Respekt, das sind ja echt beachtliche Zahlen, die du da aufsammelst. Die Gewichtsreduktion, aber auch die Geschwindigkeiten und so ganz allgemein die vielen Trainingskilometer. Es ist natürlich schon echt schick, wenn man das alles quasi "zu Hause" machen kann. Mir ne Route zum Training zu überlegen und irgendwo unterwegs zu sein, wo es auch wirklich Spaß macht, ist immer eher so nervig beim Radtraining. Und man hat ja auch nicht mal so eben nen Steilhang vor der Haustür.
Klar, der Nachteil an der Sache ist natürlich, dass "virtuelle" 39 km/h was ganz anderes sind, als da real ne Strecke zu finden, wo man einfach so Geschwindigkeit aufnehmen kann. Plus Gegenwind, Sturzgefahr bei Erschöpfung und solche Sachen. Aber da du ja jetzt sogar anfängst, das noch in die Realität zu überführen - echt klasse. Glückwunsch.
Das letzte Update ist jetzt bald 2 Wochen her und ich habe in der Zeit fleißig weitertrainiert. Es gab vorletzte Woche auch ein paar Rennen, die ich jetzt aber nicht mehr weiter thematisieren möchte. Ich konzentriere mich dann eher auf die letzten Tage.
Unterm Strich merke ich grade in der letzten Woche wieder, dass mein Grundniveau immer weiter steigt und ich jetzt, an guten Tagen, auch schon längere Zeiträume mit 200-220 Watt fahren kann, ohne das der Puls über 140 steigt. Vor kurzem war ich da eher bei 190 Watt mit gleichem Puls.
Aus diesem Grund wollte ich am Freitag einmal mein aktuelles kurzfristiges Leistungsvermögen testen und habe mich für ein 4 Kilometer langes Zeitfahren angemeldet. Das Zeitfahren hatte ein paar Hügel drin und insgesamt 40 Höhenmeter.
Mein Ziel war es mal zu schauen, was auf 5 Minuten geht.
Beim Warmmachen fühle ich mich dann aber leider überhaupt nicht gut und der Puls schießt schon bei relativ geringen Belastungen auf über 140 Schläge. Ich überlege schon das Ganze sein zu lassen, stelle mich dann aber doch in den Stadtblock und schaue, was die Beine machen.
Ich finde glücklicherweise schnell einen ordentlichen Rythmus und kann im Flachen deutlich über 40 Kilometer pro Stunde fahren.
Zur Hälfte der Strecke kommen dann die Hügel, die den Rythmus etwas brechen.
Ich versuche die Power aber oben zu halten und auf die Zähne zu beißen. Der Durchschnittswert ist auf 350 Watt gesunken, steigt in der zweiten Hälfte aber dann doch nochmal ein Stück an.
Im Ziel bin ich dann wieder bei 360 Watt im Schnitt.
Vorläufig ist das der erste Platz und das bleibt auch nach Eintreffen der übrigen Fahrer so.
Da mein bisheriger Bestwert auf 5 Minuten bei 3,6 Watt pro Kilogramm lag, bin ich mit dem Sprung auf 3,9 Watt auch mehr als zufrieden.
Hier die Leistungsdaten aus Strava:
3,92 Watt sind es am Ende genau gewesen auf 5 Minuten. Das ist auf dem Niveau ein großer Sprung und ich bin der Meinung, dass ich an einem besseren Tag auch die 4 Watt schaffen kann mit frischen Beinen. Das ist hier auch genau die Einschränkung. Im Zeitfahren kann ich ohne Vorbelastung direkt die Leistung abrufen und die Frage ist, was man in einem Rennen, wo man oft einige Kilometer in den Beinen hat, noch leisten kann.
Daher stand Sonntag nun mal wieder ein Rennen der TugaZ Tour an. Hier geht es über eine anspruchsvolle Strecke mit über 360 Höhenmetern auf etwas mehr als 22 Kilometern.
Der Plan für das Rennen war allerdings eher es locker angehen zu lassen und ein wenig mitzuschwimmen. Da Dienstag ein Ligarennen ansteht und Mittwoch wahrscheinlich ein Ladderrennen, wollte ich heute nicht zu tief gehen.
Entsprechend entspannt fahren wir auch bis zum Beginn des Berges.
Hier stehen 244 Watt im Schnitt auf der Uhr und der Puls ist mit 150 auch noch im grünen Bereich.
Am Berg packt mich dann aber doch der Ehrgeiz und ich versuche mit den vor mir fahrenden Teilnehmern aus der B-Kategorie mitzuhalten.
Das stellt sich als extrem hart heraus, da diese auch alle deutlich weniger als ich wiegen. Ich kann aber irgendwie alle in Schlagdistanz halten und beiße mich über die Kuppe vorne fest.
Auf der Abfahrt hilft mir das Gewicht dann sogar und ich schieße an den übrigen fahrern vorbei.
Diese müssen nun zum Teil richtig tief gehen, um an meinem Hinterrad zu bleiben.
Im Flachen beruhigt sich dann Rennen dann wieder und ich muss lediglich an den Anstiegen noch ab und an tiefer gehen, da die leichten B Fahrer hier entspannte 4 Watt pro Kilo drüber drücken können. Im Flachen mache ich dann sogar die meiste Führungsarbeit und wir holen noch einen C Fahrer ein, der nach dem Berg noch fast eine halbe Minute vor uns war.
Im abschließenden Sprint muss ich mich dann nur einem Fahrer geschlagen geben.
Damit kann ich zufrieden sein und im Endergebnis habe ich dann von knapp 30 Fahrern der C Kategorie den 3. Platz erreicht.
Platz 1 ist dabei außer Konkurrenz, da das ein 30 Kilo schweres Kind ist, dass trotz 5 Watt pro Kilo im Schnitt als C Fahrer starten darf. Da haben die "normalen" C Fahrer keine Chance.
Ansonsten aber ein extrem starkes Ergebnis und mein mit Abstand bestes Rennen in dieser Kategorie bisher.
Die Leistungsdaten sind trotz der meistens "lockeren" Fahrweise auch sehr gut.
Auf 5 Minuten mit den 3,7 Watt pro Kilo meine bisher zweitbeste Leistung vom W/Kg Verhältnis und damit eine Bestätigung der Werte aus dem Zeitfahren unter Rennbedingungen.
Damit bin ich nun circa 2 Monate nach meinem Aufstieg von D nach C schon bei den guten Fahrern in der C Kategorie angekommen und kann langsam in Richtung B schielen. Sofern ich den Gewichtsverlust fortsetzen kann und meine Wattwerte halte, ist dies nur eine Frage der Zeit.
Hier die aktuelle Tabelle:
Stichtag
19.10.2025
02.11.2025
07.12.2025
05.01.2026
30.01.2026
01.03.2026
30.03.2026
12.04.2026
26.04.2026
Gewicht
116,1
112,4
107,2
103,4
99,3
96,3
93,6
92,3
89,8
Gefahrene Kilometer
0
255,5
1.484,2
2.622,2
3.787,3
4.895,4
6.189,0
6.866,2
7.400,4
Verbrauchte Kalorien
0
4.201
23.213
40.926
61.135
80.408
103.038
115.370
124.417
Höhenmeter
0
2.143
11.054
18.376
27.673
37.003
47.007
53.711
57.367
FTP geschätzt
142
179
226
252
261
287
287
298
298
W/Kg geschätzt
1,223
1,593
2,108
2,437
2,628
2,980
3,066
3,229
3,318
Verbesserung
0 %
30,21 %
72,37 %
99,26 %
114,90 %
143,67 %
150,70 %
163,97 %
171,32 %
Geändert von torqueor (26. April 2026 um 14:46 Uhr)
Die letzten Wochen war einiges los und neben den Ligarennen gab es auch ein paar Ladderrennen. Ich war extrem zufrieden mit meiner Entwicklung und in den meisten Rennen vorne dabei. Das ist schon ein schönes Gefühl in der hören Liga soweit vorne mitfahren zu können.
Ansonsten habe ich vor gut einer Woche mein Rennrad erhalten und kann nun auch draußen ein paar Runden drehen.
Diese Woche sind immerhin 250 Kilometer draußen neben 200 Kilometern drinnen zusammengekommen.
Hier mal das Rad:
Ich bin ganz zufrieden. An der ersten Ampel natürlich erstmal umgekippt mit dem Rad, da ich das mit dem Ausklicken nicht hinbekommen habe. Seitdem habe ich es aber ohne weitere Stürze geschafft.
Hier mal die Runde von Heute:
Das fährt sich so weg und ich hatte nicht das Gefühl, dass es mir sonderlich schwer gefallen ist. Ich denke die 100 Kilometer kann ich auch relativ entspannt vollmachen mal in den nächsten Wochen. Aber ist ja auch immer die Frage wieviel Zeit man hat und sich nehmen möchte.
Hier nochmal die aktuelle Tabelle:
Stichtag
19.10.2025
02.11.2025
07.12.2025
05.01.2026
30.01.2026
01.03.2026
30.03.2026
12.04.2026
26.04.2026
Gewicht
116,1
112,4
107,2
103,4
99,3
96,3
93,6
92,3
89,8
Gefahrene Kilometer
0
255,5
1.484,2
2.622,2
3.787,3
4.895,4
6.189,0
6.866,2
7.400,4
Verbrauchte Kalorien
0
4.201
23.213
40.926
61.135
80.408
103.038
115.370
124.417
Höhenmeter
0
2.143
11.054
18.376
27.673
37.003
47.007
53.711
57.367
FTP geschätzt
142
179
226
252
261
287
287
298
298
W/Kg geschätzt
1,223
1,593
2,108
2,437
2,628
2,980
3,066
3,229
3,318
Verbesserung
0 %
30,21 %
72,37 %
99,26 %
114,90 %
143,67 %
150,70 %
163,97 %
171,32 %
Das Gewicht ist erstmals unter 90 Kilogramm gefallen und bei gleichbleibender Leistung, habe ich somit im Verhältnis immer mehr Power zur Verfügung.
Ja ich bin bisher sehr zufrieden mit dem Rad als Ganzes. Die Schaltung funktioniert einwandfrei und vom Fahrgefühl passt auch alles soweit. Ein wenig Probleme habe ich noch mit den Schuhen. Da müssen sicher nochmal Andere her. Hier habe ich Ende Mai aber ein Bikefitting, wo ich dann auch nochmal die Füße vermessen bekomme und man schauen kann, welche Schuhe zu meinen Füßen gut passen. Die ersten Schuhe waren halt die vom Gefühl besten, die es im Laden gab.
Am Wochenende auch meine erste Runde über mehr als 100 Kilometer draußen gedreht bei schönstem Wetter. Da kommt man echt gut rum und lernt die Gegend kennen .