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Thema: Kronus - Die Pavonis Nachrichtenagentur

  1. #346
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    22. März 984.M41

    An Bord des Tyrea-Frachters melden die Sororitas, dass sie zusammen mit den übrigen Entertruppen die Chaosbrut in den vergangenen Tagen weiter gejagt und bis in eine Sektion ganz am Heck des Schiffes zurückgetrieben haben. Die Kreatur ist in den verwinkelten Wartungskorridoren dort im Vorteil und hat fünf weitere Pavonier getötet, aber sie ist nun umzingelt. Die Procurata beabsichtigt kein weiteres Risiko mehr einzugehen und den gesamten Abschnitt methodisch mit Meltern und Flammenwerfern zu läutern, auch wenn man möglicherweise dort noch gelagerte Fracht damit zerstören würde.

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    24. März 984.M41

    Wie die Navigatoren am Raumhafen bestätigen, ist der Warp zwischen Kronus und dem Aurelia-Subsektor weiterhin in Aufruhr. Ursache dafür sei, dass sich der Warpsturm um den (für den Subsektor einst namensgebenden) Planeten Aurelia aufgelöst habe. Dadurch hätten sich die Warpströmungen in der ganzen Region verändert und es ist anzunehmen, dass man einige Routen neu wird kartieren müssen. Aurelia war bis zum Ende des 40. Jahrtausend die Ordenswelt der Blood Ravens, bis der Warpsturm sie verschlang und sie dadurch ein flottenbasierender Orden wurden. Der Kapitän der Silberbund, der in Panik sofort in den Warp übersetzen wollte, beruhigt sich jedenfalls wieder, als die Mitglieder des Vertrauensrates ihm mitteilen, dass man sich mit den Unterhändlern des Städtebunds über die Rückreise nach Meridian verständigt habe. An Bord wird daher auch ein Waffenstillstand zwischen den Stadtgardisten aus Asharis und der Schiffssicherheit geschlossen.

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    25. März 984.M41

    Nur wenige Tage nach Beginn der Offensive in den Marken erleidet General Hotha, der die Truppen an der Front persönlich angeführt hatte, einen schweren Hitzschlag. Der General wird sofort in ein Feldlazarett gebracht, dennoch verstirbt der gesundheitlich ohnehin etwas angeschlagene Hotha noch am gleichen Tag. Der Oberbefehl über die Streitmacht wird daher von seinem Generalstabschef, Brigadegeneral Horatio von Ballenstedt, übernommen. Anders als Hotha ist Ballenstedt kein Fremdweltler, sondern stammt ursprünglich aus der Jandus Savanne, wo er seine militärische Karriere in den Gue'vesa-Hilfstruppen begann, bevor er während des Krieges mit seiner gesamten Einheit die Seiten wechselte.

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    Geändert von Azrael (08. April 2026 um 23:56 Uhr)
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  2. #347
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    27. März 984.M41

    In der Ruinenstadt nördlich des Raumhafens findet eine Patrouille des Städtebunds die Leichen der Skitarii, die seit dem Gefecht mit Eliphas verschollen waren. Die Truppen des Adeptus Mechanicus waren offenbar zu einem verlassenen Lagerhaus verschleppt und dort zusammen mit einem Dutzend noch nicht identifizierter Zivilisten getötet worden. Da die Leichen alle verbrannt und auffällig in einem Kreis angeordnet wurden, gehen eilig herbei gerufene Priester des Ministorum davon aus, dass Eliphas in der Lagerhalle ein unheiliges Ritual des Erzfeindes durchführte.

    Nur für das Bistum:
    Achtung Spoiler:
    Deine Kreuzritter können nur spekulieren, aber wenn sie einen Tipp abgeben müssten, würden sie sagen, dass der Dunkle Apostel die Leute geopfert hat, um in das Immaterium verschwinden zu können.


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    29. März 984.M41

    In der Abtei von Morriah verkünden die Schwestern des Ordo Pronatus, dass sie die Splitterreliquie nach eingehender Prüfung als authentisch einstufen. Nach dem Studium von tausenden Akten aus dem Sabbat-Kreuzzug sehen sie es als möglich an, dass eine Reliquie zu der Zeit von der Schreinwelt Herodor (wo Magister Enok Innokenti von der Heiligen Sabbat getötet wurde) nach Kronus gelangt sein könnte. Der ausschlaggebende Faktor für das Urteil war aber sicherlich, dass die Reliquie nachgewiesenermassen bei zwei Gelegenheiten eine bevorstehende Manifestation des Erzfeindes ankündigte. Präses Majoris Tarwan ordnet zur Feier dieser Bestätigung an, dass eine volle Woche lang die Kirchenglocken im Hochstift zur Mittagszeit und am Abend zu läuten sind und die Arbeitstage verkürzt werden, damit so viele Bewohner von Morriah wie möglich an den Predigten teilnehmen können.

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    30. März 984.M41

    Die bei Port Hanosh zusammengezogenen Truppen der Republik Aceria beginnen mit ihrem Einsatz nördlich der Hafenstadt, um dort herauszufinden, wer für das Waffenfeuer vor drei Wochen verantwortlich war. Anderswo auf Kronus wird dagegen nach der mehrwöchigen Alarmbereitschaft zumindest einigen Armeeeinheiten etwas Pause gegönnt. Nach dem Tod von Gregor Vandis und der Detonation an der Ausgrabungsstätte bei Ironworks Bay wurden keine Sichtungen der Black Legion mehr gemeldet und viele atmen auf, dass der Spuk hoffentlich vorbei sei. Ungeklärt bleibt freilich die Frage: Sind die Chaos Space Marines verschwunden, weil sie zurückgeschlagen wurden oder hatten sie einfach ihr Operationsziel bereits erreicht?

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  3. #348
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    2. April 984.M41

    Im Nordosten der Hyperionspitzen wird der Grundstein für die Erweiterung der Siedlung Janushafen gelegt. Die neue Kolonie war am Oberlauf des Rhea gegründet worden, um zukünftig die Anbindung des Landes an die Republik Aceria sicherzustellen, welche zurzeit mit ihrem Kanalprojekt eine durchgehend schiffbare Verbindung bis zur Bucht von Morriah errichtet. Der Hyperion Beobachter, die wichtigste Zeitung des Landes, äussert in einem Leitartikel aber noch gewisse Sicherheitsbedenken. Es sei bekannt, dass zwischen Janushafen und den Bergen noch immer Kroot gesichtet werden, man das Hinterland der Region also nicht vollständig unter Kontrolle hat. Daher werde man wohl nicht darum herum kommen Transporte immer mit einem gewissen Sicherheitsdispositiv vor möglichen Plünderern zu schützen.

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    4. April 984.M41

    Die Absturzstelle der Goldteufel in den Orestischen Ebenen wird von Einheiten der Miliz der Kooperative umstellt. Die Milizionäre haben den Auftrag die Wracks zu sichern und allfällige Überlebende wenn nötig medizinisch zu versorgen, aber auch in Gewahrsam zu nehmen. Eine vorläufige Zählung der Blood Ravens und der Stadtgardisten aus Asharis bestätigt immerhin, dass die Entertruppen von Kronus den Frachter wohl vollzählig und ohne Verluste verlassen konnten bevor die Goldteufel aufschlug.

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    5. April 984.M41

    Unter dem Oberkommando von Ordensmeister Azariah Kyras persönlich sammelt sich ein erheblicher Teil der Ordensflotte und drei Kompanien der Blood Ravens am Feroxriss, einer Raumregion nahe der Geistersterne im äussersten Rand des Segmentums Ultima. Die Kolonien des Imperiums dort werden seit Jahrzehnten von den Astartes-Renegaten der Ascheklauen geplündert und kürzlich haben sich auch noch die Cythorteufel im Feroxriss ausgebreitet, eine tödliche Xenos-Spezies aus den Geistersternen. Kyras hat deshalb einen Kreuzzug des Ordens ausgerufen, der die Feinde des Imperiums aus dem Sektor vertreiben soll.

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    Geändert von Azrael (11. April 2026 um 11:08 Uhr)
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  4. #349
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    10. April 984.M41

    Nach einigen Wochen hat die Offensive der Südlichen Marken einen ungefähr 20 Kilometer tiefen Streifen am Delta von den Orks gesichert und stöss nun auf breiter Front nach Westen vor. Trotz der kurzfristigen Umorganisation ist die Streitmacht bislang gut voran gekommen und liegt im Zeitplan. Aufklärungsflüge über dem Dschungel melden allerdings eine Vielzahl von Rauchfahnen, die auf Kriegslager der Grünhäute hindeuten, die sich mutmasslich versammeln, um gemeinsam gegen die Eindringlinge vorzugehen.

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    15. April 984.M41

    Wie befürchtet hat die Nachricht von Vandis Tod und den Ereignissen auf Kronus im Adel von Meridian für einen Aufschrei der Empörung gesorgt. Der Zorn der Adligen richtet sich interessanterweise aber weniger gegen Kronus selbst, auch wenn viele in Meridians Obermakropolen die Grenzwelt wegen der Kaperung der Flamme von Zenith als einen Piratenhort bezeichnen, sondern gegen Elena Derosa und die Blood Ravens. Der Haftbefehl gegen Gregor Vandis habe die Eskalation auf Kronus erst in Gange gesetzt, die zum Verlust der Schiffe geführt habe und damit trage die ad interims Gouverneurin die Verantwortung. Da auch die Petition vom 7. Februar unbeachtet geblieben ist, scheinen die hohen Familien von Meridian nun zunehmend militärisch gegen Derosas Regime vorzugehen. Die Hausmilizen mehrerer Adelshäuser haben Zufahrtsachsen zur Engelsschmiede besetzt, um die Produktion dort zu stören und Derosa an den Verhandlungstisch zu zwingen. Auch zwei Regimenter der Imperialen Armee, das 85. Santieler Schützenregiment und das 133. Agrellan, haben sich auf die Seite des Adels geschlagen und unterstützen offensichtlich die Hausmilizen.

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    18. April 984.M41

    Die Adligen von Meridian haben sich vermutlich auch deshalb diesen Zeitpunkt für ihren Coup ausgesucht, weil der Blood Ravens-Schlachtkreuzer Litanei der Wildheit zusammen mit seinen Eskortschiffen wenige Tage zuvor in den Warp übergesetzt ist und sich nun auf dem Weg zum Planeten Aurelia befindet. Der Warpsturm rund um das Aurelia-System ist mittlerweile vollständig abgeklungen und hat die verlorene Ordenswelt der Blood Ravens wieder freigegeben, die Captain Angelos wohl nun wieder für den Orden beanspruchen will.

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  5. #350
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    20. April 984.M41

    Nahe der Absturzstelle der Goldteufel werden die bislang geborgenen Überlebenden von den pavonischen Streitkräften in einem Feldlager untergebracht. Einzig die Techpriester bringt man ins nahe Caroburg, den nördlichsten der Freien Orte in der Kooperative. Eilig aus Hauptquartier beschaffte Messgeräte bestätigen, dass zumindest ausserhalb des abgestürzten Frachters keine erhöhten Strahlungswerte zu messen sind. Innerhalb der Goldteufel scheint es dagegen gewisse Strahlungslecks zu geben, vor allem nahe der zerstörten Antriebssektion.

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    22. April 984.M41

    In zahlreichen Rüstungsbetrieben in Nordvandea werden von den Überstunden angeordnet und für vergleichsweise hohe Einstiegslöhne Arbeiter eingestellt. An die Waffenschmieden im Protektorat, die schon mit den Lieferungen für Panrea gut ausgelastet waren, wurden hohe Rüstungsaufträge für den Export nach Cyprus Ultima vergeben, die man dringend vor Ankunft des Chartistenkapitäns abschliessen muss. Und da selbst das nicht ausreicht, kauft man fleissig Vorprodukte in anderen Märkten ein. Am meisten profitiert davon (nebst Nordvandea) die Industrie in der Union von Panrea, deren Geschäftsführer im Zusammenhang mit dem Waffendeal ohnehin Gegengeschäfte arrangiert hatte.

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    25. April 984.M41

    Früher als erwartet erreicht der angekündigte Jagdkreuzer der Novamarines das Kronus-System. Die 'Sonnenschleier' ist ein schnelles Vorpostenschiff, das für Versorgungsflüge zwischen den über drei Sektoren verstreuten Kompanien des Ordens genutzt wird und gemäss seiner Grussbotschaft nur einen Techmarine, zwei Ordensbrüder und einige hundert Servitoren als Besatzung an Bord hat. Bemerkenswert ist dabei, dass die Sonnenschleier nach dieser Botschaft grösstenteils nur noch mit der Veteranenkolonie kommuniziert als sie Vox-Reichweite erreicht hat.

    Nur für die Veteranenkolonie:
    Achtung Spoiler:
    Techmarine Valdanis ist begierig darauf sich das geborgene Artefakt schnellstmöglich anzusehen. Sollte man in Ironworks Bay irgendwelche offiziellen Anlässe geplant haben, wird Valdanis gerne daran teilnehmen, er muss aber darauf bestehen sich zuerst den Strombird anzusehen. Und alle andere Ausrüstung des Ordens natürlich, die man bislang geborgen hat.


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  6. #351
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    27. April 984.M41

    Nach schweren Kämpfen - und nachdem die Sororitas zeitweise fast fürchteten, ihr Vorrat an Promethium für die Flammenwerfer und Melterladungen könnte ausgehen - wird die Chaosbrut an Bord des Tyrea-Frachters erschlagen. Bei den Kämpfen wurde das gesamte Heck des Schiffes schwer in Mitleidenschaft gezogen und die letzten Detonationen haben fast ein Drittel des Frachters dem Vakuum des Weltalls ausgesetzt. Aber das vorsichtige Vorgehen der Procurata sorgte dafür, dass es zu keinen weiteren Verlusten unter den Landetruppen kam, weder unter den Sororitas noch unter den einfachen Soldaten. Der Wachschutz des Kombinats hat in der Zwischenzeit die Überlebenden des Frachters nach Cressinham ausgeflogen und dafür Logistiker an Bord gebracht, welche eine gründliche Inventur durchführen sollen.

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    1. Mai 984.M41

    In Deimos können die Suchtruppen zwar weiterhin die Leute nicht aufspüren, welche für die Schüsse bei Port Hanosh verantwortlich waren, aber nach wochenlanger Suche finden sie zumindest einen Hinweis. Am Fuss eines alten Flussdamms finden sie die Leiche einer jungen Frau, die nach Einschätzung des Regimentsarztes höchstens seit einigen Tagen tot sein kann. Sie trägt keine Papiere auf sich, anhand der man sie identifizieren könnte, ihre Kleidung wird aber als sehr sauber und ordentlich beschrieben. Die Soldaten halten es daher für unwahrscheinlich, dass sie eine Partisanin sein soll, die sich seit Jahren im Landesinneren versteckt hätte. Aber sie ist auch keinem der Milizionäre aus Port Hanosh bekannt.

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    3. Mai 984.M41

    Die vier Bataillone, die bislang die Front des Angriffs gegen die Wildorks gebildet hatten, erhalten von Brigadegeneral von Ballenstedt den Befehl sich einzugraben und die erwartete Attacke der Grünhäute in vorbereiteten Stellungen zu empfangen. Die Stelzpanzer werden währenddessen im Norden in Stellung gebracht, um die Orks flankieren zu können. Die Reiter aus Ariel operieren einige Tage lang in kleinen Gruppen vor der Frontlinie, müssen aufgrund der stetig ansteigenden Zahl von Grünhäuten dann aber den Rückzug antreten. Bislang scheinen die Wildorks aber noch nicht mit dem Frontalangriff zu beginnen, zu denen sie der Brigadegeneral verleiten will. Nur kleine Trupps der Grünhäute greifen vor allem in der Dämmerung an, womöglich im Versuch Schwachstellen in den Stellungen der Menschen zu identifizieren.

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    Geändert von Azrael (14. April 2026 um 23:35 Uhr)
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  7. #352
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    7. Mai 984.M41

    Nach über einem halben Jahr des Kleinkrieges auf der Fabrikwelt Urdesh, in dem sich die Anhänger von Hexenjäger Quinter und die regulären Truppen des Adeptus Mechanicus und der Inquisition gegenüberstanden, wird der Konflikt nach zähen Verhandlungen mit einem Kompromiss beigelegt. Quinter und die Ekklesiarchie lenken ein und erklären sich bereit die blutige Säuberungswelle zu beenden, mit der sie den Planeten überzogen hatten. Im Gegenzug werden die Techpriester die Frateris Milita des Hexenjägers mit allen notwendigen Mitteln ausrüsten, um den Volkskreuzzug in die Sanguinary Welten zu ermöglichen, den Quinter nun plant. Trotz der Wiedereroberung durch das Imperium ist Ketzerei auf den einstigen Kernwelten des Archonats noch immer ein Problem, das sich seit Jahrhunderten hartnäckig hält. In der Presse von Kronus mutmasst man, die Inquisition spekulierte wohl darauf, dass Quinters Zeloten dort zumindest nicht so viel Schaden anrichten können wie auf Urdesh.

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    8. Mai 984.M41

    Techmarine Valdanis von den Novamarines wird in Ironworks Bay öffentlichkeitswirksam vom Kastellan der Veteranenkolonie empfangen. Einige wundern sich zwar, weshalb dieser Empfang erst mehrere Tage nach der Ankunft der Sonnenschleier im Orbit stattfand. Dennoch versammelt sich rasch eine grosse Menschenmenge, als der Techmarine kurz darauf die Grabung im Süden der Veteranenkolonie besucht, wo man seit längerem in einem alten Schlachtfeld nach Artefakten des Ordens gräbt. Valdanis bedankt sich bei der Gelegenheit persönlich bei den Ausgräbern, welche die ehrenvolle Aufgabe übernommen hatten. Bei der Gelegenheit überreicht er ausserdem Kastellan Ibbet feierlich eine eigens für ihn modifizierte Boltpistole, als Ehrerbietung seitens des Ordens.

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    12. Mai 984.M41

    Mit dem traditionellen Eröffnungsspiel zwischen den Adlern von Charaxis und den Obermarer Kaplanen wird die 4. Saison der Scrumball Liga von Panrea eingeläutet. Eine Woche vor Saisonbeginn haben die Ligaverantwortlichen ausserdem stolz verkündet, dass es nun endlich gelungen sei den offenen 18. Mannschaftsplatz in der Liga zu besetzen, mit einem Werksteam des Tyrea Kombinats. Einer der Vizedirektoren des Kombinats, der seit Beginn der Liga als grosser Scrumball-Fan bekannt ist, hat hierzu einen Teil des Marketing-Budgets beansprucht, um das Team ausrüsten und trainieren zu können.

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  8. #353
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    14. Mai 984.M41

    Das mittlerweile weitgehend geräumte Vandis-Anwesen am Shiresee wird von Einheiten aus dem Städtebund und dem persönlichen Regiment der Gouverneurin besetzt. Da die zukünftige Eigentumsfrage der Villa auch angesichts der politischen Wirren auf Meridian noch unsicher ist, soll sie lediglich durchsucht und dann vom Militär bewacht werden. Die ehemaligen Bewohner der Villa - der Vertrauensrat, Bedienstete und Angehörige diverser PVS und Hausmilizen von Meridian - begeben sich im Mai nach und nach zum Raumhafen, wo sie mit Raumfähren zur Silberbund hoch transportiert werden sollen. Eine Ausnahme bilden die Söldner, deren Vertrag mit dem Tod von Vandis geendet hat. Diese quartieren sich in mehreren Hotels in Pavonis City ein, wo sie wohl die Ankunft eines Schiffes abwarten wollen, mit dem sie zu ihrer Geschäftsstelle nach Agrellan zurückkehren können. Die Vessoriner erarbeiten sich schon nach wenigen Tagen einen Ruf in der Hauptstadt nicht nur viel zu zechen, sondern auch grosszügige Trinkgelder zu zahlen, weshalb sie in den Etablissements gern gesehen sind.

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    18. Mai 984.M41

    Das erste Schiff, das sich möglicherweise für einen solchen Transport anbieten würde, erreicht einige Tage später das Kronus-System. Der private Handelsklipper von Nimbosa will auf Kronus vor allem Vorräte und Proviant laden, einige unabhängige Kaufleute an Bord machen aber auch auf eigene Rechnung Geschäfte und stehen bereits mit interessierten Industriellen auf Kronus in Kontakt.

    Nur für Ariel und Tyrea:
    Achtung Spoiler:
    Der Klipper hat eine grössere Menge an Erzen und Legierungen an Bord, welche eure Freunde eingekauft haben. Die Herkunft lässt sich natürlich nicht mehr ermitteln und sie scheinen daran interessiert zu sein die Ladung grösstenteils auf Kronus zu veräussern, schon allein damit sie den Frachtraum wieder etwas leeren können.


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    20. Mai 984.M41

    Im Süden beginnt der lange erwartete Angriff der Wildorks auf die Expeditionsarmee der Marken. Die märkischen Soldaten empfangen die Grünhäute in ihren vorbereiteten Stellungen und können mit Unterstützung der Artillerie und Gunships zunächst zurückhalten. Aber unter dem Druck der tausenden anstürmenden Wildorks beginnt dann das 101. Sturminfanterie-Bataillon langsam zurückzuweichen. Die Offiziere der Marken werfen daher dort die Reserven in die Schlacht und senden die Stadtgardisten und die Einheiten aus Tyrea, welche das unter Druck stehende Bataillon entlasten sollen.

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  9. #354
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    22. Mai 984.M41

    Aus dem Aurelia-Subsektor wird berichtet, dass die Blood Ravens auf dem Planeten Aurelia angeblich in Kämpfe gegen einen unbekannten Gegner verwickelt wurden. Da Aurelia bekanntlich erst kürzlich aus einem Warpsturm aufgetaucht ist sich in eine Eiswüste verwandelt hatte, wird in der Öffentlichkeit auf Kronus viel über die Identität der Feinde spekuliert. Am häufigsten genannt werden Überlebende der Katastrophe, die durch den Warp in den Wahnsinn getrieben wurden, oder Streitkräfte des Erzfeindes.

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    24. Mai 984.M41

    Die Marauder-Werke in Gaenthal erhalten einen unerwarteten Auftrag, der gemeinsam von der Munitorums-Niederlassung in der Seenregion und dem Navigatorenhaus Meld ausgeschrieben wurde. Beide Organisationen haben einige Marauder des Vigilant-Schemas bestellt, bei denen auf die Bombenlast verzichtet wird und die stattdessen mit Aufklärungstechnik vollgestopft werden, um als Auspex-Luftaufklärer zu dienen. Das Munitorum organisiert die Flieger für einen Kriegsschauplatz am Damokles-Golf, während die Melds wohl mit ihnen das Anwesen besser sichern wollen, um tragische Missverständnisse wie mit den getöteten Hirten im Frühjahr zu verhindern.

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    26. Mai 984.M41

    Die Prospektoren aus Tyrea melden einen ersten Fund im Norden der Mark Agamar, wo sie am Rande der Wüste auf eine Kupferader gestossen sind, die sich nahe der Oberfläche befindet und daher leicht mit einem Tagebau abgebaut werden kann. Noch ist man sich aber unsicher als wie gross sich das Vorkommen erweist, die gefundene Lagerstätte ist offenbar bei der bisher identifizierten Stelle nur knapp einen Meter breit.

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  10. #355
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    1. Juni 984.M41

    Die Tourismuskammer von Deimos rechnet anhand der Buchungszahlen vor dem Tas'ani Wochenende mit der bisher besten Sommersaison seit der Neugründung. Die Berichte über Schüsse bei Port Hanosh scheinen die Touristen aus dem Norden nicht wesentlich beeinflusst zu haben, zumal sich der Tourismus sowieso auf die Ostküste konzentriert. Dort sind neben den staatlich geförderten Hotelanlagen in den letzten Jahren auch eine Reihe kleinerer Betriebe entstanden, vor allem im Gebiet zwischen Raheitta und den Ruinen von Aelfurt. Und der 'Neue Zephir', der Ersatz für den im Frühjahr 982 ausgefallenen Zug, wurde mit einigem Erfolg als Luxusreise vermarktet. Denn da die Betreiber festgestellt haben, dass der touristische Betrieb über die Rikadien viel einträglicher ist als etwa Frachtzüge nach Port Hanosh, wurde der Zephir mit grosszügigen Aussichtswagen und einem Restaurant ausgerüstet und ein Zwischenstopp an der Wasserscheide zwischen Schwarzrinn und Swivtong ergänzt.

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    3. Juni 984.M41

    Die Reserven der Marken erleiden während der Schlacht westlich des Deltas zwar erhebliche Verluste, doch es gelingt es ihnen den Durchbruch der Wildorks letztlich zum stehen zu bringen. Wie geplant haben die Stelzpanzer währenddessen mit ihrem Flankenangriff begonnen und rollen die Front der Grünhäute von der Seite auf, so dass diese nach einer Woche der Kämpfe den Rückzug antreten. Die märkischen Armeen können den Sieg aber nicht dazu nutzen direkt wieder in die Offensive zu gehen, da die Fronttruppen nach den zähen Kämpfen sichtlich erschöpft sind und die Offiziere daher um einige Tage der Erholung gebeten haben. Nur die Reiterkrieger setzen den zurückweichenden Orks nach und beschäftigen sie als Plänkler ein wenig. Der geplante Angriff auf die grosse Orksiedlung an der Küste wird daher voraussichtlich von den Truppen des ehemaligen Leibregiments angeführt werden, dessen letzte Einheiten mittlerweile mit etwas Verzögerung die Mark Agamar erreicht haben.

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    5. Juni 984.M41

    Ende Mai und Anfang Juni verzeichnet die Stadtgarde von Asharis mehrere Plünderzüge der Kroot gegen die Legislatur. Die Xenos lassen sich dabei fast nie auf offene Schusswechsel mit den (noch immer etwas dünn gesäten) Truppen von Asharis ein, sondern scheinen mehr darauf aus zu sein schnell Beute zu machen und wieder zu verschwinden. Insgesamt werden fünf Überfälle auf Warenhäuser im Süden der Stadt und zwei Attacken auf Gütertransporte zwischen der Stadt und dem Hafen verzeichnet. In anderen Grenzregionen zu den Kroot bleibt es hingegen zu Sommeranfang aussergewöhnlich ruhig, weder in Pavonien, noch in Panrea oder den Hyperionspitzen werden Plünderungen der Xenos vermeldet.

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  11. #356
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    7. Juni 984.M41

    Da die Sororitas noch anderweitig beschäftigt sind, beginnen die Reitersöldner im Auftrag der Republik Aceria den Kampf gegen die Grünmäntel in diesem Jahr zunächst ohne Unterstützung. Da es auch diesmal in einer ersten Phase ohnehin darum gehen wird den Feind überhaupt zu stellen, sind die Schwestern aus Sicht der Offiziere aus Ariel auch noch nicht erforderlich.

    Nur für Aceria:
    Achtung Spoiler:
    Die verdeckte Operation mit dem Adeptus Mechanicus hat einige Tage zuvor wie angeordnet bereits begonnen. Bislang scheint niemand etwas davon mitbekommen zu haben, dass die Skitarii an der Operation überhaupt nennenswert beteiligt sind.


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    10. Juni 984.M41

    Die Gouverneure mehrerer einflussreicher Welten im Lithesh- und Korianis-Sektor erklären offiziell, dass sie den Regentschaftsrat der Zollgegner auf Cyprus Ultima als die legitime Regierung der Ritterwelt ansehen, unter ihnen Meridian, Agrellan, Nimbosa und Adumbria. Anders als Kronus hatten sich viele Planeten in den beiden Sektoren lange Zeit zurückgehalten, da sie sich alle Optionen offen halten wollten, abhängig davon welche Bürgerkriegspartei sich durchsetzen würde. Die jüngsten Siege der Zollgegner scheinen in den Augen dieser Gouverneure nun dafür gesorgt zu haben, dass sie die Siegeschancen des Adelsrates als eher gering ansehen.

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    12. Juni 984.M41

    Die Silberbund macht sich im Orbit für den Abflug in Richtung Meridian bereit und holt zu diesem Zweck die letzten Besatzungsmitglieder an Bord. Noch unklar ist, ob die Stadtgardisten aus Asharis an Bord bleiben werden. Auf beiden Seiten scheint es da gewisse Animositäten zu geben, der Kapitän der Silberbund misstraut den Gardisten seit den Gefechten während seiner versuchten Flucht noch immer und einige Offiziere der Stadtgarde geben zu verstehen, dass sie und ihre Männer den Flug nach Meridian auch überhaupt nicht begleiten wollen. Der Kapitän der Silberbund übermittelt pro forma noch ein letztes mal die Aufforderung an die Flamme von Zenith, dass diese wieder dem Befehl des Vertrauensrates übergeben werden soll.

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  12. #357
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    14. Juni 984.M41

    Das teilweise von Kronus stammende 252/23. Kaurava-Regiment wird bei Kämpfen auf Meridian stark dezimiert. Das Regiment war zuletzt im Einsatz um eine Makropole zu sichern, in der die öffentliche Ordnung zusammengebrochen war und dort Plünderungen zu unterbinden. Unter noch ungeklärten Umständen wurden die Vox-Verbindungen in die Makropole über eine Woche unterbrochen und als Einheiten des 85. Vendoland den Kontakt wiederherstellen können, melden sich nur noch eine Handvoll Kompanien. Der Grossteil des Offizierskorps scheint unmittelbar zu Beginn des Kommunikationsausfalls getötet worden zu sein und danach brach die Kommandostruktur komplett zusammen und die Einheiten des Regiments wurden in zahlreichen Kämpfen in der Makropole nach und nach aufgerieben.

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    17. Juni 984.M41

    Ein Konvoi aus mehreren Raumschiffen - zu denen auch das Chartistenschiff gehört, das sich auf dem Weg von Cyprus Ultima nach Kronus befindet - wird während eines Stopps am Rand des Aurelia-Subsektors von Eldar-Schiffen attackiert. Der Konvoi hatte diesem Zwischenstopp einlegen müssen, da einige der mitreisenden Schiffe über keinen Navigator verfügen und man infolge der sich verändernden Warpströmungen bei Aurelia den Kurs neu berechnen musste. Diesen Moment hatten die Xenos offenbar abgepasst und überfielen den Konvoi. Nach einem stundenlangen Kampf können die imperialen Schiffe die Eldar zurückschlagen, aber erst nachdem die Xenos zwei kleinere Frachter geentert und die Ladung sowie Teile der Besatzung entführt hatten. Das Chartistenschiff auf dem Weg nach Kronus scheint das Gefecht grösstenteils unbeschadet überstanden zu haben, lediglich seine Munitionsvorräte sind etwas erschöpft.

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    18. Juni 984.M41

    Nach dem Sieg über die Wildorks am Delta und einer zweiwöchigen Ruhepause gehen die Truppen der Marken und der Verbündeten wieder in die Offensive. Die Truppen des ehemaligen Leibregiments rücken in insgesamt drei Angriffskolonnen auf die Position des grossen Orklagers vor, welches nach der Sicherung des Deltas das zweite Ziel der diesjährigen Offensive ist. Wie sie berichten, sind die Orks an der Position gut verschanzt und haben trotz ihrer primitiven Technologie über Jahre eine mächtige Festungsanlage errichtet, die aus mehreren Ringen von Wällen, Schanzen und Palisaden besteht. Und wie die Gunships der Marken feststellen müssen, haben die Orks sogar für eine Art primitive Luftabwehr gesorgt, bestehend aus zahlreichen Ballisten, die schwere Metallbolzen über bemerkenswert grosse Distanzen feuern können. Zwar lässt die Treffergenauigkeit der Grünhäute wie üblich zu wünschen übrig, doch allein die schiere Zahl an Bolzen zwingt die Gunships zum Rückzug, als einer von ihnen einen Treffer in die Tragfläche erhält.

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    Geändert von Azrael (Gestern um 10:16 Uhr)
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  13. #358
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    19. Juni 984.M41

    Nördlich von Port Hanosh sind weiterhin Truppen der Doppelrepublik aktiv, die nach den Urhebern der Schüsse und den Mördern der jungen Frau suchen, die vor einigen Tagen aufgefunden wurde. Generalleutnant Catteno hat mittlerweile eine Informationssperre bezüglich der Operation auf Deimos verhängt, da die Presse in Aceria nach seiner Meinung etwas gar übereifrig darüber berichte.

    Nur für Aceria:
    Achtung Spoiler:
    Die Identität der Frau wurde mittlerweile bestätigt, es handelt sich wie vermutet um eine der beiden Töchter des geflohenen Fabrikchefs.


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    22. Juni 984.M41

    Während sich die meisten der in die Hyperionspitzen eingewanderten Siedler aus Methusela in Gaenthal angesiedelt haben, bittet eine Gruppe von einigen hundert von ihnen sich an der Südgrenze des Landes niederlassen zu dürfen. Diese Siedler stammen aus der Markopole von Methusela, wo sich die wichtigsten Munitionswerke der Makropolwelt befinden und hoffen im Rücken der militärischen Stützpunkte zur Orkgrenze ein Auskommen als Nachschubproduzenten zu finden.

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    24. Juni 984.M41

    Im Städtebund beginnt die Handelsmesse, an der in diesem Jahr die Konföderation Ariel das Gastland ist. Da Ariel in den letzten Jahren beständig sein Exportvolumen an Rohstoffen durch die Erschliessung neuer Tagebaue gesteigert hat, sind gerade die in diesem Bereich aktiven Händler gerne gesehene Verhandlungspartner. Wie berichtet wird, können die Industriellen des Städtebunds sich für dieses Jahr noch grössere Kontingente sichern

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    Es gibt einen Fluch, der lautet: Mögest du in interessanten Zeiten leben.

  14. #359
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    26. Juni 984.M41

    Das 'Südsee-Kolonie-Konsortium', wie sich die vor knapp zwei Jahren gegründete Gesellschaft mittlerweile nennt, verkündet demnächst in Port Murad die Aktien der Gesellschaft emittieren zu wollen. Die von der Inselkoaltion operierende Firma hat mittlerweile an der Westküste der Insel Rasetsu einen Hafen und eine Koloniesiedlung etabliert, deren Ausbau und militärische Sicherung sie mit den Einnahmen aus der Aktienemission finanzieren will.

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    28. Juni 984.M41

    Am 28. Juni verlässt der Techmarine der Novamarines die Veteranenkolonie und diese Abreise endet mit einer kleinen Sensation: Mit zwei schweren Zugmaschinen wurde des Nachts ein Stormbird-Landungsschiff nach Ironworks Bay geschleppt, die lange geheim gehaltene grosse Entdeckung aus der Ausgrabung des alten Schlachtfeldes im Süden. Das Schiff wird Techmarine Valdanis nun feierlich mit diversen anderen gefundenen Artefakten des Ordens übergeben, bevor der Techmarine kurz darauf mit dem Stormbird abhebt, noch eine kleine Runde über den Dächern der Stadt dreht und dann nach Süden fliegt. Dort legt er offenbar einen kurzen Zwischenstopp bei der Küstenfestung der PVS ein, bevor der Stormbird in den Orbit gesteuert wird und auf der Sonnenschleier landet.

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    30. Juni 984.M41

    In Asharis wird ein Planungskomitee unter der Führung von General Stubbs ins Leben gerufen, das sich mit der Verbesserung der Grenzüberwachung vor allem bei der Schnellstrasse befassen soll. Stubbs und die Offiziere der Stadtgarde beraten wohl unter anderem die Schaffung einer Art Grenzmiliz, die man in Stützpunkten entlang der Strasse ansiedeln will, um die Grenzbefestigungen besser besetzen zu können und eine erste Verteidigungslinie gegen die Kroot zu schaffen.

    Nur für Asharis:
    Achtung Spoiler:
    An den Gesprächen wurde unter anderem auch noch über die Verteidigungslaser gesprochen, die sich der Legislator schon seit längerer Zeit wünscht. Stubbs ist da bei verschiedenen Stellen des Munitorums wiederholt mit Anfragen gescheitert, da die Techpriester des Departmentos stets anzweifeln, dass eine einzelne Stadt auf einer Grenzwelt solche Waffen benötige. Da man über diese Kanäle offenbar nicht weiterkommt, sieht der General noch eine andere Option. Aus seiner Zeit als Gouverneur von Kaurava hat er noch Kontakte zu einigen Freihändlern und Chartistenkapitänen, die vielleicht weniger Skrupel haben könnten entsprechende Waffen oder Waffenpläne zu beschaffen.


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    Es gibt einen Fluch, der lautet: Mögest du in interessanten Zeiten leben.

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