Mir wurde vor 3 Jahren per E-Mail von einem US Arbeitgeber gekündigt und...wie soll ich sagen...auf meinen Hinweis an den Arbeitgeber, dass die Kündigung nach dt. Recht nicht wirksam ist hat, die HR-Tussi etwas...mmmh..."schnippisch" reagiert und mir gedroht, dass ich dann ein ganz, ganz schlechtes Zeugnis bekommen würde, wenn ich zum Anwalt gehe. Mein Hinweis, dass dies nach dt. Recht ebenfalls nicht zulässig ist wurde ebenfalls nicht so richtig wohlwollend aufgefasst.![]()
Wir einigten uns, dass sie sich wieder bei mir meldet - was sie nicht tat und woraufhin ich den Vorgang an einen Anwalt übergab. Das Zeugnis kam, zerknittert und mit Kaffeeflecken postalisch tatsächlich bei mir an und inhaltlich war es auf dem Level, dass ich es ganz knapp schaffe selbstständig zu atmen oder - wie ich es damals nannte - gerade eben fähig bin, mich richtigherum aufs Klo zu setzen.
Ich war dann ca. 7-8 Monate "arbeitslos", wovon der Arbeitgeber dann 6 Monate Gehalt + Abfindung nachzahlen musste. Ich hatte in der Zeit aufs AL-Geld verzichtet, weil ich es ja eh hätte zurückzahlen müssen. Ein sehr gutes Zeugnis gabs dann oben drauf.



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