Also ich bin dafür. Du erhältst Stufe 2 Privilegien für 250 k.
Damit hast du Stufe 2, während die beiden anderen Privilegien Nehmer (Galicien und Hanse) jeweils Stufe 1 haben.
Irgendwie kam mir der letzte Satz deiner Abgabe bekannt vor![]()
Ja, ich fand deinen SP gut, deswegen habe ich da etwas copy and paste gemacht.
Übrigens ist mir bei deiner Zugabgabe eine ziemlich sparsame Hofhaltung aufgefallen. Die SL hatte mir vor ein paar Runden mal gesagt, dass eine Erhöhung meines Hofetats langfristig gut für meine Einnahmen ist und als Orientierungswerte England und Frankreich angegeben, weshalb ich auf 500 k hoch bin. Vermutlich wäre für deine langfristige Entwicklung ein Hofetat von 400k aufwärts auch förderlich.
Ja, ich habe auch überlegt ihn diese Runde zu erhöhen, aber mich dann doch dazu entschieden noch etwas zu warten. Auch wenn ich von Ländern umgeben bin, die zu viel darein buttern wollte ich mir lieber einen finanziellen Spielraum lassen um investieren zu können. Mehr besteuern kann man ja auch nur, wenn es mehr Substanz gibt![]()
Ja, so hatte ich auch gedacht, bis die SL mir sagt, dass es langfristig bessere Einnahmen gibt und mein Etat für meine Landesgröße ineffizient ist.
Übrigens habe ich im Cordoba-Faden meinen 5-Jahresplan für die wirtschaftliche Entwicklung des Kalifats ausgearbeitet. Dabei habe ich versucht möglichst SPs zu wählen, welche Synergieeffekte haben werden. Da du ein ausgesprochener Handels- und Wirtschaftsexperte bist, möchte ich gerne deine Meinung hören. Ich habe auch hintendran geschrieben, wo und warum ich bei den SPs für dich mit den Privilegien einen Nutzen sehe.
1716: Der Ausbau des großen Basars von Cordoba (Marktplatz Stufe II bis III). Kosten: 200 k bis 300 k. Erhoffter Effekt siehe englische Auswertung: "Der Marktplatz auf dem Festland wurde errichtet und stärkt die Wirtschaft besonders in den nördlichen Herzogtümern und Grafschaften."
Effekt für Hellas als privilegierter Marktteilnehmer: Du hast aufgrund der Privilegien einen besseren Zugriff auf den Kuchen "Binnenmarkt des Kalifats", der aktuell der SL nach ziemlich krass sein soll. Wenn meine Wirtschaft weiter wächst, wächst der Markt und damit die Absatzmöglichkeit für deine Händler.
In 1717: Verwaltungs-SP auf die Effizienz der Hafen- und Zollbehörden. Dabei geht es darum zum einen die Korruption zu verringern und zum anderen die Verwaltungsabläufe und damit eben auch die Prozesse für den Endkunden (Handelsschiffe und Kaufleute) zu verbessern. Effiziente Abläufe, schnellere Ent- und Beladung der Schiffe, weniger Hemmnisse durch Korruption. Das kommt jedem ehrbaren in- und ausländischen Kaufmann zu Gute. Damit soll der Handel mit dem Kalifat auch für fremde Kaufleute attraktiver und das Erlebnis der Zusammenarbeit mit Kalifatsbehörden angenehmer werden.
1718: Hier bin ich unentschlossen.
Gründung der kaufmännischen Schule von Sevilla (wenn meine Kaufleute einigermaßen mithalten): Das bessert die Konkurrenzfähigkeit meiner Kaufleute langfristig. Ist für dich nicht so interessant.
SP aufs Goldschmiedehandwerk: Hier würde ich ähnlich wie Irland mit Whiskey und Musikinstrumenten einen bestimmten Handwerkszweig fördern. Nur in meinem Fall die Weiterverarbeitung von Gold in schöne extravagante Möbel oder Kunstgegenstände. Dabei erhoffe ich mir Synergieeffekte mit meinen vergangenen Gold-SPs. Für dich wäre es interessant, weil du aufgrund deiner Privilegien-Situation im Kalifat und deiner guten Handelskontakte im Mittelmeerraum und bei einigen Mongolen prädestiniert wärst diese Waren im östlichen Mittelmeer und Ostafrika zu vertreiben. Nicht zu vergessen sind an dem Konsortium, welches bei mir das Goldmonopol hat, auch hellenische Handelshäuser beteiligt. Indirekt könnte der SP also auch deine Privilegien ergiebiger machen.
Der Notfall-Sp wäre die Handelsfahrt: Wenn mein Etat einbricht/Stagniert viel Geld einmalig verdienen, um die Folgesache zu finanzieren.
1719 Gründung der Börse von Cordoba (vergleichbar Marktplatz Stufe III): Aufgrund diverser Privilegien befinden sich zunehmend fremde Kaufleute und Handelshäuser auf meinen Märkten. D.h. eine Börse in Cordoba wäre naheliegend, weil es ein großer Warenumschlagplatz ist und damit einhergehend die Börse auch die Kapitalbeschaffung, Termingeschäfte o.ä. erleichtern könnte. Profitieren sollte davon neben dem Standort Cordoba die Geschäftsleute und Kaufleute, welche auf meinen Märkten Handel treiben und Kapital auftreiben oder anlegen möchten. Privilegierte Kaufleute profitieren umso mehr, da sie privilegiert sind.
Potenzielles Problem: Konkurrenz zu den Börsen in Athen und Genua. Deswegen bin ich hier auch unentschlossen. Konkurrenz zu Genua wäre egal, aber mit Athen möchte ich keine Konkurrenzsituation schaffen. Wobei ich glaube, dass aufgrund der räumlichen Distanz kein großer Konkurrenzkampf zwischen Cordoba und Athen entstehen sollte, würde ich zu dem Thema im Vorfeld gerne noch die Handelsgilden beider meriniischer Häuser befragen wollen.
Alternativ-SP wäre ein Flusshafen in Cordoba: Falls wegen den Börsen in Genua und Athen im Mittelmeer zu viel Angebot besteht: Bau eines Flusshafens in Cordoba, Effekte für mich und dich siehe unter 1716.
1720: Gründung des Straßenbauamtes. Dieses erhält einen Etat von sagen wir 70000 bis 120000 S p.a. Straßen fördern Wirtschaft und Handel. Der Markt wächst und ein profaner Vorteil für deine Leute wäre auch, dass sie einfacher von meinen Häfen nach Toledo, Madrid, Fez oder Marrakesh kommen.
Zu viel des Lobes, ich fühle mich geschmeichelt
Ich denke du hast da schon einige gute Hebel genannt. Deine hohen Hofkosten garantieren dir eine gute Verwaltung also eine gute Steuerquote. Ich glaube du musst auf dem Gebiet nicht mehr machen, weswegen ich 1717 zu viel fände.
Wenn du dafür sorgst, dass möglichst viele Waren bei dir umgeschlagen werden, dann wirst du gut daran verdienen. Marktplätze, Häfen, Straßen das alles bringt Zoll und Zölle sind eine tolle Einnahmeoption, ganz unabhängig davon wie die Marktanteile der Händler sind.
Der Große Basar wäre ein echter Motor in meinen Augen, den ich nicht künstlich limitieren würde. Bau den jede Runde um eine Stufe aus und der Kuchen in Spanien wächst.
Dann würde ich ein Projekt für Marokko suchen. Tanger, jede Runde 100k oder so reinstecken und dann wächst auch dort der Warenumschlag.
Damit wirst du reich und es profitiert der, der Handelsanteile bei dir hat. Deshalb überleg weise, ob da wirklich Krawallbürsten auf deinen Markt sollen![]()
Nun, ich hab mir die letzten Tage die Sps von Hellas angesehen und das sieht für mich nach einem erstklassigen Konzept aus. Im Vergleich komme ich mir etwas chaotisch vor.
Du hast einen interessanten Ansatz eingeworfen: Der unendliche Basar gefällt mir und es stimmt, warum soll ich den Ausbau begrenzen? Klar, irgendwann bei Stufe 20 oder so sprenge ich vermutlich Jons Tabelle, aber der kontinuierliche Ausbau je eine Stufe pro Jahr hört sich nach einem Projekt ganz nach meinem Geschmack an. Vermutlich wird es sich nicht gleich in den Etatzahlen bemerkbar machen, aber nach den ersten 4 bis 5 Jahre merke ich wahrscheinlich einen Effekt. Dazu ein Co-Projekt in Tangier, welches ebenfalls jährlich erweitert wird, die Idee ist genial. Für die Punkte werfe ich den 5 Jahresplan noch einmal um. Jetzt ist nur dei Frage, welchen der anderen geplanten SPs ich für den Schwester-Basar von Tangier opfere?
- Hafenbehörden: Du siehst sie als weniger sinnvoll an. Nun habe ich vermutlich einen einigermaßen ordentlichen Hofetat habe, aber wenn ich es mit den Deutschen vergleiche, geht da wahrscheinlich noch mehr. Eigentlich glaube ich, dass fürs Kalifat ein Etat von ca. 600 k optimal ist, aber für die Erhöhung fehlt mir aktuell der Spielraum. Aber ich würde mal mit der Sl das Thema auf die Tagesordnung setzen, ob ein Verwaltungs-SP auf effizientere Hafen-/Zollbehörden noch einen spürbaren/bemerkenswerten Effekt haben kann.
Gold-Handwerksförderung/Handelsschule: Würdest du diese Projekte streichen oder zumindest eines davon mit ins Repertoire nehmen? Nach deinem Konzept sollte ich in erster Linie die Infrastruktur (Marktplätze, Häfen, Straßen)als Warenumschlagplatz ausbauen und mich nicht unbedingt auf die eigene Händlerschicht fokussieren. D.h. wenn ich deinem Plan folge (wozu ich tendiere) würde ich die Handelsschule bleiben lassen. Die Förderung des Goldhandwerks hingegen könnte sowohl das Angebot auf meinen Märkten verbessern als auch Synergieeffekte mit meinen anderen Gold-Sps haben z.B. den Wert des Goldmonopols erhöhen.
Die Börse: Ist jetzt die Frage, diese könnte sich in Kombination mit dem unendlichen Basar durchaus lohnen und auch vermehrt kapitalstarke Kaufleute und Investoren aus Westafrika und Südamerika anziehen.Wie gesagt eine Konkurrenzsituation mit Athen möchte ich ausschließen, kann das aber nicht einschätzen.
Welchen von diesen Sps sollte ich also durch das Tangierprojekt ersetzen.![]()
So blöd es klingt, aber lass dich da einfach von deinem Gefühl leiten. Warten wir erstmal ab was im kommenden Jahr passiert. Vielleicht implodieren mehrere Satrapien und der Luxusguthandel bricht ein, dann würde ich mir die Bestrebungen mit dem Goldhandwerk sparen. Umgekehrt, der Krösus von Quito verpfändet das nächste Juwel seiner Wirtschaft für Protz und der Luxusmarkt boomt, dann rein ins Geschäft.
Handel kann eine schöne Geldquelle sein. Aber dafür müssen die Wege offen sein, Infrastruktur muss vorhanden sein und es muss ein Angebot zu einer Nachfrage finden.
Ich habe mir auch nicht konkrete Vorhaben festgesetzt sondern mir schlicht vorgenommen mich am Anfang auf Handel zu konzentrieren. Von daher ist mein Rat das von Jahr zu Jahr daran festzumachen, was an Neuigkeiten reinkommt. Du hast schon dadurch gute Karten, dass du ein gutes Angebot und eine sehr gute Nachfrage im Land hast. Und weil Cordoba ein ziemlicher Nachfragemagnet sein dürfte würde ich versuchen die Stadt so gut es nur geht an die Weltmärkte anzuschließen.
Das klingt für mich einleuchtend. Es gab ja auch Gründe, warum im RL die 5-Jahrespläne keine Erfolgstories waren.![]()
Ich kann mir ein Ziel setzen und dafür auch Pläne machen, aber etwas Flexibilität bei bestimmten SPs muss sein. Ich denke Marktplätze, Häfen und Straßen auszubauen ist nie verkehrt und sollte wie in meinem 5-Jahresplan skizziert sehr zeitnah angegangen werden, aber ein SP auf Luxuswaren muss auch zu den Ereignissen im Spiel passen. Wenn Quito die nächsten 2 Runden starke Anzeichen für den Totalkollaps offenbaren sollte, wäre davon eher Abstand zu nehmen. Ich denke auch früher oder später wird Quito hochgehen. Für mich ist es von den 4 bedeutenden Großkhanaten der heißeste Kandidat für den ersten mongolischen Komplett-Zusammenbruch, aber wenn er jetzt erst einmal eine große Nachfrage nach Luxusgütern auslöst und diese einige Runden lang überdauert, wäre so ein SP durchaus lohnenswert. Ob dann die Party 10, 15, 20 oder nur 2 Runden andauert, da muss ich dann auf gute Würfel hoffen.
Andererseits könnten wir auch von einem großen Knall bei den Mongolen profitieren. Ich schreibe dir mal im Vertrauen, dass ich durchaus Interesse an Expansion in Nordafrika habe und ich könnte mir vorstellen, dass für dich die Inseln, Konstantinopel, die Ägäis durchaus auch schöne Expansionsziele wären. Jetzt mal etwas groß geträumt, dass wir beiden defacto die neuen Römischen Reiche werden.![]()
Dafür müssen die Mongolen mal irgendwann abkacken, aber aktuell wäre es mir wichtiger, dass sie solange stabil bleiben, bis mein Etat-Schulden-Verhältnis auch eine Expansion erlaubt.
Ja, für die Geldmaximierung musst du den Kapitalisten in dir entdecken
Das mit der heimischen Infrastruktur sehe ich genau so. Du hast auch eine tolle Lage und kannst mit deiner Nachfrage das Angebot aus allen Himmelsrichtungen ansaugen. Wenn über den Atlantik nichts kommt, dann eben aus dem Mittelmeer.
Nordamerika ist für meine Begriffe ziemlich im Eimerdas fand ich schon erstaunlich wie schnell es dort ging, obwohl der Herrscher eigentlich ziemlich stabilisierend wirkte. Dagomys ist schwer einschätzbar. Eigentlich wirken die auch stabil, aber überdehnt, weswegen Ränder wegbröckeln könnten. Jon meinte nur, dass die Mittelmeersatrapien entscheidend für die Versorgung der Megametropole Dagomys sind.
Von mir aus können die Mongolen auch noch eine ganze Weile die Seewege schützen. Die Zeit wird wohl kommen, da wir Lücken ausfüllen können und müssen. Aber bis dahin gibts noch viel zu tun um das auch wirklich zu können.
Wenn es dann soweit ist können wir gern den Einfluss unserer Dynastie ausdehnen![]()
Wohl oder Übel ja, die Industrialisierung kommt in der Zeitleiste vorm Sozialismus.
Nordamerika ist auch im Eimer, wobei ich glaube, dass Rest-Shikawo einigermaßen stabil sein dürfte. Der Dödel in Quito, der das Tafelsilber seines Reiches für seinen persönlichen Luxus verpfändet ist für mich der heißeste Kandidat für den ersten mongolischen Komplett-Zerfall.
Dagomys wird, wie du es festgestellt hast, aufgrund seiner Überdehnung langsam aber sicher an den Rändern zerbröseln. Interessant wird es, wenn sie den Nahe Osten verlieren sollten, weil dann die direkte Verbindung zu den Mittelmeersatrapien wegfällt. Diese könnten sie dann nur mit unserer Hilfe halten und, wenn diese Satrapien für die Versorgung von Dagomys so kritisch sind, können wir dafür einen entsprechenden Preis verlangen. Oder eben den Abstauber machen, wenn auch Dagomys zu schwach wird. Mal sehen, was die Zukunft bringt. Jetzt brauchen wir noch stabile Mongolen, um unsere Abbauphase durchzuführen. Es ist aber gut, dass du bei dem Projekt Expansion auch dabei wärst.![]()