, wie soll sich das kombinieren lassen. Besonders effektiv wäre im Übrigen eine Monopolgesellschaft. Da sind dann aber alle verstimmt, die nicht dabei wärenIch höre Italien schon poltern
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Meine Idee wäre eher, dass Länder ohne Seezugang sich am hanseatischen Fernhandel beteiligen können, indem sie eben Geld investieren (Hanse hat mehr Kapital für mehr Operationen) und die Gewinne anteilig ausgeschüttet werden. Also nicht Handel aus dem Nichts enstehen lassen, aber halt natürlich die Hoffnung, dass mehr Kapital für die Hanse zu einer Ausweitung der Handelsoperationen führen wird.
Der Handel mit Burgund wird eher dadurch geschädigt, dass Burgund und Frankreich sich gegenseitig hohe Privilegien eingeräumt haben, die die Konkurrenz vom Markt drängen, mache ich mir um Anteile an einer Kompanie weniger Sorgen. Stand jetzt ist es halt so, dass die Pfalzhändler von Burgund und vom deutschen Markt von der Hanse abgedrängt werden. Ich habe versucht, mit Italien und der Schweiz dagegenzuwirken und neue Märkte zu erschließen, neben den anderen Maßnahmen, aber bei meiner Idee gehts auch gar nicht so spezifisch um die Pfalz sondern mehr generell darum, die Hanse im Wachstum zu unterstützen und dafür alle am Hanseaufschwung teilhaben zu lassen.
Meiner Meinung nach lässt sich diese Kompanie nur durch einen gemeinschaftlichen Schwerpunkt gründen. Dieser könnte Folgendes umfassen:
a) Bau einer Handelsschule am Standort X
b) Entsendung von Gesandten nach Brasilien
c) Entsendung von Gesandten nach Venezuela
d) Entsendung von Gesandten nach Z
e) Entsendung von Gesandten nach V
usw.
Ergänzend dazu wären Verträge zur Sicherung der Überfahrt sowie entsprechende Stützpunkthäfen nötig.
f) Baut für die Gesellschaft Handelstützpunkt bei K (kostet 1,5 Mio.)
Jeder Beteiligte erhält Anteile gemäß seiner Investition. So ließe sich eine funktionierende Handelsgesellschaft aufbauen. Bis diese jedoch Gewinne abwirft und wir uns erste Ausschüttungen auszahlen können, vergehen sicher mehrere Runden.
Zudem müssten wir eine Region wählen, die bisher kaum von der Hanse angesteuert wird, um der Deutschen Hanse keine unnötige Konkurrenz zu machen. Ich weiß allerdings nicht, wie aktiv die Hanse in Südamerika aktuell ist.
Wir haben jedoch einen Wettbewerbsnachteil, da wir spät dran sind.
Edit:
Die Kompanie betreibt Handel mit Land X, während die heimischen Händler weiterhin auf den lokalen Märkten tätig sind. Wir wollen den Markt nicht verlagern, sondern zusätzliche Märkte erschließen, die unseren Markt im Kaiserreich stärken und das Handelsvolumen bei uns damit steigt?
Das habe ich schon verstanden. Aber ich weiß noch nicht so recht, ob das so gut funktioniert. Oder ob die Handelsgesellschaft dabei der richtige Weg ist. Die agiert ja eigenständig in einem beschränkten Aufgabengebiet, das heißt auch der Hansehandel wird dann in dieses Aufgabengebiet gelenkt. Ein Aufgabengebiet, das nicht unbedingt das lukrativste ist, insbesondere die Hanse ist ja in vielen Regionen aktiv und vermutlich auch deswegen so produktiv. Die Hanse hatte außerdem ja bereits eine Gesellschaft versucht, die eher nur mäßig funktionierte - aus verschiedenen Gründen. Auf alle Fälle ist es eine riskante Wette, die meisten wenn nicht alle Handelsgesellschaften hier im Spiel haben ja nicht so gut funktioniert, als beste würde ich noch die von Hellas einstufen. So oder so ist es auch immer ein Projekt, das stark vom Ziel abhängt. Wenn es da Probleme gibt, gerät dann die ganze Gesellschaft in Schieflage.
Als Denkanstoß möchte ich noch zwei andere Ansätze ins Spiel bringen, wenn es schon eine Handelsgesellschaft sein soll.
Einmal eine Handelsgesellschaft ohne die Hanse, wo die Länder mit starker Kaufmannsschicht exklusive der Hanse agieren könnten. Wenn man sagt, dass man der Hanse auf dem deutschen Markt eh keine Konkurrenz bieten kann, könnte man diesen der Hanse überlassen und den anderen Kaufmännern eben ein exklusives Fernhandelsziel zusagen. Ggf auch mit einem deutschen Monopol ausstatten, dass Waren aus zb mit Afrika - nur ein willkürliches Beispiel - nur durch die Gesellschaft gehandelt werden dürfen. Das könnte ein Zugeständnis der Hanse sein, die aber dadurch auf dem deutschen Markt (auch innerhalb des Reiches) mehr Möglichkeiten hat. Das Ziel muss dann aber gut überlegt werden, die obengenannten Risiken bleiben. Ein mögliches Ziel wäre aber vielleicht auch Dagomys.
Die andere Möglichkeit, wäre den Handel im Reich an eine Gesellschaft zu koppeln. Ob das aber überhaupt Sinn macht, kann ich nicht sagen.
Ansonsten bleibt natürlich trotzdem die Frage, ob die Lage tatsächlich so prekär ist, oder ob auch neben der Handel nicht noch bessere Geschäfte zu machen sind als mit einer Gesellschaft.
Nur weil andere vor ein paar Runden eine Handelsgesellschaft in Bereich X haben? In den Regionen sind Handelsnetztwerke schon viel länger präsent, ich halte fremde Gesellschaften erstmal für kein großes Problem. Es agieren ja nicht nur wir in der Spielwelt sondern wesentlich größere Player mit den Mongolen.
so funktionieren die Handelsgesellschaften aber nicht, zumindest nicht primär.Edit:
Die Kompanie betreibt Handel mit Land X, während die heimischen Händler weiterhin auf den lokalen Märkten tätig sind. Wir wollen den Markt nicht verlagern, sondern zusätzliche Märkte erschließen, die unseren Markt im Kaiserreich stärken und das Handelsvolumen bei uns damit steigt?
Also, die Idee war ja weniger, eine neue Handelsgesellschaft parallel zur Hanse zu gründen, sondern eher, die Hanse wie eine Handelsgesellschaft zu betrachten und einen Weg zu finden, ihr Geld zukommen zu lassen und die Profite aufzuteilen. Derzeit haben wir ja das Problem der innerdeutschen Konkurrenz, unsere Händler konkurrieren miteinander, anstatt eine gemeinsame Handelsmacht aufzubauen. Der Hanse den deutschen Markt abzutreten und dafür selber was im Fernhandel anzustreben halte ich für genau verkehrt.
Aber gut, war ja nur ein Vorschlag. Ob die Lage prekär ist oder nicht hat damit eigentlich nichts zu tun, ich versuche ja davon unabhängig bereits z.B. mit Schwaben und der Schweiz die Route Richtung Italien aufzumachen. Muss halt jedes Land seine eigenen Brötchen backen und wir schauen dann, dass was sinnvolles bei rauskommt.
Welche?![]()
Das sollte Hanse heißen. Und es ging mir darum, ob ein Handelsgesellschaftsplan nicht die Lage schlicht schlechter macht.
Wenn du das abtreten aber für verlehrt hältst, willst du ja eigentlich nicht den Außenhandel angehen, sondern den Handel im Reich, oder? Ich komme nicht so ganz mit.
Hier wolltest du ja in den Fernhandel (Überseehandel) verlagernDas Modell einer Handelsgesellschaft macht bei uns Deutschen sicher weniger Sinn, weil die Hanse den Überseehandel quasi im Alleingang innehat und die meisten Länder überhaupt nicht in dem Bereich aktiv sind. Aber wenn man sich die Hanse mal als Gesellschaft vorstellen würde wäre das eine Option für die Hanse, mehr Kapital bei den Deutschen zu bekommen, und eine Option für die Deutschen, direkter vom Handelsaufschwung zu profitieren. Ich meine jedenfalls, du hättest mal gesagt, dass sich mehr neue Optionen ergeben (Nordamerika, Südamerika, etc.), als du im Alleingang beackern kannst, das wäre eine mögliche Lösung. Ist dann halt eher die Frage, ob sich das spielmechanisch umsetzen lässt und wie man die Idee abwandeln müsste, um im deutschen Kontext funktionieren zu können, aber das wäre so in etwa das Konzept.![]()